Posts by Christian Ma.

    Hallo Offi,


    vielleicht kannst du der Community noch ein paar weitere Details mitteilen. Interessant wäre natürlich auch zu wissen, von wo aus ihr i.d.R. beobachtet (Stadt- oder Landhimmel, Balkon, Terrasse oder Garten), ob das Teleskop aufgebaut stehen gelassen werden kann oder nicht, ob ihr auch mobil sein wollt, wie viel Zeit zum Beobachten ungefähr zur Verfügung steht etc.


    Ein Linsenteleskop ist unkomplizierter, was die Wartung anbelangt. Bei einem Newton Teleskop müssen ab und an der Haupt- und Fangspiegel justiert werden (wenn man das ein paar Mal gemacht hat, ist das aber nicht so ein Aufwand). Bei den Montierungen unterscheidet man azimutale (links-rechts, rauf-runter) und parallaktische (folgen der Sternbewegung) Montierungen. Eine azimutale Montierung ist intuitiver zu bedienen. Ein Dobson (das ist ein Newton Teleskop in einer sog. Rocker-Box-Montierung) ist auch eine azimutale Montierung.


    Weiters gilt bei einem Teleskop: je größer die Öffnung (grob gesagt der Tubus-Durchmesser), desto mehr Licht sammelt das Teleskop und desto lichtschwächere Objekte kann man beobachten. Somit sammeln die Newton Teleskope i.A. fürs gleiche Geld mehr Licht als Linsenteleskope. Linsenteleskope (v.a. billigere) haben dafür wieder Farbfehler, welche bei einem Newton wieder wegfallen.


    Es ist gibt also immer ein Für und Wider.


    Meiner Meinung nach sind alle von dir gewählten Teleskope für einen Einstieg gut geeignet.


    LG Christian

    Hallo Offi,


    wenn sich die Tochter sehnlichst ein Teleskop wünscht, dann solltest du ihr den Wunsch erfüllen. Astronomie ist ein wunderschönes Hobby und mit 11 Jahren sind Kinder mit Unterstützung der Eltern durchaus schon bereit, sich dem Thema intensiver zu widmen.


    Persönlich habe ich mit den 3 von dir vorgeschlagenen Teleskopen keine Erfahrung. Aber meine Empfehlung ist das Bresser NT 130 EXOS 1. Das Teleskop ist auf einer relativ vernünftigen Montierung + stabilem Stativ. Das Zubehör (Okulare und Mondfilter) ist auch ok. Vielleicht kannst du den Preis noch ein bisschen drücken, dann erscheint mir das Angebot vernünftig.


    Bestimmt werden noch andere KollegInnen hier Tipps geben, sodass du deine Entscheidung auf soliden Empfehlungen treffen kannst.


    LG Christian

    Hallo Hugo,


    ich habe früher meine EQ6 und auch meine StarDiscovery Montierung mit dem selben Setup wie du es hast problemlos via Stellarium gesteuert. In letzter Zeit funktioniert das nicht mehr so problemlos.


    Manches Mal kann ich nach dem Verbinden 2-3 Objekte anfahren, dann plötzlich nicht mehr. Dann lösche ich die Montierung wieder raus, füge sie wieder hinzu und verbinde sie erneut. Dann fährt die Montierung ein Objekt an und danach wieder nicht ... Bei meinen letzten beiden Beobachtungsnächten funktionierte dann gar nichts mehr. Evtl. liegt das Problem auch an Stellarium - bin da aber nicht sicher. Jedenfalls sollte das Setup so funktionieren.


    LG Christian

    Welches Programm hast Du zu Stacken benutzt und welches zum Schärfen?

    Hallo Roland,


    im Artikel habe ich die Bildbearbeitungsprogramme eh angeführt. Zum Stacken habe ich auch AutoStakkert verwendet. Geschärft habe ich das Bild gar nicht, sondern nur in Photoshop weichgezeichnet.


    Es war meine erste Uranus-Aufnahme. Wenn sich demnächst noch einmal eine Gelegenheit ergibt, werde ich aus der Stadt rausfahren und bei hoffentlich besserem Seeing eine weitere Aufnahme machen. :)


    Danke für deine Links - sehr interessant.


    LG Christian

    Ich habe auch mit den diversen Zustellern (UPS, DHL, auch Post) eher schlechte als gute Erfahrungen gemacht. Bislang war zwar keine Ware beschädigt, aber wie Kalle oben schon schrieb, wird i.d.R. gar nicht mehr angeläutet, sondern das Paket gleich in einen Abholshop gebracht. Ist mir gerade während des Lockdowns häufig passiert, obwohl wir da immer zu Hause waren.

    Ich habe mal einen UPS-Zusteller darauf angesprochen. Der meinte dann, wenn sich die Zustellung der vielen Pakete zeitlich nicht ausgeht, bringen sie sie in den Abholshop. Die Gründe für das Zeitproblem hat er mir aber nicht genannt. Die können aber von Stau im Stadtverkehr, Parkplatzsuche, verlängerte Mittagspause etc. reichen.


    LG Christian

    Außerdem muss man nicht zwingend mit Schwarz füllen, sondern kann auch die Tonwerte/Gradation so verändern, dass der Hintergrund im Umfeld des Planeten dunkler wird.

    Hallo Jörg,


    vielen Dank für deine Tipps. Dann werde ich weiter üben - ich bin da ja noch ein Anfänger. :)

    Den Hintergrund habe ich aber gar nicht verändert. Ich habe das Uranus-Scheibchen ausgeschnitten und dann nur die Saumreste wegretouchiert. Danach habe ich Uranus wieder in den Hintergrund reinkopiert (siehe oben #7 das gestackte Original).


    Vielleicht ergibt sich in den nächsten Tagen noch einmal eine Möglichkeit, Uranus zu beobachten bzw. aufzunehmen.


    LG Christian

    Eine Frage hätte ich zu Deinem Foto: Der Uranusrand erscheint mir unnatürlich scharf. Kann es sein, dass Du da in PS einen Kreis drum gelegt und das Äußere mit Schwarz gefüllt hast? Ich will Dir nichts unterstellen und es soll erst recht kein Angriff sein, aber für mich sieht es danach aus. Ich halte das für legitim und mache es meistens auch

    Hallo Jörg,


    ja, das habe ich in der Tat so gemacht. Sollte man das nicht machen?


    Hier ist das gestackte, unbearbeitete Bild, welches ich allerdings um 50% vergrößert habe:



    Ich kann den Kreisdurchmesser auch größer wählen, damit man den unscharfen Rand besser erkennen kann.


    LG Christian

    Lieber Jochen, Roland und Johann,


    vielen Dank für eure positiven Kommentare über die ich mich sehr gefreut habe. Das Uranus-Foto schaut ja eigentlich recht unspektakulär aus, aber mehr kommt mit meinem Set-Up leider nicht raus.


    Roland: ich freue mich, dass deine Sichtungen ähnlich waren. Dann weiß ich, dass es nicht nur an den Bedingungen gelegen hat. Jörg hat in seinem Uranus-Bericht ja davon berichtet, dass er Strukturen bzw. Farbunterschiede in der Wolkenhülle ausmachen konnte. Davon habe ich leider nichts bemerkt.


    So, und nun schneit es in Wien auch schon dicke Flocken. Somit gibt es in den nächsten Tagen wieder einmal Schreibtisch-Astronomie. :)


    Liebe Grüße,


    Christian

    Liebe Planetenfreunde,


    ideal waren die Beobachtungsbedingungen gestern Abend auf meiner Terrassensternwarte mitten in Wien nicht, denn der Himmel war ringsherum aufgehellt und das Seeing (2-3) war gerade durchschnittlich. Hinzu kam noch ein schneidend kalter Wind, sodass sich die 2°C Außentemperatur und 80% Luftfeuchtigkeit empfindlich kälter anfühlten.


    Mein Ziel für diesen Abend war der Gasplanet Uranus, der mit 5,5 mag und einer Höhe von gut 15° ja leicht aufzuspüren sein sollte. Um 20 Uhr MEZ zentrierte ich Uranus im TeleVue Delos f=3,5 mm Okular und meinem 200/1000 PDS Newton. Bei 286-facher Vergrößerung konnte ich Uranus deutlich als kleines, etwas grün-gräulich verwaschenes Scheibchen erkennen. An den Rändern war das Scheibchen recht unscharf. Nördlich und südlich von Uranus erblickte ich jeweils einen Stern mit 10 mag. Monde konnte ich jedenfalls keine erspähen.


    Den Anblick durchs Okular habe ich auch in einer Zeichnung festgehalten:



    Mit dem Baader Mess-Okular versuchte ich den scheinbaren Durchmesser von Uranus zu bestimmen. Das Scheibchen misst ungefähr 1/3 eines Teilstriches, was ca. 7 Bogensekunden entspricht. Lt. Sterne und Weltraum 11/2021 sind es tatsächlich nur 3,8 Bogensekunden.



    Danach machte ich noch meine ersten Aufnahmen von Uranus mit der ZWO ASI 178 MC. Mein erstes Uranus Foto möchte ich hier mit euch teilen, auch wenn es nicht so besonders gut geworden ist.



    Aufnahmedaten:

    Ort und Datum: 1020 Wien, 24.11. 2021, 20:52 MEZ

    Optik: SkyWatcher Newton 200/1000 PDS, TeleVue 2,5x Barlow
    Montierung: EQ6-R Pro

    Aufnahmebereich: 640 x 480 Pixel
    Belichtung: 125 ms / Frame, Gain 250
    Bildbearbeitung: AutoStakkert3 - 15% von 3000 Frames (3x Drizzle), PhotoShop


    Clear skies und liebe Grüße,


    Christian

    Liebe Claudia, liebe alle,


    ich denke, wir Hobby-Astronomen wollen alle nur das beste für den 9-jährigen Sohn von Claudia und jede(r) bringt seine Erfahrung ein. Viele von uns haben bestimmt auch eigene Kinder, die wir für dieses schöne Hobby begeistern wollen bzw. schon begeistert haben.


    Viele Empfehlungen wurden in den Postings abgegeben und persönlich würde ich jedenfalls auch von einem "komplizierteren" Setup (z. B. Newton auf parallaktischer Montierung) abraten. Was für viele von uns (inzwischen) einfach ist, kann für Anfänger sehr herausfordernd sein - auf Kinder wird das noch viel eher zutrreffen.


    Mein erstes Teleskop war das selbstgebastelte Teleskop aus dem Yps-Heft (Karton-Tubus, Plastik-Linsen, Plastik 3-Bein Tischstativ). Als ich damit vor 43 Jahren den Mond beobachtet habe, fühlte ich mich wie Galilei. Das Interesse war geweckt und 1 Jahr später erhielt ich als Weihnachtsgeschenk den bekannte Quelle Revue Refraktor (60/700). Wow, wie war ich stolz auf dieses Teleskop. Die Montierung wackelig, bei höheren Vergrößerungen dauerte es nur wenige Augenblicke, bis das Objekt der Begierde aus dem Okular rauswanderte. Weitere Okulare oder anderes Zubehör zu kaufen, war kein Thema - die mitgelieferten Okulare und Filter reichten mir vollkommen. Und dennoch hat mir dieses Teleskop viele Jahre schöne Beobachtungsnächte und viel Freude beschert. Nach 35 Jahren Pause bin ich wieder in die Astronomie eingestiegen, diesmal mit einem Maksutov 127/1500 auf einer azimutalen Montierung und einem 200/1000 Newton auf einer EQ6-R Pro.


    Was will ich damit sagen: jedes Teleskop findet seinen Himmel. Und für den Anfang muss es nicht gleich ein Profi-Teleskop sein. Schon gar nicht, wenn die Eltern nicht auch die Begeisterung dafür aufbringen.


    Wie schon erwähnt, ist mein Sohn 8 Jahre alt und er begleitet mich des öfteren auf meinen nächtlichen Astro-Ausflügen und das macht ihm auch Spaß. Alleine würde er sich nicht zurecht finden und es wäre ihm wahrscheinlich auch schnell langweilig. Bei einem 9-jährigen wird es nicht viel anders sein.


    Daher ist meine Meinung: wenn ca. € 100-150,- ausgegeben werden sollen, am besten bei einem Astroshop ein entsprechendes Komplett-Set (meine Empfehlung Refraktor auf azimutaler Montierung) bestellen. Kinder gehen an die Sache ohnedies anders ran als wir Erwachsenen.


    Claudia: da du in Vorarlberg zu Hause bist, empfehle ich dir Teleskop-Austria.


    Das ist nun natürlich nur meine persönliche Meinung.


    Clear skies,


    Christian

    kann mir das mit dem justieren/kollimieren genauer erklären?

    Hallo Claudia,


    bei einem Spiegelteleskop (d.h. einem Newton Teleskop) wird das durch die Tubusöffnung einfallende Licht von einem Hauptspiegel zu einem (kleineren) Fangspiegel reflektiert. Beide sind mit Stellschrauben fixiert, die sich durch Erschütterung (Auf- und Abbauen, Wärme/Kälte usw.) leicht lösen können.


    Justieren bedeutet: Der Fangspiegel muss die Achse des Okularauszugs (OAZ) genau in das Zentrum des Hauptspiegels umlenken (der hat dazu eine Markierung in der Mitte, welche genau zentriert sein soll), und zugleich selbst zentrisch vor dem OAZ sitzen. Der Hauptspiegel muss so ausgerichtet werden, dass seine optische Achse genau mit der Achse des OAZ zusammenfällt.


    Wenn die Justierung einmal gut eingestellt wurde, dann muss in der Regel nur minimal nachgestellt werden. Gänzlich ohne geht es aber nicht.


    Ein Linsenteleskop (Refraktor) ist sicherlich einmal ein guter Einstieg. Oben hast du ja schon ein paar Empfehlungen bekommen. Und wie oben schon angemerkt: ohne Unterstützung durch die Eltern am Anfang wird die Begeisterung nicht so lange anhalten.


    Mein Sohn guckt meist nicht länger als 10-20 Minuten - und dann begeistert er sich meist nur für Mond und Planeten.


    Auf der Website des Österreichischen Astronomischen Vereins oder der Wiener Astronomischen Arbeitsgemeinschaft findest du weitere Infos. Schau dich auch mal auf der Website von Teleskop-Austria um. Von einem Kaufhaus-Teleskop ist eher abzuraten.


    LG Christian

    Hallo Claudia,


    ich möchte dir hier auch noch meine Meinung und Erfahrung kundtun. Mein Sohn ist 8 und ich habe ihm im vergangen Sommer einen Tischdobson - das Celestron FirstScope 76/300 - geschenkt.

    Also ich persönlich rate von diesen Tischdobsons für Kinder ab und zwar aus folgenden Gründen:

    -) man benötigt einen wirklich stabilen Tisch, um das Teleskop aufzustellen. Der Einblick ist dann für Kinder am Tisch (mit oder ohne Stuhl) meist sehr unangenehm.

    -) Abgesehen vom Mond und hellen Planeten sieht man mit diesen Teleskopen recht wenig

    -) die optische Qualität ist generell sehr bescheiden

    -) die Teleskop sind wirklich schwer zu kollimieren - d.h. die Optik ist schwer justierbar

    -) die mitgelieferten Okulare sind nicht ideal und zusätzliche, bessere Okulare sind oft teurer als das Teleskop


    Mein Junior ist jedenfalls nur mäßig begeistert.


    Ich empfehle eher ein Teleskop (Linsenteleskop = Refraktor) mit ca. 60 mm Objektivdurchmesser auf einem nicht allzu wackeligen Stativ und einer azimutalen (d.h. links - rechts / rauf - runter) Montierung, z. B. so einen Refraktor.


    Bei Kindern ist wichtig, dass alles so einfach wie möglich funktioniert und Erfolgserlebnisse schnell da sind. Lange Erklärungen sind da eher kontraproduktiv. Ist zumindest meine Erfahrung. Mein Sohn guckt zumindest inzwischen lieber durch meinen Mak 127/1500 auf der azimutalen Montierung mit GoTo (das herumschwirren macht ihm den meisten Spaß) als auf seinem Tischdobson.


    LG Christian

    Hallo Walter,


    Kosten sind ja immer relativ. Ich habe mir vor 1 Jahr 250 ml Isopropanol in der Apotheke gekauft, nicht teuer, und die Flasche ist immer noch fast voll. Isopropanol fülle ich mit etwas destilliertem Wasser in ein Zerstäuberfläschchen (ähnlich zu optical wonder) und damit komme ich lange aus. Und so oft putze ich die Linsen, Spiegel und Okulare ja dann auch nicht. :)


    lG Christian

    Hallo Günther,


    willkommen im Forum. Die EQ6-R Pro ist schon einmal eine gute Wahl. :) Die ist stabil und führt gut nach. Ich persönlich rate dir von einem 10"er ab. Zum einen ist - wie von anderen schon festgestellt - die EQ6 damit schon an der Grenze des möglichen. Zum anderen ist der Tubus dann schon echt schwer und sperrig, wenn du den auf die Montierung hieven musst. Zusätzlich musst du dann schon einiges an Gegengewichten auf die Montierung packen.


    Ich selbst habe den 200/1000 PDS auf der EQ6 -R Pro montiert. Dieses Set-Up ist auch noch für mobile Beobachtungen im Feld gut geeignet. Wenn du nach größeren Öffnungen strebst, empfiehlt sich wohl ein Dobson.


    LG Christian

    Hallo zusammen,


    den Bedarf eines wasserdichten Koffers sehe ich auch nicht. Diese Koffer sind schwer und brauchen viel Stauraum.


    Ich verwende für meinen 200/1000 Newton diese gepolsterte Transporttasche von Oklop. Das Teleskop packe ich in die Tasche und in den Kofferraum, wenn ich ins Feld rausfahre. Die Tasche ist mehr oder weniger staub- und wasserabweisend. Der Tragekomfort ist durch den Schultergut sehr angenehm.


    LG Christian

    Hallo Ben,


    du wirst hier viele unterschiedliche Meinungen und Ratschläge zum Fernrohrkauf lesen. Soweit ich dein Posting verstanden habe, kaufst du dir zum ersten Mal ein Teleskop, bist also ein Neuling in der Astronomie.


    Du findest hier im Forum und im Internet zahlreiche Seiten mit Ratgebern. Gut finde ich die Seite vom Astroshop teleskopkaufen.com oder den Ratgeber von teleskop-austria.


    Du schreibst:

    Ich suche ein vernünftiges Teleskop mit dem wir uns gelegentlich Abends mal den Mond und eventuell andere Planeten anschauen können.

    Wenn du nur den Mond, Planeten und ein paar leicht aufzufindende Objekte beobachten willst, dann rate ich dir jedenfalls zu einer azimutalen Montierung und nicht zu einer parallaktischen. Das macht die Bedienung um einiges einfacher.


    Entscheidend ist auch, von wo aus du deine Beobachtungen hauptsächlich ausführst und und du das Gerödel immer auf- und abbauen musst.


    Für das von dir oben genannte Teleskop ist die EQ3 grenzwertig und mit dem Stativ bestimmt zu wackelig. Ein Spiegelteleskop ist auch nicht so pflegeleicht wie z. B. ein Refraktor oder ein Maksutov. Letzterer ist z. B. sehr gut für Planetenbeobachtungen geeignet.


    Besser ist es, wenn du dir vorab ein paar Gedanken machst, bevor du dich für ein bestimmtes Teleskop entscheidest.


    Liebe Grüße,


    Christian

    Hallo Günther,


    ich verwende für meine EQ6-R Pro den Omegon Power Tank mit 17 Ah. Da hänge ich dann auch noch die Fangspiegelheizung und wenn notwendig auch noch mein Handy an. Die Ladekapazität reicht für eine ganze Nacht. Die Rot- und Weißlicht-Lampen sind auch sehr praktisch. Das eingebaute Radio ist eigentlich überflüssig. Ansonst bin ich mit dem Teil aber sehr zufrieden. Eine Autobatterie kommt dir natürlich billiger.


    LG Christian

    Hallo Rudi,


    ich habe auch einen 200/1000 Newton und mein Okular mit der kleinsten Brennweite ist ein 1,25" TeleVue Delos f=3,5 mm mit 72°. Funktioniert bei Jupiter, Mond und Deep Sky sehr zufriedenstellend, gutes Seeing vorausgesetzt.


    LG Christian

    Hallo Seraphin,


    ich habe die EQ 6-R Pro und kann bislang nur Positives berichten. Die Montierung ist sehr stabil, dennoch noch gut transportabel und führt sehr genau nach. Die CEM40 ist etwas leichter, was u. U. ein Kriterium ist, wenn du viel mobil unterwegs bist.


    LG Christian