Posts by pelzfuss

    Hi Folks,

    ich wollte mal versuchen mit meinem 8"f5 Newton und meiner ZwoAsi120mc ein paar PNs abzulichten. Da ich normalerweise mit meiner EOS600da unterwegs bin, habe ich von der Fotografie mit Webcams wenig Erfahrung.

    Wegen des kleinen Chips fand ich off-axis-guiding ganz neckisch. Das funzt auch für beide Fokuswege. Getestet hatte ich das an meinem APO, den ich einfach auf die Rückseite unseres Gartens gerichtet hatte. Testprogramm hierbei PHD2.


    Da ich ja N.I.N.A. verwöhnt bin, hab ich mal versucht die Zwo Asi damit zu verbinden. Das hat auch geklappt. Nur Bilder wollte die nicht machen. Zunächst kam die Meldung : Bilder können nicht gespeichert werden.

    Da habe ich aber im Netzt schon den Tipp gelesen, vom ZwoAsi-Treiber auf den Zwo-Ascomtreiber zu wechseln. Das brachte zunächst auch nichts. Bis ich beim Treiber die Einstellung auf RAW8 umgestellt hatte.

    Jetzt machte Nina Bilder. Als ich die allerdings in APP aufgemacht habe, sah ich nicht das Nachbarhaus, sondern das:


    Und zwar bei allen Bildern. Egal, wie lange belichtet (0,5s-6s), egal wie hoch der Gain (0/40/80).


    Meine Frage nun: Hat einer von euch diese Kobi schon mal zum Laufen bekommen, oder geht das nicht?

    Wäre kein Beinbruch, dann würde ich halt sharpcap nehmen. Aber da muss ich mich auch erst wieder einarbeiten.


    Falls mir da jemand einen Tipp geben kann, wäre das dufte.


    Gruß Guido

    Hallo Günter,

    guiding ist bei Belichtungen >60" sek fast schon Pflicht. Es sei denn, du hast eine super eingenordete Montierung mit minimalem Schneckenfehler.

    Ich kenne jetzt dein Setup nicht, abgesehen davon, dass du eine heq5 dein Eigen nennst.

    Ich tippe mal, dass du dazu die SynScan Handsteuerbox hast. Damit wäre es möglich, die Montierung über Laptop mittels Ascom und Phd2 zu steuern/ guiden. Das wäre fürs Kennenlernen von guiding erstmal die kostenneutrale Variante, weil beides Freeware ist.

    Hat nur den kleinen Nachteil, dass du halt noch einen Laptop mitschleppst. PHD2 bietet dir auch die Möglichkeit des Multiguidings.

    Ich arbeite seit Jahren damit und bin echt zufrieden.

    Gruß und CS Guido

    Hallo Heiko,

    ich denke auch, dass die Entwicklung des Off-Axis-Guider ein wenig quick'n'dirty war. Die Idee ist ja für DSLR-Nutzer super, aber so, wie er zur Zeit verkauft wird, nicht wirklich komfortabel.

    Mit den kleinen Modifikationen wäre es ein rundes Produkt und würde auch Leute ansprechen, die nur die 1,25" Kameras ihr eigen nennen.

    Ich dachte eigentlich, dass hier im Astrotreff genug TS-Mitarbeiter rumwuseln und hätte mich über irgendeine Art Reaktion gefreut. Da muss für mich nichts rausspringen (höchsten ein Satz der neuen Adapterringe als Dankeschön 8o ). Wolfi hatte ich die Idee schon über PN geschrieben, aber der scheint zu beschäftigt, um seine Nachrichten zu lesen.


    Schön, dass dir meine Stative gefallen. Ich baue zur Zeit drei neue, die ich Ende Mai auf dem ITV in Gedern vorstellen/anbieten will. Die bekommen jetzt auch die schicken EQ6 und Polaris-Adapter von JD-Astronomie aus Alu. Ich denke, so wird das Konzept rund ;)


    Gruß und CS Guido

    Hi Folks,

    es gibt ja immer mal Equipment, dass man sich anschafft, ein- / zweimal benutzt, um es anschließend im Regal verstauben zu lassen. So ging es mir zumindest bei dem TS-OAG für Canon EOS. Der Funktioniert zwar prima, aber es hat mich immer voll abgenervt, dass man den Kameraadapter immer komplett demontieren muss, wenn man den OAG montieren, bzw. demontieren will. Dadurch ist man gezwungen, das Ganze jedesmal neu zu fokussieren. Also hampelt man wieder im Dunkeln mit einem fipsigen Inbus rum und versucht die kleinen Madenschrauben, mit denen der Kameraadapter fixiert wird, zu erwischen. Das ist am aufgebauten Setup gar nicht so einfach. Da hatte ich dann einfach keine Lust mehr drauf und bin wieder auf Leitrohr-Guiding gewechselt und der OAG blieb ungenutzt liegen.

    Als er mir dann beim Aufräumen wieder in die Finger kam, hat mich dieser Umstand ein wenig geärgert. Also musste eine Lösung her.

    Der OAG ist für die Adaption von Zwo-ASI-like Kameras konzipiert. Da man den Bajonettverschluss aber 90° verdreht ansetzen muss, funktioniert das Ganze nicht mit angebauter Kamera. Auch der Adapter ist zu groß und muss abgebaut werden. Somit verliert man jedes mal den zuvor gefundenen Fokuspunkt.



    Das heißt, die Kamera und der Adapter müssen nur kleiner werden. ;)

    Da bieten sich doch 1,25" Kameras geradzu an. Eine QHY 5L-II habe ich ja rumliegen. Die hat noch einen separat aufschraubbaren Filterhalter, den ich für das Projekt leider opfern musste, um das Gewinde für meinen neuen Adapter zu verwenden. Der Adapter ist aus PETG gedruckt. Das abgetrennte Gewinde habe ich zunächst einfach aufgesteckt und am Bildschirm die Sensorausrichtung überprüft und dann einfach mit Sekundenkleber angeklebt.


    Nun ist der ganze Aufbau schlank genug, dass man kann den Kameraadapter am OAZ belassen kann, wenn man ihn an, bzw. von der EOS montiert.

    Wenn ich jetzt einmal den Fokuspunkt eingestellt habe, brauche ich da nicht mehr dran.



    Zumindest funktioniert das bei meinen beiden EOS Kameras (Eos 600da u. EOS 1100da). Ob das auch bei allen anderen funktioniert, kann ich mangels Testmöglichkeit nicht sagen.

    Mein Fazit:

    Der OAZ für EOS-Kameras ist ein cooles Feature. Nur leider für die falschen Kameras konzipiert. Wenn man den Adapter für 1,25" Kameras auslegt, ist das Konzept rund und bietet den nötigen Bedienungskomfort.

    Vielleicht kann das TS-Team ja nochmal ins sich gehen und einen neuen Adapter für den OAG basteln. ;)

    Wenn man den zweiteilig baut, kann man sowohl 1,25", als auch Zwo-Asi-like Kameras anbauen. Der kleinere Adapter könnte fix am OAG bleiben und man hätte das nächtliche Gefummel nicht. Nutzt man eine Zwo Asi, schraubt man die einfach mit dem größeren Adapter an und gut ists :P


    Gruß Guido

    Moin,

    ich würde nicht nur auf Influencer losgehen. Wenn man sich mal die Einsteigerangebote der einzelnen Astroequiomentdealer anschaut, ists ja auch nicht besser. Da wird ja auch der gröbste Unfug als superduper Einstieg mit 60mm Öffnung und1000facher Vergrößerung und sogar als Qualität angeboten. Warum machen wir hier denn so viel Einsteigerberatung? Und warum sind die Wiederverkaufsbuchten so voll von dem Krempel?

    Ich denke, wer sich nicht informiert, ist teils selber schuld.

    Das Video war zumindest sehr unterhaltsam.

    Gruß Guido

    Hallo Micha, hallo Oliver,

    danke für die Blumen.

    Ja, die Barndoor ist schon eine klasse Erfindung.

    Meine ist natürlich aus Multiplex, nur die Polhöhenwiege (rot) ist gedruckt.

    Gerade weil das Ganze so simpel ist, mag ich die Barndoor sehr. Man braucht (bis auf eine Heizmanschette) keinen Strom. Alles ist in 15 Min einsatzbereit, und das Beste: ein Stativ und ein kleiner Koffer für die Monti passt immer ins Auto, auch bei Familienurlauben.

    Ich plane, die Konstruktion mal ein wenig zu standardisieren und ggf als Bastelsatz anzubieten. Die Achse für die Schnur lässt sich auf jeden Fall fix drucken.

    Hier mal ein Mosaik vom Schwan, welches komplett mit der Barndoor aufgenommen wurde. Das hängt jetzt in unserer Sternwarte in Brackwede.

    Wer sich so eine Barndoor selber bauen will und Fragen dazu hat, kann mich gerne kontaktieren.

    Gerade für Anfänger könnte das sehr interessant sein.

    Gruß Guido

    Hi Folks,

    ich hoffe ihr habt ein paar schöne Feiertage hinter euch. :)

    nach einer gefühlten Ewigkeit gabs am 1. Weihnachtsfeiertag hier in Ostwestfalen doch glatt mal eine CS Nacht. Das konnte man doch nicht ungenutzt lassen.

    Mit Rücksicht auf meine Familie, habe ich auch nur das ganz kleine Besteck aufgebaut: Eieruhrbarndoor, Eos 600da; 50mm f1,4 Yashica, Idas Filter.

    Es stand so, oder so noch ein first light der neuen, gedruckten Polhöhenwiege aus.

    Das einnorden stellte sich damit als absolut angenehm einfach heraus. Nur bin ich noch nicht wirklich mit der Stabilität der ganzen Konstruktion zufrieden. Fazit, es funktioniert, könnte aber besser sein.

    Da Orion um 18:00 Uhr noch hinter dem Horizont war, habe ich einfach mal eine Session mit 50 Bildern a 60sek, Iso 320 auf den Kalifornia-Nebel und die Plejaden gehalten. Dank der Abwesenheit von La Luna, kam ein recht ordentliches Ergebnis raus:

    Den Schärfepunkt habe ich vielleicht nicht ganz getroffen, aber die Sterne sind einigermaßen rund,...passt.


    Um 21:30 Uhr kam denn Mr. Orion hinter den Häusern raus. Nach ein paar Testbilder waren die Einstellungen klar: 40sek Belichtung; Iso320; Blende 4. Insgesamt konnte ich 3 Sessions a80 Bilder machen, bevor Orion hinter einer großen Tanne, in Nachbars Garten, verschwand.

    Das hat sich echt gelohnt, und wurde auch mal wieder Zeit. Die graue Pampe über uns kann ich bald nicht mehr sehn.

    Die Barndoor werde ich ab jetzt immer für solche Quickies griffbereit halten. Kleine Brennweiten machen nämlich auch Spaß.

    Ich wünsch allen noch ein paar ruhige Tage, kommt gut, und vor allem gesund, ins neue Jahr.

    Gruß Guido

    Hi Folks,

    vor einiger Zeit fragte mich ein Astrokollege, ob ich ihm für seine Namibia-Reise ein kleines Reisestativ für seine kleine Bresser Polhöhenwiege bauen könnte. Grund: Das Originalstativ passt nicht in den Koffer.

    Da man auf der Reise nur zwei Gepäckstücke mitnehmen darf, schloss sich eine dritte Extratasche für das Stativ aus.

    Also waren die Anforderungen klar: stabil und zerlegbar muss es sein.

    Das schöne war, dass die Basisplatte klein genug ist, dass ich sie als 3D-Druck-Teil konstruieren konnte. Gedruckt wurde sie aus PETG und 3mm Wandstärke. Das Ergebnis ist äußerst stabil und steif.

    Die Beine sind aus Kiefer und auf 30x30mm gehobelt. Die Stellfüße laufen in einer klassischen Nutführung. Die Klemmung erfolgt über eine Holzzwinge. Die ist einseitig festgeschraubt und überträgt den Druck auf die freie Seite mittels Flügelschraube. Zwischen Holz und Schraube ist ein Stückchen 2mm Alu, damit sich die Schraube nicht ins Holz drücken kann. Ich bin immer wieder erstaunt, wie sensibel die Klemmung funktioniert. Ganz ohne Kraftaufwand.

    Zusätzliche Stabilität wird durch das Tablett erreicht. Dieses wird einfach mittels Keilzapfenverbindung eingehängt.


    Da so ein Stativ klein und leicht ist, und sich der Schwerpunkt später weit oben befindet sollte man das Ganze noch fixieren können. Da niemand Lust hätte zusätzlich zum Astroequipment auch noch Gewichte mitzuschleppen, habe ich mir etwas anderes überlegt. Die Füße erhalten eine zusätzliche Bohrung, durch die man das aufgestellte Stativ mittels 3 Heringen an den Boden nageln kann. Vorteil: auch wenn man mal im Dunkeln dagegen tickt, muss man nicht gleich wieder einnorden (Beweis steht noch aus 8o ).


    Das Stativ lässt sich komplett werzeuglos auseinander und zusammen bauen. Für den Transport kann man die Beine in einer alten Zelttasche verstauen. (man kann sie auch lose zwischen seine Kleidungsstücke im Koffer legen)

    So hat man am Schluss lediglich 3 kleine, kompakte Packstücke, die sich prima im Koffer verstauen lassen.


    Mein Kumpel wird das Stativ die Tage abholen und ausgiebig testen. Falls dann noch Modifikationen nötig sind, haben wir noch genug Zeit, bis er seinen Flieger erreichen muss.

    Ich persönlich finde das Ergebnis echt gelungen und freue mich, dass ich nur ein weiteres Produkt im Portfolio habe ;)


    Gruß Guido

    Hi Folks,

    ich biete eine feine Vixen Super Polaris-Montierung inkl. Teen-Astro-Steuerung zum Verkauf. Die Montierung habe ich vor kurzem neu gefettet.

    Angetrieben wird die Monti von 2 Nema 17 Schrittmotoren. Die Kraftübertragung erfolgt über Zahnriehmen.

    Das witzige daran ist, das die Teenastro ein eigenes Wifi aufbaut und man die Monti über Skysafari steuern kann.

    Insgesamt eine nette Montierung bis 5 kg Zuladung. Ein Stück DIY-Prismenschine werde ich noch dazulegen. Ich habe auch noch einen Halter für die Handbox, den muss ich aber noch an das Stativ anpassen.

    Lieferumfang: Montierung mit Gegengewicht, Stativ, Polsucherbeleuchtung, Teenastro-Steuerung mit Motoren, 2 Motorkabel, Kabel für Handbox, Kabel für Stromversorgung (12V Batterie ist nicht dabei).

    Meine Preisvorstellung: 350,-€ zuzüglich Versand (da ich noch gucken muss, wie ich das Ganze sicher verpacke, weiß ich noch nicht, was das kosten wird.)

    Gruß Guido



    Hi Folks,

    biete eine gut gepflegte Skysensor 2000PC Steuerung + zugehöriger MT1 Getriebemotoren zum Verkauf.

    Die interne Batterie habe ich dieses Jahr getauscht. Das sollte für die nächsten Jahre also erledigt sein.

    Zubehör: Batteriefach; Verbindungskalbel für Motor/Handbox/Batterie(Netztei)-Anschluss ; PC-Anschluss-Kabel ; Bedienungsanleitung und eine zusätzliche Toshiba Ultra Lithium Batterie ER6V.

    Einzig die Zahnradabdeckungen an den Motoren hatten so fipsige Plastikhäkchen, dass man die nun mit ein wenig Isolierband befestigen muss.

    Die Steuerung läuft prima, ist aber am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Das Set eignet sich hervorragend für Vixen GP /GP-DX Montierungen.

    Meine Preisvorstellung liegt bei 350,-€ +10,-€ Versand mit DHL.

    Gruß Guido


    Hi Jukebox,

    ich habe mit mbo. com immer gute Erfahrungen gemacht. Ich habe mittlerweile zwei eos 600d, wovon ich eine habe modifizieren lassen. Ich bin da ganz zufrieden mit. Gebraucht kosten die zur Zeit um die 180€. Wenn du dir die Beschreibungen der angebotenen Kameras anguckst und ganz runter scrollst, siehst du auch immer die Anzahl der Auslösungen. Häufig sind da welche mit wenigen tausend Auslösungen dabei. Zudem bekommst du auf die Geräte Garantie.

    Die 600d ist klasse, da machste nix falsch mit. Zudem ist es die letzte Eos, auf der noch Magic Lantern läuft.

    Gruß Guido

    Hi Folks,

    meine Gartensternwarte betreibe ich mittels Laptop über Ascom und Co, weshalb das Star-Alignment häufig eine regelrechte Turnübung ist.

    Auf der Suche nach Alternativen zu optischen Fadenkreuzsuchern habe ich mir nun mal zwei mögliche Lösungen erbastelt.

    1 Lösung:

    einen Halter für einen grünen Laser

    Ist zwar schnieke, aber ich fuchtel mit den Dingern nur sehr ungern rum. Also wird dies wohl eher einen Platz im Regal finden.


    2. Lösung:

    In meinem "Könnte-man-ja-irgendwann-gebrauchen"-Fundus hatte ich doch glatt noch ein paar alte Bauer 107C Super-8 Kameras rumliegen und eine Philips SPC900NC.

    Das fand ich geil, weil die Objektive der Bauers 7-45 mm f1.2 haben. Zudem sind die im gesamten Zoombereich fokusstabil.
    Mit dem Cropfaktor von 9,6 des Philipschips sind diese Brennweiten vergleichbar mit Optiken mit 67mm-432mm.

    Laut Stellarium ist das Bildfeld bei 7mm 27°x23° und bei 45mm noch 4°*3,5°

    Alles in Allem, eine sexy Kombi ;)

    Ich hatte vor Jahren schon mal so eine Kamera auseinander gebaut, um mit den Glaselementen Okulare zu basteln.

    Bei einer weiteren bin ich angefangen, habe aber Gott sein dank damals die Lust verloren.

    Somit hatte ich schon alles für einen ersten Testaufbau:


    Nachdem ich so ungefähr den Fokuspunkt rausgefummelt hatte, konnte ich schon mal die ersten Testbilder machen.

    Was soll ich sagen? Cool :S

    Bei 7mm: bei 45mm (alles ohne nachfokussieren!)


    Also Tinkercad angeworfen und loskonstruiert:


    Nach ein/zwei Versuchen klappte es dann auch mit der Objetivfassung und der Prototyp konnte zusammengeschraubt werden.

    Mit dem Fadenkreuz in Scharpcap habe ich nun einen tippitoppi Diggi-Finder. Bin echt gespannt, wie der sich im Einsatz macht. Wenns funzt, wäre das echt eine Erleichterung.


    Gruß und CS Guido

    Hi Folks,

    ich bin ein bisschen verzweifelt. Ich versuche meine SPC9090NC mit Sharpcap 4.0 zu betreiben. Leider crasht die seit einiger Zeit die APP, sobald ich die Kamera starte.

    Ich bekomme dann immer folgende Fehlermeldung:


    Ich hatte zunächst das Problem bei Win Defender (Win10/64bit) im Bereich geschützte Ordner vermutet. Aber auch das komplette Abschalten der Funktion ändert nichts an dem Fehler.

    Ich habe keine Ahnung, woran es liegt. Vor gar nicht all zu langer Zeit hat die noch tadellos funktioniert.

    Mit PHD2 lässt sich die Kamera ganz normal starten, deshalb wundert mich das ein wenig.

    Hat einer von euch eventuell ähnliche Erfahrungen gemacht und ggf. eine Lösung dafür?


    Gruß Guido

    Hi Folks,

    durch meine Softwareprobleme mit der Zwo Asi 120 mc, sah ich mich genötigt, mir eine neue (gebrauchte) Planeten-/Guidingcam zuzulegen. Ich konnte in der Bucht eine schicke qhy 5-II ergattern. Dafür habe ich mir jetzt einen All-Round-Filterschieber gebaut.

    Der große Monochip und die Bauform als 1,25" Stecktubus haben einige nette Vorteile. Zum Einen, das größere Gesichtsfeld in Bezug zur Asi120, und zum Zweiten die Möglichkeit den Fokuspunkt verschiebbar zu machen.

    Die Grundlage der Konstruktion hatte ich ja noch von meinen Helicoid-Fokusser, so dass ich mir gleich Optimierungsbedarf ausgeguckt habe.

    Man kann zwar Canon Eos-Bajonette mittels 3d-Drucker herstellen, jedoch waren die nie wirklich zufriedenstellend. Als mein Kumpel Uli dann vermeldetet, dass seine EOS50d das zeitliche gesegnet hatte, konnte ich den kameraseitigen Objektivverschluss abgreifen.

    Das ist soweit cool, als dass ich jetzt sowohl Teleobjektive, alsauch 2" OAZ Adapter anbauen kann.

    Die Filterschieber habe ich auch noch einmal überarbeitet und Zwischenblenden eingezogen. Die Gewinderinge sind alle aus Alu und halten perfekt.

    Jetzt kann ich mich endlich mal mit der Planetenfilmerei beschäftigen und alle Filter ausprobieren, die ich im Koffer habe. Selbst die 58mm IR-Filter.