Nun hier ist er, meine erstes first light mit dem 8" Dobson:
Da schon seit einiger Zeit gutes Wetter war, beschloss ich, in der Nacht zum Sonntag mal zu spechteln. Um 18 Uhr stellte ich das Scope auf dem Balkon hin, um abzukühlen. Nach 4 Stunden kam alles erst in die Wohnung, dann die Rockerbox raus und danach der Scope. Als ich draußen ankam, bemerkte ich, dass der Spiegel beschlagen war. Doch das legte sich nach 1 Minute. (der war wohl zu lange in der Wohnung)
Als erstes sah ich den Mond mit dem 32mm Okular.
Er passte genau in das Blickfeld. Schön sah man viele Krater entlang des Terminators. Hier justierte ich halbwegs meinen Sucher. Mit dem 9mm Okular war es dann sehr schön. Vor allem am Terminator sah man viele Krater, die schön plastisch zu sehen waren. Doch er war echt hell! Ich war sogar echt geblendet nachdem ich darein geschaut hab. Aber es hielt sich doch in Grenzen.
Danach schwenkte ich zum Jupiter. Zuerst enttäuschte er mich ein bisschen. Denn ich sah nur eine kleine Kugel mit 2 Bändern. 4 Monde erkannte ich auf anhieb. Das 9mm Okular benutzte ich hier nicht, da ich merkte, dass der Saturn kurz davor stand hinter einem Hausdach unter zu gehen.
Im 32 mm Okular erkannte ich sofort die Ringe. Im 9mm war er wunderschön. Die lokalisierung der cassinischen Teilung war einfach. Ich glaube, 1 Band erkannt zu haben. Aber da bin ich mir nicht sicher. Bestimmt waren auch ein paar Monde dabei. Da soll mir mal einer sagen, dass so ein Newton kein Planetenkiller sei.
Vor allem an Saturn war ich echt baff über die Leisung und Abbildung des Teils.
Danach schaute ich mir ein bisschen der Sternhimmel im 32mm an. Auch, wenn es kein 6 mag Himmel war sah man echt tausende von Sternen, währen man am Himmel rumfuhr.
Währen ich in der Nähe des Polarsterns schaute, flitzte ein Lichtpunkt durch das Okular. Es war zwar schnell, aber es war mit sicherheit kein Flugzeug o.ä.
10 Minuten kam wieder so Punkt durch Okular.
Da oben muss wohl echt reger Verkeht herrschen.
Am Sternentest an einem schwachen Stern konnte ich zum Glück kein Astigmatismus feststellen. Die defokussierten Sternscheiben waren Kreisrund und man konnte den Fangspiegel erkennen, wenn man den OAZ weit hinausschiebt!
So, ich hoffe, ihr habt es nicht bereut den Bericht zu ende zu lesen.