Posts by Tripleseven

    Der ist anscheinend nötig für jede US-Land Doku. Wenn sie dem vernünftige Texte geben/erlauben würden ...

    Diese Art US Dokus kenne ich auch… Viele davon wären bei uns sogar für die Sendung mit der Maus zu einfach gestrickt. ^^

    Apropos Präsentation: wer kann sich noch an Joachim Bublath erinnern? Knochentrockene Fakten, sensationslos in der ganzen Pracht ihrer Komplexität präsentiert. Und das soll kein Bashing sein, ich fand den damals richtig gut.

    Hallo zusammen,


    ich habe den Thread ein bisschen mitverfolgt, und jetzt hatte ich auch mal Zeit, mir die Doku anzusehen.


    Ich finde den Mix aus möglichst einfach aufbereiteten Basic Facts und Erklärungen von Experten ganz gut, muss ich sagen. Klar, als interessierter Nerd vermisst man oft noch viel tiefer gehende Infos. Ich hätte mir z.B. gewünscht, dass noch näher erklärt worden wäre, wie denn eigentlich die Bahnen solcher Objekte bestimmt werden. Und warum dazu eigentlich mehrere Teleskope an verschiedenen Orten auf der Erde notwendig sind, um die Bahnen mittels trigonometrischer Methoden zu bestimmen. Und warum mit steigender Anzahl von Messungen die Genauigkeit der Bahnberechnungen steigt...


    Auf der anderen Seite muss man natürlich das kurze Format von nur einer knappen halben Stunde bedenken, und Odysso ist ja ein Format, das versucht, Informationen möglichst kompakt und für ein möglichst breites Publikum verständlich darzustellen. Von dem Gesichtspunkt aus gesehen finde ich die Doku gelungen.


    Reisserisch fand ich da nichts, muss ich sagen. Da gibts sehr viel reisserischere simpler gestrickte Dinge... Wie z.B. die hier im Thread schon erwähnten "Dokus" zu vermeintlichen "Alien Phänomenen" "UFO Files" und Ähnlichem... Bei sowas schalte ich auch nach spätestens 2 min. um und überlasse den Konsum Leuten, die auch gerne z.B. des Herrn Dänikens Machwerke lesen und/oder an die Alienbasis auf der Rückseite des Mondes glauben :D


    LG, Nick

    Servus Stefan,


    so ein 10" RC wie deines wäre natürlich ein Gerät, das mich schon auch sehr reizen würde. Ich habe tatsächlich auch überlegt, vlt. auf 10" zu gehen.


    Allerdings, mal abgesehen von dem Mehrpreis und der dann anfallenden Notwendigkeit, meine Montierung durch eine stärkere zu ersetzen ist für mich auch ausschlaggebend, dass ich mein Equipment gut alleine handhaben und transportieren kann. Und da ich von der Statur her nicht gerade ein Hüne bin (eher ein Hühnchen ^^ ) macht es schon einen Unterschied, ob ich ein Scope mit 8kg oder 16kg auf eine Montierung wuchte. Und da mein Balkon überdacht ist und daher ungeeignet, muss ich meine Ausrüstung jedes mal 2 Stockwerke runter ins Auto wuchten und auch wieder rauf.


    Also wirds ein 8" RC werden, und der ist für Ende dieses Jahres fix eingeplant. Bezüglich Pixelgröße und Seeing hab ich mich ja schon ein wenig vorinformiert (siehe einen früheren Beitrag in diesem Thread), und das müsste mit dem 8" RC ganz gut passen. Auf alle Fälle freue ich mich schon auf das neue Scope.


    LG & CS, Nick

    Dieses Ding ist ja wirklich erstaunlich. Praktisch perfekt kugelfürmig. Hätte ich das in einer meiner Aufnahmen entdeckt, ich hätte es spontan erstmal für irgend einen Optischen Effekt gehalten. Fanzinierend... wie Commander Spock sagen würde!

    Hallo zusammen,


    Bezüglich Pixelgröße / Auflösung / Seeing habe ich mir mal das Berechnungtool von Astronomy Tools angesehen. https://astronomy.tools/calculators/ccd_suitability


    Ich habe mir natürlich auch die entsprechenden Formeln zur Berechnung mal angesehen, aber das Tool ist natürlich praktischer. Und demnach wäre ich mit meiner geplanten Konfiguration (8" RC und die Canon 600D, die ich aktuell verwende) Bei durschnittlichem Seeing von 2-4" FWHM leicht im Oversampling, bei gutem Seeing von 1-2" FWHM allerdings würde es passen.


    Mein Eindruck ist, dass ich an meinem Standort (480m Höhe, Hügelkuppe, die Nächste Stadt ist ca. 15km entfernt) öfter gutes Seeing habe. Ich checke das immer auf ganz simple Weise, indem ich mir das Beugungsscheibchen eines defokussierten Sterns ansehe. Von daher denke ich, kann ich durchaus Nächte erwischen, wo ich das Auflösungsvermögen dieser Kombi gut nutzen kann.


    LG & CS, Nick

    Servus Christoph,


    Ich habe hier im Forum schon ein paar deiner Aufnahmen, die du mit deinem RC gemacht hast, gesehen. Unter anderem die haben mich neugierig auf dieses gerät gemacht. ;)

    Die Mobilität und das kompakte Format ist auch bei mir ein weiteres Kriterium, warum mich so ein RC interessiert. Ich muss auch immer ins Auto und raus fahren, da ist praktisch zu handhabendes Equipment mir auch wichtig.


    Deine Erfahrungen mit der Ausleuchtung bestärken meine Entscheidung zusätzlich. Da ich mit APS-C unterwegs bin, denke ich dass ich wahrscheinlich ganz ohne Flattener auskomme. Derzeit am Newton muss ich ja mit Komakorrektor arbeiten, was ganz gut, aber eben nicht perfekt funktioniert.


    Visuell ist momentan nicht so mein Thema, was aber teilweise auch daran liegt, dass ein Newton halt ganz gern mal die eine oder andere Verrenkung erfordert, um an den OAZ zu kommen. Ich bin zwar soweit fit, aber nach so einer Visuellen Nacht meldet sich mein inzwischen 53 Jahre altes Rückgrat dann doch recht deutlich. ^^ Vielleicht wird das mit dem RC auch anders.

    Auf alle Fälle Danke für deine Infos und Erfahrungen mit deinem RC! Ich denke das ist genau das richtige (nächste) Gerät für mich.


    LG & CS

    Nick

    Jede Menge Pros und Cons, die es abzuwägen gibt. Aber ich denke ich habe mich tatsächlich entschieden.


    Die Kombi F5 und F12 ist natürlich auch interessant, und ich schliesse überhaupt nicht aus, dass zukünftig auch mal ein CC meinen "Fuhrpark" erweitert.
    Wobei ich mir vorstellen kann, dass Belichtungszeiten und Guiding bei F12 durchaus eine Herausforderung sein könnten.

    Mich würde halt eine etwas längere Brennweite als die 1000mm meines Newton reizen, um zu versuchen, auch kleinere DS Objekte mit etwas mehr Details zu fotografieren. Und da ist denke ich der 8" RC erstmal die richtige Wahl.


    Eine gute Polausrichtung und Alignment, und eine gut eingestellte Montierung, wie es Martin erwähnt ist meiner Ansicht nach ja bei jedem Gerät eine selbstverständliche Notwendigkeit, und da gebe ich mir jedes mal viel Mühe das so exakt wie nur möglich hinzubekommen. Tatsächlich habe ich praktisch keinen Guiding-bedingten Ausschuss mei meinen Lights, die ich meist zwischen 4 -5 min. belichte.

    Ich habe meine HEQ5 erst vor 3 Monaten nagelneu gekauft, um ins Thema Astrofotografie einzuteigen, von daher werde ich auch erstmal bei der Montierung bleiben und versuchen, damit das beste raus zu holen.


    Ich habe bei meiner Recherche - wie Stephan es auch erwähnt hat - wirklich tolle Aufnahmen gesehen, die mit so einem 8" RC gemacht wurden. Mein Glück ist, dass ich an meinem Beobachtungsplatz einen wirklich tollen dunklen Himmel (Bortle 4) habe, das macht sicher auch einiges leichter. Ein bisschen Basteln nehme ich gern in Kauf, das gehört für mich sogar zum Spasss irgendwie dazu. An meinem guten alten Newton ist inzwischen auch so gut wie nix mehr original, ausser dem Tubus und dem HS :)


    Ich denke, ich werde mich ins Abenteuer RC stürzen. Ist ja auch nicht mehr so lange hin bis Weihnachten, und man soll sich ja auch mal selbst beschenken ;)


    CS, Nick

    Hallo Gerd,


    vielen Dank für Deine Infos! :thumbup: Das erleichtert mir die Entscheidung tatsächlich sehr. Ich hatte ja schon vermutet, dass Ausleuchtung und Koma eines CC mit Reducer für den fotografischen Einsatz nicht optimal sein könnten. Da das tatsächlich so ist, kommt eigentlich nur das RC für mich in Frage, weil ich ja ein Gerät speziell für den fotografischen Einsatz möchte.


    LG & CC, Nick

    Hi Martin,


    Solche Erfahrungswerte wie deine sind natürlich echt hilfreich bei der entscheidung, danke. Als Montierung habe ich eine tatsächlich sehr gut laufende HEQ5 Pro, die kommt sogar mit meinem Newton trotz 10,5 Kg gesamtgewicht (mitsamt Kamera, etc.) und den langen Hebeln selbst bei längeren Belichtungszeiten gut zurecht. Ich Guide mit einem MGEN 2. Ich denke, da sollte der leichtere und kürzere RC / CC auch funktionieren.


    Der Tilting Adapter scheint tatsächlich essentiell zu sein, ich denke, den werde ich auf jeden Fall mit einplanen.
    LG & CS Nick

    Vielen Dank für euer Feedback!

    @ Christoph: Ich habe mir auch schon ein paar Videos zur Kollimation von RC´s angeschaut, und das sah eigentlich alles, genau wie du es beschreibst, durchaus machbar aus.


    @ quilty: Das war auch meine Grundüberlegung, den CC als Ergänzung zu meinem Newton zu wählen.


    Was ich mich halt frage ist, welche Unterschiede es in der Abbildung gibt zwischen einem 8" CC mit dem 0,67 Reducer (das ergibt ja dann F8) und einem 8" RC, der von Haus aus F8 ist.


    Wenn sich hinsichtlich Ausleuchtung, ggf. Koma oder Bildfeldwölbung bei dem CC - reduziert auf F8 - kaum oder keine Unterschiede zu einem RC ergeben, dann wäre der CC tatsächlich die vielseitigere Alternative zum RC, denn dann könnte ich F12 für sehr kompakte hellere Objekte nutzen und die F8 Reduktion für die größeren Objekte.

    LG & CC, Nick

    Hallo Oliver,


    Vielen Dank für die Tipps!


    Den Thread bei Cloudy Nights kannte ich noch nicht. Danke für den Link, das werde ich mir in Ruhe durch lesen.


    Mein Fokus liegt tatsächlich auf kleineren DS Objekten, bzw. ist das mein Ziel, solche Objekte so gut wie möglich zu fotografieren.
    Mit längeren Belichtungszeiten habe ich schon mit meiner jetzigen Konfiguration, also dem 8" Newton experimentiert. Also niedriger ISO Wert und Belichtungszeiten um 10 min. Und das klappt Guidingmässig erstaunlich gut. Windig darf es natürlich nicht sein ;)
    Dass die Kollimation eines RC / CC herausfordernder ist, als die eines F5 Newton, ist mir bewusst. Ich bin was das angeht allerdings eher ein Nerd und kann mich da richtig rein versenken, von daher sehe ich das eher als Herausforderung.

    THX & CS, Nick

    Hallo zusammen!


    Ich habe mich in diesem Sommer ins Abenteuer Astrofotografie gestürzt, das klappt auch recht gut und macht richtig viel Spaß. (Ich forografiere derzeit mit meine 8" F5 Newton und einer DSLR mit APS-C Chip).

    Wie das wohl bei vielen so ist, denke ich nun über die Anschaffung eines neuen Teleskopes nach.


    Zur Wahl stehen ein 8" F8 Ritchley Chretien oder ein 8" F12 Classic Cassegrain.

    .

    Zum Klassischen Cassegrain bietet z.B. TS als empfohlenes fotografisches Zubehör einen 0,67x Focal Reducer an. der wohl eigentlich für RC Systeme entwickelt wurde. (https://www.teleskop-express.d…ld-Teleskope-bis-f-8.html)


    Das klingt natürlich verlockend und erweckt den Eindruck, man hätte mit dem CC das beste aus beiden Welten, nämlich ohne Reducer mit F12 viel Brennweite für Planeten oder sehr kompakte DS Objekte, und mit Reducer F8 für Deepsky.


    Ich möchte bis auf weiteres bei DSLR mit APS-C Sensor bleiben. Gibt es da Abstriche, die man hierbei mit einem CC System mit einem Focal Reducer machen muss, im Vergleich zu einem RC ohne Reducer? z.B. verstärkte Vignettierung oder Bildfeldwölbung?


    Ich habe zu diesem Thema schon viel recherchiert. Hier im Forum gibt es ja einen größeren Thread zu diesem CC, da ging es allerdings nicht um dieses spezielle Thema. Vielleicht hat ja der eine oder anderer Technik-Profi hier eine Idee dazu.


    CS & viele Grüße in die Runde,

    Nick

    Für die Nacht des 29. August sah der Wetterbericht gut aus, also raus an meinen Sternenplatz und das Equipment aufgebaut.
    Doch manchmal klappt alles nur etwas suboptimal... Meine HEQ5 meinte nach der 3-Sterne Ausrichtung, sie müsste trotzdem alle angepeilten Objekte verfehlen. :rolleyes: Also Alignment wieder resetten, Konusfehler checken und beseitigen, komplett neu ausrichten. Und dann zeigte sie tatsächlich wieder dahin, wo sie sollte. Es konnte tatsächlich los gehen.


    Aber ich habe die Rechnung ohne den Wettergott gemacht. Irgendwann konnte auch der Fön den beschlagenen FS nicht mehr länger als ein paar Minuten retten. Tja, wenn man die Tauschutzkappe vergisst, folgt die Strafe offensichtlich auf dem Fuße. :evil1:


    Immerhin, eine einigermassen brauchbare NGC 2403 und einen ersten Vorgeschmack auf NGC 7822 konnte ich noch retten, bevor ich den triefend nassen Newton etwas murrend wieder eingepackt habe.

    Aufnahmeequipment:

    8" F5 Newton auf HEQ5, Canon 600D mit Astromod, Guiding mit MGEN 2

    Stacking in Siril, POst Processing mit Starnet V2, Photoshop, Lighroom, Topaz Denoiser


    NGC 2403: 18 Lights à 4 min. 20 Darks, Flats & Biases
    NGC 7822: 19 Lights à 5 min. 20 Darks, Flats & Biases



    Hallo Nick,


    Dankeschön! Das Tool werde ich beim nächsten mal auf jeden Fall mal ausprobieren. Diese Gradienten sind nämlich in Photoshop echt schwierig zu entfernen. Bis schon gespannt... Sobald die Mondphase es wieder zulässt, gehts wieder raus. Und dann werd ich mal versuchen, mich auf ein Objekt zu konzentrierren und das so gut wie möglich einzufangen. :)

    VG & CS

    Nick

    Eigentlich wollte ich gestern Nacht nur die Justage meines 8" Newton am Stern überprüfen und an den Guiding-Settings meines MGEN arbeiten. Aber dann sind doch noch Aufnahmen von 3 Objekten dabei heraus gekommen. Eigentlich mehr testweise, und mit relativ wenigen Lights. Ich zeige sie euch trotzdem mal :)


    M13:
    Skywatcher Newton 8" F5 auf HEQ5, Guiding mit MGEN 2
    14 Lights à 2 min. bei ISO 800 mit astromodifizierter Canon 600D, 17 Darks, 16 Flats, 20 Biases,




    M45:

    Skywatcher Newton 8" F5 auf HEQ5, Guiding mit MGEN 2

    15 Lights à 2,5 min. bei ISO 800 mit astromodifizierter Canon 600D, 16 Darks, 16 Flats, 20 Biases




    CED 214:

    Skywatcher Newton 8" F5 auf HEQ5, Guiding mit MGEN 2

    hier kam mir die Dämmerung in die Quere, es gingen sich nur noch 40 min. Belichtungszeit aus. Das ist aber ein Objekt, das ich bei nächster Gelegenheit aber auf jeden Fall nochmal aufsuchen und dann ordentlich aufnehmen werde. Ich zeige Euch trotzdem mal das Ergebnis.


    10 Lights à 4 min, bei ISO 800 mit astromodifizierter Canon 600D, 15 Darks, 16 Flats, 16 Biases




    Stacking in Siril, Post Processing mit Topaz Denoiser, Starnet V2, Photoshop und Lightroom

    Hi Nick,


    Dankeschön! Ja, denke ich komme so langsam rein in die Bearbeitung. Der NoiseXTerminator scheint tatsächlich gut zu funktionieren, das Tool kannte ich auch noch nicht. Wobei ich sagen muss, dass ich mit den Ergebnissen von Topaz auch ziemlich zufrieden bin.
    Guiding direkt vom Computer habe ich schon überlegt, aber da ich immer ein paar Kilometer fahren muss, um einen wirklich guten Himmel zu haben, hab ich mich erstmal für die Standalone-Variante entschieden. Zumal es scheinbar manchmal tricky ist, einen Mac zum Guiding zu benutzen.
    Aber vlt. bin ich da nur nicht ausreichend gut informiert.
    Eine 30 sec. Belichtung habe ich sogar gefunden aus der Nacht, und da zeigen sich auch minimale Unrund-Effekte. Wobei ich meine, dass ich die Aufnahme abgebrochen hab, weil der MGEN den Leitsteern verloren hatte. Ist also auch wieder keine referenz.
    Ich werde das explizit mal testen mit einer kurzen Belichtungszeit.
    Einen verspannten HS kann ich glaub ich ausschliessen, den habe ich erst kürzlich gereinigt und die Halter so eingestellt, dass der HS sich leicht bewegen lässt und ein 100g/qm Papier ohne probleme dazwischen passt. Vlt. liegt es an der Justierung, obwohl die laut Cheshire und Jusierlaser auch passt. Oder mein 14 Jahre alter HS ist vielleicht nicht sooo optimal. Ich werde weiter testen, solange bis das klappt und euch hier natürlich mit meinen Ergebnissen "konfrontieren" :)
    LG & CS
    Nick

    Update: Eine neue Bearbeitung der beiden Aufnahmen. Die Strichspuren sind weg und das Denoising habe ich jetzt mit Topaz Denoiser versucht statt in Lightroom. Eigentlich benutze ich Topaz für meine alltägliche Grafikarbeit für meine Kunden und denoise damit Renderings aus meiner 3D Software. Das Tool funktioniert aber offensichtlich auch bei Astrofotos erstaunlich gut.

    Man lernt eben auch als altgedienter Grafiker immer was neues :)

    Gegenüber der ersten Bearbeitung definitiv eine Verbesserung, und durch weniger Noise gbts jetzt mehr Headroom für die Dynamik.



    Hi Nick,


    Vielen Dank für das Kompliment und den Tipp.

    Es ist momentan noch richtig spannend, wenn ich die Aufnahmen einer nacht das erste mal durch sehe. Ganz abgesehen davon, dass ich mich schon draussen freue, wenn das gewünschte Objekt nach der ersten Belichtung schemenhaft das erste mal auf dem Kameradisplay zu sehen ist. ^^


    Die Reste der Strichspuren habe ich heute auf meinem grossen Monitor auch gesehen. Ich habe die Bearbeitung Abends auf meinem Macbook Pro gemacht, und da war die helligkeit nicht auf Max. gestellt, da sind sie nicht aufgefallen. Da muss natürlich eine neue Bearbeitung auf dem grossen Mac gemacht werden :)


    Mit meinem 8" Newt plus DSLR, Sucher und MGEN Kamera bin ich bei 10,3 kg. Das ist an der oberen Grenze, ich weiss.
    Vielleicht lag es auch mit daran, dass ich nach dem Alignment vergessen hatte, den Telrad runter zu nehmen. Ich werde beim nächsten mal ein oaar Testaufnahmen mit verschiedenen Guiding-Settings machen, und vom MGEN eine Datei mit schreiben lassen. Vielleicht zeigt sich dann, was ich falsch gemacht habe.


    VG & CS der andere Nick

    Nachdem mein allererster Fotoversuch schon recht passable Ergebnisse erzeugt hat, möchte ich euch gern auch die Ergebnisse meines 2. Verusches zeigen. Für Tipps und Verbesserungsvorschläge bin ich natürlich immer dankbar.


    M 101 und NGC 281 (Pacman-Nebel) bei mittelmässigem Seeing (Nachtrag: Bortle 4 Himmel)


    Teleskop: 8" Skywatcher F5 Newton auf HEQ5

    Kamera: Canon 600D - astromodifiziert

    Guiding mit MGEN 2


    Jeweils 20 Lights à 4 min. bei ISO 800, 20 Darks, 20 Flats, 20 Biases


    Stacking in Siril, Stern-Extraktion mit Starnet V2, Post Processing in Photoshop und Lightroom.


    Das Guiding war diesmal leider nicht so ganz ideal, bei starkem Zoom sieht man, dass die Sterne nicht 100% rund sind. Da muss ich wohl noch an den Settings des MGEN arbeiten. Der hat merkwürdigerweise trotz klarem Himmel ab und zu den Leitstern verloren.

    Ich habe die empfohlenen Settings benutzt. Num 1 tol. 0,10 aggr. 70% mode 2. Die MGEN-Kamera ist am 9x50 Sucher dran.


    Beim letzten mal hat das besser geklappt, allerding mit 3 min. Belichtungszeiten.

    Oder meint ihr, dass mit 4 min. die Grenze einer unmodifizierten HEQ5 bezüglich periodischem Fehler, oder Backlash so langsam erreicht ist?


    Aah, okay… das klingt ja durchaus vielversprechend. Die Videos von Frank kenne ich natürlich. Der macht das richtig gut und absolut fundiert, seine Tutorials sind ja quasi ein muss, wenn man sich in das Thema Fotografie rein wühlen will.

    Hallo Sven, und vielen Dank!

    Dankeschön auch für die Tipps! Als Foto-Anfänger bin ich für sowas immer dankbar.


    GraXpert kannte ich noch nicht, das habe ich mir direkt gleich herunter geladen.

    Starnet habe ich tatsächlich schon, hab es aber noch nicht ausprobiert. Das scheint recht gut zu funktionieren, was man in den entsprechenden Tutorials sehen kann. Bei meinen ersten Bearbeitungen dachte ich mir aber, ich beschränke mich erstmal auf die absoluten Basics, aber ich werd das mit der separaten Bearbeitung von Sternen und Nebel auf jeden Fall ausprobieren.

    VG & CS, Nick

    Servus Christoph,


    ja wir in Oberbayern haben ja das Glück meist nicht so weit fahren zu müssen, um einen richtig dunklen Himmel zu haben. Dann werd ich mich bemühen, dass ich der Oberbayern-Fraktion hier keine Schande mache :)

    Hallo zusammen,


    ich bin neu hier im Forum und möchte mich gerne kurz vorstellen.

    Ich bin der Nick und habe nach ein paar Jahren Pause mein Hobby wieder reaktiviert und möchte mich jetzt ins Abenteuer Astrofotografie stürzen. Dazu habe ich meinen guten alten 8" Skywatcher Newton mit einem größeren Fangspiegel und einem besseren OAZ aufgerüstet und letzten Sonntag auch gleich den klaren Himmel genutzt und mich an die ersten Aufnahmen gewagt.


    Als kleines Hallo habe ich auch gleich meine ersten Ergebnisse hier rein geklinkt. Da ist sicher noch lange nicht alles perfekt, aber der Anfang ist gemacht :)


    IC 1805 und M33.


    Fotografiert mit 8" F5 Newton auf einer HEQ5

    Kamera: Canon 600D (Astromodifiziert)

    Guiding mit MGEN 2

    jeweils 20 Lights à 3 min, 20 Darks, 20 Flats, 20 Biases

    Stacking in Siril

    Post Processing in Photoshop und Lightroom.


    Nadenn, ich freue mich schon auf Fachsimpelei und Geplauder hier im Forum!


    Viele Grüße aus dem schönen Berchtesgadener Land,


    Nick