Posts by Gerd K.

    Hallo Jens,


    Neue Karten wären nicht gezeichnet worden. Oder verstehe ich das falsch?

    Das weis ich nicht genau. Das kann schon sein, das dieser Atlas auf die alten Karten basierte und diese fehlerkorrigiert und/oder überarbeitet wurden. Das liegt jetzt ohnehin schon über ein Jahrzehnt zurück. Wie und was damals geplant war. das weis ich nicht mehr.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,

    Ich vermute, das Zeichnen ist relativ teuer und bei den kleinen Auflagen der Atlanten nicht kostendeckend. Das wird von daher kein Verlag machen, das müsste schon von einer öffentlichen Institution kommen.

    Es gab vor einigen Jahren die Bemühungen vom Oculum Verlag einen neuen Atlas zu erstellen. Der Atlas wurde aber nicht umgesetzt und stattdessen von Teleskop-Austria verwirklicht.

    In den Foren gab es einige zu lesen:



    Rükl Mondatlas Neuauflage - Vorankündigung
    hallo, wir sind sehr froh dass es nach langen Bemühungen nun doch gelungen ist diesen wunderbaren Klassiker neu aufzulegen, der damit seinen verdienten Platz…
    forum.astronomie.de


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Johannes,


    Durch den tiefen Stand von Saturn über dem Horizont waren die Bedingungen einfach zu schlecht, um ein ruhiges Bild im Okular zu erhalten. Beim ersten Blick in das Okular war schon zu sehen, das die Chancen sehr gering sind, um überhaupt etwas zu sehen.


    Vielleicht haben wir später mal mehr Glück mit dem Titanschatten!

    Die allerletzte theoretische Chance den Schatten von Titan auf Saturn sehen zu können wäre am Abend vom 24. Februar 2025:




    Der Titanschatten am 24. Februar 2025.



    Dann ist es vorbei mit dem Schatten von Titan vor Saturn. Saturn kommt am 12. März in die Konjunktion zur Sonne und wird unbeobachtbar. Nach der Konjunktion sind ab Oktober 2025 nur noch die Durchgänge von Titan vor Saturn zu sehen. Der Schatten ist nicht mehr zu sehen, der geht nördlich am Saturn vorbei.

    Die Durchgänge von Titan halte ich für noch schwieriger zu beobachten. Im Gegensatz zu dem dunklen Schatten mit hohen Kontrast zu Saturn wird der rötlich-braune Titan sicherlich deutlich weniger Kontrast zum ockergelben Saturn haben.


    Diese Durchgänge vom Schatten und vom Titan waren ohnehin die letzten Durchgänge, die wir in unserer Lebensspanne sehen können. Die nächste Serie der Durchgänge im Jahr 2038/39 finden alle am Taghimmel oder erst dann statt, wenn Saturn noch oder wieder unterm Horizont ist.


    Viele Grüße

    Gerd

    Mond und Planetennacht am 8. Februar 2025.


    Hallo,


    Am Abend und in der Nacht konnte ich den Mond und die Planeten beobachten. In dieser Nacht setzte ich meinem 254/3048mm Cassegrain und meinem 110/770mm Refraktor ein.


    Himmel und Bedingungen:

    Klarer Himmel ohne Wolken. Leichter kalter Wind und kaum Luftfeuchtigkeit.




    Abenddämmerung.


    Zu Beginn des Abends versuchte ich den Schattendurchgang vom Mondschatten des Saturnmonds Titan auf Saturn zu sehen. Saturn wurde allerdings so sehr von der Luftunruhe in Mitleidenschaft gezogen, das ich Saturn kaum fokussieren konnte und auch den Schatten vom Titan nicht sehen konnte.

    Hinweise zu diesem Schattendurchgang und Beobachtungen gibt es hier im Forum:



    Mein nächstes Ziel war die Venus.

    Die Sichel der zu 32% beleuchteten Venus war deutlich zu sehen.


    Jupiter beobachtete ich mit einer Vergrößerung von 277x mit einem ND 0.6 Neutralfilter.

    Jupiter stand nicht ganz ruhig im Okular, konnte aber hoch vergrößert werden.

    Den langen, schmalen "Ausbruch" am SEB konnte ich deutlich sehen. Der Ausbruch reichte gegen 1930 Uhr MEZ weiter als bis zur Mitte von Jupiter.

    Nahe am Südpol vom Jupiter steht der Mond Kallisto.


    Den Mond beobachtete ich mit einer Vergrößerung von 277x und einem ND 0.9 Neutralfilter.

    Der Mond steht meist ruhig im Okular und wird scharf abgebildet.


    Mein Bild vom gesamten Mond entstand am 110/770mm Refraktor.



    Der Mond vom 8. Februar 2025


    Der Mond.


    Mein Bild vom Mondsüden zeigt den Bereich um die Krater Clavius, Longomontanus und Tycho.

    Aufgenommen mit dem 110/770mm Refraktor und einem 2x Fokal Extender.



    Der Süden vom Mond.


    Der Süden vom Mond.


    Mars beobachtete ich mit einer Vergrößerung von 346x und einem ND 0.6 Neutralfilter.

    Mars steht nicht ganz ruhig im Okular, wird aber noch scharf abgebildet.

    Die Albedostrukturen von Acidalia Planitia und Noachis Terra konnte ich deutlich sehen. Die Nordpolhaube ist groß und hell und wird deutlich von einer dunklen Struktur nördlich vom Vastitas Borealis begrenzt. Am Südpol vom Mars kann ich ebenfalls eine kleine und deutliche Aufhellung sehen.


    Viele Grüße

    Gerd

    8. Februar 2025.


    Hallo,


    Heute Vormittag verzogen sich nach und nach die Wolken. Es wurde ein dunstig blauer Himmel mit einem unruhigen Sonnenbild.

    Ich hatte heute Vormittag noch viel zu tun. Eine Jalousie musste ich zerlegen, eine abgebrochene Lamelle wechseln, das Gurtband tauschen usw. Ich hatte wenig Hoffnung, noch rechtzeitig die Sonne zu erwischen, es klappte dann doch noch.


    Meine Notizen von heute:


    Weißlicht:

    152/1200mm ED-Refraktor/Lacerta Herschelprisma mit einem Polarisationsfilter und einem 540/7,5nm Kontrastfilter.


    Am Nordwestrand der Sonne steht ein großes Areal mit einem großen und vielen kleinen Flecken. Über die restliche Sonne verteilen sich ein größerer und einige kleine Flecken.

    Die Fackeln am Westrand sind hell und durchziehen die Fleckengruppen am Westrand.


    H-alpha:

    80mm Lunt H-alpha Sonnenteleskop mit zwei Etalons und einem 18mm Blockfilter.


    Die chromosphärischen Fackeln in den Aktiven Regionen am Westrand der Sonne sind hell und sehr ausgedehnt. Die Fackeln durchziehen sehr strukturiert die Aktiven Regionen. Direkt am Westrand steht eine kleine helle Fackel.
    Auf der Südhälfte der Sonne stehen große Filamente. Das lange Filament im Westviertel der Sonne wirkt dreidimensional.

    Rings um dem Sonnenrand stehen wenige, aber deutlich sichtbare und zum Teil größere Protuberanzen.


    Die Sonne vom 8. Februar 2025:



    Die Sonne vom 8. Februar 2025





    Aufgenommen gegen 11:45 Uhr MEZ.

    Optik: 110/770mm Refraktor.

    Kamera: TS 183 MA.


    Die Sonne, aufgenommen mit einem G-Band Filter.



    Die Sonne vom 8. Februar 2025, G-Band



    Aufgenommen mit einem 430,3/2nm Altair Astro "G-Band" Filter.

    Optik: 110/770mm Refraktor.

    Kamera: TS 183 MA.


    Die Sonne in der H-alpha Linie.


    Die Sonne vom 8. Februar 2025, H-alpha



    Weißlichtbeobachtung 1.376.

    H- alpha Beobachtung 868.

    Beobachtung 15/2025.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Wie schon geschrieben wird ein USB Heizband mit 5 Volt gespeist.

    Im Handbuch der Pegasus Powerbox (POCKET POWERBOX ADVANCE Gen2) steht geschrieben:


    Each dew heater output has the following specifications:

    Voltage type Output Port

    12-13.8V DC, PWM - Duty Cycle % RCA Female Jack / 5 Amps Each


    Damit kann ein 5 Volt Heizband nicht am 12 Volt Ausgang für Heizbänder (Dew Heaters) der Powerbox betrieben werden.


    die meisten Heizbänder aber komischerweise einen USB Anschluss haben?

    Es gibt verschiedene Heizbänder:

    • Mit USB Anschluss um sie an einer Powerbank am 5 Volt USB Anschluss zu betreiben.
    • 12 Volt Heizbänder mit Cinch Stecker, um sie mit einer 12 Volt Spannungsquelle zu betreiben.

    Schließt du dein USB 5 Volt Heizband am 12 Volt Ausgang für Heizbänder an der Pegasus Powerbox an, brennt dein 5 Volt USB Heizband durch.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    aber würde das mir fehlen wenn es nicht zustande kommt?

    Inzwischen habe ich wieder Abstand von dem Projekt genommen und meine Bestellung gelöscht.

    DIN A3, eine Seite hat 29,7 x 42,0 cm. Das ist eine große Seite. Am Teleskop ist mit ein so großer Atlas zu unhandlich und für mich unpraktisch. Für zu Hause zum nachsehen ist er ebenfalls zu groß. Für zuhause habe ich den Virtual Moon Atlas. Für das Teleskop nutze ich "LunarMap HD". Das sind für meine Zwecke ausreichende Werkzeuge.

    Den Duplex werde ich mir nach reiflicher Überlegung nicht zulegen. Dieser Atlas wird wahrscheinlich nach einmal durchblättern im Regal verstauben. Und nur damit ich ihn eben auch besitze, kaufe ich mir den Atlas bestimmt nicht.


    Viele Grüße

    Gerd



    en:start [Virtual Moon Atlas Version 8.2]


    LunarMap HD – Apps bei Google Play
    Viele hallo-res zoombaren Mond Karten. Perfekt für Mondbetrachtungs am Teleskop.
    play.google.com

    Hallo,


    Ich habe die Venus bewusst mit den freien Augen im Gebirge sehen können. Das war allerdings schon Im Jahr 2012, das liegt schon eine Weile zurück. Ich habe nach dieser Zeit zwar oft die Venus am Taghimmel beobachtet, aber leider nie darauf geachtet, ob ich sie mit den freien Augen sehen kann. Bei meinem zukünftigen Beobachtungen der Venus am Taghimmel werde ich (hoffentlich) darauf achten.


    Mein Bild von der Venus habe ich am 19. August 2012 am Radsee auf der Silvretta aufgenommen:




    Die Venus am Taghimmel.



    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Ich sehe mir Sternhaufen, ob Offene Sternhaufen oder auch Kugelsternhaufen gerne an.

    Wie weiter oben schon geschrieben, ist das Aussehen sehr unterschiedlich. Auch die Farben und die Verteilung der Sternhelligkeiten sind sehr interessant und reizvoll zu beobachten. Was ich mir sehr abgewöhnt habe, sind in der Tat Galaxien. Bis auf wenige Ausnahmen sind es in der Tat immer wieder die nahezu gleichen nebligen Aufhellungen, die zum großen Teil alle gleich aussehen.

    Wenn ich draußen an einem dunklen Ort beobachte, dann beobachte ich was mir gefällt, und das sind für mich keine "extremen" Objekte, von denen ich am Okular allerhöchsten einen Hauch wahrnehmen kann.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Lothar,


    Vielen Dank für deinem Kommentar.

    Ich nehme mir auch immer vor mit Handy Diktiergerät zu dokumentieren aber lasse oder vergesse es dann immer.

    Ich schreibe in der Nacht in einem DIN A4 Notizbuch. Mit einem Diktiergerät habe ich es auch schon versucht, das hat mir aber nicht so sehr gefallen. Ich tippe lieber vom Notizbuch ab, das ist für mich übersichtlicher als dem Diktiergerät zuzuhören und die passenden Stellen zu finden.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Christian,


    Das sind spannende Berichte mit einer vielfältigen Objektauswahl.


    Ich zähle im Weißlicht im 100/400 Newton durch das 13mm Baader Hyperion (also 30x Vergrößerung) 31 Sonnenflecken in fünf Gruppen. So ganz passt die daraus entstehende Sonnenflecken-Relativzahl von 81 nicht zur Angabe auf Spaceweather, aber das ist ja nicht so wild.

    Deine ermittelte Relativzahl weicht sicherlich von der auf Spaceweather ab. Auch meine Relativzahl weicht davon ab. Wenn die Relativzahl standardisiert werden soll, dann musst du mit einem Korrekturfaktor arbeiten. Damit habe ich mich auch noch nicht befasst, denn für meinem privaten Gebrauch reicht meine eigene Zählweise.

    Infos dazu gibt es unter anderem hier:


    Sonnenfleckenrelativzahl - www.Astronomie.de


    Bei einer Vergrößerung von nur 30x können auch kaum die kleinen Flecken gesehen werden. Das Seeing ist ebenfalls wichtig. Eine unruhige Luft verschmiert die kleinen Flecken.


    Und ich bemühe mich bei M1 wirklich.

    Dieser Nebel benötigt einen dunklen Himmel.

    Ein Filter macht diesen Nebel nicht unbedingt sichtbarer. Der Krebsnebel emittiert Licht mit der Synchrotronstrahlung und damit im Kontinuum. Der Nebel ist damit auch ohne einen Filter gut zu sehen. Ein Linienfilter wie der [OIII] verändert den Anblick von diesem Nebel, denn dann können die Filamente besser gesehen werden.


    aber zur Erstellung von Karten ist CdC mit der Druckfunktion halt unschlagbar.

    Ich verwende nur Cartes du Ciel für meine Karten und drucke diese passend für mein Teleskop aus. Ost-West vertauscht und mit Markierungen der Gesichtsfelder meiner Okulare. Ich drucke immer zwei Karten, eine Übersichtskarte und eine Detailkarte:




    Übersichtskarte.




    Detailkarte.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Christian,


    Vielen Dank für deinem netten Kommentar.


    Scheint ja ein wirklich gutes Plätzchen zu sein, das du da für dich gefunden hast.

    Das ist einer der wenigen Plätze mit geringer Lichtverschmutzung die ich in relativ kurzer Zeit erreichen kann. In allen anderen Richtungen die ich mit dem Auto anfahren kann, fahre ich von der künstlichen Beleuchtung heraus um in die nächste hineinzufahren.

    Diese wenigen Plätze weit draußen auf dem Land sind weit weg von Infrastruktur wie Schnellstraßen oder Bahnanbindungen. Damit habe ich die Chance, das in der Nähe dieser Plätze keine Wohn- oder Gewebegebiete auf der grünen Wiese entstehen und die Plätze somit dunkel bleiben.


    Viele Grüße

    Gerd

    Die Beobachtungsnacht vom 1. Februar 2025.


    Eine sehr kalte Nacht im Steigerwald.


    Hallo,


    Nach den Nächten im Januar...



    ...konnte ich in einer weiteren Nacht an meinem dunklen Platz im Steigerwald beobachten.


    In dieser Nacht beobachtete ich mit meinen 254/3048mm Cassegrain und den 110/770mm Refraktor.

    Bei meiner Ankunft am Beobachtungsplatz standen die Venus, der Mond und Saturn in einer schönen Konstellation am Westhimmel.





    Himmel und Bedingungen:

    Klarer Himmel ohne Wolken. Gute Durchsicht. Sehr kalt und eine hohe Luftfeuchtigkeit die sich als Reif auf dem Teleskop absetzt.


    In dieser Nacht beobachtete ich Planeten, Kleinplaneten und ein paar Doppelsterne, Sternhaufen und Galaxien.


    Mond. Beobachtet mit dem Refraktor mit einer Vergrößerung von 19x und mit dem Cassegrain mit einer Vergrößerung von 76x.

    Das Erdlicht auf dem Mond ist in beiden Teleskopen gut zu sehen.
    Im Refraktor ist der Anblick deutlich schöner, da in diesem Teleskop mehr Feld um dem Mond herum zu sehen ist.

    Im Refraktor kann ich um dem Mond herum viele Sterne sehen.


    Venus. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 76x.

    Die Sichel der Venus ist deutlich zu sehen. Die Venus steht allerdings sehr unruhig im Okular.


    Jupiter. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 277x und einen ND 0,6 Neutralfilter.

    Jupiter steht sehr unruhig im Okular und wird kaum scharf abgebildet.

    Auf Jupiter kann ich keine feinen Strukturen sehen.


    Uranus. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 76x.

    Uranus ist ein blassblaues Scheibchen. Im Refraktor ist Uranus sehr hell und deutlich zu sehen.


    Σ 320. Ein Doppelstern im Sternbild Kepheus. A-B, Abstand 4,6". Helligkeit 5m7/9m2. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 102x.

    Der Doppelstern ist getrennt.

    Ein heller orange und ein deutlich schwächerer bläulicher Stern. Die Sterne bilden ein sehr enges Paar.

    Im Refraktor konnte ich den Doppelstern mit einer Vergrößerung von 115x trennen. Die Farben sind im Refraktor ebenfalls zu sehen. Mit niedriger Vergrößerung ist der orange Stern sehr hell im Feld zu sehen.

    Mit den freien Augen kann ich den hellen Stern ebenfalls sehen.

    Galaxienfeld um die Galaxie NGC 1275 im Sternbild Perseus. Beobachtet mit Vergrößerung von 169x.

    Ich kann in diesem Feld circa sechs Galaxien deutlich sehen.


    Σ 516, 39 A Eri. Ein Doppelstern im Sternbild Eridanus. A-B, Abstand 6,4". Helligkeit 5m0/8m5. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 102x.

    Der Doppelstern ist getrennt.

    Ein heller blass-roter und ein deutlich schwächerer rötlicher Stern. Die Sterne bilden ein sehr enges Paar.


    Σ 748, Trapez, θ1 41 Ori. Ein Doppelstern im Sternbild Orion. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 169x.

    Im Trapez konnte ich die Sterne A bis F deutlich sehen.


    Orionnebel.

    Beobachtet mit einer Vergrößerung von 169x mit einem UHC Filter.

    Die zentrale Huygensregion ist heftig strukturiert. Im Okular sind unzählige kleinräumige Strukturen zu sehen.

    Die Schrötersche Brücke (Pons Schroeteri) im Sinus magnus kann ich deutlich sehen. Sinus gentili hebt sich als schmale dunkle Region zwischen dem Occiput und der Regio gentili ab.


    Kleinplanet (51) Nemausa. im Sternbild kleiner Hund. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 76x.

    (51) Nemausa konnte ich mit einer Karte im Feld identifizieren.

    (51) Nemausa ist ein sehr schwaches Sternchen. In dieser Nacht hatte der Kleinplanet eine Helligkeit von 10m9.


    NGC 2419. Ein Kugelsternhaufen im Sternbild Luchs. Beobachtet mit Vergrößerung von 218x.

    Der Kugelsternhaufen ist bei niedriger Vergrößerung als deutliches neblige und rundes Wölckchen im Feld zu sehen.

    Bei höherer Vergrößerung verblasst der Kugelsternhaufen.

    Der Kugelsternhaufen wirkt "grießelig" oder "angelöst". Ich meine im Kugelsternhaufen einzelne Sterne sehen zu können. Der Kugelsternhaufen bleibt ansonsten nebelig.


    NGC 2424. Eine Galaxie im Sternbild Luchs. Beobachtet mit Vergrößerung von 277x.

    Die Galaxie fällt gerade noch im Feld auf.

    Die Galaxie ist eine sehr schwache länglich ovale Aufhellung. Ich kann die Galaxie besser sehen, wenn ich das Teleskop leicht bewege.

    Die Galaxie ist 4:1 Ost-West ausgerichtet.


    NGC 2632 (Messier 44). Ein Offener Sternhaufen im Sternbild Krebs. Beobachtet mit dem Refraktor mit einer Vergrößerung von 19x.

    Großer und heller Sternhaufen in dem die Sterne locker angeordnet sind.

    Im Sternhaufen sind viele helle, aber auch viele schwache Sterne die in vielen Ketten und Bögen angeordnet sind.

    Den Sternhaufen kann ich mit den freien Augen deutlich sehen.


    Kleinplanet (28) Bellona. im Sternbild Krebs. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 76x.

    (28) Bellona konnte ich im Feld identifizieren.

    (28) Bellona ist ein deutlich sichtbares Sternchen. In dieser Nacht hatte der Kleinplanet eine Helligkeit von 10m0.


    NGC 2682 (Messier 67). Ein Offener Sternhaufen im Sternbild Krebs. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 76x.

    Messier 67 ist ein heller und großer Sternhaufen der im Feld sofort auffällt.

    Im Sternhaufen sind viele schwache, nahezu gleichhelle rötlich wirkende Sterne. An der Nordkante vom Sternhaufen steht mit HD 75700 ein deutlich rötlich wirkender Stern mit einer Spektralklasse von K0.

    An der Süd-Ostseite vom Sternhaufen schiebt sich eine sternleere Bucht in den Sternhaufen hinein.

    Im Refraktor ist der Sternhaufen deutlich zu sehen.


    Am Ende der Nacht war mein Teleskop von einer dicken Reifschicht überzogen.





    Die Messwerte für diese Nacht.




    SQM-L.



    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    was ratet ihr zu Astro Sonnenfolie zum Beobachten und Fotografieren ( Anfängermodus) ?

    Das einfachste ist die Baader AstroSolar Filterfolie mit der visuellen Dichte ND 5.0. Die gibt es als einzelne Bögen zum Selbstbau von Sonnenfiltern oder auch als fertig gefasste Filter. in der Beschreibung zu deinem Teleskop steht, das eine Filterfolie für die Sonnenbeobachtung mitgeliefert wird.

    Ein Herschelprisma würde ich zu diesem Teleskop nicht empfehlen, denn der Okularauszug sieht auf dem Bildern sehr nach Kunststoff aus.


    Besonderes Augenmerk Sonnenaktivität zum Sonnemaximum 2025 (?)

    Der 25. Fleckenzyklus hat wahrscheinlich sein Maximum schon erreicht. Die Sonnenaktivität sollte wieder langsam zurückgehen.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Horst-Dieter,


    Das ist ein schöner Vergleich der Sonne von gestern zu heute. Die Veränderungen in den Fleckengruppen sind gut zu sehen. Schade das es jetzt wieder mit dem schönen Wetter zu ende ist und die Sonne nicht weiter beobachtet werden kann.


    Viele Grüße

    Gerd

    2. Februar 2025.


    Hallo,


    Nach einer langen Beobachtungsnacht an meinem dunklen Platz im Steigerwald konnte ich heute Vormittag ausgiebig die Sonne beobachten.

    Die Sonne war in der H-alpha Linie sehr interessant. Am Sonnenrand stand neben einer Bogenprotuberanz noch weitere helle Protuberanzen. In der Gruppe 3981 konnte ich nach 10 Uhr MEZ einen M3 Flare sehen.


    Meine Notizen von heute:


    Weißlicht:

    152/1200mm ED-Refraktor/Lacerta Herschelprisma mit einem Polarisationsfilter und einem 540/7,5nm Kontrastfilter.


    Ein ausgedehntes Areal mit sehr vielen Flecken steht im Nordostviertel der Sonne. Südlich vom Sonnenäquator, in der Mitte der Sonne steht ein kleine Gruppe.

    Die photosphärischen Fackeln fallen nicht sehr auf.


    H-alpha:

    80mm Lunt H-alpha Sonnenteleskop mit zwei Etalons und einem 18mm Blockfilter.


    Die chromosphärischen Fackeln sind hell und ausgedehnt. Im großen Areal im Nordostviertel stehen viele kleine Filamente.

    Auf der Südhälfte der Sonne stehen große Filamente. Ein Filament geht am Sonnenrand in eine Protuberanz über.
    Am Südwestrand der Sonne steht eine Bogenprotuberanz. Rings um die Sonne verteilen sich weitere helle Protuberanzen von denen abgelöste Stücke über dem Sonnenrand schweben.

    In der Aktiven Region am Nordostrand der Sonne entwickelt sich um 1115 Uhr MEZ ein Flare.


    Die Sonne vom 2. Februar 2025:



    Die Sonne vom 2. Februar 2025





    Aufgenommen gegen 11:40 Uhr MEZ.

    Optik: 110/770mm Refraktor.

    Kamera: TS 183 MA.


    Fleckengruppen 3976/77/78/81.





    Die Sonne in der H-alpha Linie.





    Weißlichtbeobachtung 1.375.

    H- alpha Beobachtung 867.

    Beobachtung 14/2025.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Lothar,


    Ich war gestern 01.02. spechteln im OdW (19-22 Uhr). Es war trocken aber mit -1°C bis -4°C recht kalt.

    Ich war in der vergangenen Nacht bis 1 Uhr beim Beobachten. Die vergangene Nacht war sehr klar, der Himmel sehr transparent.


    konnte ich indirekt die längliche Galaxie IC1801, die nach meiner Ansicht durch einen schmalen Zwischeraum von NGC 935 getrennt war, erkennen.

    Ich denke, mit 10" habe ich für diese Galaxie keine Chance sie zu sehen oder von der Galaxie NGC 935 zu trennen. In dieser Nacht, an der ich die Galaxie NGC 935 beobachtete war der Himmelshintergrund grau und aufgehellt im Okular. Da hatte diese Galaxie keinen großen Kontrast zum Hintergrund. Die Galaxie IC 1801 ist dann unmöglich zu beobachten.

    Wenn ich draußen an meinem Beobachtungsplatz in der Nacht die Umgebung sehen kann, dann ist die Hintergrundhelligkeit zu groß und die Transparenz zu gering, um sehr schwache Objekte zu beobachten.


    Viele Grüße

    Gerd