Posts by Gerd K.

    Hallo Christian,


    Die langen, dunklen Filamente habe ich auch gesehen und mich gefragt, ob sie bei diesem Umfang bzw. dieser "Dicke" noch Filamente sein können.

    Das sind schon Filamente oder eigentlich ruhende Protuberanzen die vor der Sonne dunkler erscheinen.

    Protuberanzen, die vor der Sonne "von oben" gesehen werden, werden als Filamente bezeichnet und erscheinen durch die darunter liegende helle Chromosphäre dunkler. Dieser (Kontrast-) Effekt ist oft gut am Sonnenrand zu sehen, wenn ein Filament in eine Protuberanz übergeht.

    Interessant wäre gewesen, wie die entstanden sind. Ob Protuberanzen in den letzten Tagen zur Sonne hinein rotiert sind oder ob diese großen Filamente spontan auf der zu uns zugewandten Seite der Sonne entstanden sind. Leider passte das Wetter und auch meine Arbeitszeiten nicht, um das zu verfolgen.


    Spaceweather.com hat von koronaren Löchern geschrieben.

    Koronale Löcher können wir Hobby und Amateurastronomen nicht nachweisen. Sie werden Satellitengestützt in der Röntgen- und Ultraviolettstrahlung nachgewiesen. Die einzige Ausnahme bleibt eine totale Sonnenfinsternis, bei der die Löcher als Fehlstellen in der Sonnenkorona gesehen werden können.


    Die abgelöste Protuberanz habe ich ebenfalls wahrgenommen.

    Solche abgelöste Protuberanzen sind immer wieder zu sehen. Sehr oft verändern sich solche Protuberanzen in Echtzeit. Das ist interessant zu beobachten.

    Ich hatte selbst ein PST. Ich meine, beim PST ist die Öffnung von 40mm zu klein, um solche Strukturen auflösen zu können.


    Viele Grüße

    Gerd

    Februar 2025


    1. Februar 2025.


    Hallo,


    Heute Morgen war der Himmel nach dem Durchzug von einer Wolkenbank frei von Wolken. Die Sonne konnte ich ausgiebig beobachten.


    Meine Notizen von heute:


    Weißlicht:

    152/1200mm ED-Refraktor/Lacerta Herschelprisma mit einem Polarisationsfilter und einem 540/7,5nm Kontrastfilter.


    Ein großes Gebiet mit einem großen und vielen kleinen Flecken steht im Nordostviertel der Sonne. Über die restliche Sonne verteilen sich nur wenige kleine Flecken.

    Die Fackeln am Ostrand der Sonne fallen gut auf.


    H-alpha:

    80mm Lunt H-alpha Sonnenteleskop mit zwei Etalons und einem 18mm Blockfilter.


    Auf der Ostseite der Sonne stehen große und helle Fackeln.

    Vor allem auf der Südhälfte der Sonne stehen lange und dunkle Filamente. Am Sonnenrand gehen viele Filamente in Protuberanzen über.

    Um die Sonne verteilen sich viele Protuberanzen, von denen abgelöste Stücke über dem Sonnenrand schweben.


    Die Sonne vom 1. Februar 2025:



    Die Sonne vom 1. Februar 2025





    Aufgenommen gegen 10:30 Uhr MEZ.

    Optik: 110/770mm Refraktor.

    Kamera: TS 183 MA.



    Die Sonne in der H-alpha Linie.





    Weißlichtbeobachtung 1.374.

    H- alpha Beobachtung 866.

    Beobachtung 13/2025.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Ich habe zwei der drei Galaxien beobachtet und darüber Beschreibungen meiner Eindrücke in meinem Aufzeichnungen gefunden. Beide Galaxien habe ich mit meinem 300/1200mm Newton beobachtet.


    NGC 3073, beobachtet mit einer Vergrößerung von 136x:


    Im Feld kann ich eine schwache, aber immer noch deutliche Aufhellung erkennen.

    Klein, ovale Form.


    NGC 3079, beobachtet mit einer Vergrößerung von 136x:


    Sehr helle und große Galaxie. Einfach zu sehen.

    Die Galaxie ist in Kantenlage, 6:1 Nord- Süd. Die Galaxie ist nicht gerade, sie erscheint leicht gebogen. Die Scheibe ist nicht gleichmäßig hell, ich kann in der Scheibe dunkle Strukturen erkennen. Die dunkle Struktur ist eine Linie, die an der Nord- Westseite der Galaxie am auffälligsten ist.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Stellt sich nur die Frage ob der Shop was taugt, wer kennt den?

    Teleskop-Service Ransburg ist der bekannteste und einer der zuverlässigsten Händler für unser Hobby. Weitere gute Erfahrungen, besonders im Service, und das kann ich nur deutlich hervorheben, ist Bresser:


    Bresser


    Ein kleinerer Händler, mit dem ich gute Erfahrungen gemacht habe ist "Teleskop-Spezialisten":


    Teleskop kaufen Spezialisten MÃŒnchen Astronomie Shop Fernrohre


    Ein weiterer guter, kleinerer Händler ist Intercon-Spacetec, mit dem ich aber schon Probleme hatte:


    Intercon Spacetec - Alles für die Astronomie


    Auch Baader-Planetarium ist sehr zuverlässig:


    Baader Planetarium GmbH – Alles für Astronomie


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Horst-Dieter und hallo Frank,


    Schöne Bilder der Kalzium-Sonne habt ihr wieder erstellt. Nach der Flaute in den vergangenen Tagen sind doch wieder große Flecken zur Sonne herein rotiert.

    Bei mir war die Woche über kein passendes Wetter, um die Sonne zu beobachten oder zu fotografieren. Am Wochenende könnte es mit dem Wetter aber besser werden.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Mein Thread ist vom 01. Februar 2024, dass heisst, meiner wurde zuerst eröffnet, somit schreibe ich in meinen

    Ich finde es kleinlich und fast schon auf Kindergartenniveau am "eigenen" Thread festzuhalten, um ja nichts im anderen, aber weitaus aktuelleren und informativeren Thread zu schreiben... Möglicherweise wird du in "deinem" Thread ein Alleinunterhalter.



    Dieser Thread ist nun mal der aktuellere und auch weitaus informativere Thread zu dieser Nova:


    T CrB - Recurr Nova - Infos + Beobachtungen.



    Und, dieser Thread wurde weitaus früher als "dein" Thread erstellt:


    Nova T Coronae Borealis im Jahr 2024?


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    weil mir die Lage des Fokus am Dobson immer noch nicht gefällt, habe ich mit neuen, längeren Justierschrauben und Abstandshülsen den Spiegel um einen weiteren Zentimeter angehoben:

    Reicht dann überhaupt noch die kleine Achse vom Fangspiegel aus, oder geht durch das weite nach vorne setzen vom Hauptspiegel Licht am Fangspiegel vorbei, so das aus dem 10" Dobson ein 9 oder 8½" Dobson wird?


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Der Januar neigt sich dem Ende zu und das Wetter lässt keine weitere Beobachtung zu.


    Im diesem Monat konnte ich die Sonne 12x beobachten.

    Im Januar ist vor allem auf der Nordhalbkugel der Sonne die Aktivität zurückgekehrt und für ein paar Tagen zeigten sich große Flecken. Auch auf der Südhalbkugel zeigte sich mit der Gruppe 3961 eine weit entwickelte Gruppe, die aber keine große Aktivität hervorbrachte. In der H-alpha Linie war diese große Gruppe sehr unscheinbar.


    Ich kann zwar nicht selbst beobachten, aber die Profis können es. So kurz nach dem Maximum der Sonnenaktivität ist die Sonne heute fast frei von Flecken. Ein paar Reste der Gruppen der letzten Wochen stehen im Westen der Sonne, am Ostrand ziehen ein paar neue Flecken herein:




    HMI Intensitygram



    Courtesy of NASA/SDO and the AIA, EVE, and HMI science teams.

    (Mit freundlicher Genehmigung von NASA/SDO und der AIA-, Eve- und HMI -Wissenschaftsteams.)


    SDO | Solar Dynamics Observatory


    Mit meinen Daten die aus dem Zählen der Fleckengruppen und der Flecken gewinne erstelle ich eine einfache Relativkurve der Sonnenaktivität. Die Kurve geht bisher weit nach unten:




    Relativkurve.


    Bleibt zu hoffen dass das Wetter wieder besser und die Sonne wieder aktiver wird.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Der nächste Schattentransit wäre am 8. Februar 2025.


    Der Beginn vom Schattentransit ist allerdings schon um circa 1540 Uhr MEZ am Taghimmel. Der Austritt vom Schatten erfolgt erst nach dem Untergang vom Saturn. Eventuell kann in der Dämmerung noch der Saturn beobachtet werden, was dann aber durch seine geringe Höhe über dem Horizont sicherlich grenzwertig ist.





    Viel Erfolg beim Beobachten

    Gerd

    Hallo,


    Ich suche meine Objekte am Himmel entweder mit einem Reflexsucher wie dem Telrad oder dem Baader Sky Surfer III oder, wenn ich weit draußen in der Natur bin und niemanden störe, mit einem Laser auf. Dann wechsle ich zum optischen Sucher, und der ist bei mir ein ganz normaler 80/400 oder auch schon mal ein 110/770mm Refraktor am Cassegrain.


    Für mich ist ein Reflexsucher die beste und wichtigste Aufsuchhilfe am Teleskop. Mit einem Reflexsucher kann ich das Teleskop schnell und einfach auf einem dem Objekt nächstliegenden Stern einstellen. Bei aufgehellten Himmel stößt diese Methode an ihre Grenzen, da die schwachen Sterne im aufgehellten Hintergrund untergehen. Aber irgendwie muss eben das Teleskop zum Stern gebracht werden, denn auch mit nur einem optischen Sucher alleine muss ein Stern irgend wie angepeilt werden. Und dafür sind Peil- oder Reflexsucher unschlagbar.


    Die meisten Leuchtpunktsucher aus dem Astrobereich die ich bisher hatte, sind für dieses Hobby recht ungeeignet. Das Sucherglas nimmt zu viel Licht weg, der Leuchtpunkt ist größtenteils zu hell. Es sind eben die gleichen Sucher wie aus dem Schützenzubehör, nur mit Astrolabel und damit entsprechend teurer.

    Über die Leuchtpunktsucher die ich bisher hatte, habe ich hier schon mal was dazu geschrieben:



    Das ist die Aufnahme für den Sucher an meinem Bresser 102/1000.

    Ich würde an dieser Plastikaufnahme nicht unbedingt einen Sucher befestigen.

    Wenn, dann würde ich oben auf den Rohrschellen eine zweite Prismenschiene anbringen und darauf einen Leuchtpunktsucher befestigen. Die zweite Prismenschiene muss auch keine käufliche für viel Geld sein, sondern aus dem Baumarkt eine Buchenholzleiste, und darauf z.B. die Halterung für z.B. einen Skysurfer III schrauben.


    Wie Klaus hier schon schrieb, und da stimme ich ihm vorbehaltlos zu:

    Es muss nicht immer aus der Astrobranche sein, das immer teurer angeboten wird, weil man vielmals einen Namen mit kauft.

    Sobald "Astro" auf so einem Leuchtpunktsucher steht, ist er automatisch schon mal teurer, obwohl es kein anderer Sucher ist, mit den gleichen Eingenschaften.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Wäre das 127/635 eine Verbesserung?

    Von mir ein "nein".

    Ein 127/635mm f/5 Achromat führt einen sichtbaren Farbfehler ein. Mein 80/400 Achromat, ebenfalls ein f/5 zeigt deutlich sichtbare Farbsäume am Mond und den Planeten. Die Farbsäume fallen um so mehr ins Gewicht, je höher vergrößert wird. Der Farbfehler verschmiert die Strukturen auf dem Mond und den Planeten und auch bei der Sonnenbeobachtung mit einem ND 5.0 Folienfilter.

    Der kleine Gewinn an Auflösung gegenüber dem 102/1000mm Teleskop wird durch den Farbfehler mit Sicherheit zunichte gemacht.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Ralf,


    Habe mir ein TS Optics Photon 6 F4 geholt. Meine Frage ist wieviel mm ich am Fangspiegel Unterlegen muß.

    Eine ungewöhnliche und unverständliche Frage.

    An einem Fangspiegel muss nichts untergelegt werden. Eventuell muss der justiert werden. Die Fangspiegel werden mit einem passenden Offset in das Teleskop eingebaut. So lange der durch den leeren Okularauszug kreisrund erscheint, passt grundsätzlich schon mal alles.


    Ich kann dir nur den Rat geben:

    Nicht ohne Not am Fangspiegel herumschrauben, besonders auch dann nicht, wenn der richtig eingebaut ist. Und das am Fangspiegel etwas untergelegt werden muss, ist für mich nicht vorstellbar, außer es liegt wirklich ein sehr grober Fehler vor. Dann wäre das aber eine Sache für den Händler, das Teleskop nachzubessern. An einen groben Fehler glaube ich aber nicht so recht.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    ... war auch schon mein Gedanke, einen Hitzeschutzfilter zu verwenden. Allerdings ist auch kurz vor dem Okular die Hitze bei ÖV 1:8 enorm, so dass auch die Gefahr des Platzens weiterhin besteht, selbst wenn das Bild etwas im Fokus kälter wird.

    Ich habe einen Beloptik UV/IR Cut auf KG3 Substrat oder einen entsprechenden Optolong Filter lange Zeit vor einem Herschelkeil eingesetzt. Der 152/1200mm Refraktor war mein größtes Teleskop, das ich so eingesetzt habe. Der Filter war in dieser Anordnung nicht direkt am Okular montiert, sondern wäre in deiner Anordnung vor dem Zenitspiegel/Prisma gekommen.

    Der Filter hat keinen Schaden genommen und hat sich auch nicht erwärmt, während die Lichtfalle vom Herschelkeil deutlich kälter blieb als ohne Filter.


    In dem Zusammenhang wäre es interessant zu wissen, wie machen es die Profis?

    Die Kanzelhöhe zeichnet ebenfalls die Sonne in der Projektion. Laut Wikipedia mit einem 110mm/1650mm Teleskop das einen Durchmesser von 25cm für das Sonnenbild ergibt.

    Im Internet habe ich ein Bild gefunden. Die projizieren mit einem Okular scheinbar alter Bauweise auf einem Spiegel. Im Grunde genommen erst das Okular, dann der Zenitspiegel.

    Infos dazu:


    Der Sonne ziemlich nahe
    Mit 1526 Meter Seehöhe ist das Observatorium Kanzelhöhe der wahrscheinlich höchstgelegene Arbeitsplatz an der Universität Graz. Ein Team rund um die…
    www.uni-graz.at



    Ketzerische Frage: wieso nicht einfach direkt mit Herschelkeil beobachten?

    Ich meine, bei dem Projekt geht es um das zeichnen von Sonnenflecken durch Projektion auf Papier. Das ist doch ganz was anderes als die direkte Beobachtung. Ich habe das zu meiner Anfangszeit der Sonnenbeobachtung gemacht aber (leider) nicht weiterverfolgt.


    Viele Grüße

    Gerd

    Servus,


    Da ich aber durch 3,5h Pendeln und Dienstreisen wenig zu Hause bin und durch eine Frau in der Kultur abends und am WE quasi immer privat das Kind um mich habe, ist halt einfach sehr wenig Zeit, mal eben irgendwo hinzufahren und in Ruhe Teleskope zu testen. Mal von massivem Renovierungsstau ganz zu schweigen. Die Bedingungen sind für den Einstieg ins Sternengucken bestimmt nicht die besten, ja. Daraus möchte ich gern trotzdem das Beste machen.

    Wer muss das nicht, den Job, die Familie und die täglichen Aufgaben mit diesem Hobby vereinbaren. Ich meine, das viele die hier schreiben in dieser Situation sind oder mal waren. Bei mir ist es nicht anders. Auch ich muss den Job und alles andere mit diesem Hobby vereinbaren. Die Familie nicht mehr, denn meine Kinder sind inzwischen größer wie ich...


    Ich würde Kompromisse eingehen, sonst wirst du lange Zeit darauf warten mit dem Beobachten zu beginnen und es werden einige gute Nächte vorbeiziehen. Darum jetzt zu Beginn nicht das beste und ausgefeilteste Teleskop heraussuchen oder darauf warten bis es das gibt, sondern eines nehmen, das sich bewährt hat, mit den viele Leute angefangen haben. Mit irgendeinen Teleskop fängt man einfach mal an.

    Und wenn man weis, wohin einen dieses Hobby führt, für was man sich interessiert oder begeistert, dann werden die Teleskope durchaus spezieller und an die eigenen Bedürfnisse angepasster. Dieser Prozess kann schnell gehen oder sich über Jahre herauskristallisieren.


    Ich habe mit einem 114/900mm Newton angefangen, der auf einer wackeligen Montierung aufgebaut war:


    93968-newton-1-jpg



    Mit den Jahren hat es mich immer weiter zur Beobachtung der Sonne hingezogen und darauf einen Teil meiner Teleskope ausgerichtet:



    Teleskope für die Beobachtung der Sonne im Weißlicht



    Darum würde ich mir zum Beginen nicht das ausgefeilteste und spezialisierte Teleskop zulegen, sonder erst einmal ein "Allerweltsteleskop" von der Stange.

    Nachts rauszugehen, das muss einen erst einmal gefallen. Eventuell stellst du fest, das so ein Hobby doch nichts für dich ist, dann ist der Verlust nicht so groß. Oder das Hobby fixt dich derart an, das die Reise zu spezialisierten Teleskopen weitergeht.


    Nochmal zu diesem Punkt:

    mal eben irgendwo hinzufahren und in Ruhe Teleskope zu testen

    Dann nimm eines, von denen zu lesen ist, das viele damit angefangen haben und jetzt noch damit beobachten.

    Viel gutes ist doch immer wieder vom 8" Dobson von Intercon Spacetec zu lesen:


    Galaxy Dobson D8 Teleskop 8" f/6 konfigurierbar | Dobson-Konfigurator | Aktion | Intercon Spacetec - Alles für die Astronomie


    Den gibt es in verschiedenen Zusammenstellungen, hat sich scheinbar bewährt (zumindest ist die Meinung in den Foren so) und ist ein gutes Teleskop für den Einstieg. Dazu nach und nach passende Okulare. Nicht alle auf einmal, sondern immer mal wieder eines. Die Händler liefern inzwischen innerhalb weniger Tage...

    Bei den nicht all zu teuren Okulare haben sich die 82° Okulare von EXPLORE SCIENTIFIC bewährt. Auch hier ist die Meinung in den Foren zu diesen Okulare sehr positiv.


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    Damit einfach mal starten, Beobachten und dann sehen wohin die Reise geht. Dann kann man sich weiterentwickeln, spezialisieren oder eventuell das Hobby auch ganz sein lassen, falls es einem nicht gefällt.


    Das wichtigste ist für mich in deiner Situation aus meiner Sicht:

    Anfangen und Erfahrungen sammeln...


    Viele Grüße

    Gerd

    Ich meine, hier wird noch der 500. Beitrag geschrieben


    Beitrag 306... 194 Beiträge fehlen noch...

    Hallo,


    Vielleicht schreibst du nochmal dabei, zu welchem Datum und Zeitpunkt deine Zeichnung entstanden ist.

    Der Reihe nach:


    heute meine erste Marsbeobachtung mit einem 90/1250 Mak/ Skymax 90, mit TS 7-21 und Zenitspiegel gemacht.

    Nachricht vom Dienstag, 21. Januar 2025, 23:16 Uhr. Die Zeichnung muss an diesem Abend entstanden sein. Wenn man ein oder zwei Stunden abzieht, zeichnen, Teleskop abbauen und dann im Forum zu schreiben, dann sind wir bei ungefähr 21 Uhr.

    Zu sehen wäre gewesen:

    • Mare Cimmerum.
    • Mare Sirenum.
    • Elysium.

    In der Tat lässt sich auf der Zeichnung die Polhaube und die beiden dunklen Mare zuordnen. Die anderen Strukturen bleiben der Fantasie überlassen.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Beitrag 290...


    Ich lese im diesem Thema nur oberflächlich mit, denn die Übersicht ist schon lange verloren gegangen.

    Ich meine, hier wird noch der 500. Beitrag geschrieben, ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Du/ihr hängt euch an Sachen, die mich als einem der oft und viel Beobachtet wenig interessieren. Ob jetzt die Fangspiegelstreben etwas zu dick sind, der Okularauszug zu hoch usw. interessiert mich nahezu gar nicht.

    Ich beobachte mit Teleskopen die für die Deep-Sky Beobachtung nach landläufiger Meinung völlig ungeeignet sind. Mein Cassegrain ist zu langbrennweitig. Die Fangspiegelstreben sind zu dick, die Abschattung durch den Fangspiegel zu groß. Das gleiche gilt für dem Newton, der einen zu hohen Okularauszug hat. Und dennoch zeigen mir diese Teleskope viele schöne Dinge. Da meine Teleskope auch nicht für die visuelle Beobachtung durch optimiert sind, kann ich auch mal eine Kamera dranhängen und ein Bild vom Mond aufnehmen. Das ist mir bei meinem Teleskopen wichtig. Sie lassen mir dadurch viele Freiheiten in diesem Hobby, um neben dem Beobachten auch mal etwas anderes auszuprobieren.


    Weiter kann ich mir auch diese schnuckeligen kleinen Teleskope nicht vorstellen, mit denen man auf dem Boden sitzend beobachten muss.

    Wenn ich mir vorstelle, das ich einige Stunden auf dem kalten Boden sitzend oder hockend beobachten muss, dann bekomme ich vom daran denken schon eine Erkältung und einem krummen Rücken.


    Ich würde halt einfach mal anfangen, mit einem Dobson von der Stange. Und da noch Zeit ist, ich meine etwas vom September gelesen zu haben, im Frühjahr einen Tagesausflug auf die ATT in Essen unternehmen und dort Teleskope live anzusehen. Das ist weitaus besser als jede theoretische Beratung in einem Forum.


    aber was ist das da, was vom OAZ so sehr in den Tubus reinragt?

    Dein Beispiel ist ein von Haus auf vermurkstes Teleskop. So wie das aussieht ragt das Rohr vom Okularauszug derart in den Strahlengang das er abschattet und viel Licht wegnimmt. Das würde ich mir nicht kaufen.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Stefan,


    Ich finde die Bremsenreiniger Dosen für den Hausgebrauch sauberer. Wenn ich den ab und an benötige, dann reinige ich die Sachen draußen oder in der offenen Garage. Aber das stimmt schon, in Waschbenzin kann ich die Teile einlegen und das Waschbenzin für eine Weile einwirken lassen.

    Zum einlegen kleiner Teile reicht eine verschließbare (kleine Konserven) Glasflasche/Dose. Dann verflüchtigt sich das Waschbenzin nicht. Zum waschen ein halbierter Flüssigwaschmittelbehälter oder so etwas in der Art.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Jörg,


    weil das Fotografieren und die Bildverarbeitung eine derartige Komplexität angenommen haben, dass es mir um die viele Zeit am Rechner leid ist.

    Nicht nur das.

    Auch das komplexe an der Astrofotografie und auch die Kosten und die Probleme mit einer Astrofotoausrüstung hält mich davon ab, mit der Astrofotografie zu beginnen. Ich beschränke mich auf Aufnahmen der Sonne und gelegentlich vom Mond. Das benötigt nicht so viel Zeit.


    Die letzten Jahre meines Arbeitslebens habe ich viele Stunden hinter Computern gehockt. Es fällt mir zwar nicht schwer und ich bin einigermaßen schnell dabei, aber es gibt interessantere Arten, seine verbleibende Zeit zu verbringen.

    Ich sitze zwar nicht zu oft vor Rechnern, nur die Rechner der Prozesssteuerung habe ich immer wieder vor mir. Aber ich habe eine laute Arbeitsumgebung. Wenn ich mit dem Teleskop in die Natur hinausfahre, dann suche ich die Ruhe und die Gelassenheit in der Natur. Einfach mal gaaanz weit weg vom Lärm zu sein. Das ist einer der Aspekte die mit bei diesem Hobby gefallen. Das unmittelbare erleben am Okular und die Rufe der Steinkäuze in der Nacht.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    aber vorsicht, Bremsenreiniger greift Lack an.

    Das konnten wir in der Firma noch nicht feststellen.

    Die Messingzahnräder in den Montierungen sind nicht lackiert und sollten auch zuvor ausgebaut werden. Dann soll die Montierung ja nicht großflächig mit dem Bremsenreiniger eingesprüht werden sondern nur die Zahnräder mit -kleinen- Mengen aus der Sprühflasche.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Ich habe mir vom OBI vor einigen Jahren ein Mehrzweckfett gekauft. Das verwende ich vor allem für die Lager und den Schnecken der G11. Für Zahnräder wird ein Haftöl besser geeignet sein. So eines verwende ich in der Firma für offene Antriebe, an denen der Schmierstoff nicht weglaufen oder tropfen soll.


    Eventuell passt aus dem Baumarkt ein Haftöl:


    https://www.obi.de/p/1759570/schmier-und-haftoel-100-ml


    Oder ein Mehrzweckfett:


    https://www.obi.de/p/4448247/mehrzweckfett


    Das sind jetzt nur Beispiele aus dem Baumarkt, da gibt es solche Schmierstoffe in kleinen Gebinden. Es gibt sicher noch bessere Lösungen.

    Altes Öl geht gut mit einem Bremsenreiniger herunter. Dazu aber die Zahnräder ausbauen und zerlegen damit man alles gut sauber machen kann.

    Ein Beispiel aus dem Baumarkt:


    https://www.obi.de/p/6829758/presto-bremsenreiniger-spray-500-ml


    Viele Grüße

    Gerd