Posts by Andreas72202

    Hallo zusammen,


    gut, dass ich mich rechtzeitig angemeldet habe, aber schade, dass so viele, die ich so gerne wieder gesehen hätte, nun nicht teilnehmen können ;(

    Gibt es denn eine Warteliste? Es wird doch mit Sicherheit angemeldete Teilnehmer geben, die aus welchen Gründen auch immer, dann doch absagen müssen und dann könnten doch Andere nachrücken. Nur so als Idee...


    VG

    Andreas

    Hallo Stefan,


    Gratulation zu diesem Monsterbino!! Und großer Respekt vor der konstruktiven Leistung und Ausdauer, so ein Projekt umzusetzen! Da sind so viele starken Details drin, ich würde mir das wirklich gerne mal live anschauen. Damit hast Du Dich von null Bino direkt zum derzeit größten mobilen Bino katapultiert. Zumindest für Europa und zumindest solange, bis Eric seinen Doppel-24er fertig hat ;) Also, wenn Du mit dem beidäugigen teleskopischen Sehen zurecht kommst und weiterhin dem Öffnungsfieber erliegen solltest: da ist noch Luft nach oben (wenn Du unbedingt willst) 8)


    Was Okularempfehlungen angeht, kommst Du mit dem Bino zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Du brauchst von allen jeweils zwei und die Preise sind ja derzeit abnormal. Ich bin ja bekennender Delos-Junkie, aber die kosten derzeit fast doppelt so viel wie ich seinerzeit bezahlt habe =O Die lange Brennweite hast Du ja schon abgedeckt, ich würde wohl als Erstes etwas für 3,5-4 mm AP und danach für um die 1,5-2 mm AP suchen. Noch höhere Vergrößerungen haben m.M. nach Zeit, denn da kommt Dir ja das Seeing oft in die Quere. Neues Auswahlkriterium wird für Dich auf jeden Fall der Außendurchmesser, der darf ja nur höchstens so groß sein, wie Dein Augenabstand ist. Das schränkt die Auswahl dann nochmal etwas ein. Du hast doch von Deinem 24er her bestimmt das eine oder andere Lieblingsokular. Ist wahrscheinlich sinnvoll, davon ausgehend die Auswahl zu treffen und einfach ein Zweites Exemplar dazu zu kaufen, oder?


    Ansonsten wünsche ich Dir viel Spaß und klare Nächte mit Deinem Traumgerät!


    Viele Grüße

    Andreas

    Hallo zusammen,


    unmittelbar vor Corona wollte diese Firma sogar mit spiegelbasierten Binos auf den Markt kommen. Ich glaube das hätten 6" oder 8"- Geräte werden sollen, die ebenfalls zum großen Teil aus 3D-Druckteilen hätten bestehen sollen. Ich bin gespannt, wie sich dieses Firmenkonzept weiter entwickelt. Die Idee ist jedenfalls spannend. Und wenn die Objektive nichts taugen sollten, kann man vielleicht woanders Bessere ausbauen und das Gerät daran anpassen.


    Viele Grüße

    Andreas

    Hallo Jörg,


    vielen Dank für die kritische Würdigung dieses, man kann schon sagen, Klassikers!

    Wenn die 25er TV-Plössl ohne Steckhülse in den Fokus kommen, müsste das doch bei den anderen Brennweiten ebenso funktionieren, die sind meines Wissens ja alle parfokal. Hast Du das mal probiert? Bis herunter zu 15 mm sollte der Einblick ja auch noch in Ordnung sein.


    Viele Grüße

    Andreas

    Hallo zusammen,


    schaut mal hier, das ist mir soeben über den Weg gelaufen: Link.


    Analogsky ist anscheinend zurück und will demnächst ein interessantes Bino auf den Markt bringen. 50mm f/3,8 mm Objektive, 2" Okulare verwendbar, passende Filterhalter verfügbar, bis zu 10° Gesichtsfeld und dazu 90° Okularhalterungen. Sowas kannte man bisher in Amiland unter der Bezeichnung Binobox, jetzt soll es das kommerziel zu kaufen geben. Finde ich sehr spannend!


    Viele Grüße

    Andreas

    Hallo zusammen,


    ich werde meine Hütte auf Schraubfundamente setzen (meine Säule steht ja schon). Wundert mich eigentlich, dass man so wenig davon hört. :/ Die Dinger gibt es auch von anderen Anbietern und auch in kleineren Abmessungen, die man dann auch noch selbst verarbeiten kann.


    VG

    Andreas

    Hallo Thomas,

    das hört sich interessant an, hast Du Fotos, auf denen man Deine Lösung sehen kann? Was für Scharniere hast Du für die Klappe verwendet?


    VG Andreas

    Hallo Markus,

    alternativ könntest Du auch die ganze Hütte nach Westen abfahren und nicht nur das Dach. Passende Schiebetorschienen und Rollen sind gut verfügbar und Beispiele von Rollhütten sind leicht zu finden. Es muss auch nicht immer eine traditionelle Holzbauweise sein, Stil Gartenschuppen des 19. Jahrhunderts. Es gibt schöne Gitterrohrrahmenkonstruktionen die vielfältig modern verkleidet werden können und viel leichter sind.


    Markus

    eine Rollhütte... das muss ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen. Spontan fällt mir auf, dass dann eine Abstellfläche direkt westlich neben der Hütte nicht mehr passt. Das könnte den WAF negativ beeinflussen. Auch stelle ich mir dann die Lagerung von Teleskopen und anderem Equipment in der Hütte schwierig vor. Das Konzept Rollhütte bringt mich aber auf eine andere Idee: die Wände bleiben stehen (Südwand teilweise abklappbar) und das Dach rollt über Bodenschienen weg. Quasi wie bei den Portalkränen in Häfen, also Rolldachhütte mit Rollen und Schienen auf Bodenniveau.

    Bzgl. Gitterrohrrahmenkonstruktionen... hast Du da mal ein Beispiel? Ich kann mir da jetzt nicht viel drunter vorstellen. :/



    Hallo Jürgen,


    nettes Foto 8)

    Ein geteiltes Dach mit versetzten Schienenebenen behalte ich mal im Hinterkopf. Da wären die Ausleger ja auch nur hab so lang... was gewisse Vorteile bezüglich der Abstellfläche hätte :/


    Ich habe jetzt keine Ahnung von Statik, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass das doch eine recht wackelige Angelegenheit sein muss, oder? Zumal ja auch noch eine Tür an der Wand angeschlagen ist. Wie wird denn die Dachlast an der Ecke abgeleitet, an der die Klappsegmente zusammenkommen? Andererseits... wenn sowas stabil und dicht realisierbar ist, müsste es mit einem einzelnen Segment ja auch machbar sein.


    Viele Grüße

    Andreas

    Hallo Jürgen,


    das ist ja schon eine kleine Scheune ^^

    Versetzte Schienenhöhen sind nicht so optimal bei mir, weil der tiefere Ausleger den Zugang zur Fläche dahinter versperrt. Dort sollen die Gartengeräte eine neue Abstellfläche finden. Und mit einem geteilten Dach handelt man sich wohl Undichtheiten ein. Hat Du damit keine Probleme?


    Die Lösung von Deinem Nachbarn gefällt mir da noch besser. Muss man nur aufpassen, dass die Rollen über den Trennfugen der Schiene nicht hängen bleiben. Klappt er die Wand nach außen ab? Wie zieht er sie wieder hoch? Was für Scharniere könnte man wohl nehmen?


    VG Andreas

    Hallo Thomas,


    im Norden, Osten und Westen sind die Nachbarn mit ihren Hausbeleuchtungen innen und außen. Im Süden ist außer der Landstraße im SO nix, was stören würde. In dieser Richtung soll die Wand ja im Normalbetrieb auch genauso hoch sein, wie in den anderen Richtungen, nur halt mit der Option, im Sommer auch mal bis in das Milchstraßenzentrum herunter zu kommen.


    Geplant ist eine Größe von ca. 3x3 m. Vom Platz her ginge auch noch etwas mehr, aber da muss ich erstmal schauen, wie das Grundkonzept am Ende wird und wie die Materialpreise dann sind...


    VG

    Andreas

    Hallo René,


    so wie ich das verstehe, fährt bei diesen Hütten das Dach nach Norden ab. Das geht bei mir leider nicht. Durch das Wegfahren des Daches nach Westen würde der südliche Tragbalken samt Schiene stehen bleiben und mitten im Blickfeld sein. Insofern keine Lösung für mich, leider.


    VG Andreas

    Hallo zusammen,


    nachdem das für mich eigentlich lange kein Thema war, plane ich nun doch den Bau einer Rolldachhütte bei uns im Garten. Eine Säule mit Montierung steht schon seit ein paar Jahren und die soll auch an diesem Platz bleiben, denn dort ist die dunkelste Ecke auf unserem Grundstück. Die Hütte soll also um diese Säule herum gebaut werden. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten kann ich das Dach nur in Richtung Westen abfahren. Alternativ könnte das Dach auch zweigeteilt werden, da für ein halbes Dach auch auf der Ostseite Platz vorhanden wäre. Um das Dachgewicht im Rahmen zu halten, wäre die Südwand normalerweise entsprechend hoch, was schade ist, denn eigentlich habe ich an der Stelle eine freie Horizontsicht von SO bis SSW. Um im Normalbetrieb von direktem Licht aus der Nachbarschaft und den Fernlichter der Autos auf der südöstlich gelegenen Landstraße geschützt zu sein, möchte ich die Wandhöhen im Osten, Westen und Norden auf ca. 1,90 m über dem Hüttenboden haben. Im Süden wäre es mir am Liebsten, wenn ich die Wand abklappen könnte, so dass die Höhe von 1,85m auf ca. 1,40 m verringert werden könnte. Da dort aber eine der beiden Schienen des Rolldaches auf dieser Wand befestigt sein wird, frage ich mich, was man da tun kann?


    Eine Lösung, die mir einfällt, wäre die Schienen auf verschiedenen Höhen (Norden 1,85 m und Süden 1,40 m) zu montieren und den mitfahrenden Teil der Südwand entsprechend groß auszulegen. Wenn tief im Süden nicht beobachtet werden soll, könnte ein Lichtschutztuch o.ä. vor die Öffnung gehängt werden. Allerdings stelle ich mir den Bau des Holzständerwerks und des Daches dann etwas kompliziert vor. Außerdem hat man den südlichen Ausleger für die Schienen dann auf Bauchhöhe im Garten, was eventuell zu Diskussionen führen könnte :/


    Würde mich über Ideen und Erfahrungen freuen!


    VG

    Andreas

    Hallo zusammen,


    ich gebe zu, dass bei mir ein Teleskop, egal ob für die Reise, oder als Hauptgerät, immer für beide Augen was bieten muss ;) Das ist auch der Grund, weshalb ich auf Reisen nicht mehr meinen Flugreisedobson mitnehme, sondern (Groß-) Ferngläser, denn einen Reisedobson zweiäugig nutzbar zu machen ist gerade bei kleinen Geräten fast unmöglich (ich kenne da nur eine Ausnahme).


    Ein praktischer Aspekt, der fast nie erwähnt wird: es ist, gerade bei kleinen Geräten, sehr schwer, eine angenehme Beobachtungsposition einzunehmen. Nicht jedem macht es Spaß, auf einer Isomatte neben seinem Teleskop zu knien oder zu hocken, um in das Okular blicken zu können. Also sollte man sich beizeiten Gedanken darüber machen, ob das Teleskop für stehende Beobachtung aufgebockt werden soll (Stativ, Campingtisch, Transportbox etc.) oder man für sitzende Beobachtung einen kleinen Dreibeinschemel zum Draufsitzen mit einpackt. Beides beansprucht ggf. Platz und wiegt etwas... Hier kann es u.U. auch helfen, wenn der Einblick nicht klassisch seitlich erfolgt, sondern von oben.


    Viele Grüße

    Andreas

    Hallo zusammen,


    auch ich bin nach einer sehr langen Rückfahrt (die sogar noch länger gedauert hat, als die vom Timm), gut und am Stück wieder zu Hause angekommen. Was soll ich sagen? Es war genauso, wie es meine Vorschreiber geschildert haben. Es war mega-toll! Für mehr Details hierzu siehe die Beiträge oben :saint:


    Für mich persönlich gab es diese Highlights:

    - die tolle Truppe in der Nordostecke der Visuellen-Wiese. Viele liebe Menschen, die man trifft und sich wundert, dass die letzte Begegnung (DSM 2019, HTT 2018) schon über drei Jahre her sein soll. Und viele neue Gesichter, von denen man hofft, dass man sie auf zukünftigen Treffen auf jeden Fall wieder sieht.

    - einen Jupitermond, den man sogar mit 29% Obstruktion neben seinem eigenen Schatten gut vor dem Planeten sehen kann.

    - ein Nachtsichtgerät, mit dem ich zuerst den Helixnebel finden wollte, bis mir gesagt wurde, ich solle mal in den Schwan peilen... Mann, hat es mir da die Socken ausgezogen!


    Erkenntnisse, die bleiben:

    - ein BiNewton ist nur bedingt publikumstauglich. Vier Fokussierer zu koordinieren ist zumindest stark erklärungsbedürftig, kann aber mit etwas Geduld funktionieren.

    - Newtons ohne Taukappe oder Fangspiegelheizung bei 95% Luftfeuchtigkeit verwenden zu wollen ist eine doofe Idee <X


    Ich freue mich auf ein WIedersehen beim DSM 2023 oder beim HTT 2023 (wobei ich auch den Almberg rufen höre...)!


    Liebe Grüße

    Andreas

    Moin zusammen,


    auch ich bin bis auf die Zahnbürste startklar 8o


    Meine Knutschkugel ist gepackt und der BiNewton im Auto verstaut. Ich werde gemütlich morgen früh aufbrechen und denke am späten Nachmittag einzutrudeln. Mit Wohnwagen und Ladestopps unterwegs muss ich etwas mehr Reisezeit einkalkulieren. Aber dafür sind es dann auch vier Tage vor Ort :saint:


    Freu mich auf Euch!


    Bis morgen dann

    Andreas

    Hallo Thomas,


    auch eine gute Lösung ist ein stabiler L-Winkel, der die Balancierung in zwei Achsen ermöglicht (s. Foto). Diesen an eine Alt-Az-Montierung, wie Giro, Ayo etc. und dann das Bino drauf geht auch sehr gut. Je nach Unterbau sollte man noch an Gegengewichte auf der gegenüberliegenden Montierungsseite denken, wobei von Vorteil ist, dass man nicht unbedingt das volle Binogewicht kompensieren muss.


    YcsdN0IxxC5CsFcyg9buUHJYuoNTMkFXzqEqD3IUSYisHg3KipnqGsdGcOI-bbUHulip16efE2xVS3ESdn5H2Rc2SgF4cNKDnUQTW3olf1_Vk67cR4_xkkj5hCccz1j9KvwI12IFOawuO36AQ4RYIgCOlVsemNFuz7rOIDVDljMN4MYenB2ai9jXmF9D7uuQLetAk9mr0FahjHyPPSo6T6n4wgZRHFEOLAfu6vL3TKP3EOewCMsh6kWfD3sROrs3Krjl6xKQMjqH7EowHyjmyXdszxdGJNngvnsQW32O2SMmkSE4ffvBNie8865IYiFodI0b3o93WEUF8BPJTzwit8FLHcH5trGBkrkFe-7BcpC1nNRmEbUpEIRvajhoqIeFpN9Bio0EqKv7UYrHMWfe6szEk2zwInLAH8jVKPDS0h1UVw3IyafM0UIQDHXhz-yRyzPcNT-3dhJWhbTjWNech4s6UeMnFeOyrS1-T2C6Jc591qassgYbiTS6995k5tAq-RyRCdYju5fBOi1tQ6ZbWhVfGGQJtjyxEuHSfmFSS0O2PKeXNjaYkcpyzBfHvefNk36SmH_9uwbLUVvGJ2gtTW2pQvLC6lx0ZM5GZde5OAGEhdOaAewy-EcSqt_1fjeQFVJ_cR5zSyblQTwtPNyFLeQxC0eip4GOsCWycazxeyiXM1i12OYvC3lnYfg0QtQzPqYCB6xhVvvpM4J0FBvslihBK3mpflu4iqfyMVjq9bLJQRbJNqhIINa73rD-gg=w1290-h969-no?authuser=0


    Für ein 82er Bino muss es nicht so ein großes Teil, wie dieses sein, aber wichtig ist, dass die Prismenschiene senkrecht zur Höhenachse verschoben werden kann (das ist bei manchen kommerziell erhältlichen L-Winkeln nicht der Fall!).


    VG

    Andreas

    Hallo zusammen,


    ich habe die beiden 10"-Newtons, die zusammen mein 10"-Bino ergeben, bislang beim Transport im Auto immer in die Styroporschalen aus den Versandkartons gelegt. Soweit so gut. Wäre da nicht dieser nervtötende Lärm, den Styropor unter Last und Reibung erzeugt <X

    Heute war es soweit, ich habe ganz quick and dirty eine Transporteinheit aus Holz zusammengedengelt, die es hoffentlich ermöglicht, die Teleskope nun

    nervschonend zum Beobachten auszuführen.


    Hallo Stathis,


    vielen Dank für das Lob :)

    Ich konnte diese Belichtungsreihe gestern erst kurz nach Mitternacht starten, der Mond stand da also schon über dem Horizont. Um 0:38 h war dann aber der nutzbare Zeitraum schon vorbei (Gartenstrauch...), so dass die späteren Aufnahmen verworfen werden mussten. Gradienten kann ich also da her haben, aber auch von einer nahen Bundesstraße, die zwar nachts wenig befahren ist, aber dennoch gelegentlich Fernlicht in meinen Garten schickt. Mit Straßenbeleuchtung habe ich in der direkten Nähe dann nicht mehr zu kämpfen, denn die wird zwischen 0:00 und 4:00 h abgeschaltet.


    Wegen dem Hintergrund: ich habe beides versucht, die RBF-Methode und das Skript "Preprocessing with Backgroundextraction", das Ergebnis war bezüglich dieses bunten Hintergrundes ziemlich ähnlich. Ich hatte das bei anderen Astroaufnahmen auch schon und habe mich mit synthetischen Flats beholfen. Das will ich hier nicht machen, denn erstmals habe ich tatsächlich mal echte Flats aufgenommen.


    Das ursprüngliche Ergebnis des Stacks habe ich nicht mehr, bzw. müsste ich nochmal neu machen. Das fertig bearbeitete tif kann ich Dir gerne zukommen lassen.


    Viele Grüße

    Andreas

    Hallo zusammen,


    gestern habe ich mich auch mal daran versucht, den Kometen in seiner weiteren galaktischen Nachbarschaft fotografisch festzuhalten :saint:

    Wie bei mir als eigentlich 100%igem Visuellen üblich, mit minimalem Aufwand... also 300 mm f4 Nikkor an Nikon Z6 auf AZEQ6 im EQ-Modus. Kein Guiding oder sonstiger Schnickschnack :D

    Leider waren von den geplanten 200 x 30 s am Ende nur 68 Frames nutzbar, da sich dann der Strauch neben meinem Beobachtungsplatz im Garten ins Bild mogelte und die Sicht blockierte <X

    Somit also nur 34 Minuten Integrationszeit. Wie üblich, je 30x Flats, Darks, Bias, bearbeitet mit Siril (Hintergrund-Extraktion vor dem Stacking, Workflow wie im Tutorial vorgeschlagen), Zuschnitt in PS. Sonst nix.




    Hier also ein 70% Crop, der den Kometen nebst M10 und M12 zeigt.


    Wenn jemand von Euch eine Idee hat, wie man diesen bunten Hintergrund mit vertretbarem Aufwand wegbekommt...


    Viele Grüße

    Andreas

    Hallo Jochen,


    Gratulation zu diesem Fang!


    Ich kann Deine Begeisterung für die bildstabilisierte Fernglasastronomie voll verstehen, denn die entdecke ich mit dem Canon 15X50 IS ebenfalls gerade für mich:thumbup: Vor allem in Kombination mit einem verstellbaren Liegestuhl ist das einfach genial. Einzige Wermutstropfen sind, zum einen das Gewicht: wenngleich1,2 kg nicht nach viel klingt, nach drei Stunden sind die Arme doch etwas lahm, deshalb sind Armlehnen zum Aufstützen der Ellenbogen für mich ein Muss. Zum Anderen muss man den Starhop bei jedem Absetzen des Glases neu starten, was etwas lästig ist :whistling: Dein Zeiss 20x60 ist ja noch eine Nummer schwerer... Ähnlich wie Gerd es in seinem Bericht mit seinem 11x70 Glas erwähnt, würde mir für längere Sitzungen deshalb wohl eine Parallelogramm-Montierung gut gefallen :saint: Das schöne an den IS-Ferngläsern ist ja, dass man diesbezüglich die Wahl hat ;)


    Bin gespannt auf Deine Berichte, vor allem, wie die beiden IS-Gläser im Vergleich abschneiden!


    Viel Spaß mit dem Neuzugang und viele Grüße

    Andreas

    Hallo zusammen,


    letzte Nacht habe ich wieder aus dem Garten heraus den Kometen besucht (SQM-L 20,75 um 1:00 h im Zenit). Im 120er Bino erwartungsgemäß problemlos. Ein Versuch mit handgehaltenem Canon 15x50 IS Fernglas (Bildstabilisator aktiv) war ebenfalls erfolgreich und der Komet konnte zwar schwach, aber ständig direkt gesehen werden. Somit glaube ich, dass bei den Versuchen mit kleineren Ferngläsern für eine Sichtung wahrscheinlich nicht viel gefehlt hat. Also, bleibt dran!


    VG

    Andreas