Posts by WolfgangF

    Moin und hallo,

    Als ich vor beinahe sechzig Jahren mit der Himmelsbeobachtung anfing, gehörte der Mond zu meinen Standardobjekten.

    Mit diesem Winzling von Refraktor

    war die Auswahl aber auch stark eingeschränkt. Mit den Jahren wurden die Teleskope dann größer und die angesteuerten Objekte immer lichtschwächer. So kam es, dass der Mond mehr und mehr vernachlässigt und letztendlich sogar als störend empfunden wurde.

    Nun ist es seit zwei Monaten so, dass ich gesundheitsbedingt meine inzwischen 16 Zoll nicht mehr zum Einsatz bringen kann. Jetzt schlägt die Stunde meines Behelfsrefraktors,IMG_20211011_120136 (2).jpg

    der jetzt nach einigen Wochen völliger Astro-Abstinenz häufiger zum Einsatz kommt. Die Sonne im Weißlicht, einige Doppelsterne und Sternhaufen sind das Ziel. Am meisten bin ich überrascht, wie gut sich diese „Notlösung“ am Mond macht, und wie wenig ich die Krater und Formationen noch benennen kann. Sehr spannend finde ich den oft sehr unterschiedlichen Anblick zwischen zunehmendem und abnehmendem Mond.

    Auch wenn ich in Kürze mit dem 16er wieder auf Jagd gehen kann, werde ich dem Mond häufiger mal einen Besuch abstatten. Es lohnt sich!


    Viele Grüße aus Schleswig-Holstein

    Wolfgang

    Moin,

    nachdem ich vor knapp zwei Jahren mein Beroflex-Tele zum Behelfsrefraktor umgebaut habe, konnte ich ihm vor kurzem ein stabileres Stativ und einen neuen Sonnenfilter spendieren. Jetzt nutze ich das gute Stück vorwiegend für die Sonnenbeobachtung im Weißlicht. Vergrößerungen bis 70x sind kein Problem, bei 100x geht der "Wundertüte" allerdings die Luft aus. Für einen schnellen Blick auf die jetzt ja wieder aktivere Sonne reicht es aber allemal.


    Viele Grüße aus Schleswig-Holstein

    Wolfgang

    Moin Henning,

    zum Thema Ignorierfunktion habe ich vor kurzem ein Ticket erstellt. Die Antwort von Matss:


    Wir schauen das an - ich kann noch nicht sagen, wie schnell wir es lösen können.


    Also abwarten und Tee trinken.


    LG

    Wolfgang

    Moin Henning,

    etwas verspätet will ich auf

    und wieder versuchte ich mich am Zentralstern von M57, und wieder erlaube er mir nicht die sichere Sichtung. Auch verschiedene Vergrößerungen ließen nicht mehr zu als sporadische schwache Aufblitzer an der richtigen Stelle.

    eingehen. Seit ein paar Jahren bin ich ja auch stolzer Besitzer eines gebrauchten 16"- Dobson. Den Zentralstern in M57 konnte ich bisher nicht dingfest machen. Was ich aber immer versuche, wenn ich auf M57 halte, ist die in nur vier Bogenminuten Abstand liegende Galaxie IC1296 zu erhaschen. Die ist für unseren norddeutschen Flachlandhimmel eine echte Herausforderung. Einige Male konnte ich sie bei V= 300x indirekt sicher erkennen. Das ist dann ein sicheres Zeichen für gute Transparenz, wo es sich lohnt, auch andere lichtschwache Objekte anzusteuern.

    Für mich hat sich der Umstieg von 10" auf 16" auf alle Fälle gelohnt.


    Viele Grüße aus Schleswig-Holstein

    Wolfgang

    Moin Peter,

    ja, das Teil bereitet mehr Freude als erwartet. Deine abgebildete Kombination macht ja schon einen professionellen Eindruck. Das traue ich mir mit meinen zwei linken Händen nicht zu, obwohl in meinem Kopf einige Ideen herumschwirren. Für den gelegentlichen Einsatz bin ich mit meinem kürzlich erstandenen Videostativ bis auf Weiteres aber ganz zufrieden.


    Ich wünsche Dir noch viel Spaß mit der "Wundertüte"

    Wolfgang

    Moin und hallo

    Am 20.8. ab etwa 21 Uhr waren die meisten Wolken des Tages verschwunden. Da der fast volle Mond den Himmel erhellte , ich aber unbedingt mal wieder beobachten wollte, blieb mein 16er in der Garage und mein umfunktioniertes Teleobjektiv mit 60mm Objektivdurchmesser und 500mm Brennweite kam zum Einsatz. Ein paar helle Doppelsterne sowie Jupiter und Saturn standen auf dem Zettel. Da Saturn noch sehr tief stand und in Kürze hinter einem Baum zu verschwinden drohte, musste er als Erster dran glauben.

    Trotz der geringen Horizonthöhe bot sich in meinem Röhrchen bei ca. 70-facher Vergrößerung ein sehr schöner Anblick. Der Planet und sein Ring waren scharf und kontrastreich zu sehen, die Cassiniteilung blieb aber unsichtbar.

    Nach diesem gelungenen Auftakt nahm ich die vier bekannten Doppelsterne Albireo, Mizar , Alamak und Cor Caroli ins Visier. Auf Grund der relativ großen Abstände war die Trennung natürlich kein Problem. Angetan war ich erneut von der scharfen (bei Albireo auch farbigen) und knackigen Abbildung meines Behehelfsrefraktors.

    Inzwischen hatte sich auch Jupiter hinter den Dächern der Nachbarschaft hervorgewagt. Zwei Wolkenbänder mit einem Hauch von Farbe sowie alle vier hellen Monde waren ein toller Anblick. Dabei ließ der geringe Abstand zwischen Io und Europa beide wie einen Doppelstern erscheinen. Klasse!

    Diese Stunde mit meinem Umbau, welchen ich hier beschrieben habe, hat mir sehr viel Freude gemacht. Die Abbildungsleistung ist erstaunlich gut, und nachdem ich ein stabileres Stativ günstig erwerben konnte, hält sich die Wackelei in einem erträglichen Rahmen.


    Viele Grüße aus Schleswig-Holstein

    Wolfgang

    Moin Adam,

    Dein letztes Bild ist gegenüber den vorherigen um 180° gedreht. Das macht die Orientierung natürlich schwieriger. Beim Stacken kann ich Dir nicht behilflich sein, da ich mich nicht mit Astrofotografie befasse, aber da wirst Du hier im Forum sicher kompetente Hilfe finden.


    Viele Grüße aus Schlewig-Holstein

    Wolfgang

    Moin Henning,

    der Umstieg auf ein größeres Teleskop kann, wie von Dir dargestellt, durchaus etwas holprig verlaufen. Ich habe die Steigerung von einst 10" auf jetzt 16" immer als Gewinn empfunden. Der Anblick des "Irisnebel" hat mich aber mit beiden Öffnungen nicht berauscht.

    Das Gesichtsfeld ist lediglich von der Brennweite und nicht vom Öffnungsverhältnis abhängig. Für das 36er ergeben sich bei 1200mm = 130 Bogenminuten, bei 1800mm sind es nur noch deren 86. Dafür erscheint das Objekt größer, da die Vergrößerung von 33x auf 50x steigt.

    Meinen 16er würde ich nicht mehr gegen eine kleinere Öffnung tauschen wollen, und ich denke, an den Punkt wirst Du auch sehr schnell kommen.


    Viel Freude mit Deinem neuen "Spielzeug" wünscht

    Wolfgang

    Moin und hallo,

    am 4.8. gegen 1.30 Uhr habe ich die SN mit meinem 16er beobachtet. Sie war sehr auffällig, vom Staubband der Galaxie konnte ich nichts erkennen. Interessant war ein Effekt, der vom "Blinking Planetary" bekannt ist: bei direktem Sehen dominierte die SN, indirekt war NGC 7814 auffälliger.


    Gruß aus Schleswig-Holstein

    Wolfgang

    Moin,

    Schleswig-Holstein liegt ja nicht so weit weg vom Polarkereis

    wenn ich nachts alleine in der Wildnis beobachte, beschleicht mich immer ein ungutes Gefühl, ob nicht vielleicht Eisbären in der Nähe sind. <X

    Viele Grüße aus dem hohen Norden

    Wolfgang

    Hallo,

    meine Filterfolie von 1999 soll ersetzt werden. Ich benötige nur ein kleines Stück , ca. 12x12 bis max. 15x15cm. Vielleicht hat ja jemand einen Rest , den er/sie günstig abgeben möchte. Bitte per PN melden.



    Viele Grüße aus Schleswig-Holstein

    Wolfgang

    Moin Norman,

    was macht man am nördlichen Ende der Republik, wenn es nachts zur Zeit gar nicht mehr dunkel wird?: klar, man freut sich über einen wie immer tollen Beobachtungsbericht von dir. Deine Beschreibung des Gesehenen und der Nebenschauplätze lesen sich wie ein spannender Reisebericht, zumal der Südhimmel mit seinen tollen Objekten hier im Norden eher bescheiden daher kommt. M6 zum Beispiel kratzt nur knapp am Horizont entlang. Dafür werden wir ab und zu mit Leuchtenden Nachtwolken beglückt, kein wirklicher Ersatz für einen dunklen Himmel. Ab Ende Juli geht dann auch bei uns wieder mehr.

    Deine Zeichnung von Hickson 68 sieht sehr gut aus. Der Anblick entspricht in etwa dem, was ich auch in meinem 16"-er gesehen habe.


    Viele Grüße aus Schleswig-Holstein

    Wolfgang

    Hallo, ich kann ein einfaches Foto beisteuern, welches ich mit dem Smartphone freihändig am Okular meines umgebauten Teleobjektives aufgenommen habe. Aufnahmeort mitten in Schleswig-Holstein um 12.56 Uhr.


    Viele Grüße


    Wolfgang

    Moin Gerd,

    Dein Beobachtungsbericht, in Verbindung mit Deiner Webseite, ist wie immer eine tolle Inspiration, die beschriebenen Objekte selbst zu beobachten.

    Zu der mangelnden Reaktion auf solche Beiträge haben Henning und Roland ja schon was geschrieben. Als (gelegentlicher) Verfasser von Beobachtungsberichten geht es mir wie von Henning beschrieben: Bleibt eine Reaktion aus, bin ich auch leicht frustriert. Als Leser derselben tue ich mich mit einer Antwort allerdings ebenfalls oft schwer. Ich ziehe zwar einen gewissen Nutzen daraus, ein vernünftiger Kommentar fällt mir aber nicht ein, und von solchen Plattheiten wie „schöner Bericht“, „tolles Foto“ oder ähnlich halte ich nichts. Dann tröste ich mich damit, dass es vielen stillen Mitlesern sicher ähnlich geht wie mir.


    In dem Sinne freue ich mich auf weitere Berichte von Dir.


    Viele Grüße

    Wolfgang

    Moin Stefan,

    das ist ein schöner, stimmungsvoller Beobachtungsbericht. Er zeigt sehr schön, was den Reiz der visuellen Astronomie ausmacht, egal mit welchem Teleskop beobachtet wird. Die von Dir beschriebenen Objekte und noch viele weitere kann man sich immer wieder anschauen, egal wie oft man sie schon gesehen hat. Man entdeckt ständig Dinge, die einem vorher noch nicht aufgefallen sind. Ich bin seit etlichen Jahren nur noch visuell unterwegs und erfreue mich jedes Mal aufs Neue am Gesehenen. Wenn man, wie Du ja auch geschrieben hast, die vielen tollen Fotos aus seinem Hinterkopf verbannen kann, ist so eine Beobachtungsnacht (-stunde) auch selten eine Enttäuschung. Enttäuschend ist lediglich die geringe Anzahl brauchbarer Nächte.


    Viele Grüße

    Wolfgang

    Moin Marcel,

    mit Deiner 4 im Kunstunterricht stehst Du um einiges besser da als ich. Deshalb kann ich Deine Zeichnung auch nicht kritisieren. Für mich ist jeder, der vier weiße Punkte zu Papier bringt, bereits ein Künstler. Mich sprechen Zeichnungen auf jeden Fall mehr an als Fotos. Vielleicht sollte ich es auf meine alten Tage doch mal versuchen. Bisher ist es aber bei guten Vorsätzen geblieben.

    Ich bin gespannt, was Du uns demnächst noch zeigen wirst.


    Viele Grüße

    Wolfgang

    Moin,

    man könnte es aber auch noch weiter auf die Spitze treiben, indem es gar keine Antwortmöglichkeit auf Beiträge gibt. Wer etwas zu einem Thema zu sagen hat, schickt dem Themenstarter seine Antwort zum Gegenlesen. Dieser kann sie dann veröffentlichen, wenn alles nach seinem Gusto ist, oder eben nicht. Dann wären hier nicht 23 Beiträge, sondern nur noch fünf, allesamt vom Themenstarter. Wahrscheinlich ist diese Zahl aber noch zu hoch gegriffen, da ja vier Beiträge Antworten auf kritische Einwände sind. Die würden ja wegfallen, also bleibt ein Beitrag übrig.


    Kritische Grüße

    Wolfgang

    Moin Gerd,

    ich habe gerade Folgendes festgestellt: Deine beiden letzten Bilder werden auf meinem Laptop mit Windows 10 und dem Edge (Chromium)-Browser nicht angezeigt. Den M42 und das Schleifen auf den Bildern davor kann ich sehen. Unter Linux mit Firefox werden auch die letzten Bilder angezeigt. Wo liegt da der Hund begraben??


    Viele Grüße aus Schleswig-Holstein

    Wolfgang

    Hallo Christian,
    ich nenne seit meinem Renteneintritt einen (gebrauchten) 16"- Gitterrohrdobson mein Eigen. Damit habe ich schon viel Freude am Beobachten gehabt. Allerdings ist die Anzahl wirklich lohnender Nächte mit richtig dunklem Himmel und gutem Seeing nach meinem Gefühl deutlich zurück gegangen. Der 16-er macht aber trotzdem noch Spaß.


    Gruß
    Wolfgang