Hallo Martin, Manfred,
wie ich sehe habt ihr alle schon eure eigene Erfahrungen gemacht. Noch ein paar Sätze zu Martins Bemerkungen:
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Der Tipp mit einer Oberfläche in der Kammer, die noch kälter ist als das CCD.Frontglas, ist sehr gut.
Ja, manchmal lohnt es sich doch, schon längst besprochene Themen, nochmals zu diskutieren, es kommen einem doch immerwieder neue Ideen. Wobei meiner Meinung nach die zusätzliche Kühlfläche nicht unbedingt kälter sein muss, vielmehr muss Sie einige Minuten eher eingeschaltet werden. Denkbar wäre auch eine Abdeckung des CCD-Chips (quasi ein mechanisches Shutter), dass zunächst geschlossen bleibt, bis die Luftfeuchtigkeit sich darauf niedergechlagen hat. Zu einem späteren Zeitpunkt öffnet man das Shutter, und der CCD-Chip beschlägt nichtmehr.
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Eine Abkühlung unter -10°C halte ich bei den einfachen Webcams für nicht dramatisch leistungssteigernd
Beim Thema Rauschen kann ich noch nicht auf Erfahrungen zurückgreifen. Es wäre aber mal interresant zu untersuchen, welche Komponente in der Kette Spannungversorgung - CCD-Chip - Eingangsverstärker - AD-Wandler den grössten Rauschanteil verursacht, und vorallem warum ? Aus meinem Studium weiss ich, dass der CCD-Chip aus verschiedenen Gründen rauscht, thermisch verursachtes Rauschen, KTF-Rauschen, Rauschen, dass durch den Halbleiterübergang entsteht, EMV-Rauschen (Störungen), usw.
Die Cam die ich gebaut habe, basiert zwar auf der ToUcam Pro, auch der CCD-Chip ist der bekannte ICX-098, aber die Ansteuerung des CCD-Chips erfolgt komplett durch ein sog. FPGA (programmierbarer Baustein). Damit habe ich das Timing in der eigenen Hand. Irgendwann möchte ich damit vielleicht auch mal nachführen.
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Um in solche Bereiche vorzustoßen, sollte ein guter rauscharmer Vorverstärker und mindestens ein 12 Bit A/D-Wandler zum Einsatz kommen. Auch ein Bildsensor mit größeren Pixeln macht dann Sinn.
Da stimme ich Dir zu.
Nochmal zu Manfred:
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Auch das Abschalten der Verstärkers während der Belichtung ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll da die Empfindlichkeit leidet und andere unerwünschte Effekte auftreten die eine Bildbearbeitung ziemlich erschweren.
Schaltest Du den Ausgangsverstärker des CCD-Chips über den GND-Pin ab, wie es in so vielen Schaltungen gezeigt wird? Falls ja, dann hätte ich rein theoretisch meine Bedenken, dass so zu tun. Wie gesagt, ich habe noch keine Erfahrungen damit gesammelt (das dauert auch noch eine Weile), aber wenn der GND-Pin des CCD-Chips über einen Transistor quasi potentialfrei geschaltet wird, dann haben auch alle anderen Steuersignale keinen Bezug mehr. Denjenigen, der das vorgeschlagen hat, würde ich mal gerne Fragen warum er das so getan hat. Ich schalte an meiner Cam den Ausleseverstärker über den VCC-Pin ab. Das schien mir logischer. Ob es funktioniert, wird sich dann zeigen.
Schlussendlich möchte ich mich mit einem Zitat von Albert Szent-Györgyi von euch verabschieden:
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Sehen, was jeder sieht, und denken, was noch niemand gedacht hat.
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