Posts by marsface47

    Hallo Dietrich,


    erstmal Danke für den Tipp mit Spiekeroog!

    Letzten Samstag (Tag der Astronomie) haben wir in unserer Vereinssternwarte mangels Besucher einiges getestet, u.a. auch die Reichweite des WLAN-Dongles und parallel dazu qDSLR zur Kamera-Steuerung.

    Der Dongle war auch durch 2 Wände und auch über 10 Meter Entfernung noch ansprechbar, wobei die Verbindung zwischen Kamera (Canon 70D) und Android-Tablet im Gebäude schon anfing zu mucken.

    Dongle-Steuerung mit einem iPhone (iOS 14) und im Vergleich mit einem alten Android (7.0) kein Unterschied.


    VG Peter

    Hallo Wolfgang,


    ich habe eine SynScan NEQ3-2 und bin vor einem Jahr auf WLAN-Dongle umgestiegen. Bisher habe ich mit iPhone (iOS 14) keine Probleme gehabt, allerdings hat dieses bequeme drahtlose Steuern m.E. einen Nachteil: Es fehlt beim Ausrichten und Zentrieren/Alignment das haptische Feedback der Steuertasten einer Handbox. Man hängt mit dem Auge am Okular und ein Finger ist auf dem Touchscreen, der aber schnell mal daneben tippt. Dann fährt die Monti garantiert nicht dahin, wohin sie eigentlich soll oder man verstellt den Nachführungsspeed.

    Ansonsten gegenüber der Handbox besser und strukturierter. Die App funktioniert auch auf einem alten Android-Handy (7.0), da ich oft meine kleine zweite SAM dabei habe, die nur drahtlos über mein iPhone zu bedienen ist.


    VG Peter

    Moin,


    ich wohne im Großraum Bremen und ein Kurztripp zu einer der am nächsten liegenden Sternenparks, z.b. Westhavelland, steht schon lange auf meiner "Bucket List"

    Jetzt sind die beiden Nordseeinseln Spiekeroog und Pellworm dazugekommen, wobei Spiekeroog sogar im "Nahbereich" liegt, bei dem auch ein spontaner kurzer Besuch in frage kommen könnte.


    Allerdings ist Spiekerogg eine autofreie Insel, und solange ich etwa 20-30 kg Ausrüstung mitschleppe, um mehr als nur mit Fernglas und Fotostativ zu spechteln, fällt alles andere außer Auto (oder WoMo bei den noch ambitionieren) flach.

    Was haben sich die Verantwortlichen auf der Insel dabei gedacht? Ich habe gerade mal versucht, auf der Webseite der Insel nach Details zu forschen, aber selbst das Stichwort "Sterneninsel" ist auf der Seite ein Fremdwort.

    Nur ein relativ dunkler Himmel ist noch lange kein Argument, um Astro-Touristen anzulocken, das ist nicht mal was für Sommer-Badegäste, die sich kaum die Mühe machen, im Hochsommer die 3 Stunden rund um M itternacht zum Sternegucken zu nutzen.


    VG & CS

    Peter

    Moin,


    bei der part. SoFi im Juni kam mir bei den Serienaufnahmen für ein "Perlenkettenbild" (50 Frames von Anfang bis Ende mit 40 mm auf DSLR) die Idee, bei Transits oder SoFi Timelaps-Videos anzufertigen.

    Damit die Sonne bei den Hunderten Aufnahmen über Stunden ohne Sprünge in der Bildmitte bleibt, müsste man Guiding einsetzen.

    Ich habe dafür an meiner Guiding-Kamera ASi 120 MC-S für das zum serienmäßigen Zubehör zählende C-Mount "Fisheye" (2,1 mm) einen Mini-Sonnenfilter angefertigt.

    Damit müsste die Sonne mit der PHD2 Software einen punktförmigen "Leitstern" abgeben.

    Gestern habe ich es ausprobiert, bekam auch einen ausreichend kleinen "Leitstern" im Kontrollscreen; scheiterte aber. PHD brach immer wieder bei der Kalibrierung mit der Meldung "Stern hat sich nicht ausreichend bewegt" ab.

    Ich vermute, es liegt an der extrem kurzen Brennweite, die bei den wenigen Graden der Kalibrierung den "Leitstern" nicht bewegt.

    Damit fällt PHD2 zum Sonnen-Guiding aus, aber wie könnte man es alternativ machen?

    Würde es reichen, ohne exakte Polausrichtung (am Tage) nur mit 1-Stern-Alignment (auf Sonne) eine exakte Nachführung hinzubekommen?

    Hat jemand gute Tipps oder Erfahrungen.


    VG & CS

    Peter

    Moin,


    ich habe mir vor längerer Zeit für meine NEQ 3-2 SynScan Montierung das WLAN Dongle zur Steuerung per Handy-App zugelegt und die Handbox verkauft.

    Alles wirklich gut und komfortabel, bis auf.....

    .... die Justierung zum präzisen Alignment oder Zentrieren. Wenn das Auge am Okular hängt und man nicht spürt, welche Taste (Touchzone) man drückt, um die gewünsche Korrekturrichtung zu starten, erwischt man selten die richtige und "eiert" viel zu lange mit hohem Frust-Potential herum.

    Daher überlege ich, mir doch wieder eine Handbox zuzulegen, die man "blind" bedienen kann; allerdings möchte ich beide Steuerelemente während einer Session benutzen.


    Kann man im laufenden Betrieb das WLAN-Donge entfernen und die Handbox anschließen, um das oben genannte Steuern mit den spürbaren Richtungs-Tasten der Handbox anzuwenden?


    VG & CS

    Peter

    Hallo Reinhard,


    danke für den Tipp, hab mir das Programm schon heruntergeladen und installiert. Aber man braucht wohl Hilfe, Öffnen oder Importieren der Teilbilder bringt keine Reaktion auf dem Bearbeitungs-Screen.

    Auf YT gibt es auch nur Videos für "iMerge Pro"; aber wenn man eine "Grundausbildung" braucht, helfen Erläuterungen für die "Meisterschulung" nichts.

    Oder hast zu Zeit für ein paar Infos oder Tipps?


    VG Peter

    Moin,


    ich suche nach einem einfachen Fotoprogramm, das aus mehreren Ausschnittbildern (Sonne oder Mond) ein Gesamtbild erstellt.

    Zwar habe ich "ICE Image Composite Editor" von MS auf meinem PC, mit dem ich schon mal (vor rd. 2 Jahren) zuletzt ein Mondbild aus rd. 10 Einzelfotos erstellt habe, aber irgendwie arbeitet diese Software jetzt anders als am Anfang oder ich habe dadrin etwas ungewollt verstellt. Offenbar sind nur noch Panoramen (eindimensional) und keine 2dimensionalen Komposite möglich.

    Muster siehe hier:

    Bitte keine Tipps, "Photoshop" zu benutzen, ich kaufe mir auch keinen Porsche, um damit 3 mal in 2 Jahren zu fahren. Freeware wäre optimal.


    VG

    Peter

    Moin,


    ich habe in der Vergangenheit aus mehreren Auschnittbildern (Mond) mit der Microsoft Software "ICE" fast ohne zusätzliche Bearbeitung ein komplettes Bild des Trabanten erstellen können, wenn sämtliche Teilbilder die komplette Mondoberfläche erfasst hatten.


    An einer Sternwarte konnte ich jetzt mit HAlpha und Spezialfiltern Sonnenbilder erstellen und habe drauf geachtet, wegen der kaum sichtbaren Struktur (Granulen) die komplette Scheibe in rd. 20 Einzelbildern (Teleskop mit 1950 mm Brennweite und 2fach Barlow) zu erfassen.


    Leider hat aber MS irgendwie die Funktionen verändert, es ist geht wohl nur noch mit Panoramen. Mit welchen anderen Mitteln (außer Photoshop - habe ich nicht) kann man (ggf. mit Handarbeit) aus solchen Teilbildern ein rundes Gesamtbild erstellen (lassen)? Das este Beispielfoto gehört nicht mit zur Reihe.


    VG

    Peter

    Hallo Frank & Martin,

    vielen Dank für die Antworten, insbesondere die wirklich hilfreichen Tipps und Empfehlungen von Frank! Die werde ich mit Sicherheit umsetzen und freue mich, eine leichte Alternative zum "Monstrum" Canon 60D + Batteriepack zu haben; auch mein OAZ am Teleskop wird sich freuen und muss nicht soviel Gewicht verkraften ;) Habe sie aber mangels Gelegenheit bis heute noch nicht astromäßig eingesetzt.


    Frank, hast du zufällig Erfahrungen mit der Software "DSLR dashboard" zur Fernsteuerung von Canon-, Nikon- und Sony-Kameras?

    Ich habe mir die besorgt, funktioniert per USB an meiner Canon 60D in Verbindung mit einem Android Tablet ganz ordentlich, bedarf aber noch etwas Übung.

    Laut dem Entwickler G. Wenger soll sie auch an allen Sonys funktionieren. Aber wenn ich die NEX-5 anschließe, passiert nichts.


    VG & CS

    Peter

    Hallo Alexander,


    zum Thema Flats gibt es unterschiedliche Tipps oder Meinungen, aber grundsätzlich sind sie nur dafür da, um die Vignettierung der Optik (Abschattung aus den Ecken) herauszurechnen.

    Es muss nicht unbedingt unmittelbar nach den Lights oder Darks geschossen werden, sondern kann auch später mit derselben Optik und Brennweite gemacht werden.

    Da es hier nicht auf Fokus ankommt, kann man die auch mit Zeit- oder Blendenautomatik aufnehmen, um eine ausgewogene Belichtung zu erzielen.

    Falls du mit einem Histogramm vertraut bist, sollte es eine normale Kurve zum linken Rand zeigen.


    Ich habe mir für meine gängigen Astrofoto-Optiken DIY Flataufsätze mit geringem Aufwand und Kosten selbst gebaut: Ein altes, weißes T-Shirt zurecht geschnitten und aus mehreren 5 cm breiten Kartonstreifen mit Uhu/Tesafima einen genau passenden Objektivring geklebt, der mehrlagig einigermaßen stabil ausfallen sollte. Dann den Stoff straff drüberziehen und mit Klebeband außen fixieren, fertig. Aufnahmen am besten gegen eine beleuchtete, helle Fläche.


    VG & CS

    Peter

    Moin!


    Ich bin durch Zufall auf einer "Schwarzen-Brett-Seite" auf ein supergünstiges Angebot einer gebr. Sony NEX-5 (nur Gehäuse) gestoßen, die ich evtl. (mit T2-Adapter) als Alternative zur "dicken/schweren" EOS 60D für unmodifizierte Astrofotos (Planeten, Mond ggf. große Nebel) einsetzen würde.


    Hat jeman Erfahrung mit dieser Kamera, welche Vor- oder Nachteile müsste man beachten?


    VG & CS

    Moin!


    Zur drahtlosen Steuerung meiner beiden Canons habe ich den kleinen mobilen WLAN Router von TP-LINK, der mit der alternativen Firmware für "DSLR Controller" sehr gut funktioniert.

    Ich möchte aber auf eine andere Software (DSLR Dashboard) umsteigen, da sie auch das spezielle Tool "LRT Timelaps" enthält, mit dem man vollautomatisierte Serien beim Übergang vom Tag in die Nacht und umgekehrt erstellen kann.

    DSLR Dashboard bringt eine eigene Firmware für den TP-LINK mit, und nun überlege ich, ob das ohne Probleme (und ggf. reversibel) zu erledigen ist.

    Zum Aufspielen einer anderen Firmware benutzt man im Browser die Oberfläche des Routers; allerdings sieht die jetzt durch die Firmware von DSLR Controller anders aus und enthält auch nicht mehr einen Menüpunkt zum Upgrade.

    Das Teil hat an der Frontseite einen Reset-Knopf; wird damit die originale Firmware wieder hergestellt oder einfach alles gelöscht?


    VG & CS

    Peter

    Hallo Sabine,


    eine interessante Alternative zur weit verbreiteten Baader-Folie ist die "Solarix" Polymer-Folie von Explore Scientific.

    Die liefert ein orange-gelbliches Bild, ist deutlich stabiler als die von Baader und eignet sich sowohl zum Fotografieren als auch zum reinen Beobachten.

    Mit diesem Set kannst du dir selbst einen paasenden Filter für ein Teleskop oder Fotoobjektiv als auch eine Solar-Brille basteln:

    https://www.ebay.de/itm/EXPLOR…er-Folie-A4/274449078124/


    VG & CS

    Peter

    Moin Hanswerner,


    gegen diese "Lichtverschmutzung" eignen sich 2 Filter: CLS (City Light Suspension) und UHC (Ultra High Contrast)

    Für Canon APS-C DSRL gibt es die sogar als Clip-Filter, die direkt vor dem Spiegel eingesetzt werden können.

    Wenn du direkt in Farbe fotografierst, bringen beide Farbstiche mit, erzeugen aber ein deutlich dunkleren Himmelshintergrund.

    Optimal sind sie bei der LRGB Fotografie mit einer Mono-CMOS Kamera, bei denen man über die Bild-Nachbearbeitung vieles noch optimieren kann.

    Das geht aber auch schon mit DSS oder Fitswork.


    VG & CS

    Peter

    Hallo Dietrich,


    so eine Reihe zu erzeugen, ist leichter als man glaubt.

    Berechne etwa, wieviel Einzelbilder du bei starrer Kamera abhängig von der Brennweite brauchst. Stabiles Stativ wird mal als selbstverständlich vorausgesetzt.

    Für solche Reihen (Mond und Sonne sind etwa gleich groß) kannst du mit einem Bild alle 5 Minuten rechnen, dann ist der Mond etwas mehr als einen vollen Durchmesser weitergewandert.

    Benutze für die Berechnung den Bildwinkel des Objektivs im Verhältnis zum Durchmesser vom Mond zzgl. Lücke.

    Die fertigen Einzelbilder kannst du mit der Freeware "StarStax" zu so einem Komposit (wie in deinem Beispiel) zusammensetzen, mit der man auch Startrails-Bilder erstellt.

    Zum Testen einfach mal bei klarem Himmel mit irgendeiner Mondphase ausprobieren, damit's bei der nächsten Finsternis nicht schiefgeht.

    Viel Erfolg!


    VG & CS

    Peter

    Moin,


    Ich habe schon mehrere Timelaps Videos vom Beginn der Dämmerung bis zur kompletten Dunkelheit mit der DSRL und kurzen Brennweiten erstellt. Die einzelnen Bilder habe ich manuell parallel zur nachlassenden Helligkeit nachgeregelt, um immer ein leicht unterbelichtetes Einzelbild zu bekommen. Erst nach völliger Dunkelheit habe ich dann die endgültige Belichtung (meist 30sec) eingestellt.


    Wie kann man die Kamera so einstellen, dass sie selbsttätig von Anfang an eine ungefähr gleichmäßige, nicht zu helle Belichtung hinbekommt und am Ende doch relativ lang belichtete Einzelbilder mit mehr als 3 Sternen erzeugt?


    VG & CS

    Peter

    Moin Patrick,

    dein Hinweis ist nett, aber leider noch ausbaufähig.

    Ich habe irgendwo im neuen Outfit "angemeldet bleiben" angeklickt und daher ist die Abmelde-Funktion aus meinem Kontrollzentrum verschwunden.

    Wie kann ich das rückgängig machen?


    VG Peter

    Moin Winnrich,


    der Polsucher ist ein einfaches Mini-Teleskop und bringt daher die optische Umkehr Rechts-Links und Oben-Unten mit. Das ist allerdings "einprogrammiert", so dass du es schon beim Einrichten ignorieren kannst, da es bei der Kalibrierung mit den Madenschrauben ausschließlich darauf ankommt, das Fadenkreuz exakt in die Mitte zu bekommen. Und die Mitte bleibt auch seitenverkehr immer die Mitte ;-))


    Die Apps, die Polaris Uhrzeit-gemäß anzeigen, also wie bei dir um 5 Uhr, haben das genau so berücksichtigt; d.h. eigentlich steht Polaris immer genau gegenüber. Das kannst du z.B. auch mit "Stellarium" nachprüfen, dort steht Poalaris immer korrekt. Hast du also den Sucher gut kalibriert, dann sollte er auch auf 0 Uhr oben und 6 unten stehen, wenn dein Teleskop auf der "Home-Position" steht, d.h. Gegengewicht nach unten; RA-Markierung auf 0°.


    VG & CS
    Peter

    Moin Karl,


    ich hatte bis vor kurzem auch diesen kleinen Mak und habe ihn auf einer Sky-Watcher EQ3 (mit Goto) betrieben.
    GoTo ist sehr schön, aber kostet als Nachrüstung für eine "normale" EQ3 rd. 400 € Aufpreis.
    Daher ist dein Zielobjekt als azimutale Montierung natürlich deutlich preiswerter, aber eben nur mit Schwerpunkt Beobachtung.
    Es gibt aber für diese EQ Montierungs-Klasse eine gute Zwischenlösung mit beiden Motoren und einer Steuereinheit, die sogar einen ST4 (Guiding) Port hat; preislich dann auf dem gleichen Niveau wie die Star Discovery.
    Das Auffinden von lichtschwachen Objekten ohne GoTo ist mit den z.Zt. verfügbaren Handy-Apps (SkyPortal oder Universe2Go) ziemlich einfach, sofern dein Handy Kompaß und Lagesensor mitbringt.
    Und eine äquatoriale Montierung bringt immer die Option mit, sie auch mal fotografisch mit Langzeitbelichtungen von Deep Syk Objekten einsetzen zu können.


    VG & CS
    Peter

    Hallo Manfred,


    diese Montierung habe ich mir vor ca. 15 Monaten als Nachfolger einer Sky-Watcher Star Adventurer gekauft, da ich eine kompakte Monti mit Goto suchte. Ich wohne in einer lichtveschmutzten Gegend in der Nähe von Bremen und muss daher immer "aufs Land" hinaus fahren, brauche daher mobiles und nicht zu schweres Equipment.


    Ein relativ gravierender Mangel an diesr Montierung ist die unzureichende Klemmung der Polhöhe, die mit zunehmender Last unsicherer wird. Es gibt nur eine Justierschraube, daher entfällt eine sichere Lage durch die Konterung. Gerade in der kalten Jahreszeit macht sich das bemerkbar, wenn man nicht nach 1-2 Stunden in der Kälte nachzieht.
    Auch die Klemmung der Deklination ist m.E. nicht ausgereift, man muss tlw. an zu kleinen Schrauben mit enormer Kraft drehen. Es sind sogar dazu Plastikschrauben eingesetzt, die ich gleich am Anfang durch Stahl-Flügelschrauben ersetzte.


    Da mir deswegen 2 x bei den hier seltenen optimalen Bedingungen ein langer Abend ins Wasser fiel, habe ich sie wieder verkauft und bin jetzt bei einer Sky-Watcher EQ3 Pro SynScan gelandet. Mit der bin ich voll zufrieden und sie verkraftet meine Ausrüstung (für Astrofotos) locker.


    Mich wundert auch der enorm gestiegene Neupreis, ich habe 2019 noch 100 € weniger (inkl. Koffer) bei TS bezahlt.


    VG & CS
    Peter

    Moin!


    Wenn du etwas handwerkliches Geschick mitbringst, ist ein paßgenauer und selbst gebauter Sonnenfilter die preiswerteste Lösung. Das Ersaparte kann man dann z.B. in einen kleinen Sonnen-Sucher investieren.
    Die Polymer-Folie von EXPLORE SCIENTIFIC (ND 5) ist gegenüber der von Baader stabiler und bietet auch ein angenehmes, oranges Bild.
    In der Größe von ca. DIN A4 kostet ein Blatt ca. 25 € und bringt dazu eine Anleitung und Zubehör zum Selbstbau mit.
    Da z.B. für einen6- oder 8-Zöller noch rd. die Hälfte übrig bleibt, kann man den Rest gut auf eBay verkaufen, die nächste part. SoFi steht im Juni auf dem Kalender.


    VG & CS
    Peter

    Hallo Altan,


    das, was du schilderst, hat mir beinahe auc den Einstieg in die fortgeschrittene Astrofotografie verleidet. Das Problem ist der Fokus des Guiding-Scopes; unter PHD2 sehr schlecht einzustellen.
    Um zusammen mit der Guiding-Cam den richtigen Fokuspunkt zu finden, solltest du zuerst mit "SharpCap" (oder "FireCap")auf dem Laptop oder Tablet ein Livebild erzeugen. Die korrekte Belichtung kann man bei dieser Software ganz einfach über einen Schieberegler herausfinden. Wenn du dann noch ein sehr helles Objekt oder z.b. die dünne Mondsichel ( in den nächsten 3 Tagen - trotz Kälte optimale Bedingungen) anpeilst und optimal fokusierst, ist dein Equipment optimal eingerichtet.
    Dann kannst du auf PHD2 wechseln und mit ets 3 sec Belichtung bekommst du dann auch den schwarzen Kontrollbildschirm mit Sternen zu sehen. Die Belichtungseinstellung "Auto" ist nicht empfehlenswert.


    Viel Erfolg, VG & CS
    Peter

    Hallo Rolf,


    mit so einer relativ kurzen Brennweite reicht zum Einstieg auch erstmal eine DSLR oder spiegellose Systemkamera mit Objektiv- und T2-Adapter. Ob eine Vollformat oder eine APS-C entscheidet der Geldbeutel; die Unteschiede in den Ergebnissen sind für den Einstieg zu vernachlässigen.
    Die "Spezialisten", ggf. sogar gekühlt, die etwa gleich teuer, aber nicht "alltagstauglich" sind, machen erst bei Deep Sky mit langen Brennweiten Sinn, wenn auch noch Guiding erforderlich ist.
    Falls es doch eine CMOS sein soll, bietet ZWO eine große Palette, z.B. die relativ preiswerte 120 MC-S für ca. 200 €.


    VG & CS
    Peter

    Hallo Stephan,


    gängige Fadenkreuz-Okulare in 1.25" bewegen sich zwischen 15 und 20 mm Brennweite. Die Brennweiten können unterschiedlich sein, dein helles Zielobjekt wird sich so oder so im Gesichtsfeld finden lassen. Du solltest aber unbedingt eine Beleuchtung dazunehmen, um die Alignmentsterne exakt im kleinen Quadrat in der Mitte beider Doppelfäden zu platzieren.


    VG & CS
    Peter

    Hallo,


    solange die Sonne scheint, ist das easy: Richte das Rohr gegen die Sonne und gegen einen möglichst hitzeunempfindlichen Untergrund, bzw. lege ein durchsichtiges Blatt über die Öffnug; bzw. durch ein Milchglasfenster.
    Stelle einen Zollstock daneben, Null sollte auf Höhe der Frontlinse sein und bewege das Rohr längs der Skala, bis die Sonne punktförmig ist. Lies den cm-Wert ab, fertig.


    VG & CS
    Peter