Posts by Kalle66

    Hi Raklas,

    an meinem 8"-Galaxy benutze ich nach wie vor den einfachen "Rack-and-Pinion"-Auszug, der seinerzeit (2004) verbaut war. Ich hatte nie das Bedürfnis, dass er seine Aufgabe nicht erfüllt. Im Gegenteil, der Zahnstangentrieb funzt bis heute ideal, nicht zu fest nicht zu locker.

    Crayfords, die über Kugellager gelagert sind und deren Fokusierung per Reibachse erfolgt, sind viel empfindlicher gegen Dreck und Staub (meiner ist seit 14 Jahren ungereinigt im Einsatz) und haben oft große Probleme ein schweres Okular zu halten. Ist die Reibachse zu leicht eingestellt, verstellt sich der OAZ oft von allein, zu fest, und jedes Staubkorn ruckelt.


    Vielleicht hatte ich auch einfach nur Glück bei meinem Exemplar, aber so wie er ist, täte ich den gegen nichts tauschen, was auf dem Markt für unter 100 Euro zu haben ist. Auch nicht für eine 1-zu-10-Feintrieb-Untersetzung, die ich nicht wirklich vermisse.

    Never change a running system ...

    Wichtig ist, dass die Basis vom Auszug auf die Tubusrundung passt, sonst fängt das Basteln an. Falls Löcher schon da sind, natürlich gleich das Lochraster checken. Zum Glück gibt es inzwischen Möglichkeiten per 3d-Print sich was Passendes zu besorgen.

    Allerdings kann es sein, dass beim Drehen sich bei der aktuellen Position des Teleskops etwas ändert, wenn Du beim Drehen zu stark ziehst oder drückst.

    Gerade bei einem Newton ist die opt. Achse nicht immer die geometrische. Sonst bräuchte/dürfte man ihn ja nicht nachjustieren. Jede Drehung an den HS-Justageschrauben ändert das ja. Da ein Alignment immer der opt. Achse folgt, aber über die geometrische (via Schellen) gedreht wird, handelt man sich Alignment-Fehler ein, wenn man ihn dreht. Meist nicht relevant für geringe Vergrößerungen, aber gerade bei hohen Vergrößerungen dann wieder schon, wenn die Goto ihre Vorteile ausspielen will.


    Das Drehen in den Schellen ist lästig. Wie andere ja schrieben ... man versucht es auf Teufel komm raus zu vermeiden in einer Beobachtungsnacht. Der Komfortverlust steht und fällt mit der konkreten Montierung. Ist die eh schon schwachbrüstig, ist es mehr als lästig. Newtons auf kleiner Monti sind typische Anfänger-Konstellationen durchs Budget bedingt. Das heißt, da ist dann auch keine Kompensation durch andere Hilfsmittel/Workarounds vorhanden, weil die dann auch noch nicht angeschafft wurden bzw. man von deren Existenz nichts weiß.

    Newton auf parallaktischer Montierung ...

    ... ist das in der Praxis tatsächlich so schlimm?

    Nicht schlimm, aber nervig. Walter hat die typische Situation gut beschrieben.


    In der Praxis verzichtet man auf das Goto nach 'ner halben Stunde und schwenkt bei gelösten Achsenklemmen und per Sucher, klemmt wieder fest, so dass die Stundenachse dann nachführt.

    Wenn der Sucher dazu noch auf dem Tubus ist, dann nervt das Drehen in den Schellen doppelt, weil man ja auch ständig den Sucher noch erreichbar haben will.

    Übrig bleibt von den ganzen Steuerungsfunktionen der Montierung nur noch die Nachführung der Stundenachse. Immer noch bequem, wenn man sehr hoch vergrößert, weil dann läuft das Objekt nicht aus dem Bild.

    Glaub mir, ein geübter Dobson-Astronom findet am Himmel seine Objekte schneller als jede Goto. Ich kann mich erinnern, dass ich zwischen zwei Gewitterpausen auf einem sommerlichen Teleskoptreffen, binnen 15 Minuten, meinen 8"-Dobson aufgebaut, mit drei Kollegen einen Quick-Messier-Marathon (11 Objekte) durchgeführt und den Dobson wieder unter seinem Regenschutz hatte, wo andere erst gar nicht anfingen oder erst die Gegengewichte austariert hätten.

    Es gibt wenige Ausnahmen, wie z.B. Pluto oder Neptun und ein paar Planetarische Nebelchen. Die kann man nämlich nur bei höchster Vergrößerung von einem normalen Stern unterscheiden und dann wird "Handsuche" zum Glücksspiel, weil einem kein Sucher weiterhilft. Da bedarf es dann der Methode der Mustererkennung von Sternkonstellationen im Sucher bzw. Starhopping für Fortgeschrittene.
    Ein Stammtischfreund hat aber auch dieses Problem an seinem Dobson gelöst, indem er Winkel-Encoder installiert hat, die mit der Sternkartenapp verbunden sind. Er macht ein Alignment wie bei einer Alt-Az-Goto (z.B. vergleichbar mit den Gabelmontis von Meade), führt aber von Hand nach und sieht auf der App, wohin das Teleskop ausgerichtet ist.

    Arrghh, wegen der Datenbank-Panne gestern wurde mein letzter Beitrag gelöscht.

    Kurz aus dem Gedächtnis:


    Torsten,

    Ein Newtonteleskop ist hat visuell auf einer parallaktischen Montierung einen erheblichen Nachtteil. Man muss von der Seite reinschauen und in der Hälfte aller Fälle steht einem dann das Stativ im Weg. Dann muss man die Rohrschellen lockern und den Tubus drehen, um von der anderen Seite reinschauen zu können. Aber dadurch geht das Alignment einer Goto verloren, weil die Tubusoptik eines Spiegelteleskops praktisch nie genau auf der geometrischen Achse liegt. Deswegen empfehle ich bei visueller Nutzung eines Newtons Alt-Az-Montierungen. Die Dobson-Montierung ist Alt-Az und mit Abstand die preiswerteste und stabilste Lösung dann.

    Vor dem Kauf kannst du in der Umgebung von HH Kontakt mit anderen norddt. Astronomen aufnehmen. Z.B. via Förderverein der Sternwarte HH-Bergedorf oder GVA.


    Und am wichtigsten ist visuell ein dunkler ländlicher Nachthimmel. Kein noch so großes Teleskop kann das ersetzen, wenn man aus einer lichtverschmutzten Stadtlage beobachtet. Wenn lichtschwache Objekte (oder Details im Objekt) in einem aufgehellten Himmel absaufen, dann tun sie das in jedem Teleskop. Ist wie bei einem Schiff: Ohne Wasser unterm Kiel schwimmt es nicht.

    Torsten,

    die eierlegende Wollmichsau gibt es nicht. Und fotografisch läuft es am Ende immer übern Preis, vor allem, wenn man fotografische Großgeräte einsetzen will. Und 200mm/1000 ist fotografisch ein Großgerät.


    Aber vergleich die Preise einfach mal mit einem astrotauglichen 400mm-Teleobjektiv von Canon und Co. ... was man astronomisch übrigens auch schon auf eine kleine Montierung stellen müsste, wenn man länger als ein paar Sekunden fotografieren will. Kann man übrigens über die Winkelfunktion und Erddrehung auch ausrechnen, ab wann Sterne eierförmig werden.

    Torsten,

    visuell ist der N200/1000 Newton sicher ok. Ein guter Allrounder auch jenseits von "Einsteigern".


    Fotografisch teile ich Michas Einschätzung, dass die Montierung etwas zu schwachbrüstig ist, um als Rundum-Sorglos-Paket durchzugehen. Für Planeten-Videos geht das sicher noch (die Videos verarbeitet man dann zu einem Foto), aber Langzeitbelichtungen im Deepskybereich dürfte grenzwertig werden. Dazu wirst du zusätzlich ein Guidingsystem und Comakorrector brauchen und einen windstillen Aufstellungsort. Nicht unmöglich, aber pfriemelig, wenn man pingelig Aubalancieren muss und aus der Bilderserie die ganzen Aussetzer dann immer aussortieren muss.


    Die andere Seite der Medaille ist, man lernt auf die harte Tour, was alles für ein gutes Bild stimmen muss. Und weiß dann schnell zu schätzen, dass eine schwerere Montierung, die zu Anfang außerhalb des Budgets liegt, sein Geld wert ist.

    Schau Dich auch auf dem Gebrauchtmarkt nach einer EQ6 um. Den Newton kriegt man ja auch als Tubus allein.

    Einfach drei :basket: :basket: :basket: mit Beton nehmen, die Beine schwimmend reinstellen und aushärten lassen. Dann passt alles wieder. Besser noch sind drei alte 200-Liter-Ölfässer, damit schafft man mehr Höhe und das Teil steht endlich stabil.

    Erste Spalte Wo
    A wie alpha Mailand
    B wie beta Madrid
    D wie delta Hauptsache Italien


    Schade, dass man nicht nach Spalten sortieren kann. Oder gibt es da einen Trick?

    Dabei findet die Fusion immer im Kern statt und die leichteren Elemente wandern in Schalen nach außen

    Welche "leichteren" Elemente entstehen denn bei der Kernfusion im Inneren der Sonne? Bevor du Wanderungstheorien aufstellst, mach Dich bitte vertraut, was zu was eigentlich fusioniert.


    mag16,

    die Grenzschicht, in der die Fusion stattfindet ist, ist sehr klein (im Vergleich zur Größe einer Sonne). Die genauen Zwischenschritte werden in Wikipedia und einschlägigen wissenschaftlichen Artikeln beschrieben (z.B. Bethe-Weizsäcker-Zyklus oder Proton-Proton-Zyklus). Übrig bleiben "schwerere" Elemente, die sich kernseitig ansammeln. Der Druck der äußeren Schalen, die Gravitation, fehlender Gegendruck durch andere Prozesse führen im Kern dann zu einer Druckerhöhung und Temperaturerhöhung, bis das nächste Element "zündet". Bleibt das aus endet die Sonne z.B. als weißer Zwerg. Manche Elemente zünden so heftig, dass sie zur einer Nova führen. Bei einer Supernova landen wir bei quantenphysikalischen Zuständen (Chandrasekhar-Gleichgewichtsgrenze bei Supernovae vom Typ Ia).


    Bei Gasen im Plasmazustand wirst du kaum den Effekt der Massentrennung wie in einer Zentrifuge erleben, wo Atommächte U238 und U235 auf diese Weise trennen (bei massiver Kühlung und Nutzung von Gegenstromanlagen, wenn sie das Uran-Hexafluorit in die Zentrifugen einbringen). Was in der Sonne vermischt ist, wie anfänglich Helium und Wasserstoff vom Urknall, wird vermischt bleiben, was sich an schweren Elementen im Kern ansammelt, wird dort verbleiben.

    Die Kernfusion von Wasserstoff erzeugt mehr Helium. Wo befindet sich dann das "neue" Helium?

    Genau da, wo er entsteht. Die Wasserstofffusion fängt im Kern an, und dort entsteht das Helium und da bleibt es. So entsteht peu a peu ein Kern aus Helium, wo früher ein Gemisch aus 75% H (als Plasma ionisiert, deshalb schreibe ich nicht H2) und 25% He war. Unterm Strich sprengt es unser Vorstellungsvermögen, was da hydrodynamisch im Sonneninneren abgeht.

    :eyes: :globe_with_meridians: :satellite: :rocket: :globe_with_meridians:   :ringed_planet: :new_moon: :waxing_crescent_moon: :first_quarter_moon: :waxing_gibbous_moon: :full_moon: :last_quarter_moon: :waning_crescent_moon: :telescope: :satellite_antenna:

    :star_struck: :zzz:  :dizzy:


    Wobei Smileys sollen ja Emotionen ausdrücken, wenn mal wieder eine :flying_saucer:-Meldung eintrudelt.


    Ich vermisse noch so ein Smiley .. Englands Zukunft hab' ich etwas vorweggenommen ... und die Erde vor dem Auslaufen entsprechend geschützt.




    matts, kann ich Dir als svg-Datei geben, falls du es einbauen möchtest.

    Stahtis,

    dann lag ich mit meiner Vermutung oben wohl doch richtig.

    Soweit mir bekannt, meckern die neuen Browser alle, wenn eine Webseite, die verschlüsselt mit https:// arbeitet, eine ungesicherte Verbindung per http:// für ein Element der Seite (hier ein Bild) laden will. Könnte natürlich sein, dass die Forensoftware selbst das auch noch mal kontrolliert. Da war ich mir oben noch unsicher, aber es reicht ja, wenn der Browser es tut.


    Noch eine Kleinigkeit:

    Die Datenbank der Forensoftware unterscheidet bei Dateinamen Groß- und Kleinschreibung. Zumindest war sie die ersten Tage so eingestellt. Interferogramm.jpg ist somit was anderes als interferogramm.jpg. Das kann bei alten Astrotreff-Threads einschlägig werden, wenn man in seine Beiträge zwar Bilder auf den Treff hochgeladen hatte, den Link aber manuell in seinen Beitrag setzte und da was änderte. Die Unterscheidung von Groß- und Kleinschreibung ist unter Unix/Linus normal, unter Windows/DOS war es das nie.

    Die Frage der Farbe ist letztlich Geschmackssache. Weiß oder helle Farben heizen die Kuppel nicht so stark an.

    Zur Frage, welcher Lack am besten hält, einfach mal die Farbenhersteller-Webseiten durchstöbern. GFK ist im Bootsbau, im Fahrzeugbau (Aufbauten, Camping) oder im Fenster-/Fassadenbau ja nicht so selten. Auf GFK haften Farben in der Regel gut.

    Wichtig ist die Vorbereitung, also Schmutzentfernung und das sogenannte Anschleifen, damit der neue Lack auch haftet.


    Wenn man sich unsicher ist, fängt man mit einer Probe an und geht nicht gleich "all-in". An einer Stelle, die nicht stört. Es kommt doch nicht auf 14-Tage an, oder? Und es muss ja auch nicht 20 Jahre halten ... für's erste reichen ja 5 Jahre und dann wird weiter geschaut.


    Und wer sich da unsicher ist, kann die Teile auch in eine Lackiererei geben, so wie das viele auch mit Fahrzeugen machen ...

    Matthias,

    unterm Strich ist es vor allem eine Frage, wer in der Antike so verrückt war, für so einen Mechanismus so viel Zeit und Aufwand zu investieren? Geld verdienen konnte man damit wohl kaum und wissenschaftlich oder technisch wurde mit dem Gerät kein Neuland betreten.

    Insofern ist das Gerät m.E. Ausdruck einer recht guten, fast luxuriösen Zeit am Herstellungsort, denn in schlechten Zeiten, hätte niemand die Zeit und das Geld gehabt, sich damit zu beschäftigen.

    Über die Motive kann man nur spekulieren. Es gibt ja auch heute Sachen, die die Welt nicht braucht und die zumindest kurzfristig in Mode waren. Der Mechanismus erinnert mich an diverse andere geschichtliche Spielereien, wie z.B. den Schachtürken (1769) oder den einen oder anderen Youtuber, wie Wintergatan und seine musikalische Murmelmaschine (Eine Mischung aus Spieluhr und Murmelbahn).


    Andere Erfindungen haben dagegen die Welt verändert und waren innovativ, wie z.B. Gutenberg und seiner Buchdrucktechnik um 1450.


    Dazu gehören auch Conrad Zuse und andere Zeitgenossen und ihre ersten Computer. Wobei ich mich da bis heute wundere, dass in den Jahrzehnten davor niemand die klassische Luftsteuerung (wie die Registersteuerung in Orgeln**) zur Programmierung via Lochkarten (erfunden für Webmaschinen, weiterentwickelt bei Dreh-/Kirmesorgeln ab ~1892) einfach kombiniert hat. Mit den ersten elektromechanischen Geräten von Hollerith, entwickelt zur Volkszählung 1890 war man viele Jahre einfach nur fixiert, das elektromechanisch zu lösen, so dass keiner es pneumatisch versuchte.
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    ** Jede Dreh- und Kirmesorgel war seinerzeit dem Hollerith-System hinsichtlich Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Notenabtastung überlegen. Die Löcher selbst in den Papiernoten sorgten praktisch berührungsfrei für den Druckabfall der Steuerluft in der Registersteuerung, die den Arbeitswind (die Luft, mit der Flöten ihre Töne erzeugen) ansteuerte. Quasi ein pneumatischer Transistor. Das Ein-/Abschalten ganzer Flötenregister wurde ebenfalls über die Noten pneumatisch gesteuert. Hollerith hätte vielleicht einfach mal bei einem Besuch des Luna Park in Coney-Island genauer hinschauen sollen. Er wohnte ja lange genug in New York. Aber vielleicht galt das in dieser Zeit einfach auch nur als altmodisch hausbacken. So wie heute alle Taschenlampen einen Blinkmodus und zwei Helligkeitsstufen haben oder hundert Schalter im Auto, obwohl das niemand wirklich braucht ... aber es verkauft sich halt besser. Vielleicht gab es in der Antike ja auch so eine Modewelle (ein Jahrzehnt reicht ja), die zum Bau des Antikythera-Mechanismus führte.

    just my two cents


    SZ/WZ ist die Überheblichkeit der Politik, der Sonne vorschreiben zu wollen, wann sie hell wird. Zeit ist eine physikalische Größe und keine politische. Die können von mir aus bei langen Verhandlungen die Uhr anhalten, aber bitte nur für die Anwesenden dann.


    Gerade in den südlichen Ländern besteht dafür m.E. kein Bedarf, da sich die Tageszeiten dort jahreszeitlich ja gar nicht so stark ändern.


    Direkte Auswirkungen hat die Sommerzeit z.B. auf das Nachruhegebot (wenn es im Juni in D um 22h noch hell ist) und auf den Jugendschutz, die, wenn es hell ist, dann schon nach Hause sollen. Die Hälfte aller Nachtruhestörungen ließen sich im Sommer vermeiden, wenn einfach Winterzeit gelten würde. Auch im Arbeitsschutz wird auf Uhrzeiten gesetzlich Bezug genommen.
    Insgesamt mag das in D, das gerade mal eine ~halbe Stunde Zeitzone abdeckt so gehen, flächenmäßig größere Länder müssen das anders lösen.

    Im Rahmen einer einheitlichen Zeitzone in Mittel- und Westeuropa macht es keinen Sinn, wenn schon D im Sommer vor seiner Zeitzone liegt. In Frankreich und Spanien wird's dann nur noch schlimmer.

    Für Umfragen ist es schon relevant, ob man sie im Sommer oder Winter abhält. Tendenziell wollen viele die gerade gültige Zeit einfach nur beibehalten. Einig ist sich eine Mehrheit, den Wechsel abzuschaffen.

    Wenn man es mechanisch betrachtet, gibt es verschiedene Aspekte, ob man viel Gewicht nahe am Drehpunkt oder weniger Gewicht weiter weg hat. Der Schwerpunkt bleibt über der Montierung, was Sinn und Zweck der Gegengewichte ist.


    Nicht egal ist die Steifheit, aber regelmäßig ist die Gegengewichtsstange selbst nicht der limitierende Faktor im Vergleich zur Stundenachse.


    Die Eigenfrequenz des Gegengewichtsensembles sinkt, je weiter das Gewicht entfernt ist, dadurch dauert die Dämpfung länger. Während die Masse als Wurzel eingeht, geht der Abstand linear ein. Bei halber Masse in doppelten Abstand, sinkt die Frequenz näherungsweise um den Faktor 1,4.
    Da dürfte die Prismenschiene mit Tubus aber um Größenordnungen empfindlicher sein. Manche Gegengewichtsstangen sind aber abenteuerlich am Montierungskopf befestigt.


    Zur Windanfälligkeit gilt, dass die Masse des Gegengewicht etwa in 3. Potenz zu Größe steht. Die Querschnittsfläche ist dagegen eine quadratische Funktion, d.h. schwere Gewichte liefern weniger Windangriffskraft, da leichte Gewichte weiter weg größere Hebel für den Winddruck bieten. Etwa 5/4 mehr bei halben Gewicht in doppelten Abstand. Ganz bestimmt nicht der limitierende Faktor im Vergleich zum großvolumigen Tubus.


    Ich hoffe, ich hab das jetzt richtig aus dem Kopf abgerufen. Auf der einen Seite verhalten sich schwere Gewichte nahe der Montierung besser, aber Nachteil ist, dass man mehr schleppen muss und die Montierung selbst steifer sein muss, weil schwerer beladen. Unterm Strich kommt es auf die limitierenden Faktoren an, wo was den größten Einfluss hat. Schließlich sind die Gegengewichte nur ein Teil des Systems.

    In Windows gibt es für Bildschirme eine Einstellung für den Nachtmodus/Augenschonmodus, der dann zu einer bestimmten Uhrzeit aktiv wird. Dieser verändert vor allem die sog. Farbtemperatur des Bildschirms. Vielleicht hängt der Farbwechsel damit zusammen.

    > System > Anzeige > Einstellungen für den Nachtmodus.

    Außenbereich heißt außerhalb der Orts-/Bebauungsgrenzen.

    Öffentliche Belange sind je nach Gebäude/Bauwerk und Situation die Abwasserversorgung, Landschaftsbild, Landwirtschaft, Hochwasserschutz, Grundwasserschutz, Naturschutz. Halt alles, woran die Gebietskörperschaften Interesse haben könnten oder sich kümmern müssten. Bei Wohngebäuden z.B. auch die Notwendigkeit, schulpflichtige Kinder befördern zu müssen. Oder zusätzliche Aufgaben für Polizei usw., weil sei das Gebiet dann mit kontrollieren müssen.

    Das heißt faktisch: Wenn sie das Argument in den Ring werfen, hast du fast verloren und brauchst dann einen Gutachter.


    Mit dunklem Himmel könntest du dann Erfolg haben, wenn das gesamte Gebiet ein Dark-Sky-Schutzgebiet wäre, ansonsten sehe ich da keine Chance, weil du würdest dann einen vagen Rechtsanspruch gegenüber den Nachbarn haben, dass die die Dunkelheit dann dauerhaft schützen müssen (Erhalt des dunklen Himmels). Die handeln sich dann also eine zusätzliche Verpflichtung ein.

    Für Objektive empfiehlt sich beim Fotografieren ein Heizband/Manschette. Weil wenn die Linse beschlägt, gibt es nur Matsch auf den Bildern. Und wenn man nach Benutzung nicht direkt abbaut, kommt eine Hülle drüber. Schlimmer als Tau wäre, wenn morgens ein Vogel was drauf abwirft. Ansonsten lässt man nach dem Abbauen die Sachen trocknen, bevor sie in den Koffer oder die Kiste staubdicht verpackt werden bzw. lüftet diese durch offen lassen.


    Und dann kannst du mal hier die Runde fragen, wie viele Kameras durch Tau schon vorzeitig ihren Geist aufgegeben haben. Das ist die absolute Ausnahme. Was zuerst den Geist aufgibt, sind Kabel und ihre Verbindungsstecker oder die eingestellte Softwareunterstützung und die alten Treiber für Windows XP nicht unter Windows 10 laufen.