Posts by Kalle66

    Stathis,
    ich hatte mal 2005 verschiedene Polierfortschriitte unterm Mikroskop aufgenommen.

    Die klassischen Mikropits mit 80x




    und hier einen Kratzer

    einmal normal (das schwarze war 'ne Eddingmarkierung am Rand) und unten unterm Mikroskop 80x.

    Entlang der 45°-Randfase grenzte ich damals die Tiefenschärfe des Mikroskops bei 200x auf 25 μ ein, bei 80x auf 100 μ.

    Das wird sicherlich dem notwendigen Aufwand der US-Spezifikationen NICHT genügen, ist dafür mit Hausmitteln machbar/dokumentierbar.


    Zum Vergleich, Feinschliff bei 200x unterm Mikroskop


    oben K320 ausgeschliffen

    dazwischen Zwischenstadien, z.B. ein Pit auf Bildabschnitt 3 (zum Glück flach)
    unten 9μ Mikrogrit ausgeschliffen.

    ... und damals hatte die Webcam 640x480 VGA am 08/15-Bresser-Einsteiger-Mikroskop. Die Maßstabsskala ermittelte ich über Linienmuster vom Laserdrucker und Pixelzählen auf den Bildern. Mit mehr Licht bzw. vernünftigem Kondensor und besserer Webcam geht da heute sicher mehr.

    Und wenn du gar nichts unterm Mikroskop erkennst, dann leg mal ein Haar dazu oder verkratze eines der Mikroskoppräparatgläser.

    Gerhard,

    im Grunde ergeben sich die gleichen Fragen wie bei einem (geschlossenen) Tubus. Letztlich kommt es auf die Umstände an und wie man den Tunnel isoliert.

    Ich hatte die Erfahrung gemacht, dass schon eine (blickdichte) Plane), die man über eine Dachlattenkonstruktion tunnelmäßig legt, deutliche Vorteile bringt. Der Tunnel verbesserte das Bild allein dadurch, dass tagsüber dann weniger Streulicht im Strahlengang ist.


    Aber ich glaube, dass ein Keller der von Erdreich umgeben ist, jedem Tunnel überlegen sein dürfte. Fall's ich je in Verlegenheit komme, hier wo ich wohne, einen 700er Spiegel vermessen zu wollen ... das Haus hier hat eine große Tiefgarage, die ich dazu in den Nachtstunden zweckentfremden täte.


    Wenn ich heute einen Tunnel bauen wollte, täte ich dünne Styrodurplatten nehmen und aus ein paar Brettern sowas wie Buchstützen basteln (längs durchgehend oder als sog. Verbinder an den Plattengrenzen), welche die hochkanten Platten dann halten, oben drauf ebenfalls Platten. Das ließe sich in 15 Minuten bei Bedarf aufbauen (LEGO-Prinzip). Je nach Situation, ob der Fußboden kalt oder temperiert ist, würde ich Bodenplatten einlegen. Die würden aber im Zweifel auf den Buchstützenbretten - also mit Luftspalt zum Boden - liegen.

    PS:
    Habt ihr bei euch da in Essingen eine Burg, Höhle oder eine Kirche? Wenn Deine Wohnung/Haus da absolut nichts hergibt, sprich doch mal den Pfarrer etc. an.

    Sargon81,


    frag einfach Deinen Messtechniker, ob der auf ~50 Nanometer genau messen kann, also 0,05 Mikrometer (nicht Millimeter). Und das über die gesamte Oberfläche als Verfahrweg. Das Problem fängt schon damit an, dass er die Materialprobe erst mal sauber auf den Prüftisch kriegt, so dass die sich nicht durchs Eigengeweicht sich um diesen Betrag deformiert und dann bei Kontaktprüfung, dass die Andruckkraft des Messkopfs den Spiegel nicht krumm drückt. Selbst so ein Granit-Prüftisch kommt halt nicht an die 50 nm Ebenheit ran.

    (zum Vergleich: Granit-Messplatte hochpräzise DIN876 Güte 000 -> ~1,5 Mikrometer = 1500 Nanometer)


    Wenn der immer noch "ja" sagt, dann versteck mal gleich die Adresse eurer Firma ... :D :D :D


    Scherz beiseite ... Ich sag jetzt nicht, dass das nicht gehen könnte. Aber der Aufwand dazu erfordert Prüfmittel jenseits von Gut und Böse.

    Hi Zauderkünstler,


    ich versuch's jetzt mal anders, damit du selbst für Dich mal überprüfen kannst, wie gut Dein Optikverständnis ist.


    Hier die Formel zur Abbildung an dünnen Linsen (siehe auch Wikipedia - Optische Abbildung)


    1/q + 1/b = 1/f


    mit q = Gegenstandsweite (Entfernung Licht-Quelle zur Linsenmitte)

    mit b = Bildweite (Entfernung der Abbildung zur Linsenmitte)

    mit f = Brennweite (Fokus).

    Eine Übungsaufgabe:
    Berechne an einem Teleskop mit f = 1000 mm Brennweite, um wieviel Millimeter der Fokus** rauswandert (Stellweg s am Okularauszug), wenn man anstelle des Mondes einen Kirchturm in 200 Meter Entfernung scharfstellt.
    Lösungstipp: Um s zu berechnen, muss man erst bm für den Mond (q = ∞) ermitteln, dann bK für den Kirchturm und errechnet dann
    s = bk - bm.


    Kontrollfragen:

    Kann an einem Teleskop b kleiner als f werden?

    (Die Frage ist gemein, läuft darauf hinaus, dass man den Hauptspiegel als Rasierspiegel missbraucht.)


    Warum werden Okularauszüge so verbaut, dass man auch eine Scharfstell-Reserve (s < 0) hat?
    Hier ein Erklärungsbild, wie verschiedene Okulare in ein Okularauszug gesteckt werden:




    ** Fokus heißt Brennpunkt. Nur der Begriff Brennweite (engl. focal length) ist eine Eigenschaft der Linse, während der Fokus (focal point) Ergebnis der Abbildung gemäß obiger Gleichung ist.

    Erste photometrische Messungen ergaben, dass sich 207754 Stathiskafalis

    zu 33% aus K80 Siliziumkarbid

    zu 20% aus K180 Siliziumkarbid

    und kleineren Mengen Feinstpulver aus Alumiumoxid zusammenstetzt.

    Organische Verbindungen, die an Pech erinnern wurden ebenfalls nachgewiesen.

    Für alle, die sich fragen, wie man Okulare reinigt, verweise ich auf folgenden Artikel.

    Zeiss: Das saubere Mikroskop


    Kleiner Hinweis am Rande:

    Die Spiegel in Spiegelteleskopen können ganz unterschiedliche Maßnahmen erforderlich machen bzw. bestimmte dürfen nicht angewendet werden. Das steht und fällt mit der Art der Verspiegelung, ob mit Schutzschicht oder ohne Schutzschicht. Wer sich da nicht sicher ist, probiert es an einer kleinen Ecke, die von den Halteklammern abgedeckt werden.

    Allgemein gilt: Weniger ist mehr, auf der Spiegeloberfläche wird nicht gewischt.


    Und noch ein Hinweis:

    Normale Kompressorluft aus der Werkstatt ist zum Abblasen von Optiken nicht geeignet, da sie Ölrückstände aus der Pumpenschmierung enthält.

    Also jenseits von Sphären als Oberflächen für die Linsen und Spiegel wird es immer "mathematisch".


    Mein Tipp wäre:

    Google mal nach den Seidel'schen Bildfehler. Das ist noch Mathematik ohne PC und da kann man schon einigermaßen als Hobbyastronomen "mitreden".


    Und unterscheide zwischen Linsenoptiken und Spiegeloptiken. Das von Michael oben erwähnte Buch von Rutten, Venrooij, Telescope Optics, handelt meines Wissens zu einem großen Teil über Spiegeloptiken. Wenn du ein Fotoobjektiv oder Kinoprojektor designen willst, wärst du da an der falschen Adresse.


    Gerade bei Großteleskopen kommen noch Erwägungen hinzu, die im Optikdesign selbst regelmäßig zu kurz kommen. Es ist kein Zufall, dass man keine Linsenteleskope jenseits der Metermarke gebaut hat. Solche Linsen hätten ein Problem mit ihrem Eigengewicht, während man Spiegel auf der Rückseite noch stützen kann.

    Und die heutigen Profiteleskope stabilisieren das Bild inzwischen alle durch aktive und adaptive Optik, wo man mind. einen Spiegel im Strahlengang laufend deformiert um Justierfehler bzw. Luftunruhe auszugleichen. Grundlage dieser Deformation sind Messmethoden die auf J. Hartmann zurück gehen. Der schrieb schon 1904 über "Objektivuntersuchungen" in der "Zeitschrift für Instrumentenkunde".

    Moin Zauderkünstler,

    es kommt natürlich darauf an, auf welchem Niveau man "optical design" betreiben möchte.


    Schon bei den Grundzügen kommt man nicht um ein mathematisch-geometrisches Grundverständnis herum. Das fängt an bei der einfachen Abbildungsgleichung für (sogenannte dünne) Linsen. Das ist die Basis der geometrischen Optik, wie Strahlengänge aufgebaut sind und die für Spiegeloptiken natürlich auch gelten. Die nächste Stufe ist, wenn man für Linsen den Brechungsindex mit einbaut und Linsen eine "Dicke" kriegen, man sich also um den Strahlengang auch in der Linse kümmern muss. Das vervielfältigt sich dann, wenn man farbspezifische Brechungsindizes hinzu nimmt. Und damit landet man dann bei Optikberechnungen, die bis zur Einführung von Computern Standard waren. Auch wenn man wellentheoretische Effekte durchaus kannte, so lassen die sich ohne Computer nur sehr aufwändig berechnen. Heutzutage geht aber ohne Wellenfrontberechnung eigentlich nichts mehr.


    Zur klassischen Beschreibung von Abbildungssystemen gehören natürlich Seidel-Koeffizienten (Seidel'sche Bildfehler) und die Zernike-Koeffizienten und die Beschreibungskomponenten für Linsen mit den Abbezahlen. Ganz ohne Mathe (im Sinne von "Rechnen") geht da leider nicht viel.


    Die Krönung sind dann Laseroptiken, Röntgenoptiken oder Materiewellen (z.B. Elekronenmikroskop), wo man sich dann mit Elektrodynamik (Maxwell-Theorie) und Quantenphysik beschäftigen muss.

    Das ist dann Stoff für ein Physik-Studium. Das Standardwerk schlechthin hier ist von

    Max Born, Emil Wolf: Principles of Optics (Original in Englisch)


    Zum Design von Optiken gehört auch das Testen. Ein Standardwerk zu diesem Thema ist von
    Daniel Malacara: Optical Shop Testing


    Einen deutschsprachigen Einstieg in die Optik liefert z.B. das Vorlesungsskrip von

    Othmar Marti (Uni Ulm): Vorlesungsskrip PHYS2110 - Grundlagen der Physik IIIa

    Michael,

    jede Art von Test ist eine Meinungsäußerung. Und der vorgenommene Test dazu eine Argumentationshilfe. Am Ende geht's immer um Vertrauen und Überzeugung, ob man demjenigen, der sich so äußert, folgt oder nicht.

    Und ihm Rahmen der Argumentation wird man umso glaubwürdiger, je nachvollziehbarer diese sind. Überzeugung und Glaubwürdigkeit lassen sich z.B. durch Zeugen steigern, durch Reputation oder durch Wiederholung. Aber vor allem durch eine professionelle Berichterstattung; zumindest fängt Glaubwürdigkeit hier an. Eine Namensnennung der Autoren/Tester ist nur insoweit erforderlich, als ihre Vitae dann zur Steigerung der Glaubwürdigkeit beitragen.


    Die Gefahr, dass per Fake-Test Desinformation betrieben wird, die wird es immer geben und gab es schon immer. So wie derjenige, der desinformiert, keine Hemmungen haben wird, dafür auch personell eine Legende aufzubauen. Getürkte Experimente gibt es auch in der renommierten Wissenschaft mit Namensnennung. Oder hier im Forum, wenn vor lauter Wetterfrust ein Astrofotograf einen Saturntransit vorm Neumond faked (und ihm dabei einige handwerkliche Fehler unterlaufen).



    noch was:

    Ich fand Deinen Beitrag zum ADC-Vergleich nicht viel besser. Denn außer einer abstrakten Möglichkeit, dass etwas gefaked werden könnte, hast du keinerlei Anhaltspunkte geliefert, ob das konkret auch geschieht. Und damit bewegst du Dich selbst in einem unsichereren Gewässer, indem du anderen unlauteres Verhalten mehr oder weniger vorwirfst. Das geht dann Richtung übler Nachrede. Und da du selbst auch geschäftlich unterwegs bist und im Wettbewerbsrecht die Hürden noch deutlich tiefer liegen, solltest du selbst darauf achten, dass du Dir damit kein Eigentor schießt. Gerade Dir könnte man im Umkehrschluss vorwerfen, dass du mit solchen Störfeuern selbst geschäftliche Interessen verfolgst.

    Im Grunde kann man in einem privaten Forum niemanden zwingen, seinen Namen zu nennen. Das gebietet schon der Datenschutz. Und solange wir die Identitäten nicht überprüfen, sind "echte" Namen auch nur Schall und Rauch. Ok, ein Wernher von Braun wird wohl kaum "echt" sein, wenn man nachschlagen kann, dass er 1977 starb. Aber sonst .... da muss sich der echte dann schon selbst melden und auf Unterlassung der Verwendung seines Namens bestehen.


    Und ob ein Test gut oder nicht gut ist, beurteile ich für mich immer noch selbst. Das fängt bei der Testdokumentation an und reicht bis zur Formulierung der Wertung. Und da hilft mir auch meine berufliche Erfahrung, die einige Jahre darin bestand, Gutachten zu formulieren.


    Die hohe Kunst besteht darin, dass man Ergebnisse darstellt, sie aber gerade nicht "wertet", sondern soweit aufbereitet, dass jeder seine Wertung selbst vornehmen kann. Deswegen mag ich auch die Wertungen von Stiftung Warentest nicht so (Schulnoten als Gesamtwertung), selbst wenn die sich alle Mühen geben, etwas gründlich zu testen. Ob ein Staubsauger mit 72 db laut oder noch leise ist, soll jeder selbst beurteilen. Klar kann man erläutern, worin der Unterschied zwischen 65 db und 72 db besteht, aber mehr muss nicht sein. Ganz gemein sind Kriterien, die genannt sind bzw. unberücksichtigt bleiben. Z.B. wenn man ausgiebig über die Verpackung schwabuliert und damit den Lesern einredet, das sei wichtig . Oder beim Staubsauger z.B. Kabellänge wertet: bis 4m, 4-6m, +6m ... wie es einem halt beliebt, damit der eine mit 5,50m nicht die Topnote kriegt.

    (Nur so mal als Gedankenspiel, wie man einen Punkteabzug kreieren kann.)

    Wenn man sucht ...

    https://www.amazon.de/dp/B07N1…VA7M?_encoding=UTF8&psc=1


    2" = 50,8 mm

    lt. Beschreibung hat die Kappe 51mm und verjüngt sich nach einem Übergangsbereich sich auf 50,6 mm


    Ich vermute mal, dass die sehr stramm sitzen wird. Ob das für eine Kamera-Steckhülse ideal ist ... ich weiß es nicht. Wenn das Teil zu fest sitzt und man daran erst dran zerren muss, vielleicht nicht so ganz. Zu locker soll das Teil aber auch nicht sein, sonst rutscht es von alleine ab.

    Hi Phensri,

    hast du die Extrema im Rundlauf mit einem Edding markiert?

    Durch die Markierung kannst du nach einem erneuten 90° bzw. 120° verdrehten Einspannen sofort sehen, ob's am Werkstück oder dem Spannfutter liegt.

    100 Mikrometer ist tatsächlich viel. Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand mit so einem Ei die Zähne erfolgreich fräste.


    Letztlich maßgeblich ist, ob die Innenbohrung zum Zahnkranz rund ist. Den Rundlauf auf den Zähnen könntest du indirekt messen, indem du einen Blechstreifen oder eine Fühlerlehre federnd anlegst und die Messuhr dahinter. Dann springt die nicht so bei jedem Zahn.

    Also ganz ehrlich, ich bin gegen eine geschlossene Gruppe für Off-Topic. Ich bin jedoch dafür, dass man Off-topic-Beiträge aus der Liste der "aktiven" Themen heraus nimmt und dafür sorgt, dass Gäste ohne Anmeldung dort keinen Einblick haben (und google die in ihrem Index nicht führt und im Benutzer-Punktesystem einfach ausklammert).


    Es ändert nichts an der Debattenkultur derjenigen, die sich dann daran beteiligen, denn dies liegt ja in den Händen derjeniger, die sich daran beteiligen.


    Diejenigen im Forum, die angemeldet sind und sich nicht daran beteiligen, wollen - so geht's zumindest mir - nicht ständig über die Aktivitätenliste darauf aufmerksam gemacht werden. Salopp gesagt, wir sollten den Off-Topic-Bereich nicht promoten. :thumbup:

    Auf der anderen Seite halte ich geschlossene Benutzergruppen (sichtbar nur nach einem Opt-In) für unpraktisch, denn bei der Entscheidung, ob man das Opt-In bestätigen soll, weiß man gerade nicht, was dort gerade geschrieben wird. Per Anmeldung als Benutzer hat doch ein angemeldeter User schon sein Opt-In für's Forum gegeben.


    Umgekehrt stellt sich die Frage, ob angemeldete User für einzelne Themen und Themenbereiche ein Opt-out wollen, also einen Ignore-Button. Und selbst da relativiert sich das Problem, wenn der Off-Topic nicht weiter promoted wird.


    Letztlich ist das eine reine Skalierungsfrage. Hätte man nur 100 Benutzer, ist man schon froh, wenn einer überhaupt was schreibt. Hat man 1000+ Benutzer, wird dem einen oder anderen es schon zu viel, was die anderen alles schreiben. Deshalb sollte sowas auch nicht in Stein gemeißelt werden.


    Die Frage, ob wir als Moderatoren Themen schließen, hat eine andere Qualität und wird immer eine Gratwanderung sein. Zu schnell und es heißt "wir würden zensieren", zu langsam "wir lassen zu viel zu". Ich behalte mir vor, das von Einzelfall zu Einzelfall zu entscheiden. Der Regelfall ist dabei, dass wir das im Moderatorenteam untereinander abstimmen. Insoweit spreche ich da sicher für alle Moderatoren.

    Norman,


    hrrr billig ...

    Pappel vielleicht. Auf jeden Fall was schnellwüchsiges.


    Bei so Selbstbauprojekten ist billig aber relativ. Und wenn ich die Bilder von Dir so sehe, dann hast du da zwar ein paar Handwerkzeuge und Akkubohrer sowie vermutlich Oberfräse, aber bei weitem keine "Holzwerkstatt" mit Tischkreissäge und so. Da wird mehr improvisiert und der CNC-Anteil ist gleich null.


    Kriegt Dein Bodenring noch Spikes für die Wiese?

    Ich hab bei meinem 8er festgestellt, dass da selbst 6mm Stifte 5cm überstehend einen riesen Unterschied machen. Abschraubbar, wie bei den berühmten Stollenschuhen von Herrn Dassler. Ich glaub, Timm hatte sogar spitz gesägte Winkelstücke ausklappbar.


    Gruß

    Norman,

    da kommt mir einiges bekannt vor, als ich in meiner Wohnung gleich zwei Rockerboxen für 8"-Dobsons baute. Vor allem die Story mit dem 1 mm und dem Raspeln und Feilen und Schmiergeln. Ich überging die 1 mm Thematik seinerzeit, weil Holz "arbeitet" bekanntlich; ändert abhängig vom Feuchtegehalt seine Größe insb. quer zur Faser. 1mm war der worst case und nicht Zielgröße; die lag eher bei 3mm Spaltmaß.


    Worauf ich seinerzeit peinlich geachtet hatte, war, dass mir beim Zusammenleimen nichts verrutscht. Regelmäßig hatte ich aus Holzresten zuvor Anschläge/Führungen gebastelt, so dass die zu fügenden Teile immer genau dort landeten, wo sie hingehören. Das betraf insbesondere Fragen der Rechtswinkligität. ;) Zwei ältere Tischler-Winkel landeten deshalb bei mir im Müll, weil die nicht genau waren. Dafür hab ich jetzt einen DIN-Schlosserwinkel.


    Anstelle von Leimzwingen wurde geschraubt und als der Leim trocken war, die Schrauben entfernt, die Löcher aufgebohrt und nachträglich verdübelt. Sieht schöner aus ... find ich.

    Micha,

    was ich so sehe, ist dass man mit 2,5W gut dabei ist bei einem 75mm-Fangspiegel. Wenn der rückseitig isoliert ist, wird ein Bruchteil reichen. Das könnte man mit einem PWM-Regler variabel runter regeln. Das als Grundlage für die Widerstandsberechnung, wenn man weiß mit wieviel Volt man seine Spannungsversorgung betreibt. In Frage kommen eigentlich nur 12V extern, 9v-Batterieblock, 6V via 4er-Pack AA oder AAA-Batterien oder 5V via USB-Kabel oder 1,5V-Monozelle.


    siehe beispielhaft
    https://www.ebay.de/itm/154359…86a691:g:-mMAAOSwBDRgQL9T


    Vorteil gegenüber einem Spannungsteiler .... der spart beim Runterregeln Strom. Vermutlich die einfachste Regelungslösung.


    3/8"-Schrauben, die große Variante der Photoschrauben? ... frag mal Michael Koch http://www.astro-electronic.de/screws.htm


    Ich weiß nicht, wie viel Platz rund um die "Platte" ist. Ich täte, wenn's geht, die bestehende angeschweißte Schraube absägen/ausbohren. Dann einfach eine metrische Schraube durch das Loch stecken und mit einer Mutter fixieren. Fehlt noch das Gegenstück, das dann ebenfalls metrisch auf das Gewinde passen muss. Wenn das nur ne Mutter ist, wär's das doch.


    EDIT: Stathis war schneller.