Vorsicht! Unknackbar ist das nur für hoch entwickelte außerirdische Zivilisationen.
Menschen schaffen das noch locker, da hier keine Lebensgefahr besteht ("also, ich fand das gar nicht so schlecht" ... ). ![]()
Vorsicht! Unknackbar ist das nur für hoch entwickelte außerirdische Zivilisationen.
Menschen schaffen das noch locker, da hier keine Lebensgefahr besteht ("also, ich fand das gar nicht so schlecht" ... ). ![]()
Hallo Marc
Möchte mich datentechnisch besser vor staatlicher Wilkür und deren Spionen sowie vor die Datenkraken Google , Microsoft schützen.
ich musste gerade ein wenig schmunzeln.
Wenn Du es vermeiden möchtest, ausspioniert zu werden, dann solltest Du die technischen Details und Strategien dazu nämlich besser nicht in einem offenen Internetforum erörtern.
Viele Grüße,
Klaus
Hallo zusammen,
ich habe letzte Nacht den Hantelnebel (Messier 27) aufgenommen und möchte an dieser Stelle drei Versionen zeigen, aufgenommen vom Stadtbalkon im Bonner Westen ab ca. ein Uhr.
- Die Version "out of the box" fand ich mal gar nicht so schlecht; 606 x 10s Belichtung. Ich hab mich erstmal gefragt, ob ich das überhaupt noch nachbearbeiten möchte ![]()
Die Bearbeitung erfolgte mit Siril, GraXPert und RawTherapee; ich wollte dabei die Strukturen im Inneren des Nebels besser hervorheben, im Vergleich zur Seestar Version. Mit Siril waren es dann 545 x 10s.
- Version 1 mit Bearbeitung des gesamten Bildes
- Version 2 mit Sterntrennung in Starnet
Welche findet Ihr besser?
Out of the Box:
Version ohne Starnet
Version mit Starnet
Viele Grüße und CS,
Klaus
Es gibt auch Fernglashalterungen wo das Fernglas einfach oben drauf festgeschnallt wird, falls das Glas keinen Adapter hat oder dieser, wie bei meinem 8x56, ungünstig weit vorne liegt.
Mit etwas handwerklichem Geschick kann man so etwas sicher auch gut selber bauen.
Fernglashalter von Berlebach ® Stativtechnik
Viele Grüße,
Klaus
Hallo Matthias,
ja, einfach mal mit dem Fernglas spazierenzusehen hat was sehr unmittelbares. Nimm Dir auch unbedingt mal die Region um unser galaktisches Zentrum vor (Adler - Schild - Schütze) und besonders im Herbst die vielen Sternhaufen um Kassiopeia und Perseus!
Was Messier 15 angeht: bei dem tu ich mich auch immer etwas schwer, was aufsuchen/finden angeht (zuletzt mit meinem kleinen 70/420 Refraktor), obwohl er theoretisch von Lage und Helligkeit her einfach sein sollte.
Woran genau das liegt, kann ich gar nicht mal sagen. Mein (subjektiver) Eindruck ist manchmal, dass er in kleinen Instrumenten fast ein wenig wie ein Stern wirkt und ich ihn daher für einen solchen halte.
Ist aber nicht in Stein gemeisselt.
Viele Grüße und weiter viel Spaß beim Spazierensehen,
Klaus
Hallo,
so wie ich das verstehe, kann man die Hill Sphäre nur für ein System berechnen, in welchem die Masse eines Zentralkörpers die Masse des/der anderen Körper deutlich dominiert (z.B. Sonne - Planet).
D.h. für zwei Körper ähnlicher Größe lässt sich dieses Modell nicht anwenden.
Viele Grüße,
Klaus
Hallo zusammen,
Feuerkugelreports gibt es hier
Für das genannte Datum, aber mit einem Zeitversatz von ca. 20 Min., gab es eine sehr! helle Sichtung über Frankreich (Aquitanien).
Ansonsten gibt es gerade noch einen Meteoritenstrom, der wohl regelmäßig helle Feuerkugeln auslöst; meine bessere Hälfte hat am Mittwochabend im Garten eine beobachtet (ich habe dummerweise gerade in die falsche Richtung geschaut).
Alpha Capricorniden - AKM e.V. Forum
Weltraumschrott ist heutzutage natürlich immer eine Möglichkeit; eine Sichtung bestimmten Objekten zuzuordnen ist aber oft extrem schwer, wenn man nicht gerade zu den Profis im DLR oder im Weltraumkommando Bw gehört.
Viele Grüße,
Klaus
.
..gönne könne..!
....scheint heutzutage wohl nur noch wenigen vergönnt zu sein...
Das fiel mir auch spontan ein: "Mer muss och jünne künne ..."
Hier ist zwischen der Angeberei wie mit der Protzuhr oben und dem Stolz und der Leidenschaft eines Sternfreunds zu unterscheiden. Letzteres gibt nicht an, sondern folgt lediglich seiner Passion.
Passion können Menschen für vieles entwickeln. Modellbau, Wein, Whisky, Highend Stereoanlagen, Musik (hören und/oder selber machen), Motorrad fahre, Oldtimer, ...und und und - und eben auch Uhren. Genauso können Menschen dies alles auch zum Angeben und Protzen verwenden. Ich behaupte mal, auch mit Teleskopen kann man protzen, wenn man das möchte und der Typ dafür ist.
Ich ändere das Zitat also mal ganz provokant um:
Hier ist zwischen Angeberei wie mit dem dicken Teleskop und dem Stolz und der Leidenschaft eines echten Uhrenfreundes zu unterscheiden. Letzterer gibt nicht an, sondern folgt lediglich seiner Passion.
Ich denke, die allermeisten hier im Forum betreiben ihr Hobby einfach aus Spaß an der Freude, Neugierde, Faszination ... aber jetzt mal ein Perspektivwechsel: Jemand Unbedarftes, der das ganze von aussen betrachtet, könnte ja auch fragen: wozu dieser (finanzielle) Aufwand? Wissenschaftlich Neues entdecken wir aller Voraussicht nach nicht und in der Astrofotografie nur aus Spaß tausende von Euro auszugeben für Bilder, die es schon längst zu tausenden gibt? Oder um visuell ein paar graue Flecke zu sehen, wo es längst tolle Bilder gibt? Dekadenz und Angeberei pur - überhaupt nicht einsehbar ![]()
Tatsächlich sehen manche Menschen es nicht mal nicht ein, warum selbst in der Wissenschaft Geld in Teleskope, Satelliten oder Raumsonden investiert werden soll: ich selber komme aus einem stark handwerklich und konservativ geprägten (und im Nachhinein betrachtet recht eingeengten) Umfeld und war da mit naturwissenschaftlichem Interesse ziemlich alleine. Wie oft musste ich mich auf Familienfeiern fragen lassen, weshalb z.B. so viel Geld in Marssonden gesteckt wird, wenn doch so viele Menschen hier auf der Erde hungern müssen? Alles völlig unnötig und rausgeschmissenes Geld! Und überhaupt, was hat man davon, durch so ein Gerät zu schauen!?
In diesem Sinne: Weiterhin viel Spaß mit unserem tollen Hobby, aber lasst anderen auch den Spaß an ihrem!
Klaus
Hallo zusammen,
ich hatte mir in den letzten Tagen etwas mehr mit dem Seestar vorgenommen: ein Mosaik aus Lagunennebel (Messier 8), Trifidnebel (Messier 20) und dem offenen Sternhaufen Messier 21.
Das Ergebnis sind bislang insgesamt 1245x10s im Mosaikmodus
- Die Rohdaten sind vom 12., 13., 21., 22. und 24. Juli
- Bearbeitung mit Siril, RawTherapee und Gimp (Resize zum Hochladen mit IrfanView)
- Siril: Crop, Astrometrie, Photometrie, Asinh, Histogram- und Kurventransformation, Sättigung
- Ich hab am Ende festgestellt, dass ich in Siril die Hintergrundextraktion vergessen habe (ich wusste die ganze Zeit: irgendwas fehlt
)- das Ergebnis stelle ich aber trotzdem mal ein. Es bleibt sicher nicht meine letzte Version von dem Bild ![]()
Viel Spaß beim Anschauen,
Klaus
Hallo zusammen,
ein internationales Forschungsteam hat erstmals das Zuckermolekül Erythrulose im interstellaren Raum nachgewiesen - sehr spannend, weil Zucker das Grundgerüst der DNA bildet und bisher davon ausgegangen wurde, dass Zuckermoleküle im interstellaren Raum schnell zerfallen.
Dazu der Artikel in Nature
Viele Grüße,
Klaus
Hallo Johannes,
Was ein tolles Areal. Warum war ich da früher noch nicht? Vermutlich wegen miesen Stadthimmel.
hier musste ich ein wenig schmunzeln, weil: das ging mir ähnlich! In den ersten Jahren meines Hobbys hatte ich kaum freie Sicht in Richtung Süden und bin auch nicht rausgefahren zum Beobachten.
Als ich dann zum ersten Mal bewußt dieses Areal beobachtet habe, war das ein einziges Wow! Aktuell auf meinem Stadtbalkon im Bonner Westen, mit einigermaßen freier Sicht, nutze ich gerne mein 8x56 Fernglas oder das 70/420 Reiseteleskop um einfach zwanglos spazierenzusehen, genau wie Thomas.
Zusammen mit der Region um Kassiopeia und Perseus ist das meine Lieblingsgegend am Nachthimmel (daher auch mein Profilname).
Viele Grüße und CS,
Klaus
Hallo zusammen,
der Ringnebel in der Leier, Messier 57.
Die Lights sind von diesem und letztem Jahr zusammen, konkret: 24.08.2025 und 11.07.2026, beide vom Balkon im Bonner Westen.
1011 x 10 s -> ca. 168 Min.
Siril:
- Seestar Skript
- Crop
- Astrometrie
- Photometrie
- Hintergrund
- Stretching: Hyperbolic, Asinh
- Farbsättigung
- Speichern als tiff
- Raw Therapee: Belichtung angepasst, jpg Export
Viele Grüße,
Klaus
Hallo zusammen,
ich hatte bisher leider nicht in diesen Thread geschaut, weil ich mit SW eher die Richtung Baden-Würtemberg assoziiert hatte (bitte jetzt keine Diskussion darüber) ![]()
Sehr schade, ich habe die letzte Börse in Bad Kreuznach noch in sehr guter Erinnerung. Hätte ich das im Titel gesehen, dann hätte ich sofort "hier" gerufen.
Viele Grüße,
Klaus
Hallo zusammen,
ich experimentiere ja aktuell mit meinem gebraucht erstandenen iOptron SkyGuider Pro und der normalen Fotokamera.
Auf der Suche nach geeigneten Objekten kam mir dann der Gedanke, einfach mal ein hübsches kleines Sternbild abzulichten. Nämlich die nördliche Krone, Corona Borealis.
Ich startete ca. 23:45 Uhr bei noch recht hellem Mondlicht und nahm insgesamt (mit Pausen dazwischen) bis ca. 0:30 Uhr auf.
Die Aufnahmedaten:
- 23. - 24. Juni 2026, Stadtbalkon im Bonner Westen
- iOptron Skyguider
- Panasonic DC-G91 (MFT) mit Funkfernauslöser
- Telezoom Lumix Vario 14-140 mm (40 mm, F4,7 für die Aufnahme)
- ISO 800
- 182 x 10 s (30 Minuten) lights
- 12 x 10 s Darks
Bearbeitung mit Siril (+Starnet), GraXpert und Gimp
Viel Spaß beim Anschauen und viele Grüße,
Klaus
Und nochmal mit den Linien
Hallo zusammen,
ich nutze diese Karten ja auch gerne, um mir eine Übersicht über ggf. lohnenswerte Standorte zu verschaffen. Aber ...
Display MoreHallo,
ich halte mich eher an diesen Ansatz; https://sternenhimmel-fotograf…ioniert-die-bortle-skala/ => Bortle-Werte aus einer online-Karte taugen nix.
An meinem Standort werden 4.5 ausgegeben, aber egal ob ich im "Stadtzentrum" oder außerhalb bin, das hat nichts mit der Realität vor Ort zu tun => total sinnlose Angabe....
Gruß, Martin
Danke Martin, den Link hätte ich auch gepostet, wenn Du es nicht gemacht hättest.
Was mich aber noch mehr wundert ist, dass in der neuen Version Bortle-Werte mit Nachkommastellen(!) angegeben werden und überhaupt keine Kritik dazu kommt, sondern unkritisch diese Werte wiederholt werden, als wäre das eine echte Errungenschaft.
Wenn ich eine Größe mit Nachkommagenauigkeit haben möchte, dann kann ich auch gleich die SQM-Werte nehmen und dabei bleiben, ohne diese nach noch einer weiteren Umrechnung "Bortle" zu nennen. M.E. bringt das nur eine weitere Fehlerquelle ein. Die Bortle Skala ist ja ursprünglich ein Hilfsmittel für eine rein visuelle(!) Einschätzung der Himmelsqualität.
Und eine Klassen- oder Skaleneinteilung mit Kommastellen- da sag ich jetzt aus naturwissenschaftlicher Sicht lieber nix zu (oder hat mal jemand von einem Hurrikane der Stufe 3,2 auf der Saffir-Simpson Skala gehört?).
Bisher sah die Umsetzung in lightpollutionmaps wie folgt aus:
Das alleine sagt mir noch rein gar nichts über den Standort, wie Stathis an dieser Stelle mal recht anschaulich beschrieben hat.
Auch meine eigenen Erfahrungen sind eher zwiegespalten: Laut Karte hätte mein bisheriger Standort 25 km SW von Bonn eine (Pseudo) Bortle 4 mit SQM 21,21 mag (World Atlas 2015).
Trotzdem habe ich es dort nie geschafft, M 33 mit blossem Auge zu sehen, was eigentlich ein K.O. Kriterium ist.
Insofern: ich finde es nach wie vor ein hilfreiches Tool, um via SQM Werten eine Vorauswahl zu treffen. Aber um die Pseudo-Bortle Werte dort gebe ich nicht viel. Und über Nachkommastellen in den Bortle-Werten eine Genauigkeit zu suggerieren, die nicht vorhanden ist, halte ich für problematisch.
Viele Grüße,
Klaus
Hallo zusammen,
ich habe von Mittwoch auf Donnerstag einen Anlauf unternommen, um NGC 5466 auch visuell von meinem Balkon im Bonner Westen zu beobachten. So viel vorab: leider erfolglos. Aber vielleicht ist ja auch mal interessant, was nicht! geht.
Ich hatte dazu mein 8" Celestron EdgeHD auf dem Balkon aufgebaut und war etwa von Mitternacht bis 1:15 aktiv.
Rückblickend betrachtet war dies noch zu früh, da die wahre Mitternacht erst gegen 1:30 Uhr ist und in der Nachbarschaft die letzten Lichter erst gegen eins ausgingen. Die beste Zeit wäre eher zwischen 1 und 3 Uhr gewesen (aber dann wäre ich noch später ins Bett gekommen).
Zudem war die Luftfeuchtigkeit in Bodennähe recht hoch und die Durchsicht war trotz SQM-L von 19,8 eher mäßig. So hat z.B. die Wetterstation am Flughafen Köln-Bonn um 1 Uhr feuchten Dunst gemeldet.
Ich stellte zuerst M 3 zum Warmschauen ein, später M 5. Die hellen Kugelsternhaufen waren wie immer ein hübscher Anblick und interessant im direkten Vergleich, wenn auch nicht ganz so brilliant, wie unter Landhimmel. Dann wieder zurück zu M 3 (um Lagefehler im GoTo zu erfassen) und gleich weitergesprungen zur Position, auf der NGC 5466 zu sehen sein sollte.
Ich meinte zwar zunächst, einen schwachen, runden Lichthauch gesehen zu haben. Dieser zeigte sich aber nicht stabil; auch nicht mit field sweeping.
Von einer eindeutigen Sichtung möchte ich daher nicht sprechen.
Als Kontrolle für die Beobachtungsbedingungen bin ich weiter zu M 51. Hier zeigten sich zwar deutlich die beiden Galaxienkerne von M 51 und NGC 5195. Die Scheibe war aber nur als feiner Hauch zu sehen. Von den Spiralarmen erst recht keine Spur. Das habe ich selbst unter Stadtbedingungen schon besser gesehen!
Rückblickend waren die Bedingungen zu schlecht. Unter klarem Landhimmel sollte m.E. mit 8" in jedem Fall was gehen. Und auch aus der Stadt ausserhalb der hellen Jahreszeit.
Viele Grüße und CS,
Klaus
Die wichtige Frage ist halt immer "wo" ![]()
Hier sind mal die Vorhersagen vom ICON-D2 (DWD) bei Kachelmann:
Gerade bei Wolken und Niederschlag sollte man ausserdem die Finger von "ortsgenauen" Vorhersagen lassen und immer in die Karten reinschauen.
Viele Grüße,
Klaus
Hallo Heinz und alle Interessierten,
ich habe mich Ende letzter Woche nochmal an Melotte 111 gewagt; das Objekt hat mich doch nicht losgelassen ![]()
Am 05. Juni 2026 ist es Abends aufgeklart und ich habe gegen 23:30 eine kleine Session auf dem Balkon gestartet (nach Mel 111 habe ich dann noch das OdM Juni/26 mit dem Seestar aufgenommen, den Kugelsternhaufen NGC 5466). Wahrscheinlich war es erstmal der letzte Versuch in diesem Jahr, weil Coma Berenice sich jetzt langsam ins Licht verabschiedet.
Ich habe diesmal mein 14-140mm Telezoom verwendet; zu diesem Zweck mit 34 mm Brennweite. Ich hatte ein paar Tage vorher nochmal (bei Mondschein) mit den Bildfeldern bei verschiedenen Brennweiten experimentiert und 34 mm waren m.E. ein guter Kompromiss aus einer ausreichenden Auflösung und genügend Bildfeld drumherum (und nicht zuletzt Sichtbarkeit im Sucher: ich konnte mich noch gut an Denebola am Bildfeldrand orientieren).
- iOptron Skyguider
- Panasonic DC-G91 (MFT) mit Funkfernauslöser
- Telezoom Lumix Vario 14-14mm (34mm, F4,5 für die Aufnahme)
- ISO 800
- 181 x 10s (30 Minuten) lights
- 11 x 10s Darks
Bearbeitung mit Siril, Starnet, Gimp
Viele Grüße,
Klaus
P.S. Ich habe eben gesehen, dass Heiko Astroscotty in der Gallerie ganz frisch das Ergebnis der Gemeinschaftsbelichtung mit dem Seestar eingestellt hat! Gefällt mir; schärfer als meins und die Sternfarben kommen besser zur Geltung ![]()
Hallo zusammen,
und danke für die Vorstellung dieses schönen und interessanten Objektes, AstroPingu ![]()
Letzte Nacht ist es hier in Bonn nochmal für ein paar Stunden aufgeklart; also die Gelegenheit, mein Seestar S50 auf den Balkon zu stellen. Auf meinem Balkon funktioniert visuell und fotografisch leider nicht zusammen, wg. 1. Platz und 2. Holzbeplankung (vibriert, wenn man sich bewegt).
Die Durchsicht war klasse und SQM-L stieg von 18,9 mag zum Ende der nautischen Dämmerung auf 19,8 mag gegen 0:30 Uhr. Start der Aufnahmesession war gegen 0:50 ; kurz vor drei holte ich es rein. Da zog auch schon wieder Bewölkung auf.
- Seestar S50
- 376 x 10s ; ca. 62 Minuten
- Bearbeitung mit Siril, GraXPert, RawTherapee und Gimp
Viele Grüße,
Klaus
Hallo Heinz,
ich habe ja das Seestar S50; m.E. hätte aber auch das S30 im Mosaikmodus ein zu geringes Gesichtsfeld.
In diesem Beitrag von CN sind die Feldgrößen recht anschaulich dargestellt.
https://www.cloudynights.com/forums/topic/943084-s30-and-s50-view-fields-including-mosaics/
Das S50 hat im vollen 2x Mosaikmodus max. 1,44° x 2,55° , das S30 2,44° x 4,34°.
Für die anderen Smarties kenne ich die Feldgrößen nicht.
Für die Ausdehnung des Coma Sternhaufens habe ich folgende Werte recherchiert:
Binoscout und Deep Sky Reiseatlas: 3,5°
Karkoschka (2. Auflage): 300' -> 5°
Wikipedia deutsch: 4,5°
Wikipedia englisch: 7,5°
freestarcharts: 6°
Melotte 111 - Mel 111 - The Coma Star Cluster (Open Cluster) | freestarcharts.com
Ich würde ja gerne mal wissen, wie diese sehr! unterschiedlichen Größenangaben zustande kommen.
Das Foto von Melotte 111 aus dem Kosmos Kalender 2026 (an dem ich mich zu orientieren versucht habe) habe ich auch noch online gefunden; einfach in der Vorschau weiterblättern (das dritte Bild) ![]()
Kalender »Kosmos Himmelsjahr 2026« - Kalender Fundgrube - Humanitas Handelsgesellschaft mbH
Also, ich finde, ein weiterer Großfeldversuch unter besseren Bedingungen lohnt sich (vielleicht auch von jemandem, der mehr Erfahrung in Astrofotografie hat, als ich; ich bin in der Hinsicht ja auf Anfängerniveau unterwegs).
Viele Grüße,
Klaus
Display MoreUnd ich wunder mich, das mein Tracking mit den Standortdaten
aus Südschweden nicht sauber läuft......
BTW Es gibt auch Fake GPS Apps, wenn das Tablet kein eigenes hat.
LG Jens
Hmm, laut Google Maps bin ich vor Jahren mal mit einer Fähre über Land gefahren (von Kiel nach Göteborg); dabei wurde ich plötzlich auf eine Landstraße in Langeland verortet
Navis zeigen meines Wissens bei ungenauer Ortung nämlich auch gerne mal die (nach Algorithmus) nächstgelegene Straße ![]()
Zum Thema: jeder sollte sich zumindest Gedanken über Standort in Verbindung mit der sog. Werbe-ID des Smartphones machen, bzw. letztere deaktivieren:
Abgesehen davon landet (fast) alles bei Tante google, wenn man mit aktiviertem Google Konto unterwegs ist.
Viele Grüße,
Klaus
Hallo Heinz,
zunächst mal dankeschön die nähere Vorstellung des Coma Sternhaufens. Bislang habe ich diesen leider vernachlässigt (owohl ich ein Fan der Melotte-Sternhaufen bin).
Letzte Woche war im Kosmos Himmelsjahr Wandkalender eine hübsche Großfeldaufnahme mit Melotte 111 abgebildet (Region zwischen Arktur und Denebola), die mich zusätzlich neugierig gemacht hat. Die letzten beiden Tage waren endlich nochmal klar, also wollte ich ihn mir visuell und fotografisch genauer ansehen (beides aus der Stadt).
Im Fernglas finde ich ihn selbst mit 7° Gesichtsfeld schon sehr füllend. Die Größe wird - je nach Quelle - ja zwischen 3,5° und 7,5° angegeben.
Für mein Seestar ist dieser Sternhaufen auch im Mosaikmodus zu groß (es sei denn, man arbeitet mehrere Felder ab), ich wollte aber schon länger meinen neuen (gebrauchten) iOptron Skyguider ausprobieren. Zudem hatte ich mir auf dem ATT noch ein gebrauchtes Samyang f2.0/16mm gekauft.
Die Aufnahmen von vorgestern waren leider komplett für die Tonne, weil Cirrusbewölkung reinzog. Gestern Abend gab es dann keine Wolken, sondern "nur" einen schon recht dominanten Mond; riskiert habe ich es trotzdem. Was soll ich sagen: ich hatte ziemlich mit dem Helligkeitsverlauf und (trotz Streulichtblende, oder gerade wegen deren Kanten?) mit Reflexionen zu kämpfen. So ganz zufrieden bin ich auch nicht mit dem Ergebnis, sondern sehe es eher als Lernerfahrung. Das nächste Mal lieber ganz ohne Mond.
Zeigen möchte ich es trotzdem (vielleicht auch als Anregung für andere Nutzer
), zu sehen ist das Himmelsareal zwischen Arktur und Denebola.
- Panasonic DC-G91 (MFT) mit Samyang f2.0/16mm und Funkfernauslöser
- iOptron Skyguider, ohne exakte Ausrichtung (Polarstern ist nicht sichtbar von meiner Wohnung)
- 62x10s, ISO 800, Blende 2,8
- Bearbeitung mit Siril, RawTherapee und Gimp.
Viele Grüße,
Klaus
Hallo zusammen,
ich hab spasseshalber mal ein wenig gestöbert.
micha66 , erstelle dafür doch einen Beitrag im Astrotreff Marktplatz.
Viele Grüße,
Klaus
Hallo Peter,
ich habe einen ehemaligen Kleiderschrank zum Foto-/Teleskopschrank umfunktioniert; dazu habe ich mir im Baumarkt noch zwei zusätzliche Regalbretter sägen lassen.
Die meisten Sachen lagere ich mittlerweile dort drin.
Viele Grüße,
Klaus
Um Gläser zu schädigen oder zerspringen zu lassen, muss man sehr genau die Resonanzfrequenz treffen. So einfach ist das nicht.
Viele Grüße,
Klaus
P.S. Gibt es eigentlich Studien, bei welcher Musik sich Teleskope am wohlsten fühlen? ![]()