Posts by Stathis

    Beeindruckenede Sternenmaschine. Gratuliere!

    Vielleicht solltest du den Betreff doch irgendwie um "Doppelnewton" oder "Binonewton" ergänzen, sonst findet man später den Beitrag nur schwer wieder.


    Mich wundert etwas, dass diese langen Hauptspiegelschrauben die Justierung halten.


    Hat du größere Fangspiegel eingebaut? Wie sieht es mit der Ausleuchtung von 2" Okularen aus? Vignettieren Filterrad und OAZ nicht?

    Das Thema Spiegelreinigung ist hier ja ein Dauerbrenner. Such mal unter den Stichworten Spiegel, Reinigen, Korrosion, Isopropanol, Finger..., da gibt es jede Menge Treffer.

    Hier meine letzten Ausführungen dazu:


    Zur Beurteilung der Flecken: Einfach im dunklen Raum den Spiegel mit einer Lampe anstrahlen und von hinten anschauen. Wenn die Stellen durch die Spiegelschicht durchscheinen, ist es Korrosion. Dort wäre die Verspiegelung defekt und folglich nicht mehr deckend. Scheinen die Stellen nicht durch, wäre es Dreck auf dem Spiegel.


    Zum Dauerthema Kratzer siehe auf meiner Seite unter Mythen und Legenden: Kratzer


    Wenn du mit der Abbildungsleistung bisher zufrieden warst, würde ich auf jeden Fall den vorhandenen Spiegel behalten wollen und ggf. neu verspiegeln lassen. Bei deinem Spiegel weißt du ja, was du hast. Du könntest auch gar nichts machen und so wie er ist weiter beobachten. Der prozentuale Lichtverlust durch die Flecken ist ja den Bildern nach zu urteilen gar nicht so groß und die Kratzer haben nur kosmetischen Einfluss.

    Welche Olympus hast du? Ich habe die EM10 MarkII. Sie gefällt mir sehr gut wegen ihrer Kompaktheit und der eingebauten Funktionen, wie Serienaufnahme.


    Was meinst du mit "auf Kleinbild gerechnet"? Ein 135 mm Objektiv bleibt 135 mm, egal was für eine Chipgröße dahinterhängt. Nur der Bildausschnitt ändrert sich mit der Chipgröße.


    Da du die entscheidenden Schritte jetzt raushast, sollten die nächsten Bilder deutlich leichter fallen. Um nicht immer wieder die gleichen Fehler zu machen, habe ich eine Liste gemacht: ISO 800, RAW+Jpeg, Bildstabilisierung aus, Autodark aus,, manueller Fokus, Fokus am hellen Stern mit max. Lupe finden, erstes Bild mit max Lupe prüfen, Darks nicht vergessen.

    Ich kenne das Gerät nicht. Wie Gerd schon schreibt, würde ich von 90 mm Öffnung mit großer Obstruktion keine großartige Leistung erwarten.


    Du könntest aber mit einem Stertest prüfen, ob das normal ist, oder ob du eine Gurke erwischt hast.


    - Ist die intra- und extrafokale Sternabbildung ähnlich? Nur dann ist die sphärische Aberration richtig korrigert.

    - Ist der Fangspiegelschatten in der Mitte? Nur dann ist er richtig justiert.

    - Sind die leicht defokusierten Bilder rund? Nur dann sind die optischen Komponenten spannungsfrei eingebaut.

    - Bleibt der Stern beim durchfokusieren überhaupt in der Mitte? Ein wegwandern nennt man Spiegelshifting.


    Je nachdem, was dabei herauskommt, könnte man nachjustieren (geht das bei diesem Modell überhaupt?), oder reklamieren/ umtauschen.


    P.s.

    Falls du es an die Kamera hängst, wäre interessant, welche effektive Blende es hat.

    Ja, der Blog ist einer von vielen und ertrinkt in der heutigen Informationsflut... leider.


    Er ist jedoch im Vergleich zu vielen anderen bemerkenswert gut strukturiert, grafisch ansprechend gestaltet und vor allem richtig gut recherchiert mit einer Fülle von Hintergrundinformationen zu den Objekten.


    Ich lese gerne darin. Danke für die viele Arbeit

    Nun hast du so viel Gegenwind gekriegt, dass es locker reichen würde, dein schweres Teleskop umzupusten, sogar der Astrotreff Cheffe hat eindeutig gesprochen und bleibst trotzdem komplett uneinsichtig?

    Bist du wirklich 35? Mich erinnert das eher an peinliche Karlauer eines sturen 80- Jährigen, dessen Humor in den 1960-ern stehengeblieben ist.


    Du forderst Toleranz? Du genießt doch hier alle Freiheit, dich öffentlich lächerlich zu machen.


    Du forderst mehr Inhalt? Wozu? Du hast doch schon gleich beim ersten Mal autodidaktisch gelernt, dass die Software zu blöd ist und gleichzeitig allen die Dobson schubsen nur "einer abgeht".

    Deine Signatur sehe ich in der mobilen Version gar nicht.

    Es gibt auch Leute, die in der Desktop Version Signatur ausblenden angeklickt haben, die sehen sie auch nicht

    Außendem können sich Signaturen ändern und dann steht der Beitrag ohne Bezug da.

    Da du es anscheinend nicht selbst ändern möchtest, habe ich mir erlaubt den Betreff zu präzisieren und ins aus meiner Sicht passende Forum zu verschieben.

    Nicht alle Fragen eines Einsteigers sind auch Einsteigerfragen. Du stellst ziemlich spezielle Fragen, die in das spezifische Forum gehören.

    Da du es anscheinend nicht selbst ändern möchtest, habe mir daher erlaubt, die Überschrift zu präzisieren und ins Montierungsforum zu verschieben.

    Worum geht es in diesem Beitrag?

    Welches "Schmuckstück" wurde gelefert?

    Ich sehe nur einen Batteriehalter

    Was soll der geneigte Forumsleser mit der Überschrift "Ready to Go... Regen" anfangen?


    Bitte in einem öffentlichen stark frequentierten Forum um präzise Überschriften und komplette Beschreibungen, damit ein Beitrag auch für gelegentliche Leser auffindbar, in sich sinnvoll und nachvollziebar ist.


    Danke

    Hallo Rudi,

    Was soll dieser Beitrag? Du veröffentlichst hier persönliche Nachrichten für alle sichtbar im Forum? Bitte sofort die privaten Teile wieder entfernen.


    Bitte auch nicht immer solche speziellen Fragen einfach ins Einsteigerforum schreiben.


    Klingende Übetschriften machen ein Forum übersichtlich. "Aufbau verstanden" kann niemand zuordnen.


    Danke

    Ganz schwach, aber GANZ schwach, tauchte reproduzierbar an der richtigen Stelle eine Aufhellung auf...

    Hattest du bei der dünnen Luft da oben Sauerstoff dabei, so wie sich das bei Beobachtungen in exremen Höhen gehört? :love: :D


    Köstlicher Bericht. In der Disziplin Beobachtungsoutput pro CO2 Verbrauch bist du unter den mobilen Beobachtern mindestens Europameister.

    Hallo Henning,

    mit welchem Gerät hast du beobachtet (Größe, f/?, Teleskopart, Nachführung)? Das gehört ganz oben neben den Bedingungen mit auf jedem Bericht.


    Bei vielen Beobachtungen ist es auch wichtig, die Vergrößerung dazu zu schreiben, damit man sie nachvollziehen kann (z.B. den 51 Zentralstern oder die Supernova).

    Ich würde justieranfällige Ware einfach mal justieren und fertig😎. Wie man die Justage prüft und sie bei Bedarf korrigiert, muss man ohnehin lernen.


    Würde man nach der oben geäußerten Logik handeln, müßte man sich eher vor nicht justierbarer Ware fernhalten. Wenn nämlich bei dieser was nicht stimmt, kann man es nur mit Fachkenntnissen korrigieren.

    Hallo Gundram,


    Hattest du genug Wasser? War alles benetzt?

    Ceri 3000 vervende ich selbst. Nach langer Standzeit ist es mir im Glas, in dem ich kleine Mengen vom Kanister abfülle, eingetrocknet. War jedoch kein Problem, einfach wieder etwas Wasser eingießen, kräftig das Glas schütteln und mit dem Pinsel rühren und es funktierierte wieder wie am jüngsten Tag.


    Wenn es so rumpelig läuft, hätte ich eher die Pechhaut in verdacht. Wie alt ist diese? Siehe Details auf meiner Seite Spiegelschleifen, Tipps und Tricks unter Pechhautpflege.

    Hallo Armin,

    um den Fokus weiter raus zu legen, muss man ja den Abstand von Hauptspiegel zu Fangspiegel verringern. Dadurch ändert sich der Korrekturzustand (sphärische Aberration) des Systems Richtung Unterkorrektur.


    Ausgehend vom nominalen Backfokus (meist etwa in der Mitte des Fokusierbereichs) ändert sich der Korrekturzustand zunächst wenig und dann immer stärker. Deshalb funktioniert ja auch die Hauptspiegelfokusiereung der Schmidt Cassegrains im recht weiten Bereich hinreichend gut.


    Genaue Zahlen kann ich nicht nennen, das müsste jemand mit Optikprogramm Kenntnissen durchrechnen.

    Hallo Micha,

    ich klebe das meist mit Kreppband direkt auf den unverspiegelten Spiegel ab. Das würde ich der Spiegelschicht jedoch nicht antun wollen. Etwas dickerer Malkarton müsste gehen. Oder was aus normalem Papier mit Tesa o.ä. zusammenkleben. Wenn es zu instabil ist, einfach am Spiegelrand mit Malerkrepp fixieren. Solange das auf dem Spiegel nicht hin und her scheuert, kann es der Schicht nicht schaden. Falls du doch Bedenken hast, könntest du auch was aus weichem Pergamentpapier (Butterbrotpapier) zusammenkleben.


    Ja, die Amis sprechen von "turned down edge", das meint daselbe. Ich differenziere zwischen:

    - "Abgesunkene Kante": Durch falsches polieren runtergehobelte äußerste Kante von ca. 1-4 mm Breite.

    - "Abgesunkener Randbereich = überkorrigierter Randbereich": Je nach Spiegelgröße ca. 5-30 mm breiter Rand, der einen zu langen Krümmumungsradius als der Rest der Parabel hat. Passiert oft, wenn man die Mitte zu tief poliert und den Rand zu wenig. Deshalb spreche ich unter Spiegelschleifern auch von einen "zurückgebliebenem Randbereich".

    Quote

    Wenn ich 20 mm überkorrigierten Randbereich habe, dann habe ich doch effektiv einen 437 (statt 457) mm Spiegel

    Nein, 457 mm - 2*20 mm= 417 mm fehlerfreier Spiegeldurchmesser. Das Licht vom Rand geht aber nicht einfach verloren, sondern landet verstärkt knapp außerhalb des Beugungsscheibchens in die Beugungsringe.


    Der Sterntest ist in diesem Fall sehr empfindlich. Ich habe festgestellt, dass selbst nur 50 Nanometer (ca. Lambda/10) Fehler am Rand am Stern schon merklich sichtbar ist. So etwas fällt bei der normalen Beobachtung kaum negativ ins Gewicht, schon gar nicht bei großen Spiegeln.

    Hallo Micha,

    So ein Verhalten gibt es bei Überkorrekur, oder Überkorrekur des Randbereiches. Meistens ist es letzteres.


    Das könntest du prüfen, indem du Ringblenden aus Papier oder Pappe über den Spiegel legst. Die müssen gar nicht genau rund sein und müssen auch nicht genau zentriert sein, quick and dirty reicht hier. Wird z.B. das Verhalten intrafokal zu extrafokal deutlich gleichmäßiger nach abblenden von sagen wir 20 mm Randbereich, weißt du, dass dieser Bereich betroffen ist.


    Wichtig: Das ist nur ein qualitativer Test. Du weißt dann zwar wo der Fehler liegt, weißt jedoch nicht, wie groß er ist.


    Siehe auch, wie ich es bei meinem 24" f/4.1 gemacht habe:

    Sterntest

    Vorsicht, ab ca. f/4 und schneller führen die meisten Okulare (auch die hochkorrigierten) eine gewisse sphärische Aberration ein, lügen einem somit eine Fehlkorrektur vor, für die der Spiegel gar nichts kann.

    Die 2 hellen Sterne erinnern mich an Einsteinring mit Vordergrundgalaxie :evil1:


    Verkippung? Ich sehe an den 2 hellen Sternen starken Astigmatismus. Wie das Ring Halo zu stande kommt, weiss ich auch nicht. Objektivfehler oder unscharfers Geisterbild durch Kamera oder Filter?


    Schau doch mal mit einen stark vergrößerndem Okular helle Sterne in der Bildmitte an. Ist es da auch so? Asti erkennt man am eiförmigen Stern, wobei beim Durchgang von intrafokal zu extrafokal das eiförmige Zerstreuungsscheibchen die Richtung um 90° kippt.


    Wenn sich das bestätigt, hat das Objektiv einen Schaden (Linsen fehlerhaft oder Fassung verklemmt die Linsen kräftig).

    ich habe meine Schnittweitendifferenzen durch Addition eines Betrages in den positiven Bereich verschoben. Da ändert sich an der Surface Error Analysis nichts.

    Ja, das ist logisch. Ob du die erste Zone als 0 definierst oder 10 oder 100.000 ist völlig egal, auf die Schnittweitendifferenzen kommt es an. Ausgehend von der inneren Zone muss man jedoch die Folgezonen mit richtigem Vorzeichen eingeben: Minus, wenn man näher zum Spiegel muss, Plus wenn man weiter weg vom Spiegel muss.

    Als Beispiel nehme ich mal deine letzte Auswertung figurexp-surface-1-nr-4-gif:

    Die erste Zone (Zentrum des Spiegels) hat eine absolute Schnittweite von 1.222 mm, das definierst du als "0"

    Du schreibst, dass die Randzone weiter weg vom Spiegel fokusiert. Ich nehme an, das gilt das auch für die Zonen dazwischen?

    Dann sind die Schnittweiten positiv einzugeben:

    Die Zweite Zone fokusiert 1,25 mm weiter weg vom Spiegel, also absolut bei 1.222 mm + 1,25 mm = 1.223,25 mm. Somit ist der Wert für Zone 2 = 1,25 mm (und nicht -1,25!)

    Die dritte Zone = 7,0

    Die vierte Zone = 9,75

    Die fünfte Zone = 10,75

    Genau so, wie du es im Anhang 7868-figurexp-surface-1-nr-4-2-gif zeigst


    Die Zahlen in 7869-figurexp-surface-1-nr-2-2-gif (0 0,5 1,42 4,0 6,0) kann ich nicht nachvollziehen. Was soll das sein? Auch verstehe ich nicht, was du mit dem Vertauschen der Zonen meinst.


    Ich hoffe, alle Klarheiten sind beseitigt?

    Wenn die Klinge von links kommt, hat die Mitte einen kürzeren Krümmungsradius als die Messerschneidenposition, da in der Mitte das Bild links hell und rechts dunkel ist. Beim Randbereich ist es hingegen umgekehrt. Das heißt, du hast ein Loch in der Mitte und einen zu lang fokusierenden Randbereich --> starke Überkorrektur.


    Die Schnittweitendifferenzen müssen schon mit dem richtigen Vorzeichen eingetragen werden. Mach das mal bitte, erst dann erhälst du das richtige Profil.


    Du musst unbedingt die Kanäle in der Mitte viel tiefer und breiter machen (Pech von der Mitte wegpulen und an den Rand kleben). So sollten die Rillen sein, damit der Rand mindestens so stakt poliert wie die Mitte:

    https://www.stathis-firstlight.de/spiegelschleifen/bilder/rillenschnitt_alois.jpg

    Details siehe Tipps und Tricks unter "zurückgebliebener Randbereich".

    Newton und Dobson möchte ich noch umgehen, wegen der nicht reellen Abbildung.

    Markus hat es ja schon geschrieben. Beim Newton ist das Bild doch nur gedreht. Damit komme ich bestens zurecht, indem ich einfach die Karte entsprechend drehe, damit sie mit dem Okulareiblick übereinstimmt. Keine Schaukel nötig :) . Beim Refraktor, Cassegrain, oder Maksutov-Cassegrain nutzt man hingegen in der Regel zuätzlich einen Zenitspiegel. Dieser erzeugt spiegelverkehrte Bilder, die man nicht einfach zurückdrehen kann. Damit fällt mir persönlich die Orientierung mittels klassischer Karte auf Papier viel schwerer. Sternkarten- Apps kann man auf spiegelverkehrt einstellen.