Posts by Christophel

    High,

    vielleicht noch ein paar Anmerkungen zum Stativ:

    Zunächst ist mein Eindruck natürlich höchst subjektiv zumal ich keinen Vergleich habe ...

    Trotz der Höhe von gut 1,3m ist das Stativ "mordsstabil", man muss schon recht kräftig an die Beine klopfen um ein kurzzeitiges Zittern im Bild zu erzeugen. Mit komplett ca 17Kg ist es natürlich nicht wirklich ein Reisestativ, aber meine Montierung und das Fernrohr sind auch nicht gerade Leichtgewichte. Jedenfalls ist die ganze Kombination mobil und von mir alleine gut zu bewältigen (und so ganz jung bin ich ja nu auch nicht mehr ;-) )

    Aus Steifigkeitsgründen habe ich möglichst wenig Verstellmöglichkeiten vorgesehen: An der Montierung ist die Polhöhe starr. Die Montierung kann zum Ausrichten lediglich gedreht werden. Die Polhöhe lässt sich ein wenig über die Stativfüsse einstellen. Für meinen Bedarf reicht es völlig das Stativ mit Kompass und Wasserwaage aufzustellen, wobei der Kompass wohl die grössere Ungenauigkeit bewirkt. Die Hutmuttern als "Fussspitzen" haben sich auf festen Grund bewährt. Kurzum wunschlos glücklich. ( und für normal habe ich ja eh mein altes nach und nach verstärktes fest montiertes Eisenstativ )

    Christoph

    High,

    donnerstags stehen wir auf dem Wochenmarkt

    https://up.picr.de/41034543yk.jpg

    heute ist Donnerstag, das Wetter passte und das Ordnungsamt hatte sein Ok gegeben. So hat das Stativ heute seine Premiere mit Bravour überstanden.

    41396195by.jpg


    neben einer Kindergartengruppe und einer Grundschulklasse konnten wir einigen Marktbesuchern eine Freude machen. Einige Leute hatten in der Zeitung davon gelesen und sind sogar extra dafür nach Bad Sooden Allendorf gefahren ...

    Eine rundum gelungene Aktion.

    Christoph

    High Wolfgang,

    ich finde das ja ein recht interessantes Montierungskonzept. Insbesondere, da das lästige Umschwenken beim Meridiandurchgang entfällt. Man muss sich halt ein wenig Gedanken machen, dass die Gegengewichte um die Polachse herum freien Durchgang haben. Worin siehst Du die Vor- bzw. Nachteile gegenüber einer deutschen Montierung. Warum ist dies Konzept wohl so wenig verbreited? Ideal wäre es natürlich einen Schiefspiegler um die Deklinations achsenlagerung herum zu bauen (ich meie sowas habe ich schon mal auf nem Bild gesehen)

    Christoph

    High,

    noch ein paar Details:

    Zur waagerechten Justage sind in den Beinen Stahlbuchsen eingeklebt



    an den Kontermutter ist ein Konus angedreht


    so dass sie sich in der Fase der Buchse zentrieren und die Füsse nicht wackeln können


    Die Befestigung der Gurte


    Schlossschrauben haben häufig einen Schaft, der dünner ist als das Gewinde und somit in der Bohrung Spiel. Deshalb habe ich Sechskantschrauben genommen und eine Verdrehsicherung angeschweisst.


    Die Beine sind 1,4 m lang, haben oben einen Querschnitt von 90x62mm und sind ca 20° gespreizt. Das Stativ wiegt komplett 13Kg plus 2,7Kg die Ablageplatte.


    Christoph

    High,

    donnerstags stehen wir auf dem Wochenmarkt


    Da mein Dreibein reichlich schwer und mittlerweile auch festgeschraubt ist habe ich mich mal dran gemacht ein Stativ zu bauen um mit dem Schiefspiegler wieder mobil zu sein:


    Der Boden wird einfach mittels Gurtspanner geklemmt


    Fehlt nur noch die Zwischenplatte für die Montierung und ein paar Kleinigkeiten- geben wir am 10.6. dem Wetter und der Seuche mal eine Chance ;-)


    Christoph

    High,

    beim basteln an Fernrohren und Montierungen benötigt man ja immer wieder mal Schrauben, die sich werkzeuglos bedienen lassen. Klar der Normalienhandel bieted manigfaltige Lösungen. Häufig kann man sich auch mit Flügelmuttern helfen. Seltener erhältliche Flügelschrauben lassen sich auch einfach herstellen, indem man eine Flügelmutter mit endfester Schraubensicherung an ein entsprechendes Stück Gewindestange klebt. Oder man löted ein Stückchen Blech in eine Zylinderschraube

    oder so


    Schrauben für Okularklemmungen kann man sich ebenfalls aus einer Zylinderschraube feilen


    Alternativ lohnt es sich die Klemmbretter älterer defekter Elektromotoren näher zu untersuchen. Nach zerklopfen des Kunstoffes kommen da bisweilen recht ansehnliche Schräubchen zum Vorschein:


    oder in grösser


    Selbst solch eine Knebelschraube

    ist mit Ständerbohrmaschine und Feile in wenigen Minuten hergestellt. Der Knebel besteht aus einer Sechskantschraube deren Kopf entsprechend rundgefeilt ist (während er sich in der Bohrmaschine dreht) , das andere Ende ist eine rundgefeilte Mutter.

    Der Kopf ist eine aufgeklebte Hutmutter, quer durchbohrt und rundgefeilt.


    Nur mal so als Anregung für eigene Ideen

    Christoph

    High,
    bei der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft haben Motorsägen, die nicht nachrüstbar sind Bestandsschutz. Laut Stihl sind die 041 und 051 nicht nachrüstbar (Gehäuse ist unterschiedlich). Meine 051 hat bereits elektronische Zündung, vor ca. 30 Jahren habe ich ihr ne neue Kurbelwelle, Zylinder Kolben und Oelpumpe spendiert. Und vor einigen Jahren habe ich ihr eine Kettenbremse und Kettenfangbolzen angebaut: den Seitendeckel mit Bremse gabs noch als Neuteil, der Handschutz ist gebraucht gekauft, von einer ausgeschlachteten 041 (mit Bremse) und für die Lagerung des Handschutzes habe ich einen zurechtgefrästen Aluklotz ans Gehäuse geklebt.
    Eine 041 haben wir auch - als Motorsense ;-)
    Freie Sicht für kleine Sternekucker!
    Christoph

    High,
    meine Stehleiter hat ausgedient.

    Aehnlichkeiten zu anderen Astrotühlen sind natürlich nicht zufällig.
    meine Anforderungen:
    sicherer Dreipunktstand (da mein Standort auf einer schrägen Wiese ist)
    maximale Sitzhöhe ca 1m
    Fusstütze
    Stufenlos verstellbar
    verstellbare Spreitzung zum Neigungsausgleich
    einhändig zu von hier nach da zu stellen- klemmbares Spreizgelenk
    im Freien lagerbar
    weniger:
    minimales Gewicht
    minimales Staumass




    Christoph

    High Matthias,
    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: me42</i>
    <br />


    Ich habe eine Beplankung aus 1,5mm Flugzeugsperrholz geplant und wollte dieses mit Nieten und Epoxy befestigen. Ich habe das Material schon da, bin aber noch nicht sicher, ob der enge Biegeradius zu Problemen führen wird. Eventuell muss ich es unter Wasserdampf vorbiegen.



    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Ich glaube da brauchst Du keine Bedenken haben. Idealerweise nimmst Du die Maserung der Decklagen aufrecht, also 90° zur Biegung. Die Haftung von Epoxydharz an Aluminium kann man deutlich erhöhen, wenn man das Harz direkt nach dem Auftragen mit groben Schleifpapier einschleift (da unter Harz kann das Aluminium nicht gleich wieder oxydieren).


    "Shooting-Board" auf deutsch: Stosslade ;-)


    Christoph <i></i><i></i>

    High,
    dann war halt doch noch immer gerade was anderes wichtiger ...
    am Ende wars aber nahezu punktgenau fertig:

    Das Gerüst ist mit Depron beplankt welches von innen mit Velur beklebt ist.
    Das Wetter hatte jedenfalls seine Chance ...
    Immerhin haben wir einige schöne Momente erhaschen können.
    Christoph

    High Henri,
    spontan fallen mir 4 Möglichkeiten ein:
    1: der Klassiker- Kontern eventuel mit Flügel oder Rändelschraube
    2: Mit Feder vorspannen, wie bei Einstellschrauben am Vergaser
    3: eine etwas dicker Blechlasche über die Gewindebohrung mit einer zusätzlichen Schraube befestigen, mit Kernlochbohrung versehen, von der Gewindebohrung her Gewinde reinschneiden, anschliessend die Blechlasche leicht abwinkeln- dadurch quasi im Gewinde vorspannen

    4 Mit Schraubensicherung mittelfest (blau) eine Schraube ins Gewinde Kleben, nach ein paar Stunden wieder rausdrehen und die Einstellschrauben eindrehen

    High,
    hat ja noch etwas Zeit, aber dann möcht ich dem Wetter eine Chance geben. Deshalb habe ich mal angefangen:




    Der Eine oder Andere dürfte zumindest ahnen können, was das wird ;-)


    Christoph

    High,
    herzlichen Glückwunsch.
    Ich würd das jetzt nicht unbedingt "Schwachstellen" nennen. Ne Montierung ist doch immer ein Kompromiss:
    Kurze Hebel versus freie Beweglichkeit
    Bei ner Go-to- Steuerung zB. halte ich eine Rutschkupplung oder Klemmung nicht unbedingt für sinnvoll. Rutschkupplung dann höchstens als Ueberlastsicherung , doch die kann man auch über das Motordrehmoment sicherstellen.
    Bin gespannt
    Christoph

    High Lars,
    ja der 5" Kutter (mein erstes und einziges "richtige" Fernrohr); ohne ADC,den hatte ich mir eh erst danach besorgt und bei der Höhe (43°) und 5" Oeffnung ist der Nutzen auch wohl grenzwertig, denk ich mal. Geschärft habe ich mit dem "mexikanischen Hut" Filter in Giotto in 2 Stufen, frag mich nicht, ob sowas sinnvoll ist- ich bin da wirklich ziemlich ahnungslos.
    Christoph

    High Christian,
    ja- mein ich. Ich weiss noch dunkel als die ersten aufkamen, und ich mir gedacht hab: mag ja gut sein, aber für das Geld bau ich mir lieber nen Fernrohr. Zur Zeit gibts den von Ts-Optics in der Bucht für 110€, das ist dann ja eher so meine Preisklasse. Ich hab dann in den Wasserwagenring um 180° versetzt noch ein M3 Gewinde rein gemacht (ne deutliche Markierung täts wohl auch). Dann ist die Wasserwaage oben und besser einsehbar.
    Ich denk mal mein Fernrohr hält sich da an die Theorie (zumindest beim Reflektor), und der rote Kanal ist der Schärfste. Und klar ist der blaue der Unschärfste. Das sollte wohl einfach durch die Luftunruhe bedingt sein. Ich habe jetzt keinen wirklich stichhaltigen Vergleich, mir scheints aber vor allem beim Blaukanal wirklich deutlich was zu bringen. Der Grüne und Rote erscheinen mir schärfemässig kaum noch unterschiedlich.
    Aber ich betreibe das Ganze ja völlig dilletantisch und ohne perfektionistischen Anspruch (von delectare sich erfreuen ;-) ) , Videoaufnahmen und Bildbearbeitung am Rechner sind für mich beinahe völliges Neuland (ich hab auch erst seit kurzem nen Rechner der nicht hard- und softwaremässig um mindestens 10 Jahre hinterherhinkt)- Visuell ist der Unterschied jedenfalls an meinem Fernrohr bei höheren Vergrösserungen absolut augenfällig und den etwas grösseren Aufwand allemal wert.
    Christoph

    High,
    ich fang dann einfach mal an ...
    nachdem mir bei meinem ersten Film-Versuch aufgefallen war, wie aufgebläht (unscharf) gerade der Blaukanal bei meiner Farbkamera ist, habe ich mir erstmal einen ADC von TS-Optics angeschafft. Trotzdem sind die Bilder (auch ohne ADC) schon mal echt begeisternt im Vergleich zu meinen analogen schwarz/weiss Aufnahmen ohne Nachführung. ;-)
    Selbst auf die Schnelle eingestellt ist der Schärfegewinn am Okular ebenso wie in den Filmen (auch bei diesem ADC im unteren Preisniveau) tatsächlich beeindruckend.
    Jetzt also mein Zweiter Anlauf:

    Jupiter mit Ganymed am 16.4. 5Uhr 31 MESZ



    Saturn am 15.4. 5Uhr20 MESZ


    5" Kutter f28 (Bilder 2/3 verkleinert) TSADCN ASI120MC-s


    Christoph