Posts by rgerhards

    Ich denke, man sollte die Flinte nicht zu früh ins Korn werfen. Das ganze ist höllisch kompliziert und die NASA weiss eigentlich schon ganz gut, was die an backup und backup-backup Systemen einbauen müssen. Beim Pathfinder hat es auch solche Probleme gegeben, das hat sich dann auch jeweils beheben lassen. Ich denke, man sollte erst einmal positiv gestimmt bleiben und darauf bauen, dass den Technikern noch was einfällt. Wahrscheinlich sind die gerade erst am Anfang einer langen Prozedur mit verschiedenen Wiederherstellungszenarien (will ich zumindest im Moment glauben [;)].


    Rainer

    Hallo beisammen,


    das ist eigentlich mal eher eine theoretische Frage, aber ich bin halt neugierig ;) Kann man eigentlich auch ein Dobson motorisch nachführen? Prinzipiell gehen muss es ja wohl, soweit ich weiss werden Großteleskope heute ja auch an zwei Achsen geführt. Aber wahrscheinlich ist der Aufwand unverhältnismässig groß. Oder gibt es da etwas, hat jemand evtl. sogar Erfahrungen?


    CS,
    Rainer

    Hallo,


    ich habe als Einsteiger gestern Abend zum ersten Mal den Jupiter gesehen (mit 70/900 Refraktor). Das war schon toll. Ich habe auch die vier gallileischen Monde gesehen (meine ich ;)) - zumindest so in der Zeit von 22:00 bis 23:00 Uhr. Einer von den Monden war relativ nahe (ich kann es nicht beser beschreiben) am Jupiter. Dann habe ich mir noch den Saturn angesehen, auch toll :). Zum Abschluss, so gegen 0:15 habe ich mir dann doch nochmal den Jupiter angeschaut. Und siehe da, jetzt habe ich nur noch 3 Monde entdeckt. Hoppla...


    Kann es sein, dass die sich so schnell bewegen, dass einer nun mittlerweile vom Jupiter verdeckt wurde? Oder habe ich da was ganz anderes gesehen und das nur für Monde gehalten (also, der Jupiter war's auf jeden Fall... [;)]).


    Viele Grüße und CS,
    Rainer

    Nach etwas Benutzung merke ich jetzt, dass sich auf den Okularen auch etwas "Schmutz" gesammelt hat - genau wie auf einer Brille. Der "Schmutz" dürfte wohl Tränenflüssigkeit oder ähnliches sein. Meine Brille putze ich mit großem Erfolg einfach mit einem weichen Tuch [;)] - jetzt habe ich hier im Forum aber häufiger gelesen, dass man beim Reinigen von Optiken vorsichtig sein muss, wegen Vergütung etc. Gilt das auch für Okulare? Falls ja, wie sollte man es machen?


    Vielen Dank,
    Rainer

    Hallo und danke für die Anregungen - jetzt warte ich nur noch auf ein paar wolkenlose Stunden, um das alles mal umzusetzen ;) Meine ersten Beobachtungen haben sich übrigens auf Mond und Saturn konzentriert. Das war schon ein echter WOW-Effekt. Klar, mit Hubble-Bildern kann die Auflösung nicht mithalten ;) ... aber es ist einfach was anderes, das *selbst* mit *eigenen* Augen und *eigenem* Instrument zu sehen. Auch die Plejaden habe ich schon kennen und schätzen gelernt. Dabei habe ich dann auch gleich festgestellt, dass das mitgelieferte 20mm Okular bei 900mm Brennweite einfach zu stark vergrößert. Jetzt habe ich bei TS ein 32mm Plössel gekauft und sogar mal 2 wolkenfreie Stunden gehabt. SUPER!!!! Ich kann jetzt also auch Bestätigen, dass das Okular wahnsinnig was ausmacht (mit den Plösseln (32mm und 9mm) sieht man um welten mehr also mit den mitgelieferten Hygens (ist das jetzt richtig geschrieben... na ja, ich trau mich mal ;)).


    Eine der besten Entdeckungen zum Einstieg war aber auch bestimmt das Forum hier :) Nochmal herzlichen Dank an alle!!!!!


    Rainer

    Hallo Kalle,


    doch, das hilft weiter :)


    Dann war die Idee ja doch nicht so dumm. Aus Deinen Schilderungen entnehme ich, dass hohe Luftfeuchtigkeit kein Problem ist (in der Garage ist es ja meist etwas feuchter als in der Wohnung). Stimmt das?


    Viele Grüße,
    Rainer

    Hallo,


    welche Objekte würdet Ihr zur Beobachtung für einen Einsteiger empfehlen? Ich habe einen 70mm Refraktor und beginne mich erst langsam am Himmel auszukennen. Mond und Planeten sind offensichtlich gute Objekte. Aber was würdet Ihr sonst noch empfehlen? Mir geht es auch ein wenig den (das habe ich nicht gefunden/das kann ich mit meinem Refraktor nicht sehen) Frust zu vermeiden ;)


    Vielen Dank,
    Rainer

    Hallo,


    da kann ich mich als Einsteiger auch mal zu Wort melden. Klar, ich habe das auch mit dem Fensterglas (Wintergarten) probiert. Total mies, selbst bei Mond. Es hilft also nichts, raus und frieren. Obwohl ich es eigentlich gerne warm habe, empfinde ich die Kälte beim Beobachten (noch) nicht als so schlimm (und ich wohne auf ner zugigen Bergkuppe ;)).


    Ich würde vorschlagen, lieber kürzer draussen als länger von drinnen.


    Übrigens meine ich, dass schon der Blick mit blossem Auge einmal durchs Fensterglas und dann von aussen ganz klar macht, das das so nicht funktioniert.


    Viel Spass,
    Rainer

    Hallo beisammen,


    noch so eine Frage... ;) Spricht eigentlich etwas dagegen, ein Teleskop in der Garage oder im Gartenhaus aufzubewahren, wenn es gerade nicht benutzt wird? Irgendwie erscheint mir das schon vom Ansatz mekrwürdig/nicht sinnvoll... Auf der anderen Seite würde das natürlich das Problem des Auskühlens deutlich reduzieren. Und dann habe ich im Web noch eine ganze Reihe von privaten Sternwarten gesehen, die mir auch nicht wirklich "feuchtedicht" aussahen. Also ist die Idee vielleicht doch nicht so verrückt wie sie mir vorkommt?


    Was meinen denn die Experten hier?


    Viele Grüße,
    Rainer

    Ich habe gerade mal Angefangen mit dem Hobby... Momentan habe ich einen kleinen 70/900 Refraktor. Beim lesen im Web ist mir nun aufgefallen, dass viele große, lichtstarke Teleskope - vor allem Dobsons - eigentlich gar keine so viel größere Brennweite haben. Wenn ich das nun richtig verstanden habe, heisst das doch das die Vergrößerung nicht so viel größer als bei meinem Refraktor sein kann. Klar ist mir natürlich, dass das Bild wesentlich heller sein muss.


    Meine Verständnisfrage nun: woran liegt es denn, dass man mit den größeren Geräten viel mehr sehen kann? Habe ich das mit der Vergrößerung falsch verstanden ... oder reicht das hellere Bild womöglich?


    Vielleicht kann mir ja jemand einen Tipp geben [8)]


    Danke,
    Rainer

    Hallo beisammen,


    auf dem Heise Newsticker habe ich heute einen interessanten Link gefunden (Englisch):


    http://mars.telascience.org/home/


    Dort gibt es ein Programm samt fortlaufender Aktualisierungen, mit denen die Marslandschaft anhand der gewonnenen Daten modelliert wird. Lt. Site soll das die etwas "abgespeckte" Version des Programmes sein, mit dem auch die NASA selbst arbeitet.


    Viel Spass,
    Rainer

    Laut http://www.beagle2.com wird der nächste Versuch der Kontaktaufnahme frühestens am 22. Januar erfolgen. Dann schaltet Beagle in einen anderen Modus, in dem er während des Marstages kontinuierlich sendet. Das erhöht natürlich die Chancen, ihn doch noch zu hören. Sollte das tatsächlich gelingen, weiss ich allerdings nicht, ob er dann noch die Mission aufnehmen könnte...


    Rainer

    Leider war die ESA immer schon etwas schlechter in PR als die NASA. So ist es dann auch wieder: viele schimpfen "Mission gescheitert" obwohl der Großteil recht gut aus sieht. Manchmal können wir (zumindest die Medien) uns mal was positives Denken bei den Amerikanern abschauen... und halt auch was PR ;)


    Rainer

    oops... Ich sehe gerade, dass da wirklcih 30 Minuten für *eine* Richtung stand. Ne, das kann nicht sein. Wer lesen kann (und es auch tut) ist klar im Vorteil. Na ja, vielleicht ist mein Posting von gerade für den einen oder anderen ja doch noch interessant... [;)]


    Rainer

    Hallo Willy,


    die 30-Minuten waren wohl (leicht übertrieben/grob geschätzt) der weg für einmal hin und zurück. Kommunikationstechnisch dürfte da folgendes ablaufen:


    1. Von der Erde werden die Signale gesendet, die der Reprogrammierung des Landers dienen und ihm sagen, was er machen soll.
    2. der Lander nimmt die Signale auf. Nach erfolgreichem Empfang sendet er eine Bestätigung an die Basisstation


    Evtl. geht es dann direkt los - oder aber die Basisstation muss dann wieder bestätigen, dass es tatsächlich ausgeführt werden soll. Jedes mal sind das Deine errechneten 10 Minuten, das summiert sich also.


    Ich vermute, dass die NASA die Kommunikationsprotokolle stark optimiert hat, aber ich denke auch, dass bei so kritischen Sachen bestimmt mit Bestätigungen gearbeitet wird.


    Dann muss man bei der Berechnung natürlich noch beachten das die von die berechnete Latenzzeit natürlich vergeht bis das ERSTE bit auf der Gegenseite ankommt. Das kannst du vergleichen mit den - sagen wir mal - 100 ms die Du hast, bis das erste Bit einer 10 MB Datei bei dir ankommt. Der Bildtransfer dauert dann natürlich auch noch eine gewisse Zeit. Das gleiche ist natürlich auch bei dem Lander der Fall. Ich habe bei der NASA mal gelesen, dass die bei Direktkommunikation mit 11.000 Bit pro Sekunde (BPS) arbeiten (ein Modem hat heute 56.000BPS) und mit 128KBit (2-Kanal ISDN Geschwindigkeit) wenn einer der Orbiter als Relay verwendet wird. Und das ist eigentlich schon wahnsinnig flink, wenn man die Entfernungen bedenkt. Es erklärt aber sicherlich auch, dass einiges lange geht (z.B. Bilder runterladen;)).


    So gesehen, haben wir uns den genannten 30 Minuten schon stark angenähert - vielleicht dauert es sogar länger [;)] (da müsste man doch direkt nochmal bei der NASA suchen).


    Viele Grüße,
    Rainer

    Stell Dir mal folgendes vor: Als ich viel als IT-Berater unterwegs war, gab es schon ein flaumiges Gefühl im Magen, wenn ich ein System in einem anderen Land automatisch rekonfiguriert habe. Und dabei war da im Zweifel sogar noch eine Person, die zumindest nach Anleitung Hand anlegen konnte. Ausserdem konnte man im schlimmsten Fall ja hinfliegen... Jetzt Überleg mal wie das mit der Entfernung zum Mars ist... (OK, die Marschmenschen könnten vielleicht nachhelfen...). Scherz beiseite: ich denke, das ist auch nachdem man es schon 1000 mal trainiert hat immer noch sehr spannend für die Bediener. Deshalb muss man das halt alles sehr vorsichtig machen und genau kontrollieren, wie es funktioniert....


    Rainer

    Hallo beisammen,


    hat von Euch jemand eine 3D-Brille, um die Marsbilder der NASA in 3D betrachten zu können. Nach langem Suchen habe ich heute von einem Optiker eine 3D-Brille bekommen, die das ZDF wohl zur Olympiade 2000 verteilt hat. Natürlich sofort getestet ... und Enttäuschung: immer noch "alles platt". OK, also bei der NASA genauer nachgeschaut. Siehe da, linkes/rechtes Auge vertauscht (macht das überhaupt was?). OK, Brille rumgedreht ... immer noch nichts. Nochmal bei der NASA weitergeschaut (und auch den Shops da) und nun meine ich, die Farbe der Folien könnten evtl. nicht stimmen.


    Lange Rede, kurze Fragen:


    a) hat schon jemand die Bilder wirklich in 3D gesehen?
    b) womit?
    c) wo kann man das kaufen/wie kann man das bauen


    Oder bin ich einfach 3D-Blind? (Im IMAX klappt das immmer...).


    Rainer

    Hallo Frank,


    vielen Dank, werde ich mir anschauen, vielen Dank! Ich habe auch mal mein allererstes Astrofoto hochgeladen. Das habe ich mit der C40Zoom gemacht, mit "brutal vors Okular halten". Das ganze war auch noch ziemlich hektisch, weil ich die einzige 15-minuten-wolkenlücke der letzten 2 Wochen nutzen musste ;) (man sieht schon ein Wolkenband reinziehen). Das ganze habe ich dann ohne so recht zu wissen was ich tue mit Giotto nachbearbeitet. Für die "alten Hasen" hier ist das bild wahrscheinlich ein Trauerspiel [;)]. Das 1MB Orginal sieht auch noch etwas besser aus. Aber ich dachte, das hilft mal zu verstehen, womit ich eigentlich (im Moment) noch zufrieden bin...



    Rainer