Posts by Fried

    Hallo Oliver,

    Ich finde auch beide Aufnahmen sehr gelungen. Ein deutlicher Unterschied der beiden Filter wird wahrscheinlich erst bei Nebeln sichtbar, die viel Sauerstoff Licht emittieren.


    Grüße

    Fried

    Hallo Sebastian,

    der Fehler ist ja identifiziert, prima. Auf die Reihenfolge kommt es an. 1. Einnorden 2. Alignment.

    Wenn du die Montierung eh schon mit dem PC verbunden hast, würde ich auf die Handsteuerbox verzichten und mit einem Astroprogramm arbeiten. Da hast du dann allles beisammen- Montierung, Kamera,Guiding-. Das vereinfacht dein Handling, du kannst auf das Alignment verzichten und stattdessen platesolven und du kannst auch dithern, was deine Fotos sicherlich verbessert.


    Falls du dennoch weiter mit der Handbox arbeiten willst, ist es wichtig, vor dem Alignment der Handbox zu sagen, dass das Fernrohr in Parkposition ist (du kannst es entweder durch lösen der Achsen manuell schwenken oder per Handbox), denn beim Anfahren des 1. Alignmentsterns nimmt die Montierung an, dass sie vorher in Parkposition war und berechnet daraus den Drehwinkel.

    CS

    Fried

    Hallo Peter,

    Sieht doch schon mal recht gut aus. Wie du selbst schon schreibst, du brauchst mehr Belichtungszeit. Kannst du die Blende weiter öffnen?

    Schau dir mal den hellen Stern auf 3 Uhr an. Die Spikes erscheinen unscharf, vielleicht kannst du den Fokus optimieren zb. mit einer Bahtinov Maske als Hilfsmittel. Nur bei optimalem Fokus wirst du auch mehr Details in den Galaxien erreichen.


    Clear Skies und weiterhin viel Erfolg

    Fried

    Hallo Patrick,


    der GPU Komakorrektor ist recht tolerant, was kleine Abweichungen in dem Kameraabstand betrifft, du willst ja kein Vollformat korrigieren. Es kann also möglich sein, mit bestückter und mit leerer Schublade gute Komakorrektur zu erreichen. Probieren geht hier über studieren.


    CS

    Fried

    Hallo Patrick,


    beide Teleskope sind für einen Anfänger für Deep Sky Fotographie nicht gut geeignet. Da hat man dich leider falsch beraten. Wenn du es einfach haben willst und auf optische Justage verzichten möchtest, nimm einen Refraktor mit entsprechendem Flattener oder Reducer.

    Wenn es etwas preiswerter seien soll, nimm einen F5 Newton z.b aus der Skywatcher PDS Reihe und den GPU Komakorrektor. Dann musst du aber kollimieren. Ansonsten sind die recht gutmütig, was Fokuslage etc betrifft. Wenn es unbedingt ein F4 sein soll, dann nimm bitte einen hochpreisigen Carbonnewton z.b. von Lacerta. Den musst du nicht jedesmal neu kollimieren wie andere F4 und auch die Fokuslage ist bei der üblichen Temperaturänderung über Nacht recht stabil.


    Gruß

    Fried

    Der schmalbandigere Filter, der wirklich Wasserstoff und Sauerstoff trennen kann, ist der L extreme. Der L enhance ist etwas breitbandiger und kann daher nicht wirklich O III und H beta trennen. Wegen der breiteren Transmission kann man aber kürzer belichten.


    Gruss

    Fried

    Wenn die Temperatur heiss genug ist (und die heisseste Temperatur ist immer im Kern) fusioniert das Helium. Dabei wird nicht unterschieden zwischen ursprünglich vorhandenem Helium und dem durch Wasserstofffusion gebildeten Helium, denn die Atome sind identisch, sie müssen sich nur auf der entsprechenden Temperatur befinden, damit die Stossenergie gross genug ist, dass es zur Fusion kommt.


    Viele Grüse

    Fried

    Hallo Tom,


    der 150/750 PDS Neton passt gewichtsmäßig seht gut zu der EQ5 Montierung. Ich habe mit dieser Kombination viele Jahre erfolgreich Astrofografie betrieben. Was du damit in etwa erreichen kannst, siehst du auf meinem Youtube Kanal

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    Von der EQ3 Montierung würde ich dir fotografisch mit dem 150er Newton abraten, weil zu wackelig.


    Viele Grüße

    Fried

    Hallo Sabine,


    Der neue Trend bei CMOS Kameras sind 16 Bit Chips. Damit gewinnst du erheblich an Dynamikumfang. Die neue Chipgeneration zeigt auch kein Verstärkerglühen mehr, was die Bildkalibration und Bildbearbeitung wesentlich vereinfacht.
    Zum Thema Pixelgröße: Undersampling ist immer kritischer als Oversampling. Deine 3,7ym passen da sowohl bei 400 als auch bei 1000 mm Brennweite recht gut.


    Viele Grüße
    Fried

    Hallo Erich,
    Die Last auf den Drehpunkt = Achslager wäre exakt gleich. Das System wäre theoretisch durch den kürzeren Hebel weniger schwingungsanfällig. In der Praxis bringt es aus meiner Erfahrung meist nichts, es sei denn die Stange ist wabbelig.


    Viele Grüße
    Fried

    Hallo,
    Ich hab mal mal eine Frage passend zur Galaxiensaison. Besteht die realistische Chance mit einem f4 Newton und praktikabler Belichtungszeit von ca 1 Nacht den Jet in M87 zu fotografieren?


    Clear Skies
    Fried

    Kann Multistar Guiding eine mangelhafte Polausrichtung ausgleichen? Ich würde sagen nein, es muss zur Bildfelddrehung kommen und damit zu Sternverzerrung bei langbelichteten Aufnahmen. Denn Drehpunkt von Teleskop (=RA Achse) und Himmelsdrehpunkt stimmen nicht überein. Besonders auffällig ist das, wenn das Teleskop 90° zum Himmelspol zeigt, also nach O oder W. Weniger auffällig ist die Sternverzerrung in Richtung des Himmelspols oder in Gegenrichtung, also N oder S. Kurzbelichtete Aufnahmen können das Problem verdecken.


    CS
    Fried

    Liebe Affenfans,


    auch mir ist der Kerl Anfang März ins Netz gegangen. War erstaunt, wie hell der Nebel ist, daher nur 3,5 h Belichtungszeit mit Dualschmalbandfilter Lextreme an QHY268c im Highgainmode bei Gain 62 am Lacerta Newton 8" f4.
    Ich habe an meinem Standort mit viel Lichtverschmutzung zu kämpfen, dafür scheint der Lextreme das ideale Gegenmittel und trotz Schmalband hält sich die erforderliche Belichtungszeit in Grenzen.


    Clear Skies
    Fried


    Hallo Alex,
    Das Alignment der Montierung hilft dir, bei einem Goto Befehl das Zielobjekt korrekt anzufahren. Das hat nur indirekt etwas mit der Polausrichtung zu tun, da die Montierung annimmt, in Parkposition auf den Himmelspol zu zeigen, sozusagen der erste Orientierungspunkt im Alignmentprozeß.
    Die exakte Polausrichtung bewirkt, dass der RA Motor der Montierung die Erddrehung ausgleichen kann und dabei die Sterne am gleichen Ort des Kamerachips stehen bleiben. Dazu muss die RA Achse aber genau auf den Himmelspol zeigen. Dann deckt sich der Drehpunkt deines Teleskops mit dem scheinbaren Drehpunkt des Himmels am Beobachtungsort. Stimmen beide Drehpunkte nicht überein, gibt es Sternstriche bei länger belichteten Fotos.


    Clear Skies
    Fried

    Hallo Rainer,


    das ODM hat mich animiert, auch mal auf das Objekt zu halten. Wollte dabei meinen neuen Dualbandfilter LExtreme an der QHY268c ausprobieren.
    10 h Belichtungszeit aus meinem durch Straßenlampen lichtverschmutzten Garten. Der Schmalbandfilter hat sich unter diesen Bedingungen bewährt. Teleskop war ein Lacerta Newton 8" f4.


    Clear Skies
    Fried


    Hallo Frank,


    bezüglich Gewicht und Transport ist die EQ6R durch den Tragegriff erstaunlich gut handhabbar. Wenn du dich nicht entscheiden kannst, geh doch mal in einen Astroladen und trag das gute Stück mal probeweise herum. Hab ich auch so gemacht und war dann von der EQ6R als richtige Wahl für mich überzeugt.


    Viele Grüsse
    Fried

    Hallo Frank,


    du kannst eigentlich nicht erwarten, dass du mit einer der drei von dir aufgeführten Montierungen und mit einem Teleskop von 750 mm Brennweite ungeguidete Aufnahmen länger als ca 1 Minute machen kannst. Das geht nur mit mehr als doppelt so teuren Montierungen oder eben preisgünstiger mit einem Guidingsystem.
    Von der Tragfähigkeit und Stabilität ist eine HEQ5 ausreichend für deinen Newton. Windgeschützte Aufstellung vorausgesetzt.
    Hab 5 Jahre den gleichen Newton auf einer EQ5 betrieben. Ging problemlos ohne Guiding bis 60s und mit dem Mgen Guider bis 600s (länger hab ich nicht probiert, denn dann muss man schon sehr genau einnorden). Fotos kannst du hier sehen:

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    Clear Skies
    Fried

    Hallo Anton


    ich hab sowohl die EQ3 als auch die EQ5 gehabt.
    Ich kann dir von der EQ3 nur abraten, die EQ5 ist deutlich stabiler, aber immer noch gut tragbar.
    Ich habe mit der Kombination EQ5/SW 150PDS viele Jahre Astrofotografie betrieben. Ungeguidet waren 50s Subs möglich, mit Guiding (ich benutze Mgen2) waren auch 5 min Belichtungszeit kein Problem. Beispiele siehe hier:

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    Windschutz sollte man haben, sonst ist das Ganze durch den langen Hebel des Newton instabil und man bekommt Eiersterne. Wenn du in einer eher windigen Gegend wohnst, würde ich daher statt Newton zu einem kleinen Apo mit 60-80mm Öffnung raten. Auch eine wesentlich schwerere Montierung wie die EQ6 beseitigt das Windproblem mit aufgesatteltem Newton nicht.
    Noch eine Anmerkung zu deinem Photoequipment. Für runde Sterne in den Bildecken brauchst du auf jeden Fall noch einen Komakorrektor. Gut bewährt mit dem SW 150 pds hat sich der Baader MPCC Korrektor.


    Clear Skies
    Fried