Posts by Kalle66

    Hallo Nils,


    überleg mal: Wie funktioniert ein Holzkeil unter der Tür.
    Das gleiche gilt für den Winkel der Höhenlager. Stell dir einen Keil vor, der so spitz ist, dass er plan auf die Lagerflächen passt, je spitzer dieser Keil (sprich je weiter auseinander die Lagerflächen, desto schwergängiger die Bewegung.
    Dazu bedarf es keines Ingenieurstudiums; gesunder Menschenverstand tut's auch.


    Am einfachsten nimmst Du eine Latte, befestigts ein Höhenrad daran und probierst mit Gewichten aus, wie gut die Haftreibung ist. Schreib die die getesteten Momente auf, mach ein Diagramm daraus, und Du hast Deine eigene Ingenieurtabelle für Dobsons.
    Als Gewicht empfehle ich einen Eimer, zum Füllen mit Wasser (Colaglas = 0,25 KG). Wenn Du gleichzeitig mit Tesa einen Zollstock dranklebst, ergeben sich die Drehmomente von alleine.
    Auf diese Weise kannst Du jede Situation Deines Dobson simulieren.


    Kalle


    PS: Normale = auf einer Ebene oder Kurve in einem vorgegeben Punkt errichtete Senkrechte (Tangentenlot) (Duden Fremdwörterbuch). Wenn ich mir eine Kräfteparallelogramm aufmale, dann wird die Normalkraft auf das Teflonplättchen umso größer, je senkrechter das Plättchen angebracht ist. Wie die Zugkraft an einem straff gespannten Seil das einen Seilkünstler trägt.

    Mit kurzer Unterbrechung ging es heute endlich weiter mit K180.
    Wie das Bild zeigt, auch schon fast ausgeschliffen am Rand. Mit meinem Okular sind nur vereinzelte Löcher aus der K80-Zeit noch zu erkennen.



    Und eine mittlere Katastrphe ist passiert: Der Spiegel glitt im Waschbecken aus der Hand und Peng... ein Fingernagel großer Muschelbruch [B)][:(] - zum Glück nur auf der Rückseite. Ich war wieder hellwach, habe meinen Schleifstein genommen und den Bruch glattgeschmiergelt, soweit es ging. Jetzt hat das gute Teil meine ganz persönliche Note. [:D] Die irritiert nur ein bischen, weil ich das kleine Teil ständig unter meinen Fingern gleiten lassen muss.


    Da die Brennweite noch nicht ganz erreicht war, natürlich nur MOT mit 100%- bis 80%-Strichen und 20% Überhang. Der LED-Test zeigt jetzt 1040mm Krümmung - es fehlen noch 20mm für f/4,5. Der Eddingtest verblasste von der Mitte aus in zwei Chargen völlig.
    Noch 'ne halbe Stunde K180 - denke ich - sollte reichen. Ab Montag soll's dann mit K320 weiter gehen.


    Grüße an alle Karbogeschädigten
    - Nie wieder Muschelbruch !-


    Kalle

    Hallo,


    ich habe gestern Abend mal Ronchilinien direkt per 600 dpi-Laser (Brother HL-1430) auf Folie gedruckt.
    Unterm Mirkoskop sieht es dann nicht mehr so toll aus.
    Ausprobiert habe ich 50, 100, 150 ud 200 lpi:



    Bis 150 lpi (5,9 Linien/mm) gibt es noch brauchbare Linien, allerdings verschmutzt. Meiner Meinung nach nur geeignet für ganz Eilige.


    Bleibt also nur noch der Weg zur Druckerei (dank Heiner's Vorlage).


    Gruß
    Kalle

    Hallo Ekkehard,


    etwas ähnliches wie das "Mobelprinzip" habe ich vor kurzem als Patentbeschreibung für eine Klemmvorrichtung von zylindrischen Gegenständen der Firma Lambrecht, Hannover, gesehen.


    Mach mal übers Netz eine Patentrecherche Stichwort "Klemmvorrichtung" und "Lambrecht" und schau dir das Patent an, vielleicht inspiriert.
    Die arbeiten mit eine Klemmbüchse, die spiralförmig exentrisch ist, deren Mittelachse leicht versetzt zur Achse der Stange ist.
    Ergebnis, durch Drehung der Büchse um die Stange eine Klemmung ohne Beschädigung der Stange.

    Hallo an alle Technikbegeisterte,


    ich war heute Mittag mal im Fotogeschäft und wollte meine per Computer-Malprogramm generierte Ronchi-Gitter auf Negativ bzw. Diafilm belichtet wissen. -> Fehlanzeige


    Auskunft unisono: Geht nicht. Nur auf Foto, von dort abfotografieren. Geschäft lohnt nicht, da normale Digicams keine Dia-Qualität liefern.
    Auf Nachfrage: Der Fotodrucker druckt DIN A4-Fotos mit 300 dpi. (kann mein Laser s/w auch).


    Meine Gedanke: Sch...., [:(!]


    Eine Spiegelreflexkamera hab ich auch selbst noch, und mein Laserdrucker kann die Streifen billiger in DIN A4 als Fotovorlage drucken, wenn nicht gleich auf Overhead (600 dpi mit mindestens 2dpi je Linie = theoretisch 11.8 Linien/mm).


    Das gibt 'ne kleine Abwechslung für heute Abend.


    ...und das im Digitalzeitalter [:(!]


    Ich wollte es euch nicht vorenthalten, da ich die Idee oben selbst gepostet hatte.


    Grüße Kalle

    Hallo,


    ich gebe ein paar Grundlagen aus "Symetrie - Bauplan der Natur" von Henning Genz wieder:


    Protonen und Neutronen bestehen aus Quarks und Gluonen (engl. für Leim).


    Quarks unterscheiden sich durch Flavor (Geschmack) und Color (Farbe).
    Der Flavor ist eine "öffentliche", der Color eine "private" Eigenschaft.
    Die elektrische Ladung eines Quarks gehört auch zu seien öffentlichen Eigenschaften. Aus Quarks zusammengesetzte Teilchen tragen als elektrische Ladung die Summe der Ladungen der Quarks. Alle Gesamtladungen, die durch die Quarkzahl eines Teilchen möglich sind, kommen tatsächlich vor. Die Quarkladung läßt sich deshalb durch Differenzenbildung aus der Ladung des Teilchen rekonstruieren, daher "öffentliche" Eigenschaft.
    Anders beim Color. Hier kommen in Teilchen nur Kombinationen vor, die immer zur Gesamtfarbe Weiß gemischt sind.
    Daneben gibt es die öffentliche Eigenschaften Isospin sowie Strange und Charm.
    Es gibt es vier Quarktypen mit niedrigster Masse: up, down, strange, charm :
    down (d) (-1/3 elektr. Ladung, 0 strange, 0 charm)
    up (u) (+2/3 elektr. Ladung, 0 strange, 0 charm)
    strange (s)(-1/3 elektr. Ladung, -1 strange, 0 charm)
    charm (c) (+2/3 elektr. Ladung, 0 strange, 1 charm)
    und deren Antiquarks <u>d</u>, <u>u</u>, <u>s</u>, <u>c</u>.
    Experimentell kennt man darüber hinaus noch das bottom Quark, der Theorie nach noch das top Quark.


    Baryonen bestehen aus drei Quarks: z.B.
    Proton (uud, +1 elektr. Ladung, 0 strange, 0 charm)
    Neutron(udd, 0 elekttr. Ladung, 0 strange, 0 charm)
    Omega- (sss, -1 elektr. Ladung, -3 strange, 0 charm)


    Mesonen bestehen aus 1 Quark und 1 Antiquark, z.B.:
    Pi+ (<u>d</u>u, +1 elektr. Ladung, 0 str., 0 charm)
    K- (<u>u</u>s, -1 elektr. Ladung, -1 str., 0 charm)
    (Mesonen z.B. pi-Mesonen) stellen die Austauschteilchen der effektiven starken Wechselwirkung dar -&gt;Quantenfeldtheorie).


    Versucht man das Quark und Antiquark eines Mesons zu trennen, so benötigt man mit zunehmender Entfernung immer mehr Energie, da die Kraft, anders als die elektromagnetische Kraft mit der Entfernung nicht abnimmt. Laut Einstein ist Energie ein Äquivalent zu Masse, deshalb entstehen bei hinreichender Energie des Trennungsversuchs neue Quarks. Quarks treten daher nie alleine auf. "Confinement" (Einschließung) heißt die Tatsache, daß Quarks in Teilchen aneinander so gebunden sind, dass es unmöglich ist, sie zu vereinzeln.
    Eine weitere merkwürdige Eigenschaft ist die "asymtotische Freiheit", je weiter zwei Quarks von einander entfernt sind, desto stärker beeinflussen sie sich und umgekehrt: Man stelle sich zwei Kugel an einem Gummiband vor, je weiter auseinander desto stärker die Gummikraft.
    Confinement und asymtotische Freiheit machen die Welt der Quarks und Gluonen zu einer verkehrten Welt. Um sich in der Welt der Quarks und Gluonen zu orientieren arbeitet man mit dem Prinzip der Symmetrieen. Die Problematik besteht bis heute darin, dass es verschiedene Symmetriebrüche gibt.


    Leptonen ist die Bezeichnung für Teilchen mit einem Spin 1/2, die, anders als die Quarks, keine starke Wechselwirkung besitzen.
    Vertreter sind, Elektron, Neutrino, das µ-Teilchen etc. Zu Jedem geladenen Lepton wiederum gibt eigene Neutrinos. Warum es sie gibt, weiß keiner. Kommentar des Physiknobelpreisträgers I.I. Rabi zum µ: "Wer hat das bestellt?"


    Das "Standardmodell" der starken und schwachen Wechselwirkungen beruht auf den Farbsymmetrieen der Quantenchromodynamik und den Symmetrieen der elektroschwachen Theorie.
    Das Standardmodell ist nicht das letzte Wort, dafür ist es zu kompliziert und kann fundamentale Tatsachen nicht erklären, warum z.B. die Quantifizierung der elektr. Ladung gegeben ist (in Teilchen immer ganzzahlig ist).
    Eine der unverstandenen Symmetrieen des Standardmodells ist die Erhaltung der Baryonenzahl (Materie). Denn woher soll die Materie kommen, wenn es sie gemäß der Symmetrie immer gegeben haben muss.?


    Gemäß Standardmodell kommt man auf 18 fundamentale Teilchen, zählt man die Colors mit sind es 37 Teilchen. Davon sind 12 (mit Colors 24) Materieteilchen, 5 (mit Colors 12) Austauschteilchen und eines ist das Higgs-Boson.
    Die Materieteilchen besitzen bei den gegenwärtigen Energiedichten (im Gegensatz zu Energiedichten z.B. während des Urknalls) keine erkennbare Struktur.
    _______________________________
    Es waren die einfachsten Passagen, die ich gefunden habe. Mache deutlich, das die Quarkstheorie schlecht begreiflich ist, ähnllich wie die Quantentheorie (z.B. Licht als Welle und als Photonteilchen, je wie man es braucht.), dass sie wissenschaftlich noch längst nicht gesichert ist, mangels direkter Beobachtbarkeit.
    Viele Fragen - mit fundamentaler Wirkung - sind weitgehend ungeklärt: z.B. haben die Fragen
    - Können Protonen zerfallen?
    - Haben Neutrinos Masse?
    Auswirkung auf die Größe und Verhalten des Universiums.


    Das zum Einstig
    bis hierhin hat eh die Hälfte der Mitschüler auf Durchzug geschaltet.


    Grüße
    Kalle

    Hallo Florian,


    ich habs bis jetzt noch nicht verwirklicht:
    mit Paint Striche malen, per CD ins Fotogeschäft und als Diapositiv entwickeln lassen. Die Pixelzahl müssste egal sein so lange das Verhältnis von 2 zu 3 (Kleinbildformat ist 24mm x 36mm) eingehalten wird.
    Daraus ergibt sich auch die Strichzahl: z.B. 8 Striche pro mm ergeben 288 Striche in der Breite (8x36): Also Schwarze Linien mit 4 Pixel Breite + 4 Pixel Abstand = 8 Pixel pro Strich; davon 288 = 2304 Pixel in der Breite und folglich 1536 Pixel Bildhöhe. Im TIFF-Format oder GIF gespeichert (ohne Kompression, Gif vereinfacht nur die Farben) müsste das jedes Fotogeschäft einlesen können.
    Mit der Pixelgröße liegts Du damit im Bereich typischer Digicams.


    Mal unten ins Bild die Strichzahl als Text, damit Du später die Dias auseinanderhalten kannst (256 Pixel hohe Schrift= 4 mm für's Auge)
    Ich will's diese Woche auf diese Art versuchen.
    Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn's nicht klappt.


    Ob Hochkant oder Quer sollte egal sein.
    Aber vielleicht gibt es ja auch bewährtere Methoden. Abfotographieren im Zeitalter der Digitalfotographie scheint mir aber überholt.


    Gruß
    Kalle

    Hallo Frank,
    rechne mit einer Untergrenze und mit einer Gewichtsobergrenze. Berücksichtige dabei, die Haftreibung der Höhenräder, ob diese den Gewichtsmittelwert halten können. -&gt; Widerstand durch Haftreibung größer als halbe Differenz aus Ober-/Untergrenze.
    Das ganze für waagrechte Stellung des Tubus. Senkrecht treten eh kaum Momente auf.


    Ansonsten würde ich eher die Untergrenze (ohne Okus) plus zulässige Haftreibung nehmen, denn die Situation ohne Oku kommt häufiger vor (nämlich bei jedem Wechsel) und man will für diese Fälle kein Stehaufmännchen. Gerade die hohen Vergrößerungen sind ja leichter und müssen halten.


    Gruß
    Kalle

    Hallo Andy,
    Dein Teleskop heißt nicht zufällig Jericho und Du hörst Trompeten?[:D]
    Sopranstimmen soll's auch geben, dass Glass zerspringt.[:D]


    Im Ernst, bei 500 Watt würde ich mir eher Sorgen um die Fensterscheiben und ums Gehör machen. Auch der Putz (oder Stuck im Altbau) löst sich vermehrt.
    Was natürlich nicht ausschließt, dass sich durch die Vibrationen die eine oder andere Schraube löst.


    Wenn Dein Teleskop eine Autofahrt überlebt, dann auch die Wohnzimmer-Musik.


    Kalle

    Hallo,


    beim Verkleben denke ich an zwei Probleme:


    1) Hat der Kleber den gleichen Wärmeausdehnungskoeffizient wie das verklebte Glas? -&gt; sonst erwarte ich Astigmatismus


    2) Ist die Wärmeleitfähigkeit der Klebeschicht vergleichbar mit dem Glas? sonst gibt's einen Wärme/Kältestau mitten im Spiegel.


    Ich bin kein Berufs-Physiker und von Werkstoffkunde verstehe ich auch nicht so viel, aber bei den zulässigen Toleranzen für eine Spiegeloberfläche stelle ich mir das nicht trivial vor. Wenn man bei Glas schon auf Spannungsarmut achten muss und das über polarisiertes Licht austestet, wie wirkt dann ein verklebter Spiegel?


    Vielleicht bin ich diesbezüglich nur Pessimist.[B)]


    Gruß
    Kalle

    Der Feinschliff hat begonnen,


    hier ein Bild der Glasoberfläche (30% Zone) nach jeweils einer, zwei und vier Chargen K180:



    Die Strukturen werden feiner, allerdings sind die Großen Löcher noch nicht verschwunden. (Die Glasoberfläche fühlt sich unterm Wasserhahn auch ganz anders an).


    Ich habe allerdings auch festgestellt, das es höllisch auf die Fokusebene meines Mikroskop ankommt. Hier der gleiche Ausschnitt, links die Spitzen, rechts die Täler, welche vom 180er zuletzt ausgeschliffen werden. Da ich "durchs Glas schaue" werden zuerst die Täler scharf, wenn ich den Objekt-Tisch nach oben drehe. Auserdem liegt er als Hohlspiegel nicht plan auf.



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    Ich muss wohl noch 'ne Runde MOT mit langen Strichen und Überhang schleifen, da meine Brennweite (+15cm) noch zu lang ist.


    Morgen schaffe ich es hoffentlich bis zur nächsten Körnung K320, jetzt ist erst mal Ronchi-Malen an der Reihe.


    Gruß an alle Karbo-Würmer
    Kalle

    Also,
    jetzt mal Butter bei den Fischen:


    Neues K80 bei 80-facher Vergrößerung:



    Recyceltes K80 meines 4,5" (gewaschen wie oben beschrieben):



    Und hier neues K180:



    Wie man sieht ist das Recycelte eher ein K120. Deutlich erkennbar die Inhomogenität in den Körngrößen (alle Größen sind vertreten). Natürlich könnten auch unverbrauchte Körnchen, die daneben gerutscht sind, dabei sein. Die Probe habe ich mit der Messerspitze auf's geradewohl aus dem Eimer mit dem Schlamm entnommen. Andere Probe - anderes Ergebnis nicht ausgeschlossen.

    Wenn ich mit meinem Spiegel soweit bin, mache ich von den übrigen Körnen auch noch Bilder. Jetzt ist das mir zuviel Sauerei; fühl mich gar nicht wohl, zwei Kornstufen gleichzeitig auf zu haben.


    Kalle

    Hallo Frank,
    ich hab ja noch einen 12er-Rohling in petto. Und bevor ich das gebrauchte K80 wegschmeisse, tut's auch 'ne Tupperdose.


    Ich gehe nicht davon aus, das die Lieferung von Stathis zu knapp bemessen ist, aber wer weiß, was noch alles kommt. Und es gibt ja nichts schlimmeres als auf Ersatz warten.


    Gruß
    Kalle

    Hallo Frank,
    habe auch noch einen Wascheimer K80 über.
    Ich frag mich blos, wieviel ist Karbo und wieviel ist Glas.
    Schließlich fehlen bei meinem Kleinen 36g Glas nach dem Grobschliff.


    Ok, das dürfte am Anfang ja noch egal sein, bei den feineren Stufen stelle ich mir aber ein ehrhebliches Kratzerrisiko vor. Außerdem müsstest Du es dann mit einem Kaffeefilter rausholen, wiel es sich nicht mehr so leicht absetzt, oder?


    Gruß
    Kalle

    Hallo Martin,
    das Mikroskop gab's damals bei Lidl (zeitgleich mit dem Lidlscope II) für - ich glaube - rund 60 Euro.
    Ich bin selbst über die Qualität der Abbildung überrascht gewesen. Es vergrößert bis etwa 1000-fach ohne zu verschwimmen.
    Die Software bescheinigt übrigens Treiber für das USB-Okular von Bresser.
    Kalle

    Hallo Stathis,
    bei Gelegenheit werde ich auch mal die Körner slbst ablichten.


    Ansonsten, Bilder solange der Geduldsfaden nicht reißt, wegen Saubermachen, zum Mikroskop laufen (PC-Okular) etc.
    Bilder kann ich nur von unten durch's Glas machen, ansonsten kriege ich es nicht scharf; normalerweise sind Objektträger nicht sooo dick. Das Teil läuft jetzt schon fast fest.
    Vielleicht ein Thema für's Lexikon?


    Kalle

    Hallo Stathis,


    mit dem Festhalten hast Du völlig recht. Ich dachte mir fallen die Finger ab.


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    Spaseshalber habe ich mal unterm Mikroskop ein Bild der Glasoberfläche nach dem Grobschliff gemacht.



    Sieht ziemlich zerfurcht aus. Falls Interesse besteht, werde ich das bis zum Auspolieren dokumentieren.


    Gruß
    Kalle

    Hallo,


    mit Unterbrechung (Gäste im Haus - nein nicht Cebit) ging's endlich weiter mit dem Grobschliff.
    Habe meine Wunschtiefe (1,56mm bei 113mm-Spiegel) bis auf 0,1 mm erreicht.


    Hat länger gedauert als ursprünglich gedacht. Liegt wohl daran, dass ich das mit der Strichführung noch nicht so drauf habe. Die Spiegeldicke hat am Rand von ursprünglich 15mm auf 14,4 mm gleichmäßig abgenommen. Muschelbrüche sind mir bisher erspart geblieben.



    Der Eddingtest (Bilder jeweils vor, nach einer Charge, nach zwei Chargen - mit kontratverstärkten Ausschnitt), lässt vermuten, das ich jetzt wohl zum 180er Karbo weitergehen kann. Oder liege ich falsch?



    Gruß
    Kalle

    Hallo Stefan,
    eine Lösung für eine Fangspiegelhalterung, die mir gut gefällt findest Du hier (die untersten 3 Bilder von Clive Milne's 10"er-Hut):


    http://www.geocities.com/Paris/Cafe/7068/twelve.html


    Das Prinzip gefällt mir deswegen so gut, weil die Kollimationsschrauben dem Okular zugewandt, somit leicht zu bedienen sind.


    Ich werde allerdings wohl Alu-Blechstreifen als Spinne verwenden. Ich stelle mir vor, dass man diese einfach zwischen zwei Aluplättchen einklemmt und die Kolliamtionsschrauben durch dieses Sandwich einfach durchschraubt. Den 45°-Winkelansatz auf dem Bild hartzulöten/schweißen fehlt mir das Werkzeug, also mit Kleber bzw. M3-Senkschraube fixieren. Der Spiegel wird dann mit Silikon (3 Blobs) angeklebt. Soweit meine Idee.


    Bis dahin muss ich aber zuerst meinen Hauptspiegel "zurechtquälen".


    Gruß
    Kalle

    Hallo Thomas,
    ich bewundere Deine Geduld, wenn's um Details geht.
    Kann man den Kugelson zum ITV schon sehen?


    M16-Muttern ist schon heftig für 'ne Spiegelzelle. Zumindest besteht kein Risiko, dass man sie überzieht. Drehmomentschlüssel wäre natürlich optimal - mache ich bei meinen Autoreifen auch immer. Aber so schenll dreht der Spiegel nicht, oder? [:D]


    Ist eigentlich noch Platz für einen Lüfter unterm Spiegel? Vielleicht mit Peltierelement und Temperatursensor?[:D]


    Viel Erfolg beim Weiterbau
    Gruß
    Kalle

    Hallo neubi,


    bevor Du anfängst kompliziert zu rechnen, musst Du sicherstellen, dass Deine Sternkarten auch winkeltreu projeziert sind (also wie Seefahrerkarten). Es gibt nämlich auch noch andere Projektionstechniken (z.B. Flächentreu). Die größten Unterschiede ergeben sich in den Polarregionen.


    Wenn Du anhand der Koordinatenangebn ein CCD-Image überprüfen möchtest, gilt die Problematik natürlich für das CCD-Bild. Visuell und in Okularprojektion bräuchte man hierfür sog. orthoskopische Okulare (darunter fallen auch Plössl - siehe Astro-Lexikon).


    Um sich das Ganze bildhaft vorzustellen: Nimm das Gitterwerk einer Weltkugel und stelle Dir eine Lampe vor (z.B. im Kugelmittelpunkt). Dann wirft das Gitter auf ein Papierblatt flach an die Kugel gehalten einen Koordinatenschatten. Alternativ rolle das Blatt zu einem Zylinder um die Kugel oder verändere den Standpunkt der Lampe z.B. ins Unendliche am Südpol. Auf dieser Grundlage kann man auch die Geometrie leichter begreifen. -&gt; Schnittlinien bilden nur noch Kreise und Dreiecke, davon aber eine Menge.
    Hintergrundwissen ergoogelt man sich unter Kartografischer Projektion etc.


    Gruß
    Kalle

    Hallo liebe Astrotreff-Freunde,


    nun ist es soweit.
    Nachdem Stathis Lieferung heil angekommen ist, habe ich heute mit dem Grobschliff eines 4,5-Zöllers angefangen. Ich betrachte diesen Kleinen als Trainingsscheibe und wenn's klappt gibt es einen f/4,5-Sucherspiegel für den dann folgenden 12-Zöller. Schließlich habe ich schon eine 8-Zoll-Chinesenröhre in Weinrot.


    Falls Interesse besteht: Ich habe mit meiner Webcam eine 7-Minuten-Sequenz aufgenommen und exclusiv in Emule-Netzwerk zum Upload eingestellt (DSL-Flatrate macht's möglich).


    Hier der ED2K-Link:


    ed2k://|file|Webcam[11Feb2005]-Grobschliff.avi|29870080|8C47E4370EB2D32721FBA4D47A87D757|h=UQWZEPTLTBVQW7W2SZVA27LKDYFIJ2R2|/


    Kommentare sind natürlich herzlich willkommen.
    Erstaunlich wie Glaswürmer sich vermehren, oder?


    Gruß
    Kalle


    PS: Ich glaube, ich muss besser aufpassen, sonst schleife ich meine PC-Tastatur auch noch mit Karbo 80.