Posts by Gerd K.

    Hallo Jochen,


    Gerd, nun mach aber mal einen Punkt.

    Nein, ich mache keinen Punkt, nicht einmal einen halben. In manchen Sachen bin ich kompromisslos und spreche auch mal etwas deutlicher an, auch wenn ich damit auf Gegenwind stoße.

    Das Problem der falsch einsortierten Themen ist schon länger bekannt. Das fleißige verschieben könntet ihr euch eventuell ersparen, wenn man versucht etwas zu verändern. Es kann klappen, es kann schiefgehen, aber man sollte es eben auch mal versuchen.


    Wir machen das hier alle ehrenamtlich, die Forennutzung ist für Dich kostenlos.

    Ich war selbst schon Admin, wenn auch in einen kleinen Astronomieforum. Solche kleinen Änderungen waren nur einen Mausklick in der Forensoftware entfernt. Dazu haben wir uns in einem internen Bereich abgesprochen, keiner musste gleichzeitig online sein. Das geht, wenn man nur möchte.

    Ihr könnt das auch so lassen, dann müsst ihr eben weiterhin fleißig verschieben und im visuellen Forum dominieren die Verschiebepfeile. Oder einfach mal testen. Der Ausgang ist 50:50. Es kann besser werden oder auch nicht. Das kann aber nur in Erfahrung gebracht werden, wenn mal etwas versucht wird.


    Viele Grüße und viele •••••••

    Gerd

    Hallo Cai-Uso,


    Gerne geschehen.

    Die Gruppe 3000 habe ich wegen schlechten Wetter verpasst und konnte erst wieder ab der Gruppe (1)3001 beobachten, die laut meinem Aufzeichnungen am 3. Mai 2022 ein einzelner großer Fleck mit Penumbra war.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    So lange das "Bilderforum interstellare Objekte (Deepsky)" ein Unterforum vom "Beobachterforum interstellare Objekte (Deepsky)" bleibt, wird es immer wieder Probleme mit falsch eingeordneten Themen geben. Wie ich es im meinem Beitrag vom 1. Dezember 2024 schon vorgeschlagen habe:



    Sollte das Bilderforum aus dem Beobachter oder visuellen Forum herausgelöst werden und als eigenständiges Forum geführt werden. Mein Vorschlag wäre, das Bilderforum als eigenständiges Forum im Block "Astronomie - Praxis (Beobachtungen, Bilder, Ereignisse)" zu verschieben:





    Ich mache mir aber kaum Hoffnungen, das auf die Beschwerden und Vorschläge seitens der Forenleitung darauf eingegangen wird und die falsch einsortierten Themen ein dauerhafter Zustand bleiben.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Cai-Uso,


    Das sind wieder gute Bilder geworden.

    Bei mir hält sich wieder eine zähe Wolkendecke und gestern Nachmittag, den Tag mit Sonne war ich leider in der Firma.


    Die AR-Zahl bewegt sich mittlerweile in den 4000ern.

    Ich habe mal nachgesehen. Die Gruppe (1)3000 wurde am 27. April 2022 registriert:

    HMI Intensitygram vom 27. April 2022.

    Die erste fünfstellige AR-Nummer gab es am 15: Juni 2002 mit der Nummer (1)0000

    MDI vom 15. Juni 2002.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    In der Nacht vom 1. Februar 2025 konnte ich zwei Doppelsterne aus der Liste "Farbige Doppelsterne" beobachten.





    In dieser Nacht beobachtete ich mit meinem 254/3048mm Cassegrain und dem 110/770mm Refraktor die Doppelsterne Σ 320 im Sternbild Kepheus und Σ 516, 39 A Eri im Sternbild Eridanus.



    Σ 320 beobachtete ich mit dem Cassegrain mit einer Vergrößerung von 102x.

    Ich notierte mir:

    Der Doppelstern ist getrennt.

    Ein heller orange und ein deutlich schwächerer bläulicher Stern. Die Sterne bilden ein sehr enges Paar.

    Im Refraktor konnte ich den Doppelstern mit einer Vergrößerung von 115x trennen. Die Farben sind im Refraktor ebenfalls zu sehen. Mit niedriger Vergrößerung ist der orange Stern sehr hell im Feld zu sehen.

    Mit den freien Augen kann ich den hellen Stern ebenfalls sehen.


    Σ 516, 39 A Eri beobachtete ebenfalls mit dem Cassegrain und einer Vergrößerung von 102x.

    Meine Notizen zu dieser Beobachtung:

    Der Doppelstern ist getrennt.

    Ein heller blass-roter und ein deutlich schwächerer rötlicher Stern. Die Sterne bilden ein sehr enges Paar.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Harald,


    Ich meine schon, das die Umbra im großen Fleck der Gruppe 3989 leicht versetzt war.

    Leider war heute Vormittag die Luft so unruhig, das mein Bild von heute nichts besonderes wurde. Leider ist lauf Wettervorhersage auch das schöne Wetter vorbei, die Sonne werde ich in den nächsten Tagen wahrscheinlich nicht mehr beobachten und fotografieren können.


    Viele Grüße

    Gerd

    19. Februar 2025.


    Hallo,


    Der Himmel war heute Vormittag zwar blau, aber es zogen ein paar dünne Wolken über dem Himmel.

    Die Sonne war sehr unruhig im Okular. In der H-alpha wirkt sich die unruhige Luft nicht so sehr aus als wie in der Weißlichtbeobachtung. Im Weißlicht bekam ich heute Vormittag keinen guten Fokus. Das Bild der Sonne blieb visuell und fotografisch sehr flau.



    Zum vorhergehenden Tag gab es im Weißlicht keine großen Unterschiede auf der Sonne.

    Die Fleckengruppen sind nach Westen gerückt, im Osten kamen aber keine neuen Flecken nach. Auf der Sonne standen drei große Flecken und die großen Gruppen südlich vom Sonnenäquator auf der Osthälfte der Sonne. Zwischen diesen Gruppen konnte ich noch Gruppen mit kleinen Flecken sehen.


    Im Bild die Rotation der Sonne über drei Tage.

    Links im Bild die Sonne vom 17. Februar. In der Mitte die Sonne vom 18. Februar. Rechts im Bild die Sonne vom 19. Februar 2025:





    Auf der Chromosphäre zeigte sich keine große Aktivität.

    Die Fackeln in den Aktiven Regionen waren nicht sehr hell.

    Vor der Chromosphäre standen wenige große und einige kleine Filamente. Ein Filament ging am Sonnenrand in eine Protuberanz über.

    Am Westrand der Sonne stand eine sehr große und strukturierte Protuberanz. Rings um dem Sonnenrand standen nur noch wenige kleine Protuberanzen.


    Die Sonne vom 19. Februar 2025:



    Die Sonne vom 19. Februar 2025.





    Aufgenommen gegen 9:50 Uhr MEZ.

    Optik: 110/770mm Refraktor.

    Kamera: TS 183 MA.



    Die Sonne in der H-alpha Linie.



    Die Sonne vom 19. Februar 2025, H-alpha.



    Weißlichtbeobachtung 1.380.

    H- alpha Beobachtung 872.

    Beobachtung 19/2025.


    Viele Grüße

    Gerd

    18. Februar 2025.


    Hallo,


    Heute Vormittag schob die Sonne nach Sonnenaufgang eine dichte Wolkenbank vor sich her. Ich hatte keine großen Hoffnungen mehr, das sich die Wolken auflösten bevor ich in die Firma musste. Die Wolken lösten sich doch noch auf, so das ich die Sonne beobachten konnte.

    Durch den immer noch tiefen Stand der Sonne über dem Horizont am Vormittag und dadurch das ich über Häuser beobachten muss, war die Luft sehr unruhig und damit auch das Sonnenbild sehr unruhig.



    Die Sonne von heute sah im Weißlicht fast gleich wie am Vortag aus.

    Die Flecken sind nur ein wenig weiter nach Westen gerückt, die kleinen Flecken am Westrand sind nahezu zur Sonne herausrotiert. Drei große Flecken und die Gruppe am Ostrand dominieren die Sonne.

    Links im Bild die Sonne vom 17. Februar, rechts im Bild die Sonne vom 18. Februar 2025:





    In den Aktiven Regionen auf der Chromosphäre war nur wenig Aktivität.

    Über die Chromosphäre zogen sich deutlich sichtbare Fackeln, die aber nicht sehr hell waren.

    Vor der Sonne standen wenige große und viele kleine Filamente. Die kleinen Filamente waren vor allem in Äquatornähe zu sehen und kreisten zum Teil den großen Fleck der Gruppe 3993 ein.

    Am Sonnenrand konnte ich heute Vormittag nur wenige Protuberanzen sehen. Am Ostrand der Sonne schwebte eine kleine kleine, fast abgelöste Protuberanz über dem Sonnenrand.


    Die Sonne vom 18. Februar 2025:



    Die Sonne vom 18. Februar 2025.





    Aufgenommen gegen 9:55 Uhr MEZ.

    Optik: 110/770mm Refraktor.

    Kamera: TS 183 MA.



    Die Sonne in der H-alpha Linie.



    Die Sonne vom 18. Februar 2025, H-alpha.



    Weißlichtbeobachtung 1.379.

    H- alpha Beobachtung 871.

    Beobachtung 18/2025.


    Viele Grüße

    Gerd

    17. Februar 2025.


    Hallo,


    Nach über eine Woche mit schlechten Wetter war der Himmel heute Vormittag blau und ohne Wolken. Die Sonne stand ein wenig unruhig im Okular. Da ich in dieser Woche Spätschicht habe, wartete ich schon ungeduldig, bis die Sonne hoch genug kam um nicht vom Schatten der Bäume und Häuser bedeckt zu werden.


    Weißlicht: Beobachtet mit meinem 152/1200mm ED-Refraktor und einem Lacerta Herschelprisma mit einem Polarisationsfilter und einem 540/7,5nm Kontrastfilter.

    Das Bild der Sonne erstellte ich mit einem 110/770mm ED-Refraktor.

    H-alpha: Beobachtet mit einem Lunt Sonnenteleskop.


    Auf der Sonne waren heute unzählige Flecken in vielen Gruppen zu sehen. Die Flecken ordneten sich beidseitig vom Sonnenäquator an.

    Neben vielen kleinen Flecken konnte ich drei größere Flecken auf der Sonne sehen. Die photosphärischen Fackeln waren nicht sehr hell.


    Die Fackeln in den Aktiven Regionen auf der Chromosphäre waren deutlich zu sehen, aber nicht sehr hell. Die Fackeln verteilten sich locker beidseitig vom Sonnenäquator über die Sonne.

    Vor der Chromosphäre stand ein langes Filament und viele kürzere Filamente, die sich größtenteils beidseitig vom Sonnenäquator anordneten. Mindestens ein Filament ging in eine Protuberanz über.

    Rings um dem Sonnenrand standen nur wenige größere Protuberanzen.


    Die Sonne vom 17. Februar 2025:



    Die Sonne vom 17. Februar 2025.





    Aufgenommen gegen 10:10 Uhr MEZ.

    Optik: 110/770mm Refraktor.

    Kamera: TS 183 MA.


    Die Sonne, aufgenommen mit einem G-Band Filter.



    Die Sonne vom 17. Februar 2025, G-Band.



    Aufgenommen mit einem 430,3/2nm Altair Astro "G-Band" Filter.

    Optik: 110/770mm Refraktor.

    Kamera: TS 183 MA.



    Die Sonne in der H-alpha Linie.



    Die Sonne vom 17. Februar 2025, H-alpha.



    Weißlichtbeobachtung 1.378.

    H- alpha Beobachtung 870.

    Beobachtung 17/2025.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Ich bin Neuling und möchte Dich fragen, kannst Du mir sagen, was für ein Teil das ist ?

    Das Teleskop ist ein "Rowe-Ackermann Schmidt Astrograph":


    RASA 36cm - Rowe-Ackermann Schmidt Astrograph V2
    Ein bahnbrechendes optisches System mit 36 cm Öffnung und Blende f/2.2, das für professionelle Anwendungen entwickelt wurde, die sowohl ein…
    www.celestron.de


    Das mit dem Pfeil markierte ist eine gekühlte Kamera, so eine wie zum Beispiel diese hier:


    QHY 461M PH, BSI Medium Size CMOS Kamera, gekühlt
    Hochauflösende, monochrome BSI CMOS Kamera mit 102 MegaPixel und höchster Quanteneffizienz bei extrem niedrigem Ausleserauschen Sensor: Sony IMX461…
    www.baader-planetarium.com


    Anstatt eines Fangspiegels wird bei dieser Methode eine Kamera im Primärfokus vom Teleskop montiert.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Christian,


    Ein schön geschriebener Bericht von dir. Es ist schade, das deine Freunde doch kein rechtes Interesse hatten.


    Jahrelang habe ich Jupiter im eigenen Teleskop nur als gelbliche Scheibe wahrgenommen und jetzt springen mich die Wolkenbänder geradezu an und ich erkenne immer mehr Details.

    Meiner Meinung und Erfahrung nach ist gerade bei der Planetenbeobachtung ein entspanntes Beobachten zielführend.

    Wenn ich bei der Planetenbeobachtung mit meiner Alt/Azimutmontierung immer wieder nachführen muss, sehe ich deutlich weniger Details als wenn ich das gleiche Teleskop auf eine parallaktische Montierung aufbaue die dauerhaft auf dem Planet nachführt. Bei der parallaktischen, nachgeführten Montierung kann ich mich komplett auf dem Planet konzentrieren und werde nicht immer wieder durch das nachführen abgelenkt.

    Weiter profitieren Planeten sehr (!) von einer ruhigen Luft. Unruhige Luft verschmiert die feinen Details auf den Planeten. Wenn ich weit draußen in der Natur beobachte und dort gute Bedingungen habe, kann ich deutlich mehr sehen als wenn ich innerorts beobachte und über Häuser beobachte.


    Am vergangenen Samstag habe ich eher ganz kleine, kaum erkennbare Strukturen ausgemacht und obwohl ich mir nicht sicher sein kann, denke ich doch, dass es sich um Albedostrukturen handelt. Ich werde das im Auge behalten.

    Am Samstag den 8. Februar 2024 sind im Laufe der Nacht die Gebiete "Mare Acidalium" "Chryse Planitia" und "Thaumasia" aus dem Mars "hinausrotiert" und die und die "Tharsis" Region sowie "Amazonis Planitia" "hereinrotiert" Diese Regionen habe keine ausgeprägten Albedostrukturen.

    Mars schrumpft nach seiner Opposition deutlich und hat nur noch eine scheinbare Größe von 13" was das erkennen von Strukturen erschwert.


    dass DSO bei diesem Mond nicht viel bringen wird

    DSO und der Mond passen kaum zusammen.

    Sternhaufen und Doppelsterne gehen bei Mondlicht noch, alles andere ertrinkt am aufgehellten Himmel. Messier 33 und die Reflektionsnebel vor Messier 45 benötigen einen dunklen Himmel damit diese gesehen werden können.

    NGC 224 (Messier 31) habe ich bisher nur mit einem großen Teleskop (12") und damit die Staubbänder sehen können. Ich werde auch mal versuchen, ob ich diese mit meinem 110mm Refraktor unter dunklem Himmel sehen kann.


    Man könnte jetzt sagen, dass ich mir die Aktion hätte sparen können

    Die Aktion war sicher erfolgreich. Das ist schon ein großer und schöner Unterschied zwischen den Beobachten aus der Stadt heraus und in der freien Natur. Wenn ich an meinem dunklen Platz bin, setze ich mich oft auf meinem Stuhl um dem Himmel nur mit dem freien Auge zu beobachten. Das Teleskop steht öfters nur daneben.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Nein, ich kenne kein vergleichbares Buch.


    Ich habe zunächst auch gedacht, es ist schade dass das Buch vom Markt verschwindet. Wenn ich aber ehrlich bin, dann verstaubte "Der Sternenhimmel" regelmäßig im Bücherregal. Ich habe mir für dieses Jahr "Das Himmelsjahr" zugelegt. Wie oft habe ich es seitdem in der Hand gehabt? Einmal, eventuell zweimal? Seitdem verstaubt auch dieses Jahrbuch im Bücherregal.


    Es gibt bei mir eine begrenzte Anzahl der Möglichkeiten an denen ich am Nachthimmel Beobachten kann:

    • wenn das Wetter passt.
    • wenn ich am nächsten Tag nicht früh (um ¾ vier) heraus muss.
    • wenn ich nicht Spät- oder Nachtschicht habe.
    • wenn das Leben nicht mit sonstigen Ereignissen oder Verpflichtungen zuschlägt.

    Für diese wenigen Möglichkeiten nutze ich zur Information Stellarium und Cartes du Ciel.

    Wenn das Wetter schön wird und es Chancen gibt das ich ein Teleskop aufstellen und damit beobachten kann, dann sehe ich für diesem Abend in Stellarium und/oder Cartes du Ciel nach, was es an diesem Abend/in dieser Nacht zu sehen gibt und ob es interessante Konstellationen gibt. Seltene Ereignisse wie Sonnen- oder Mondfinsternisse werden meist soundso im Internet angekündigt. Auch diese kann ich für meinem Standort simulieren und wenn nötig Urlaub eintragen.

    Alles andere ist langjährige Erfahrung:

    • Im Sommer wird es später dunkel als im Winter.
    • ist die Venus am Abendhimmel zu sehen, dann wird sie zur Sichel und kommt in die untere Konjunktion.
    • Sind Planeten am Abendhimmel zu sehen, dann besteht mehr und mehr die Chance das sie nahe Begegnungen von der Mondsichel haben.

    Das sind Ereignisse die mich Interessieren und für diese ich nicht unbedingt ein Jahrbuch benötige und auch nicht nutzte.

    Ich bin mir sehr sicher, das ich mir für 2026 kein Jahrbuch mehr zulege. Ich nutze Jahrbücher inzwischen nicht mehr.


    Viele Grüße

    Gerd

    Beobachtungshinweis: Venus, Mond und Merkur am Abendhimmel.


    Hallo,


    Am Abend vom 1. März 2025 stehen die Venus, die Mondsichel und der Merkur am Abendhimmel.


    Merkur geht am diesem Abend gegen 1930 Uhr unter. Merkur sollte bereits kurz nach Sonnenuntergang aufgesucht werden.

    Der Mond ist am diesem Abend zu 4% beleuchtet und sollte als schmale Sichel am Abendhimmel zu sehen sein.

    Bei der Venus zeigt sich ebenfalls die Sichel. Venus ist am diesem Abend zu 14% beleuchtet und -4m6 hell. Die Sichel der Venus wird in den nächsten Tagen immer schmaler. Am 23. März 2025 kommt die Venus in die untere Konjunktion zur Sonne.

    Durch die steile Ekliptik am Abendhimmel im Frühjahr sollte der Mond und die beiden Planeten gut beobachtbar sein. Merkur und der Mond stehen nördlich nahe an der Ekliptik, die Venus steht rund 6,5° nördlich von der Ekliptik.




    Merkur, Mond und Venus am Abendhimmel.



    Viel Erfolg beim Beobachten

    Gerd


    Grafik erstellt mit Stellarium:

    Stellarium Astronomy Software

    10. Februar 2025.


    Hallo,


    Nach dem ich von der Frühschicht Feierabend hatte, war der Himmel komplett bewölkt. Ich war noch nicht zu lange zuhause, als die Sonne durch eine große Wolkenlücke schien. Ich stellte schnell meine Teleskope auf, um die Sonne zu beobachten.





    Weißlicht: Beobachtet mit meinem 110/770mm ED-Refraktor und einem Lunt Herschelprisma mit einem Polarisationsfilter und einem 540/8nm Kontrastfilter.

    H-alpha: Beobachtet mit einem Lunt Sonnenteleskop.


    Auf der Sonne standen nur wenige Flecken.

    Am Ostrand der Sonne standen größere Flecken. Ein größerer Fleck stand nahe der Mitte der Sonne nördlich vom Sonnenäquator. Am Westrand rotierte die Gruppe 3981 zur Sonne hinaus. Über die Sonne verteilten sich nur noch wenige kleine Flecken.

    Die photosphärischen Fackeln waren hell und zergliedert.


    In der H-alpha Linie bot sich ein ähnliches Bild.

    Die chromosphärischen Fackeln in den Aktiven Regionen waren nicht sehr hell und fielen kaum auf.

    Im Südwestviertel der Sonne standen größere Filamente, von denen eines in eine Protuberanz überging.

    Am Sonnenrand standen nur wenige Protuberanzen.

    Die Sonne vom 10. Februar 2025:



    Die Sonne vom 10. Februar 2025





    Aufgenommen gegen 15:10 Uhr MEZ.

    Optik: 110/770mm Refraktor.

    Kamera: TS 183 MA.


    Die Sonne in der H-alpha Linie.


    Die Sonne vom 10. Februar 2025, H-alpha



    Weißlichtbeobachtung 1.377.

    H- alpha Beobachtung 869.

    Beobachtung 16/2025.


    Viele Grüße

    Gerd


    Bildquelle Wetterbild:


    Wetter und Klima - Deutscher Wetterdienst - Leistungen - WarnWetter-App

    Hallo,


    Der Astrohandel ist überteuert, das ist keine Frage. Ich habe mir ein paar USB Heizbänder aus dem Fotobereich zugelegt. Die gibt es auch für 12 Volt. Die USB Heizbänder haben einen integrierten Regler. Ich schließe diese an eine Powerbank an. Sie machen was sie sollen und die Leistung der Heizbänder reicht aus, um meine Objektive beschlagfrei zu halten.


    Viele Grüße

    Gerd


    Objektivheizbänder bei Amazon.

    Hallo Johannes,


    Konntest Du den Titanschatten in der letzten Zeit einmal beobachten?

    Ich hatte nur einmal die Gelegenheit den Schatten vom Titan zu beobachten. Alle anderen Möglichkeiten wurden durch das Wetter vereitelt. Aber auch in dieser einen Beobachtung konnte ich den Schatten mehr erahnen als sehen. So richtig als harten dunklen Schatten konnte ich ihn nicht sehen.

    Ich beobachtete am 7. Januar 2025 den Schatten von Titan auf Saturn:



    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Ich habe mir ein William Optics SWAN 40mm, 72°,  2" Okular zugelegt.





    Ich war auf der Suche für ein leichtes Übersichtsokular für meinem 110/770mm Refraktor den ich auch als optischen Sucher einsetze. Das 40mm 68° Okular von Explore Scientific das ich bereits habe und sehr gerne am Cassegrain einsetze ist für dem kleinen Refraktor einfach zu schwer und zu klobig.

    Zum Vergleich:

    Jeweils links das Explore Scientific und rechts das William Optics Okular:











    Der Unterschied vom Gewicht ist am Teleskop deutlich zu bemerken:








    Das William Optics Okular liefert ein helles und scharfes Bild mit einem bequemen Einblick. Das Okular gefällt mir sehr gut.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    aber ich denke, dass die dortigen Karten nur bis 100mm Öffnung ausreichen.

    Eventuell ist das so. Da müsste ich meinem Rückl neben dem Reiseatlas Mond legen, um das zu vergleichen.


    Klar, A3 ist draußen am Teleskop unpraktisch, vor allem, wenn man zum Beobachten rausfahrenden muß und dort keine Möglichkeit hat, das Teil vernünftig abzulegen.

    Das Problem des Ablegens der Karte sehe ich nicht.

    Wenn man rausfährt, dann ist ohnehin das Auto dabei. Auch die jetzigen DIN A4 Karten muss ich irgendwo ablegen, wenn ich gerade nicht beobachte. Die lege ich eben in den Kofferraum vom Auto oder auf einem Campingtisch, den ich für das fotografieren dabeihabe.

    Das Problem wäre für mich die Handhabung am Okular. Ich war gestern Nacht wieder draußen um den Mond zu beobachten. Es ist die DIN A4 Karte schon unhandlich, so das ich diese schon gar nicht mehr verwende. Wenn ich mir jetzt DIN A3 am Okular vorstelle... Das ist einfach zu unhandlich.


    mit einem digitalen Endgerät, auf dem man die Bildorientierung und die Beleuchtungssituation anpassen kann. Das ist handlicher, hat aber den Nachteil der größeren Empfindlichkeit (Temperatur, Herunterfallen, Akkuzustand).

    Ich habe mein Smartphone bei Minusgraden dabei. Das machte dem in all den Jahren nichts aus. Das funktionierte bisher auch bei minus sechs Grad Celsius problemlos. Falls der Akku doch mal leer werden sollte, schließe ich das Smartphone an der Powerbank mit an. Ich habe es allerdings bisher noch nicht geschafft, den Akku leer zu bringen.

    Herunterfallen ist ärgerlich, das Smartphone geht davon aber nicht defekt. Meines müsste sich inzwischen in seine einzelnen Teile aufgelöst haben... Es funktioniert immer noch, manchmal ein Wunder...


    Viele Grüße

    Gerd