Posts by jkunz

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Andreas IV</i>
    <br />mit größerer Öffnung wird die Granulation besser sichtbar.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Klar. Ich habe halt nur kein Gefühl / keine Erfahrung was man mindestens braucht und was max. sinnvoll ist.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Es lohnt sich m.M.n. sogar ein 120/600, wenn er nicht zu klobig ist.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Mal sehen was mir über den Weg läuft. Ich werde mir bevorzugt was gebrauchtes angeln. An sonsten ist 100 mm für mich wohl der beste Kompromiss zwischen Handlichkeit, Auflösung und Preis.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Was mir im Weißlicht gefällt sind die feinen Verästelungen der Penumbra.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Ja, das sind die Dinge, die ich besser zu sehen hoffe.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Es gibt ein Zeitfenster morgens und abends, in dem hohe Vergrößerungen möglich sind. Ich schaue regelmäßig zu diesen Zeiten bei 300-facher Vergrößerung. Mittags geht nicht mehr als 150-fach, manchmal sogar nur 100-fach.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Ja. Mittags ist nicht die beste Zeit. Typisch aber die Zeit zu der ich Zeit habe. ;) Lieber bei mäßigen Bedingungen guggen als garnicht. Wenn es was interessantes zu sehen gibt bau ich manchmal auch noch Abends auf...


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Sollte ein 120-er in die nähere Auswahl kommen, dann empfehle ich zusätzlich vor dem Herschelkeil einen UV/IR-Sperrfilter, da bei größerer Öffnung natürlich nicht nur sichtbares Licht vermehrt gesammelt wird.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Ich habe einen BelOptik IRcut-Pol-ND3 Filter im Herschelkeil. Laut Hersteller schneidet der auch zuverlässig UV weg. Von daher bin ich auf der sicheren Seite.


    Danke für die Information und auch an Hartwig für die Bilder. Die fand ich sehr hilfreich zur Orientierung.

    Nabend.


    Ich gehe gerade mit ähnlichen Gedanken schwanger. Oft nutze ich die Mittagspause zu einem schnellen Blick auf die Sonne. Handlich, schnell und einfach aufzubauen ist daher wichtig. Gerade der schnelle und einfache Wechsel zwischen Halpha und Weißlicht ist für mich ein besonderer Reiz bei Sonnenflecken und Fackelgebieten.


    Zum einem besitze ich ein Lunt LS35. Von daher ist Halpha bei mir schon mal abgehakt.


    Zusätzlich hab ich noch einen Herschelkeil. Den habe ich bisher an einem 610mm f9 (macht 68 mm Öffnung) selbstbau APO betrieben. Aktuell hängt er an einem billigen, verbastelten 70/700 Fraunhofer. Ich nutze eigentlich immer den Baader Solar Continuum Filter. Das Grün macht mir nix aus und der Farbfehler ist mir damit sowas von egal. ;)


    Mit dem Herschelkeil meine ich manchmal einen Hauch von Granulation erkennen zu können. Es stellt sich mir die Frage ob mit etwas mehr Öffnung hier noch mehr zu sehen ist? So gelüstet es mich nach einem 80/400 oder 100/500 Fraunhofer. F5 weil kurz und handlich. Dann könnte ich beide Teleskope in einem Koffer unterbringen. Aber wieviel Öffnung ist sinnvol / nötig? 80 mm ist schon für 100,-EUR zu haben und sehr handlich. 100 mm ist schon klobiger und mit ca. 250,-EUR deutlich teurer.


    Von daher stellen sich mir die Fragen:
    Reicht 80 mm für Weißlicht oder lohnt sich der Sprung auf 100 mm Öffnung?
    Kann ich die 100 mm Öffnung bei üblichem Seeing überhaupt sinnvoll nutzen?

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: montey</i>
    Jochen:
    Sehr gerne! Wenn Du dazu Lust hast, würde ich versuchen das dazu nötige Equipment bereit zu stellen!<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Ein Videoprojektor mit HDMI Eingang könnte nützlich sein, ist aber nicht notwendig. Ich habe den Vortrag beim TAN auch ohne Projektor gehalten. Ich habe die Anschauungstücke den Zuhörern einfach in die Hand gedrückt.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">3D Druckerei reizt mich persöhnlich extrem,
    da habe ich vor Kurzem auch ein gutes Teleskop als Beispiel in den Händen gehalten.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Ja, anfangs hielt ich die 3D-Druckerei für eine Spielerei und Modeerscheinung. Seit dem ich im Erfa so ein Ding benutzen kann, und gelernt habe wie es zu nutzen ist, versteh ich die Aufregung. Man kann, im Rahmen der Unzulänglichkeiten der Technik, halt einfach mal was entwerfen und drucken. So kamm man Dinge fabrizieren, die sonst nicht, oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand, herzustellen sind. Sei es auch nur sowas banales wie eine Ersatzrolle für einen Tesafilmabroller.

    Hallo.


    Auch ich möchte meine Teilnahme am HuTT "androhen".


    Ich kann anbieten meinen Vortrag vom TAN zu wiederholen:


    Refraktor- und andere Basteleien


    Ich möchte in dem Vortrag einige Selbstbauprojekte vorstellen wie den Selbstbau eines Refraktors, den Umbau eines Spektivs, Konstruktion eines Okularkoffers und diverse kleine Helferlein wie 2" Okularadapter und Sonnensucher aus dem 3D-Drucker. Alles wurde mit einfachen Mitteln in der heimischen Küche zusammengebastelt, die einzige verwendete Spezialmaschine war der 3D-Drucker in einem Hackspace.

    Nabend.


    Ich hab eine Lösung ähnlich dem Pelicase von Dietmar: Fertiges Holzkäschdel aus dem Baumarkt, Einlage aus Schaumstoff geschnitten, die Okulare stehen senkrecht darin. Ich habe mir noch einen ausziehbaren Tragegriff drangebastelt. Mit diesem hänge ich den Kasten an die Befestigungsschraube der parallaktischen Montierung zwischen die Stativbeine. Okularwechsel geht dann ganz einfach: Deckel aufklappen, Okular aus OAZ nehmen, in Koffer stellen, anderes Okular rausgreifen, Deckel zu.


    Kleines Extra: Ich hab noch ein Zusatzfach unter den Okularen, das von vorne über eine Klappe zugänglich ist. Da ist das Kleinzeug wie Taschenlampe, Adapter, Filter, ... untergebracht.

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Executor91</i>
    <br />Praktisch, dass dann der Filter ausschließlich für das Übersichtsokular genutzt wird?<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Nein. Der Filter ist auch bei höherer Vergrößerung an planetarischen Nebeln nutzbar. Aber richtig Spaß macht er eben im Übersichtsokular z.B. am Cirrusnebel. Überleg dir auch ob du einen UHC oder einen OIII Filter nimst. Über kurz oder lang willst du beide. Bei aufgehelltem Himmel bringt ein harter OIII wie der von Baader mehr als ein UHC.


    Die Planetary Okulare gibts neu und günstig bei http://www.astroversand.com/ Für den dortigen Preis sind sie OK. Wenn man ein brauchbares aber günstiges Okular sucht um mit einem Gerät die Max. Vergrößerung zu erreichen eine gute Wahl. Mir sind die (knapp) 60 Grad aber zu wenig.


    Wenn du ohnehin später noch größere Teleskope anschaffen willst solltest du dir überlegen welche Okulare an allen Geräten nutzbar sind und in dem Bereich gleich was anständiges anschaffen. Anständig ist dann typisch im Bereich ab ca. 150,-EUR für kleine und mittlere Brennweiten.

    Hallo Manuel,
    danke für Anregung. Orion stand bei mir gestern Abend so und so auf dem Programm. Da habe ich das Programm noch um deine Vorschläge erweitert. Wirklich eine schöne Tour. Besonders da der Orion-Nebel erwartungsgemäß durch das Mondlicht nicht so gut heraus kam. Ich konnte dann auch erstmals die E-Komponente des Trapez sehen. (Hab erst letzten Winter mit dem Spechteln angefangen...) Mit dem kleinen 610 mm F9 Refraktor, den ich vorher nutzte, war da nix zu machen. Jetzt mit dem C8 geht deutlich mehr in der Richtung.


    Doppelsternbeobachtungen sind wirklich eine interessante Sache. Leider kam ich bisher nie so recht dazu das wirklich gezielt zu machen. In den wenigen klaren Nächten waren Sternhaufen, die diversen Nebel und Galaxien dann doch interessanter. So blieb es bisher bei den üblichen Verdächtigen epsilon-Lyrae und Albireo. Eigentlich schade.


    Wer tirfer in das Thema eintauchen will findet hier Futter: http://www.epsilon-lyrae.de/

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: ausbilder88</i>
    PWM Regler ? was denn für ein?


    Bin keiner der bei elektronischen Bauteilen Ahnung hat
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Dann bestell dir eine fertige Manschette bei http://www.astroleuchten.de/ und nim ein einstellbares Universalnetzteil. Das Netzteil krigst du so und so nicht billiger. Die fertige Manschette ist IMHO ihren Preis wert. Um eine Manschette selbst zu bauen braucht man zumindest rudimentäre Kenntnisse der Elektrotechnik. (Ich hab mir eine Manschette aus einem Wide-SCSI Kabel gebaut. Aber ich bin auch gelernter und studierter E-Techniker...)


    Was noch eine Möglichkeit sein kann: Heizkabel für Terrarien oder noch besser Heizkabel für den Frostschutz von Wasserleitungen. Für letztere gibt es oft auch Regler / Leistungssteller. Sowas ist im Endeffekt aber teurer als die Manschette von http://www.astroleuchten.de/.

    Nabend.


    Ein Telrad waren meine am besten in Teleskopausrüstung investierten 50,-EUR.
    Die "Tauschutzkappe mit Zenitspiegel" für den Telrad waren eine Fehlinvestition.
    Dennoch wünsche ich mir öfter einen 8x50 Sucher zusätzlich.


    Mit dem Teleskop Objekte suchen und finden muss man lernen. Wenns mal nicht klapt nicht entmutigen lassen. Viele interessante Objekte sind (mit dem Telrad) recht einfach zu finden. Wenn man mal was nicht findet einfach das nächste Objekt angehen. Manchmal braucht man einfach einen zweiten Anlauf an einem anderen Abend.


    Bei Stellarium mal das Okular-Plugin aktivieren, die Daten des (geplanten) Teleskops und der Okulare eingeben und damit rumspielen. Das Okular-Plugin hat auch eine Telrad-Simulation.


    Karten:
    http://www.deepskywatch.com/deep-sky-hunter-atlas.html
    http://vangestel.de/astro/de/sternkarten-pdf
    http://www.uv.es/jrtorres/triatlas.html


    Schön für den Anfang:
    http://www.backyard-astro.com/deepsky/top100/home.html

    Nabend.


    Ein F5 Achromat ist doch ein zimlicher Farbwerfer. Das sind eher Spezialgeräte für geringe Vergrößerungen.


    Wenn dir ein 200'er F5 Newton zu groß ist, hast du schon mal über ein 200'er SCT a la C8 nachgedacht? Gleiche Öffnung wie der Newton bei noch nicht mal halber Länge und nur 5,7 kg Gewicht.

    Hallo.


    Auch ich empfehle zwei Okulare zwischen 8 mm und 34 mm. Etwas um 13 mm und um 20 mm gäbe eine gute Abstufung. (geometrische Folge) Da ES nicht liefern kann, ein Nagler zu teuer ist und du schon ein Speers Waler Zoom hast liegt doch das Speers Waler 13,4 mm nahe. Ich wollte eigentlich auch das 14'er ES kaufen, bin dann aber "notgedrungen" wegen nicht Lieferbarkeit auf das 13'er Nagler ausgewichen... Das 20 mm 68 Grad ES ist ja lieferbar und der Preis recht attraktiv.


    Gesichtsfeld ist eine Sache. Vergrößerung und damit Austritspupille eine andere. Von daher macht es u.U. schon Sinn zwei Okulare zu haben, die zwar fast das gleiche Gesichtsfeld am Firmament zeigen, aber wegen unterschiedlichem scheinbarem Gesichtsfeld und Brennweite bei unterschiedlicher Vergrößerung und Austritspupille.

    Nabend.


    Ein Mak ist wegen der relativ langen Brennweite bei gleichzeitig relativ kleinem Gesichtsfeld eher ein Spezialgerät für Planeten, Mond und andere kleine Objekte. Weitflächige Gasnebel und Sternhaufen krigt man da kaum rein.


    Wenn du mit der Bauart liebäugelst wäre ein SCT eher geeignet. Zwar auch relativ langbrennweitig und engwinklig, aber nicht ganz so extrem wie ein Mak. (SCT typisch F/10, Mak typisch F/13, F15...) SCT sind typische "kann nix wirklich richtig gut, aber für alles recht brauchbar" Universalgeräte.


    Ein SCT mit Montierung und Stativ wird dann aber auch schon etwas voluminös. Ein 8" Dobson ist da in Summe kleiner als ein 8" SCT. Erst recht wenn es ein "Reisedobson" ist. Der ist zusammengelegt kaum mehr als ein Aktenkoffer. Bei Astro Optik Martini gibt es z.B. einen 10" Reisedobson mit Packmaß 34 cm x 34 cm x 22 cm un 10 kg Gewicht.


    Allerdings solltest du vorher mal mit einem Dobson beobachtet haben. Ich z.B. mag die Bedienung eines Dobsons nicht. Ich finde eine parallaktische Montierung viel einfacher und handlicher. Das ist eine Geschmacksfrage, die du vor dem Kauf durch Ausprobieren klären musst.

    Hallo.


    Wie schon angesprochen dürften bei dir mehr als 30 mm Brennweite wegen der Austritspupille an deinem F5 Gerät keinen Sinn machen. Entweder nimst du da ein billiges Erfle und lebst mit dessen suboptimaler Abbildung. Oder du nimst in der Größenordnung von 300,-EUR in die Hand. Dafür krigst du z.B. das 30 mm 82 Grad von ES. Alternativ zu dem Panoptic bietet sich noch das TS Paracor in 30 mm an. Wie schon an anderer Stelle geschrieben hat das Paracor seine Probleme. Es ist für den Preis aber ganz OK.


    Eine interessante Alternative könnte das 20 mm XWA von TS sein, besonders wenn eine kleinere AP wegen Lichtverschmutzung geeigneter ist.
    http://www.teleskop-express.de…-Stickstoff-gefuellt.html

    Hallo.


    Installier dir Stellarium: http://www.stellarium.org/
    Aktivier das Okular-Plugin.
    Konfiguriere dein Teleskop in dem Plugin.
    Konfiguriere dir die für dich in Frage kommenden Okulare.
    Mond anklicken, Okularansicht einschalten, Okulare durchklicken.
    Dann siehst du am Objekt wie es aussieht.


    Okulare sind Geschmacksfrage. Ich hab am Anfang die billigen "Goldkanten" genommen um auszuprobieren welche Brennweiten und welche Abstufung mir gefallen. Als das klar war hab ich mir die hochwertigen Nagler "gegönnt". Auch das scheinbare Gesichtsfeld spielt eine Rolle. Ich hab Okulare mit 60 Grad ausprobiert und mochte den Tunnelblick garnicht.


    Freunde dich mit dem Gedanken an, dass gute Okulare der 68 Grad bis 82 Grad Liga deutlich über 100,-EUR pro Stück kosten. Längere 2" Okulare gern mal über 200,-EUR. Im Bereich unter 60 Grad Eigengesichtsfeld gibts auch unter 100,-EUR gut brauchbares. Siehe Angebote von TS...


    Die kürzeste halbwegs sinnvolle Brennweite dürfte bei 10 mm liegen. Ich würde dann noch was um 14 mm, 20 mm bis 24 mm und 40 mm nehmen. Beachte max. Vergrößerung (Seeing) sowie Austritspupille...


    Übersichtsokular: Siehe die Diskussion zu dem Thema von KometC8. Trift im Prinzip auch auf deinen Mak zu.

    Hallo.


    Eine Autobatterie eignet sich für sowas nicht. Autobatterien sind darauf ausgelegt gelegentlich mal kurz viel Strom zu liefern. (Anlassen) Ständiges weit entladen und aufladen wie in deiner Anwendung lässt Autobatterien schnell altern und kaput gehen. Das kann man mal zum Ausprobieren machen, mehr nicht. Du brauchst <b>zyklenfeste</b> Blei-Gel-Akkus und du musst einen Teifentladeschutz vorsehen. Der verhindert Beschädigungen des Akkus wegen zu großer Entladung. Sieh dich mal bei Solar-Camping-Stromversorgungen um. Da solte sich sowas wie Tiefentladeschutz etc. fertig finden. Blei-Gel-Akkus krigt man immer mal günstig bei Pollin. Tiefentladeschutz gibts dort auch, aber nur als Bausatz. (Platine + Bauteile zum selber löten...)


    Und wie schon gesagt: Möglichst nah an den + Pol des Akkus eine Sicherung. 10 A sind üppig, aber noch OK. Kurzgeschlossene Blei-Akkus bringen Kabel zum glühen (Brandgefahr) und Säure-Akkus / nicht Gel Akkus können bei heftigen Kurzschlüssen kochen und platzen. Möchtest du kochende Schwefelsäure im Gesicht haben?

    Nabend.


    Vielleicht einfach mal bei Intercon Spacetec nachfagen. 42 mm Brennweite bei 65 Grad Eigengesichtsfeld und dann nur 40,5 mm Feldblende? Das passt nicht. Ich denk das ist ein Fehler in der Artikelbeschreibung, Datenblatt, Messung, ...

    Hallo.


    Ich hatte das TS-WA38 gegenüber dem ICS empfohlen, da das ICS mit 40,5 mm Feldblende angegeben ist, das TS-WA38 mit 46 mm. Demnach würde das TS-WA38 mehr zeigen. Aber irgendwie sind die 40,5 mm für das ICS nicht plausibel.


    Ob man den Unterschied bei der Austrispupille 3,8 mm kontra 4,2 mm bemerken kann wage ich zu beweifeln.


    Ich denk TS-WA38 oder ICS ist letzenendes egal. Die beiden werden sich nix geben.


    Das ein Made Reducer an einem Celestron nicht so gut funktioniert wundert micht nicht. ;) Ich habe den original Celestron Reducer für mein C8. Aber auch bei dem muss ich sagen: Die Abbildung ohne das Ding ist irgendwie besser. Ich hab das anfangs mal festgestellt und seit dem nicht näher untersucht. Das Ding an- und abzuschrauben ist auch lästig und umständlich.


    6 mm Okular an C8. Hmmm. Ich denk das macht nicht viel Sinn. (Austritspupille, Vergrößerung, Seeing, ...) Solltest du vor dem Kauf mit einem geliehenen Okular testen. Ich hab ein 9 mm Nagler. Bei passendem Seeing sehr schön, aber schon grenzwertig. Die 8 mm von deinem Zoom sind wohl auch noch OK. 7 mm will ich mal probieren. Ich denk da ist das Ende der Fahnenstange beim C8. 5 mm hab ich schon mal probiert. Dat iss nix. Hatte ich auch nicht anders erwartet.

    Hallo.


    Du hast das TS-WA38 vergessen:
    http://www.teleskop-express.de…----70--Gesichtsfeld.html
    Für 92,90 EUR hat es vermutlich das beste Preis-/Leistungsverhältnis. Mehr Feld als GSO und ICS, Preis ähnlich ICS. Hätt ich nicht doch zum Paragon gegriffen, wär es das TS-WA38 geworden.


    Das William SWAN 40mm ist auch nur ein China-Erfle mit anderem Aufbäberli zu erhöhtem Preis.


    Wenn ich mir das durchlese, ist das Hyperion auch nicht besser als das Paragon:
    http://www.cloudynights.com/pa…ic-modular-eyepiece-r1992


    Mich würde mal der Vergleich eines billig-Erfle a la TS-WA38 gegen Mittelklasse a la Hyperion oder Paragon interessieren. Wenn ich mir das so durchlese, scheint das Paragon (aka SW Aero = SkyWatcher Aero) ein Stück besser als die Erfles weg zu kommen. Deshalb hab ich mich damals gegen das TS-WA38 Erfle und für das Paragn entschieden.
    http://stargazerslounge.com/to…ow-mag-ep-help/?p=2318707

    Hallo.


    Naja. Ich will das Paragon nicht schlechter reden als es vielleicht ist. Die Verarbeitung und Vergütung sind z.B. wirklich gut. Es gibt eine herausdrehbare Augenmuschel und es erreicht die angepriesenen 68 Grad Feld auch wirklich. Es gibt keine / kaum Farbsäme an harten Kanten bei der Tagbeobachtung. Das Einblickverhalten ist gut. Das Gewicht moderat. Der OkuAsti war mir die letzten Nächte am Cirusnebel mit OIII Filter mal grad egal. :) Nur wie gesagt: Heut würd ich die 300,-EUR für das ES oder gar 450,-EUR für das Panoptic hinlegen.


    Das TS WA 42 mm wurde übrigens auf http://www.astro-okulare.de/ getestet, für gut befunden, aber laut dem Test hat es nur 54 Grad, nicht 60 Grad wie angepriesen. Damit würde es das maximale Feld des C8 nicht ausnutzen. Dafür müssen es nämlich (knapp) 70 Grad sein. Ich fürchte das wird auch auf das ICS zutreffen. Das hat angeblich eine Feldblende von 40,5 mm Durchmesser. Da geht deutlich mehr. Das Panoptic hat 46 mm. In der Größenordnung liegt auch das Paragon. Der Mehrpreis des Paragon gegenüber den billig-Erfles ist also nicht ganz ungerechtfertigt. Mich würde mal ein direkter Vergleich des Paragon gegen das TSWA38 interessieren. Das TSWA38 kommt mit 46 mm Feldblende zu 92,90 EUR eigentlich als einzige wirkliche Alternative zum Paragon daher. Alles andere ist deutlich teurer oder zeigt nicht das maximal mit 2" mögliche Feld. Es gibt noch ein Made / ES für um die 150,-EUR. Das ist aber eine unhandliche Glaskugel von fast 1,3 kg Gewicht.


    Zum Thema Abschattung bzw. Sinn / Unsinn von 2" an einem C8: Mir ging es bei dem Okular darum alles an Feld zu sehen, was an dem Lichteimer nur irgend geht. Ganz einfach weil man dann beim Aufsuchen des Objekts der Begierde mehr Übersicht hat. Ich empfinde das 2" Übersichtsokular als sehr nützlich und hilfreich beim Suchen - und vor allem beim Finden. Zum Beobachten kommt dann ein Nagler rein. (Das 20 mm Nagler kommt übrigens auch in 2" daher, obwohl es das vom Durchmesser der Feldblende her nicht haben müsste.) Das 40 mm Okular ist für mich, von wenigen Ausnahmen wie großflächigen Gasnebeln abgesehen, wirklich nur ein beserer Sucher. Da ist mir die Vignettierung dann mal schlicht egal.


    Wenn ich was weitwinkliges brauch schnall ich den 610 mm APO Refraktor auf die Montierung. Der liefert mir fast 4,5 Grad Feld, flach und ohne die Spur von Abschattung. Halt nur leider mit deutlich weniger Öffnung.

    Hallo.


    Ich hab ebenfalls ein C8 und stand vor einigen Monaten vor dem gleichen "Problem".


    Typischerweise ist die Lösung ein Weitwinkelokular um die 40 mm mit 68 Grad oder ein Plössel um die 55 mm mit 50 Grad. Ersteres bringt "nur" 4 mm Austritspupille, letzteres mit nur 50 Grad einen zimlichen Tunnelblick. Tunnelblick mag ich nicht und zum Suchen und Finden war mir die höhere Vergrößerung eines 40'er Weitwinkels wichtiger, angenehmer. Also begab ich mich auf die Suche nach einem 40'er Weitwinkel.


    Es gibt da in der Region unter 100,-EUR oder kanpp drüber diverse Erflevarianten von diversen Herstellern. Bei genauerem Hinsehen sind einige der Teile baugleich und werden lediglich unter verschiedenen Markennamen verkauft. Dann gibt es in der Region 150,-EUR bis 200,-EUR einige wenige Exemplare, z.B. von Made oder (fast Baugleich) Explore Scientific. "Bessere" Okulare in dem Brennweitenbereich fangen bei 300,-EUR an. (Explore Scientific, TeleVue)


    300,-EUR für ein Okular waren mir damals noch zu viel. Nach einigem Hin und Her bin ich über das TS PARAGON ED 40mm gestolpert. Auch dieses Okular wird unter diversen Hausmarkennamen verkauft, bei TS kostst es 139,-EUR. Das war in meinem Budget. Ich habe darauf hin das WeltWeiteWarten durchsucht, Testberichte in Foren gelesen, Produktbeschreibungen von Herstellern studiert, verglichen, abgewogen, ... In einem Forum traf ich auf eine Aussage die da etwa lautete: "Wenn du ein gutes Weitwinkelübersichtsokular jenseits 30 mm haben willst bist du ab 300,-EUR aufwärts los. Sowas kostet halt so viel. Find dich damit ab. Spar drauf und gönn es dir dann irgend wann. Wenn du das Geld nicht ausgeben kannst oder willst dann nim ein Erfle der 100,-EUR Klasse. Das iss nix dolles, aber gut genug bis Geld für was anständiges übrig ist." Nach den diversen positiven Berichten die ich über dieses TS PARAGON ED 40mm im WWW fand, bzw. seine baugleichen Varianten unter anderem Namen, hab ich mir das Ding bestellt.


    Ich hatte die Hoffnung etwas besseres als die billigeren Erfles zu bekommen. Vielleicht ist es tatsächlich besser, aber toll ist das Ding nicht. Der erste Blick durch das Okular an einem 610 mm F9 APO Refraktor entteuchte. Der Bildrand ist deutlich unscharf. Hier macht sich ein heftiger Okularastigmatismus bemerkbar. In der Bildmitte fällt er zum Glück nicht ganz so deutlich auf. Fokussieren am C8 war dann sehr interessant. Durch die lange Brennweite (weniger Tiefenschärfe) des C8 trit hier die Bildfeldwölbung des Okulars merklich zu Tage. Ich wollte das Okular schon fast zurückschicken. Habe mich dann aber dagegen entschieden. Denn was besseres kostet eben mindestens das Doppelte und - auch nicht unwichtig - bringt auch das Doppelte und mehr an Gewicht auf die Wage. Unterm Strich muss man dem Okular also doch ein recht gutes Preis / Leistungsverhältnis bescheinigen.


    Mitlerweile kann ich die Aussage "gutes Weitwinkelokular &gt; 30 mm kostet ab 300,-EUR" also bestätigen. Würd ich mir das TS PARAGON ED 40mm nochmal kaufen? Vermutlich nicht. Ich würd das Explore Scientific 40 mm 68 Grad für knapp 300,-EUR kaufen, oder vielleicht gar das TeleVue Panoptic 41 mm für 450,-EUR. Denn zwischenzeitlich sind bei mir ein 13 mm und ein 9 mm TeleVue Nagler in die Okularkiste gewandert. Bald kommt ein 20'er Nagler dazu. Wenn man halt mal durch wirklich gute Okulare gespechtelt hat, ist man halt irgendwie verdorben. Dann will man sich nicht mit weniger abgeben. ;)


    Wenn dir 300,-EUR für das Explore Scientific zu steil sind, dann nim halt das PARAGON oder ein noch billigeres Erfle. Was besseres als das PARAGON krigst du unter 150,-EUR nicht, bzw. ist das PARAGON vermutlich das beste unter 150,-EUR. Sei dir aber im klaren, dass es ein Kompromiss ist. Ich bin den Kompromiss eingegangen. Mitlerweile bereue ich es. Ich hab die letzten Nächte den Cirrusnebel mit OIII Filter im PARAGON bespechtelt und mich über die suboptimale Qualität geärgert. Wer billig kauft, kauft zwei mal... und ich demnächst vielleicht das 40'er ES...

    Hallo.


    Wenn man in der Preisregion der Nagler gewillt ist scheinbares Gesichtsfeld für mehr Augenabstand einzutauschen gibt es noch die Delos von Tele Vue: 72 Grad scheinbares Gesichtsfeld bei 20 mm Augenabstand.


    An sonsten: Wenn man mit billigen Okularen ausprobiert hat welche Brennweiten einem gut passen und man bereit ist Geld für was besseres auszugeben, dann sollte man nach und nach wirklich hochwertige Okulare anschaffen. Weniger Okulare, gezielt gekauft, dafür aber eben was anständiges.