Posts by Christian Ma.

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    Liebe Sternfreunde,


    ich hole mir in den nächsten Tagen einen 200/1000 Newton und eine SkyWatcher EQ6-Pro vom Händler ab und nun stelle ich mir noch die Frage, ob ich eine Säule oder ein Dreibeinstativ nehmen soll.


    Ich vermute, dass bei einer Säule die Gefahr geringer ist, dass dem Tubus beim Schwenken ein Bein in den Weg kommt. Als Alternative zum Dreibeinstativ dachte ich an dieses Säulenstativ.


    Was sind eure Empfehlungen? Was sind Vor- und Nachteile von Dreibein- bzw. Säule für die EQ-6 und einem darauf montiertem Tubus mit 1 Meter?


    Danke und liebe Grüße,


    Christian

    Hallo Daniel,


    sollte mit Stellarium am Handy und WiFi genauso gut funktionieren. Du siehst ja die Position deines Teleskops auf Stellarium (sollte ein Ring sein). Deckt sich der Anblick auf Stellarium mit dem Blick durch dein Okular?


    Wie gesagt, bei mir ist das GoTo auch ab und zu ein bisschen daneben. Das kann durchaus am Getriebespiel liegen. Das kannst du über die Periodic Error Correction (PEC) besser einstellen. Dazu gibt es auch schon einige Threads im Forum.


    Sicher, bei einem 2" Anschluss passen die 1,25" Okulare ohne Probleme.


    LG, Christian

    Hallo Hannah,


    ich empfehle dir auch, dein Teleskop zu behalten und einmal so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln. Du wirst selbst mit der Zeit herausfinden, was gut und was weniger gut funktioniert. Und falls du mit diesem schönen Hobby weitermachen willst, wirst du irgendwann ohnedies auch ein zusätzliches Teleskop kaufen. Das kann dann mit einer besseren Montierung ausgestattet sein und darauf kannst du dann auch deinen 150/750 Newton geben. Die EQ-3-1 kannst du dann für andere Einsätze (z.B. Kamera) verwenden.


    Liebe Grüße,


    Christian

    Hallo Daniel,


    Sucher und Tubus aufeinander justieren, ist schon einmal prima. Ich nehme an, du hast ein 2-Star-Alignment gemacht, wobei du den 1. Stern selbst ausgewählt hast und den 2. dann mittels GoTo ausgewählt hast. Hast du Stellarium via PC mit deiner Montierung verbunden?


    Ich mache zuerst immer das Alignment mit der Handsteuerung, danach schließe ich die Montierung an Stellarium an. Das GoTo ist dann eigentlich immer recht genau.


    Für das Alignment solltest du idealerweise Okulare mit für hohe Vergrößerungen wählen (ich nehme da immer ein 10mm Okular, V=150x). Nach dem Alignment verwende ich zum Aufsuchen der Objekte zuerst immer eine kleinere Vergrößerung (V=50x) , sodass ich das Objekt im Gesichtsfeld habe und wechsle dann bei Bedarf wieder auf höhere Vergrößerungen.


    Aber bei mir hat es auch einige Versuche gebraucht, bis ich das Alignment gut in den Griff bekommen habe. Wenn du alle Daten (Länge, Breite, Höhe, Datum, Uhrzeit, Sommerzeit etc.) richtig eingegeben hast und die Zentrierung im Okular genau ist, sollte es funktionieren.


    Liebe Grüße,


    Christian

    Hallo Hannah,


    jedes Teleskop findet seinen Himmel - und das gilt bestimmt auch für deines. Ich bin sicher, du wirst viel Freude damit haben und der Einstieg in die Astronomie ist mit viel Lernen, manchen Rückschlägen und auch einigen Investitionen verbunden. Und wie du auch selbst schreibst, irgendwann kommt dann vielleicht eine stabilere Montierung dazu, ein paar Okulare mehr, ein Sonnenfilter, eine Nachführung ... Nur nichts übereilen. :)


    Und berichte uns dann von deinen Beobachtungen.


    Viel Spaß und clear skies,


    Christian

    Ich hab zwischendurch mal Sterne angefahren und musste stellenweise ordentlich nachjustieren. Selbst einer meiner Fix Sterne mit denen ich Alligment gemacht habe ist im Laufe der Nacht ordentlich abgewandert. Hab das dann immer im Handcomputer korrigiert. Ich frage mich: Sollte die Montierung die natürliche Bewegung der Sterne nicht ausgleichen?

    Hallo Daniel,


    die Frage ist, wie weit dein Alignment daneben ist. Wenn das Alignment von Anfang an nicht sehr genau durchgeführt wurde - d.h. Stern im Okular zentriert - kann sich das Alignment im Verlauf einer Nacht ändern. Zumindest im Sucher sollten die angepeilten Objekte erscheinen und ein Nachjustieren mit der Handsteuerung notwendig machen.


    Zudem gibt es andere Gründe für ungenaues GoTo im Verlauf einer Nacht:

    -) das Spiel des Getriebes in der Montierung. Du kannst in der Nacht dann mehrmals das Alignment verbessern. Die Funktion heißt PAE - Pointing Accuracy Enhancement und kann bei jedem angepeilten Stern erneut durchgeführt werden,


    -) das Alignment kann auch ungenauer werden, wenn du Objekte in allen möglichen verschiedenen Himmelsrichtungen (als kreuz und quer) anfährst. Am besten bei der Objektauswahl immer überlegen, wie du lange Wege vermeiden kannst. Ich beginne immer mit Objekten im Süden (Meridian) und bewege mein GoTo dann immer ein paar Grad Richtung Osten weiter.


    Liebe Grüße,


    Christian

    Hallo Hannah,


    gratuliere dir zum Einstieg in die Astronomie. Du hast ja schon gute praktische Erfahrungen gesammelt und wirst sicherlich viel Freude mit deinem Teleskop haben.


    Jupiter und Saturn sind z. Zt. nur in den frühen Morgenstunden sichtbar. Du kannst aber dein Teleskop auch an Doppelsternen oder offenen Sternhaufen testen. Das sind auch sehr lohnende Objekte und i.d.R. einfach aufzufinden.


    Was die Okulare anbelangt, da gibt es zu den Marken immer viele verschiedene Meinungen. Wichtig ist eine Auswahl an verschiedenen Brennweiten. Die Vergrößerung kannst du berechnen, indem du die Brennweite deines Teleskops (F=750mm) durch die Brennweite des Okulars dividierst. Somit würde ich dir von Okularbrennweiten über 30mm jedenfalls abraten, insbesondere kein 56mm Okular, denn dann hättest du nur noch ca. 13-fache Vergrößerung.


    Ich würde dir eher Brennweiten von 6-8mm, 10-12mm , 16-20mm vorschlagen. Die Super-Plössl sind ganz gut geeignet. Auch die Okulare von Explore Scientific sind sehr gut und preislich noch recht akzeptabel.

    Achte vor allem auf ein großes Gesichtsfeld (größer 60°) und einen angenehmen Augenabstand (größer 10mm).


    Viel Spaß und liebe Grüße,


    Christian

    Hallo Rene,


    Danke dir für dein Feedback. Ja, die Einfärbung habe ich am PC gemacht. Die farbliche Gestaltung war mal ein Erstversuch, denn ansonst habe ich die Sterne bislang weiß gelassen. Ich habe selbst auch das Gefühl gehabt, dass die Sterne ein bisschen zu grell rüberkommen. Eine natürlichen Farbton zu finden, ist gar nicht so einfach. Ich werde deine Tipps mal ausprobieren.


    Du hast auch tolle Zeichnungen auf deiner Website - Respekt!


    Liebe Grüße,


    Christian

    Hallo Ben,


    ich denke auch, dass Doppelsterne oft zu wenig Beachtung finden. Sie sind ein lohnendes Ziel, vor allem auch im lichtverschmutzten Stadtgebiet und strahlen in ihrer Verbundenheit eine einzigartige Harmonie aus. Kürzlich habe ich das Double-Double in der Leier beobachtet - dieses Mehrfachsystem hat mich besonders entzückt.


    Liebe Grüße,


    Christian

    Hallo Gerd,


    deine Erfahrungen mit den Explore Scientific Okularen kann bestätigen. Ich mag die auch gern und die sind für den Preis auch sehr gut verarbeitet. Man kann noch hinzufügen, dass sie nicht anlaufen und bei der Reinigung und Pflege recht unkompliziert sind.


    Liebe Grüße,


    Christian

    Die 40 Grad sind halt nicht jedermanns Sache und auch der Einblick in ein 7mm Ortho.

    Hallo Walter,


    da hast du vollkommen Recht. Mein f=6mm Baader Ortho hat zwar 52°, aber der 5mm Augenabstand ist schon gewöhnungsbedürftig im Vergleich zu meinen Explore Scientific mit 12-20 mm.


    Unter 50° scheinbares Gesichtsfeld würde ich mir kein Okular kaufen. Die Delos-Serie ist natürlich top, ob der Unterschied zu mittelpreisigen Okularen so krass ist, kann ich als Nichtbesitzer nicht beurteilen.


    Liebe Grüße,


    Christian

    Hallo Daniel,


    Mit nur einem Okular wirst du auf Dauer wenig Freude haben und mit dem 40mm schaffst du halt "nur" V=50x. Du solltest dir ein gut abgestuftes Set an guten Okularen zulegen. Von einem f=7mm Okular würde ich dir vorerst einmal eher abraten, denn für V=290x brauchst du schon exzellentes Seeing. Meist wirst du kleinere und mittlere Vergrößerungen verwenden; bei Mond-Beobachtungen kannst du dann auch höhere Vergrößerungen verwenden. Vielleicht gibt es dazu aber auch andere Meinungen.


    Ich denke, dass du mit Okularen mit Brennweiten um 10-12mm, 16-18m, 25-30mm gut beraten wärst. Bei Okularen sind Preis und Qualität meist direkt proportional. Ich bin auch vor dieser schwierigen Entscheidung gestanden und habe mir dann einen Satz Explore Scientific Okulare (68°) zugelegt, ein gutes von Omegon und ein Baader Ortho (für Planeten). Dreistellige Preise hatten diese fast alle, so ca. 120-190€. Es gibt aber auch vernünftige Okulare unter 100€.

    Aber bedenke: die Okulare kannst du auch an anderen Teleskopen verwenden und halten den Wert. 2" bringen dir beim 1,25" Anschluss wenig.


    Ich habe mir einen Teleskop-Rechner in Excel gebastelt. Da kannst du die Daten von deinem Teleskop eingeben und dann werden die minimale, optimale und maximale Vergrößerung berechnet. Das hilft dir bei der Auswahl der Okular-Brennweiten. Wenn du den Link dafür willst, schick mir eine PN. Es gibt im Internet aber auch Websites, wo diese Berechnungen durchgeführt werden.


    Liebe Grüße,


    Christian

    Liebe Phensri,


    das kann ich mir gut vorstellen, das TMB LZOS 152 F8 wiegt ja doch um die 40 kg. :-o Sonne, Mond und Planeten sind auch schöne Objekte für Astrofotografie.


    Viel Spaß und liebe Grüße,


    Christian

    Für meine wenigen Zeichnungen habe ich einen DIN A% Skizzenblock mit 115g/□ Papier genommen. Das Papier ist sehr glatt und hat bei mir gut funktioniert.

    Hallo Gerd,

    ein schwereres Papier ist sicher ideal. Wie du richtig feststellst, soll es glatt sein. Ansonst funktioniert auch das Invertieren der Farben nicht. Für Mondzeichnungen habe ich auch schon raueres Papier verwendet, da man dann die Grautöne besser auftragen kann.


    Liebe Grüße,


    Christian

    Liebe Phensri,


    das ist eine sehr gelungene Aufnahme von Castor. Es wäre schön, wenn du ein paar mehr Details zur Aufnahme dazuschreibst, z. B. Aufnahmedatum, verwendetes Equipment, Belichtungszeit etc.


    Keine Sorge wegen deinem Deutsch, das verstehen alle. Und ansonst hilft uns dann auch Google-Translate. :)


    Liebe Grüße,


    Christian