Posts by Rainmaker

    Hallo,


    ich habe noch was von 2018 auf meinen Webspace rumfliegen. Die Belichtungszeit lag bei 7x8 Minuten und die Verstärkung bei 1600 ISO. Das führte leider zu einer Überbelichtung, deshalb habe ich die Bilder im Konverter um 1EV nach unten gezogen. Für das helle Bildzentrum habe ich eine Aufnahme mit kürzerer Belichtungszeit, ich glaube 30sek. und 100 ISO verwendet. Die Kamera war nicht modifiziert und die Bearbeitung erfolgte komplett in PS.


    M42_02_2018_02.jpg


    Zu meiner Schande habe ich seit der Zeit mich mehr mit der "Astrolandschaftsfotografie" und dem Bau von Gerätschaften beschäftigt. Ich hoffe das ändert sich in naher Zukunft.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Helmut,


    ja bis vor ein paar Jahren war das auf dem Teil des Sudelfeldes wohl noch möglich, heute leider nicht mehr. Was das mit der Jugend betrifft, so denke ich Du solltest sie etwas weiter fassen. So lange man noch halbwegs Laufen kann ist man jung und sollte man sich diese wunderbare Naturbeobachtung gönnen. Das Material ist heute leichter als früher und das sollte man auch ausnutzen. Wer weiß schon wie lange man es noch kann. Wenn dann später nicht mehr viel geht, kann man immer noch auf den Bildschirm schauen. ;)



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    @ Norman,

    wenn es nur alle zwei Jahre mal etwas Schlepperei ist, dann kann ich verstehen, dass Du den Aufwand scheust. Ich bin halt davon ausgegangen, dass Du etwas häufiger das Geraffel zu irgendeinem Beobachtungsplatz ziehen müsstest.

    Was das Biwakieren bertifft, so liegst Du leider falsch, wie man dir gern bei den Ämtern oder auch beim DAV bestätigen wird. Zulässig ist allein das Notbiwak und das ist hier nicht gegeben. Möglich ist demnach nachts nichts mehr und daher [piiieeep] ich darauf was ich noch darf.


    @ Stefan,

    ob es dir egal ist, das stört Ranger oder Bergwachtler leider nicht, die wollen im Fall des Falles leider nur Kohle sehen. Problematisch sind übrigens weniger die Anwohner und Besitzer/Pächter einer Fläche, sondern die Vertreter des Amtsschimmels. Mit der erstgenannten Gruppe kann man sich eigentlich problemlos einigen und die haben auch kein Problem damit, wenn man ihnen sagt was man machen will. Für die ist man nämlich alles andere als ein Wildcamper der seinen Dreck liegen lässt und nachts Party macht.

    Für die Bürokraten auf dem Ämtern scheinen inzwischen alle die nachts irgendwo in der Natur sind nur noch Störenfriede oder schlimmeres zu sein. Sehr schön sieht man das in einigen Bereichen wo schon Nachtparkverbote auf den Parkplätzen gelten. Innerhalb von Naturschutzgebieten hätte ich dafür noch ein gewisses Verständnis, auch wenn Parkplätze zu den Straßen gehören und nicht zum umgebenden Flächen. Das Verständnis schwindet aber ganz massiv, wenn ich sehe, dass dann Ranger auf den Parkplätzen, auch außerhalb des Naturschutzgebietes, den nächtlichen Geldeintreiber geben. Diese Konstruktion dürfte wohl eher nicht so ganz rechtssicher sein.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Walter,


    wenn Du dich während der Nacht mal auf Ohr haust, dann gilt das als Biwak und ist in Deutschland verboten. Eigentlich reicht es schon etwas auf dem Boden auszubreiten und sich länger an einem Ort aufzuhalten, denn das ist Lagern und Lagern ist für die Amtsschimmel (oder waren es amtsschimmelnde?) das gleiche wie Biwakieren. Da jedes Biwak, außer das Notbiwak, aber Wildcampen ist bewegt man sich, je nach Fläche, gleich im Bereich zwischen nicht billiger Ordnungswiedrigkeit oder Straftatbestand. Inzwischen habe ich aber mitbekommen, dass es nahezu aussichtslos ist sich um Erlaubnisse zu bemühen. Entweder melden sich die Stellen gar nicht oder es wird alles abgelehnt. Hinter vorgehaltener Hand erfährt man dann, das man wohl bemüht ist jeglichen Referenzfall unmöglich zu machen. Da denken sich dann einige Beamte wohl auch gern mal weitere "interne" Regelungen aus.

    Außer der amtlichen Erlaubnis bräuchte man übrigens noch die Erlaubnis eines möglichen privaten Besitzers der Fläche auf dem Berg. Das ist aber nahezu unmöglich, denn die Ämter helfen da nicht weiter, der Datenschutz verbietet dies. Ohne Amtliche Hilfe bleiben aber nur Notare oder private Detekteien, aber wer hat schon das Geld dafür ...

    Bleibt also nur das Fazit, das es zwar möglich ist sich dort aufzuhalten, aber es ist eigentlich nahezu unmöglich dies rechtskonform zu tun. Ich habe das Problem inzwischen mit so einigen, auch ziemlich bekannten, Fotografen besprochen und Du willst nicht wissen was die zu den rechtlichen Regelungen sagen und was die raten einem zu tun. In Italien und Teilen Österreichs läuft es übrigens ähnlich. :(



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Norman,


    was dein Wägelchen angeht, so solltest Du da vielleicht was selbst zusammenschustern, denn der Komfort eines guten Wagens trägt sehr viel zum entspannten gehen bei. Ich selbst habe vor einiger Zeit eine erste zweirädrige Konstruktion, ähnlich deinem Wagen, für mein Fotogeraffel und Zubehör gebaut und verwendet. Das Ding war wegen der kurzen Griffe und der relativ kleinen Räder ziemlich anstrengend zu benutzen. Größere Räder so ab 12" helfen ungemein den Wagen leichter zuziehen. Legt man dann noch den Schwerpunkt über die Achse trägt man kein Gewicht mehr, sondern zieht oder schiebt nur noch, was die Sache nochmals einfacher macht. Wenn Du dann noch den Wagen in ein einfaches Tragegeschirr einhaken kannst wird der Transport extrem komfortabel und geht fast ohne Anstrengung.

    Ich habe mich wegen der Auslegung auf extrem schmale Wege für ein einrädriges Modell entschieden, was mehr Kontrolle benötigt und das zu tragende Gewicht auf "nur" auf 1/3 reduziert, aber auch das ist schon eine erhebliche Erleichterung solange die Steigung nur etwa 20% beträgt. 30% sind auch noch machbar, aber über 40% Steigung und Sonne sind eine echte Asterei die man nicht lange durchhält. Hier empfehle ich eine einfache Fahradbremse zu verbauen, damit man in den Verschnaufpausen nicht noch gegenhalten muss oder der Wagen einen beim Abstieg nicht zu sehr bergab zieht.


    Ich habe mich auch mal um eine amtliche Erlaubnis für das Nebelhorn bemüht, aber leider hat das Amt, wie so viele Ämter, es nicht für nötig befunden zu antworten. Man muss das wohl positiv sehen, denn man hat es mir ja auch nicht explizit verboten ... ;)



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Derk,


    schau mal nach ob sich die Fehler nur auf einzelnen Bildern finden, dann könnte es ein reale Phänomen handeln, das man mit einer anderen Stackingmethode unterdücken könnte.

    An ein Problem mit den Halteklammernglaube ich weniger. Die Fehler wären dann eher radial angeordnet und nicht parallel. Für mich hat das zu viel Ähnlichkeit mit den "Jets" die bei einigen DSLRs aufteten. Ursache ist in so einem Fall eine blanke Stelle im Spiegelkasten in der sich eine Lichtquelle spiegelt. Schau mal ob es entlang der Längskanten deiner Kamera, die keine DSLR sein muss, Stellen gibt die nicht sauber mattiert sind.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    für Höhenlager reicht es oft auch sie zu lackieren. Mein 8" f/8 läuft auf einer Lackierung mit PU 70 Seidenmatt absolut problemlos bis zur Maximalvergrößerung. Die Taurus-Dobsons scheinen auch einfach nur auf der gelackten Oberfläche zu laufen und das gar nicht mal schlecht.

    Für das Seitenlager sollen sich Antiruschmatten, etwa die von Ikea sehr gut eignen. für 20 Euro hat man dann genug Material für die nächsten vier 20"er. ;)



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    die mit Golfbällen bestückte Kuppel geht nicht ganz in die Richtung die ich damals im ATM-Magazin gesehen habe, aber es kommt dem nahe. Von einer Schmierung der Kugeln würde ich aber glaube ich absehen. Mit Glück passiert nichts, aber wenn sich Fett in den Bällen oder dem Schlauch löst kann es lustig werden. Noch unschöner wäre es aber, wenn sich die Bälle oder der Schlauch im Fett lösen.

    In dem Artikel lief die drei oder vier Meter Kuppel angeblich problemlos ausschließlich auf Golfbällen. Sollte es wider Erwarten doch nicht funktionieren würde ich kleinere Bälle dazwischenlegen. Mit 40mm dürften Tischtennisbälle eigentlich nicht so schlecht sein, ob die aber mechanisch ausreichen kann ich nicht sagen. Ähnlich günstig wie Tischtennisbälle sind Kugeln die zur Bestückung von Aquarienfiltern dienen, z.B. diese hier:

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    Das soll keine Empfehlung sein, die gibt es vielleicht woanders noch günstiger. Schlimmstenfalls gibt es noch Gussformen auf ih bäh. ;)

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    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    zu den Rollen kommt mir eine Idee eines amerikanischen Bastlers in den Sinn. Statt irgendwelcher Rollen hat der alte Golfbälle verwendet, welche durch zwei Rillen oben und unten geführt wurden. Solche Nuten sollten sich leicht mit einer Oberfräse in das Holz fräsen lassen. Da die "Rollen" aus Kunststoff sind rostet da nichts und ein Spiel wie bei den Billigrollen gibt es auch nicht. Die Baumarktrollen neigen außerdem sich bei längeren Standzeiten platt zu drücken, was eine höhere Kraft beim Anlaufen des Antriebs bedingt.

    Die Sache mit dem Dachbelag würde ich vielleicht auch ein klein wenig anders machen. Ich habe für meine Sternwarte eine weiße PVC Dachfolie (Sikaplan) über ih bäh beschafft. Diese kostete für 11,5 qm rund 170 Teuro. Das Material lässt sich problemlos kleben und flicken und macht in der Verarbeitung längst nicht solchen Ärger wie Glasfasermatten mit Harz. Eine kleine Stütze aus 6mm Multiplex wäre aber sicherlich nicht schlecht um mechanisch etwas mehr Stabilität hineinzubringen.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Simon,


    nach der Dunkelstromkorrektur hast Du nicht zwingend Fitse. Was vorliegt hängt von der Software und von den Einstellungen ab. Wenn dein "Videoschnittprogramm" mit 16bit umgehen kann, dann wäre es auch möglich mit diesem die Dunkelstromkorrektur durchzuführen. Zumindest solange ein Modus wie Subtraktion oder etwas ähnliches zur Verfügung steht. Einfach ein Masterdark erstellen und als Videospur über dein Video legen und abziehen. Man könnte sogar eine Temperaturkompensation bauen, allerdings benötigt man dafür ein etwas länger belichtetes Masterdark ohne Biassignal und ein Masterbias.


    Etwas schwieriger wird es, wenn man den "Normalfall" hat bei dem sich die Bildparameter ändern. Ich würde daher immer versuchen auf die Dunkelstromkorrektur zu verzichten, mit halbwegs aktuellen Kameras, also jünger als zehn Jahre, sollte das funktionieren.


    Soweit ich weiß kann das LRT übrigens nicht, denn LRT ist nur ein Frontend für Leid-Room und das kann von sich aus keine Dunkelstromkorrektur.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    ich würde zunächst bei der Versicherung anfragen ob man einen Rettungs/Reinigungsversuch starten darf. Falls ja alles öffnen und zerlegen. Dann mehr als nur großzügig mit Wasser spühlen bis der Silt entfernt ist.. Anschließend mit destilliertem Wasser nachspühlen und in in Brennspiritus einlegen, bzw. spühlen, danach dann mit Methanol abwaschen. Achtung Methanol ist hautgängig und nicht ungiftig. Nach der ganzen Wascherei sollte kein Schmutz oder Wasser mehr an den Teilen haften. Der Alkohol ist kein Problem, denn der verfliegt schnell, bzw. kann im Backofen bei 50° problemlos verflüchtigt werden.

    Ich denke das nach der Trocknung eine recht gute Chance besteht, dass die Steuerung noch funktioniert. Nur Neugierig sollte man nicht sein und sie vorzeitig unter Spannung setzen.


    Falls kein Methanol verfügbar ist wird das wohl auch kein Beinbruch sein. 100% Isopropanol sollte auch helfen. Zur Not kann man auch beim Brennspiritus bleiben, muss dann aber deutlich länger trocknen, da Brennspiritus Wasser enthält.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Wolfgang,


    Kamik, genau das sind die Dinger über die ich schon viel gutes gehört habe. Wie sieht es mit der Alterungsbeständigkeit bei denen aus. Ich frage, weil ich im letzten Winter ein Paar "Winterstiefel" ausgemustert habe, da sich nach nur wenigen Schritten die Sohlen in Brösel aufgelöst haben. :cursing:



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    -10°C und nur drei Stunden? Anfänger ;)


    Mal im Ernst, wie weit musst du gehen? Falls es weiter als nur ein paar Meter ist würde ich es mit einer Kombination aus Fleece und einer windundurchlässigen Oberschicht, z.B. Skibekleidung versuchen. Am Beobachtungsort angekommen würde ich dann einen zweiteiligen Gefrierhausanzug überziehen. So vermeidet man einen Wärmestau der einen in den Herzklabaster treibt. Von den Werten des Gefrierhausanzuges bitte nicht täuschen lassen. Diese Werte gelten für weine Person die arbeitet. Wer steht kühlt sehr viel schneller aus. Falls du ein Frostköttel bist könntest du dir auch einen Daunenanzug besorgen, damit kannst du dich dann aber auch problemlos in den Schnee legen und ein paar Stunden schlafen.

    Über den Kopf verliert man sehr viel Wärme, deshalb braucht man eine anständige Kopfbedeckung. Ich habe noch nicht das gefunden was ich bräuchte und verwende daher eine Fleece-Balaclava mit einer handelsüblichen Wintermütze.

    Moonboots sind toll, aber man kann damit nicht anständig laufen. Es gibt noch russische Filzstiefel die sehr gut, aber nicht wasserdicht sein sollen. Also nur was für tiefe Temperaturen. Außerdem gibt es wohl noch auf dem amerikanischen/kanadischen Markt sehr kältefeste Schuhe mit fester Oberschale, aber einen Namen habe ich im Moment nicht. Vielleicht gibt es aber so etwas, zu einem gesalzenen Preis, in einem Outdoorladen.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    der Standort ist, wie du ja schon festgestellt hast, etwas ausbaufähig. Ich denke aber am Video selbst kannst du auch noch einiges machen. Betrachtest Du das komprimierte Video mal genauer, dann fällt sofort das heftige Posterising, also die Tonwertabrisse auf. Vermutlich kommt das von einer viel zu geringen Datenrate. Die geringe Größe von weniger als 5MB ist zwar schön, aber der Preis dafür ist einfach zu hoch. Gib dem Video ruhig mal 15 MB, dann wird die Qualität sicherlich deutlich besser sein, auch was die Blockbildung und Weichzeichnung betrifft.

    Wenn Du dir einen anderen Standort suchst, dann mache dich vorher genau kundig ob Du dich dort überhaupt und auch auch so lange aufhalten darfst. Ich muss zugeben ich habe erhebliche Probleme legale Standorte zu finden die dunkel sind ...



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    nicht gleich Pipi in die Augen kriegen, es gibt immer eine Lösung. Such mal nach einem Händler für Baubedarf in deiner Gegend, die werden das Material bestimmt haben oder in absehbarer Zeit beschaffen können. Sollte es wirklich auf lange Sicht nicht zu bekommen sein, dann würde ich aus Aluprofil einen Gittertubus oder aus Multiplex Birke einen sechs- oder achteckigen Tubus bauen. Dazu einfach die passenden sechs- oder achteckigen blenden mit einer Stichsäge oder besser einer brauchbaren Kreissäge aus quadratischen 15mm Multiplexplatten aussägen. Die runden Öffnungen lassen sich relativ leicht mit einer Stichsäge aussägen. Diese dann mit 4mm oder maximal 6,3mm Multiplex beplanken. An den Kanten wird das etwas kritisch, aber man kann das noch gut mit einem Band- oder zur Not auch Schwingschleifer anpassen. Was nicht passt wird mit etwas Holzpaste in der Farbe "Fichte" passend gemacht (die Farbe "Birke" ist bei mir immer zu hell.). Der Rohbau sollte sich ganz bequem an einem Nachmittag bewerkstelligen lassen. Nur keine Angst haben, das klappt schon und wenn es nicht ganz perfekt aussieht, dann sagt man halt, dass Fernrohre nicht zum ansehen, sondern zum Durchsehen sind. ;)



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    die Stärke des Tubus ist mit ziemlicher Sicherheit falsch angegeben. Woher ich das weiß? Das Tubusgewicht eines 8" f/5 wird mit 10,8kg angegeben. Außerdem habe ich mal kurz geschaut wie es sich bei den hier liegenden Tuben verhält. Die haben jeweils knapp einen Millimeter, selbst bei 10".

    Sorry, ich hatte jetzt KG angenommen, weil es das üblicherweise verwendete Rohr ist. PVC-U, ich hoffe nicht, dass es das schwarze Schlabberzeug ist, was bei der Verrohrung im Straßenbau eingesetzt wird. Hier mal Maße und Aussehen.


    https://www.pvc-welt.de/PVC-U-Rohr-250mm_1


    Das Gedöns ist eher ein sehr steifer Schlauch und so flexibel, dass die Justage des Gerätes wohl lageabhängig sein dürfte ... Selbst mit Verstärkungsringen wird das wohl nichts. Es gibt leider schon Gründe warum KG relativ oft verwendet wird.


    Die runden, bzw. vielleicht auch ringförmigen Teile der Spiegelzelle würde ich ganz einfach mit der Stichsäge aus Multiplex aussägen und dann passend schleifen. Besser wäre natürlich die Verwendung einer Oberfräse.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Georg,


    so ein f/5 ist schon recht justierempfindlich, wobei die Atmosphäre am Horizont auch so übel sein kann, dass man selbst sehr üble Justagefehler kaum sieht. Der Farbfehler an Saturn ist übrigens durch die Atmosphäre bedingt. Bei einer höheren Stellung über dem Horizont wird er deutlich geringer. Das wird aber noch etwas dauern.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    mit einem Tubus von 900mm wirst du bei einer Brennweite von 1000mm wohl nicht ganz hinkommen, denn die Spiegelfassung mit Träger und Spiegel wird wohl noch mal knapp 75mm benötigen. Dazu käme dann auch noch das Stück am vorderen Ende, welches notwendig ist um Streulicht aus dem Okularauszug auszublenden. Ich denke der Tubus wird knapp über einen Meter lang sein. KG ist übrigens nur mit einem Durchmesser von 250mm zu bekommen und die Dichte liegt wohl um 1,6 g/cm³. Die Wandstärke liegt wohl zwischen 6,5 und 7,5mm.

    Wie schon gesagt, ich habe einen 8"f8 davon rumliegen und es gibt angenehmeres, obwohl die Optik echt gut ist. Deshalb ja der Tipp mit dem Überdenken. Die Wandstärke des Stahltubus nimmst du übrigens wohl zu dick an. Ich schätze es wird vielleicht ein Millimeter sein. Mein 10" Skywatcher wiegt mit Schelle, Sucher, selbstgebauten Höhenrädern und allem anderen Drumherum jedenfalls was bei 14,irgendwas kg. Die 8" sind nochmal eine ganze Ecke leichter.

    Eine Rockerbox für einen 8" sollte auch nicht 10kg wiegen, es sei denn die muss aus irgendeinem Grund bedingt beschuss- und ansprengfest sein. Die selbstgebaute Rockerbox meines 10"ers, aus 15er Multiplex, bringt es auf 6,8kg und die ließe sich sicherlich noch abspecken.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    die Justage ist noch verbesserungswürdig. Kleiner Tipp, der Chinamann bietet im Netz Justierokulare für sehr kleines Geld an. Zur Not tut es auch ein modifiziertes Filmdöschen. Wenn den Newton erst richtig justiert ist und Du nicht gerade Planeten direkt am Horizont betrachtest, wirst Du sehen was für ein leistungsfähiges Gerät du da in den Fingern hast.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Holger,


    ich habe nichts gegen einfache Lösungen, außer dass einfache Lösungen oft alles andere als einfach zu erreichen sind. ;) Die Lösung von John Dobson für seinen 24er war einfach, aber der Bus den er für den Transport benötigte und die Menge an Leuten die man für den Aufbau benötigte schränkte die Nutzbarkeit doch etwas ein. Aber zugegeben, zu der Zeit war es trotzdem eine Quantensprung, besonders wenn man an die Menge des eingesetzten Geldes denkt.

    Ich will ihm nicht auf Biegen und Brechen zu einer bestimmten technischen Lösung raten. Was ich will ihn dazu ermutigen länger über seine Bedürfnisse und die Möglichkeiten diese zu erreichen etwas länger nachzudenken und nichts vorschnell auszuschließen. Klar, wenn das Teleskop nicht bewegt wird, nichts kosten darf und nur ein Fuchsschwanz und ein Schraubendreher vorhanden ist und Alter und Gesundheit gegeben sind, dann darf es auch gern eine "zu einfache" schwere und grobe Lösung sein. Jenseits davon ist viel möglich und es muss nicht mehr Geld und wird nur wenig mehr Zeit kosten, aber durchdacht will es sein.

    Die Sache mit dem gebrannten Kind sehe ich ein klein wenig anders. Man kann es negativ sehen und vielleicht gibt es auch dafür gute Gründe, aber ich würde eher sagen er hat Erfahrung und Fähigkeiten gewonnen. Natürlich kann das nächste Fernrohr auch suboptimal ausgeführt sein, aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist in meinen Augen deutlich gesunken. Außerdem, sind nicht alle Selbstbauten Fehlschläge und sei es nur, weil man es nachher immer ein klein wenig besser weiß? ;)



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    @ Holger,


    ich würde nicht sagen, dass ein 8" Newton mit KG Tubus noch gut transportabel ist. Allein das Rohr mit einer Länge von 1000mm wiegt zwischen 8,2 und 9,4kg. Da man den Tubus wohl gern ein klein wenig länger nehmen wird um Streulicht sicher aus dem Okularauszug fern zu halten wird ein 8"er dann wohl knapp das wiegen was der Tubus eines üblichnen 10" China-Dobsons auf die Waage bringt. Für das Bodybuilding sicher nicht schlecht, aber es geht auch angenehmer.

    Dir mag ein Stangensystem mit parallelen Stangen unsympatisch sein, aber glücklicherweise sagt das nichts über die vorhandene Steifigkeit aus. Ich mochte ein Solches Stangensystem auch nicht, bis ich für einen Freund den ersten Reisedobson gebaut habe. Während des Baues habe ich ihn sogar gewarnt, dass es ein Wackeldackel wird der vielleicht bis 30x funktioniert. Herausgekommen ist dann glücklicherweise bei sehr steifes Teleskop, das das gut bis zur Maxiamlvergrößerung funktioniert und das nach dem Aufbau nur um maximal eine halbe Schraubenumdrehung, also einen halben Millimeter vom optimalen Justegezustand entfernt ist. Es geht halt nicht darum was man meint was gut ist, sondern darum was in der Praxis gut genug ist und das ist glücklicherweise oft mehr als man sich vorzustellen wagt ...


    @ Sebastian,


    wobei Du mit einem 6" f/6 wieder ein weiteres Gerät mehr "herumliegen" hast und die Beschaffung vielleicht auch nicht ganz so einfach ist. Deshalb meine Anregung es vielleicht mit einem Neubau zu versuchen. Auf einer Isomatte brauchst Du übrigens auch nicht herumknien. Mit dem erwähnten Tischchen aus zwei 9mm Brettchen kommt mein Dobs, z.B. auf eine größere Einblickhöhe als ein 10" Chinadobson und kann ganz normal genutzt werden und wackeln tut da auch nichts. Nein, ich will dir nicht mein Gerät verkaufen. Was ich will ist dich anregen über deine Bedürfnisse beim Beobachten und über die Möglichkeiten der Umsetzung ganz genau nachzudenken. Natürlich scheint es zunächst einfacher einen leichteren Weg zu gehen und ein KG Rohr zu kaufen, aber das hat halt wieder Folgen, gerade wenn man erst das ganze Geraffel einpacken und zum muss Beobachtungsort fahren muss. Klar, man spart ein paar Stunden beim Bau, aber das Fluchen bei der Gerätenutzung nimmt halt zu.


    Was die Sache mit der Lichtverschmutzung angeht, so gebe ich dir recht, da passiert hier in der deutschsprachigen Szene nahezu nichts. Den Leuten ist es viel wichtiger mit ihrem neuen Apo für x Kiloeuro posen zu gehen oder sich über kleinste optischen Fehler in die Köppe zu kriegen. Ich habe damals die Sache mit der Petition schon mitgemacht und es war mehr als traurig zu sehen wie selbst Volkssternwarten sich geweigert haben auf eine Petition gegen übermäßige Lichtverschmutzung aufmerksam zu machen, bzw. mit zu machen. Noch übler fand ich aber das Gerede einiger "Größen" darüber wie schädlich so eine Petition für ihre bisherigen, für mich nicht erkennbaren, Bemühungen das Thema auf politischer Ebene anzugehen.

    Das Hobby wird übrigens nicht aussterben, aber es wird wohl immer mehr ein Hobby werden bei dem es trotz immer besserer technischer Möglichkeiten immer schwieriger wird das zu sehen was früher mit viel weniger Technik zu sehen war. Allein schon die Menge an Satelliten die jetzt und in naher Zukunft den Orbit vollmüllen, damit ein paar Reiche und das Militär weltweit Internetzugang haben wird in kürzester Zeit die Astronomie verändern. Vielleicht gibt es dann ja auch hier auf den Teleskoptreffen Lasershows, ähnlich wie in Japan. Verdammt wo ist der Kotzsmiley?



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    klar kann man den 8"er nun in ein Kanalrohr quetschen, aber dann wird er unnötig schwer und es kommt nach kurzer Zeit der Wunsch das Ding etwas leichter zu bauen ... ich weiß was ich sage, denn ich habe lange einen 8"f/8 mit einem KG-Tubus genutzt.

    Meine Empfehlung wäre daher den 8"er nochmals als Reisegerät aufzusetzen, dafür aber mit allen Verbesserungen die Du umsetzen kannst. Das sollte ganz gut gehen, wenn Du wenigstens einen kleinen Bohrständer oder eine Ständerbohrmaschine, einen Band- oder Schwingschleifer und eine Oberfräse oder eine Stichsäge hast. Das Material sollte so dünn und so leicht wie möglich gewählt werden um einen niedrigen Schwerpunkt und eine gute Transportabilität zu erreichen. Die niedrige Bauhöhe des Dobsons lässt sich leicht durch ein kleines Tischchen aus zwei Brettchen, welche mit der Bodenplatte der Rockerbox verbunden werden kompensieren.

    Zwei Streben würde ich auch nicht verwenden, denn da braucht man dann eine Verspannung um ein steifes Gerüst zu bauen, aber mit drei Streben klappt es ganz wunderbar. Die Spiegelauflage kann man für einen 8"er übrigens ganz einfach aus einem runden Brettchen mit 9mm Stärke und etwas Luftpolsterfolie bauen. Die Verbindung von Spiegel und Brettchen übernimmt etwas Panzerband. Primitiv aber wirksam.


    Hier mal der Link zu meinem aktuellen 8" Reisedobson. Das soll keine Empfehlung sein, sondern nur ein Tipp, wie man das Problem auch lösen kann. Für mich ist es ganz sicher nicht der Weisheit letzter Schluss, aber der Stand meines letzten Irrtums.


    https://forum.astronomie.de/th…er-fuer-die-reise.288736/



    MfG


    Rainmaker


    PS.: Ich habe mich aus der Not heraus auf einen Okularauszug mit 1,25" beschränkt und hatte schon gedacht, dass der das erste sein würde, was man unbedingt austauschen müsste, aber im Moment sehe ich einfach keinen Grund dazu. Das Gesichtsfeld ist mehr als groß genug ...

    Hallo,


    wie wäre es, wenn man so ein Treffen von Anfang an richtig sicher auslegt, also Mit ABC-Vollschutz? Das hätte den Vorteil, das man gleichzeitig auch noch das erste Fetischtreffen der Astroszene ausrichten würde. ;) [duck und weg...]



    O.k., mal im Ernst, ich denke man sollte noch etwas warten. Die 6-8 Monate, bis die Leute durchgeimpft sind, spielen jetzt auch keine Rolle mehr. Es ist zwar mehr als ätzend zu warten, aber danach sollte man es dann auch wieder richtig knallen lassen.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    @ Dietmar,

    schön, wenn es dir gefällt. Wo es genau war werde ich aber nicht öffentlich sagen, weil ich inzwischen mitbekommen habe, dass ich dort keine Aufnahmen hätte machen dürfen. Ich muss mich ja nicht selbst anklagen und wer weiß ob nicht auch Leute von den Ämtern Videos dieses Typs sichten um dann Tickets zu verteilen. Zumindest im Bereich Multikopteraufnahmen wird es wohl von einigen Landkreisen ziemlich eifrig gemacht.

    Aber keine Angst, den Standort bekommst Du per PN. ;)


    Inzwischen habe ich mitbekommen, dass solche Aufnahmen wenigstens von den unteren Naturschutzbehörden abgesegnet werden müssen. Die wenigsten geben aber die Erlaubnis dazu, selbst wenn die Fläche keinen Schutzstatus hat.


    @ Heiko,

    ja, man kann beim mehrfachen Schauen immer wieder was neues Entdecken. Hast Du das wandernde Glühwürmchen an der Wegbiegung gefunden?

    Die ganzen Flugzeuge, Satelliten, Leute mit viel zu starken Taschenlampen und auch die ganzen Autos die den Himmel mit ihrem Fernlicht aufgehellt und die umgebenden Hänge ausgeleuchtet haben wurden von mir entfernt. Hätte ich das nicht gemacht, dann wäre es eher eine Disco-Beleuchtung gewesen. Mir war das viel zu unruhig. Außerdem wirkt das im Planetarium auch alles andere als schön.



    MfG


    Rainmaker