Posts by Rainmaker

Netzwerkarbeiten / geplante Serviceunterbrechungen 26./27.01.2022 - mehr Infos Hinweis ausblenden =>

    Hallo Erwin,


    mir geht es auch weniger um den Himmel, als viel mehr um den dunklen Vordergrund. Es ist halt arg störend, wenn da vor ein paar dunklen Bäumen oder einer Wiese ab und an bunte Pixel aufploppen. Mal sehen was ich so finde oder basteln kann was hochgesättigte Bereiche ausschließen kann ...



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    (==>) Ben,


    danke, schön wenn es gefällt, dann hat es seinen Zweck erfüllt.


    (==>) Norman,


    danke für die Warnung vor den Killerkühen, mit denen hätte ich als Flachländer jetzt nicht gerechnet. Nachtspaziergänger und Pistenraupen habe ich hingegen leider schon kennengelernt.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    wenn der Algorithmus so funktioniert, dann wäre es wohl eher nicht hilfreich ihn auf meine Zeitraffer anzuwenden. Die fraglichen Hotpixel sind nicht auf einzelnen Bildern zu erkennen, sondern auf dutzenden oder mehr und diese Bilder folgen alle aufeinender. Problemetisch ist auch die deren Farbe, bzw. deren Ausdehneung, denn zumeist sind es rote oder blaue Fehlpixel, diese sind aber größer als die Grünen. 5x5 Pixel sind keine Seltenheit, gleichzeitig ist die Helligkeit nicht unbedingt sonderlich hoch. Selbst mit einem Medianfilter sind diese Dinger nicht gut zu entfernen, da sie nur größer, aber kaum schwächer werden.
    Problematisch könnte auch die Anwesenheit von beweglichen Lichtquellen (Fahrzeuge) und unregelmäßig bewegten Objekten (Bäume bei Wind) sein. Hier dürften sich dann wohl vermehrt Artefakte ergeben ...



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Ben,


    das material vom Risstal habe ich inzwischen aus dem Netz genommen, aber ich habe noch zwei Filme aus meiner kleinen Alpenexkursion 2018 online.


    http://panoristik.de/daten/alpen_2018_01/index.html
    http://panoristik.de/daten/alpen_2018_02/index.html


    Bitte wirklich erst warten bis die ersten 30 sek. heruntergaladen sind, sonst stockt es mit hoher Wahrscheinlichkeit. Danach kannst Du den Ausschnitt in jede Richtung drehen und auch etwas zoomen. Die Auflösung habe ich allerdings auf 4k begrenzt, da sonst die Datenmenge zu groß wird und es sonst auch Probleme mit einigen Grafikkarten gibt.


    Das Risstalfilmchen werde ich noch einige Zeit durch den digitalen Quirl drehen müssen ehe es fertig ist. Unter anderem muss ich noch die elenden Flugzeuge entfernen.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Ben,


    sicher gibt es in den Alpen massenhaft gute Standorte, aber die Anzahl wird schon deutlich geringer, wenn sie hoch und leicht erreichbar sein sollen. Soll dann auch noch die Umgebung tauglich für 360° Zeitraffer sein, dann sind es nochmal ein paar weniger ...


    Ich arbeit übrigens gerade an einem alten Zeitraffer aus dem Risstal. Die Aufnahme muss überarbeitet werden, da sich der Nebel, der ungleichmäßige Hintergrund und die Artefakte der Rauschunterdrückung nicht mit der von mir angestrebten Bildqualität vertrugen, schließlich sollen die Aufnahmen demnächst in einem Planetarium gezeigt werden ...


    Den Parkplatz südlich des Jaufenpasses habe ich schon auf meiner Liste. Leider liegt ein geeigneter Standort 250m höher und ist mehr als 1,5km entfernt. Das eigentliche Problem ist aber, dass ich eher einen Ausweichstandort im Norden der Alpen im Bereich von Lengries und Rottach Egernsuche, denn für den Süden ist die Liste schon voll. ;) Ich will halt flexibel auf das Wetter reagieren können und auch nicht auf einen Standort ausweichen an dem ich schon fotografiert habe.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Thomas,


    PixInsight habe ich leider nicht und ich weiß auch nicht wie schnell es mit extrem großen Bilder bei der Batchbearbeitung von 1500 Bildern und mehr ist. Entschuldige, wenn ich da nicht sofort zugreife. Wie erkennt PixInsight denn ob es sich um ein Hotpixel oder um ein korrektes Bildsignal handelt? Ich frage, weil man mit dem richtigen Ansatz vielleicht eine entsprechende Korrektur in AE nachbauen könnte.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    (==>) Marwin,
    das klingt gar nicht gut. Ganz ehrlich, ich überlege ob ich den Brauneck von meiner diesjährigen Liste streiche. Ich habe halt nur ein paar Tage in den Alpen und es währe unschön durch die ganze Republik zu gurken und dann eine dieser Nächte auf einem Berg zu verbringen auf dem Bauarbeiter eine Lichtorgie feiern...


    (==>) Rene,
    fahre doch einfach ein mal im Jahr in die Alpen. ;) Ich mache es auch so, denn hier im Norden bekomme ich bei dem Siff und der Lichtverschmutzung eh kein Ergebnis mehr zustande was es lohnen würde dafür den Rechenknecht eine ganze Woche zu quälen. :(



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Ben,


    danke für das markieren des Standortes. Mal sehen ob die Übersicht und die Entfernung zu den Gebäuden ausreicht um ansprechende Aufnahmen zu machen.
    Die Sache mit dem Parken bezog sich übrigens eher auf die Preise, denn der Parkplatz ist ja auf den Satellitenaufnahmen unübersehbar. ;) Bei vielen Seilbahnen hat man halt das Privileg zwei mal zu zahlen, wenn man über Nacht oben bleibt. Da ich meinem Geld natürlich nicht böse bin versuche ich das möglichst zu vermeiden.
    Eine letzte Frage hätte ich noch. Wie sieht es dort oben mit Leuten aus die wild in der Dunkelheit rumfunzeln? Ich habe leider in dieser Hinsicht schon häufiger Probleme gehabt und möchte keine verdorbenen Aufnahmen oder tagelanges Rumrechnen um eine, eigentlich schöne, Aufnahme zu retten.
    Ansonsten ein wirklich schöner Bericht, der Lust auf mehr macht.



    MfG


    Rainmaker


    PS:Die 35kg sind mir auch viel zu viel, aber was soll man machen, wenn die Ausrüstung so viel wiegt, es keine leichtere Technik gibt und auch niemand das Gerödel für einen auf den Berg schleppen will ...

    Hallo Ben,


    entschuldigen meine Neugier, aber könntest Du mir vielleicht die Koordinaten eures Standortes auf dem Brauneck mitteilen? Der Berg befindet sich auf einer Liste möglicher Sandorte, an denen ich vielleicht Zeitraffer aufnehmen möchte, nur ist der von mir per Fernerkundung gefundene Standort ein wenig arg weit von der Seilbahn weg. Das wäre unter normalen Umständen nicht weiter tragisch, aber mit 35kG Gepäck und Knieproblemen möchte ich die Lauferei soweit wie möglich einschränken.
    Wie sieht es eigentlich mit dem Parken aus, wo macht ma das am günsigsten im Bereich der Talstation?



    Dank und Gruß


    Rainmaker

    Hallo,


    ich habe ein kleines Problem mit meinen Kameras. Es treten bei der Erstellung von Zeitraffern immer wieder temporäre Hotpixel auf. Das sieht natürlich unschön aus und stört den Bildeindruck erheblich. Die Frage ist nun, wie bekommt man die Dinger weg, bzw. so weit gedämpft, dass sie nicht mehr auffallen?
    Darks fallen leider aus, da zwischen den Bildern einfach nicht genügend Zeit ist. Maskieren ist auch keine gute Lösung, da man einfach nicht alle erwischen kann, außerdem kann man die maskierten Stellen unter gewissen Umständen bei starken Beleuchtungsänderungen sehen. Der Staub und Kratzer funktioniert auch nicht, da die Pixel sich durch das Debayern auf mehr als ein Pixel erstrecken. Man muss also größere Radien verwenden, was Details stark reduziert und trotzdem fette rote oder blaue Farbflecken hinterlässt.
    Mir gehen inzwischen die Ideen aus, deshalb wäre ich für Anregungen aus dem Forum dankbar.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    wer nur mit JPGs arbeitet kann sich auch VirtualDub und die passenden Plugins runterladen. Das Programm und die Plugins kosten nichts und eine Begrenzung auf eine gewisse Anzahl Frames gibt es nicht. Ich habe früher immer damit gearbeitet und eigentlich nie Probleme gehabt.
    Für die Arbeit mit Raws gibt es glücklicherweise auch kostenfreie Lösungen.Vielleicht sind die nicht immer so komfortabel, aber sie funktionieren auch recht problemfrei.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    in den letzten 20 Jahren würde ich sagen ist es hier um eine halbe Magnitude schlechter geworden. Fst vielleicht noch gerade so ein 5,irgendwas sein, der Horizont ist rundum hell und die Milchstraße ist nur noch ein mattes etwas, dass in Richtung Horizont von der Schildwolke begrenzt wird, darunter ist nichts mehr.
    Schlimmer ist aber noch die Lichtwut der umgebenden Nachbarn. Ich habe heute keinen PKW und kann trotz recht gutem Himmel jegliche Beobachtung knicken. Der Garten wird von einem Nachbarn mit Licht geflutet der Angst vor Einbrechern hat und die Terrasse kann ich knicken, weil eine ältere Dame sich zusätzlich zu ihren paar Dutzend Lämpchen im Garten zwei brutal helle LED-Scheinwerfer hat setzen lassen, welche auf rund 40m hier immer noch eine Helligkeit von zwei Lux bringen. Auf Nachfrage sagte sie mir gerade, dass sie die Flutlichter nicht abschalten könne. Schöne neue Welt ...


    Ich habe übrigens in den beiden Foren mal gefragt ob sowas wie die schon ewig lange zurückliegende Petition nicht mal wieder Sinn hätte. Die Resonanz war verhalten und wenn ich mich recht erinnere gab es sogar Leute die sowas für komplett unnötig hielten.



    MfG


    Rainmaker

    Moin Ezylryb,


    an deiner Stelle würde ich die Entscheidung für einen relativ kurzen Achromaten nochmals überdenken. Ich habe füher bei Oberndorfer und andern auch gelesen, dass man mit einem Refraktor die doppelte Definition eines Spiegelteleskopes bekommen würde und sich ein Linsenfernrohr daher besonders für die Planetenbeobachtung eignen würde. Die Entäuschung über einen 4" f/10 chinesischer Fertigung war daher um so größer. Nein, das Gerät war im Rahmen seiner Möglichkeiten nicht schlecht, aber der Restfarbfehler doch ziemlich groß. Im Verglich mit meinem damaligen 114er Kaufhaus-Newton war das Bild weniger ästethisch und es zeigte auch nicht mehr. Mein 6" f/8 Selbstbau-Newton mit uralten und verkratzten selbstgeschliffenen Spiegel zog den 4" Refraktor gnadenlos ab.
    Wenn Du dir also einen Fraunhofer holen willst, dann einen langbrennweitigen, also f/15 oder f/20. Leider sind die Dinger kaum zu beschaffen, daher teurer und die Montierung muss für so einen langen Hebel auch entsprechend sein, es wird also ziemlich teuer. Mein Empfehlung würde also in Richtung 6" f/8 oder vielleicht auch 8" f/8 Newton gehen. Ich habe einen alten 8" f/8 mit Zeiss Spiegel und 27mm Fangspiegel, der ist ein richtig feines Planetengerät. Die 8" f/8 sind im Massenmarkt leider abwesend, alternativ bleibt wohl nur ein 8" f/6 wenn es günstig werden soll.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    hier mal eine kurze Rückmeldung zu dem Projekt. Die Bestellung der Widerstände ist glorreich gescheitert, da der Versender es nicht schaffte die Ware zu mir zu schicken. Ich habe daher auf Widerstände mit ein Ohm zurückgegriffen, was natürlich die notwendige Zeit bis zum Stannungsangleichen deutlich erhöht hat. Nach drei Tagen waren alle Zellen auf der gleichen Spannung und ich habe sie initialisiert. Der weitere Zusammenbau des Akkus gestaltete sich problemlos.
    Unschön war allerdings eine hohe Spannugsdifferenz nach dem Laden. Trotz Balancing gab es zwischen den einzelnen Paketen einen Unterschied von bis zu 0,2V. Also doch Schrottzellen bekommen oder irgendeinen Fehler beim Zusammenbau gemacht?
    Auffällig war, dass immer eine der parallelgeschalteten Gruppen eine deutlich höhere Spannug hatte, aber die drei anderen nahezu gleich waren. Ich habe mir dann das Balancing genauer angesehen und festgestellt, dass es ein Problem mit der Absenkung des Ladestromes gibt. Dieser ist beim B6AC V2 eh nicht so sonderlich hoch und die Absenkung zum Ende hin verhindert bei Akkus dieser Größe effektiv ein vollständiges Balancing. Mit stärkeren Ladegeräten gibt es das Problem nicht. Trotzdem läßt sich auch mit einem so kleinen Ladegerät ein mit 38Ah doch recht großer Akku vollständig balancen. Man muss sich nur einen Stecker für den Balancer basteln über den sich jedes Zellenpaket einzeln als 1S Akku ansprechen läßt. Damit steht dann eine deutlich höhere Leistung bereit, mehr als etwa 1A würde ich aber nicht einstellen, da die kabel doch recht dünne sind und die Leitung gegen Ende des Ladevorgangs vom Ladegerät drastisch reduziert wird.


    Würde ich wieder so einen Akku selbst basteln? Trotz der anfänglichen Probleme kann ich das nur bejahen. Eigentlich ist es gar nicht so schwer und die Kosten von rund €120,- für einen 38Ah Akku sind doch sehr verlockend. Allerdings würde ich vielleicht das Gehäuse für den Akku mit einer Isolierschicht bauen und eine kleine Heizung für Temperaturen deutlich unter 0°C verbauen, denn die Zellen reagieren auf Temperaturen jenseits von -10°C mit deutlichen Leistungsverlusten.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Technohell,


    wichtig wäre zu wissen wie gut Du im Basteln bist, bzw. was an Werkzeug dir zur Verfügung steht. Mit dem Zugriff auf eine gut ausgerüstet Werkstatt eines Heimwerkers ist fast alles möglich. Falls Du dann noch einen Dreher unter deinen Bekannten hast steht deinem privaten Raumfahrtprogarmm wenig entgegen. ;)


    Da Du kein Geld hast brauchst Du mehr als andere eine große Portion Vitamin B. Je mehr Leute Du kennst um so mehr Möglichkeiten hast Du. Das betrifft nicht nur die Fertigungsmöglichkeiten, sondern auch die "speziellen Sonderangebote". Irgendwo fällt immer was runter. Womit ich keine Sturzschäden meine, sondern viel mehr Dinge die übrig sind, wenn die Leute ihren Gerätepark neu ordnen, jemand in die ewigen Jagdgründe geht oder sonst was passiert.
    Also versuch mal ein paar Sternfreunde in deiner Umgebung zu finden, vielleicht gibt es ja sogar eine Volks- oder Schulsternwarte (manche haben auch eine kleine Werkstatt ;)). Wobei ich aber nicht meine, dass Du dich zu einem berufsmäßigen Schnorrer entwickeln sollst, sowas kommt halt nie gut an.


    Falls Du mal grob angeben könntest wo Du wohnst, könnten dir die Forenteilnehmer aus den entsprechenden Gegenden vielleicht auch noch ein paar Tipps geben wo Du vielleicht Anschluss und etwas Hilfe bekommen könntest.



    MfG


    Rainmaker



    P.S.:Falls Du dich drei Monate eher gemeldet hättest, wäre noch ein "etwas stärker gebrauchter" 120er Flauenhofl aus China mit EQ-4 gegen Porto bei mir zu haben gewesen...

    Hallo,


    (==>) leopold,


    nein, ein Ladegerät mit Balancer löst nicht das Problem. Ein Balancer wirkt erst, wenn der Akku zusammengebaut ist. Hier geht es um Spannungsdifferenzen vor dem Zusammenbau.


    (==>) Tino,


    vor allem neigen LiPos dazu auch mal gern in Flammen aufzugehen und sowas mag ich bei größeren Akku-Kapazitäten gar nicht.
    Passende Widerstände bekomme ich von einem Freund. Sobald die von mir nachbestellten acht Zellen angekommen sind werde ich die Akkus mal zusammenschließen und im Anschluss initialisieren. Gebalanced wird der Akku natürlich im Normalfall auch und neben der 20A Überlastsicherung im Batteriewächter wird es, wie auch bei meinem letzten Akku, auch separate Glasrohrsicherungen geben.


    (==>) Markus,


    aus Kostengründen verwende ich 32650er Rundzellen. Ein Balancer habe ich im Ladegerät. Das hat den Vorteil, dass man, wenn es mal sehr schnell gehen muss, den Akku auch mal ohne Balancing laden kann (Das Ladegerät lädt in diesem Fall den Akku nicht zu 100%, sondern stoppt kurz bevor die Ladeschlussspannung erreicht wird). Von einer Nacht auf die andere hat man zwar üblicherweise genug Zeit, aber ich muss ja erst mal vom Berg runter, dann den Akku laden, zum nächsten Standort fahren und dann auch noch auf den nächsten Berg rauf.
    Außerdem würde ich gern den Unterspannungschutz selbst konfigurieren. Für meine Zwecke hätte ich gern eine sehr hohe Schwelle zum Wiedereinschalten, denn der Verbrauch ist mit den Kameras doch ziemlich gepulst. Bei einem üblichen Unterspannungsschutz bricht die Spannung während der Aufnahme ein und die Kameras schalten kurz ab. Nach kurzer Zeit erholt sich die Spannung, die Kammeras starten erneut und werden durch den externen Auslöser erneut ausgelöst und schalten wieder ab. Das belastet unnötig die Verschlüsse.


    (==>) Roger,


    ich mag Methode entladene Zellen zu koppeln auch nicht besonders, aber zumindest könnte man so mit einem einfachen Ladegerät einen halbwegs gleichen Spannungszustand, in dem Fall halt 2,80V, erzielen. Ich werde daher auch die Methode der Koppelung über Widerstände verwenden.
    Wie schon weiter oben habe ich nie vor gehabt den Akku ohne Balancing oder Tiefentladeschutz zu verwenden, ich weiß nicht wie alle immer wieder darauf kommen.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Martin,


    wenn Du es bedenklich findest, dann ist das deine Sache. Die Formel kenne ich natürlich, aber ich weiß nicht, ob es da nicht doch noch mir unbekannte Effekte gibt die man in so einem Fall unbedingt berücksichtigen muss. Ich habe einfach nicht die Zeit um mich in jedes Thema einzuarbeiten, denn neben dem Hobby Astronomie gibt es noch ein paar Dinge in meinem Leben die erheblich wichtiger sind, z.B. Job, Familie, Pflege und das Eigenheim um das ich mich auch noch kümmern muss.
    Wenn ich so Nachfrage hat das nicht nur den Grund, dass ich es nicht weiß, sondern ich versuche auch ein klein wenig zu verstehen, besonders, da die Leute die mir hier ab und an bei kleinen Problemchen helfen auch nicht allwissend sind. Die Sache mit der ungleichen Spannung und was man dagegen machen kann war z.B. einem Elektrotechniker aus dem Bekanntenkreis auch nicht geläufig.


    Das im letzten Post von mir genannte Verfahren kommt übrigens ohne Widerstände aus, funktioniert aber nur, wenn die Batterien frisch aus der Fabrik kommen und gleichzeitig geladen werden. Das kommt ja nun inzwischen nicht mehr in frage. Bliebe höchstens alle auf ein gleiches Maß zu entladen, aber ob das ein übliches Ledegerät hinbekommt bin ich mir doch sehr unsicher. Da ich keine lustige Grillparty mit meinen Akkus machen möchte werde ich mal schauen wie die Sache mit de Widerständen möglichst einfach umzusetzen ist.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    ich habe inzwischen aus einer Quelle erfahren, dass die Zellen wohl initialisiert werden sollen vor dem ersten Zusammenbau. Es sollen alle Zellen mit einer etwas erhöhten Spannung geladen, dann zusammengeschlossen und und einige Tage zusammen verbunden bleiben. Die Spannungsdifferenz soll sich so angeblich angleichen. Erst danach soll der Akku dann benutzt werden.
    Ich schätze das ist das selbe Verfahren wie Tino es beschreibt. Die Frage ist nun für mich nun nur wie hoch der Wiederstand sein soll der zwischen die Zellen geschaltet werden muss.


    Übrigens keine Angst, ein Balancer ist beim Akku natürlich vorgesehen, genau wie ein Akkuwächter der eine mögliche Tiefentladung verhindert. Außerdem wird es noch einen Beeper geben der akustisch meldet, dass eine der Zellengruppen unter 2,8V rutscht. Einmal im Jahr werde ich dann wohl den Akku aufdröseln und die Zellen einzeln laden und testen.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    die Zellen stammen natürlich vom gleichen Hersteller und es handelt sich offiziell angeblich auch um den gleichen Typ. Geladen wurden die Zellen einzeln bis zu einer Ladeschlussspannung von 3,6V. Zur Kapazitätsfeststellung wurden die Zellen einzeln mit dem Ladegerät bis zu einer Spannung von 2,8V entladen. Ein Blancer wurde hier logischerweise nicht verwendet, da dies bei einer einzelnen Zelle nicht möglich ist.
    Bei dem geplanten 4s4p-Akku wird es natürlich einen Balanceranschluss geben, auch wenn die Zellen nicht einzeln balaciert werden können. Mir geht es hier nun darum wie man die Zellen nun zusammenschließen soll. Wie üblich nur nach Kapazität sortiert oder soll ich lieber nach der maximalen Spannung sortieren und eine ungleiche Kapazität der verschiedenen Gruppen hinnehmen.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    (==>) Jesco,


    ich bin bisher einfach mal von 64 Mikroschritten ausgegangen, da ich diese Einstellung an meiner MTS-3 verwendet habe und bisher keinerlei Probleme gehabt habe. Um ehrlich zu sein bin ich bisher davon ausgegangen, das dies für andere modernere Steuerungen keinerlei Problem sein sollte. Bei der Teenastro bin ich jetzt aber darauf gestoßen, dass da wohl alles jenseits von 32 Mikroschritten interpoliert wird. Genaueres erfahre ich aber in zwei Wochen von jemandem der sich eingehender damit auseinander gesetzt hat.


    (==>) Wolfi,


    o.k., 350kg sind eine Ansage. Das sind also gleich mehrere Klassen zwischen unseren Montierungen. Ganz ehrlich, vielleicht tendiere ich da doch ein wenig mehr zu Nema 17-Motoren, denn mehr als 75-80kg bewegte Masse wird es wohl bei meiner Montierung nicht geben, eher deutlich weniger. Ich habe gerade die Spiegelzelle des 14ers um ca. 2,5kg abgespeckt und so wie es aussieht wird das ganze Teleskop später so um 25kg auf die Waage bringen.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    die Zellen für meinen LiFePo4-Akku sind vom Chinamann geliefert worden und eigentlich bin ich ganz zufrieden. Versprochen wurde eine Kapazität von mindestens 5950mA und geliefert wurden Zellen mit einer Kapazität von 6083 bis 6638mA. So weit so gut und nun könnte ich eigentlich die Zellen zu einem 4s4p-Akku zusammenbasteln, aber es gibt da ein kleines Problem, welches ich dank meines Unwissen nicht lösen kann. Die Spannung der Zellen ist trotz gleichen Ladestandes nicht gleich. 12 Zellen liefern 3,36V und 4 Zellen 3,46V. Die Frage ist nun soll ich die Zellen nach Kapazität sortieren oder nach Endspannung? Ich habe bisher keine Akkus zusammengebastelt und möchte natürlich nicht gleich die Zellen kaputt machen.
    Woran liegt eigentlich die Differenz? Bei gleicher Chemie sollte doch eigentlich auch die gleiche Spannung an den komplett gefüllten Zellen anliegen.


    Ich wäre euch wirklich dankbar, wenn mir hier die wissenden Elektronikgötter unter euch weiter helfen könnten.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    den 120er f/8 kann man mit einem sehr steifen Stativ visuell vielleicht noch auf einer GG/EQ-4/5 verwenden, aber so richtigen Spaß macht das sicherlich nicht. Die HEQ-5 habe ich nie getestet, aber auch der EQ-6 sollten beide Gerätetypen recht anständig funktionieren. Der Schwachpunkt ist hier aber auch das Stativ, wenn es ausgezogen wird. Visuell sollte es aber locker ausreichen, wenn man denn gewillt ist so einen Klopper herumzuschleppen.
    Eine leichtere Lösung wäre vielleicht eine azimutale Montierung wie die Giro. Ich habe meinen 5" (Halb)Apo ab und an da drauf und bin nicht unzufrieden.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    danke für die Tipps, auch wenn ich mich aus Zeitmangel mal kurz ausgeklinkt hatte. ;)


    (==>) Birki,


    Nema 23 also ... das sind ganz schöne Klopper mit einem Lebendgewicht (Motor und Vorgetriebe) von ca. 1,5kg. Muss das wirklich sein? Ich meine, bei deiner Montierung vielleicht, aber ich glaube zwischen der Rupp m.3 und deinem Selbstbau liegt glaube ich mindestens eine ganze Klasse, wenn nicht sogar noch mehr. Möglicherweise verschätze ich mich aber auch.


    (==>) Jesco,


    ich hatte eigentlich eher an ein Vorgetriebe von 1:5 gedacht. Wenn ich richtig gerechnet habe sollte die Schrittweite immer noch deutlich unter der Auflösung der 14,5er Optik liegen. Was den Motor betrifft bin ich aber immer noch nicht viel weiter, aber es liegt jetzt also irgendwo zwischen Nema 17 und Nema 23. ;) Die Nema 17 habe ich in vier verschiedenen Varianten gefunden (1,68 und 2,1 A sowie drei verschiedenen 1:5 Vorgetrieben), das macht eine mögliche Entscheidung nicht unbedingt leichter.
    Wenn ich deine Ausführungen richtig verstanden habe sollte die Version mit 1,68A eigentlich durchaus brauchbar sein. Bliebe noch die Frage was für ein Planetengetriebe es denn sein soll, die übliche Version, "high precision" oder "high torque"?


    In jedem Fall muss ich mich erst mal schlau machen ob die möglichen Steuerungen bei hohen Geschwindigkeiten in den Vollschritt-Modus schalten oder ob nur Mikroschritt möglich ist. Das letztere würde aber glaube ich beim GoTo etwas an den Nerven zerren.;)



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Jürgen,


    die eckigen Versionen sind laut den alten Prospekten, welche ich hier habe, die älteren Versionen. Ich schätze, dass sie bis Anfang der 80er gebaut wurden. Laut den alten Listen hast Du kein originales Schneckenrad. Ist das so oder ist das vielleicht bei den späteren Montierungen geändert worden?




    MfG


    Rainmaker

    Hallo Jörg,


    wenn ich dich richtig verstehe kann man also die Synscan auch noch modifizieren. Mal sehen ob das besser wäre als die selbstgebauten Steuerungen, wenn ich es richtig verstehe bin ich aber immer noch auf die fest einprogrammierten Getriebeverhältnisse festgelegt.



    MfG


    Rainmaker