Posts by rgerhards

    Hallo,


    ich bin selbst noch blutiger Anfänger, aber mal meine Meinung dazu:


    Austrittspupille: ja, je größer desto besser. Mit dem 76 gibt es eigentlich kein "zu gross" ;) Das mit dem Augenabstand habe ich auch so verstanden und meine ersten Versuche geben der Theorie recht.


    Zu den restlichen Fragen bin ich mir überhaupt nicht sicher. Ich vermute aber, dass es besser ist, den Kamerazoom zu benutzen. Das hat auch den Vorteil, dass du (bei Weitwinkel) erst mal überhaupt das Bild finden kannst und Dich dann ranzoomen.


    Noch eine Bemerkung zum Dobson: Astrofotografie (ausser Mond und evtl. ein paar ganz hellen Planeten) verträgt sich nicht mit einem Dobson. Damit kannst du nämlich nicht "ordentlich" nachführen. Und das wiederum heisst, dass die die eigentlich notwendigen Lanzeitbelichtungen nicht machen kannst.


    Rainer

    Hi Holger,


    "...musste den Auszug um 1cm kürzen..." oh, oh, das hört sich für mich Heimwerk-Unbegabten nicht gut an ;) Na ja, ich schau mir mal die Bastelanleitung in dem anderen Thread an, vielleicht wage ich mich ja erst mal an den Focalreducer und dann sehen wir mal weiter.


    Ich denke ein Ergebnis hat mir die bisherige Bastelei und Fragerei aber schon gebracht: für viele Objekte muss ich offensichtlich mit Mosaik arbeiten, sprich die Sache ist noch etwas zeitaufwendiger als ohnehin schon befürchtet. Das ist für mich eigentlich ein wichtiges Ergebnis, weil es mich darin bestärkt, dass ich zumindest für die absehbare Zeit wohl eher nicht so sehr zur Astrofotografie tendieren werde. Und damit verfestigt sich meine Idee, für's nächste Teleskop in Richtung Dobson zu schauen.


    Bitte mich nicht falsch verstehen: das ist kein frustriertes Fazit, ich bin gerade erst dabei das Hobby kennenzulernen, und zu überlegen a) ob ich weitermache (denke ja :)) und worauf ich mich dann die nächsten - sagen wir mal - 2 Jahre konzentrieren werde. Da ist es wahnsinnig wichtig, auch zu erkennen, was vielleicht nicht ganz so viel Spass macht. Visuell beobachten - auch mit dem kleinen Fernrohr - macht mir wahnsinnig Spass. Da kann ich auch mal eben für 1, 2 Stunden raus (toller Himmel über dem Garten :-)). Astrofotografie erscheint mir im Moment zu zeitaufwendig (auch von der familiären Situation) - das bestärkt sich jetzt und setzt mir willkommene Richtwerte :)). Weitere Anregungen werden aber natürlich gerne angenommen, ich bin ja noch am experimentieren ;)


    Aber auch jetzt schon mal vielen Dank an alle für die tollen Antworten (ich frage bestimmt bald noch mehr ;)).


    Rainer

    Hallo beisammen,


    das klärt doch schon mal einiges (melchior: danke auch für die Schätz-Blumen;)). Ich habe auch den thread von Holger weiterverfolgt. Ich habe eigentlich eine ähnliche Situation - wenn ich die Cam drin habe, ist nur noch sehr wenig Raum bis zum Anschlag (ich habe gestern nicht nachgemessen, aber viel mehr als 10.. 15 mm werden es kaum sein).


    Holger: hast du mit FocalReducer was anfangen können? Oder rechnest Du im Moment Mosaik?


    Rainer

    Hallo Christian,


    danke für die Antwort, aber irgendwas stimmt nicht... Es passt nämlich mit dem gesehenen nicht überein. Also entweder mache ich noch was total falsch (dann wäre ich froh), oder aber die WebCam vergrössert doch so stark.


    Vielleicht nochmal zur Erklärung: ich habe eine alte LogiTec WebCam (da vorhanden) adaptiert. Dazu habe ich das Objektiv der WebCam entfernt und stattdessen mit ein Filmdöschen (abenteuerlich aber reversibel ;)) angeklebt. Das Filmdöschen ist ungefähr Orginallänge minus 10 mm, die habe ich zusammen mit dem Boden abgeschnitten. Das Ganze stecke ich so in den Okularauszug. Das scheint auch - zumindest beim Mond - zu funktionieren. (bei Planten hatte ich gestern keinen Erfolg, aber auch nur ein 10 Minuten Wolkenloch...).


    Ausgehend von der Mondaufnahme kann ich nun feststellen, dass die Vergrößerung sehr hoch ist. Ich habe mit einem 20er Okular angefangen, damit füllt der Mond bei meinem 70/900er Refraktor so ziemlich den gesamten sichtbaren Bereich. Anschließend habe ich mit einem 9mm Okular geschaut, da sehe ich schon nur noch Ausschnitte. Die QuickCam selbst bringt aber eine noch höhere Vergrößerung. Grob geschätzt nehme ich an, dass es ca. einem 4 oder 6mm Okular entspricht (habe ich gestern aber nicht mehr testen können, vor allem weil ich nur ein 4mm habe, das auch nicht besonders gut ist - ausserdem liegt das definitv zumindest an der äussersten Grenze des bei meinem Fernrohr nutzbaren Bereiches).


    Mach ich jetzt einen Denkfehler?


    Viele Grüße und CS,
    RAiner

    Klick mal auf "Bildergalerie" ... dann steht unter "logout" am rechten Rand irgendwas von wegen "eigene Bilder einfügen". Damit gehts ;)


    Rainer

    Hallo beisammen,


    ich experimentiere im Moment mit einer QuickCam am kleinen Refraktor, habe also eigentlich keine Chance für DeepSky. Ich habe aber dennoch mal ne Frage in die Richtung ;)


    Wie macht Ihr es eigentlich, grosse DeepSky Objekte aufzunehmen? Ich habe festgestellt, dass die WebCam einem ~4 .. 6 mm Okular entspricht, also eine sehr hohe Vergrößerung liefert. Wie werden damit DeepSky Objekte aufgenommen, vor allem große? Sind das alles Mosaike oder gibt es da noch andere Tricks? Wenn es Mosaike sind: welche Software (möglichst kostenlos!!!) ist denn dafür zu empfehlen?


    Vielen Dank und beste Grüße,
    Rainer (der immerhin mal 20 Minuten den Mond hinter nur leichten Wolken gesehen hat ;)...)

    Hallo beisammen,


    ich habe heute mal ein wenig mit einer alten LogiTec QuickCam rumgebastelt. Mit Hilfe diverser Anleitungen im Internet und eines Filmdöschens ist es mir auch erfreulich rasch gelungen, die Kamera zu adaptieren und mit der Orginalsoftware ein Bild zu gewinnen.


    Ich habe einen 70/900 Refraktor und mir ist klar, dass diese Kombination sicherlich nicht für ernsthafte Astro-Fotografie geeignet ist. Aber darum geht es mir auch nicht - ich möchte halt mal ein bisschen experimentieren, um festzustellen ob mir Astrofotografie vielleicht doch Spass macht - erste Versuche mit adaptierter DigiCam waren wenig vielversprechend.


    Obwohl alles soweit ganz gut geklappt hat, habe ich nun eine Frage. Nach dem gewonnenen Bild vermute ich, dass sie die Cam wie ein 4 ~ 6mm Okular verhält - d.h. die Vergößerung liegt über dem max sinnvollen 140fach für mein Fernrohr. Durch Bewölkung habe ich leider nicht wirklich am echten Mond/Planeten testen können - die Test tagsüber deuteten aber auch in der Praxis auf eine Lichtschwäche hin.


    Frage nun: kann ich eigentlich die Vergrößerung der WebCam irgendwie modifizieren - oder ist die quasi fix durch die Brennweite des Teleskops vorgegebe? Klar ist mir noch, dass ich mit einer Barlow die Vergrößerung erhöhen kann (halt in engen Grenzen) - aber kann ich Sie auch irgendwie verrringern?


    Die Frage interessiert mich auch im Hinblick auf ein späteres zweites Teleskop. Was macht Ihr WebCam Fotografen denn hier - immer alles mit einer Vergrößerung (und noch dazu einer so hohen)?


    Für Tipps bin ich sehr dankbar ;)


    Danke,
    Rainer

    Ich habe sie vor ca. 2 Jahren einmal mit blossem Auge (damals hatte ich noch gar kein Teleskop) gesehen. Damals stand das zufällig in der Zeitung ;) Sie war auch für mich als (damals;)) gänzlich ungeübten leicht zu erkennen, weil hell und sich eben sehr schnell bewegend.


    Rainer

    Hallo beisammen,


    das ist vielleicht ein bisschen (neudeutsch) off-topic... Aber ich möchte einmal sagen, dass diese Diskussion zumindest auch für mich als Einsteiger mit kleinem Teleskop sehr aufschlußreich ist. Auch wenn ich - natürlich - vor Anschaffung eines Teleskops so einiges (durch)sehen möchte, wird mir doch viel klarer, welche Fragen ich stellen muss.


    Dafür ein grosses Dankeschön an alle!!!


    Rainer

    Hallo beisammen,


    nachdem ich zu Weihnachten mein kleines Teleskop bekommen habe und das Wetter immer so mies war, habe ich jetzt im Internet so einiges über Astronomie und Teleskope gelesen und dabei sicherlich auch sehr viel gelernt [:)].


    Trotzdem habe ich das Gefühl, dass ein (paar?) gut(e) Büch(er) nicht schaden. Ich habe hier schon von dem "Fernrohrführerschein in 4 Schritten" gelesen, das empfehlenswert zu sein scheint. Was ist darüber hinaus noch zu empfehlen?


    Für Tipps wäre ich dankbar.


    Viele Grüße,
    Rainer

    Hi Sputnik,


    in der Tat...WebCam ohne Laptop macht nicht so recht Sinn. Die Anforderungen an den Computer sind allerdings gering, evtl findest Du bei eBay schon was für 100€. Würde ich aber nicht zum Anfang machen.


    Zur Digiklemme... jo, die ist teuer ... aber was macht man nicht alles, wenn man handwerklich sehr ungeschickt ist ;) Zumindest ist das Teil qualitativ sehr gut. Die Digiklemme ist aber eigentlich nur ein "Notnagel", wenn du weder Wechselobjektive noch (vernünftiges) Filtergewinde hast. Schau Dich mal hier


    http://www.teleskop-service.de…gitalefotografie/digi.htm


    um, da findst Du wesentlich bessere Sachen für Deine Wechselobjektiv-fähige Kamera. Noch ein Tipp: such mal bei Google nach "afokale fotografgie" oder "afokale Astrofotografie" - da wird einiger Lesestoff kommen ;)


    Vielleicht hilfst ja ;). Aber nochmal Warnung: ich bin Einsteiger mit seeehr geringer eigener Erfahrung - habe nur auch zu dem Thema viel gelesen.


    Rainer

    Hi Sputnik,


    hört sich doch schon ganz gut an. Ich habe ein paar Fragen zur Kamera vergessen: hat die Wechselobjektive, ein Standard-Filtergewinde oder zumindest einen Standard-Fotostativanschluß?


    Wenn du mal bei http://www.teleskop-service.de schaust, da gibt es eine Menge von Adaptierungen. Ich habe mit die Digiklemme L bestellt, aber meine EQ-1 ist dafür zu schwach. Ausserdem hatte ich riesen-Probleme, die Kamera jeweils im Bedarfsfalle "schnell" zu adaptieren. Da vergeht dir (verging mir ;)) der Spass. Besser wurde es, als ich die Digikleme vorher an ein Okular angeschlossen hatte (komplett) und dann "einfach" wechseln konnte. Aber dann kommt halt (bei mir) die Monti...


    Ich will auch noch mal mit einer Webcam testen, aber insgesamt denke ich im Moment mehr, dass ich für die absehbare Zeit wohl eher visuell Beoabachten möchte. Für alles auser Planeten fehlt mir neben dem Gerät auch die Geduld für die Langzeitbelichtungen ;)


    Rainer

    Hallo,


    ich bin Einsteiger und mit Elan in die Fotografie mit Digicam (C40 Zoom) gestartet ... und nicht so recht glücklich damit geworden. Bei mir war es for allem die Montierung. Wichtige Frage daher: welches Teleskop mit welcher Montierung hast du denn? Die muss auf jeden Fall Stabil genug sein... (bei Einsteigerteleskopen hapert es da oft...)


    Wenn die Montiering OK ist, sollten Mond und Planeten eigentlich gut gehen. Der Mond ist wohl zum Anfangen sehr gut, da hell. Da kannst du im Notfall sogar ohen Kamera-Adaption auskommen, d.h. die Kamera einfach "brutal" ans Okular halten.


    Deep Sky geht definitiv nur mit einer guten parallaktischen Montierung UND Nachführung. Ich habe mal einen Versuch "einfach so" mit der Kamera, ohne Teleskop geamcht. Einfach auf ein Fotostativ geschraubt und 16 Sekunden Belichtung. Da merkst Du scon die Erddrehung...


    Wie gesagt, ich bin noch Anfänger, aber das sind meine Erfahrung. Meine Meinung ist aber "mit Vorsicht zu genissen" ;)


    Rainer

    Hallo,


    danke für die tollen Antworten - da habe ich ja was losgetreten. Aber jetzt sehe ich klarer ;)


    CK: ich denke der Sternenfreund gehört zur gleichen Sprachfamilie wie der "Naturfreund". Ich spekuliere mal, dass das eigentlich auf "Freude an ..." (Natur/Sternen/....) zurückgeht. Wenn die Begrifsprägung auch nicht mehr ganz meine Generation ist (gehe auf die 40 zu), so erscheint mir der Begriff gar nicht so dumm. "Sternbeobachter" wäre aber wahrscheinlich auch treffend ;)


    Rainer

    Hallo Günther,


    interssante Punkte ;) Wobei ich bisher immer gelesen habe, dass jedes bisschen Öffnung mehr was bringt - klang auch für mich einleuchtend. Kann da vielleicht jemand mit Erfahrung, sprich entsprechendem Gerät, kommentieren? Das wäre toll...


    Danke für alle Tipps,
    Rainer

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    <i>Original erstellt von: fereroXTtm</i>
    <br />Hallo Rainer -


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    PS: und der Himmel ist klar!!!! ...ob das wohl heute Abend was wird....
    Mensch sag mal - wo wohnst Du, da kann man ja glatt neidisch werden!!! Ich hatte dies Jahr nur klaren Himmel in Holland auf Dienstreise - und da hab ich naturgemäß nichts davon gehabt :(


    Ich wohne in Grossrinderfeld bei Würzburg. Hier war auch oft eine extreme Wolkendecke, aber diese Woche geht es was besser - konnte schon 2 mal schauen. Für heute seh ich echte Chancen. Die ganze Gegend liegt etwas höher als das weiter Umland, da ziehen die Wolken oft einfach dran vorbei [:)]. Ist auch statistich/meteorologisch als regenarme Gegend erwiesen. Das wiederum heisst im Sommer aber auch viel Giessen...


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    Im ganzen transportiert man wohl aber weder den Dobs noch ein parallaktisch montiertes Rohr ;-)


    OK, verstanden. Bei meinem kleinen Refraktor geht das noch gut so.. [;)].


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    Dein bisher gekauftes Zubehör kannst Du sicher weiterverwenden - aber je nach Gerät, welches Du kaufen wirst, wirst Du weiteren Bedarf entdecken - z.B. anstelle des 32ers ein ähnliches in 2"-Ausführung - und hier wiederum, wenn Du einen "schnellen" Newton mit kleiner f/6 nimmst, wird's schnell teuer - weil Du nun optisch hochwertigere, besser korrigierte Okulare brauchst - oder ein Oku in einer "Zwischengröße" - oder Nebelfilter usw. (aber die kannst Du vielleicht schon beim Refraktor gebrauchen)... Ich will Dir keine "Angst" machen, nur - sei dessen eingedenk (ich spreche aus Erfahrung - kaufe mir grad bessere Okulare zusammen, und behalte dafür meinen 8" Dobs länger - überlege auch eher für die 2. Jahreshälfte oder sogar noch später wegen einem größeren Gerät).


    Ja, das ist mir klar. Ich denke halt, ich verbessere mal hier was und mal da was (wobei das 12" sicherlich eine der durchschlagenden Verbesserungen sein dürfte...). Bestimmt nicht optimal, aber man kann sich immer wieder freuen und "Geld nachwachsen" lassen ;)


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    Ja - wie gesagt, interessante Fragestellung - poste dann mal, wie Du Dich entschieden hast.


    Gerne - kann aber noch ne Weile dauern [;)].


    Ich werde auch auf jeden Fall vorher mal versuchen, durch ähnliches Gerät zu schauen. In Würzburg ist eine Sternwarte, die haben einen großen Dobson. Zumindest da sollte es klappen. Ich denke, praktische Erfahrung ist auch wichtig. Zumal sich Dobson für mich im Moment zwar gut anhört, aber das soll ja ne arge Geschmackssache sein...


    Rainer

    Hallo alle,


    erstmal vielen Dank für die tollen Antworten. Noch ein wenig zum klarstellen: etwas verunsichert hat mich hier die Diskussion:


    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=6956


    vor allem die Links in dem letzten Beitrag (z.b. http://www.astrotreff.de/topic…RCHIVE=true&TOPIC_ID=6035). Aber das Teil war wohl etwas schwerer.


    Was das Budget angeht: ich bin so ein "alles langsam zusammenkommen-lass" Mensch. Ich habe zu Weihnachten einen kleinen 70/900er Refraktor geschenkt bekommen. Das war schon toll. Allerdings war mir klar, das die mitgelieferten Huygens Okulare nicht so dolle sind, daher habe ich mir bei TS ein 9er und ein 32er Plössel bestellt. Sehr gute Investition [:)] ... da wird das Fernrohr gleich doppelt so gut. Ich denke, damit ist das sinnvolle Zubehör für den Refraktor weitgehend ausgereizt... Aber wenn ich noch "Kleinigkeiten" finde, sollen die evtl. noch dazu. Wichtig ist mir, dass ich das auch später alles verwenden kann. Ich will jetzt erst mal das "abgrasen", was mit dem Refraktor geht, aber bei Deep Sky ist da naturgemäß rasch Schluß - aber ich muss ja auch nicht hetzen... und bevor ich so viel weiteres Geld ausgebe, muss ich schließlich auch sicher sein, dass ich dauerhaft dabeibleibe ;)


    Daher ist meine momentane Idee, mich so für's zweite Halbjahr vorzubereiten, und da überlege ich halt schon mal, was sinnvoll ist. Erst dachte ich an ein kleineres Teleskop, aber dann habe ich mir gesagt, lieber direkt richtig zuschlagen, sonst habe ich ein "Zwischengerät", dass ich wahrscheinlich später nie mehr benutzen werde. Anders gesagt: lieber einmal 1200 Euro ausgegeben als einmal 500 und dann später doch 1200 Euro. Das Budget ist dann aber für's Teleskop. Ich hoffe, dass ich damit erstmal meine Plössel und evtl. sonstiges Zubehör weiterverwenden kann und sicherlich trotzdem riesige AHA Erlebnisse im Vergleich zum Refraktor habe. Und mit der Zeit kommt dann auch langsam Geld für neues Zubehör. Was mir an den TS GSO gefällt, ist dass sie wohl auch auf andere Montierungen aufrüstbar sind, wenn dann doch mal Geschmack an der Astrofotografie kommt ;)


    Zum Orion: das sieht natürlich toll aus - nur der Preis passt irgendwie so gar nicht zu meinen Planungen ;) Und ich weiss auch nicht (habe einfach nicht genacu nachgesucht, schreib nur mal schnell in der Mittagspause ;)), ob man da nicht einen so hohen Aufbauaufwand hat, dass man Teleskop und Montierung lieber zusammenlassen würde ... und dann ist es natürlich viel schwerer.


    Da ich leider beruflich und familiär bedingt kaum länger als 2..4 Stunden nacheinander spechteln kann, erscheint mir das Dobson auch hier ideal (ich würde es in der Garage lassen, dann ist die Auskühlzeit auch schon kurz).


    Transport im PKW ist erfreulicherweise kaum ein Thema ... und ausserdem habe ich einen Kombi - was da nicht reingeht, geht auch nirgends sonst rein [:)]. Aber ich gehe ernsthaft davon aus, dass ich im wesentlich von zu Hause aus schauen werde ... zum einen wegen der beschränkten Beobachtungszeit, zum anderen weil es echt toll von hier geht und ... weil es natürlich wahnsinnig bequem ist. Der Wasserturm ist fast ne Sternwarte, nur dass ich halt nichts drauf bauen darf [:)].


    Ich habe eben auch mal probeweise einen Karton mit angegeben 12KG gewicht etwas durch die Gegend getragen - das ist echt nicht schlimm... Na ja, vielleicht war das in dem oben genannten Beitrag doch alles ein wenig übertrieben.


    So, jetzt habe ich doch ne Riesen-Antwort geschrieben... mann, kann ich schwatzen ;)


    Viele Grüße,
    Rainer


    PS: und der Himmel ist klar!!!! ...ob das wohl heute Abend was wird....

    Ich habe gerade mal bei der NASA nachgelesen. Also, es sind wohl echte Daten, aber ziemlich wenige. Daten in diesem Zusammenhang sind Diagnosedaten, d.h. vor allem Rover-Statusbericht. Wenn ausreichend Daten kommen, kann man anhand dessen wohl die Fehlerquelle isolieren. Das überhaupt Daten kommen (wenn auch wenige und wohl nur Fragmente), ist ein sehr gutes Zeichen, denn es sagt, dass a) wesentliche Teile der Rover-Elektronik funktionsfähig sind und b) die Not-Software offensichtlich arbeitet. Wenn Sie das tut UND es ein reines Softwareproblem ist, dann kann voraussichtlich auch die Software nachgeladen werden.


    Was die Software angeht (und das diskutierte Thema reboot;): Kritische Systeme schützt man idR mit einem sogenannten "Watchdog Timer" - das ist ähnlich dem TotMann-Schalter bei der Bahn. Wenn der Watchdog nicht regelmässig und korrekt von der Software angesprochen wird, versetzt er (mittels eigener Software) die Hardware wieder in einen definierten Zustand. Oft gibt es auch mehrere Watchdogs, oder eine Kaskade, d.h. beim ersten Fehlversuch wird normal "rebooted", das max. 3 mal und danach wird ein spezielles Fehlerprogramm gestartet. Ob das alles bei der NASA so ist, ist reine Spekulation. Es ist aber zu vermuten. Wenn meine Annahme stimmt, hätte der Watchdog den Rover jetzt in ein spezielles Notfallprogramm versetzt, er wäre also im definierten Zustand. Naturgemäß sind solche Notfallprogramme sehr einfach und bieten wenig Möglichkeiten - das macht man, um hier einen weiteren - nun fatalen - Softwarefehler auszuschliessen. Daher ist auch zu erklären, dass nun alles sehr lange dauert.


    Nochmal eine Warnung: alles Spekulation, aber aus Sicht des Softwareentwicklers "best practice" (auf deutsch nicht so gut mit "Lehrbuch-Vorgehensweise" übersetzt ;)).


    Hoffen wir mal das Beste,
    Rainer

    Ich oute mich einfach mal... Ich muss zugeben, ich habe den Begriff "spechteln" noch nie gehört gehabt, bevor ich mich auf diversen Astronomie-Seiten im Internet rumgetrieben habe. Aus dem Kontext der Beiträge habe ich entnommen, dass "spechteln" wohl "Sterne schauen" bedeutet. Da wäre der Begriff ja auch für eigene Beiträge ganz brauchbar. Da ich mir aber nicht wirklich sicher bin, dachte ich frage halt doch einmal (hat Überwindung gekostet[;)]), ehe ich das demnächst 1000mal falsch verwende...


    Oder wäre das was fürs Ulk-Forum? [;)]


    Danke,
    Rainer
    PS: Ich komme gerade von einem total klaren Sternenhimmel rein - das gibt es doch noch (schon zum dritten Mal diese Woche[:D]

    Hallo beisammen,


    ich nun wieder. Nach meinen ersten Gehversuchen und auch der einen oder anderen kalten Nacht scheint es so, also ob ich wohl dauerhaft an diesem schönen Hobby Gefallen finden würde. Mit der endgültigen Entscheidung lasse ich mir natürlich noch was Zeit (man kennt sich ja...) aber zumindest kann man ja mal nachdenken. Daher habe ich schon mal ein paar Fragen zu einem möglichen neuen Teleskop.


    Ich habe schon festgestellt, dass ich wohl eher visuell beobachten möchte, als fotografieren. OK, ein paar Schnappschüsse von Mond und Planeten, aber ich denke Deep Sky schaue ich mir lieber "live" an als Langzeitbelichtungen zu machen. Vom Preis/Leistungsverhältnis ist damit wohl ein Dobson optimal. Bei TS gibt es wohl recht ansprechende und auch relativ kostengünstige GSO Dobsons. Hier im Forum sind die eigentlich recht gut weggekommen.


    Erste Frage dazu: hat jemand eine Meinung zu den Geräten? Sind die gut?


    Von den Preisen her wäre das 12" GSO gerade noch in meinem Budget enthalten. Toll dachte ich zuerst ... und dann bin ich durch Zufall hier im Forum auf Berichte zu einem 12,5 Zöller und den damit einhergehenden Transportproblemen gestossen. Wohl ein typisches Einsteigerproblem. Das Gewicht hatte ich total unterschätzt...


    Ich habe den Vorteil auf dem Land zu wohnen und habe noch dazu einen alten Wasserturm direkt am Haus (von der Gemeinde gepachtet :-)). Der hat absolut freien Blick nach Süden und Westen und da ist auch keine Lichtquelle. Nach Nord und Ost ist der Blick auch ganz gut, allerdings liegt da die Gemeinde - die aber auch vom Licht her kaum stört. Bin in der Beziehung also ein echtes Glückskind [:D].


    Ich müsste mein Teleskop also aus der Garage heraus ca. 30 m über ein flaches Gefälle und dann ca. 3 bis 4m Höhenunterschied (Treppe!!) bewegen. Das scheint mir bei dem 12 Zöller aussichtslos (ach ja, ich bin eigentlich kein Bodybuilder...). Ob das mit 10" noch geht?


    Zweite Frage daher: was ist denn erfahrungsgemäß noch transportabel?


    PKW-Transport ist eigentlich nicht notwendig.


    Ideen würden mich sehr freuen - ich könnte dann einfach schon mal in eine Richtung weiterdenken ;)


    Rainer