Posts by Astromichel61
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Hallo,
ich hab selbst ein Emil Busch 65 mm Teleskop , ebenfalls noch unlackiert in reinem Messing!
Mit der Messingsäule und dem Holzadapter seit 2 Jahren. Jetzt fand ich durch Zufall am Samstag
ein passendes Stativ dazu in Göttingen, mit genau dem Aufnahme Adapter Durchmesser 62,5 mm!
Müsste also auch von Emil Busch Rathenow sein!
Gruß
Michaelastrotreff.de/index.php?attachment/138010/
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Hallo,
auf Kleinanzeigen hatte ich letzten Sonntag dieses seltene original Londoner Teleskop aus dem 19. Jahrhundert gefunden.
Ein Engländer aus Manchester mit Frau, die in Deutschland wohnen , hatten es angeboten.
Es hat ein 54 mm Objektiv ( leider etwas beschädigt) mit ca. 104 cm Gesamtlänge. Dabei sind auch 5 Okulare und 4 Sonnenfilter,
sowie die Original Holzkiste aus Mahagoni. Der Fernrohrtubus ist ebenfalls aus Mahagoni.
Der Okularauszug funktioniert noch einwandfrei. Tulley & Sons war damals wohl einer der besten Teleskop Hersteller in London.
Das Glas kam von dem Schweizer Guinard, der auch schon mit Fraunhofer zusammen gearbeitet hatte.
Insgesamt bin ich sehr zufrieden , das kleine Schmuckstück günstig bekommen zu haben.
Gruß
Michael
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Hier noch ein paar zusätzliche Fotos vom Maurice Manent Teleskop . Der Hersteller hatte damals schon ein umfangreiches Teleskop Programm
im Angebot ,wenn ich mir den Katalog im Internet so anschaue. Refraktoren von 75-135 mm Objektiven, Spiegelteleskope mit 135-250 mm Spiegeln . Auch Ferngläser von 6x30 bis 20x54 .
Schönen Gruß
Michael
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Hallo,
letztes Jahr hatte ich diesen größeren ,französischen Antik Refraktor von einem älteren Herrn aus Schweinfurt erworben. Er hatte ihn ursprünglich an der Uni in Saarbrücken gekauft.
Leider fast ohne Okulare. Es war nur ein Okular noch vorhanden, welches dummerweise auch noch defekt war. Bauzeitraum ist von ca. 1911-1920.
Der Hersteller, Herr Manent, war ein ehemaliger Lehrling/Geselle, der im renomierten Pariser Unternehmen "Secretan" sein Handwerk gelernt hatte. Die Firma Manent bestand noch bis 1954.
Nach Erhalt des Teleskops hatte ich erstmal den Tubus zerlegt. Da er doch ziemlich zerkratzt war, hat mir ein befreundeter Lackierer den 131 cm Tubus in der damaligen Originalfarbe neu lackiert.
Ein Farbmuster war zum Glück noch unter der Rohrschelle vorhanden und konnte gescannt werden.
Die Montierung wiegt satte 15 kg. Sie müsste aber noch , genau wie die 3 Eichenholz-Stativbeine überarbeitet werden. Die 110 mm Optik war zum Glück noch in einem hervorragenden Zustand!
Ich hab mir noch einen Adapter drehen lassen, um moderne 1,25 Zoll Okulare zu verwenden. Dabei ist auch ein schönes ,schweres Messing Sucher-Fernrohr.
Die restlichen Messingteile habe ich nur gereinigt. Es wurde nichts poliert. Das schwere Gegengewicht lässt sich nicht mehr einwandfrei klemmen. Zum Schutz von Beschädigungen hab ich es erstmal nicht verbaut. Es befinden sich sogar mehrere original Blenden im Tubus!
Die Montierung ist ja nur azimutal , und die Drehgriffe/Achsen für die Feinverstellung fehlen leider . Der Tubus passt aber auch in übliche 100 mm Rohrschellen und auf moderne Montierungen.
Der Tubus wiegt ca. 8 kg und bringt mit seiner Länge schon einen ordentlichen Hebelarm mit sich.
Laut einer damaligen franz. Preisliste von 1911 hat das Teleskop einmal 2900 Franc gekostet. Das war weit mehr als der durchschnittliche Jahreslohn eines Arbeiters!
Gruß
Michael
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Hallo Marc,
hast Du evtl. noch Fotos Deines 125er Selbstbau-Refraktors? Ich hab das vordere Alurohr vom Tremel Refraktor wieder abgebaut,
um es nochmal neu und besser in cremeweiss zu lackieren. Mein Profi Lackierer wollte ja 250 Euro dafür haben.
Ich wollte da auch nichts ausbeulen. Passende Alurohre in der Größe von 128mm-130 mm finde ich leider nicht.
Gruß
Michael
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Hallo Alex,
genauer gesagt liegt das Antiklager eher Nähe Stuttgart in 71665 Vaihingen/Enz. Nennt sich AntiqueFundus.
Die haben auch eine eigene Webside.
Gibt es hier denn evtl. noch Tremel Teleskop Besitzer? oder hat Jemand noch alte Fotos der Geräte, evtl. auch von der Produktion?
Auch ein Foto von Herrn Tremel hab ich nie gesehen. Nach der Insolvenz von Merz 1933 dürften wahrscheinlich auch noch Merz
Restbestände als Tremel Optiken verkauft worden sein. Man hat mir auch eher davon abgeraten das 125 mm Objektiv zu öffnen,
um evtl. noch Hersteller Angaben zu finden. Sehr erstaunt war ich, daß im Objektiv Halter Bereich sogar Teile aus Pertinax
verwendet wurden!
Gruß
Michael
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Hallo Alex!
leider hatte der Verkäufer von Antik Fundus keine genauen Infos zu dem Tremel Teleskop. Er hatte es wohl in den frühen 80er Jahren
einmal bei einer Wohnungsauflösung angekauft. Und seit der Zeit stand es wohl verloren bei ihm in seinem Lager.
Schätze auch, daß es wohl früher auf einer festen Säule azimutal montiert war. Zumindest lassen die beigefügten Rohrschellen
darauf schließen. Es könnte natürlich in den 30 Jahren von Herrn Tremel in den Raum Heilbronn verkauft worden sein.
Unterlagen waren leider nicht mehr dabei. Durch die Leichtbauweise mit Aluminium und sogar Pertinax-Teilen ist es trotz der Länge
doch recht leicht gebaut mit unter 10 kg.
Gruß
Michael
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Hallo, hier noch ein paar andere Fotos vom Bau/Umbau.
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Hallo,
ich konnte vor 2 Jahren günstig ein 30er Jahre Tremel /Merz Teleskop in einem Antiklager bei Heilbronn finden.
Relativ vollständig mit 3 Okularen, Okularrevolver und Zenitprisma. Immer ein 125 mm Objektiv mit 1875 mm Brennweite.
Der Alutubus war leider zu stark verbogen und ich habe ihn durch einen stabilen Messingtubus ersetzt.
Gibt es hier noch Tremel Teleskop Besitzer? Man findet ja im Internet kaum noch neue Infos über Georg Tremels Werkstätten.
Schönen Gruß,
Michael