Posts by Samson

    Hallo Jens,


    ich kann Dir ein paar Tips geben, da ich mit dem gleichen Problem konfrontiert war (Star Adventurer, 120mm Guidescope und Meldung über nicht

    ausreichend Bewegung)

    Erstens muss man natürlich beim Kalibrieren und Guiden die Deklination abschalten - ich nehme an das hast Du gemacht.

    Was meines Erachtens das Problem gelöst hat, war, dass ich nicht zu nahe am Pol kalibriert habe und sogar beim Guiden

    das Guidescope eher Richtung Himmelsäquator gerichtet habe. Die Wege sind bei 120mmh in Polnähe gerade in

    Rektaszension doch sehr kurz. Da nur eine Nachführung in der RA-Achse erfolgt, spielt es überhaupt keine Rolle wohin

    das Guidescope zeigt.

    Ich habe just for Fun auch einmal das 120mm Guidescope auf der grossen 10 Micron Montierung in der Sternwarte verwendet und

    selbst dort, wo garantiert alle Bewegung richtig stattgefunden hat, wollte mir Das Guidingprogramm sagen, das es keine Bewegung in RA gibt.

    Hallo,

    habe gestern bei "guter Beleuchtung" meinen neuen Staraid Revolution Autoguider zum Einsatz gebracht.

    Aufnahme von M13 mit Der Canon 20Da, Teleskop TEC 140/980, Autoguiding mit 135mm Samyang. 30x1min mit Dithering, Flats und Bias.

    Natürlich war der Hintergrund gut ausgeleuchtet, aber trotzdem ist die Aufnahme relativ homogen geworden.

    Der STARAID Autoguider führt gut nach (schon auf der Celestron AVX probiert) und das Dithering erledigt er auch sehr gut.

    30 Minuten sind natürlich noch mit Rauschen behaftet, aber was will man bei Vollmond sonst machen, als herumzuspielen 8)


    Ich kämpfe noch einwenig mit dem Bild einstellen im neuen Astrotreff, daher Sorry für die Fehlversuche!


    Danke Christian,


    habe eigentlich nichts besonderes gemacht, da ich mit Autoguidingeinstellungen herumprobiert habe.

    Der Mond war aber dann zu verlockend.

    Aufnahmen habe ich mit einem UV/IR Filter gemacht und mit diesen Werten in SharpCap aufgenommmen:

    *Gain=21

    *Exposure=0,4782ms

    *Brightness=10

    Mond ist ja sehr hell und so waren die einzelnen Zeiten extrem kurz.

    100 von 1200 Bildern gestacked mit Autostakkert und mit Registax und Fitswork geschärft.

    Ich hab noch ein paar andere Ausschnitte fotografiert, aber dieses Bild gefällt mir am besten.


    Liebe Grüße,


    Christian


    Aufgenommen mit ASI120MM und einer TS-Barlow 2x, Teleskop TEC140/980

    Originalgrösse


    War gestrn eine wirklich ruhige Luft und so hat es wieder einmal Spass gemacht den Mond zu besuchen.


    schöne Grüsse

    Christian

    Hallo Unbekannter,


    Du wirst mit dem Bresser sicher bald an Grenzen stossen, aber Mond geht auf alle Fälle und auch Planeten wirst

    Du abbilden können. Die Details sind da aber eher sehr klein und derzeit ist mit interessanten Planeten nicht viel

    los. Wenn Jupiter wieder die Bühne betritt hast Du wohl die besten Chancen - bis dahin hast Du aber den Mond

    zum üben.

    Definitiv ist die ASI 120 oä die beste Wahl dafür und für Planeten taugt eine DSLR ohnehin wenig.


    Viel spass bei Deinen Versuchen !

    Hallo Frank,

    ich bin schon ein begeisterter Follower Deiner hervorragend gemachten Erklärungen in den Astrophotocasts. Ich erhalte dabei viele neue Anregungen und Du hast

    in den Beispielen sehr viel KnowHow untergeberacht, dass man nützlich anwenden kann.

    Auch dieser Cast ist wie ich finde ein sehr gutes Tool und ich freue mich schon auf nächstes Monat.


    Vielen Dank für Deine nicht unerhebliche Mühe

    Christian

    Das Problem mit den Flats in DSS kenne ich auch. Zwar entfernt man zumeist die Kringel und andere Unreinheiten, aber die Vignettierung bleibt bestehen. Die Flats sind mit

    einer Flatfieldfolie erstellt und zeigen in anderen Astoprogrammen gute, aber nicht immer befriedigende Wirkung. Die Belichtung ist bei mir immer mit Maximum in der Mitte

    bis zeites Drittel und es gibt natürlich keine überbelichteten Stellen im Histogram.

    Lösung oder Erklärung habe ich bisher noch keine gefunden, aber wenn man in Photoshop mit GradientXterminator oder AstroFlat pro nachbearbeitet, kann man das Problem lösen.

    Befriedigend ist das nicht, weil es mich stört, dass ein korrekt durchgeführter Vorgang nicht klappt.

    Hallo Steffan,
    normalerweise ist der Arbeitsabstand von der kameraseitigen Fläche des Reducers zum Chip zu messen. Oft kommt es hier auf 1/2 mm an um die Ecken korrekt abzubilden. Aber, und es gibt immer ein Aber, die angegebenen Abstände muss man sich für jedes Gerät selbst austesten. Ich verwende sowohl SC, Newton als auch Apos. Bei fast keinem Gerät ist der angegebene Abstand der korrekte.
    Wenn Du also mit dem Bild zufrieden bist, warum willst Du etwas ändern. Meist ist es ein Verschlimmbessern, wenn eh schon Alles passt.
    Aber man kann ja um den Vollmond herum ausprobieren, ob es noch besser geht - da geht mit Deepsky ohnehin nicht viel.

    Hallo Stefan,
    also zuerst einmal Gratulation zu dem Langzeitprojekt - ich weis
    wie schwer es einem fällt am gleichen Objekt länger dran zu bleiben.


    Zum Bild selbst ein wenig Kritik, wenn ich mir das so erlauben darf.
    Ich sage gleich, ich kann es nicht besser, aber mir fällt auf, dass
    für die lange Gesamtbelichtungszeit doch ein deutliches Rauschen im
    Hintergrund zu bemerken ist - bei längeren Belichtungszeiten sollte
    das doch etwas glatter werden?
    Das Zweite, was mir auffällt, das Bild hat sehr wenig, wenn auch schöne Farbe.
    Die sehe ich aber erst, wenn ich das Bild mit Bearbeitung in der Sättigung hochziehe. Absicht??
    Nichts desto Trotz gefällt es mir gut - das Objekt und Deine Darstellung
    (vielleicht mit ein wenig mehr an Farbe [:D])

    Hallo,
    da hat das Wetter einmal zum beinahe besten Moment der Annäherung mitgespielt.
    Von all meinen Gigabytes an Marsfilmen hab ich jetzt dieses Bild ausgewählt. Es ist ein
    IrPass_L_RGB-composit wo ich aus jedem Kanal 300/3000 Bildern verwendet habe.
    Da doch einige Zeit für die Aufnahmesequenz vergeht sind die Kanäle mit WinJupos derotiert.


    Aufnahmegeräte: Newton 250/1600 mit Barlow = effektiv 4600mm und ASI 178MMC




    Das nächste Bild 15 min danach, diesmal 1,5x gedrizzled


    Hallo Marco,
    Danke fürs Feedback - die Aufnahme ist nicht derotiert, aber durch das elektrische Filterrad
    und dem Motorfokus sind die Bilder in sehr rascher Reihenfolge entstanden.
    Die Brennweite kann ich nur ungefähr angeben, ich schätze um die 5000 - 6000mm.
    Ich verwende eine gewöhnliche 2x Barlow von Teleskop Service und
    verlängere einfach den Kameraabstand bis die gewünschte Größe erreicht ist.
    Ich hab auch den Baader FFC, aber die Aufnahmen werden dadurch nicht besser.

    Hallo,
    bin gerade beim Sichten meiner Festplatte-Mars2020 und habe mal das grauslige
    Wetter genutzt um meine Märse anzusehen.
    Dabei hab ich am 18.09.2020 eine größere Menge an Aufnahmen gefunden,
    die mir einer näheren Betrachtung wert erschienen und habe jetzt einmal
    dieses Bild ausgewählt.
    Es ist mit einem Newton 250/1600 mit Barlow Linse aufgenommen.
    Kamera ist die ASI178MMC, Filter IRPass und IR gemischt + RGB jeweils 1200 Aufnahmen,
    davon je 300 verwendet.


    Hallo Burkhard, Danke.
    Ja, ich habe auf manchen Aufnahmen einen richtigen Doppelrand der aber auch in den einzelnen Kanälen mehr oder weniger sichtbar ist. Warum gerade auf der einen Seite hat sich mir auch noch nicht erschlossen.
    Auch ich habe softwareseitig etwas korrigiert.

    Hallo,


    um der Rotation zwischen den Farbkanälen ein wenig entgegen zu wirken, habe ich ein
    R-RGB Bild gemacht. Die Oberflächenstrukturen kommen dadurch erheblich detailreicher heraus.


    Aufnahme mit Newton 1600/250, Barlow, ASI 178MM


    Hallo,
    na da hat sich Aufbleiben doch einmal gelohnt[:)]
    Wir kamen gestern sehr spät von einer Veranstaltung und wer will nach so viel
    Abstand halten und Maskierung gleich ins Bett? Also bei herrlich klarem Himmel in
    die Sternwarte und 7 Marsserien mit L-RGB-IrPass-IRplanet aufgenommen.
    Habe jetzt die letzte Serie bearbeitet und am besten gefällt mir die LRGB Variante,
    die ja zu relativ unverfälschten Farben der Strukturen führt.


    Aufgenommen mit dem 1600/250 Newton, TS-Barlow, mot. Filterrad und der ASI178MM
    je 1000 Bilder pro Kanal - 20% Verwendungsrate


    Hallo Reinhard,


    Du hast eine bewundernswerte Konstanz, sonst könnte man über diesen Zeitraum die Bilder nicht kombinieren. Was Dir übrigens sehr gut gelungen ist!
    Das Foto ist unaufdringlich schön und nur wenn man selbst in diesem Hobby versucht, schöne Bilder zu machen, kann man sich die Arbeit dahinter vorstellen.

    Danke Manfred,
    ich wünsche Dir baldigst einen klaren Blick um den Kometen bewundern zu können. Die beginnende Abendsichbarkeit wird endlich wieder ein Durchschlafen früh morgens erlauben.... hoffentlich.

    Hallo
    endlich was, wofür es sich lohnt aufzustehen. Heute zwischen
    3:00 und 4:00 Uhr in den Weinbergen südlich von Wien - herrlich!


    Aufnahmen mit Der Nikon Z6 und einem Nikkor 70-200mm