Hallo Sonnenbeobachter.
Neben den großen Fleck der Gruppe 3959 kann ich auch die Gruppe 3961 als länglichen Fleck mit den freien Augen und einer Finsternisbrille sehen. Beide Flecken kann ich wiederholt eindeutig sehen.
Viele Grüße
Gerd
Hallo Sonnenbeobachter.
Neben den großen Fleck der Gruppe 3959 kann ich auch die Gruppe 3961 als länglichen Fleck mit den freien Augen und einer Finsternisbrille sehen. Beide Flecken kann ich wiederholt eindeutig sehen.
Viele Grüße
Gerd
Hallo Christian,
Meinem Glückwunsch zu den Beobachtungsnächten und danke für das Veröffentlichen der interessanten Berichte.
NGC 225 sollte eigentlich schon gut sichtbar sein. Durch seine Größe und der geringen Sterndichte kann es durchaus sein das er im Feld nicht sehr auffällt. Von der Stadt aus beobachtet mit ihrer Lichtverschmutzung ist es doch recht schwierig den zu sehen. Der wird sicher im aufgehellten Hintergrund untergehen.
Eine Karte, mit Cartes du Ciel erstellt:
Der Jupitermond Io hatte gegen 21 Uhr einen Durchgang vor Jupiter. Deshalb war der nicht mehr zu sehen. Den Stern über Jupiter habe ich ebenfalls gesehen. Ab 22 Uhr gab es noch den Schattendurchgang von Io.
Wenn abzusehen ist, das es in der Nacht klar wird, nehme ich Stellarium und sehe mir an ob es z.B. bei Jupiter Mond- oder Schattendurchgänge gibt. Am Montag Abend gibt es einen Durchgang von Ganymed. Ab circa Mitternacht folgt dann der Schattendurchgang von Ganymed.
Viele Grüße und viel Erfolg beim Beobachten
Gerd
Grafiken erstellt mit:
Hallo,
Ich bin auch auf die Entwicklung von 5961 gespannt im Hinblick auf Aktivität…
Obwohl eigentlich große und entwickelte Gruppen auf der Sonne stehen, gibt es kaum Flares. In den letzten 24 Stunden gab es gerade mal einen M-Flare in der Gruppe 3964. Die rotiert allerdings zur Sonne hinaus. Die beiden großen Gruppen 3959 und 3961 kamen in den letzten 24 Stunden nicht über C-Flares hinaus. Eventuell werden diese Regionen noch aktiver.
Viele Grüße
Gerd
Hallo,
Heute Vormittag war der Himmel nahezu frei von Wolken. Ein paar dünne Wolken zogen noch herum. Der Himmel war allerdings nur blassblau, die Sonne war auch nicht besonders ruhig im Okular.
Auf der Sonne sind derzeit wieder einige große Flecken zu sehen. Die Chromosphäre und der Sonnenrand zeigen ebenfalls Aktivität.
Den großen Fleck in der Gruppe 3959 konnte ich mit Hilfe einer Finsternisbrille wiederholt mit den freien Augen sehen.
Meine Notizen von heute:
Weißlicht:
110/770mm ED-Refraktor/Lunt Herschelprisma mit einem Polarisationsfilter und einem 540/8nm Kontrastfilter.
Über die Nordhälfte der Sonne verteilen sich Gruppen mit zum Teil großen Flecken. Die Gruppe 3964 ist eine weit entwickelte Gruppe.
Mit der Gruppe 3961 steht südlich vom Sonnenäquator, in der Nähe vom Ostrand eine große und komplex aufgebaute Gruppe. Am Ostrand der Sonne stehen noch kleine Flecken.
Den großen Fleck der Gruppe 3959 kann ich mit den freien Augen und einer Finsternisbrille sehen.
H-alpha:
80mm Lunt H-alpha Sonnenteleskop mit zwei Etalons und einem 18mm Blockfilter.
Die Chromosphäre ist sehr aktiv.
Auf der Ostseite und auf der Nordhälfte der Sonne stehen große und helle Fackeln.
In der Aktiven Region 3964 steht ein heller Flare.
Filamente stehen vor allem auf der Ost- und der Nordseite der Sonne.
Am West- und am Ostrand der Sonne stehen große Protuberanzen die zum Teil über dem Sonnenrand schweben.
Aufgenommen gegen 9:15 Uhr MEZ.
Optik: 110/770mm Refraktor.
Kamera: TS 183 MA.
Fleckengruppen 3959, 3961, 3962, 3965 und 3967.
Die Sonne, aufgenommen mit einem G-Band Filter.
Aufgenommen mit einem 430,3/2nm Altair Astro "G-Band" Filter.
Optik: 110/770mm Refraktor.
Kamera: TS 183 MA.
In der H-alpha Linie habe ich mich heute nochmals versucht. Da gibt es weiterhin noch viel zu üben...
Weißlichtbeobachtung 1.370.
H- alpha Beobachtung 862.
Beobachtung 9/2025.
Viele Grüße
Gerd
Hallo Wolfram,
Gerne geschehen.
Ich habe heute mal wieder Glück mit dem Wetter, auch wenn der Himmel nur blassblau ist. In der H-alpha Sonne sind noch einige große Protuberanzen zu sehen.
Viele Grüße
Gerd
Hallo Sonnenbeobachter,
Den grossen Fleck von der Gruppe 3959 kann ich zusammen mit einer Sonnenfinsternisbrille mit den freien Augen deutlich sehen.
Auf der Sonne sind heute viele interessante Flecken zu sehen. Das Beobachten lohnt sich.
Viele Grüße
Gerd
Hallo Tim,
Ich werde im Sommer hier bei mir auf dem Dach Abends/Nachts sicherlich Temperaturen bis zu 35C und mehr haben. Reicht es wenn sich das Teleskop "einfach" an die Umgebungstemperatur anpasst?
Was sollte ich beachten/machen/vorbereiten?
Ich kann mir gut vorstellen dass das Garagendach an sich Probleme mit der Luftunruhe verursacht. Das aufgeheizte Garagendach wird wie eine versiegelte Fläche seine Wärme abgeben, sobald es draußen kühler wird.
Ob man daran etwas ändern kann, ist eine schwierige Frage. Ich denke aber kaum. Besser wäre es natürlich, nicht auf dem Dach oder einer versiegelten Fläche zu beobachten. Versiegelte Flächen geben ihre gespeicherte Wärme an die Umgebung ab was zu unruhiger Luft führt.
Viele Grüße
Gerd
Hallo Wolfram,
Vielen Dank für deinem schönen Bericht.
Die letzten Tage waren wirklich gut für die Beobachtung der Planeten. Jupiter und Mars standen in den letzten Nächten ruhig im Okular und wurden scharf abgebildet. Ich konnte viele Strukturen auf den Planeten sehen.
Mit nicht ganz 100 Mio. Kilometern Abstand zur Erde sind die Bedingungen zwar nur mittelprächtig, aber trotzdem ergiebig genug für brauchbare Beobachtungen und Bilder.
Beim Mars ist das eine Medaille mit zwei Seiten:
Mit Fotos kann ich leider nicht dienen, ich beobachte nur visuell und habe mich an der Planetenfotografie noch nicht versucht.
Viele Grüße
Gerd
Hallo Christian,
Ich war mit der Jupiterbeobachtung etwas früher dran, bei mir war der GRF noch nicht so weit außen. Dein Bild gibt aber gut wieder, was im Okular zu sehen ist. Auch die Farben sind so zu sehen, wenn auch blasser.
Die Wetteraussichten sind für heute Abend nicht sehr optimistisch. Ab morgen könnte es aber wieder etwas werden.
Am Samstag Abend (18. Januar 2025) beginnt gegen 21 Uhr ein Durchgang von Io vor Jupiter, sein Schatten folgt rund eine Stunde später.
Am Montag Abend (20. Januar 2025) beginnt gegen 19:30 Uhr ein Durchgang von Ganymed. Der Durchgang vom Ganymedschatten erfolgt ab 23:40 Uhr aber sehr spät.
mit Neodymium-Filter
Inzwischen habe ich meinem Neodymium-Filter wieder gefunden. Ich wusste das ich mir vor ein paar Jahren einen gebraucht gekauft habe, den aber sehr gut aufgeräumt habe. Den Filter werde ich auch einmal einsetzen.
Viele Grüße
Gerd
Hallo,
Vielen Dank für eure Kommentare.
war die Venus bei 66x auch in ihrer Halbform auszumachen
Die Venus wird jetzt nach ihrer östlichen Elongation wieder interessanter. Sie wird jetzt immer mehr zur Sichel. Wenn man diese noch am Taghimmel beobachtet, kann im Okular eine feine Sichel gesehen werden. Bei der Beobachtung muss aber unbedingt darauf geachtet werden, nicht zu nahe an die Sonne zu kommen.
Im August 2023 habe ich das letzte mal die Venus nahe an ihrer unteren Konjunktion beobachtet, das sah dann so im Okular aus:
und Saturn
Nächste Woche ist noch einmal die Gelegenheit einen Schattendurchgang beobachten zu können. Dieter astrion hat hier schon darauf hingewiesen:
Vielleicht gibt es noch einmal Glück mit dem Wetter und die Luft ist ruhig um den Transit beobachten zu können.
da es aber gerade mächtig zusieht
Jetzt wo ich diese Zeilen schreibe ist der Himmel wieder komplett mit einer Hochnebelschicht überzogen. Vom klaren Himmel der vergangenen Nacht blieb nichts mehr übrig.
Teleskop läuft noch im Garten, erstmal aufwärmen, dann noch Mond...
Das ist auch eine schöne Ausrüstung. Viel Spaß und Erfolg damit beim Beobachten.
Viele Grüße und einen schönen Tag noch.
Gerd
Hallo,
Am diesem Abend wollte ich wegen der schlechten Wettervorhersagen nur den Sonnenuntergang und die Begegnung von der Venus und dem Saturn fotografieren. Als die Sonne unterging und die Dämmerung einsetze lösten sich die Wolken auf.
Sonnenuntergang.
Beim Sonnenuntergang versuchte ich noch grüne Ablösungen oder den grünen Saum an der Sonne zu erwischen. Es zeigte sich auf den Fotos nur ein kleines grünes Segment. Der dunkle Fleck oben auf der Sonne ist der große Fleck der Gruppe 3959.
Grüner Saum oder Ablösung am Sonnenrand.
Infos:
In dieser Nacht setzte ich meinem 10" Cassegrain zusammen mit meinem 80/400mm Refraktor ein. Die Teleskope baute ich Seite an Seite auf die Losmandy G11 auf.
In dieser Nacht beobachtete ich die Planeten Venus, Saturn, Uranus, Jupiter, den Mars und den Mond.
Himmel und Bedingungen:
In der Dämmerung war der Himmel noch bewölkt. Die Nacht wurde klar, allerdings mit einer hohen Luftfeuchtigkeit die sich als Reif auf dem Teleskop absetzt.
Mein erstes Ziel waren die Planeten Venus und Saturn die am diesem Abend rund 2°47' auseinander standen.
Venus und Saturn.
Saturn stand dabei am markanten Dreieck aus den Sternen ψ1, ψ2 und ψ3 Aqr. Direkt über Saturn steht der Stern φ Aqr. Zwischen dem Sterndreieck aus ψ1-3 Aqr und dem Stern φ Aqr ist noch der Stern χ Aqr zu sehen. Etwas (rechts) unterhalb der Venus steht der Stern λ Aqr.
Die Venus war im Cassegrain bei einer Vergrößerung von 76x deutlich als Halbvenus zu sehen.
Saturn fiel der unruhigen Luft zum Opfer.
Bei einer Vergrößerung von 218x konnte ich noch die Wolkenbänder unterscheiden und den Ringschatten vor Saturn sehen.
Uranus beobachtete ich mit einer Vergrößerung von 218x.
Uranus konnte ich deutlich als blassblaues Scheibchen sehen.
Jupiter steht bei einer Vergrößerung von 346x sehr still im Okular und wird scharf abgebildet. Bei der Beobachtung setzte ich noch einen ND 0,6 Neutralfilter ein.
Den Großen Roten Fleck kann ich deutlich sehen. Seine Farbe ist ein blasses aber deutliches orange. Der Große Rote Fleck kommt mir sehr klein vor.
Auf Jupiter konnte ich unzählige Strukturen sehen.
Mars beobachtete ich mit einer Vergrößerung von 455x mit einem ND 0,6 Neutralfilter.
Mars steht sehr ruhig im Okular und wird scharf abgebildet. In dieser Nacht konnte ich auf Mars Strukturen sehen wie schon lange nicht mehr.
Die große Syrte ist deutlich zu sehen. Die Gebiete "Mare Tyrrhenum" und "Mare Cimmerum" sind deutlich und strukturiert sichtbar. "Elysium" konnte ich als hellere Struktur sehen. "Utopia" ist sehr strukturiert. Den Ausläufer zur großen Syrte kann ich deutlich sehen. Die Polhaube war in einem hellen weiß zu sehen.
Den Mond habe ich nur kurz bei einer Vergrößerung von 76x angesehen.
Der Mond stand noch zu tief über dem Horizont und "flirrte" schnell im Okular. Höhere Vergrößerungen machten keinen Sinn.
Inzwischen war der Fangspiegel zugefroren und es kam Nebel auf. Ich packte meine Sachen ein und beendete diese Planetennacht.
Viele Grüße
Gerd
Hallo,
Heute Vormittag kam wie bestellt wieder die große Wolkenlücke mit blauen Himmel. Noch halten sich diese Wolkenlücken an meine Arbeitszeiten, mal sehen wie lange das noch gut geht.
Auf der Osthälfte der Sonne sind viele neue Flecken herein rotiert. Die Umbra vom großen Fleck der Gruppe 3959 hat sich inzwischen komplett geteilt. Auf der Westhälfte der Sonne stehen nur wenige Flecken. Auf der erdabgewanden Seite der Sonne werden neue und zum Teil große Gruppen angezeigt:
In der H-alpha Linie ist ebenfalls vor allem die Ostseite der Sonne aktiv. Heute waren auch nur kleine Protuberanzen zu sehen.
Meine Notizen von heute:
Weißlicht:
110/770mm ED-Refraktor/Lunt Herschelprisma mit einem Polarisationsfilter und einem 540/8nm Kontrastfilter.
Auf der Osthälfte der Sonne und nahe am Ostrand stehen Gruppen mit zum Teil großen Flecken. Auf der Westhälfte der Sonne stehen wenige kleine Flecken.
Die Fackeln am Ostrand sind deutlich zu sehen. Die Fackeln am Westrand sind schwächer.
H-alpha:
80mm Lunt H-alpha Sonnenteleskop mit zwei Etalons und einem 18mm Blockfilter.
Die Chromosphäre ist nicht sehr aktiv.
Helle und ausgedehnte Fackeln stehen am Ostrand der Sonne. Eine weitere helle Fackel steht nördlich vom Sonnenäquator nahe der Mitte der Sonne.
Filamente stehen vor allem auf der Ost- und der Südhälfte der Sonne. Am Westrand steht ein breites Filament.
Um die Sonne verteilen sich kleine Protuberanzen.
Aufgenommen gegen 11:00 Uhr MEZ.
Optik: 110/770mm Refraktor.
Kamera: TS 183 MA.
Die Sonne, aufgenommen mit einem G-Band Filter.
Aufgenommen mit einem 430,3/2nm Altair Astro "G-Band" Filter.
Optik: 110/770mm Refraktor.
Kamera: TS 183 MA.
In der H-alpha Linie habe ich mich heute auch mal versucht. Da gibt es aber noch viel zu üben...
Weißlichtbeobachtung 1.369.
H- alpha Beobachtung 861.
Beobachtung 8/2025.
Viele Grüße
Gerd
Bildquelle der Wetterkarte:
Wetter und Klima - Deutscher Wetterdienst - Leistungen - WarnWetter-App
Hallo Günther,
Deine Beobachtungen sind gut, das steht außer Frage. Das auf deinen Zeichnungen sehe ich auch in meinem Teleskopen.
Das ist die übertriebene Selbstdarstellung die so langsam peinlich wird. Hier im Forum tummeln sich viele Leute, die gut beobachten und zeichnen können. Die hier nur mitlesen rechne ich jetzt nicht mal mit. Aber diese abgehobene Selbstdarstellung ist nur wenig bis gar nicht zu finden.
Ganz normaler Alltag auf Teleskoptreffen.
Das benötige ich nicht, schon gar keine Fotos wie cool ich auf einem Teleskoptreffen bin. Mich zieht es ohne den ganzen Brimborium in die Nacht.
Viele Grüße und einen schönen Tag noch
Gerd
Hallo,
Jetzt verbleiben noch 10 Tage, um das Projekt zu realisieren.
34.766€ von den benötigten 64.000€ wurden bisher erreicht, es fehlen noch 29.234€. Jeden Tag müssten jetzt noch rund 29 Interessenten gefunden werden, um den Mondatlas zu realisieren.
Viele Grüße
Gerd
Hallo Dominique,
Willkommen im Astrotreff und einem regen Austausch hier im Forum.
Viele Grüße
Gerd
Hallo,
dann hab ich auch noch einen
Langsam wird es mit der Beraterelite peinlich...
Viele Grüße
Gerd
Hallo Martin,
hier im Forum war ja paar Mal der "Baader Neodymium Filter" Thema, da ich schon lange überlege was ich nach OIII noch testen könnte bin ich neugierig geworden
Berichte bitte hier im Forum über dem Filter, wenn du ihn einsetzen konntest.
Viele Grüße
Gerd
MAX PLANCK Forschung.
Das Wissenschaftsmagazin der Max-Planck-Gesellschaft.
Mit vielen interessanten Berichten rund um die Forschung. Das Magazin gibt es auch als eMagazin oder als PDF.
Viele Grüße
Gerd
Hallo,
Und Nein ich habe kein Kilometer weites objekt angepeilt weil ich mit Okular nix sehe . Ich sehe nur weiss.
Ohne ein sehr weit entferntes Objekt anzupeilen, hast du keine Chance beurteilen zu können, ob das Teleskop überhaupt funktioniert.
Bei einem nahem Objekt rückt der Fokus für dieses Objekt weit nach hinten. Bei einem Teleskop kann das durchaus dazu führen, das du ein nahes Objekt nicht mehr fokussieren kannst, da du den Okuarauszug nicht weit genug herausdrehen kannst um überhaupt den Fokus für ein nahes Objekt zu erreichen. Um zu überprüfen ob das Teleskop überhaupt funktioniert reicht schon ein Baum, ein Gebäude oder auch ein Strommast in einen oder zwei Kilometer Entfernung.
Dazu kommt noch die hohe Vergrößerung die mit dem 10mm Okular erreicht wird. Das Bildfeld wird dadurch sehr klein und es wird schwierig überhaupt etwas anzupeilen. Auch hier kann es helfen, etwas weit entferntes und markantes am Horizont anzupeilen und das Teleskop darauf einzustellen und den Sucher darauf einzustellen.
Dann müsstet ihr dem Umgang und das richtige Einstellen und Ausrichten der (wackeligen) parallaktischen Montierung erlernen. Damit die richtig funktioniert müsste diese auf dem Polarstern ausgerichtet werden. Die Montierung hat aber keinen Polsucher, was das Ganze sehr erschwert.
Oder, ein radikaler Gedanke:
Ihr versucht das Teleskop in den Kleinanzeigen zu verkaufen und mit einem anderen und vor allem geeigneteren Teleskop neu zu starten.
Falls ihr euch in einem Forum wie diesem zu einem Teleskop beraten lassen wollt: ihr benötigt ein dickes Fell und gute Nerven. Manche Eitelkeiten prallen hier heftig aufeinander.
Viele Grüße
Gerd
Hallo,
Du hast das Okular zerlegt... Zum richtigen Zusammenbau hilft eventuell diese Anleitung:
So wie ich das verstehe, ist das 20mmm ein Aufrichtokular für die terrestrische Beobachtung. Mit diesem Okular wird das Bild so ausgerichtet, damit es nicht auf dem Kopf stehend abgebildet wird. Es ist nur bedingt für die astronomische Beobachtung geeignet.
Mit dem 10mm Okular erreichst du eine Vergrößerung von 100x mit deinem Teleskop (Brennweite vom Teleskop geteilt durch die Brennweite vom Okular = 1000/10 = 100x). Das ist eine hohe Vergrößerung, das obere Ende von dem was dieses Teleskop leisten kann.
Im Grunde genommen benötigst du noch Okulare für eine niedrige Vergrößerung, um mit diesem Teleskop überhaupt etwas anfangen zu können.
Ich möchte aber auch ganz ehrlich sein:
Das Celestron Teleskop ist sehr weit... unten in der Qualität anzusiedeln. Ich hatte an einem Astronomietag so eines versucht einzustellen, es wackelte nur alles herum...
Ich weiß nicht, inwieweit es Sinn macht, für dieses Teleskop andere Okulare anzuschaffen. Mit den derzeitigen Okulare kommst du zumindest nicht weiter.
Viele Grüße
Gerd
Hallo Wolfram,
Ein wunderbarer Bericht von dir.
Der angebissene Jupiterrand sah interessant im Okular aus. Der Schatten von Ganymed fand ich relativ groß auf Jupiter. Der Eindruck kam vermutlich daher, das der Schatten nach der Opposition von Jupiter beim Beginn vom Durchgang in die Länge gezogen war.
Ich war überrascht, bei den Aufnahmedaten die Monde noch abgebildet zu bekommen; Io befand sich hinter Jupiter;
Das irritiert mich jetzt.
Ich meine, ich habe vier Monde gesehen. Laut Stellarium und Cartes du Ciel war Io zum Zeitpunkt deiner Aufnahme zu sehen. Den Mond, den du als Callisto bezeichnet hast sollte Io sein. Callisto stand weiter draußen, außerhalb von deinem Bild.
Das Bild von deinem Mondhalo sieht gut aus.
In den aufziehenden Wolken konnte ich gestern kurz einen hellen Nebenmond sehen. Der verblasste aber wieder innerhalb weniger Minuten.
Viele Grüße
Gerd
Roland,
Mein Beileid.
Ich kann mit dir fühlen, wenn man einen Menschen aus der Familie verliert. Das ist nicht einfach.
Halte das Andenken an deinem Vater in Ehren.
Viele Grüße
Gerd
Hallo,
Die Sonne beobachtete ich heute Vormittag durch Wolkenlücken bei nicht besonders guten Bedingungen. Gegen Mittag lösten sich die Wolken auf, und ich konnte die Sonne bei guten Bedingungen beobachten, wenn auch das Sonnenbild nicht sehr ruhig im Okular war.
Die Aktivität auf der Sonne lässt weiter nach, es stehen nur noch wenige Flecken auf der Sonne. Am Ostrand rotierte in der vergangenen Tagen ein neuer großer Fleck herein, direkt am Ostrand steht eine neue Fleckengruppe.
In der H-alpha Linie sieht es ähnlich aus. Auch auf der Chromosphäre und am Sonnenrand ist die Aktivität eingebrochen.
Meine Notizen von heute:
Weißlicht:
110/770mm ED-Refraktor/Lunt Herschelprisma mit einem Polarisationsfilter und einem 540/8nm Kontrastfilter.
Auf der Sonne steht ein großer und wenige kleine Flecken. Direkt am Ostrand rotieren neue Flecken herein.
Der große Fleck in der Gruppe 3959 steht in hellen Fackeln.
H-alpha:
80mm Lunt H-alpha Sonnenteleskop mit zwei Etalons und einem 18mm Blockfilter.
Auf der Chromosphäre ist keine besondere Aktivität.
Die Fackeln sind nicht besonders hell und auch nicht ausgedehnt. Helle Fackeln stehen am Ostrand bei den Gruppen 3959 und 3961.
Vor der Chromosphäre stehen wenige Filamente, von denen zwei in Protuberanzen übergehen.
Am Südwestrand der Sonne stehen zwei größere Protuberanzen. Rings um dem Sonnenrand verteilen sich wenige kleine Protuberanzen. In den großen und auch den kleinen Protuberanzen am Ostrand kann ich deutliche Veränderungen sehen.
Am Ostrand der Sonne erscheint gegen 13:30 Uhr MEZ eine sehr helle eruptive Protuberanz. Diese Protuberanz wird schnell größer und höher und verändert ihr Aussehen komplett in kurzer Zeit. Innerhalb kurzer Zeit löste sich diese Protuberanz auch wieder auf.
Aufgenommen gegen 13:00 Uhr MEZ.
Optik: 110/770mm Refraktor.
Kamera: TS 183 MA.
Die Sonne, aufgenommen mit einem G-Band Filter.
Aufgenommen mit einem 430,3/2nm Altair Astro "G-Band" Filter.
Optik: 110/770mm Refraktor.
Kamera: TS 183 MA.
Zum Vergleich, die heutige Sonne mit der Panasonic LUMIX G70 aufgenommen:
Weißlichtbeobachtung 1.368.
H- alpha Beobachtung 860.
Beobachtung 7/2025.
Viele Grüße
Gerd
Hallo,
Durch OD 5.0 kann man auch fotografieren.
Meiner Erfahrung nach sind die modernen Kameras so empfindlich, das die Folie mit der Dichte ND 3,8 obsolet ist. Mit der visuellen Folie habe ich beim fotografieren der Sonne mit sehr kurzen Belichtungszeiten arbeiten müssen. Mit der Folie ND 3,8 wird sicher ein weiterer Neutralfilter gebraucht, damit mit modernen Kameras nicht überbelichtet wird. (*)
die tausend oaks wäre von der Größe besser, macht ein breiter rand dann nicht eine Vignettierung? Oder fällt das nicht ins Gewicht bei Fernrohren?
Das ergäbe dann ein Fernrohr mit 200mm Durchmesser.
Meiner Meinung nach löst das Teleskop dann immer noch genug auf und wird nur durch die Luftunruhe (das Seeing) limitiert. Eine Einbuße der Abbildungsqualität wenn der volle Durchmesser vom Teleskop nicht ausgeschöpft wird gibt es dadurch nicht.
Viele Grüße
Gerd
(*) = Habe ich selbst schon gemacht. Die Belichtungszeit der Kamera konnte ich nicht kurz genug einstellen, um ohne zusätzlichen Filter nicht in die Überbelichtung zu kommen.