Posts by mag16

    ...hier am Rande der Rheinebene ist das Wetter auch nicht besser. Dauernebel, eine Luftfeuchtigkeit um die 95% und Temperaturen zwischen 3 und 5 Grad.


    Ich nutze die Zeit nun ein wenig, um bei der Bildbearbeitung besser zu werden und die Bilder aus den letzten 3-4 Jahren neu zu bearbeiten.


    Freue mich aber auch, wenn die Durststrecke endlich mal vorbei ist! :)


    Viele Grüße,
    Marco

    Hallo "Seraphin",


    mir gefällt das Bild und momentan ist es wirklich schwer, längere Belichtungszeiten zu erreichen.

    Bei uns ist auch nur Dauernebel angesagt, bei Temperaturen von 3-5 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 95%.


    Kurzum: Das Wetter kann nur besser werden! :)


    Viele Grüße,
    Marco

    Hallo Oliver, hallo Jürgen, hallo Jörg,


    vielen Dank für eure Tipps, die mir weiterhelfen!


    Permanent aufbauen kann ich das Teleskop leider nicht, aber ich denke, dass ich es schaffen werde, an verschiedenen Tagen in etwa den gleichen Bildausschnitt und eine ähnliche Ausrichtung hinzubekommen. Die Brennweite würde ich dann nicht verändern und vielleicht übe ich auch erst einmal mit etwas kleineren Objekten, um eine vernünftige Schnittmenge hinzubekommen und Erfahrung zu sammeln.


    CS - Marco

    Hallo Zusammen,


    am letzten Wochenende hatte ich die Hoffnung, M31 endlich einmal 4-5 Stunden ablichten zu können und es sah zunächst auch gut aus.

    Leider war nach ca. 55 Minuten Schluss, da Nebel und Schleierwolken aufzogen. :(


    Aus dem Bildmaterial konnte ich dann noch das Folgende herauskratzen:


    Viel mehr kann man vermutlich bei der kurzen Belichtungszeit nicht erwarten und mein Frage ist nun, wie man Bilddaten aus mehreren Nächten kombinieren kann, um auf vernünftige Integrationszeiten zu kommen.

    Ich stelle mir das nicht ganz einfach vor, wenn man unterschiedliche Ausschnitte und Bildwinkel hat. Ein Tipp wäre super...


    Viele Grüße,
    Marco

    Hallo Dietrich,


    danke für die Infos. Dann werde ich wohl früher oder später auch in Richtung APT und/oder SharpCap wechseln.


    Vielleicht gibt es auch irgendwann ein Update des ASI Studio, das beim Durchgehen der FITS zumindest etwas komfortabler ist.

    Mir würde es schon helfen, wenn man die Bilder mit den Cursor-Tasten (up/down) durchgehen könnte, statt jedes Mal rechts auf die Liste klicken zu müssen, bevor sich die Ansicht im Fenster ändert. Mal schauen...


    Clear Skies

    Marco


    Hallo Ralf,


    danke für die detaillierten Informationen, die mir sehr helfen.


    Dann ist es wohl wirklich so, dass ich vor allem bei der grafischen Nachbearbeitung noch einiges weiterentwickeln und verbessern kann.

    ich habe bislang noch nicht mit den PS Ebenen gearbeitet, aber ich erahne bereits jetzt das Potential und freue mich darauf, hier etwas dazuzulernen. :)


    Viele Grüße,
    Marco

    Hallo Ralf,


    super, vielen Dank dass du dir die Zeit für eine so ausführliche und fundierte Antwort genommen hast! :)

    Alles was du schreibst, kann ich uneingeschränkt nachvollziehen.


    Aber sag mal, wie schaffst du es, selbst aus einem JPG noch so viel herauszuholen?

    Ich habe schon seit längerem den Verdacht, dass bei der Nacharbeit meiner Bilder noch viel mehr gehen könnte, aber ich weiß nicht so recht, wie ich den nächsten Schritt machen kann.


    Habe erst vor 2-3 Jahren mit Astrofotos angefangen und momentan ist mein Workflow so, dass ich die Montierung einnorde (kein Guiding, pro Aufnahme 30 Sekunden, "ISO" 3200, unmodifizierte Canon EOS 200D), dann die lights/darks/flats/bias file stacke und die RAW-Dateien mit Fitswork stretche. Dabei setze in der Regel auch die Option "Hintergrund ebnen (Nebel)" ein und stretche erneut. Zu guter Letzt dann noch ein wenig Bildbearbeitung.


    Aber mit welchem Programm bekommt man das nachträglich so scharf und welche Bearbeitungsschritte inkl. alternativer Software könnten mich bei der Astrofotografie weiterbringen?


    Viele Grüße,
    Marco

    Hallo Ralf,


    ich weiß nicht, in wieweit Du Dich auf meinen Beitrag bezogen hast, aber generell finde ich Dein Feedback hilfreich und nachvollziehbar.


    Mein Problem ist, dass man die Objekte ja nicht mit dem bloßen Auge sehen kann und so frage ich mich oft, wie intensiv die Farbsättigung auf dem Bild sein sollte, damit es der "Realität" einigermaßen nahekommt. Findest Du diese Version besser oder schlechter als die vorherige?


    Viele Grüße,
    Marco


    Hallo Jochen,


    der Orionnebel war es, der vor rund 4 Jahren mein Interesse an Astrofotografie geweckt hat. Ich habe damals mein Smartphone hinter einen kleinen 6 cm Refraktor ohne Nachführung gehalten, einen ca. 20 Sekunden langen Film aufgenommen und dann mit Autostakkert gestackt. Das war die ganze Ausrüstung, die ich zu diesem Zeitpunkt hatte und das Bild ist dementsprechend schlecht. Für mich war es aber der Einstieg in ein Hobby, das mich seitdem nicht mehr loslässt.



    Später habe ich mir dann u.a. ein Skywatcher N 200/1000 angeschafft, Eine Canon EOS 200D, einen Komakorrektor usw. Mein letztes Bild stammt aus dem Februar 2021:



    Generell versuche ich die Farben eher etwas dezenter zu halten, aber das ist ja alles Geschmackssache.


    Viele Grüße und CS,

    Marco

    Hallo Bernd, hallo Klaus,


    danke für das Feedback. ich hatte gehofft, dass es irgendwie möglich ist, die FITS Dateien in Form von Thumbnails schnell durchgehen zu können, ohne dass man erst auf jedes einzelne klicken muss.

    Also so etwas in dieser Art:



    Auf diese Weise könnte man dann beispielsweise ein Bild mit einer hellen Satellitenspur schnell identifizieren und aussortieren.

    Vor allem wenn es hunderte Einzelaufnahmen sind, wäre das eine recht große Arbeitserleichterung.


    klaus: Danke auch für den Hinweis auf Sharp Cap. Das werde ich im Hinterkopf behalten.


    Viele Grüße,
    Marco

    Hallo Zusammen,


    ich kämpfe immer noch ein wenig, was den Workflow bei meiner ASI462MC betrifft, da ich bislang nur mit einer DSLR fotografiert habe. Aktueller Status: Der IR/UV Sperrfilter ist nun eingebaut und die Aufnahme von Bildern funktioniert recht gut, wenn ich alles über das ASI Studio mache (Deep Sky Imaging + Deep Sky Stacking).


    Wenn ich die mit dem ASI "Deep Sky imaging" aufgenommenen Bilder über andere Tools wie DSS stacken oder beispielsweise mit Fitswork stretchen will, sind die Ergebnisse allerdings sehr ernüchternd. Darüber hinaus stellt sich mir die Frage, wie ich die bei der Aufnahme erzeugten ASI FITS in der Gesamtheit durchschauen kann, da der ASI Viewer nur einzelne Bilder lädt, aber z.B. nicht alle lights gleichzeitig angezeigt werden können. Im Windows Explorer kann ich diese leider auch nicht anschauen, um fehlerhafte Aufnahmen oder satellitenspuren auszusortieren.


    Kurzum wäre meine Frage, wie ein Workflow mit anderen Tools aussehen könnte und ob es beispielsweise möglich ist, bei der Aufnahme ein Bildformat wie RAR zu erzeugen, mit dem ich mehr Erfahrung habe und für das es auch eine MS Erweiterung im Windows Explorer gibt.


    Tipps jeglicher Art wären wirklich super.


    Viele Grüße,
    Marco

    Hallo Dietrich,


    danke für den Tipp, den ich leider erst heute gesehen habe. Da werde ich dann mal noch ein wenig herumexperimentieren.

    Ein grundlegendes Problem bei dem Bild ganz oben war auch, dass ich aus Unwissenheit keinen IR/UV Cut Filter verwendet habe.

    Ohne den geht bei dieser Kamera nichts und die Sterne werden aufgebläht. Nach Einbau des Filters konnte ich ein kurzes Testbild vom Zentrum der Andromeda-Galaxie machen, das deutlich besser aussieht.



    Natürlich kein Kracher-Bild, aber zumindest ein Fortschritt gegenüber den allerersten Versuchen. :)


    Viele Grüße,
    Marco

    Hallo Peter,


    ich finde Galaxienhaufen auch faszinierend und habe den Bereich vor rund zwei Jahren ebenfalls fotografiert (Skywatcher N 200/1000, Canon EOS 200D, ~2h Belichtungszeit).

    Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich zwei Bilder einfüge. NGC1275 ist auch mit drauf:



    Viele Grüße,
    Marco

    ...und noch ein kurzer Nachtrag: Entscheidend für das Endergebnis ist die Gesamtbelichtungszeit (Integrationszeit), da das SNR (Signal-Rausch-Verhältnis) besser wird, je mehr Photonen (und somit Informationen über das Objekt) gesammelt werden.


    Bei einer Gesamtbelichtungszeit von 3 h hast Du am Ende sehr viel weniger Rauschen im gestackten Bild als z.B. bei 30 Minuten und Du kannst das Objekt auch besser herausarbeiten (Histogramm anpassen, stretchen, etc.).


    Viele Grüße,
    Marco

    Hallo Jacke,


    ich selbst tendiere eher zu kürzeren Belichtungszeiten von beispielsweise 20-30 Sekunden und es gibt Profis wie Ralf K. (03sec), die noch viel kürzer belichten und fantastische Ergebnisse erzielen. Kurze Belichtungszeiten haben unter anderem auch den Vorteil, dass man weniger Ausschuss hat, wenn beispielsweise mal wieder ein Satellit durch das Bild fliegt. Man verliert dann eben nur 30 Sekunden und nicht 3 Minuten.


    Die andere Stellschraube ist dann die Signalverstärkung, verwirrenderweise "ISO-Wert" genannt, obwohl man ja nicht mehr Photonen auf dem Chip einfängt.

    Hier gibt es einen kameraspezifischen Idealwert, den man am besten über ein paar Testreihen ermittelt. Vielleicht einfach mal im Bereich von 800-3200 herumprobieren.


    Ich bin allerdings kein extrem erfahrener Astrofotograf und befinde mich selbst noch in der Lernkurve.

    Wünsche Dir viel Erfolg bei dem schönen Hobby!


    Viele Grüße,
    Marco

    Hallo Karl,


    tolle Aufnahme! Täusche ich mich, oder sind da nicht noch etliche weitere kleine Galaxien zu sehen?

    Insbesondere unterhalb von Mirach glaube ich welche erkennen zu können.

    Und beispielsweise am linken Bildrand ziemlich weit unten und in der Mitte.


    Viele Grüße,
    Marco

    ...also, der UV/IR Cut von ZWO ist nun eingebaut und als es gestern etwas aufklarte, habe ich eine erste Testaufnahme vom Zentrum der Andromedagalaxie gemacht (Teleskop: Skywatcher AP 72/420 EvoStar) .


    Die Einzelbilder wurden mit gain "low" und 30 Sekunden Belichtungszeit erstellt (ASI Studio). Da es nur ein Test war, habe ich nur lights gestackt, also keine darks, flats, bias und dennoch hält sich das Rauschen in Grenzen (Gesamtbelichtungszeit ca. 90 Minuten).


    Bin froh, dass ich mich langsam an die Kamera herantaste und der Hinweis auf die benötigte UV/IR Sperre war absolut entscheidend. Wie gesagt nur ein Testbild, bei dem ich nicht viel investiert habe.


    Viele Grüße,
    Marco


    Hallo Dieter,


    ich finde die Frage interessant und denke, dass Christoph und die anderen bereits die wesentlichen Aspekte genannt haben.

    Aus meiner Sicht steht am Anfang immer die Frage, was einem an einem Bild wichtig ist und das muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.


    Um es etwas konkreter zu machen: Es gibt Astrobilder, die ästhetisch und handwerklich einfach umwerfend und perfekt sind. Mich selbst faszinieren aber vor allem auch Bilder, die außergewöhnliche und potentiell schwierige Objekte zeigen. Ein total verrauschtes Bild von einem weit entfernten Quasar oder der matte Lichtfleck einer 2 Mrd. LJ entfernten Galaxie können absolut faszinierend sein, wenn man bedenkt, was man da eingefangen hat. Oder beispielsweise auch einen Galaxienhaufen, einen Kometen, den Pluto usw. Das sind dann natürlich nicht immer die Bilder mit denen man jemanden beeindruckt, der keinen Bezug zur Astronomie hat, aber spielt das denn eine Rolle...


    Ein weiterer Aspekt, der auch schon genannt wurde, ist die Ausrüstung. Hier stellt sich aus meiner Sicht vor allem die Frage, wie viel man aus der vorhandenen Hardware herausholen kann.

    Ein Stück weit kann man Abbildungsqualität und einen "Wow-Effekt" natürlich erkaufen und mit einem Budget von 10.000, 20.000 € ist einfach mehr möglich als mit einem minimalen Setup.

    Nach oben kann man das dann beliebig fortsetzen und endet dann bei großen Sternwarten, terrestrischen Großteleskopen, Hubble, Webb usw.

    Ist ein Hubble-Bild deswegen aber generell interessanter als ein unperfektes und aus physikalischen Gründen limitiertes Amateur-Bild? Ich finde nicht zwangsläufig.


    Außerdem ist es ja auch toll, dass man heute bereits mit einem geringen Investment Bilder machen kann, die noch vor 100-200 Jahren kein Teleskop der Welt geliefert hätte.

    Und das vielleicht sogar im eigenen Garten oder von einem Balkon aus. Am aller wichtigsten aber: Es muss Spaß machen und eine tolle Erfahrung sein!


    Viele Grüße,
    Marco

    Hallo Oliver, hallo Andreas,


    danke für die Zusatzinformationen und die sehr guten Anregungen. Dann fange ich einfach mal mit dem UV/IR-Cut an und experimentiere mit verschiedenen Objekten und Einstellungen.

    Planetare Nebel finde ich auch sehr faszinierend und wenn ich mit der Kamera bei Planeten, Mond und planetaren Nebeln ein bisschen was rausholen kann, wäre das prima.


    Nochmals danke und CS

    Marco

    Hallo Rolf, hallo Andreas, hallo Oliver,


    vielen Dank für die schnellen und sehr hilfreichen Antworten. Einen UV/IR Sperrfilter habe ich tatsächlich nicht. Würde man diesen auch für Planeten- und Mondaufnahmen benötigen?


    Oliver: Danke auch für den Tipp mit Unity Gain. Das ist eine gute Idee und ich werde einfach mal ein paar Test-Serien starten.


    Aktuell fotografiere ich mit einer Canon EOS 200D und bislang ausschließlich auf einem N 200/1000. Die Bilder sind nicht perfekt, aber ich bin einigermaßen zufrieden, da ich erst vor 2 Jahren mit der Astrofotografie begonnen habe. Anbei ein Beispielbild und mit dem APO wird das Ganze ja dann noch weitwinkliger...



    CS, Marco

    Hallo Zusammen,


    ich bin astrofotografisch gerade etwas ernüchtert. Nachdem ich gestern einen ersten Testlauf mit der im Titel aufgeführten Kamera/Teleskopkombination durchgeführt habe, frage ich mich, ob damit überhaupt vernünftige Deep Sky Fotografie möglich ist bzw. was ich falsch mache.


    Die Idee war, kleine Deep Sky Objekte wie planetare Nebel, den Pferdekopfnebel oder weit entfernte Galaxien zu fotografieren. In der Stellarium-Simulation sah das soweit auch alles vernünftig aus.

    Bei den ersten Testbildern habe ich zwar eine sehr gute Empfindlichkeit der Kamera festgestellt, aber die Sterne wirken alle sehr "flächig" und scheinen von einer Art Halo umgeben. Die Schärfe hätte eigentlich stimmen sollen, da ich vor den Aufnahmen mit einer Bahtinov-Maske justiert habe.


    Nun frage ich mich, was das Problem ist:

    a) Überbelichtung (30 Sekunden, mittlerer gain)? Habe den gain zwischenzeitlich auch auf low reduziert, was das Bild zwar dunkler machte, aber nicht wirklich besser

    b) Atmosphäre/Feuchtigkeit in der Luft? Das Objektiv war definitiv nicht beschlagen, aber die Luftfeuchtigkeit lag im Bereich von 80%

    c) Ist eventuell die Auflösung des Teleskops für den sehr kleinen Chip (1936x1096) zu gering, so dass gar keine scharfe oder gar punktförmige Abbildung der Sterne möglich ist?


    Von den anderen Problemen, wie dem manuellen Auffinden von Objekten bei dem sehr kleinen Bildausschnitt, möchte ich gar nicht erst anfangen...


    Wie schätzt ihr das ein: Ist es möglich, mit dieser Kombination kleine Deep Sky Objekte zu fotografieren oder liegt hier ein prinzipielles Problem vor und ich muss mich mit der Kamera auf Planetenfotografie beschränken.

    Habe bislang nur mit einer Canon EOS fotografiert und hier liefert der APO auch sehr schöne und scharfe Bilder.


    Anbei zur Demonstration noch ein Bild, wie das Ergebnis momentan aussieht (~5 Minuten Belichtungszeit)


    Viele Grüße,
    Marco