Posts by Beat

    Beat Kohler (AOK) ist seit Jahrzehnten persönlicher Besitzer eines Lichtenknecker Halbachromaten HA-150/2250, für den er selber einen schönen Tubus gebaut hat und den er immer etwa wieder (auf einer seiner AOK-WAM-Montierungen montiert) auf Star-Parties in der Schweiz aufgestellt hat. Falls es sich denn beim gezeigten Objektiv um jenes Exemplar handeln sollte => zugreifen! Denn jenes ist noch eines der durch Dieter Lichtenknecker himself gefertigten Objektive. Ich habe schon öfter durchgeschaut und war jedes Mal begeistert von der Abbildungsleistung.


    Beat (nicht Kohler (!), aber auch Schweiz)

    Der Beitrag des Ukrainers war meiner Meinung nach kein "Test", sondern reine Promotion.
    Laut Takahashi muss die Luftlinse schon eines 60mm-FOA-Doublets absolut genau berechnet und vor allem ausgeführt sein (z.B. mit Temperaturkompensation), so dass man sich in Colorado in zeitgemäss amerikanischer Manier nun offensichtlich übernommen hat und derzeit versucht, Zeit zu schinden, bis die lauthals und viel zu früh grossspurig angekündigten Doublets, welche laut vermutlich getürktem Strehl-Diagramm noch besser sein werden (Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung), als die besten bisher erhältlichen Triplets...
    Mögen sie nun doch endlich einmal erscheinen wie weiland die Engel den Hirten auf dem Felde!
    Und die Amis sind wieder einmal bereits lange vor der Niederkunft des prophezeiten gebenedeiten Refraktors hin und weg... What a ridiculous Show!
    Ich fresse einen (nicht meinen) Refraktor samt Montierung wenn sie, wie per Diagramm vollmundig angekündigt, in Bälde da und tatsächlich besser sind als alles Bisherige!
    Beat

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    <i>Original erstellt von: Niklo</i>
    Weiters steht da:
    "KzF2 or KzFN2 is the traditional short flint material which was used in the TAK FC series of fluorite doublets (not used in the FS series)."
    Beide Gläser werden in einem Atemzug genannt, wie wenn die Gläser sehr ähnliche optische Eigenschaften besitzen...


    Dem Uwe Laux (S.242) entnehme ich, dass KzF2 und KZFN2 zwar ziemlich ähnliche, aber doch nicht identische Abbézahlen und Teildispersionen aufweisen.
    Für die Paarungen mit CaF2 ergeben sich (auf S.244) aber doch recht unterschiedliche sekundäre Spektren. Für f/10 etwa:
    KzF2 =&gt; 0.5691 und KZFN2 =&gt; 0.6416, womit das erstere also rein optisch etwas besser gewesen wäre...
    Daraus, dass Zeiss für ihre AS-Objektive KzF2 lange als Partnerglas von BK7 verwendet haben und man in dieser Beziehung nichts Negatives gehört hat, ergibt sich also für dieses Glas doch wohl eine unproblematische Langzeitstabilität.
    Die Vixen-Fluorite habe ich seinerzeit jedenfalls mit dem Partnerglas KzF2 beworben gesehen.
    Bin gespannt, ob von anderswo nun noch weitere Infos dazukommen.
    Beat


    Hallo Roland,
    Ich halte es für möglich, dass mein damaliger VixenF102S ein anderes (extragutes, aber weniger stabileres) Partnerglas gehabt hatte als der Deinige. Optisch war er wirklich absolut hervorragend, hatte aber eben (und zwar bereits bei Erhalt sichtbar) einen leichten Beschlag, der sich in den nächsten paar Jahren noch zu verstärken schien, worauf ich ihn (bei dieser Bildqualität trotzdem besten Gewissens) verkaufte...
    Der oben zitierte Tak-nahe Japaner hat übrigens auch berichtet, Tak hätte solch eingetrübte Linsen auf Kundenwensch nachpoliert und vergütet, jedoch damit nicht mehr ganz die ursprüngliche Bildqualität erreicht.
    Beat

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    <i>Original erstellt von: Gerd-2</i>


    Na ja das beste Partnerglas zum CAF2 war vor 25 Jahren das KZFSN2 und das war es bis vor kurzem auch heute noch.
    Von daher hat sich da in den Letzten 25 Jahren nichts getan bis Agema vor kurzem mit was neuem kam das ein besseres Partnerglas voraussetzen müsste.


    Grüße Gerd


    Hallo Gerd,


    Der Vixen F102S hatte (z.B. gem. deren Eigenbewerbung) als Partnerglas KzF2 und nicht KZFSN2. Für die Tak FCs der ersten Generation ist verschiedentlich dasselbe behauptet worden.
    Tak hat in der Folge KzF2 als Partnerglas aufgrund neuer Umweltgesetze in Japan zu Gunsten eines "environmentally friendly" Partnerglases aufgegeben. Ich bin mir nicht sicher, ob dies bereits für die FS-Serie oder erst für die neue FC-Serie geschehen ist.
    Über N-KzFS2 (ist dies KZFSN2?) schreiben Smith/Ceragioli/Berry in ihrem Buch "Telescopes, Eyepieces, Astrographs" (WB 2012 auf S. 147), die Paarung von CaF2 mit diesem Glas wäre zwar die optisch beste Lösung, jedoch sei es "unstable and easily stains! Even if it is given anti-reflection surface coatings, microscopic pinholes in the coatings could lead to cloudy spots on the glass over time." Sie schlagen dafür die optisch unterlegene Paarung mit dem stabilen K7 vor (während Laux ein Jahrzehnt zuvor noch BaK2 vorgeschlagen hatte)...
    Ausserdem hat auf CN ein Japaner mit guten Verbindungen zu Takahashi aus der Schule geplaudert, das ursprüngliche Partnerglas habe mit Dämpfen aus der Fluoritlinse nach einiger Zeit mit einem Beschlag reagiert und daher durch ein anderes ersetzt werden müssen.
    Persönlich kann ich natürlich für keine dieser Aussagen die Hand ins Feuer legen, zitiere sie ihrer Plausibilität wegen jedoch trotzdem...
    Ob wohl für das Partnerglas der neuen Agema-Refraktoren entweder dessen Langzeit-Stabilität zu wenig berücksichtigt worden ist oder man vielleicht für ein optisch hervorragendes, aber bislang als unstabil geltendes Partnerglas eine neuartige, absolut dichte Oberflächenbeschichtung gefunden hat? Oder etwa gar ein neues Partnerglas, welches andern Firmen bislang nicht zugänglich sein sollte?
    Na ja, Fragen über Fragen...
    Etwas kann ich aber doch noch aus eigener Erfahrung beisteuern: Ich hatte vor 25 Jahren zu Testzwecken ein (wie mir der Verkäufer erst später sagte) "ganz hervorragendes Fl102S - noch besser als APQ" - was ich durchaus bestätigen konnte, jedoch hat das Partnerglas dann langsam so etwas wie einen Beschlag aufzuweisen begonnen...
    Beat

    Hallo Micha,
    Danke für die Antwort. Dein Royal 76/1200 ist höchstwahrscheinlich besser, als meiner es gewesen war! Der wurde geliefert mit einem 25mm- und einem 12.5mm-Ortho, welch letzteres eine Vergrösserung von 96x lieferte und den Jupiter besser zeigte als ein hinzugekauftes 9mm (133x), das immerhin am Saturn einen zumindest ästhetischen Zugewinn zu realisieren vermochte. Als damaliger Anfänger kaufte ich mir dann noch ein 5mm-Ortho (-&gt; 240x !), welches das Bild vollends zusammenkrachen und die beiden Äquatorialstreifen kaum mehr erahnen liess. Na ja, seit damals weiss ich immerhin und für alle Zeiten, was "leere Vergrösserung" bedeutet...
    Die 96-fache Vergrösserung mit einer AP von 0.79mm bestätigte mir also die klassische Regel (von Texereau und anderen), dass 0.8mm für Planetenoberflächen optimal sei, indem die entsprechende Vergrösserung die kleinste wäre, die einem scharfen Auge an solchen Objekten bereits das volle Potential des Objektivs offenbare. Nach meiner persönlichen Erfahrung haben erst später die modernen Apochromate auch für den Jupiter die Grenze verschoben (guter ED -&gt; bis 0.7mm und Voll-Apo nach meinen Erfahrungen -&gt; 0.6mm). Weil die persönliche Physiologie eines jeden einzelnen Beobachters solche Grenzen jedoch varieren mag, kann und will dies keine absolute, sondern bloss meine eigene subjektive Beurteilung sein.


    Nach zwei Jahren, so um die 1977, habe ich den Royal dann gegen mein erstes (oranges) C8 eingetauscht, welches im Vergleich zu späteren Ausführungen eine hervorragende Optik hatte: Während der Royal noch die Cassini-Trennung problemlos gezeigt hatte, sprang nun bei ruhiger Luft selbst der C-Ring sofort ins Auge...


    Trotzdem hat der Royal-76/1200, der samt Montierung in zwei schönen und passgenauen Kisten geliefert worden war, mit seiner äusseren, aber auch inneren Ästhetik meine bis heute anhaltende Begeisterung für Refraktoren begründet.


    Vom damals verpassten LK-90/1300 träume ich, wie Du siehst, noch heute gelegentlich.


    Beste Grüsse:


    Beat<b></b><b></b>

    Hallo Micha,


    In Deiner OP (oben) hast Du neben dem LK-90/1300 noch einen Royal-76/1200 aufgestellt. Da ich den letzteren auch einmal hatte (war mein drittes [und mein erstes leistungsfähiges] Teleskop), möchte ich Dich fragen, wie Du die beiden Geräte optisch vergleichst.
    Z.B. am Jupiter...


    Gruss: Beat

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    <i>Original erstellt von: Gerhard_Rausch</i>
    <br />Hallo,


    was wäre oben genannter Refraktor in gutem Zustand mit original Tubus und S64 OAZ wert? Nur mal so aus Interesse an die Experten gefragt.


    Viele Grüße
    Gerhard


    Bei aokswiss.ch kostet ein genau solcher neu CHF 7'790.--


    Beat Fankhauser

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    <i>Original erstellt von: DC3DV</i>
    <br />Hallo Wikie !
    Habe auch einen ED 100/900 Pro.
    Benutze an ihm die Vixen LV-okulare;auch das 4mm Okular.
    Die 225-fache Vergroesserung steckt er klaglos weg.


    =&gt; "klaglos wegstecken" heisst aber nicht: "mehr zeigen"!
    An meinem 100mm Fluorit-Triplet erscheint der Jupiter mit 229x zwar etwas eindrücklicher, weil grösser, aber für maximale Wahrnehmung an diesem Objekt ziehe ich die 160-fache Vergrösserung dann doch vor.
    (Saturn und Mars oder enge DS lohnen die höhere Vergrösserung noch eher...).


    Wenn ich von den obgenannten 2 Okularen nur eines behalten dürfte, wäre es jedenfalls dasjenige, welches an meinem Rohr 160x vergrössert.


    Optimale planetare AP ist m.E. für einen guten APO =&gt; 0.6 - 0.7 mm
    und für einen Standard-ED-2-Linser oder Halbapo oder guten langbrennweitigen Achro eher 0.8mm.


    Beat

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    <i>Original erstellt von: sgo2000</i>
    <br />Ich habe ein Nagler 10mm T1 Okular, das ich sehr gerne habe. Nur eines stört mich...


    =&gt; Mich stört auch etwas ein wenig, nämlich, dass es von der T1 Serie zwar ein 9er gegeben hat oder ein 11er, aber eben nie ein 10er...


    Beat

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    <i>Original erstellt von: sweeper</i>
    <br />...und subjektiv habe ich das Gefühl... [;)]



    Eben - wir SIND ja Subjekte, also ist DIES das Entscheidende.


    Für mich ist bei erstklassigem Seeing 160x (0.63mm) die Idealvergrösserung für Jupiter am (echten) 100mm-Apo.
    Für Mars (Helligkeitsdämpfung), Saturn (Cassini sowie Eindrücklichkeit), Venus (da sieht man ja eh keine Details, also auch hier so eindrücklich wie möglich, plus Helleigkeitsdämpfung) 230x (0.44mm).
    Subjektiv!


    Beat
    (Visus 2010: R 120%, L 100% / Asti korrigiert, aber bei solch kleinen APs ohnehin ~irrelevant

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    <i>Original erstellt von: Fernrohrland</i>
    <br /><b>


    3.
    Lichtenknecker AK 90/1300 mm


    Erst kürzlich habe ich ein eingemottetes Fernrohr wieder zu neuem Leben erweckt:
    Ein langjähriges Ausstellugnsfernrohr des Planetariums steht jetzt in Welzheim auf der Sternwarte wieder einsatzbereit. Dieser Refraktor hat mich ebenso verblüfft: Nur ganz wenig Farbe, ein immens hoher Kontrast und eine Schärfe die man nicht glauben mag, die Abbildung ist besser als die eines chinesichen 2-linsigens Apos mit 4"!
    Viele Grüße


    Rudi


    Fernrohrland
    Stuttgart/Fellbach


    </b>


    Hallo Rudi, hallo Wambo,


    Das LW-90/1300 ist vor langer Zeit auch mein Traumfernrohr von vorgestern gewesen!


    Daher folgende Frage:


    Welche Vergrösserung würdet ihr als für die Beobachtung der Jupiteratmosphäre durch das AK-90/1300 als optimal (nicht: maximal!) bezeichnen?


    Gruss: Beat

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    <i>Original erstellt von: Gerd-2</i>
    <br />Hallo Beat,


    weißt Du zufällig auch das Partnerglas für den FCT100?
    Du scheinst Dich ja bei Tak gut auszukennen.


    Grüße Gerd



    Hallo Gerd,


    Meines Wissens sind es 1. BK7, 2. CaF2, 3. K3 - also nicht ein, sondern zwei Partnergläser!


    Freundliche Grüsse: Beat

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    <i>Original erstellt von: Gert</i>
    <br />Hallo Gerd-2


    Mein Tak FS1202 ist nach dem Kauf 2x zurueck zum Haendler gegangen. Jedesmal war die Sternabbildung nicht akzeptabel (fuer die Leistungsklasse in der Tak mitspielen will). Der 1. Beugungsring war nicht symmetrisch, was wohl Koma oder ein Zentrierfehler war. Jedesmal wenn ich den Tubus zum Haendler zurueck geschickt hatte, hat der auch geschrieben, dass er das Teleskop auf seiner optischen Bank getestet hat. Zuerst sei es dejustiert gewesen. Er hat es dann justiert und zurueck geschickt. Als es bei mir ankam war der alte Fehler immer noch da. Auf die Idee das Objektiv zu tauschen oder die Linsenzentrierung zu machen ist der Haendler nicht gekommen. Er hat dann gemeint, dass das jedesmal auf dem Rueckweg durch den UPS Transport passiert sei. (Wie soll man denn sein Teleskop sonst von Takahashi zu einem nach hause bekommen?) Am Ende habe ich die Geschichte aufgegeben und den Tubus weggepackt. Dann eine Linse von Starfire geholt, die bis heute sehr gut funktioniert.


    Clear Skies,
    Gert


    Mein Weg zum perfekten FCT100 war leider auch nicht ganz so einfach. Dies war jedoch damals (vor 18 Jahren) eindeutig dem (französischen) Verkäufer, und nicht der Firma Takahashi, anzulasten. Er hatte unter anderem versucht, mir ein durch einen Kratzer verunstaltetes Objektiv in einem Austausch-Tubus unterzujubeln. Die recht komplizierte Geschichte möchte ich jedoch heute nicht mehr in voller Breite aufrollen. Nur soviel: Erst das dritte Gerät ist von mir schliesslich akzeptiert worden, und so war es eigentlich bloss meine eigene Hartnäckigkeit, die mir schliesslich den Erhalt eines tatsächlich perfekten Geräts ermöglicht hat. Allerdings musste ich das Objektiv, wohl auf Grund der manipulativen Bemühungen des Verkäufers, erst noch selber am Stern nachkollimieren...


    Beat

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    Kurt hat hier auch einen TAK FCT 100/640 (mit CaF2) ausgemessen.


    http://www.astrotreff.de/topic…OPIC_ID=98314&whichpage=1


    Der schneidet vom Farbfehler her auch spitzenmäßig ab und das bei sehr schnellen f/6,4 was schon was heißen will.
    Leider hatte das Testexemplar Achskoma, hat ja auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel und müsste mal neu zentriert werden.
    Hier die Tabelle mit allen Werten.
    http://www.astrotreff.de/upload/Kurt/20100227/Bd8.jpg


    =&gt; Was meinen eigenen FCT-100/640 betrifft, der gemäss Seriennummer aus dem Jahr 92 stammt (in dem ich ihn auch gekauft hatte), so ist er, wohl nicht zuletzt dank bester Behandlung (massive, selbstentworfene und vom Schreiner gezimmerte Holzkiste sowie stets grosse Sorgfalt beim Transport) ununterbrochen und nach wie vor stets perfekt zentriert gewesen. Auch bei 230-facher Vergrösserung ist weder an Mond, Venus noch Wega der geringste Farbfehler festzustellen. Und ich bin in "teleskopischer" Hinsicht unheimlich pingelig...


    Beat

    Es gab u.a. einen 60/900 f/15 sowie zwei 75/1200 Unitron f/16, von den letzteren beiden den einen als ungefaltete, den andern als gefaltete Version.
    Dass es auch einen 70er gegeben hätte, ist mir (und den mir vorliegenden Katalogen) nicht bekannt. Ausserdem gab es noch Sucherfernrohre bis zu max. 60mm Öffnung.
    Was genau hast du nun?
    Den 60/900 resp. einen der 75/1200 würde ich für 100 Euro nie hergeben! Da werden in den USA schon ganz andere Preise gehandelt...


    Beat

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    <i>Original erstellt von: KaStern</i>
    <br />Hallo Beat,


    Na ich vermisse eigentlich nicht daß ich bei CN nicht mehr posten kann.
    Ein paar wenige eingeborene User dort sind sehr kenntnisreich und mit
    denen kann ich immer noch per Mail konversieren.
    Die Masse der Schreiber erscheint mir schlimmer als diesseits des großen Teiches.
    Farbenblinde und Physikleugner sind zahlreicher als hier.


    Was das Problem der Herkunft von Apos betrifft:
    Dies ist auch in Europa ein Problem. Auch hier behaupten Händler Dinge...


    Hallo Karsten,


    Auch ich halte mich auf über solche wie die von Dir im Link angesprochenen Dinge. Immerhin habe ich kürzlich mit offenbar guten, persönlichen Worten erreicht, dass der Astrohändler meiner Stadt nun offenbar endlich darauf verzichtet, seine Chinesen allesamt als "Apos" zu bewerben. Er nennt sie nun, wie es sich ja auch gehört, "ED-Refraktoren". Das ist doch auch nicht übel :)... Und von denen gibt es sicher einzelne, die recht nahe an "APO" ranreichen, aber eben auch viele andere...


    Die Chinesen bereiten mir den ganz persönlichen Kummer, respektive die Befürchtung, dass sie mit der Zeit auch noch die verbliebenen ganz grossen (innovativen!) Marken vom Markt drängen - da hätten wir dann den Salat!


    Dem versuche ich auf CN auf meine Weise (durch Information) ein bisschen entgegenzuwirken. Ganz mühsam wird es natürlich dann, wenn man dortselbst auf (wie Du sagst weit zahlreicher als hier auftretende) Fundis stösst (Beispiel: "Questar IS a magical telescope!...") oder noch schlimmer, auf Händler, die sich (natürlich inkognito) mit ihren naiv gekleideten, aber manipulativen Fragen als unbedarfte Kunden tarnen, aber genau da tut hartnäckige Aufklärung not, auch wenn es natürlich immer bloss Tropfen auf den berühmten heissen Stein sein können.


    Beste Grüsse


    Beat

    Quote
    Hallo Beat,
    ich bin beí CN geperrt seitdem ich wiederholt die Behauptung in Frage
    gestellt habe daß die Optik des TMB 130 SS in Japan gefertigt wird.
    Später gab es dann einen Bericht über das Teleskop in welchem Taiwan
    als Fertigungsland für die Optik genannt worden ist.


    Man muß in einem händlerbetriebenen Forum wie CN sehr aufpassen was man schreibt.


    Quote
    Gruss: Chris (Fomalhaut) - äh, Beat


    Was denn nun, heißt du Beat oder Chris?!


    CS,Karsten


    Hallo Karsten,


    Mein Vorname ist (typisch schweizerisch) ganz authentisch "Beat", was Euch in unserem grossen nördlichen Kanton gerade noch zuzumuten ist, aber stell Dir vor, was dieser Name im Englischen bedeutet, und was für potentielle Fragen resp. Befürchtungen er dort aufwerfen könnte... Also habe ich mich für den angelsächsischen Sprachraum für meinen zweiten Vornamen "Chris" entschieden - der ist dort weniger missverständlich.
    Ja, die Geschichte Deiner Sperrung (resp. die Wut des Mighty Kong) hatte ich am Rande mitbekommen. Ich tendiere selbst ja auch zu ein wenig Subversivität und finde, die Amis wären in deren eigenem Interesse ein wenig aufzumischen, aber genau wie Du sagst: nur sehr, sehr sorgfältig... ;)
    CN ist zudem in letzter Zeit ganz einfach zu meinem Übungsfeld in der englischen Sprache geworden, und darum schreibe ich in letzter Zeit vor allem dort.


    Guten Abend noch: Beat

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    <i>Original erstellt von: apmtelescopes</i>
    <br />Hallo Gerd


    gar nicht erwähnt sehe ich die Möglichkeit von Asphären. Ich komme auf diesen Punkt da ich es gerade erst mit einem wirklich Farbreinen 130 mm F/8 FPL53 2 Linser zu Tun hatte , der die Farbkorrektur sonstiger Triplets aufzeigt. Sowas geht mit 2 Gläsern eigentlich nicht so perfekt, es sei denn man Aspherisiert und das hat Roland Christen bei diesem Teil getan.


    Hallo Markus,


    Erinnert doch ziemlich an die für damalige Zeiten weit überdurchschnittlichen Zeiss-AS Objektive, oder? Und dies doch sicher mit besseren Gläsern als damals... Könnte durchaus interessant werden.


    Beat

    Quote
    <i>Original erstellt von: Kurt</i>
    <br />Hallo Beat,


    Vielen Dank, da ich für die Diskussion hier im Forum noch einiges in Arbeit habe werde ich in cloudynights vorest nur lesen...


    Gruß Kurt



    Hallo Kurt,


    Dafür habe ich dort in der Zwischenzeit ein bisschen geschrieben :)


    Gruss: Chris (Fomalhaut) - äh, Beat

    Quote
    <i>Original erstellt von: KaStern</i>
    <br />Hallo Beat,


    der kleine leichte Mewlon ist doch eine gute Ergänzung zum 4" Apo.


    CS,Karsten


    Hallo Karsten,


    Ja, das ist er in der Tat! Und das Beste: Er ist auf der Tak EM-10 innert weniger Minuten ausgetauscht.


    Gruss: Beat