Posts by Rainmaker

    Hallo,


    es hat nicht nur damit was zu tun, dass die Leute verzogen sind, sondern auch mit einem massiven "Darstellungswahn". Die glauben alle sie müssten jedem zeigen wie toll sie doch sind und da hilft das ganze Konsumgedöns, egal ob beleuchtetes Rentier zur Weihnachtszeit oder irgendwelche Lichtobjekte Sommer. Das ist aber noch längst nicht der Höhepunkt der Verschwendung. Richtig übel ist die angestrebte 100% Ausleuchtung der Gärten, inklusive der Beleuchtung der Fassaden. Man kann hier im Dorf auch recht schön sehen wer das so macht. Hauptsächlich sind es die Häuser jüngerer Leute die gerade in die Gegend gezogen sind und Altbauten "renoviert" haben. Die Renovierung zeigt sich zumeist durch einen Totalabriss oder wenigstens aber eine komplette Entkernung des Gebäudes.

    Na ja, aber man muss die Leute aber vielleicht auch verstehen. Die essen so ökologisch unbedenklich, da kann man sich so ein ganz klein wenig Luxus, wie den Totalabriss eines gar nicht mal alten Hauses und jährlich mindestens zwei Flüge um den halben Globus, schon mal leisten ...


    @ Robert,

    ich habe dir auch mal eine kleine PN geschrieben, warum das mit dem E-Auto hier so gar nicht funktioniert. Deutschland ist halt in Teilen ein halbes Entwicklungsland oder noch weniger (wenn man z.B. die Versorgung mit Mobilfunk und Breitband mit Hightechländern wie Lesotho vergleicht).



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    die Straßenbeleuchtung ist längst nicht mehr der Treiber bei der Lichtverschmutzung. Einsparungen, bzw. eine Beschränkung auf sinnvolle Helligkeiten und Schaltzeiten wäre aber trotzdem wünschenswert. Wichtig wäre aber auch, dass die Privathaushalte sich mal an die Nase fassen, denn wie die Häuser und Gärten inzwischen beleuchtet werden ist ein echtes Trauerspiel. Leider sehe ich da trotz der Energiepreise keinerlei Änderung, eher das Gegenteil. Auch die Spritpreise scheinen komplett belanglos zu sein, denn weder wird seltener gefahren, noch wird das Tempo gedrosselt. So wie es aussieht haben die betreffenden Bevölkerungsgruppen scheinbar Geld im Überfluss ...


    Was die Sache mit dem "Dinosaurierkrematorium" angeht ist die Sache etwas kurz gedacht, denn es funktioniert nur, wenn die Reichweite ausreicht und genügend schnelle Ladestationen vorhanden sind, also für Stadbewohner. Leider gibt es nicht so ganz wenige PKW-Besitzer die ab und an doch längere Strecken fahren müssen und wenn das dann "weniger entwickelte Teile der Republik", dann geht halt ganz schnell gar nichts mehr. Das ist der Grund warum ich immer noch Diesel fahre. Falls aber jemand einen Hersteller kennt der einen günstigen Kleinwagen mit großer Reichweite und Schnellladefähigkeit produziert, dann wäre ich, sobald auf der Strecke genügend Schnellladepunkte verfügbar sind, gerne bereit zu wechseln. Bis dahin bleibt mir nur der olle Verbrenner (3,25l/100km) um die Strecke in endlicher Zeit zurückzulegen.



    MfG


    Rainmaker

    Bernhard,


    so sehr ich deinen Standpunkt verstehe, ich muss trotzdem in Teilen widersprechen. Manche Dinge bekommst Du einfach nicht mehr aus deutscher Produktion und manche Ersatzteile sind auch hier nicht im Handel verfübar. Soll ich nun wegen eines Kleinteiles ein anderes deutlich teureres und größeres Gerät entsorgen, nur weil Ersatzteile nicht verfügbar sind? Die Umwelt wird dafür wohl kaum sonderlich dankbar sein.


    Was übrigens die "Handwerker" betrifft, das sind teilweise nur noch Teiletauscher. Ist das Teil nicht mehr verfügbar darfst Du deine Heizung, deine Waschmaschine oder sonst ein Gerät entsorgen. dazu kommt noch der Unwillen sich, natürlich gegen Bezahlung, auch nur minimal mit dem Gerät zu beschäftigen. Wir haben hier gerade so einen Fall mit einem Heizungsfritzen gehabt, der es abgelehnt hat die Heizung sinnvoll einzustellen, weil es ja so bisher auch lief ... Die Wartezeiten bis mal ein Handwerker überhaupt sich mal bemüht vorbei zu schauen lassen wir auch mal lieber außen vor.


    Ich kann inzwischen oft mehr als verstehen, wenn die Leute lieber den Chinamann bemühen als die heimischen Händler und Handwerker bemühen.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    ich habe leider noch nie eine nachträgliche Bearbeitung gesehen die mich überzeugt hätte, bzw. an die Aufnahme mit entsprechenden Filtern herangekommen wäre. Da es sich "nur" um nächtliche Landschaftsaufnahmen handelt würde ich sie gleich bei der Aufnahme entsprechend optimieren, also Filter und längere Brennweite. Das hat den Vorteil, dass auch die Farben der Sterne anständig herauskommen.


    Ansonsten gab es auch mal ein Photoshop-Filter in den Tiefen des Netzes mit dem man verzogene Sterne wieder auf rund trimmen konnte. Das ist zwar hier nicht gewünscht, aber gleichzeitig ließ sich auch der Durchmesser anpassen.



    MfG


    Rainmaker


    PS: Ich habe mich an dem Bild auch mal kurz versucht.


    Crop_S_alt_bearbeitet.jpg (604×585) (panoristik.de)


    1. Sterne "freistellen" auf schwarzem Hintergrund

    2. gerichteter Weichzeichner ca. 95° bei Stärke fünf Pixel

    3. Mit der Gradationskurve etwas die Lichter hochziehen um die Abdunkelung der Sternzentren durch die Weichzeichnung abzumildern

    4. Gausscher Weichzeichner Radius 2 Pixel

    5. dunkle Bereiche vergrößern um 1 Pixel

    6. Mit der Gradationskurve etwas die Lichter hochziehen um die Abdunkelung der Sternzentren durch die Weichzeichnung abzumildern

    7. Unscharfe Maske mit einer Stärke von 110 und eine Radius von zwei Pixeln

    8. Sättigung geringfügig angehoben

    9. (noch durchzuführen) Überlagern mit dem Original im Modus aufhellen, die dunklen Ringe um die Sterne fallen dabei automatisch weg.


    Es ist nur eine schnelle Methode die nicht komplett ausgearbeitet ist. Artefakte müssten im Ergebnis natürlich mit einer Maske ausgeblendet werden.

    Hallo,


    beim Umrechnen ins Fulldome-Format ist mir ein Farbfehler in den Tiefen aufgefallen. Statt ihn aber nur einfach nur zu entfernen habe ich mich auch mal daran gemacht die an den helleren Sternen sichtbaren Farbfehler zu entfernen. Die Farbfehler sind zwar nicht ganz verschwunden, aber deutlich gemildert. Ich denke der rechenintensive Schritt hat sich gelohnt, zumindest bis die Preise sich normalisiert haben und ich mir irgendwann neue Optiken leisten kann.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    natürlich sind die Stoppelhopser zum ganz großen Teil arme Schweine, aber ohne die geht es halt nicht. Fallen die ein paar Wochen aus, weil sie nicht gerade gehen können, dann können die höheren Chargen gern im Dreieck springen, trotzdem wird dann nichts laufen.

    Leider werden wir wohl nicht genügend Ferngläser zusammenbekommen um den Krieg wegen Personalknappheit ein paar Wochen aussetzen zu können. Trotzdem wäre es mir so wesentlich lieber, als dass es auf die übliche Weise erfolgt, also arme Schweine beider Seiten so lange zu massakrieren, bis die Lamettahengste in der Etappe genügend Orden gesammelt haben und gewisse Politiker in ihrem Machthunger zumindest kurzfristig befriedigt sind.

    Und keine Angst, ich kenne den ganzen Müll mit Natoalarm und Co. von der anderen Seite des "antifaschistischen Schutzwalls" her und ich würde auf diese Erfahrungen eigentlich auch ganz gerne verzichten.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    das ist die richtige Einstellung. Immer alles wegwerfen was gerade irgendwie moralisch anrüchig erscheint. Auf Anfrage schicke ich euch gern meine Adresse und versichere euch, dass ich das Material gegen eine kleine Gebühr fachgerecht entsorge und verhindere das so unwissende Mitmenschen mit dem belasteten Material in Berührung kommen. Nicht das nachher noch jemand in Polen oder der Ukraine einmarschieren will, weil er ein altes deutsches Flakglas oder einen russischen Feldstecher unwissend in die Hände genommen hat.



    MfG


    Rainmaker


    PS: Ich würde übrigens empfehlen das 20x50 an die Russischen Truppen in der Ukraine zu schicken. Das Bild wackelt mit dem Glas in der Hand eines russischen Stoppelhopsers so sehr, dass der wegen Seekrankheit mindestens drei Wochen keinen Bock mehr am Invasionieren hat.

    Hallo,

    die Aufarbeitung von Altmaterial geht weiter. Diesmal ist es eine Aufnahme bei der mir schon bei der Aufnahme klar war, dass die Post nicht einfach werden würde und tatsächlich habe ich bei der Bearbeitung aufgegeben. Der Starlinktrail während der Morgendämmerung würde einen so massiven Aufwand bei der Retusche benötigen, das es mit die Sache nicht wert war. So bleibt es bei einer Herbstnacht im Wald und einer durch Elon Murks gesponsorten "Lasershow".

    Wie immer bei solchen Videos gilt, dass sie mit Chrome oder Edge etwas flüssiger ablaufen als mit Firefox. Der Betrachter darf im Gegensatz zu normalen Zeitraffern schwenken und zoomen wie er lustig ist, auch das Umschalten zwischen verschiedenen Projektionen ist über die Buttons möglich. Das Video gibt es hier:


    http://www.panoristik.de/daten/mittelgebirge_01/index.html




    MfG

    Rainmaker

    Hallo,


    Objektivdaten sind hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig. Das Programm lernt aus den gesetzten Kontrollpunkten wie die Bilder entzerrt werden müssen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass es genug Kontrollpunkte gibt und dass sich diese nicht nur an einer Stelle befinden.

    In Prinzip läuft es also ähnlich wie mit den alten Versionen von PTGui, z.B. der Version 9, vielleicht auch 10. Wobei PTGui aber nicht so absturzgefährdet ist. Gegen die Abstürze hilft häufiges Speichern, auch vor dem Optimieren. So kann man dann auch falsche Optimierungen zur Not komplett entfernen.


    Wie schon gesagt ist es mit 24mm noch schwieriger als mit 14mm. Ich würde daher dringend empfehlen zunächst mal mit den wenigen Bildern des 14ers eine Sphäre zu stitchen. Ein Programmwechsel dürfte sich schwierig gestalten. ICE hat keine Möglichkeiten des Eingriffs, Autopano ist tot, PTGui ist schon nicht ganz billig und Mistika viel zu teuer. Bliebe noch Panoramastudio, aber aber da fehlen einige Eingriffmöglichkeiten bei den Kugelpanos. Ich kann also nur empfehlen bei Hugin weiter zu machen.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    den NPP zu finden ist relativ leicht, aber ein 24mm f/1,4 perfekt zu fokussieren ist sehr viel schwieriger. Noch lustiger wird es, wenn bei solchen nächtlichen Panos auch der Vordergrund scharf sein soll, denn dann kommt die Schärfentiefe mit ins Spiel und es wird richtig langwierig (in APS-C wohl eher weniger machbar) und mit Hugin wohl noch etwas schwieriger, wegen der wechselnden Vignettierung.

    Wenn Du ein gutes 14er Samyang hast, dann sollte es sehr leicht sein gute Astropanos damit zu produzieren, auch wenn es etwas länger dauert als mit dem ollen 15mm FE von Canon an ein KB-Kamera. Das 14eer lässt sich übrigens selber auf den perfekten Fokuspunkt einstellen. Das macht zwar etwas Arbeit, aber unter dem Sternenhimmel kann man den Fokuspunkt dann ganz simpel einstellen.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    Mit Hugin arbeite ich nicht, aber es dürfte sich auch nicht so gravierend seinen Möglichkeiten von PTGui unterscheiden, die Verarbeitungsgeschwindigkeit und Abstürze mal außen vor gelassen.


    Im Prinzip dürfte es auf die folgende Reihenfolge von Schritten hinauslaufen.


    - Laden der Einzelbilder

    - Daten der Optik und Kamera eingeben

    - Kontrollpunkte setzen

    - Optimieren

    - Masken malen

    - Ausgeben


    Die Kontrollpunkte setze ich alle manuell, weil auch PTGui das beim Sternenhimmel nicht so ganz genau hinbekommt. Für Einzel-Panos würde es wohl reichen, aber bei Bewegtbildern kann es ganz schnell Probleme an den Kanten geben. Bei einem "normalen" Pano sieht man das nicht, im Film verschwinden dann plötzlich Sterne oder sind doppelt zu sehen. Auch hilft es sehr viele und sehr weit gestreute Kontrollpunkte zu verwenden. Da Hugin wahrscheinlich nicht die genauen Daten der jeweiligen Optiken kennt lernt es so genauer wie die Projektion/Verzeichnung der Optik ist.

    Stacken, bzw. Nachführen ist bei Panos mit extremen Schwierigkeiten verbunden, denn es ist wie bei einem Teppich. Zieht man an der einen Seite verändert sich auch die andere Seite und zwar um so mehr je mehr man zieht. Man kann zwar tricksen, muss aber sehr trotzdem schnell genug bei der Aufnahme des Panos sein, damit an der Stelle an der es geschlossen wird kein großer Versatz sichtbar ist. Außerdem gibt es beim Nachführen ja noch das Problem mit dem Horizont. Dieser neigt sich durch die Nachführung und es entstehen entweder weitere Brüche oder das ganze Panorama pendelt, was auch korrigiert werden muss. Stacken und nachführen sollte man am Anfang also besser lassen.


    Die Aufnahme mit einem Nodalpunktadapter macht das leben leichter, wenn Objekte in nächster Nähe sind, man kann aber auch ohne so ein Ding arbeiten. Bei den Filmchen muss ich sogar ohne NPA arbeiten, weil sich ja nicht mehrere Kameras an einem Ort befinden können. Ich bin also bei der Aufnahme locker mehr als 10cm neben dem NPP und darf mich in der Post mit den Problemen beschäftigen. Das ist auch ein Grund warum ich die Kamera fast immer nicht dahin stellen kann wo der interessanteste Punkt wäre.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    ich habe das Video nochmals gerechnet um ganz sicher zu gehen, denn die Farben gefielen mir nicht so ganz und mich haben auch noch die PKW-Scheinwerfer am Horizont gestört die das ganze doch etwas unruhig wirken ließen. Den Größten Lichtkegel von einem nahe gelegenen Bauernhof habe ich aber nicht entfernt, denn ich wollte nicht in mehreren Dutzend Aufnahmen die Sterne freistellen um den Hintergrund bearbeiten zu können. Alte Video wurde durch das neu gerenderte Video ersetzt, der Link im ersten Posting ist also weiterhin gültig.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Oliver,


    die Kameras waren nicht modifiziert, denn dann gäbe es in der Dämmerung massive Farbprobleme. ich hätte natürlich die entsprechenden Astro-DSLRs des Herstellers verwenden können, aber dazu reichen meine Finanzmittel nicht aus.


    Der zunächst angenommene Fehler bei der Vorkorrektur der existiert überrschenderweise nicht. Eine Überkorrektur der Rohbilder ist also nicht der Grund für die grünlichen Gradienten. So wie es aussieht gibt es just an den drei Übergängen drei Lichtquellen die grünliche Aufhellungen verursachen und durch die Sättigungsanhebung sehr deutlich sichtbar wurden. Ich werde es daher mal mit einem etwas anderen Grading versuchen.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    ich finde es echt nicht gut wie wenig man diesem armen Menschen hier helfen möchte, dabei wäre es doch so einfach gewesen.


    Bis einschließlich Win Vista dürfte ein einfaches löschen der System.ini Abhilfe schaffen.


    Von Win7 bis zur aktuellen Version dürfte nicht mehr ganz so einfach sein. Ich würde empfehlen über regedit alles verfügbaren Äste der Registry zu löchen, denn dann dürfte sich das Ausgangsproblem nach einem Neustart erledigt haben.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    hier nochmals etwas Altmaterial, diesmal aus dem Norddeutschen Tiefland. Die Nacht war noch feuchter als bei der Aufnahme in den Alpen, also gab es nicht nur Tau, sondern auch noch Bodennebel der im Laufe der Nacht durch das "Moor" wallte. Durch die feuchte Luft ist leider die Lichtverschmutzung sehr viel deutlicher zu sehen als mir lieb ist. Die Lichtverschmutzung war aber nur eines der Probleme, viel schlimmer waren die Scharen von Mücken die alles auffressen wollten was nicht bei drei die Flucht ergriff ...



    http://panoristik.de/daten/norddeutsches_flachland_2019/index.html


    Wie immer bei den 360° Filmchen gilt, dass der Bildwinkel und Bildausschnitt frei gewählt werde können, nur vom Platz kann man sich leider nicht bewegen. Der Feuerfuchs ruckelt ein wenig bei der Wiedergabe, Mit Chrome-basierten Browsern hingegen läuft es etwas flüssiger.


    Im Video gibt es, wie ich leider gerade sehen musste ein paar Farbgradienten. Und nach kurzer Überlegung weiß ich inzwischen auch wo es wahrscheinlich beim Rendern geklemmt hat. Leider ist der Fehler recht früh in der Bildbearbeitungskette passiert, so dass es wohl einige Tage dauern wird bis ich das Video gegen ein fehlerfreies austauschen kann.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    dann fange ich gleich mal mit der "bösartigen" Kritik meinerseits an. Der Horizontverlauf sieht etwas eigenartig aus und lässt auf den ersten Blick vermuten, dass da irgendetwas nicht passt. Mit dem Player funktioniert unter Firefox auch irgendetwas nicht so ganz 100%ig, denn die vielen bunten senkrechten Striche haben irgendwie wenig mit einer Landschaft gemein. Der Planellum-Viewer hat bei mir in der Vergangenheit auch schon bei anderen Panos mit Firefox ein paar Problemchen gemacht. Als kostenlose Alternative nenne ich hier einfach mal Mazipano.

    Mit Edge ist dann das animierte Pano zu sehen und es zeigt sich warum der Horizont so eigenartig aussieht. Irgendetwas stimmt im Nadir so gar nicht, zumindest nicht, wenn sich da keine Singularität befindet. Ich schätze das Equi hat nicht das Seitenverhältnis von 2:1 und wir dann entsprechend verzerrt.

    Hugin kommt mit sicherlich auch mit dem Stitchen zurecht, aber wahrscheinlich will er ein paar kleine manuelle Eingriffe. Die Möglichkeiten sind sicher wie bei PTGui vorhanden, aber man muss sie halt finden. ;) So ganz intuitiv fand ich Hugin jetzt nicht und in Verbindung mit der schnelleren Berechnung und weniger Abstürzen habe ich mich daher für PTGui entschieden. ICE ist leider nur fire and forget und so sehen die Ergebnisse halt auch aus, wenn es ein klein wenig schwieriger wird.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,

    keine Angst, es bleibt sachlich, denn hier geht es nicht um einen schlechten Hoppelwestern aus dem Bereich der gesitteten Erwachsenenunterhaltung, sondern um ein schon etwas älteres 360° Video aus den Alpen. Die Nacht war leider suboptimal und das in jeder Beziehung. Es begann schon in der Dämmerung mit extremem Taufall. Leider viel nicht die ganze Feuchtigkeit aus, sondern es blieb noch sehr viel in der Luft, was dann natürlich dazu führte, dass die Lichtverschmutzung sehr gut sichtbar wurde. Um mir noch weiter die Lust zu verderben zogen dann auch noch von Norden her Wolken herein die sich erst nach Stunden verflüchtigten. Leider versagte kurze Zeit später die Stromversorgung einer der Kameras, so dass der beste Teil der Nacht ungenutzt blieb, bzw. für die Tonne war. Was bleibt war eine lange fahrt in den Süden, ein anstrengender Weg zum Beobachtungsplatz und ein suboptimales Ergebnis. Was will man mehr.

    So und hier nun der Link zum 360° Filmchen. Viel Spaß beim Schwenken und Zoomen.

    http://www.panoristik.de/daten/alpen_2019/index.html


    Ich für meine Person bin froh das Filmchen nun weitestgehend fertig gerechnet zu haben, denn jetzt liegen "nur" noch fünf alte Filme auf der Platte. Da mein oller Rechenknecht aber nun ersetzt wird dürfte die Bearbeitung dieser Filme aber zumindest etwas schneller und weniger frustig gestalten als auf meinem alten 2600k ...


    Falls jemand noch ein paar schöne Standorte für 360°-Material kennt, wäre ich für eine PN dankbar.

    MfG

    Rainmaker

    Hallo,


    die alten Birkmaier-Dobsons sollen zum Teil wohl sogar nur mit Spiegelabdeckungen wetterfest gewesen sein. Ich würde das aber eher nicht ausprobieren. Wenn ich wieder ein Teleskop dauerhaft dem Wetter aussetzen müsste, dann würde ich mich wieder für eine Abdeckung aus alten BW-Zeltplanen, Stichwort Hundehütte, entscheiden. Die lassen sich gut vernähen, sind sehr flexibel, waschbar und lassen sich leicht imprägnieren, außerdem verrotten sie nicht und lassen wohl etwas Wasserdampf durch. Zumindest gab es mit meinem 114er und seiner Selbstbaumontierung auch nach Jahren keine Probleme. Weder mit Rost, Schimmel oder Kondenswasser.


    LKW-Plane ist zwar auch nicht schlecht, aber sehr steif, besonders wenn es kalt ist. Mögliches Kondenswasser kann durch das PVC auch nicht entweichen, so dass man hier konstruktiv für eine Belüftung sorgen muss.


    Billigdobsons sind ja häufig aus Resopaledelholz gefertigt. Diese sollte man unbedingt unter einer luftundurchlässigen Plane lagern, damit das Holz quillt und entsorgt werden muss, denn besser kann man einen Umstieg auf eine selbstgebaute gewachste Multiplex-Rockerbock mit anständigen Gleitbelägen nicht begründen. ;)



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    @ Thomas,

    ich habe gerade nochmal über die olle 40d nachgedacht. Mit 1/8000 sek. F/3,5 und Autoiso (100-1600) sollte es eigentlich klappen. Meine aktuelle Kamera kriegt das auch noch mit f/2,8 hin. Eine Begrenzung auf ISO 800 wird dann aber wohl nicht funktionieren, da Autoiso glaube ich bis auf Iso 1600 durchläuft. Die Maximalbelichtungszeit liegt dann glaube ich bei 4 sek..


    @ Christoph,

    locker bleiben und ganz entspannt durch die Hose atmen. ;) Ich hoffe hier nervt niemand jemanden.


    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    @ Thomas,

    das war eine Eigenheit der alten Canons, heute hat sich das etwas geändert. Trotzdem kann man die alten Canons, vor der Generation der 5d MK.iV, durchaus sinnvoll einsetzen.


    @ Christoph,

    o.k., ich führe nochmals etwas genauer aus warum das Ausleserauschen hier unwichtig ist. Bei Tageslichtaufnahmen, also wenig ISO und hohe Sättigunswerte der Pixel, ist das Photonenrauschen sehr gering, wenn dann zehn oder fünfzehn zusätzliche Elektronen das Signal minimal verschlechtern ist das bei der hohen Anzahl der ausgelesenen Elektronen ist das nahezu unsichtbar. Bei relativ kurzen Belichtungszeiten und hohen Verstärkungen dominiert dann das Photonenrauschen, auch da das Ausleserauschen der Canons abnimmt. Je nach Quelle irgendwas um 5-3 e-.

    Wäre das Ausleserauschen hier wirklich so wichtig, dann würde niemand Kameras von Canon für die Tageslichtfotografie nehmen, sondern nur welche von Nikon oder Sony, denn die haben auch bei geringen Verstärkungen ein geringeres Ausleserauschen, wie man sich ja unter dem Link auch anzeigen lassen kann.

    Eigentlich hättest es aber auch gereicht, wenn Du genau gelesen hättest was ich geschrieben habe, nämlich das es in DIESEM Fall komplett unwichtig ist. Was in anderen Fällen ist hängt von den genauen Umständen ab.


    @ Norbert,

    er will so etwas Richtung holy grail, aber wohl halt nicht mit einer wirklich tiefen Belichtung in der Nacht, denn sonst würde wohl die Lichtverschmutzung zu dominant.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Thomas,


    ich habe mir die Seite auch mal gerade angesehen und so wie es es aussieht das ist das Ausleserauschen. In diesem Fall ist das aber komplett unwichtig. Ich dachte hinter den Link verbirgt sich so eine Seite wie dxomark.com, deshalb auch meine Bemerkung.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo


    @ Thomas,

    die 40d ist schon etwas angegraut, aber mit ISO 1600 hätte ich heute keine Angst sie zu verwenden. Ich würde es aber bei ISO 800 belassen, da dann der Belichtungsmesser bei f/2,8 auf max. 8 sek. geht, was ein recht gutes Intervall von 10 sek. ergibt. Zur Not könnte man in der Entwicklung dann noch relativ problemlos um 1EV pushen. Bei 2EV wird es dann durch das kreuzförmige Rauschen der alten Canons deutlich schwieriger bei der Nachbearbeitung. Wenn man weiß wie es geht, dann lässt sich aber auch dieses Artefakt mit noch erträglichem Aufwand entfernen.

    Nikon ist da zumindest ab der d5100 sehr viel leichter zu bearbeiten, wenn auch nicht fehlerfrei. Möglicherweise sind auch kleinere Nikonmodelle brauchbar, aber ich habe keine Raws von denen in die Finger bekommen.


    @ Christoph,

    was die Kamera an Rauschen ausgibt ist glücklicherweise nicht ganz so wichtig wie das was man mit den eigenen Fähigkeiten auch entfernen kann. Die alten Canons sind da auf den zweiten Blick etwas schwieriger zu handeln als die modernen Kameras.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Gerd,


    deshalb schrieb ich ja auch Plössl Okulare, denn deren Gesichtsfeld ist ja relativ begrenzt. Wenn ich das richtig überschlagen habe dürfte die Gesichtsfelsblende des 20mm Okulares irgendwo bei 18,xmm liegen und die des 25mm bei knapp 23mm. Der Durchlass der Hülse dürfte bei 22mm liegen. Das 20er Plössel sollte also noch keine Probleme machen, das 25mm am Rand also etwas vignettieren. Ja das ist nicht schön, aber immer noch besser, als nur ein 7mm Kellner einzusetzen oder gar einen 20mm Plastikbomber vom Typ Huygens.

    Ein neuer Okularauszug wäre natürlich nicht schlecht, aber so ganz günstig ist auch der nicht und das gezeigte Modell auf Vollplastik erwärmt nicht unbedingt mein Herz.

    Ich würde da eher zu folgendem Modell neigen:


    Teleskop-Express: TS-Optics 1,25" und T2 Micro Helical Schneckenfokussierer - T2 Anschluss


    Ja es braucht noch ein klein wenig mehr Nacharbeit, aber dann hat man ein absolut präzise laufenden Okularauszug. Ich habe so ein Gerät an meinem 8" Reisedobson verwendet und bin sehr zufrieden.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Stefan,


    bei aller Liebe zur Sparsamkeit, die 5,95 Teuro für so ein Plastikokular dürften für die Tonne sein. Ich würde dann eher versuchen brauchbare Mikroskopokulare mit 23,2mm Durchmesser zu bekommen und diese mit etwas Klebeband auf 24,5mm zu bringen. Ich habe jahrelang mit einem 15x Ortho aus einem Mikroskop beobachtet und der Sprung bei der optischen Qualität war gegenüber den Billigokularen deutlich sichtbar. Selbst ein 12,5x Huygens (20mm Brennweite) aus einem Mikroskop war deutlich besser als das 20mm Hygens welches mitgeliefert wurde und das war schon das beste der drei Okulare die mit dem Teleskop kamen.


    Ich hätte aber auch keine Skrupel eine Erweiterungshülse von 24,5m auf 31,8mm mit Plössl-Okularen mit Brennweiten bis 20mm oder vielleicht sogar 25mm einzusetzen. Besser wäre natürlich aus Kunststoff eine entsprechende Hülse für den Okularauszug zu drehen und die Engstelle der Erweiterungshülse zu vermeiden, dann würden auch Okulare bis 30mm funktionieren.


    Er könnte natürlich auch versuchen alte Zeiss-Orthos mir 24,5mm zu bekommen, aber das wird dann sehr teuer. Drei Zeiss-Orthos (6, 16, 25mm) für 70DM, solche Angebote wird man heute wohl selbst auf dem ATT nicht mehr finden. Ich schätze ich habe damals wohl auch schon verdammtes Glück gehabt.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Christof,


    am sinnvollsten ist es immer mit der geringsten Vergrößerung anzufangen. Die Vergrößerung ergibt sich indem man die Brennweite des Objektives durch die Brennweite des Okulares teilt.

    Bei dir liegt also eine Vergrößerung von ca. 200x vor. Als erste Maßnahme empfehle ich die Barlowlinse zu entfernen. Dann beträgt die Vergrößerung nur noch 100x. Das ist zwar immer noch zu viel, aber zumindest wird die Sucherei am Tage damit etwas einfacher.

    Die Barlowlinse dürfte eine billige Einzellinse sein. Zwar kann man so rein rechnerisch die Vergrößerung steigern, aber durch die eingeführten Bildfehler ist das eher wenig sinnvoll. Das 9mm sieht für mich so aus wie eines der billigen Kellner Okulare die meinem Gerät damals beilagen. Das sind eher einfach gestrickte Dreilinser. Für den Anfang o.k., aber mittelfristig willst du sicherlich was anderes.

    Bitte miss mal den Durchmesser des Okulars. sind das 24,5 oder 31,8mm? Wenn es 31,8mm Steckdurchmesser sind, dann würde ich dir raten gleich mal auf dem Gebrauchtmarkt ein 25 bis 30mm Plösslokular zu beschaffen. Die geringe Vergrößerung hilft beim Aufsuchen ungemein und der Preis ist recht erträglich.


    Was die angeblich minderwertige sphärische Optik deines Gerätes betrifft, so kann ich dich beruhigen. Ja ein parabolischer Spiegel wäre geringfügig besser, aber auch mit dem sphärischen Fehler liegt der Fehler durch das langsame Öffnungsverhältnis von 1:8 immer noch im verschmerzbaren Bereich. Ich habe mit einem 114er jahrelang beobachtet und habe nie einen Grund zum Meckern gehabt. Selbst relativ kontrastschwache Details auf Planetenoberflächen werden noch anständig wiedergegeben. O.k., ein Apochromat gleicher Öffnung ist natürlich besser, aber er reißt auch ein sehr viel tieferes Loch in den Geldbeutel.



    MfG


    Rainmaker