Posts by Rainmaker

Netzwerkarbeiten / geplante Serviceunterbrechungen 26./27.01.2022 - mehr Infos Hinweis ausblenden =>

    Hallo Stefan22,


    hast Du zufällig einen Bekannten der drehen kann? Falls ja lässt sich sehr einfach aus Kunststoff oder Alu ein Adapter drehen der etwa 5mm über den Tubus des 32mm Auszugrohres geschoben und dort verklebt wird. Im oberen Bereich wäre der Innendurchmesser dann nur 31,8mm, so das die üblichen 1,25" Okulare problemlos eingesetzt werden können. Klemmen könnte man die Okulare z.B. mit einer M3 Rändelschraube. Ich habe meinen 114er vor rund 25 Jahren so modifizieren lassen und der Austausch der Okulare hat sich wirklich gelohnt, selbst ein 25mm Plössel hat sehr gut funktioniert.
    Das originale Stativ sollte übrigens besser gegen ein paar feste Bretter aus Multiplex ausgetauscht werden. Der Wackeldackel verhält sich dann gleich etwas friedfertiger.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    bitte beim Gewicht nicht das Gewicht der Schwalbenschwänze vergessen. Da der Tubus wohl nicht drehbar sein wird werden es wohl mindestens zwei sein. Bei dem kleinen und kurzen Tubus reichen vielleicht vier quadratische Stangen als Gestänge. Mein 8" f/5 Reisedobson hat drei Stativbeine als Gestänge und ist auch ausreichend steif. Die Stangen müssen nur wirklich fest gekemmt werden. Da der Tubus aber nicht zerlegbar sein muss sollte das aber kein Problem sein.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Günter,


    ja könnte ich alles machen, aber ich glaube nicht, dass ich die Kuppelsteuerung dazu überreden kann nur in eine Richtung zu fahren. Ich habe die Idee von Konrad noch etwas weiter gären lassen und plötzlich kam ich auf die Idee, das ich ja unter der Kuppel auch noch einen Raum habe. Was eine Erkenntnis. ;)Ich musste die Kuppel ja auf eine Holzhütte setzen, weil man ja von unten reinkrabbeln muss und das Mistding ja leider keine Tür nach aussen hat. Erst habe ich es verflucht, dass ich die Hütte bauen musste, aber nun ist das der ideale Raum um das Kabel verschwinden zu lassen. Das Einzige was man braucht sind etwa 10 Rollen mit 10cm Durchmesser und das Kabel zu führen. Anschliessend sollte sich die Kuppel in jede Richtung problemlos drehen lassen. Das Beste ist, dass man auch noch einen Endschalter ganz leicht dazu nutzen kann um die Spannung des Kabels zu überwachen. Damit sollten sich dann auch noch sehr leicht Schäden vermeiden lassen.
    Die Kosten werden wohl bei etwas mehr als fünfzig Euro für die Rollen liegen. Dazu kämen dann noch Halterungen und Winkel aus V2A. Das wird mich kaum mehr als zwei oder drei Kilo Schokolade kosten. ;)



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Konrad,


    so ganz billig wäre das Auch nicht, denn dann bräuchte ich einen neuen Motor, das dürften so um 500 Teuro sein, dazu käme natürlich noch der Akku und am Schluss wären dann immer noch acht Adern die als loses Kabel durch die Kuppel flattern, weil die beiden Endschaltern wollen ja auch von der Kuppelsteuerung versorgt werden. So richtig viel wäre da also nicht gewonnen.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Konrad,


    ja wenn man eine gerade Fläche hätte wäre das eine tolle Lösung. Energieketten sind aber leider nur in einer Achse zu biegen und damit gibt es dann ein nicht unerhebliches Problem. Die Kabel über Rollen zu hängen ist gar nicht so übel. Noch besser wird sie, wenn man über die unteren Schlaufen ebenfalls rollen hängt und diese dann mit leichten Gewichten beschwert. Verwendet man unterschiedliche Gewichte kann man so sogar bestimmen welche Schlaufe sich zuerst abwickelt. Gleichzeitig kann man mit etwas Trickserei auch noch das "Kabelmagazin" der Kuppel anpassen. Das führt zwar zu leichtem Schleifen an einer Auflage der Kabel, aber das erscheint mit geräuschtechnisch vertretbar.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    (==>)Sven,
    blöd ist, dass da nicht nur eine Spannung vorhanden ist. Es ist aber ohnehin egal, im Basisring ist kein platz und ich werde ganz sicher nicht die ganzen Leitungen offen im Fußraum von Schleifkontakten übertragen lassen, schließlich sind auch die Leitungen eines Motors dabei und der möchte nicht 12V.
    Die sache mit dem Gummizug ist natürlich nett gedacht, aber bei der benötigten Länge gäbe es keine möglichkeit einen Gummizug zu befestigen, bzw. der Zug würde dazu führen, dass das Kabel quer durch die Kuppel gezogen wird.


    (==>)Martin,
    endlich mal jemand der auch eine Scopedome-Kuppel hat. Nur der kleine 2m Scopedome hat 12V Motoren. Die Schalter sind natürlich die Endschalter des Kupppelschiebers, wobei ich vielleicht noch einen solchen Schalter einbauen lasse der den Strom Unterbricht, sobald der Zug auf das Kabel des Kuppelschiebermotors zu groß wird, aber das ist eine andere Geschichte.
    Die dome control box meiner Kuppel ist nur eine rudimentäre Durchleitung und hat keine eigenen Funktionen. Während der Beobachtung unterbrochene Stromversorgung des Motors würde mich eigentlich nicht stören, aber aus oben genannten Gründen müsste natürlich immer noch die Kabel für die Endschalter mitgeschleppt werden. Man könnte natürlich auch einen vierzehnpoligen Stecker verwenden, aber das wäre wohl noch unpraktischer und eine Fernsteuerung wäre dann auch nicht möglich.
    Pläne für die Verkabelung gibt es noch bei Astrolumina, z.B. den hier:
    http://www.scopedome.com/Doc/D…%20and%203PhaseMotors.pdf

    (==>)Tim,
    in der Scoepdome-Kuppel gibt es keine Möglichkeit so eine Laufschiene zu befestigen. O.k., man könnte natürlich bohren, aber bei dem dünnen Polyestermaterial würde ich das gern vermeiden. Kleben ginge auch noch, aber die Farbe ist nach neun Jahren schon sehr spröde und blättert an einigen Stellen ab. Das einzige was ginge wäre eine Art schmales Schränkchen, was sich vielleicht in den Abfluss für den Tau stellen liesse. Mal sehen welche Höhe und welche Schlaufenlänge möglich wären.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    eine 8" f5 ist noch gerade so visuell auf einer EQ-4/5 einsetzbar. Die Dinger sind ja Clone der Vixen GP und bei der hieß es max. 8kg. Ich habe mir einen 8" Dobson gebaut der mit Rockerbox knapp 7kg wiegt, allerdings ohne 2" Auszug. ich denke es besteht daher durchaus die Chance auch ohne Karbon was halbwegs leichtes zu bauen, was noch halbwegs auf einer EQ-5 funktioniert. Man muss allerdings genau rechnen und sparen wo es geht. Ich denke eine stark abgespeckte Hauptsiegelzelle und ein Monoring mit 1,25" Helical, verbunden mit einem Gestänge aus max. 15er Stangen und abgedeckt mit Drachenstoff hat wohl eine gute Chance visuell noch brauchbar zu funktionieren.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Alfred,


    ja, der Telekompressor ist für einen Abstand der Brennebene zur hinteren Linse von irgendetwas um zehn oder zwölf Zentimeter gerechnet. Vergrößert man den Abstand um die vielleicht 140mm des Binos, dann bekommt man eine viel kürzere Brennweite als angegeben und braucht sehr viel mehr Backfokus.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    das kann nicht funktionieren, denn der Telekompressor benötigt einen bestimmten Abstand. Mit dem Bino wird der Abstand nun vergrößert und die Wirkung des Telekompressors damit vergrößert. dafür reicht aber der Backfokus einfach nicht aus. Also raus damit und dann klappt es auch mit dem Bino. Alternativ dazu kannst du dir einen Telekompressor selbst rechnen. Als Linse würde ein einfacher langbrennweitiger Achromat reichen.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    mein gebrauchter 3m Scopedome in der uralten Version V2 steht nun so halbwegs. Alle Metallteile wurden vernickelt und pulverbeschichtet oder gleich durch neu, am besten aus Edelstahl ersetzt. Die Kuppel läuft noch nicht richtig rund, aber das Problem ist geringfügig und wird in naher Zukunft durch vier neue Lagerböcke gelöst. Dann dürfte sie, hoffentlich an allen Stellen, durch den Druck nur eines Fingers zu bewegen sein. So weit, so gut oder eher so schlecht.,
    Mein Problem ist die Bewegung des Schiebers. Der ist zwar eigentlich recht leicht, aber er ist halt durch die Bewegung über die Kuppel an keinem Punkt im Gleichgewicht und damit nicht sonderlich leicht zu bewegen. Kein Problem möchte man meinen, schließlich ist mir ja ein Motor für den Antrieb des Schiebers mitgeliefert worden. Ganz so leicht ist die Sache aber nicht, den so ein Motor will ja schließlich auch mit Energie versorgt werden und da die Kuppel sich dreht kann man nicht so einfach ein Kabel fest verlegen. Ein kurzes Kabel würde sofort abgerissen werden und ein langes Kabel würde irgendwo im Innenraum herum hängen und sich um den Beobachter oder das Fernrohr wickeln. Es wäre also eine lästige bis gefährliche Lösung. Habt ihr eine bessere Idee, wie man das umgehen kann?
    Die Version drei dieser Kuppel hat Schleifkontakte, welche im Kuppelring integriert sind. Bei der alten V2 klappt das aber aufgrund der geringeren Präzision bei der Drehung eher nicht. Problematisch wäre auch, dass 11 Adern (drei für den Motor und acht für die Schalter)durchgeschleift werden müssten.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    der Tubusdurchmesser muss zumindest die Grösse des Hauptspiegels haben um in einem Punkt im Zentrum des Bildes eine Ausleuchtung von 100%, also keine Vignettierung zu gewährleisten. Üblicherweise will man aber nicht nur einen einzelnen Punkt zu 100% Ausleuchten, sondern zumindest ein Feld welches der grössten Blende im Übersichtsokular entspricht. Für die Toleranzen beim Bau würde ich aber noch einiges hinzugeben, besonders da ja auch noch die Warmluft ausserhalb des Strahlengenges "abfließen" sollte.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    die Fläche darf also nicht bebaut werden. Na das ist doch gar kein Problem. ;) Ich wäre jetzt so dreist und würde eine Art Anhänger ohne Boden bauen. Ich habe so etwas schon als Hühnerstall gesehen. Kommen die Leute vom Amt wird halt das Teleskop abgenommen, die Tür geöffnet und die Sternwarte zu einer anderen Stelle auf dem Grundstück gezogen. Falls die sich kiebig anstellen und bemängeln, daß der Standort ja trotzdem immer gleich bliebe würde ich einfach eine zweite Säule gießen und ab und an mal den Standort wechseln. :)



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    der Tubus wird durch ein paar Löcher kaum instabil werden. Bei unsauberer Arbeit würde mich viel eher das möglicherweise unschöne Ergebnis stören. Statt den Schwerpunkt des Tubus zu verschieben könnte es auch reichen den Fangspiegelträger gegen ein entsprechend gebogenes Blech zu ersetzen. Wenn ich mich recht erinnere wiegt der originale Fangspiegelträger aus Vollalu 88g, ein Blech nur einen Bruchteil davon.


    Um ehrlich zu sein würde ich auch eher eine neue Rockerbox bauen als am Tubus herumzubohren, allein weil man danach mit ziemlicher Sicherheit ein besser laufendes Gerät hat. Das ist aber halt nicht jedermanns Sache, auch wenn das finanzielle Risiko überschaubar ist.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    wie wäre es mit einer leichten Verschiebung des Schwerpunktes, entweder durch die Verschiebung des ganzen Tubus oder das anbringen eines kleinen Gegengewichtes? Damit dann mit den kleinen und leichten Okularen nichts rutscht könnte man einen 1,25" Adapter aus Stahl nutzen.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    ehe Du ihn entsorgst wirf ihn lieber in meine Richtung. Nein, ich will nicht günstig ein Gerät abstauben. ;) Dazu habe ich hier inzwischen schon viel zu viel "herumstehen". Ich vermittele alles was ich an defekten oder teildefekten Geräten bekomme, nach einer Reparatur, in die Hände von Leuten mit weniger Geld. Es gibt genügend Sternfreunde mit geringen finanziellen Mitteln die sehr dankbar für Hilfen sind.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    das ist der Hebel um den optionalen Motor auszukuppeln.
    Der Kaufhausnewton 114/900 war mein erstes "großes" Teleskop und hat über Jahre sehr viel Spaß gemacht, obwohl die Okulare damals ziemlicher Murks waren. Mit einem 15x Mikroskopokular gab es dann erstmals recht klare und scharfe Bilder, auch wenn man mit etwas mehr als 50x an den Planeten nicht so ganz viel machen konnte. Ich schätze die heutigen Billigokulare werden sehr viel besser sein.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    da wird es nichts geben. Ultraweitwinkel sind Objektive mit rektilinearer Abbildung. Bei den Fischaugen gäbe es ein Sigma mit 4,5mm und ein altes Nikon mit 6mm Brennweite. Das Sigma kostet so um 700 Teuro und das Nikon liegt Welten darüber.


    Das Meike passt vom Auflagemaß so gar nicht zu einer EF-Kamera.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Thomas,


    ich habe noch irgendwo eine verspiegelte Plankonkavlinse mit irgendwas um etwas mehr als 20cm Durchmesser rumliegen. Falls Du mit deinem Spiegel nicht weiter kommst wäre das vielleicht die Alternative. Mit einem Fotoobjektiv sind mit dem Ding knapp mehr als 180° möglich.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    ich denke so einen elektronischen Schnickschnack braucht man höchstens als Spielzeug, wenn man ein Telrad und gute Karten hat. Selbst mit einem ollen 6x30 Sucher kurzsichtigen Augen und der Lichtfluterei meiner "lieben" Nachbarn finde ich eigentlich alle Objekte mit meinem 10" "Schrotti". Man braucht halt ab und an einen zweiten Anlauf, besonders in Zenitnähe, aber mit einem längeren 12"er sollte das Problem schon ein wenig geringer sein, besonders, da ja ein Telrad eingesetzt wird.


    Ich würde übrigens eher zu einem UHC-Filter tendieren, denn ich finde er bringt bei mehr Objekten etwas und dunkelt nicht ganz so heftig ab. Den OIII kann man ja auch später holen.


    Gegen einen 12"er würde meiner Meinung nach nur sprechen, dass man ihn schon schlechter als einen 10"er transportieren kann. Wenn aber der heimischen Garten gut genug ist, dann ist das kein Problem.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    irgend was klemmt da. Meine erste Vermutung wäre der Fangspiegel hat ein massives Problem. Es scheint zwei getrennte Abbildungen der Sterne zu geben und eine Strebe scheint erheblich breitere Beugungserscheinungen zu verursachen und zwar zufällig genau in der Achse in der der Stern verdoppelt wird. Meine Vermutung wäre, dass der Fangspiegel nicht eine ebene Fläche ist, sondern aus zwei Flächen besteht die leicht gegeneinander geneigt sind. Vor einiger Zeit ist in einem der Foren schon mal so ein derart mieser Fangspiegel beschrieben worden, von daher meine Vermutung. Entweder der der Spiegel ist so geschliffen worden oder er hat einen teilweisen Bruch. So einen Fall hatte ich neulich bei einem abgestürzen 75er Fangspiegel. Das Glas hing zwar noch zusammen, aber ließ man die Reflektion einer geraden Kante über die Fläche laufen, so konnte man erkennen, das es da einen Knick gab.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    ich habe damals ja so ein Teil für meinen 150er gehabt. Die Justage war extrem kritisch und es gab einen Farbquerfehler der nicht korrigiert werden konnte. Zusammen mit dem Preis und den Produktionsproblemen war das wohl einfach zu viel für eine weitere Verbreitung. Ich habe damals zwar viel Spaß gehabt mit dem Korrektor und das sehr viel bessere Bild genossen. Als mir aber sehr günstig ein Chinatriplett der ersten Generation angeboten wurde habe ich meinen Refri abgestoßen und auf den 127er umgesattelt. Das war ein Fehler, denn die Farbkorrektur war nun zwar etwas besser als beim Cromacor I, aber die fehlenden 23mm Öffnung merkte man schon deutlich. Irgendwann brauche ich doch wieder einen etwas größeren Apo. ;)



    MfG


    Rainmaker