Posts by paul2008

    Hallo zusammen


    Ich konnte mir vor einem 3/4 Jahr einen Denkmeier Binotron 27 gönnen. Also Bino am Mond, Planeten und an hellen DS Objekten ist schon ein Traum, wie man auch überall liest, das kann ich inzwischen nur bestätigen. Wie jedes Zubehör Teil kommt ab der 5. Session so richtig der AHA Effekt oder nach überdurchschnittlichen atmosphärischen Bedingungen. Bei mir sind hauptsächlich ein SKYW Equniox ED 120/900 und ein 16 Zoll Dobson im Einsatz. Der Binotron 27 ist sicherlich hochpreisig, aber passt dafür an jedes Teleskop und hat eine eingebaute Barlow, so dass zwei Okularpaare genügen (so spart man sich das Geld für weitere Zubehörteile wie eben GWK etc.) und die Qualität ist hervorragend und ich bin begeistert. Meine Lieblingsokulare 20 (TS) mm und 14 mm ES, beide 100 Grad sind fast arbeitslos geworden.

    Am Mond mit dem 400 Dobson braucht man keinen Filter, die Helligkeit ist gerade richtig. Und es stimmt, mit zwei Augen beobachtet man wesentlich entspannter = länger, die sonst wahrgenommene Luftunruhe wird auch reduziert und wenn mann auf Mono wechselt, ist das wie früher mit der Stereoanlage.


    Gruss Paul

    Hallo Markus


    Habe gerade gesehen, dass du den TS 150mm f/8 FPL53-Lanthan-APO erworben hast - der ist langfristig auch auf meinem Radar. Kannst du Mal was über die Optik/Mechanik berichten?
    Mein SKYW Equinox 120 sitzt auf einer alten EQ6, zwar nicht die gleiche Gewichtsklasse, hält aber einiges auf der Richterskala aus.


    Best Grüsse Paul

    Hallo, einen 16ner anzuschaffen habe ich noch nie bereut. Letztes Wochenende, Jupiter und Saturn mit der EQ-Plattform und dem Morpheus 6,5 zu beobachten war ein lang nachhaltiges Seherlebnis - noch nie konnte ich die beiden Planeten so detailliert sehen.
    Mein MF-Dobson passt wunderbar in einem Ford B-Max (Rückbank) und würde auch noch in ein kleineres Auto passen. Dank der genialen Konstruktion, untereinander verbundene Gitterrohrkonstruktion mit Spanndrähten ist der Dobson in zwei Minuten aufgebaut und vielleicht in einer Minute abgebaut. Das schwerste Teil ist sicherlich die Rocketbox.
    Auch unter einem Land/Städtchehhimmel von 4.5 - 5.0 mag lässt sich M13 immer auflösen und auch Deepsky geht immer was. Unter guten Bedingungen liefert ein solches Gerät dann genau den Grund mit dem Hobby immer weiter zu machen.


    Liebe Grüsse Paul

    Hab jetzt gerade noch gelesen, benutzt du den Computer, ich habe immer die Tools von Canon genutzt, irgendwas tricky war da noch, stimmt, kannn sein, das es im Bulb Modus nicht funktioniert. Habe die Kamera eine zeitlang nicht mehr genutzt. Aber an Venus mal verschiedne Dinge ausprobieren oder das berühmte Handbuch..
    Gruss

    Hallo Scraffy


    Habe auch eine 450da, zwar schon lange nicht mehr benutzt, aber der LIVE View Modus funktioniert wirklich prächtig. Wie Juergen benutze ich diesen an einem hellen Stern, um die Kamera für DSO Objekte zu fokussieren. Vielleicht Mal ohne Baltinov Maske versuchen, oder die Venus anfahren. Wie gesagt an hellen Sternen funktioniert das tadellos, mit dem Zoom den Stern dann gross machen, um dann den perfekt zu fokussieren.


    Gruss aus südlicheren Gefilden


    Paul

    Hallo Tim


    Emil Kraaikamp, astrokraai.nl, schau Mal auf seiner Hompage hat eindrueckliche Bilder mit seinem 16 und Eq Plattform abgliefert. Sogar Deepsky mit lucky imagine. Nicht das neuste Foto von Jupiter, das ist mit dem Chiliscope#128513;.


    Gruss Paul

    Hallo Udo,


    dasselbe bei mir, M 51 im Tal bleibt meistens ohne Arme. Erst in der Höhe und unter guten Bedingungen entfaltet er seine wahre Pracht. Ich hatte mit meinen 16er erst einmal auf 1400 Metern das Glück, M 51 detailliert zu sehen : M51 stand hoch im Himmel und mit 200 facher Vergrößerung Spiralarme mit Knoten und leicht die Materie Brücke gesehen, es war aber nicht Mal der absolut dunkelste Himmel, da ist also noch Luft nach oben.


    Vegangene Diskussion:


    http://www.astrotreff.de/topic…CHIVE=true&TOPIC_ID=20425


    Andromeda habe ich schon unter sehr guten Bedingungen gesehn, dann kannst du mit bloßen Augen Arm ausstrecken und deinen Daumen drauflegen, zuerst dachte ich das ist eine Wolke, riesig und hell. Mehrfacher Vollmond Durchmesser, gem Wicki: Die Galaxie erstreckt sich über einen Himmelsbereich mit etwa 3° (180#8242;) scheinbarem Durchmesser, mehrfach größer als der Vollmond (rund 30#8242;).


    Gruss Paul

    Hallo, hier die Masse: Spiegelbox 49 X 49 cm, Stangenlänge 120 cm, Hut auch 49 cm Durchmesser, die Socke lässt sich gut 20 cm auf den Hut hinaufziehen.
    Das Material finde ich ok, mal sehen bei Tau etc.


    Ich werde dann auch Fotos einstellen.


    Gruss Paul

    Hallo Udo, habe über die Socke auch lange gegrübelt und mich informiert. Und die Socke von Geoptik bestellt, gestern angekommen und passt gut auf meinen 16 Zoll MF Dobson.
    Die Socke ist recht elastisch und passt wahrscheinlich für viele Dobsons. Auf jeden Fall kann jetzt der Winter kommen, der Dobson friert nicht mehr so, nur der noch der Benutzer :)


    Gruss Paul

    Hallo Robert


    Bei mir ist es umgekehrt, als Liechtensteiner gehöre ich dem Schweizer Zoll Raum an und wenn ich nach DE oder AT mit meiner Astroausrüstung reise, so muss ich dann irgendwann wieder in den CH-Zoll Raum zurückreisen.
    Ich habe eine Kopie der Rechnung von allen relevanten bzw. teuren Teilen gemacht und im Okularkoffer, der immer mit geht, deponiert.So kann ich zumindest nachweisen, dass ich alles rechtmässig eingeführt habe.
    Bisher hat mich noch niemand kontrolliert, heisst als ich hatte noch keine Probleme. Wenn man alles aber richtig machen will, schau Mal hier:http://www.teleskoptreffen.ch/zoll.de.php
    Ist aber echt der Zoll-Horror.


    Gruss Paul

    Schönes Widefield Philipp, freut micht, dass du noch ausgeharrt hast, war ein schöne Beobachtungsnacht mit den Freunden der Nacht. Ich war so gegen 2 Uhr zu Hause und bin dann hundsmüde ins Bett gefallen.
    Die Bedingungen sind sicher noch besser geworden und ich habe immer noch Abell 61 (Cygnus) unerledigt auf meiner Astro-to-do Liste.


    Gruss aus dem Ländle


    Paul

    Hallo, danke euch allen.
    Ich wollte schon lange einen Beobachtungs- und Gerätebericht schreiben, deshalb ist dieser nun ausführlicher geworden.
    Das Thema Alpenhimmel ist so eine leidige Sache, einerseits stimmt es schon, man hat ihn quasi vor der Haustüre und nimmt diesen Vorteil gar nicht mehr wahr.
    Andererseits wird es immer schwieriger einen unberührten, nicht lichtverschmutzten Fleck zu finden. Die Lichtimssionen im Tal werden immer zahlreicher und in den Alpentälern wird immer mehr für die Tourismusindustrie gebaut.
    Zusätzlich locken die Skigebiete wie mit Nachtskifahren, beleuchtete Eislaufbahnen etc. immer mehr Touristen an, letztendlich zum Nachteil von den Amateurastronomen. Die Österreicher und Schweizer Kollegen kennen diese Problematik.


    Als Ü-50 gehöre ich auch der möglichst leichte Geräte Fraktion an und denke mit dem MF habe ich einen noch tragbaren Kompromiss gefunden. Und noch am Schluss eine Sache, ein Alpenhimmel im Winter ist fabelhaft, aber arschkalt.


    Gruss Paul

    Endlich war es soweit am 14. Juni konnte ich den (damals letzten) MF-Dobson in Empfang nehmen.


    Nach einer langen Sparphase ist es ein 16 Zoll Dobson geworden. Die Planung hat eine gewisse Zeit in Anspruch genommen und nach einer Zangengeburt – dank Michael (ist ein Supertyp) und wunderbar, dass er nicht aufgegeben hat - konnte der Photonenempfänger fertiggestellt werden.










    Quiz: Experten – was fällt euch auf, schaut mal die Bilder genau an!
    Ja, die Farbe ist abgestimmt mit dem Gartenzaun.


    Leider hatte ich nur einmal Mal Zeit, um dem Dobson die nahliegende Bergluft zu gönnen.
    Pre-lights gab es nunmehr schon einige.


    Nach der Abholung aus dem Badischen Ländle, zurück ins Ländle nach Liechtenstein, also vom Ex-Grossherzogtum ins Fürstentum, gab es das obligatorische Neue-Teleskop-Regenwetter, so dass nur weit entfernte Bäume und langweilige Tannzapfen für einen Optik- und Dobsontest zur Verfügung standen.


    Da dies mein erster Dobson war, so stellte ich gleich einmal fest, für terrestrische und horizontnahe Beobachtungen liegt anstatt steht ein Dobson auf dem Boden.


    Das nächste: aus dem Keller in die Stube, gab für es für den grossen Spiegel eine Temperaturdifferenz zu bewältigen, daher Vergrösserungen über 300 Fach zeigten gut nach einer Stunde das wesentlich bessere Bild der immer noch langweiligen Tannzapfen als am Anfang.


    Dann der erste Test anfangs Juni in der Dämmerung an den tiefliegenden Planeten Venus, Jupiter und Saturn: hier kamen die zusammengesparten die Klonenkrieger zum Einsatz (ES 9, 14 und TS 20 mm alle 100 Grad). Dann noch ein 4mm TS Planetary. Die Luft war relativ ruhig und trotz Horizontnähe, Dämmerung und trotz einfachster Kolminationskenntnisse meinerseits: Jupiter mit einigen Wolkenbändern und Details, Venus eine wunderbare scharfe Sichel und Saturn, satte Farben, Cassinitrennung und mehrere Monde.


    Und weiter dem Vollmond trotzend, M13 rein, schon im 20mm die Auflösung in Einzelsterne. Eine weitere Erkenntnis, dass 4mm TS Planetary ist am grossen Dobson gelinde ausgedrückt eher grenzwertig und ich bin auf der Suche nach einem feinen Okular im Bereich von 5-7 mm. Die Kandidaten: Morpheus, Delos oder andere helle und dunkle Gestalten der griechischen Sagenwelt.


    Ja, und für alle die es interessiert, das 14 ES mit dem Komakorrektor ist am 16 Zöller ein exquisites Okular.


    Dann noch eine kurze Stunde kurz vor den Juliferien, bei einem besseren Himmel. M13 wunderbar bei höheren Vergrösserungen aufgelöst, Ringnebel in der Leier als dicker Zigarrennebelring und sonst nach ein paar Photonenstrahler des Messier Katalogs.


    Leider befinde ich mich am tiefen Punkt des relativ lichtverschmutzten Rheintales und die durchschnittliche Grenzgrösse liegt bei 4 bis 4.5 Magnitudo. Manchmal nach Mitternacht knapp über 5 M.


    Nach den Sommerferien einige weitere Beobachtungen im Tal, die weitere Erkenntnis, trotz Lichtverschmutzung ist vor allem bei den üblichen Verdächtigen des Messierkatalogs viel mehr sichtbar und der Mond, wenn auch blendend hell macht einfach Spass.


    Dann dazwischen einmal mit Kollegen gemütlich bei ein paar Bierchen die Standardobjekte zum Besten gegeben.


    Die nüchterne Erkenntnis aber: ohne Sternenkarte geht gar nichts mehr. Mit dem 20 mm TS XWA 100 Grad als Übersichtsokular und dem ES Komakorrektor wir man trotz des schlechten Himmels mit Sternen erschlagen und eine Orientierung ist nicht mehr so leicht wie mit den kleinen Himmelskanonen.


    Aber auch unter einem lichtverschmutzten, schlechten Himmel geht einiges, vor allem mit dem O3 Astronomik Filter, so das ganze Gezirre im Schwan, sogar Pacman oder der Sichelnebel sind gut sichtbar.
    Ich konnte diese Objekte das erste Mal im Leben mit eigenen Augen sehen und so fühlte ich mich wie ein kleines Kind im Spielzeugladen: möglichst viele Objekte ansteuern, mit einer eher einer kurzen Verweildauer.


    Zum Dobson selbst gibt es zum Glück nicht viel zu sagen. So genau muss ein astronomisches Gerät sein: deutsche solide Handarbeit, leichtfühlig, stabil, ohne Nachschwingen. Der Auf- und Abbau benötigt keinerlei Werkzeug. Ist auch für Dummies unter zwei Minuten machbar. Super gelöst, dass das Gestänge untereinander verbunden ist und nur unten auf die Box eingesteckt werden muss.


    Komakorrektor und mittlere Okulare werden gut getragen, bei schweren Okularen, wie dem TSWA sackt der Dobson ab 45 Grad leicht ab, da werde ich noch ein Gegengewicht installieren müssen. Die Spanndrähte habe ich durch Polyesterschnüre ersetzt, in naher Zukunft werde ich auf Aramidseil (für Alternativvorschläge habe ich durchaus ein offenes Ohr) umsteigen. Die Lösung mit den Spannseilen verleiht dem Dobson eine kompakte Stabilität.


    Optimierungen wie Schwärzen der Kante des Fangspiegels, Socke, alternativer Sucher (der kleine, leichte geniale Rigel erzeugt einfach Nackenstarre)stehen sicherlich noch an.


    Dann sicherlich die nächste Frage, wie hoch ist die Qualität des Spiegels. Den Experten im Forum ist sicherlich beim genauen Betrachten der Bilder der leicht schräg montierte MoonlLiteauszug aufgefallen: ja, ein moderater Lowrider.


    Der Grund ist nicht etwa, dass ich sehr klein bin, sondern ich habe den auf der Rückseite konischen Pyrex Spiegel von TS montiert:


    http://www.teleskop-express.de…X---beugungsbegrenzt.html


    Versprochen habe ich mir Gewichtsreduktion, schnellere Auskühlzeit, gutes Preis-Leistungs Verhältnis etc. Leider musste dadurch die Speigelzelle höher gesetzt werden, so dass es eine moderate Lowrider Konstruktion wurde, da ich nur 181 cm gross bin.


    Der Fangspiegel ist dann ein 90 mm Orion Pyrex geworden, damit bin ich unter der magischen 25% Obstruktionsgrenze geblieben (Ja, ich habe die endlosen Diskussionen im Forum mitverfolgt).



    <b>Zuerst mal alles falsch machen, dann kommt es richtig oder das Wunder der Kollmination.</b>



    Ein Astigmatismus Ausschlusstest lag bei und ein Strehl von 0.99 mit dem Kommentar „glatter und hochwertiger“ Spiegel liessen eine gewisse Vorfreude aufkommen. Aber Werte auf dem Papier sind genau so viel Wert wie das Papier selbst und erst der Test am Himmel mit den eigenen Augen ergibt eine gewisse Verlässlichkeit über die Qualität eines Spiegels.


    Da mein Laser just mit der Abholung des Dobson futschikato ging, so bestellte ich einen neuen und nach Neulieferung stellte ich fest, dass ich gut 10 cm neben dem Mittelpunkt beobachtet hatte und trotzdem das Bild für gut befunden hatte.


    Doch wie einen grossen Dobson einstellen? Also etliche Justieranleitungen(Pteng etc.) inkl. Youtubefilmchen studiert und ausprobiert, dann mit den Konterschrauben und Fangspiegelschrauben, Position des FS etc. „herumexperimentiert“. Erst nach der 6. oder siebten Session gelang es mir Einigermassen, das Zusammenspiel Fangspiegel und Spiegel zu bestimmen.


    Testkandidat war der berühmte berüchtigte Doppelstern E Lyrae, auch darüber gibt es etliche Threads, vor allem über die Trennung mit einem grossen Dobson.


    Zuerst den Halbmond angesteuert mit dem ES 9mm 100 Grad (200 Fach) und Komakorrektor ein gutes Bild mit zahlreichen Rillen. Der Mond stand nicht sehr hoch und das Seeing mässig, die Luftunruhe deutlich zu sehen. Dann E Lyrae im Zenit, Trennung höchstens erahnbar.


    Also Justierarbeit, tatsächlich wenige Zentimeter trennten mich von meinem Glück. Wieder auf den Mond zurück, wesentlich schärfer und wieder zurück auf Epsilon und immer noch nicht getrennt. Was für ein Frust: gut die Fangspiegellage war gefühlsmässsig immer noch nicht perfekt korrekt, sollte das so viel ausmachen oder war das mässige seeing schuld?

    Dann aus Frust, Komakorrektor raus und ein 7 mm Baader rein und wie bitte? perfekt in vier grössere Sternchen getrennt. Zwar nicht mehr so knackige Sterne wie mit dem Komakorrektor, aber deutlich getrennt. Zurück zum Mond und siehe da, ein schöner Schärfegewinn. Gut erster Schärfetest bestanden, weitere Teste werden dann noch folgen.



    <b>Himmel und Zwirn: Die fast unauffindbare Nadel NGC 891</b>



    Dann endlich Gebirgsluft für den Dobson: gut und vor allem schnell verpackt ist der Dobson im Auto. Also ab auf dem Parkplatz beim Stausee im Steg (1295 m) ungefähr 15 Autominuten von dem trautem Heim entfernt. Die Sicht wird zwar von den Bergen begrenzt, aber schön dunkel ist es dort.


    Das Mekka in meiner Umgebung wäre sicherlich Palfries mit 1700 Meter, aber mühsam zu erreichen, sicherlich 40 Minuten und nur über eine abenteuerliche Strasse zu erreichen.


    Doch angekommen am Parkplatz beim Stausee, war es doch nicht so dunkel, wie ich es vom letzten Mal im Winter in Erinnerung hatte. Oje, vergessen, es war ja noch Halbmond, der zwar weit hinter den Bergen steckte und erst zu später Stunde untergehen wollte und mir den Himmel ganz leicht griselig zeigte.


    Also Standartobjekte rein, hier oben nochmals wunderbarer die Zirren im Schwan und hier oben zeigte sich der Andromeda mit Staubbändern und mit zunehmender Höhe immer mehr Aussenbereiche der Galaxie. Doch leider ruft die Arbeit am Morgen und so gegen 23h00 Uhr war mein persönliches Timelimit.


    M33 ging auch locker, aber mein Ziel war NGC 891. Ich graste die Gegend erfolglos etliche Male ab, ein Blick auf die Sternenkarte bestätige mir, dass ich in der richtigen Region sein musste.


    Zum Verzweifeln, klar gab es noch ein bisschen Mondlicht, aber M33 ging doch auch.
    Als dann der Zeitpunkt zur Heimreise kam, aber auch der Untergang des Mondes bevorstand, wurde der Himmel doch noch ein klein wenig dunkler.
    Und auf zum letzten Versuch, tatsächlich wurde es eine Happyend, da war die Nadel, schwebte wunderbar fast drei-dimensional im Raum im 20er Okular, eigentlich verdammt gross und mit erkennbarem Staubband. Der Himmel jetzt vielleicht bei 5.5, also noch lange kein Nirwana, aber eine tolle Transparenz des Gebirgshimmel. Da wird in Zukunft noch einiges mehr gehen.


    Jetzt verstehe ich den Satz, dass diese Galaxie äusserst empfindlich auf die Lichtverschmutzung reagiert.


    Ein bärtiger Hillbilly, der plötzlich aus der Dunkelheit trat, bestätigte, dass vor allem der Winterhimmel um einiges dunkler hier wird und er übrigens ganzjährig hier oben wohnt. Was für ein Glückspilz.


    Also noch ein Schluck Tee mit dem feinen Unterthurner Marillenschnaps angereichert und ein Prosit auf das Fundstück NGC 891 und ab nach Hause.


    Fazit: Also Galaxien nehmt euch in Acht, es gibt einen neuen Jäger im Revier (Na ja, falls ich euch dann finde, bei den Galxien bin ich ein echtes Greenhorn). Weitere Berichte folgen.


    Gruss Paul Happy Dobson Besitzer [:D]

    Hallo, also wie ich gesagt habe, das TS + den ES Komakorrektor, kein Koma und keine Farbe über das ganze Gesichstfeld mit dem 16er F 4.5.
    Für mich war das keine Frage, der Komakorrektor war ein Muss. Nach intensiver Forendurchforstung habe ich einen im Sonderangebot erworben. Zuerst mit mit Fotonewton F4 achtzoll, mit dem Komakorrektor eigentlich ein wunderbares Gerät zum spechteln und jetzt mit dem 16er. Den Komakorrektor kann man dann auch für andere Okulare verwenden.
    Ich liebe das TSXWA20, superscharf und das Gesichtsfeld ist schon umwerfend. Aber zweierlei: am Anfang war es ziemlich schwierig einzublicken, das Auge klebt förmlich auf dem Okular und es war anstrengend für das Auge, also kein Wellnessokular. Erst nach ein paar Sessions lernte mein Auge, besser Gehirn, dazu. Wie du auch in anderen Forenbeiträgen lesen kannst, sind die 100 Grad Okulare am anfang für das Auge wegen des riesigen Gesichstefeldes verwirrend. Bei mir ging das so, am anfang Begeisterung, dann die Ernüchterund und jetzt wieder die Begeisterung.
    Zu der Augenmuschel: die ist bei immer voll auf, also nach unten aufgedreht. Wenn die hochgedreht ist, so entsteht an den Rändern ein chromatischer Effekt (gelb blauer Saum), das ist mir sofort bei der ersten Tagesbobachtung aufgefallen. Wenn du diese voll nach unten drehtst, so fällt dieser (fast) weg. Das habe ich auch am Refraktor am Tage wahrgenommen.
    Ich sehe nicht die 100 Grad bei aufgedrehter Muschel, nur wenn ich diese nach unten drehe, gibt es bei mir das volle Gesichtefeld. Versuch mal bei Wega zu drehen und schau mal was passiert.
    Wie gesagt, ich habe wenig Farbe OHNE Komakorrketor so im Bereich 90-100 Grad wahrgenommen, also ganz weit aussen, das war auch bei Wega. Bei schächeren Sternen gab es keinen Farbeffekt. Ich kann mir vorstellen, das sich bei hochgerehter Augenmuschel der Effekt nach innen schiebt. Werde dam mal Gelegenheit selber überprüfen.
    Der Grund, dass ich ohne den Komakorrektor testete war, ich wollte wissen, ob das Okular dann besser abbildet. Das war aber nicht der Fall.
    Inzwischen komme ich mit dem Einblickverhalten klar und am Refraktor und am Dobson mit Korrektor ein hervorragendes Okular.


    Gruss Paul

    Hallo, ich besitze das Okular seit letzten Winter und hatte es etliche Male im Einsatz. Mit dem Equinox 120 kein Problem, riesiges Feld und am Feldrand punktförmige Sterne.
    Mit dem neuen 16 Zoll MF-Dobson (Bericht folgt bald)und dem ES-komakorrektor: ein Bild wie man es sich wünscht (Refraktorlike), am Rand keine Probleme, schönes flaches Feld, Koma weg, keine Farben. Zum Testen entfernte ich den Komakorrektor und tatsächlich am äusseren Rand ein recht heftiges Koma mit Farbveränderung.
    Darum die Wunderwaffe Komakorrektor einsetzen.


    Gruss Paul

    Hoi Roberto,


    ich spiele schon lange mit dem Gedanken, einen grösseren Dobson zu kaufen. Hubble Optics ist auch ein Kandidat. Der 18 Zoller wird ja in der auf der Webseite in der Zeitschrift Astronomy Technology Today vorgestellt (UL 18 on cover) und der Tester bescheinigt die mechanischen Defizite, aber der Spiegel scheint recht gut zu sein.
    In dem amerkanischen Forum von CN gab es einen grossen Thread von HO 16 Besitzern, hier dasselbe: die Mechanik, aber die Spiegel, nachdem ordentlich kolliminiert bring eine recht gute Leistung.
    Für diesen Preis sind die Teleskope recht gut, die mechanischen Unzulänglichkeiten lassen sich mit geringen (auch finanziellen Aufwand) so verbessern, dass man ein recht gutes Teleskop bekommt(so die Aussagen der User).
    Hier der lange thread: http://www.cloudynights.com/to…t-the-hubble-optics-ul16/


    In einem Französischen Forum kamen sie zu demselben Resultat.
    Die Teleskope werden von HK geliefert, der Zollansatz ist für die CH null, also kommen die MWST, Fracht und Gebühren hinzu.
    Selbstverständlich sind ATM und z.B. die ganzen hervorragenden Dobsonbauer in Europa (Martini, MF, Spacewalk, Summerian) eine Klasse für sich, aber die Preise sind dann auch entsprechend höher.


    Gruss Paul

    Danke Euch beiden für die Antworten. Eine informative Seite von Intercon. Zu den Messwerten: die Frage die sich mir stellt, ist eher: ist es wirklich so (viele Berichte deuten darauf hin), dass ein guter bis sehr guter Spiegel auch unter schlechten Bedingungen, seeing etc. eben viel mehr zeigt als ein schlechter Spiegel und dies vor allem bei Planeten. Fazit: macht eben mehr Spass und bietet schlussendlich die nachhaltigere Lösung. Wenn der Himmel perfekt ist, hat man mit (fast) jedem Teleskop gute Karten.
    Zuerst habe ich auch gedacht, mit einem Standartdobson ist es getan, warum mehr Geld ausgeben als nötig: z.B. bei Hubbeloptics bekommt man schon einen 18er für USD 2900 und eine 20er für 4200. Die Spiegel sind mindestens beugungsbegrenzt. Aber wahrscheinlich wirds zum Lotteriespiel einen vernünftigen Spiel zu ergattern. Aber zurück zum Thema: ich denke es wird schon binsenweisheitlich, lieber etwas mehr in den Spiegel und das Gerät investieren, umso höher wird der Spassfaktor sein und um so mehr wird das Gerät draussen stehen. Und darum noch mal zurück: also eher einen perfekten 14er als einen (unperfekten) 18er. Oder die gleiche Summe z.B. die 4200 in einen 14er investieren oder halt eben doch z.B. den 20er von Hubble, nach dem Motto, Öffnung ist alles?
    Wie oft ich mein Teleskop einsetzen werde, kann ich selber auch nicht genau einschätzen, bin ja kein Extremspechtler, wie gesagt und werde eher die meisten Beobachtungen im heimischen Garten tätigen. Aber die Berge wären nah und wenn ich ein gutes Gerät hätte, so würde ich diese Gelegenheit wahrscheinlich auch viel mehr nützen. Über diesen Punkt muss ich noch nachdenken..


    Gruss Paul

    wollte fertigschrieben, den falschen Button (wollte Vorschau) gedrückt:


    wenn es die Bedingungen nicht zulassen. Ich bin kein Extremspechtler.
    Wohne aber im Rheintal, ca. 30 Minuten Fahezeit auf 1800-2000 Meter und möchte die Höhenlage zukünftig mehr nutzen.
    Danke für Eure Antworten.


    Gruss Paul

    Hallo Forum


    Wahrscheinlich ein altbekanntes Thema. Liebe Dobsonauten, bitte helft mir. Es geht um die Anschaffung eines Dobsons (wäre mein Erster). Wegen Gewicht, Seeing, etc. habe ich mich schon eingelesen, bin mir aber nicht sicher welche Grösse es sein soll. Kaufentscheidung: 14, 16 oder 18 Zoll. Der 14 mit f 4,7, der 16 mit f 4 und der 18 mit f 4.3. Die Spiegelgenauigkeit sollte 1/8 L betragen. Der Bericht von Rohr (Optikmythen) hat mich überzeugt.
    http://www.google.com/url?sa=t…_81fgV3OTtG4aBV7UGK8bGrEA


    Der Dobson sollte auch der Planetenbeobachtung dienen.
    Mein Profil: seit etwa vier Jahren Wiedereinstieger. Astrofotografieanfänger, EQ6 etc. drei Refraktoren, zwei Spiegelteleskope (C8 und GSO= 200/800). Ich habe alle Teleskope auch visuell genutzt. Die letzte Anschaffung war echt eine Offenbarung: Der Equinox 120/900. Visuell das beste Rohr und stellt das C8 an Schärfe und Kontrast locker in den Schatten, leider aber zu wenig Deepsky.
    Astrofotografie ist immer mühsam, bis alles aufgebaut ist etc., werde aber trotzdem dranbleiben (Anfänger). Im Sommer habe ich vielfach den Equinox montiert und einfach lustgespechechtelt.
    Und darum einen Dobson.
    Zuerst dachte ich euphorisch an den 18 Zöller, dann aber die Vorbehalte wegen Gewicht etc. folglich runter auf den 14er, dessen Vorteile Leichtheit, transportfähgikeit, justierbarer f4.7 etc. sind.
    Schlussendlich die Hauptüberlegung: wie viele Mal kommt so ein Gerät zum Einsatz. Was nützt mich ein 18er, wenn es die Bedingungen