Posts by renerabl

    Hallo Harold,


    danke für Deine Rückmeldung - das freut mich, dass es soweit passt.


    Die Rockerbox habe ich in der Skizze nicht eingezeichnet. Das Nord-Süd-Aluvierkantrohr ragt in etwa 3cm unterhalb der Rockerbox hervor. Das rechte und linke Abrollblech so gut wie nicht. Das Südlager ist natürlich deutlich innerhalb der Rockerbox.


    Die Lagerpads habe ich auch noch nicht gezeichnet, würde ich aber so anlegen, wie von Dir vorgeschlagen.


    Eine Verständnisfrage habe ich noch - ich glaube mittlerweile habe ich von dem ganz Hin- und Her zwischen Raumgeometrie / Kegelschnitte und 2D-Zeichnungen einen Knoten im Hirn.

    In Deiner oberen Zeichnung ist die blaue Strecke von der Polachse zu Abrollsegmenten die Strecke c. Mit dieser habe ich die Form der Segmente bestimmt und für VNS mit cos 48° gestaucht und dann mit 1/cos 29° gestreckt.

    Kann ich die beiden Segmente nun in der Breite der Richtung der Nordachse nach belieben nach außen verschieben wie ich es möchte? Der Radius / die Krümmung ist durch c = 430mm berechnet und ich denke - dank dem Knoten im Hirn - das Drehverhalten wird nur durch die Krümmung der Abrollbleche bestimmt.


    gerne würde ich Deine Datei ausprobieren :thumbup:


    viele Grüße

    René

    Hallo zusammen,

    hallo Harold,


    dank Deiner Infos bin ich meine Berechnungen noch einmal durchgegangen.


    Ich habe den Schwerpunkt des Dobsons auf die Polachse gesetzt und neu gezeichnet. Der Hinweis - es funktionieren auch EQ-Plattformen, wenn sie unterhalb der Rockerbox ´verschwinden´ hat mir sehr geholfen.



    Die Plattform wird eine Höhe von 11cm haben (ohne Füße)


    Ist das südliche Lager richtig so - ich habe die Lagerpunkte von nördlichen und südlichem auf eine Niveau gebracht.



    Mit der Schrägstellung der nördlichen Abrollbleche inklusive Antrieb ist nun die ganze Sache doch nicht so weit unter der Rockerbox verschwunden.


    Die Laufzeit habe ich nun neu berechnet und ist in etwa 2,2 Stunden


    Die Auflagerpunkte sind 540 mm voneinander entfernt.



    Meine erste Zeichnung der Antriebswelle hat ergeben, ich bringe diese nicht in die U-Winkel-Halterung hinein. Also neu gezeichnet und jetzt passt diese in die Halterung. Die Kugellager hierzu werden erst nach dem Einsetzen eingepasst.



    Die Planung des Antriebs im Detail


    AQR66 Harold wäre super, wenn Du mit den neuen Zahlen mal durchrechnest, ob´s jetzt besser ist.


    • Abstand Stützweite = 540 mm
    • Abrollradius = 430 mm (ohne Umrechnung für VNS mit cos 48°)
    • Schwerpunkt 250mm passend
    • Nachführlänge jetzt 2,2 Stunden


    viele Grüße

    René

    Hallo Harald,


    vielen Dank - für den Antrieb habe ich schon alles für zwei Antriebe eingekauft - ich denke das werde ich dann gleich ich so planen, damit ich hinreichend Kraft über den Reibantrieb aufbringen kann. Dieser wird dann die EQ-Plattform schon aus dem ungünstigen Hebel wuchten.


    viele Grüße

    René

    Hallo Harold,


    danke für die schnelle Antwort - klasse :thumbup:

    zu 1. ca 80cm +/-, eher weniger, wenn ich die Nordseite ausgehend vom einem Dreieck so abschräge, dass diese dem Winkel β entsprechen - also mittig symmetrisch. Den Abrollradius des Nordlagers habe ich mit nach Umrechnung für VNS effektiv mit r = 460mm berechnet (cos 48°)


    zu 2. Der Schwerpunkt liegt bei ca. 25cm also ca. 20cm von der Polachse entfernt


    zu 3. mit den mir zur Verfügung stehenden Aluteilen ist die Nachführzeit über die gesamte Bogenlänge des Alusegments ca. 1,1 Stunden


    zu 4. Das Reibrad ist Stahl - ich will es so herausdrehen, dass das Reibrad einen Durchmesser von 29mm hat, wird in einem Aluwinkel mit SKF 618/8 Rillenlager gelagert - der Antrieb ist dann wie bei Reiner - die Teileliste habe ich von ihm dankend übernommen


    zu 5. danke für den Tipp!!! werde ich auf alle Fälle berücksichtigen


    viele Grüße

    René

    Hallo zusammen,


    für den 24 Zoll Dobson möchte ich gleich eine EQ-Plattform bauen. Ich baue die Plattform deshalb gleich mit, denn wenn ich werde sowieso eine verwenden wollen und wenn das Teleskop erst einmal fertig ist, weiß ich nicht, ob ich mich dann erneut zeitnah aufraffen kann und das "Untergestell" zusammenschustern will.


    Ich habe mich vor allem an Reiner Vogels Grundsätze zum Bau einer EQ-Plattform gehalten. Genau hierzu habe ich eine Verständnisfrage.


    Zuerst die Fakten:

    • Ich habe die Massen von Hut, Gestänge und Spiegelbox (Spiegel, Spiegelzelle, Höhenräder, Rockerbox) durch Rechnung überschlagen.
    • Das Gesamtgewicht wird ca. 55 kg betragen.
    • Der Schwerpunkt wird vermutlich nur ca. 25cm oberhalb des Spiegels liegen - es ist halt bei F3 eine gedrungene Wumme (ganz wie das Herrchen ^^ )
    • Die Teile wie Elektrik, Antrieb und Alu hierzu habe ich schon und ich bin eigentlich schon ganz gut in der Planung vorangekommen.
    • Das Prinzip der Funktionsweise habe jetzt nach reichlicher Denkerei, Grübelei usw. sogar kapiert.


    Damit wird der Schwerpunkt des Dobson deutlich unterhalb der Polachse liegen. JEDOCH sagen alle Empfehlungen zum Bau einer EQ-Plattform, dass der Schwerpunkt des Teleskops auf der Polachse liegen sollte. Würde ich das machen, hätte ich im Vergleich zur Wumme -Teleskop eine Bonsai-EQ-Plattform, da ich sehr nahe an den südlichen Drehpunkt heranrücken müsste. Die Rockerbox wäre rießig, die Plattform mini - hihi :/ Sollte ich jemals damit zu einem Teleskop-Treffen kommen wollen, mache ich mich sicher zum Gespött der Selbstbauer :D


    Hier meine Frage:

    :?: Kann ich eine EQ-Plattform auch dann noch vernünftig verwenden, wenn der Schwerpunkt eben deutlich darunter liegt :?:


    Es würde mir sehr weiterhelfen, wenn Ihr Erfahrungen mit großen, schnellen Dobson auf einer EQ-Plattform habt und Eure Meinungen hierzu schreibt.


    vielen Dank


    René

    Hallo Christoph, Hallo liebe Sternchengeber :)


    vielen Dank für Eure positive Rückmeldung - das freut mich wirklich sehr.


    Da hast Du, lieber Christoph, wieder einmal treffend genau entdeckt wie es von mir geplant war - nämlich gar nicht ^^


    NGC 6144 habe ich erst nach Deiner Anregung überhaupt wahrgenommen (ich sollte meine Atlanten besser lesen) und diesen sofort auf meiner ToDo-Liste gepackt.


    Obwohl ich mir ganz bewusst für die jeweiligen Zeit genommen habe und in Ruhe beobachten wollte - tickte im Hinterstübchen die Uhr rückwärts - so viele, viele tolle Objekte und ein viel zu schnell aufgehender Mond - von der Sonne rede ich jetzt erst gar nicht- tick tack, tick tack....


    Aber auf meiner Wunschliste für´s Christkindl steht wieder einmal - wie jedes Jahr - die eierlegendeastronomischewollmilchsau!!!!! Immer perfekte Astronächte mit bester Optik und keinen Job-Wecker um 5 Uhr :/ Aber ich bin wohl nicht ganz so brav, wie es dafür sein sollte 8) Aber die Hoffnung ... ihr wisst schon!


    cs René

    Beobachtungsbericht von 18.06.2022


    Sternwarte - 14" F4.45 Newton - Okulare sind Televue Nagler

    • 13mm (Vergrößerung=120x - Austrittspupille AP=2,9),
    • 9mm (174x - AP=2,0)
    • 7mm (224x - AP=1,6)


    Gegen 23:00 Uhr bin ich in die Sternwarte - die Bedingungen sind gut, der Mond wird erst gegen 00:50 Uhr aufgehen. Es war ein herrlich heißer Sommertag - nach Sonnenuntergang wurde es etwas angenehm kühl - die Beobachtung konnte ich recht leger im T-Shirt durchführen und noch keine Mücken! Die Beobachtung begann um 23:36 Uhr. In Südrichtung war im Estergebirge von Hoher Kiste den Grat entlang in Richtung Rißkopf die Johanni-Feuer zu sehen - toller Tag dafür!!


    Die visuelle Grenzhelligkeit habe ich wieder mit Iota Coronae Borealis vH = 4,96 mag bestimmen können. In Horizontnähe war es etwas diesig - in Zenitnähe recht gut.


    Nachdem ich die Montierung mit Antares Alpha Scorpii synchronisiert habe ging´s los. Uhrzeit = 23:36 Uhr


    Messier 4 / NGC 6121 Kugelsternhaufen im Sternbild Skorpion vH = +5,4 mag

    • Entfernung = 7 000 Lj
    • 13er "Sternenhaufen ist schön aufgelöst - elegante lange Sternenkette - aber auch außenherum sind schöne Sterne zu sehen."
    • 9er "Das ist in der Präsentation schon einmal besser - schöne Sternenkette - kreisförmig angeordnete Sternenkette bei 8 Uhr (5 Sterne) - 5 Uhr ( 4 Sterne) - zwei deutliche Doppelsterne ( 1 bzw. 2 Uhr ) - auffallend finde ich, es gibt noch einen inneren einen Kreis mit 5 Sternen auf 8 Uhr - im ganz äußeren Ring von 9 Uhr bis 11 Uhr ein Himmels-W, auf 7 Uhr zwei Doppelsterne - der Kern ist richtig nebelig aber auch in Einzelsternen im indirekten Sehen aufgelöst - sehr schön!"
    • 7er "Das Himmels-W ist jetzt deutlich am Okularrand - die Zentralachse besteht aus 6 Sterne - auf 3 Uhr gibt es einen Halbkreis, der besteht aus 6 Sternen in Form eines Hütchen"


    Messier 80 / NGC 6093 Kugelsternhaufen im Sternbild Skorpion (Scorpii) vH = +7,3 mag


    • Entfernung = 33 000 Lj
    • M 80 ist einer der dichtesten Kugelsternhaufen der Milchstraße
    • sein Alter wird auf 13 Milliarden Jahre geschätzt
    • im Sucher kann ich jetzt M 80 nicht erkennen - da muss ich mich schon auf das GoTo verlassen - M 80 war auch nicht im Okular und musste die Montierung ein bißchen nachführen
    • 13er "Heller Kern, sehr kompakt, nicht so groß wie eben M4 - auffallend sind Sterne die sich in der äußeren Wolken auflösen bzw. indirekt sehen lassen - auf halb 5 ist eine zweier Sternkombination - relativ nah am Kugelsternhaufen und ich weiß nicht, ob der dazu gehört"
    • 9er "Der Kugelsternhaufen deutlich größer, aber auch heller - die äußere Hülle leuchten schon einzelne Sterne heraus - im indirekten Sehen ist es schon toll, weil da immer wieder Sterne herausblitzen"
    • 7er "Das Zentrum des Kugelsternhaufens ist jetzt aufgelöst und größer - die Sterne drumherum kann man durchs indirekte sehen - die Präsentation hat mir im 9er besser gefallen wie im 7er - was hier auffallend ist, dass der Kern extrem hell ist und zwar im Vergleich zum Rest der Sterne - der Kugelsternhaufen ist schon sehr rund"


    IC 4604 bezeichnet einen Reflexionsnebel mit einem eingebetteten Stern (Rho Ophiuchi) im Sternbild Ophiuchus Zentralstern


    • vH = + 4,57 mag
    • 13er "Doppelstern rho Ophiuchus - schaut ganz toll aus - der ist ein Doppelstern - diese Sternenkombinationen ist ein gleichschenkliges Dreieck wobei die Spitze nicht ganz genau in der Mitte ist - den Doppelstern kann man erkennen"
    • 9er "das Seeing ist nicht ganz so gut - den Doppelstern kann ich jetzt nicht trennen - das sind schon deutliche Seeing-Effekte - da werde ich nicht weiter vergrößern"


    IC 4592 auch Blue Horsehead oder Blauer Pferdekopfnebel bezeichnet einen Reflexionsnebel und einen Stern (14 Sco) im Sternbild Skorpion südlich der Ekliptik


    • vH = + 3,9 mag
    • im Sucher sehe ich nichts
    • 13er "ist er mit Bright Star deutlich zu sehen - eigentlich ein Doppelstern - mit einem wahnsinnig großen Halo"
    • 9er mit OIII "was jetzt vorhin zwei Doppelsterne waren - ist jetzt ein Stern, der ein bißchen verblasst ist, dafür der helle Nebel ganz toll leuchtet und intensiv"
    • 7er mit OIII "der untere ist ein Stern - der obere Richtung Norden so auf ein 1 Uhr ist der planetarische Nebel - der hat jetzt eine größere Ausdehnung - ich habe das Gefühl, dass ich in der Mitte einen hellen Stern sehe - ich habe hier jetzt schon das Seeing-Effekt"
    • 7er ohne Filter "sehr hell - Seeing ist bescheiden - das ist, als ob man einen Planeten ausschaut, so wie das jetzt hüpft - extrem hell, da war der OIII Filter gar nicht schlecht - da kann ich den Zentralstern nicht so ohne weiteres ausmachen"
    • 9er H-Alpha-Beta " Das war in OIII besser - ich meine einen Zentralstern zu sehen, bin mir aber nicht ganz sicher"


    Messier M57 - NGC 6720 - der Ringnebel ist ein Planetarischer Nebel im Sternbild Leier


    • vH = +8,8 mag
    • Entfernung = 2300 Lj
    • Das ist eine recht akrobatische Aktion hier - ich hoffe, dass ich nicht abstürze, aber mit ein bißerl festhalten wird das schon gehen
    • 13er "Da muss ich ganz ehrlich sagen, so schön habe ich M57 noch nie gesehen - ich sehe praktisch die Kringelstruktur"
    • 9er "Ich sehe auf ungefähr 5 Uhr einen Begleitstern - das sind optimale Bedingung ist fast in Zenitnähe - in der Mitte ist dann noch eine helle Struktur zu sehen"
    • 7er "So genau habe ich das auch noch nie gesehen - auf alle Fälle - das ist ein Ring und der ist auch befüllt"
    • 7er OIII-Filter " den Begleitstern kann ich noch sehen - was ich mir jetzt einbilde, dass ich im Innenbereich Strukturen ähnlich wie man bei einer Iris sehen kann"

    Wir haben jetzt 01:00 Uhr und ist jetzt wirklich so, dass vor 10 Minuten der Mond aufgegangen ist und der dunkle Himmel ist jetzt vorbei - Iota Coronae Borealis sehe ich jetzt nicht mehr - es ist auch diesig geworden (oder der Mond macht es jetzt erst sichtbar).


    Audioaufnahme mit ZOOM H4nPro.


    viel Grüße

    René

    Hallo Sarah,


    beim Lesen Deines Berichtes habe ich wunderbar an Deiner Beobachtung teilhaben können. Das finde ich sehr schön - vielen Dank dafür.


    Deine Zeichnungen sind wirklich toll - Klasse :thumbup: und für mich eine großartige Anregung diese Regionen auch einmal aufzusuchen.


    Zur selben Zeit war ich auch in der Sternwarte und habe ständig überlegt, wie ich am geschicktesten unter diesen Bedingung auch zeichnen könnte. Gerade M 57 war klettertechnisch herausfordernd - in ca. 3m Höhe unterhalb des Kuppelspaltes - irgendwie alle Extremitäten irgendwo verkeilt ( perfekte Vier-Punkt-Haltung) hat keine Möglichkeiten geboten, ein Zeichenbrett / Stift zu bedienen, denn dann wäre ich abgestürzt ;)


    Noch einmal - ein sehr lesenswerter Bericht :)


    viele Grüße


    René


    p.s. braven Hund entdeckt!

    Hallo Cai-Uso,


    tolle Aufnahmen. Ich wollte vorhin meine Beobachtungen zeichnen, aber unter einem Tuch, in der prallen Sonne - schon nach wenigen Minuten habe ich aufgegeben - was für eine Hitze!!!

    Da finde ich es schon besser, Deine herrlichen Aufnahmen im Kühlen zu betrachten ;)


    Danke für´s zeigen.


    viele Grüße

    René

    Hallo Frank,


    oh je, Du musst ja relativ viel vom Rand wegnehmen und mit dem Sterntool wird trotzdem auch die Mitte (zwar etwas weniger) abgetragen - jetzt wäre es interessant zu wissen, wie groß das Verhältnis ist. Aufgrund der vielen, vielen Nanometer, fürchte ich, dass sich der Effekt eines Sternentools noch nicht so zügig bemerkbar macht.


    Den Rand eines F3 zu Parabolisieren ist sicherlich mit dem Fullsizetool herausfordernd!


    viele Grüße

    René

    Hallo Kurt,


    ja - sicherlich - am besten ganz flach ;)


    Wenn ich jetzt die Auswertung von 06.06. zu heute vergleiche, hat sich ja etwas verändert.


    Was hast Du denn zwischenzeitlich gemacht?

    • TOT / MOT?
    • Strichführung - COC, V, W?
    • Dauer?
    • Druck von Tool auf Mirror - oder umgekehrt?
    • Stärke Poliermittel?
    • Ist das Tool das gleiche wie bisher?
    • regelmäßig rotiert?
    • Verhältnis Polier- Mess- Session?
    • Wann wird gemessen - gleich nach dem Polieren?
    • Bei F8 ist der ROC exakt 3200mm?

    Ich habe mal Mel Bartels zitiert: " Random or regular?

    Strokes and rotations should be precise with no variation. End at the same rotation point around the barrel as you started. Machines can make beautifully smooth and highly regular surfaces. Be like a machine."


    Wie gesagt, Du hast mit Deiner Frage recht - da muss was weg! Die Antworten hierzu sind mannigfaltig, da unklar ist, was Du im letzten Schritt gemacht hast - nur so lässt sich die Einstellung der Schleifmaschine etwas verändern.


    viele Grüße

    René

    Hallo Frank,


    bei meinem F3 Spiegel hatte ich zwei Bereiche mit einem Bulleye - innen und außen. Ich glaube die Grenze war die 70% Zone. Erst als ich die Mitte abgetragen hatte gab's Igramme. Der Spiegel jedoch war gut sphärisch. Leider habe davon keine Bilder mehr - ich konnte damit ja nix anfangen.


    Es ist eben ein Unterschied Foucault bei Sphäre und Interferometrie bei Sphäre - so war's bei mir gewesen.


    Ganz zu Anfangs dachte ich auch .... was soll das?


    Wenn Du etwas anderes meinst, schicke doch mal zwei Bilder, die den Zustand beschreiben - dann verstehe ich vielleicht das Problem besser.


    viele Grüße


    René

    Hallo Frank,


    ich meine MEGA, nicht proMILLE - hihi :D


    Einstellen habe ich immer so gemacht:

    • großen Kringel bzw. sogenanntes Bulleye erzeugt, damit bist Du im ROC (x-Achse)
    • y-Achse und z-Achse so verstellt, wie ich die Fringes (Interferenzlinien) haben wollte
    • die x-Achse - also der Focus wird nicht mehr verändert


    Im Forum von Dale Eason für sein Auswertungsprogramm DFT meine ich gelesen zu haben, dass das Programm auch dann funktioniert, wenn es sogar geschlossen Fringes gibt. Ich fand es aber immer besser, wenn ich so halbwegs gerade Linien zusammenbrachte. Sieht einfach besser aus ;) Die Anzahl der Fringes kann im DFT recht hoch sein - es scheint da wohl keine Begrenzung zu geben. Das einzige was ich machen musste, war in der Vorbereitung das Igram zu schneiden, dass der Rest vom ursprünglichen Foto fehlt. Damit habe ich die Datenmenge reduziert und den Rechner entlastet. Anfangs habe ich aus Bequemlichkeit das Original-Bild verwendet, da ist mir aber dann regelmäßig der Rechner in die Knie genangen.


    weiterhin gutes Gelingen


    René

    Hallo Frank,


    deswegen habe ich den Stern richtig aus dem Tool herausgeschnitten. Nachteil, ich habe ein dafür eben ein eigenes Tool machen müssen.


    In Deinem Fall wirst Du sicher länger mit sabotierenden Scheiberl parabolisieren müssen. Waren es Mega-Nano-Meter? :D


    viele Grüße

    René


    Hallo Florin,


    das ist ja eine tolle Idee als Tool eine Stahlscheibe zu verwenden. Nachdem Du schreibst, Du möchtest mal wieder einen Spiegel schleifen, gehe ich davon aus - Du hast das schon einmal gemacht - auch mit einem Tool aus Stahl?


    Auf alle Fälle bin ich auf weitere Berichte von Dir gespannt.


    Übrigens, herzlich Willkommen hier im Forum.


    viele Grüße


    René

    Hallo Frank,


    das ist ja mal ´ne sphärische Punktladung - super :thumbup:


    Der Rand oder die Mitte? - Die Henne oder das Ei? :/


    Da bin ich ja gespannt, was Du als nächstes machst.


    weiterhin gutes Gelingen


    viele Grüße

    René

    Hallo Frank,


    auf Deine Frage hin - ja das Video hat mir gefallen und wie - ich bin total begeistert.


    Die kurzweile Präsentation hat mich immer wieder laut lachen lassen, denn Du hast auf eine sehr humorvolle Art die Krisen / Katastrophen kommentiert. Toll finde ich, wie Ihr in den zahlreichen Jahren und damit die wiederkehrenden Prozesse eines Change-Managements angegangen seit. Das Tal - oder Täler der Tränen trotz aller Zweifel überwinden konntet und somit die Entwicklung der Astrofotografie jedesmal auf ein höheres Level gebracht habt.


    Chapeau :thumbup:


    Danke für´s zeigen und ich bin schon wirklich sehr gespannt, was noch so alles von Euch kommt.


    Gutes Gelingen, alles Gute und viele tolle Beobachtungsnächte.


    viele Grüße

    René

    Hallo zusammen,


    vielen Dank an die fleißigen Sternegeber, das freut mich sehr - Klasse :)


    Norbert und ich waren heute bei diesem schönen Wetter draußen fleißig. Der Hut war heute angesagt.



    Endlich im Raum - die beiden Ringe gefräst - die senkrechten Holzteile nehmen z.T. die Spinne auf und weil wir neugierig waren, haben wir einen Teil des biegsamen "Sichtschutzes" hineingelegt. Das sieht ja recht gut aus.


    Eines steht schon einmal fest - die Einzelteile wie Hut mit Kiste, Spiegel mit Kiste und Spiegelkasten werde ich kaum in den Astrokeller mehr bringen. Dafür ist die Treppe zu schmal und die Einzelteile viel zu sperrig und z.T. auch schwer. Jetzt wird´s Zeit, dass der nächste Sohn auszieht 8o


    Ich wollte auf alle Fälle mir noch ein Bild von Hut (mit Durchsichtmöglichkeit) zusammen mit der Spinne machen. Deshalb habe ich einfach die Spinne mit vier Klemmen an den Hut befestigt.


    Der Blick von oben - die Holzschrauben kommen wieder raus und nachdem der Holzleim fest ist, wird das mit Holzdübeln elegant abgerundet - da ist Norbert einfach super!!!



    Die Platte für den Okularauszug - noch ohne Bohrung



    Justierung der Fangspiegelhalterung mit Blick in Richtung Okularauszug bzw. Holzplatte




    Der Hut steht auf der Multiplexplatte, die unterhalb der Spiegelzelle in den Spiegelkasten kommt und somit dem Spiegelkasten mehr Steifigkeit geben soll. Zusätzlich werden dann noch Dreiecke die Stabilität erhöhen. Das Außenmaß des Hutes ist 73cm.


    Das merkwürdige Gefühl, dass das ganze Teleskop wohl doch richtig riesig wird, verstärkt sich immer mehr. Das einzige, was mich beruhigt ist, F3 - ich werde wohl keine Leiter brauchen. :/


    viele Grüße

    René

    Hallo zusammen,


    die Fangspiegelhalterung ist soweit einmal fertig. War nicht ganz easy. Norbert und ich haben gestern ganz schön den Köpfe rauchen lassen.



    Ursprünglich habe ich drei M4 Gewinde senkrecht in die 8mm-AluHalterung geschnitten. Für die 6mm Trägerplatte des Fangspiegels musste im 45° Winkel das Gewinde für die Schraube gebohrt bzw. geschnitten werden - das ging zwar - war aber nicht exakt genug. Die Schrauben haben die Trägerplatte von der Halterung weggedrückt, so dass es eben kein 45° Winkel mehr hatte <X ||


    Die Lösung - einfach ein Gewinde M4 senkrecht von der Trägerplatte in die Halterung geschnitten. So jetzt hält es! Drei Löcher ohne Sinn dienen nun zur Gewichtsersparung - weniger Material am Teleskop 8o



    Deswegen schauen gerade noch zwei Schrauben oberhalb der Halterung heraus.


    Drei Rändelschrauben mit Sackloch und eingeklebter M5 Gewindestange dienen zur Justierung des Fangspiegels. Auf der Spinne wurde hierzu für jede Rändelschraube eine Blindmutter angebracht.




    Die M6 Rundmutter mit einer Länge von ca. 9mm dient als Auflagepunkt, so dass sich die Halterung je nach Spiel der Rändelmutter bewegt und dann fixiert wird. Die M6 Rundmutter musste ich relativ tief in die 8mm Aluhalterung bringen. Damit der Offset von 11,3mm gewährleistet wird, habe ich die Platte ordentlich ausgerieben.



    Die Bohrungen für die Halterung und die Spinne habe ich hier extra gedacht. ;)






    Eine Holzattrappe des 140er Fangspiegels soll mir beim Einbau helfen.




    Zeichnung und Original passen eigentlich ganz gut.



    Da die Fangspinne mit Spiegelhalterung und ´Fangspiegel´ hier auf dem Kopf liegt, wäre das praktisch der Blick vom 24" Spiegel. Der Fangspiegel ist beinahe ein Kreis 8)


    Als nächstes wird das Ganze geputzt und mit Schultafellack geschwärzt.



    viele Grüße

    René