Posts by Rudi FK

    Hallo Martin,


    beim Thema Streulicht sind wohl die Gäule mit mir durchgegangen. Zu viele Baustellen in dem Stadium sind ja eher kontraproduktiv.
    Wie groß sind die Brennweitenunterscheide? Sollte der Spiegel einen Keilfehler haben (Siehe Michaels Beitrag) dann ist der zurückkommende Reflex nach einer Drehung des Spiegels im Teststand auch nicht mehr an der gleichen Stelle. Der Tester muss dann wieder auf die neue Position des Reflexes eingestellt werden. Kann dann gut sein das Du dann auch in Richtung der optischen Achse geringfügig den Tester verstellen musst.


    Hab ich Gestern noch vergessen zu schreiben. Ich hab auch immer mit meinen unbelegten Spiegeln den Mond betrachtet. Das ist ein Objekt das einwandfrei mit unbelegtem Spiegel zu beobachten ist.


    Wenn Du es nicht allzu eilig hast könnte ich Dir anbieten den Spiegel bei mir mit dem I-Meter zu vermessen. Ich hab grad nur keine Idee wie man das derzeit Seuchentechnisch hinkriegt. Bei Interesse Deinerseits kannst Du mir ja eine PN per Mail schicken. Meinen Teststand kann ich einfach auf 14" umbauen.


    Grüße aus der Gegend um Öhringen
    Rudi

    Hallo Martin,


    das schwärzen des Teleskops ist sicher nicht verkehrt, allerdings ist der Rest vom Teleskop ja noch offen wie ein Scheunentor. Unten an der Spiegelbox sind ja noch gar keine Blenden vorhanden. Beim unbeschichteten Spiegel kann das Streulicht auch von der Spiegelrückseite reflektiert werden. Bei einer angeschliffenen Rückseite sollte der Effekt aber sehr klein sein. Du schreibst ja oben von ungünstigen Bedingungen. Wenn Du vor hast bei solchen auch zu Beobachten dann würde ich Dir für später eine sogenannte Socke ans Herz legen (kann man ja jetzt schon bei dem schlechten Wetter planen).
    Mit dem Sterntest selbst hab ich auch nicht mehr als Asti beurteilt. Bei den restlichen Fehlern hab ich mich auf meine Messungen verlassen.
    Die andern Fehlern mit dem Sterntest zu beurteilen scheiterten bei mir 1. mit der eigenen Erfahrung und dem diesbezüglichen Wissen und 2. an den Beobachtungsbedingungen. Folgend ein Link zu meinem 16". Ganz unten mit Streulichtsocke. Dort ist auch der Bericht von NormanG und dessen Herstellung des Streulichtschutzes.

    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=219593


    Grüße aus Hohenlohe
    Rudi

    Hallo Peter,


    oben hast Du geschrieben das Dir gerade zu kalt ist zum weitermachen! Bei welcher Raumtemperatur hast Du vorher poliert? Ich polier bei einer Raumtemperatur von ca. 18-23°C (Ich hab ein kleines Kellerbad mit 6m² das kann ich dann im Winter auf Temperatur halten). Die Pechhaut passt sich um so schlechter an den Spiegel an je kälter die Raumtemperatur (eventuell eine Erklärung für die unruhige Oberfläche) außerdem soll sich bei zu kalten Temperaturen die Polierzeit erheblich erhöhen (dazu hab ich aber keinen Vergleich).


    Frohes Weiterschaffen
    Gruß Rudi

    Hallo Peter,


    Alex hat ja schon das Meiste gesagt.
    Wenn dich die Kratzer sehr stören oder wenn es sehr viele sind, dann würde ich nochmal den Feinschliff durchmachen. Geht ja relativ schnell.
    Das Putzen der Arbeitsumgebung nach jeder Körnung und vor allem vor dem Polieren wären bei mir noch die größte Hemmschwelle (bei bisher 5h Polierzeit wenn das noch aktuell ist).


    Wie und Wo hast Du die Pechhaut gegossen? Im Freien hätte ich immer ein ungutes Gefühl bezüglich Kontamination. In diesem Falle würde ich eine neue drinnen in machen. Hier im Forum hab ich mal folgende Aussage aufgeschnappt: "Alles was mit der Politur zu tun hat findet im persönlichen OP-Saal statt".


    Meine Pechhaut lagere ich unter Wasser, damit die Oberfläche nicht austrocknet. Nach dem polieren immer gründlich mit einer sauberen Bürste abbürsten (unter Wasser oder Wasserhahn). Jeden 2. Polierdurchgang (bei mir sind das dann ca. 1,5- 2h Polierzeit) bürste ich die Oberfläche mit einer Edelstahldrahtbürste (nach dem Neukauf vor der Benutzung gereinigt) runter. Somit vermeide ich eine Übersättigung der Pechhaut. Danach ist warmanpassen nötig.


    Gruß Rudi

    Hallo Matthias,


    wie sieht die Auswertung bei einer CC von -0,634 aus? Bzw. stell Sie auf -0,75 dann siehst Du besser wie Du Dich in Richtung Parabel orientieren musst.
    Wahrscheinlich geht der Strehl bei der Auswertung mit -0,634 wieder in Richtung 0,9. Mir ist halt der X/Y Asti Wert von ca. -0,4 aufgefallen der bei der vorherigen Messung vom 12.12. nicht vorhanden war (x0,072 Y0,015). Wie oben schon gesagt bin ich der Überzeugung das die Messergebnisse bezüglich des Lagerastis von 1 oder 2 Messungen (bei eingeschaltetem Asti) sich nicht wesentlich unterscheiden und das selbst bei nur einer Messung der Asti eingeschaltet bleiben kann.
    Kann sein das ich da was falsch sehe aber dann verbessern mich hoffentlich die Experten. Was ich mir auch nicht vorstellen kann ist das Du den Asti zwischen der Auswertung vom 12.12 und dem 13.12 ins Glas gebracht hast.


    Ich hatte bei meinem 22" das Problem das manche I-Gramme staken Asti zeigten. Ich hatte dann bemerkt das die I-Gramme die später am PC angezeigt wurden (also das JPG) nicht so aussahen wie die die ich im Liveview der Kamera zuvor sah (Beitrag unten Post vom 06.06.20).
    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=251132



    Gruß Rudi

    Hallo Matthias,


    warum schaltest Du den Asti ab? Du schreibst oben das Du den Lagerasti kennst und deswegen abschaltest weil Du nur in einer Stellung (0 Grad) Messungen machst. Bei 12" (ich nehme an 25mm dick ) sollte aber der Lagerasti so wenig sein das dieser nichts wesentliches an dem Messergebnis verändert. In der Regel ist ein 12" beim einigermaßen einhalten der üblichen Vorgehensweisen relativ unempfindlich auf Astis. (Eigene Erfahrung mit 16" da hab ich nicht gemerkt das irgendwann während des Feinschliffs die Küchenplatte an drei Punkten aufgequollen ist. Das hat sich auch durch die Teppichunterlage deutlich ertasten lassen. Nach dem Anpolieren und messen war kein wesentlicher Asti vorhanden).


    Auf was ich raus will. Durch das Abschalten des Astis gehen dir ja dann Informationen verloren. Bei Dir ist der Abgeschaltete Asti x-0,426 und Y-0,55. Meiner Meinung nach ist das kein Lagerasti mehr. Allerdings kann ich mir auch schlecht vorstellen das dieser Asti bei 12" im Glas ist und zudem ist der Asti ja in Deiner Auswertung zuvor ja noch vernachlässigbar klein.
    Asti dieser Größenordnung müsste bereits schon an Unsymmetrien im Foucaultbild zu sehen sein. Irgendwas scheint bei der letzten Auswertung schief gelaufen zu sein.


    Frohes weiterschaffen
    Gruß Rudi

    Hallo Daniel,


    ich lese hier immer mal wieder mit und merke das ich mich mit der Interpretation von Foucaultbildern relativ schwer tue. Ich selbst nutze Foucault nach den ersten Stunden der Politur um einfach mal kurz das "Gesicht des Spiegels" (das mit dem Gesicht des Spiegels hab ich mal irgendwo gelesen) zu sehen. Danach messe ich eigentlich nur noch mit I-Meter. Gegen Ende sozusagen bei der Endmessung mach ich dann nochmals eine Foucaultmessung um einfach noch einmal mit einem anderen Messverfahren zu prüfen und die Parabel nochmals abzufahren.


    Ungefragt und womöglich schon mal in diesem Thread gemach noch eine Anregung!

    Ich hab bisher einen 6" / 14" (f5) und 16" f4,5 mit einem PDI vermessen und einen 22" mit Bath. Vor allem das PDI-Imeter ist sehr einfach zu realisieren (vor allem wenn der Foucauluttester schon steht ) und durch seine wenigen Komponenten für mich auch sehr vertrauenswürdig. Allerdings sollte bei der I-Metermessung eine relativ gute Kamera vorhanden sein und ein Invest von ca. 70€ für das PDI-Filter+Diode sollte noch eingeplant werden.
    Man kommt mit der I-Metermessung einfach schneller an Ergebnisse ähnlich der Surface Error von "Figur XP". Man erhält quasi für die jeweilige konische Konstante das Profil der Oberflächenabweichungen über die ganze Fläche.
    Die I-Metermessung ist natürlich jetzt keine Garantie fürs gelingen aber schon ein starkes Hilfsmittel.


    Frohes Schaffen
    Gruß Rudi

    Hallo Marcus,


    gerade durch Deinen ausführlichen Bericht bin ich auf das SIPS gekommen (hab ich auch oben als Quelle angegeben) und habe auch lange überlegt mir eins zuzulegen. Das System sieht schon sehr wertig und insgesamt stimmig aus.
    Der SIPS war mir insgesamt aber dann doch zu viel des Investes.


    Ob ich im Endeffekt ein Filterschieber oder Rad einbaue weiß ich noch nicht. Bei meinem 16" hab ich ein 4 Fach Filterrad gemacht (3 Filterplätze ein Leerplatz). Mein Hut wird geplant nur 150mm hoch, somit könnte das 5fach Filterrad zu groß sein. Auf der anderen Seite ist der Hut bisher nur in Planung und Papier ist geduldig.


    Aber immerhin scheint es beim Einbau des Korrektors nicht um 1/10mm zu gehen.
    Ich hatte ja Anfangs vor den ES Korrektor (also nur den Korrektor ohne die Mechanik ) fest einzubauen ähnlich wie beim SIPS und dahinter dann einen Selbstgebauten 2" Helical.
    Hab mich dann aber doch zur "normalen" Lösung umentschieden die wie folgt aussehen wird. Selbstgebauter Helical mit dem Kompletten ES-Korrektor Inklusive der Mechanik. Meine Okulare werde ich Parfocal machen. Eigentlich könnte man dann auf die Verstellmechanik des ES-Korrektors auch verzichten und hätte dann eine ähnliche Lösung wie diese http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=217470. Wenn allerdings eine andere Person durch das Teleskop schaut, muss die jenige ja wieder den Fokus verändern. Dies kann dann an der ES-Fokusiermechanik geschehen. Kann natürlich sein das der Effekt auch wieder vernachlässigbar ist? Kann ich aber jetzt noch nicht abschätzen.


    Anregungen werden dankend angenommen
    Gruß Rudi

    Hallo zusammen,


    ich hab noch einen alten Astrotreff Bericht bezüglich des Themas gefunden.
    http://www.astrotreff.de/topic…HIVE=true&TOPIC_ID=114766


    Im 14. Beitrag schreibt "Bresser" das mit dem 20mm Explore Scientific 100° kein unscharfer Stern mehr im Okular zu sehen ist. Auf der ES Website hab ich mir die Daten zum 20mm Okular angesehen. Diese waren noch ungünstiger als beim 17mm Ethos.
    https://www.explorescientific.…5ff0a09cbf0a51e69da4f.pdf
    ES 100° 20mm Steckhülsenlänge = 39mm Fokuslage = -15,2.


    Daher gehe ich davon aus das meine obige Annahme falsch ist.


    Gruß Rudi

    Hallo zusammen,


    jetzt muß ich mich nochmal melden. Weiß jemand ob man mit dem ES Korrektor und dem 17mm Ethos in den Fokus kommt. Meiner Meinung nach nicht. Der Fokus wird durch den ES Korrektor 35mm weiter nach hinten gelegt (Siehe hier bei den Artikelbeschreibungen unten https://www.astroshop.de/flatt…omakorrektor-hr-2/p,47657). Das Ethos hat eine 2" Hülse mit 35,6mm Länge bis zur Okularauflagefläche. Nochmals 9,9mm weg von der Auflagefläche befindet sich die Fukuslage des Ethos-Okulars (Siehe Bild).
    .


    Die Abmaße zum Ethos Okular sind auf der TeleVue Website abrufbar (https://www.televue.com/engine…?id=214&Tab=#.UxOgBYW57gM).
    Kann sein das ich aber auch einen Denkfehler hab.


    Gruß Rudi

    Hallo zusammen,


    und vielen dank für die Antworten. Es haben sich doch einige Fragen geklärt. Bei der Einbauposition scheint es dann wohl einen gewissen Spielraum zu geben. Der ES Korrektor sollte dann auch bei meinem f/3,8 Spiegel mit nicht ES Okularen funktionieren.
    Ich denke ich nehme den ES Korrektor den kann ich ja jetzt schon bei meinem 16" testen.
    Die Idee mit dem Klarglasfilter hört sich gut an. Hab gerade noch bei Astronomik vorbeigeschaut die genau so etwas für Ihre Filter anbieten (Wortlaut Astronomik: "Filter zum Staubschutz oder zum Ausgleich der optischen Dicke im Wechsel mit anderen Astronomik Filtern").


    Gruß Rudi

    Hallo Horst,


    Du schreibst von minimalen Fokusunterschieden bei den Okularen. Hast Du Deine Okulare mit Abstandsringen in die gleich Fokuslage gebracht? Wenn ich das richtig verstanden habe fokussierst Du am OAZ nach und bewegst somit Okular und Korrektor. Dann scheint also der Abstand des Korrektors zum Primärfokus ja doch nicht ganz so kritisch zu sein. Kannst Du eventuell abschätzen um wieviel mm es bei der Nachfokussierung geht.


    Ich habe auch einen 16" (nicht ganz hat nur 398mm Öffnung) mit F=4,45. Wie ist Dein Eindruck bezüglich mit und ohne Korrektor?



    Gruß Rudi

    Hallo zusammen,


    für mein Selbstbauprojekt 22" F3,8 will ich einen Komakorrektor verbauen. Ich hab jetzt schon einiges darüber gelesen und möchte den Korrektor ähnlich wie beim SIPS (http://www.astrotreff.de/topic…HIVE=true&TOPIC_ID=151682) fest im Strahlengang verbauen um danach mit dem OAZ ganz normal zu fokussieren.


    Der Komakorrektor (egal welches Fabrikat) muss ja an eine ganz bestimmte Position im Strahlengang. Wenn ich jetzt aber noch einen Filterschieber verwenden möchte muss dieser ja noch vor den Korrektor verbaut werden. Mit einschieben eines Filters ändert sich aber die Fokuslage ein wenig. Somit müsste der Korrektor auch um dieses Stück seine Position ändern. Kann er aber nicht da er ja fest verbaut sein soll?


    Eine andere Möglichkeit wäre den Korrektor fest im OAZ zu verbauen und die Okulare im richtigen Abstand zum Korrektor zu bringen (Okulare mit Abstandsringen parfokal machen).
    Siehe folgendes Thema:
    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=217470.
    Mit dieser Lösung könnte man dann kleine Änderungen der Primärfokuslage ausgleichen. Lieg ich da richtig?



    Als Korrektor stell ich mir folgendes Produkt vor. Hat da jemand Erfahrungen. Oder soll ich doch gleich den Televue Paracorr nehmen. Allerdings kostet der ja das doppelte wie der ES und verlängert die Brennweite gleich um 15% anstatt um 6%.
    https://www.explorescientific.…-Coma-Corrector-oxid.html


    Der ES Korrektor funktionier ja hoffentlich auch mit Televue Ethos Okularen und umgekehrt Televue Paracorr mit ES Okularen.


    Danke schon mal für eure Antworten.
    Gruß Rudi

    Hallo Henri,


    da kann ich voll mitfühlen. Bei meinem 550mm / t=24mm hatte ich nach den ersten Stunden polieren das gleiche Bild (nur noch schlimmer 800nm von der tiefsten Stelle zur höchsten). Den Asti hatte ich bei mir im Foucault schon deutlich gesehen. Da ich erst ein paar (ca. 5h) Stunden poliert habe, nahm ich einfach an das der Asti schon beim Feinschliff reinkam.
    Ich hab dann den Asti gezielt rauspoliert. Ging eigentlich recht gut.
    Meine Unterlage bestand aus einer plan geschliffenen 600mm Fliese und (da wollte ich es extra gut machen beim großen Spiegel das der sich auch ja nicht zu sehr verbiegt) einem ca. 2mm dicken PVC Vynil Bodenbelag. Beim weiteren polieren merkte ich das der Asti langsam immer wieder zurück kam. Also hab ich die dünne PVC Vynil Unterlage gegen eine Teppichunterlage (ca.7mm), die ich auch schon bei meinem 400 Spiegel genommen hab, ersetzt. Beim weiteren Polieren war die Astineigung fast nicht mehr vorhanden. Ob bei mir die Spiegelrückseite (plangeschlifen mit 2 600mm Fließen) oder die Unterlage die Ursache war kann ich nicht beurteilen. Die Teppichunterlage gleicht bestimmt auch eine nicht ganz so plane Rückseite besser aus als die dünne PVC Unterlage.



    Gruß Rudi

    Hallo zusammen,


    danke für die Antworten.
    Dann werde ich mich mal nach Linsen umschauen. Bisher bin ich nur bei http://www.qioptiq-shop.com/ so richtig fündig geworden. Da die Verschmutzung hier aber anscheinend das größere Problem als die Qualität der Linsen darstellt, schau ich mich noch mal nach einer günstigeren Variante um (Edmund fällt somit schon raus).


    Gruß Rudi

    Hallo zusammen,


    für mein Bath I-Meter habe ich mir noch einen grünen Laser zugelegt.


    Typ: CW532-005F
    http://www.roithner-laser.com/laser_modules_dot_532.html.


    Dieser hat 1,5mm Strahldurchmesser. Damit ich am Bath eine größere und gleichmäßigere Ausleuchtung des Prüflings hin bekomme, möchte ich den Strahl aufweiten. Den Laserstrahl möchte ich auf 5mm aufweiten und danach auf 3mm abblenden. Das Bild sollte dann auch etwas dunkler werden da jetzt das gleiche Licht auf eine größere Fläche verteilt wird. Mit dem originalem Laserstrahl werden die Bilder zudem so hell das ich diese kaum normal belichtet knipsen kann.


    Folgend ein Schema zu Strahlaufweitung mit einem so genannten Galilei Fernrohr oder holländisches Fernrohr.


    Noch zwei Links zu dem Thema.
    https://www.spektrum.de/lexikon/physik/aufweitung/974
    https://www.edmundoptics.de/kn…ander-using-stock-optics/



    Jetzt zu meinen Fragen!
    1.)
    Wie genau muss die Zerstreuungslinse zur Sammellinse platziert sein? In einem der beiden oben genannten Berichte wird einmal erwähnt, das die Zerstreuungslinse innerhalb der Brennweite der Sammellinse sein muss. Das wären bei mir so ca. 20mm mögliche Positionen.


    2.)
    Welche Fehler in Bezug auf das spätere Messergebnis werden/können durch eine solche Strahlaufweitung mit zwei Linsen eingeführt werden.


    Gruß Rudi

    Hallo Matthias,


    zum erwärmen der Pechhaut nehm ich das Wasserbad. Die Bedenken gegen die anderen Methoden hast Du ja oben schon selbst ausgeführt. Im Freien mach ich eigentlich gar nichts was mit dem Spiegel zu tun hat (außer Vorflexen / Grobschliff). Wenn das Pech sehr langsam erwärmt wir, dann hält sich dass mit den Dämpfen auch im Rahmen. Allerdings dauert es dann auch mal gern 1/2-3/4h bis das Pech gießfertig ist.


    Wie oben erwähnt erwärm ich meine Pechhaut im Wasserbad. Dafür kommt das gesamte Tool einfach in eine passende Kunststoffwanne mit Deckel. Zuerst nur mit heißem Leitungswasser danach kommt noch Wasser vom Kochtopf dazu. Hat bisher immer gereicht. Danach mit der Aluschine Kanäle Pressen und auf den Spiegel legen. Danach sieht es dann bei mir auch wie bei Dir oben im Bild aus. Die einzelnen Facetten sind in der Mitte eingefallen. An diesem Punkt schneide ich die Kanäle unter kaltem Wasser mit einer Teppichmesserklinge V-Förmig großzügig nach (wesentlich breiter und tiefer) und schräge den Rand noch ab, da dieser beim weiteren anpassen über den Toolrand hinaus geht. Dann nochmal warmpressen und die Pechhaut passt. Das mit dem schneiden dauert natürlich ein bisschen aber nur mit der Schiene hab ich die eingefallenen Facetten nicht wegbekommen ohne das gleichzeitig meinen Kanäle auch noch vorhanden waren.


    Gruß Rudi

    Hallo Mathias,

    die Beurteilung der Oberfläche ist mir mit einer Lupe / oder dem Okular auch immer schwer gefallen. Ich mach das jetzt mit einem billigen Mikroskop. Am besten nur am Rand ein Pit / Krater / Fehlstelle aussuchen die zur vorigen Korngröße passt und dann solange schleifen bis dieses nicht mehr sichtbar ist. Manchmal habe ich mir auch ein paar Schleifkörner auf den Spiegel gekippt und die Korngröße mit den "Oberflächengratern" verglichen um etwa abzuschätzen ob das Korn schon durch ist.


    Gruß Rudi

    Hallo zusammen,


    gestern hab ich noch mal eine Messreihe in 0° un 90° gemacht. Das Ergebnis zu Form und Asti war besser als befürchtet und schlechter als erhofft. Dabei bin ich folgendermaßen vorgegangen.


    1. Spiegel nochmals im Teststand derart ausgerichtet das dieser nicht mehr gerade so an der Rückseite anlehnt, sondern gerade so an der Kante an der Vorderseite. Aufstehen tut der Spiegel schon immer auf 1mm Polyamidscheiben die in der Schwerelinie positioniert sind.
    2. I-Meter nochmals komplett justiert.
    3. Nur I-Gramme verwendet die kleiner 100 "unwrab Errors" (Fehlstellen) hatten. O.k. 2 von 8 hatten so um die 150.
    4. Die I-Gramme der 90° Stellung vor der Auswertung in Position bringen und dann Auswerten anstatt die resultierende Wavefront anschließend auf 0° drehen. Wäre nicht unbedingt nötig gewesen weil sich das Ergebnis nicht sehr unterscheidet aber eben doch ein bisschen.


    Im Bild unter 5. von meinem Beitrag vom 06.06.20 sieht man wie sich zwei I-Gramme bilden wollen. Jetzt hab ich gestern bemerkt das wenn ich ein Foto der sich bildenden I-Gramme mach nur eines davon später im Bild sichtbar ist, das andere nur im Live-View. Somit stell ich einfach auf das scharf das sich auch fotografieren lässt.
    Die gemittelten Wavefronts pro Position und die gesamt gemittelte Wavefront habe ich nach der Auswertung zur Probe -+90 Grad gedreht. Das Ergebnis und die Astiausrichtung hat sich dabei nicht wesentlich geändert (soll heißen die Astiausrichtung hat sich erwartungsgemäß mitgedreht). Mein Vertrauen zu der Messerei nimmt langsam wieder etwas zu. Ich werde jetzt nochmal mit Focault vergleichen und dann gehts weiter.
    Ein Polfilter vor der Kamera hat nichts gebracht. Geht da eigentlich so ein einstellbarer Graufilter, so einen hab ich nämlich genommen?


    Mit der Blende der Kamera müsste das doch gehen da ich ja im COC messe und der Spiegel dort wie ein ca. f8 erscheint? Die I-Gramme sind eigentlich bis zum Rand ausgeleuchtet. Was ich noch versuche ist ein grüner Laser. Ich hab mir den bestellt den Alois hier http://www.astrotreff.de/topic…PIC_ID=210415&whichpage=1 (CW532-005F 5mW ) verwendet. Die Linse hab ich mir dann auch noch gleich besorgt.


    Ich hoffe mal das jetzt alles glatt geht und stelle das Ergebnis nach dem Einbau der neuen Teile im I-Meter vor. Kann aber noch drei Wochen dauern, der Laser hat Lieferzeit!


    Nochmals danke für Tips und Hilfestellung
    Gruß Rudi

    Hallo Stathis,


    hab mich bis jetzt gefragt wie Deine Schleif / Polierunterlage aussieht. Habs jetzt kapiert. Du hast das Tool genommen mit dem Du auch die Rückseite ausgeschliffen hast. Die Glastoolunterlage wirkt aber kaum ausgleichend auf kleine Unregelmäßigkeiten, die es "theoretisch" auch nicht geben sollte da die zwei Flächen ja zueinander geschliffen wurden. Scheint ja zu funktionieren. Drehst Du den Spiegel zur Unterlage wie beim "gewöhnlichen" schleifen / polieren auch von Zeit zu Zeit gegeneinander?


    Frohes Schaffen
    Gruß Rudi

    Hallo zusammen,


    ich hab jetzt noch folgende Versuche gemacht.


    1.) Von meinem 400mm Spiegel hab ich die Auswertung genommen und die Wavefront um 90° gedreht. Die Messung wurde mit einem PDI gemacht.



    Wie eigentlich zu erwarten sind die Ergebnisse nah beieinander.



    2.) Mit meinem Bath I-Meter habe ich meinen 6" Spiegel vermessen den Kurt mir mal mit seiner Anlage verspiegelt und vermessen hat (nochmals ein Dankeschön an Kurt). Den Spiegel hab ich 2018 aber wieder abgelaugt um diesen als Vergleichsprüfling beim Bau des Bath I-Meters (2018) zu nehmen.


    Die folgende Messung wurde von mir diese Woche nochmals neu gemacht und die Wavefront um 90° gedreht. Alle drei Ergebnisse unterscheiden sich geringfügig ich würde das aber noch durchgehen lassen. Die 90° gedrehte Wavefront könnte auch fast die Position sein bei der Kurt gemessen hat.
    Kurz gesagt bei diesem Spiegel scheint das Bath zu funktionieren. Oder doch nicht ? Weiter gehts bei 3.



    3.) Mir ist jetzt noch aufgefallen, daß I-Gramme im Live-View auf der Kamera anderst erscheinen als nacher am PC. Als Testspiegel wurde wieder der obere 6" SPiegel genommen.
    Die beiden I-Gramme im unteren Bild sollen ein und das selbe darstellen! Was soll das jetzt heißen??. Das linke I-Gramm ist das welches als Datei abgespeichert wird und in der Kamera "jetzt wichtig" nach der Aufnahme im Display zu sehen ist. Also das aufgenommene Bild (ich bekomme bei diesem Bild die Qualität nicht besser im Bericht hin, eigentlich sind es viele dünne scharfe Streifen). Das rechte I-Gramm ist das, daß im Kamera Live-View zu sehen ist (also vor der Aufnahme). Bevor sich jetzt einer wundert, das I-Gramm ist ein anderes Bild stellvertretend für die Live-View Ansicht.
    Noch toller wird es wenn ich auf dem PC das Bild des linken I-Gramms mit der Maus vergrößere, dann entstehen je nach Bildgröße verschiedene Streifenmuster.



    4.) Mein I-Meter mit Kamera



    5.) Unten noch ein Bild wie ich versuche beim 22" Spiegel I-Gramme einzustellen. Man sieht im Bild das sich zwei I-Gramme bilden wollen. Beim einstellen meiner I-Gramme versuche ich jetzt auf eines scharf zu stellen. Dabei ist aber der Bereich auf den ich scharf stellen kann so klein damit das zweite I-Gramm nicht mehr im Bild ist, das ich fast keine Variationen mehr hab. Den unter 3. beschriebenen Effekt habe ich beim 22" auch. Es ist auch so das die I-Gramme beim 22" im Live-View teilweise durch andere Streifen überlagert werden, dies dann aber nachher beim aufgenommenen Bild nicht mehr zu sehen ist und die I-Gramma dann ohne Überlagerung erscheinen. Den Laser hab ich schon gedreht ohne das sich diesbezüglich was ändert. Hier wird eher das Bild heller und kontrastärmer.


    Mein Problem scheint jetzt in erster Linie wohl die Messtechnik zu sein. Ohne sichere Messung wird es nichts bringen den Asti raus zu polieren.


    Was ich jetzt noch mache? Komponenten tauschen! Sind ja eigentlich nur 4.
    Bin aber noch für alle möglichen Ideen offen.
    Eventuell wieder ein Stück zurück Richtung Sphäre und hoffen das dann die Messungen wieder besser / vertrauenswürdiger werden. Mit Foucault hab ich auch schon eine fotografische Messung gemacht. Die Übereinstimmung mit der CC war gut. Die Kurve hat auch eher wie bei meiner ersten Auswertung ganz oben ausgesehen. Auffällig auf Asti ist das Foucaultbild auch nicht (Jing/Jang) ich weiß aber auch nicht wie viel Asti es braucht um im Foucault sichtbar zu werden.
    Könnte ich in Foucault in mehreren Spiegelpositionen messen und mit Vergleich der Kurven eventuell den Asti der Interferometermessung qualitativ bestätigen?


    So jetzt schnell senden bevor ich zum 3. mal auf Zurücksetzen anstatt auf Vorschau zu drücken.
    Gruß Rudi


    Noch zwei Links zum Thema:
    http://www.astrotreff.de/topic…HIVE=true&TOPIC_ID=116213
    http://www.astrotreff.de/topic…PIC_ID=117924&whichpage=1


    Gruß Rudi

    Hallo zusammen,


    also ein Programmfehler schließe ich aus da ich auch in DFTF Fringe den gleichen Effekt hab.


    Alex schrieb was von Geisterfrings, so was in der Art hab ich auch schon gedacht. Wenn ich I-Gramme aufnehme un diese dann im Kamera Display anschaue und vergrößere zeigen sich andere Streifenmuster wie wenn das Bild wieder still steht oder aber auch später am PC. Kann aber auch an der Bildverarbeitung des Kameradisplays liegen. OpenFringe dürfte ja eigentlich von Streifen die nicht sichtbar sind nichts wissen (hört sich jetzt komisch an).
    Den Focus zum Rand hin bekomme seit CC ca.-0,85 auch nicht mehr gut hin. Irgendwas läuft bei mir wahrscheinlich nicht ganz rund da wie Alex sagt sehen die I-Gramme wie von einem PDI erzeugt aus. Die I-Gramme die man vom Bath immer so sieht haben nicht ganz so gekrümmte Streifen oder gar ein "Auge (geschlossene Fringes)".


    Die einzelnen Punkte werde ich alle noch mal untersuchen und die beteiligten Komponenten mit Foto des I-Meters vorstellen. Matze ist der Effekt mit bei der Wavefrontdrehung anscheinen auch schon aufgefallen. Eine Auswertung mit zuvor gedrehten I-Grammen werde ich mal zuerst machen und die Ergebnisse mit meiner bisherigen Methode vergleichen. Aber schon mal danke für die Antworten.


    Gruß Rudi