Posts by Markus85

    Hallo Rudi,


    also die Clicklock-Klemmen von Baader sind schon gut. Habe auch eine an meinem SW-OAZ - diese hier.


    Da mein Flextube - wie viele Skywatcher - sehr viel Backfokus hat, ist das kein Problem, wenn die Klemme etwas aufbaut. Egal was du als 2" klemmen willst, es ist danach sauber und wirklich fest geklemmt. Ich nutze für 1,25" zusätzlich diese Klemme - da ist dann das Cheshire auch schön zentrisch geklemmt.


    Das ganze Zubehör kostet natürlich viel Geld, da hast du Recht.


    Grüße

    Markus

    Hey Rudi,


    was hast du denn für einen Okularauszug?


    Lässt sich der schwarze Kunststoffring, an dem die Klemmschraube sitzt herunter schrauben?


    Wenn es der original SW OAZ ist, dann befindet sich in dem OAZ Auszugrohr ein M54 Innengewinde (bitte vorher aber nochmal mit der Schiebelehre messen). Dort kannst du einen passenden Clicklock montieren.


    Die bauen aber ganz schön auf (so um die 30mm) - hast du genug Backfokus - auch mit Kamera?


    Grüße

    Markus

    Servus Richard,


    muss es ein neues Okular sein?


    Evtl. findest du ein qualitativ hochwertiges Okular auf dem Gebrauchtmarkt.


    Nur als Beispiel ist hier ein 14mm Radian von Televue. Glaube, die haben 20mm Augenabstand.


    Wie Gerd, wollte ich auch auf Explore Scientific verweisen, da dort meiner Meinung nach das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut ist.


    Kennst du diese Seite hier im Forum? Da wird erklärt, in welchen Abstufungen Okulare sinnvoll gestaffelt sein können.


    Mir gefällt es immer, wenn ich tagelang rum rechnen kann, um das "perfekte" Ergebnis zu erzielen :face_with_tears_of_joy: :beaming_face_with_smiling_eyes: :zany_face: .


    Grüße

    Markus

    Hallo Günther,


    ich habe den selben Justierlaser wie Christian - er ist noch einigermaßen preiswert.


    Wenn es ein Laser sein soll, dann ist wichtig, dass du ihn sauber spannst und kalibrierst, bevor du deinen Newton damit einstellst (dafür sind drei Madenschrauben am Laser angebracht).


    Einfach in den OAZ stecken und die Klemmung ein klein wenig aufmachen, dass du den Laser drehen kannst. Wandert der Laser auf dem HS ist er nicht kalibriert.


    Ich bevorzuge einen Concenter (hier im Angebote-Forum) mit anschließender Justage durch ein Cheshire, da ein Laser meiner Meinung nach überreagiert, sollte er nicht wirklich sauber gespannt sein.


    Falls du über eine Klemmschraube spannst, rate ich dir von einem Laser ab.


    Schöner Gruß

    Markus

    Servus Raul,


    falls ein anderer FS noch kommen sollte, da hat Kalle66 mal einen Beitrag geschrieben, wie man den manuell berechnet.


    Alternativ den Beleuchtungsrechner verwenden.


    Bin auch gerade dabei meinen Flextube zu verlängern und FS zu verkleinern, da die Flextube ja ziemlich große FS für visuell haben.


    Gruß

    Markus


    Nachtrag:

    Ich peile <20% Obstruktion an.


    Wenn du einen kurzbauenden OAZ verbaust (wie ich vor habe), kannst du die Stangen verlängern und den FS kleiner dimensionieren und deine Ausleuchtung wird nicht kleiner.

    Hallo Pete,


    lieben Dank für deine ausführliche Antwort.


    Die beiden Kollegen reinigen Astrodon Filter, die stammen ja wie die Lumicon auch aus dem Hause OSI.


    Soviel ich gelesen habe, produziert aber jede Firma (Astrodon, Lumicon, JMI, Farpoint) weiterhin ihre eigenen Produkte, um den Bestandskunden ja nicht zu verscheuchen :D.


    Also bin ich mir nicht sicher, ob es da nicht doch Unterschiede in der Beschichtung / Pflegehinweise gibt.


    Die von dir beobachteten Halos, nach deiner Reinigung stimmen mich jetzt noch vorsichtiger.


    Hmmmm, was mach ich denn... was mach ich denn.... ich warte mal noch auf die Antwort von Marcus.


    Grüße

    Markus

    Hi Marcus,


    vielen Dank für die Info.


    Du schreibst "deine Lumicon Gen 2", ist da ein O3 auch dabei?


    In anderen Threads hab ich gelesen, dass nicht jeder Lumicon bzgl. der Reinigung gleich gehandhabt werden kann, deshalb nochmal die Nachfrage.


    Grüße

    Markus

    Hallo zusammen,


    ich habe mir einen gebrauchten 2" O3 Lumicon Filter gekauft, ich glaube es ist ein Gen 2 Filter (schwarzes Kunststoffgehäuse mit klarem Deckel).

    Wofür steht eigentlich das LF3045 auf dem Deckel der Verpackung - LF evtl. für Lumicon Filters?


    Aber jetzt zum eigentlichen Thema:

    Der Filter hat eine Schliere auf der Filteroberfläche.


    Jetzt habe ich schon den ein oder anderen Thread gelesen, auch in anderen Foren und komme irgendwie zu keinem Ergebnis, wie ich ihn reinigen soll. Anscheinend gab's mal auf AOKswiss einen guten Artikel dazu, die alten Links führen zwar noch zum genannten Artikel, jedoch wurde dieser anscheinend überarbeitet, da dort nichts mehr bezüglich der Reinigung steht.


    Mit einem Optikpinsel bin ich schon drüber, die Schliere ging natürlich nicht weg.


    Meine Astronomik Filter sind extrem kratzfest, da traue ich mich mit leichter Seifenlauge und Mikrofasertuch ran, sollte mal ein Fettfleck drauf sein. Bei dem Lumicon bin ich mir da nicht sicher, ob ich ihn verkratze.


    Im schwarzen Forum hat wohl jemand versucht seinen Lumicon DeepSky Filter mit Isopropanol und vorsichtigem Wischen zu reinigen, was die Beschichtung wohl zerstört hat. Das ganze ist allerdings schon etwa 25 Jahre her - vom Alter sollte es ein Gen 1 gewesen sein. Die Filter SOLLTEN heute mehr aushalten.


    Hat von euch jemand einen Lumicon O3 und Erfahrungen mit der Entfernung von Schmutz, der nicht mit Blasebalg und Pinsel zu entfernen war?


    Vielen Dank für eure Antworten

    Schöne Grüße

    Markus


    Hallo Hubertus,


    bei bis 16. Größenklasse ist dann schon eine große Optik von Nöten. Einen solch großen parallaktisch montierten Newton habe ich noch nicht gesehen. Schön :)


    Schöne Grüße

    Markus

    Hi Daniel,


    so war das jetzt nicht gemeint - ich bin halt so ein Korinthenk... ...und will immer alles genau sehen, bevor ich glaube, dass etwas passt.


    Wenn du den FS rund und mittig einstellst - nur visuell, dann kann das auch passen.


    Wichtig ist zum Schluss der Sterntest - der ist am genauesten. Wenn der passt, dann passt auch die Justage.


    Die ganzen Justierwerkzeuge sind nur Hilfsmittel.


    Statt der Abstandshülse (wie bei meinem Aufbau auf dem Bild), dann bei dir am besten eine Barlow in den OAZ rein stecken und den Justierlaser durch die Barlow leuchten lassen. Dann bekommst du am HS einen großen roten Fleck, der die HS Mittenmarkierung umhüllen soll, dann ist es nämlich egal, ob der Laser justiert ist oder nicht.

    So etwa:


    (Der HS sieht durch die Spiegelung des Huts mit dem Knauf zweigeteilt aus, da ich schräg von oben in den Tubus photographiert habe)


    Danach bekommst du den Schatten des Lochringverstärkers am Laser abgebildet:


    Den Schatten dann über die HS Schrauben mittig auf die Mattscheibe stellen.


    Ich persönlich justiere am liebsten aber statt Laser mit dem Cheshire-Okular.


    6.) Justage am Stern:


    Wenn das dann alles passt, musst du für die Photographie dann unmittelbar vorher am Stern justieren. Also Nachführung einschalten und einen Stern (ein mittelheller wird immer empfohlen - warum weiß ich auch nicht) mittig ins Gesichtsfeld bzw. ins Bild nehmen und dann intra- und extrafokal defokussieren. Der FS Schatten sollte dann fast mittig abgebildet werden. Er soll beim intra- und extrafokalen defokussieren immer um den Offset des FS hin und her springen.


    Link zum Sterntest


    Oben auf dem Bild ist der Sterntest abgebildet.

    Ganz links außen und ganz rechts aussen siehst du den FS Schatten, wie er leicht Aussermittig auf dem aufgeblähten Stern hin und her springt.


    Du kannst das alles auch mit einer Guidingkamera machen:


    Justage über Kamera - Daniel Nimmervoll hat da schöne YouTube Videos.


    Grüße

    Markus

    Hi Daniel,


    also für die Photographie muss der Newton schon sehr sauber justiert werden. Photographie mache ich nicht, aber prinzipiell ist die Justage natürlich die Selbe.


    Wie schnell ist dein Newton? Desto schneller, desto exakter sollte er justiert werden.


    Nur mit einem Laser bin ich immer nicht 100%ig zufrieden, da der Laser selbst dejustiert sein kann - einem dejustierten Laser würde man aber mit einer Barlowlinse Herr werden, wenn man den Laser in die Barlow schiebt.


    1.) Zuerst müsste der Okularauszug sauber ausgerichtet werden (dazu muss aber die Spinne samt FS ausgebaut werden).

    Das OAZ Rohr muss möglichst genau auf die gegenüberliegende Seite des Huts ausgerichtet werden. Dazu auf der Hutinnenseite auf halben Innenumfang des Huts einen kleinen Punkt mit einen Stift setzen.


    Halben Innendurchmesser bestimmen (da kann man anstelle eines Stahlmaßstabs auch einen dünnen Streifen Pappe nehmen):


    Höhe des Mittelpunkts des OAZ bestimmen:


    OAZ so ausrichten, dass der Punkt Mittig im OAZ-Rohr abgebildet wird. Hier mit dem Konzenter:


    2.) Wenn der OAZ dann eingestellt ist, die Spinne samt FS wieder sauber einbauen - mit sauber meine ich mittig zum Hut. Der FS-Offset muss dafür aber durch einen aussermittig geklebten FS realisiert sein.


    3.) Sind der OAZ und die FS Spinne nun richtig justiert, muss der FS rund und mittig (mittels den Schrauben an der FS-Spinne) zum OAZ ausgerichtet werden. Dabei muss man GERADE (entlang der optischen Achse) durch den OAZ schauen (dabei hilft ein Konzenter).

    Den HS decke ich dafür mit einem weißen Blatt Papier oder einem Stück Styropor ab, dann sehe ich beim Blick durch den Konzenter nur einen weißen FS - das verwirrt mich weniger ^^:


    4.) Wenn der FS dann rund und mittig ist, muss das Papier zwischen HS und FS wieder entfernt werden um den HS rund und mittig zum OAZ einstellen (auch wieder mit den drei Schrauben am FS) zu können.


    Sollte der HS abgeschnitten auf dem FS abgebildet sein, dann passt die Höhe des FS nicht (dann muss die mittlere Schraube des FS-Halters heraus oder hinein gedreht werden, um den FS in der Höhe zu verstellen):


    zu 3.) und 4.)

    Um besser zu verstehen, was man auf den beiden Bildern sieht, hier noch eine kleine Erklärung:


    Bei den beiden obigen Bildern sieht man den vermeintlichen Größenunterschied von FS und HS sehr schön. Der FS wird durch den Konzenter mit 5 Ringen um das Kernloch abgebildet, der HS mit 4 Ringen.


    Beim unteren Bild ist nicht nur der HS (weiß) zu sehen, sondern beim genauen hin sehen auch der 5. Ring des FS, so wie den geschwärzten FS-Rand, der in die linke, obere Bildecke zeigt.


    Der FS wird aufgrund der weißen Pappe, die zwischen FS und HS liegt weiß abgebildete.


    Der HS wird weiß abgebildet, weil ich das Teleskop Richtung weiß gestrichener Wand schauen lassen habe. Die Schatten auf den weißen Spiegelbildern sind irrelevant und stammen von einem Knick in der Pappe und einem Schatten auf der Wand.


    5.) Optische Achse HS auf OAZ Achse ausrichten.


    Die Justage am besten mit dem Gewicht durchführen, mit dem Beobachtet wird.


    Also z.B. ein Gewicht am OAZ anbringen, der dem Setup am nächsten kommt. Sieht bei mir dann so aus:

    Hi Daniel,


    bis nach Ostfriesland kann ich leider nicht kommen ^^.

    Hast du schon mal selbst probiert ihn zu justieren? Welches Justierwerkzeug hast du?


    Vllt. können wir das ja online machen. Am besten ist es eh, wenn du das selbst beherrscht.


    Gruß

    Markus

    Hallo Wrapfel,


    du schreibst, dass du keinen Sucher dran hast und quasi die kleinste Vergrößerung dann ja dein Aufsuchokular ist. Ich würde jetzt trotz des nicht perfekt dunklen Himmels das 31er Nagler nicht gleich ausschließlich. Das 27mm Panoptik hat "nur" eine 30,5mm Feldblende, das 31er dagegen 42mm. Mehr Überblick hast du bei dem 31er auf jeden Fall.

    Und da die genannten Okulare keine Billigstokulare sind, sind dann früher oder später ein, zwei gute Filter auch drin. ;)

    Aber wie hier schon erwähnt wurde, ist der Hintergrund dann eben etwas heller - wobei ich persönlich das für ein größeres Feld gerne hin nehme.


    Schöne Grüße

    Markus


    Nachtrag:

    Sollte ein Komakorrektur ein Thema sein, dann verlängert der oftmals die Brennweite und dann bist du gleich mal bei 1mm weniger AP.

    Jetzt gehöre ich ja wirklich noch nicht zur alten Generation... Aber als die Festplatte meines ersten PC's defekt war und mein Onkel sie aus tauschte, fragte ich ihn wie groß denn die Neue sei.

    Seine Antwort: Die hat jetzt 2 Gigabyte - die wird dir dein ganzes Leben reichen, die bekommst du nie voll :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing:


    Meine Story ist nicht halb so gut wie die Euren - ich tippe, meine muss erst noch reifen :rolling_on_the_floor_laughing: