Posts by CorCaroli

    Hallo,

    Ist mit dem 10'' Dobson gemacht worden und ja ist ein Einzelbild

    Mit einem einzelnen Bild wirst du nicht recht viel mehr erreichen. Erst das überlagern und schärfen von vielen Bildern bringt ein detaillierteres Bild hervor.

    Das Bild ist ein einzelnes Bild einer Serie, die ich heute aufgenommen habe:





    Erst durch das überlagern vieler Bilder und dem nachfolgenden schärfen kommt man zu einem besseren Bild:





    Für dieses Bild habe ich 75% von 261 Bildern durch AutoStakkert überlagern lassen und mit RegiStax und Gimp nach bearbeitet. Aufgenommen habe ich die Bilder im RAW Format das ich mit PIPP zu TIF-Dateien umgewandelt habe.

    Ich meine zudem, das du an deinem Bild den Fokus nicht exakt getroffen hast, oder das Seeing nicht sehr gut war. Den Fokus richtig zu treffen ist sehr wichtig, das Seeing oder die Luftruhe ebenfalls. Was mich noch interessiert: Wie lange hast du belichtet bei welchem ISO-Wert?


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,

    ich habe ein Okular gewechselt, ich suche die Planeten immer erst mit einem 20er und wechsle dann auf ein kleineres

    Ich wechsle meine Okulare komplett ohne Licht. Das ist eigentlich nur eine Sache der Übung.

    In meinem Okularkoffer habe ich die Okulare nach Brennweite einsortiert, ich weiß somit "blind", welches Okular wo zu finden ist. In unserer urbanen Umgebung wird es nachts eigentlich nicht so dunkel, das der Okularauszug ohne Licht nicht zu finden wäre, ich sehe leider recht gut, wo sich das Teleskop und der Okularauszug befindet.


    Ich würde zusehen, das ein Okularwechsel komplett ohne Licht erfolgen kann, damit auch die Anpassung der Augen an die Dunkelheit erhalten bleibt.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,

    Werde auch mal meinen variablen Polfilter an den Planeten austesten. Bisher hatte ich den nur am Mond genutzt… Vielleicht bringt der auch noch mehr Kontrast? Vergleichbar mit den Graufiltern? Probieren geht über studieren…

    Eine Lichtdämpfung ist recht hilfreich bei der Beobachtung der Planeten. Dadurch werden schwache Strukturen nicht überstrahlt.

    Ich nehme dazu verschiedene Grau/Neutralfilter der Dichte 0.6 und 0.9. Eventuell lege ich mir noch einen 0.3 Neutralfilter zu. Mit zwei Polfiltern gibt es den Vorteil, dass das Licht stufenlos gedämpft wird. Dazu würde ich aber keinen "variablen Polfilter" nehmen, der im Grunde genommen aus zwei einzelnen Polfilter besteht, die drehbar zusammengebaut sind. Ich würde zwei einzelne Polfilter benutzen, von denen ich einen vor den Zenitspiegel einschraube und den anderen in das Okular. So kann durch das drehen vom Okular inklusive dem Filter die Lichtdämpfung stufenlos eingestellt werden.


    Viele Grüße

    Gerd

    Sich beim Einblick verrenkt ist in jedem Fall eher für alte Säcke, aber man ist so alt wie man sich fühlt und Wer rastet der rostet. Mit andern Worten darauf trainiert wird es passen, holst du jemand der sonst anders beobachtet braucht es hinterher Chiropraktiker.... Bei entsprechend kalter Muskulatur auch für Jüngere.

    Was für eine stumpfsinnige Aussage...


    Viele Grüße und ein schönes Wochenende

    Gerd

    Hallo,

    Dann verrenkt man sich entweder den Nacken oder man dreht den Tubus in den Rohrschellen zurück, letzteres ist ohne zusätzliche Rohrschelle als Durchrutschsicherung nervend.

    Das wird schon immer sehr dramatisch dargestellt.

    Ich beobachte parallaktisch montiert, von 4,5, 6 und 8 bis hin zu 12". Ich habe mir in den vielen tausend Beobachtungen allerdings noch nicht der Nacken verrenkt bzw. bin auch noch nicht in solche Positionen am Okularauszug gekommen.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,

    Was Du am Mars brauchst, ist ein KB3/82B-Filter (blaues Konversionsfilter) und ein KR3/81B-Filter (oranges Konversionsfilter).

    Sind das dann solche Filter?

    Die müssten doch in der Größe von 28x0,5mm reichen. Das Gewinde wäre dann ähnlich wie das der 1,25" Filtergewinde.

    Den Baader Neodymium Skyglow Filter benutze ich ebenfalls bei der Beobachtung, Grau- oder Neutralfilter setze ich wieder weniger ein.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,

    8" Dobson ist bequem- du kannst neben der Rockerbox sitzend in das Okular einblicken, Hocker höhenverstellbar macht dabei Sinn.

    Sind diese 8" Dobsons im Einblick wirklich so bequem wie es immer wieder beschrieben wird?

    Wenn gut gerechnet wird, dann ist die Einblickhöhe im Zenit bei 1,20 Meter, eher etwas weniger. Um so tiefer die Objekte über dem Horizont stehen, um so tiefer kommt auch der Okularauszug.

    Klar, es gibt höhenverstellbare Hocker, so etwas habe ich auch zur Verfügung, aber irgendwann können auch diese nicht mehr niedriger gestellt werden. Gerade in der Sommermilchstraße wird der Einblick dann schon tief, bis man dann irgendwann unbequem vor dem Okuarauszug kauert oder sich unbequem hinsetzen und wieder aufstehen muss.


    Ich kenne das Problem von einem 10" Dobson. Auch dort wurde der Einblick irgendwann unbequem, besonders wenn man nicht mehr der jüngste ist.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Wenn ich die Lampe anmache und streife damit das Teleskop, dann blendet mich die Lampe massiv.

    Ich habe diese Erfahrung mit anderen Sternfreunden gemacht, bzw. sehen können, das die Stirnlampen mit Rotlicht an den hellen weißen Teleskopen stark reflektieren. Teilweise waren diese Lampen dann so hell, das ich ein paar Meter weiter davon weg, mit dunkel adaptierten Augen fast auch noch geblendet wurde.

    Ich benutze nur Rotlichtlampen, die sich weit herunterdimmen lassen und die ich in der Hand halten muss. Meine meist benutzte Rotlichtlampe hat rote LEDs und keine weißen LEDs vor denen nur eine rote Folie gesetzt wurde.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Das Amiciprisma würde ohnehin nicht in Frage kommen. Ein bildaufrichtendes Prisma wird von mir nicht in der Beobachtung benötigt. An den Amiciprismen würde eventuell auch die unter Umständen zu sehende helle Linie bei der Beobachtung stören.

    Im Moment tendiere ich zum Prisma.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,

    Ein für mich guter Kompromiss wäre ein gutes Zoomokular, welches auch in den 2 Zoll passt

    Natürlich passt jedes Zoomokular auch in den 2" Okularauszug, mit einer entsprechenden Reduzierung von 2 auf 1,25". Vermutlich geht es dir aber nicht darum. Auf den einschlägigen Händlerseiten finden sich nur 1,25" Zoomokulare. Das "Baader Hyperion Mark IV" hätte noch eine anschraubbare 2" Steckhülse dabei, es ist aber auch nur ein 1,25" Zoomokular.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,

    Und ich habe die Möglichkeit sowohl 1 1/4 Zoll als auch 2 Zoll zu verwenden. Was würde mir ein 2 Zoll Okular bringen?

    2" Okulare bringen dir ein erheblich größeres Feld am Himmel.

    Mit 2" Okulare können unter anderem die Objekte leichter aufgesucht werden, da ein größeres Feld am Himmel zur Verfügung steht. Mit 2" Okulare passen auch ausgedehnte Objekte am Himmel ins Feld vom Okular.

    2" Okulare machen in der visuellen Beobachtung durchaus Sinn. Ich selbst nutze Okulare von "Explore Scientific" und bin sehr zufrieden mit diesen Okulare.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Jörg,


    Vielen Dank für deine Erfahrungen.

    Die BBHS Spiegel und Prismen werden bisher recht positiv bewertet. Für mich stellt sich inzwischen nur noch die Frage: Spiegel oder Prisma am f/12 Cassegrain. Ich tendiere mehr zum Prisma. Ein wenig Zeit zum überlegen und entscheiden bleibt ja noch.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Günter,


    Den anderen Thread kenne ich, der wird aber durch das aktuelle Zweiergespräch recht unübersichtlich und bietet keine neue Informationen mehr.

    Über das Zenitprisma habe ich ebenfalls schon nachgedacht und in die engere Auswahl gezogen. Bei mir käme dieses Prisma nahezu ausschließlich für die Mond und der Planetenbeobachtung am 10" Cassegrain zum Einsatz. Für die Deep-Sky Beobachtung habe ich einen Newton.

    Es ist klar, das ich selbst sehen muss, ob das Baader Prisma an meinem Teleskop funktioniert. Ich habe noch Zeit zum überlegen. Jetzt im Winter lohnt sich kaum eine Neuanschaffung, denn es gibt bei dieser Wetterlage einfach zu wenig Gelegenheiten zum Beobachten.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,

    In deinem Beispiel hätte die Erde bei ihrem Lauf um die Sonne keine eigene Rotation. Die Erde müsste auf ihrer Bahn um die Sonne stillstehen.

    Zur Verdeutlichung:


    • Gelb ist die Sonne.
    • Blau die Erde.
    • Der rote Smiley ein Bewohner in Berlin.
    • Grau ist die Bahn der Erde um die Sonne.
    • Oben sind ein paar Sterne.



    Damit in deinem Beispiel:

    Das heisst in Deutschland im AUgust ist um 13 Uhr volle Sonneneinstrahlung und im Dezember ist um 13 Uhr tiefe Nacht, da Deutschland dem All zugewandt ist und nicht der SOnne.

    Das es so eintreten kann, müsste die Erde ohne eigene Rotation um die Sonne kreisen. ein fiktiver Bewohner in einem fiktiven Ort würde immer zur gleichen Stelle im Weltraum blicken, immer zu den gleichen, oben eingezeichneten Sternen.

    Im Januar blickt der Einwohner in Richtung Weltall und ist damit auf der Nachtseite der Erde.

    Im Juli blickt der Einwohner in Richtung der Sonne und ist damit auf der Tagseite der Erde.

    Im April und im Oktober wäre Tag und Nachtgleiche, die Sonne wäre nur am Horizont zu sehen.


    Viele Grüße

    Gerd.

    Hallo,

    Das heisst in Deutschland im AUgust ist um 13 Uhr volle Sonneneinstrahlung und im Dezember ist um 13 Uhr tiefe Nacht, da Deutschland dem All zugewandt ist und nicht der SOnne.

    Dreht sich die Erde mit einer weiteren RotationsBewegung oder wie kann es sein, dass an jedem Tag im Jahr immer zur gleichen Uhrzeit Tageslicht herrscht?

    In deinem Beispiel hätte die Erde bei ihrem Lauf um die Sonne keine eigene Rotation. Die Erde müsste auf ihrer Bahn um die Sonne stillstehen. Erst dann funktioniert dein Gedanke. Da sich die Erde bei ihrem Lauf um die Sonne aber selbst innerhalb knapp 24 Stunden um ihre eigene Achse dreht, sind auch die Tageszeiten am jedem Tag im Jahr (nahezu) gleich.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Günter,

    Ich habe sowohl ein Baader BBHS-Prisma in der 2"-Ausführung

    Vielen Dank für deinem Bericht.

    Da ich meinem Zenitspiegel austauschen möchte, wirkt das "Baader 2" BBHS ® Zenitprisma" sehr interessant. Ich werde mir das im nächsten Frühjahr zulegen. Jetzt in den Wintermonaten mit dem schlechten Wetter lohnt es sich nicht, das Prisma zuzulegen.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    ES 11mm 82°

    ...und...

    habe ich heute mal ein vernünftiges Okular ausgepackt

    Das sind schöne und gute Okulare. Viel Spaß damit beim beobachten.


    Der neue 1,25“ Baader Solar Continuum Filter (7,5 nm / CWL 540 nm). Mal sehen wie der Filter sich an der Sonne macht

    Setzt du den Filter nur fotografisch oder auch visuell ein? Berichte mal bitte über den Filter, wie er sich bei der Beobachtung der Sonne auswirkt.


    Viele Grüße

    Gerd

    Baader 2" BBHS ® Zenitspiegel - Meinungen/Erfahrungen.

    Hallo,


    Ich interessiere mich für den Baader 2" BBHS ® Zenitspiegel.

    ich habe leider keine Vorstellung davon inwieweit dieser Zenitspiegel mit der "BBHS" Beschichtung gegenüber einem normalen Zenitspiegel abbildet und was ich mir mit dem Baader Zenitspiegel in der Visuellen Beobachtung von Mond und den Planeten erwarten kann.

    ich benutze derzeit einen Zenitspiegel in der 2" Ausführung von "William Optics". Zum Einsatz käme der Baader Zenitspiegel am 254/3048mm Cassegrain und eventuell am 152/1200mm ED-Refraktor.


    Ich würde mich über Erfahrungen zu dem Baader BBHS Zenitspiegel freuen.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Sarah,


    Im Moment bin ich etwas erschlagen von deinem Bericht, den lese ich mir am Wochenende in Ruhe durch.

    Zum Erdschatten:

    Der "pastellfarbener, ganz schmaler Streifen" wird auch "Venusgürtel" genannt. Ich halte auch immer nach der Gegendämmerung mit dem Erdschattenbogen und eben dem Venusgürtel Ausschau.


    Viele Grüße

    Gerd