Posts by Cordon

    Hallo Felix


    Wenn du die Montierung in Schräglage hast (Dec zeigt nach West/Ost, nicht nach unten) und dann durch die Tubusdrehung entlastest, ist es eigentlich nachvollziehbar dass die Klemmung nicht ausreicht um die Achse starr zu halten. Schließlich zerren die Gegengewichte an einem langen Hebel an der Achse. Bringe die Montierung einfach in Ausgangsposition (auch Index oder Home genannt) wie Frank schon schrieb.


    Aber ich wundere mich weshalb du den Tubus überhaupt drehen musst?
    Bei einem parallaktisch montierten Newton gibt es eine Rotation/Position in den Rohrschellen bei der in allen Himmelslagen ein guter Einblick ins Okular möglich ist. Dreh dazu den Newton so dass dessen OAZ immer vom Achskreuz weg zeigt. Also in der Ausgangsposition nach oben zeigend, nicht zur Seite.
    Oder warum drehst du den Newton?



    Viele Grüße,
    Patrick

    Hallo Felix,


    einfach fester klemmen könnte helfen. Wenn so eine EQ6 innen drin genauso wie eine EQ5 aufgebaut ist dann sind die Klemmhebel nur Schrauben mit einem Gummipuffer am Ende der gegen das Schneckenrad drückt und so dessen Rotation (freie Bewegung per Hand) blockiert.
    Wenn Fett auf dem Schneckenrad ist (was auch sollte) dann kann es bei zu leichter Klemmung auch zum Rutschen kommen. Ist also alles ganz normal, selbst bei starker Klemmung kann man ab einer entsprechenden Kraft immer die Achse drehen.
    Wenn das Klemmen aber nicht mehr viel bewirkt stimmt wohl was mit dem Anpresspunkt nicht.


    Vielleicht hat sich zu viel Fett zwischen Anpressschraube und dem Schneckenrad angesammelt, was dazu führt dass du mehr gegen das Fett drückst anstatt gegen das Schneckenrad. Ich hab noch nie davon gehört, aber das wäre die einzige einigermaßen plausible Erklärung die mir in den Sinn kommt.
    Du könntest zum prüfen den Hebel demontieren (da ist eine Schraube oben drauf) und die darunter liegende Schraube (viereckiger Schraubkopf) heraus drehen. Dann müsstest du durch das Loch einen freien Blick auf das Schneckenrad haben. Versuch mal mit einem gerollten Papieraschentuch oder ähnliches das Loch auszuwischen.
    Du entfernst so zwar etwas Fett aber das verbleibende Fett um das Schneckenrad reicht aus, sonst hätte es sich nicht selbst verdrängt.
    Dann wieder montieren und Hebel kräftig anziehen.


    <b>Aber Vorsicht, ich sag es noch einmal... Bis zu einem gewissen Grad ist das Rutschen ganz normal, da das eine Art Rutschkupplung ist. Egal wie fest du das klemmst, es wird immer mit genug Kraft möglich sein die Achse zu drehen.</b>
    Jedenfalls solange bis die Schnecke sich verbiegt. =P Kleiner Scherz, aber zerr nicht zu sehr an den Achsen, denn die gesamte Kraft überträgt sich auf die Schnecke.



    Grüße,
    Patrick

    Hallo Tom,


    er meint sicherlich nur dass er im Sternzeichen Schütze geboren ist und das Sternzeichen im Bild zu sehen ist, da der Schütze im Zentrum unserer Galaxie steht.
    Ich vermute jedenfalls mal dass da oben der Schütze zu sehen ist. Ich bin auch einer, aber ich würde mein Sternzeichen nicht erkennen. =P



    Viele Grüße,
    Patrick

    Hallo Julian,


    der Hintergrund wirkt bei mir recht grau, aber 2,3 Stufen Unterschied fällt auf Flächen eh kaum auf. Wenn das Histogramm auch Grauwerte ausgibt ist doch alles i.O. ;)
    Ich möchte dir aber auch noch zu deinem Galaxienstaubsauger da oben gratulieren. Ich halte die Schärfe schon für sehr beeindruckend. Da komme ich ins grübeln nicht auch mal eine DMK zum experimentieren zuzulegen. =) Findet die Software bei Ausrichten der Einzelbilder der DMK überhaupt Sterne? Die Belichtungszeit ist ja hier noch recht "lang", aber wenn ich bei Jens manchmal so etwas wie 0,2s Sekunden lese. Hui ui ui.


    Ein kleiner Kritikpunkt noch zum Ende... Ich sehe auf meinem Display ein leichtes "schwarzes Loch" in dem die Galaxie liegt. Also Moment.. nicht das astronomische schwarze Loch. Ich meine einen dunklen Bereich nahe um den Whirlpool der dann in den helleren Hintergrund übergeht. Vielleicht wirkt es gerade deshalb auf viele so ausgestanzt.
    Wenn du es bei deinem Display nicht siehst, kannst du das untere der oberen beiden Bilder in PS öffnen und mal den mittleren Regler der Tonwertkorrektur auf 2,5 stellen. Dann springt es dir ins Auge. ;)



    Viele Grüße und weiter so!
    Patrick

    Hallo Peter,


    habe auch ML (Unified Magic Lantern) auf meiner 500D und alles läuft problemlos. Keine Abstürze oder ähnliches.
    Du musst nur aufpassen, dass du bei der Intervallfunktion die "Take a picture every x seconds" nicht niedriger als die Belichtungszeit wählst. Sonst macht die Kamera nach dem Beenden der Aufnahme sofort eine Neue ohne Pausen (wenn dir das doch mal passiert die Aufnahme einfach mit dem Auslöser abbrechen). Wenn du also als Bulb-Timer 2 Minuten einstellst sollte der Wert bei "take a picture every..." über 2 Minuten sein. Nächste Stufe ist glaube ich 2m 10s.
    In dem Menü "Shoot" kannst du auch MirrorLockUp aktivieren. Funktioniert spitze.


    Und zum Alltagsgebrauch ist ML auch gut. Ich nutze es zu gern für eine HDR Belichtungsautomatik.
    Wenn du es im Alltag nicht nutzen willst nutzt du einfach dessen Zusatzfunktionen nicht. Das originale Canon Menü bleibt ja (auch wenn ML aktiv ist) erhalten. ML schenkt dir lediglich ein Zusatzmenü (meist auf der Taste mit dem Mülleimer) in dem du auf die Zusatzfunktionen zugreifen kannst.


    Viel Spaß mit ML. ;)



    Viele Grüße,
    Patrick

    Hallo Stefan,


    ich würde nicht sagen dass obstruierende Systeme generell ein unschärferes Bild liefern. Ich gehe aber mit dir mit wenn du sagen würdest, dass die meisten obstruierenden Systeme mehr Fehlerquellen haben die die Abbildung verschlechtern können.
    Dejustage, mangelnde Auskühlung, warmer Luftstrom des Peltier-Element der CCD am HyperStar, unzureichend korrigierte Optik, schwierige Fokussierung an schnellen Systemen, et cetera, um nur mal die auffälligsten zu nennen.


    Ich denke mit dem richtigen obstruierenden System (vielleicht ein optisch hochwertiger Newton?) und mit den perfekten sekundären Bedingungen (passende Kamera, nicht nur irgendeine sondern eine speziell für das System ausgelegte, Justage passt, ausgekühlt, etc.) würdest du auch glücklich werden können. Naja, außer du magst keine Spikes, dann eher kein Newton. =P
    Aber jedem das seine. =) Du machst gute Bilder und dass du mit deinen Geräten zufrieden bist ist das wichtigste.



    (==&gt;)Alexander
    Du hast eine schicke Aufnahme hinbekommen. Und Gratulation zum FirstLight mit der Ausrüstung. =)
    Gut finde ich auch dass schon die schwächeren Ausläufer der Galaxie hervorkommen. Mir gefällt allerdings die Farbgebung noch nicht ganz.. ganz leicht zu rötlich, vor allem der Kern. Und mit bisschen EBB könnte man auch die von Stefan vermisste Schärfe noch etwas aufpeppen. ;) (no offense)
    Weiter so und viel Spaß mit dem EdgeHD 11.



    Viele Grüße,
    Patrick

    Hallo Stefan,


    ich finde es gut dass du auch mal ein solches "verschmiertes" Bild, wie du es nennst, zeigst. So sieht man dass neben deinen Meisterwerken auch so etwas passieren kann, auch wenn man die Ausrüstung im Griff hat.


    Wenn du irgendwann einmal nachlegst und das Seeing mitspielt freue ich mich schon auf das Ergebnis. Vor allem die Gegenüberstellung der Ergebnisse mit gutem und schlechtem Seeing wäre sicher sehr interessant. =)



    Viele Grüße,
    Patrick

    Das sind wahnsinnig schöne Bilder, und dann auch noch Einzelbilder! Das ist unglaublich. Da merkt man erst einmal was man hier in DE durch das Licht (und sicher auch Partikel in der Atmosphäre) verpasst.
    Ganz klasse Bilder von euch Beiden!
    Nächstes Jahr komme ich mit. [;)]


    Kommt gut nachhause.



    Viele Grüße,
    Patrick

    Hallo Ursus,


    ja deinen Thread habe ich gelesen und vor paar Tagen auch geantwortet. ;)
    Ich habe gerade nochmal bei dir reingeschaut und gesehen dass du einen f/6 Newton hast. Dein Newton sammelt also weniger Licht in der gleichen Zeit. Das macht schon eine ganze Menge aus, etwa Faktor 2,25. Relativ für ein f/4 System gesehen ist dein M101 mit etwa 65 Minuten belichtet.


    Ich habe mit ISO 800 fotografiert, aber ich muss ehrlich sagen dass ich nicht an diese ISO Diskussion glaube. Egal ob ich mit ISO 1600 oder 400 fotografiert hätte, es wäre durch die Helligkeitsstreckung via Tonwertkorrektur wieder ein ähnliches Ergebnis herausgekommen.


    Entrauscht habe ich auch beim zweiten Bild wieder recht "brutal". Ich entrausche das Bild im Nachhinein meist mit "Camera Raw Converter" (das funktioniert auch für .psd, .tif und ähnliche Formate). Dieses entrauschte Bild lege ich in PS über das verrauschte und lege über das entrauschte eine invertierte Maske der gesamten Aufnahme (quasi Graustufenbild des entrauschten oder verrauschten Bildes) mit leichtem bis starken Weichzeichner (je nach Bild etwa 5 - 20 Radius). Dadurch entrauscht es dunkle Gebiete stärker als helle, sodass die Details in den helleren erhalten bleiben. Dann je nach Geschmack der entrauschten Ebene noch die Deckkraft klauen oder auf 100% belassen.
    Ich hoffe ich konnte dir helfen. =)


    Bei der Aufnahme vom großen Bären sind mir die beiden Galaxien auch aufgefallen. Wenn man weiß wo sie sind findet man sie zumindest mit zusammengekniffenen Augen. ^^



    Viele Grüße,
    Patrick

    Sodele,


    ein neues Zwischenergebnis ist fertig. [:)]
    Die zweite Möglichkeit die 3h zu erreichen bekam ich drei Tage später am 08.05., allerdings hat das Beobachtungsfenster wetterbedingt wieder nicht gereicht. Um erst 23 Uhr auf dem Feld angekommen war das Wetter allerdings alles andere als rosig. Im folgenden Beobachtungsbericht könnt ihr selbst nachlesen.



    <b>Beobachtungsbericht</b>
    Als ich oben ankam war ich zuerst etwas enttäuscht. Es kündigte sich am süd-westlichen Horizont eine kompakte Wolkenfront an die nach Regen aussah. Ich glaubte aber den Satellitenbildern die diese mächtig aussehende Wolkenfront nur als eine recht kleine dichte Wolkenballung anzeigten. Und hinter ihr? Laut Satellit sternenklar. Perfekt.
    Ich habe mich also dazu entschlossen nicht gleich wieder den Heimweg anzutreten, sondern auszuharren bis sie vorübergezogenen ist. Inzwischen war es schon 00:00 Uhr morgens. Allerdings entwickelte sich diese geballte Wolkenpartie zunächst beunruhigend… Plötzlich wurde der Horizont von Blitzen durchzogen. Sollte ich gleich etwa mitten in einem Gewitter stehen? Ein hektischer Blick zu allen Seiten. Nö… kein Baum der den Blitz für mich abfängt… Ich stehe also mit einem metallischen geerdeten Gerät auf einem Berg ohne Bäume und auf mich kommt ein Gewitter zu. Spitze.
    Das Gewitter hielt aber noch Abstand, sodass ich entschloss ein paar Aufnahmen mit der Kamera zu machen bevor ich gegrillt werde. Es herrschte eine beeindruckende Stimmung die die Bilder kaum wiedergeben können. (Siehe Bilder im Anhang)
    Nach einer guten Stunde weilte ich immer noch unter den Lebenden. Das Gewitter zog südlich in sicherer Entfernung an mir vorbei. Aber nicht nur das… es deutete sich nun auch endlich westlich des Gewitters ein abruptes Ende der Wolken an. Danke moderne Technik, genau wie auf den Satellitenbildern!
    Als ich das sah begann ich den Rest der Ausrüstung aufzubauen und schoss noch ein paar Fotos vom großen Bären mit stillstehendem Stativ.
    Nun sollte es nur noch wenige Minuten dauern und die Sicht auf das Ziel des Abends wurde langsam frei: Messier 101, die nördliche „Pinwheel Galaxy“.
    Letztendlich war es 02:00 Uhr als ich nach dem Alignment mit der Belichtung beginnen konnte… aber das Ausharren hat sich dennoch gelohnt, da der Abend mit einer hervorragenden Durchsicht gekrönt wurde.
    Als die Fotomaschine arbeitete gönnte ich mir noch einen kleinen Spaziergang mit dem 8x56 Fernglas zu den hellsten und größten Messier-Objekten… darunter waren auch M101 und M51 welche sich deutlich vom Hintergrund abhoben. Auch M27 und M13 stattete ich noch einen kurzen Besuch ab. Nun wagte ich noch einen Blick zum kleinen Bären… freiäugig war der 6mag helle Nachbarstern schwach auszumachen. Ein Zeichen für eine recht gute Durchsicht.
    Um ca. 03:30 Uhr wurde es am Horizont schon heller. Die Sonne kündigte sich an und mit ihr auch das Ende der Belichtungsreihe.
    Nun noch schnell Flats machen und ab nach Hause… aber was war denn das? Grunzt da hinten was? Oh nein, dachte ich nur, nicht schon wieder Wildschweine… Ich hatte mit denen schon bei Hannover eine beinahe-Begegnung. Plötzlich spielten sich im Kopf Horrorszenarien ab in denen wild gewordene Wildschweine die Ausrüstung zerlegen und dafür sorgen dass mein Auto zur Karosseriemeister muss… Also habe ich etwas Krach gemacht. Anfangs waren die etwa 30, 40m entfernten Wildschweine nicht sonderlich beeindruckt, doch eine Mischung aus böse lautem Autoradio, knallenden Autotüren und einer einschüchternden roten Stirnlampe überredeten die Schweine fort zu trotten. Ich glaube ich habe in dem Moment mehr Stress gehabt als die armen Schweine, die sich wohl nur dachten „Oh man, was für ein Spinner… lieber einen großen Bogen um den gehen“

    Es war zwar insgesamt nur sehr wenig Zeit zum Belichten, aber es war mit dem Gewitter und den Wildschweinen doch noch ein sehr spannender Abend.


    <b>Anhang</b>

    Vergrößert http://www.sternwolken.de/images/astro/sb_201305a.jpg



    Vergrößert http://www.sternwolken.de/images/astro/sb_201305d.jpg



    <b>Vorschau</b>

    Link zur höheren Auflösung http://www.sternwolken.de/?content=1001&image=84
    163x50s = 2h 15m Belichtungszeit



    Ich war überrascht wie sehr sich wenige Grad unterscheidende Umgebungstemperaturen auf die Aufnahmen auswirken können. Die erste Aufnahmenacht herrschten 8°C und die zweite kuschelig warme 14°C. Die Aufnahmen der zweiten Nacht haben ein deutlich schlechteres Rauschverhalten und Querstreifen im R und B Kanal. Nichtsdestotrotz bin ich froh den 3h näher gekommen zu sein. Ich hoffe mir bietet sich dieses Jahr noch eine Gelegenheit weiter zu machen.


    Ich würde mich über Kritik und sonstiges Feedback freuen. =)



    Viele Grüße,
    Patrick

    Hallo Marc,


    wie alt ist deine AS-GT?
    Wenn alle Tasten gleichzeitig betroffen sind kann das vielleicht mit Korrosion wegen Feuchtigkeit zusammenhängen, oder Staub? Das wäre aber schon brutaler Staub. ^^
    Wie lagerst du deine Handsteuerbox?



    Grüße,
    Patrick

    Jupp diese 4 im Kreis ist die Klasse.
    Klasse 4 ist für Full HD definitiv zu wenig. Das ist der berühmte Flaschenhals. Wie ich schon sagte Pufferspeicher, Damm der anstaut, und so [;)]
    Da muss unbedingt eine neue her.
    Du könntest dir gleich eine neue mit 32GB und Class 10 holen. Damit wärst du vermutlich auch für künftige größere Videoformate vorerst gerüstet.



    Grüße,
    Patrick

    Hallo Jan,


    werden die Videos vielleicht einfach zu groß? Es ist vom Dateiformat der SD Karte her nicht möglich mehr als 4GB große Videos aufzunehmen.
    Oder meinst du die Kamera macht das spontan auch mal nach wenigen Sekunden? Dann hilft vielleicht ein Firmware Update.
    Eine andere Möglichkeit wäre noch, dass die SD-Karte zu langsam ist. Wenn das Video nicht schnell genug gespeichert werden kann. Die Kameras haben eine Art Pufferspeicher in dem alles zwischengespeichert wird und von da aus auf die SD geschoben werden kann. Die SD ist hier der berühmte Flaschenhals. Der Pufferspeicher ist schnell, eine SD relativ langsam. Vergleichbar mit einem Damm der Wasser stauen soll. Ist der Pufferspeicher überfüllt muss gestoppt werden. Die Lösung wäre es eine SDHC einzusetzen, mindestens Klasse 6, besser 10.



    Viele Grüße,
    Patrick

    Hallo Gottfried,


    gefällt mir nun viel besser. Die Farbe hast du gut hingebogen! [;)]


    *edit*
    Ich würde ersteres nehmen. Ich weiß nicht ob du es auf deinem Monitor sehen kannst, aber der Hintergrund ist beim zweiten leicht grünlich/gelblich.
    */edit*



    Grüße,
    Patrick

    Hallo Gottfried,


    Klasse Bild! Die Details in der Galaxie kommen sehr gut rüber.
    Ich muss Jonas allerdings widersprechen. Mir gefällt die Farbbalance nicht so gut. Deine beiden Galaxien wirken ziemlich rotlastig, wodurch die Galaxienarme eher zu Lila neigen. Das ist aber eher eine ästhetische Sache, denn ansonsten gibt's rein gar nichts zu meckern. =) Sehr schönes Ergebnis.



    Viele Grüße,
    Patrick

    Hallo Ursus,


    technische und meteorologische Einschränkungen kommen mir sehr bekannt vor. Bei mir wollte es die letzten Beobachtungsnächte auch nie richtig klappen. Irgendetwas lief immer schief.


    Mir gefällt dein M101. Ich finde vor allem die Farben gut. Sind die in Fitswork kalibriert worden? Ich finde die Farbe des grün-bläulichen Nebels oberhalb von M101 interessant (NGC 5471). Der kommt bei dir gut rüber. Ähnelt ein bisschen den Farben eines PN.



    Grüße,
    Patrick

    Hallo Hans-Jürgen, Hallo Gottfried,


    Vielen Dank für das Feedback. =)


    (==&gt;)Gottfried
    Das Bild ist mit einem Referenzkatalog farbkalibriert. Vielleicht wirkt die Galaxie wegen der fehlenden Ha Empfindlichkeit meiner EOS (unmodifiziert) etwas blaulastig. M101 enthält ja normalerweise einige Ha Gebiete.
    Wegen dem Hintergrund hast du vollkommen Recht. Ich habe das Bild nicht mit Darks kalibriert, nur mit Flats und Bias Frames. Beim nächsten Stack werde ich mal versuchen das zu korrigieren, ich habe da noch nicht alle Möglichkeiten ausgenutzt. ;) Vielleicht kommen die Flecken aber auch von der kurzen Belichtungszeit. Die Einzelbilder sind im Rot-/Blaukanal auch recht fleckig. Meinst du ein Masterdark könnte das beheben?


    (==&gt;)Hans-Jürgen
    Na da gibt es doch noch die Riesen-Miniprojekte [:D] Das wäre dann mal ein DSO mit 10h+ abzulichten... oder so ähnlich hehe.
    Gerade werkelt die Rechenmaschine an dem nächsten Streich. Ich kam aber leider immer noch nicht an die 3h ran. Wann spielt das Wetter mal mit? Ich musste die letzten Male leider immer vorzeitig abbrechen.


    Danke euch für die Hinweise und den Zuspruch. =)



    Grüße,
    Patrick

    Ich wäre dieses Jahr auch mal gerne dabei gewesen, aber die Verpflichtungen rufen. Aber ich freue mich auf alle Bilder die wir hier zu sehen bekommen.
    Ich wünsche euch allen viel Spaß und ein paar sternenreiche Stunden. Bevorzugt im astronomischen Zusammenhang zu verstehen. ;)



    Grüße,
    Patrick

    Hallo Bruno,


    ein wunderbarer PN ist dir da gelungen. Ich finde dass sich die zusätzliche Belichtungszeit richtig gelohnt hat.
    Ich meine auch schon den schwachen Halo um M97 erkennen zu können. Mit Sicherheit kann man dessen Grenzen noch nicht abstecken, aber die Form und typische Verschiebung südlich ist im Ansatz erkennbar.



    Grüße,
    Patrick

    Hallo Rainer,


    ich gehe mit Renés Meinung fast mit, denn bis auf den Hintergrund finde ich das Ergebnis wirklich gut. =)


    Der Hintergrund neigt am Rand etwas zu Gelb und in der Mitte zu Blau. Du könntest noch versuchen den dunklen Bereichen etwa 2/3 Sättigung zu "klauen" und den hellen Bereichen deren Sättigung zu lassen. Das geht mit einer Maske aus den Bilddaten sehr gut.


    Aufnahmetechnisch ist das sehr gut, gerade mit den 1200mm Brennweite. Deine Ausrüstung scheint gut zu laufen.
    Gratulation zum Ergebnis, weiter so. =)


    Ich hatte übrigens mal gelesen, dass man die H-Alpha Fäden nur mit einem Ha Filter wirklich gut zu Vorschein bringen kann. Dann müsste man die Ha Daten nachträglich in die RGBs einarbeiten. Vielleicht ist das ja eine Option für dich.



    Grüße,
    Patrick

    Hallo,


    eigentlich wollte ich das Zwischenergebnis nicht im Forum zeigen, aber ich war trotz der kurzen Belichtungszeit von nur insgesamt 55 Minuten so überrascht wie viel man den Daten entlocken konnte, dass ich es doch wagen möchte.
    Hintergrund ist eigentlich ein kleines Miniprojekt dessen Ziel es ist mal regulär auf über 3h Belichtungszeit zu kommen um die schwächeren Strukturen der Galaxie ausreichend abbilden zu können.


    Dem Ergebnis sieht man die kurze Belichtungszeit vermutlich trotzdem an.
    Ich hoffe das Bild gefällt trotzdem. =) Tipps, Hinweise und Kritik ist gern gesehen.



    Vorschau neu (2h 15m belichtet):

    Link zur höheren Auflösung http://www.sternwolken.de/?content=1001&image=84


    Vorschau alt (55m belichtet):

    Höhere Auflösung (50% vom Original) http://www.sternwolken.de/images/astro/m101_201305_zw.jpg


    Celestron AS-GT
    6" f/4 Imaging Newton
    Canon EOS 500D unmod.
    Pal Gyulai f/4 Komakorrektor
    ohne Guiding
    ohne Filter
    66x50s = 55m



    Viele Grüße,
    Patrick

    Hallo Peter,


    ich selbst fotografiere im Moment noch ohne Guiding. Also vielleicht kann ich dir wenigstens etwas aus dieser Sicht erzählen... Das Thema ist nämlich nicht ganz einfach und vielen Einsteigern wird zu einem Autoguider als "Pflichtausrüstung" geraten. Das ist bei eingeschränktem Einsteiger-Budget aber eher etwas was man sich für später aufheben kann. Auch wenn ein Autoguider empfehlenswert ist.


    Das Belichten vieler kürzerer Einzelbilder geht schon ohne Guiding, nur ist es in der Theorie nicht so effektiv wie eine einzelne Belichtung über den gleichen Zeitraum.
    Warum das so ist sollten dir lieber andere erzählen, da ich mich damit noch nicht wirklich beschäftigt habe. [;)]
    Aber wie viel Prozent macht das unterm Strich wirklich aus? -&gt; k.A.
    Mich würde bei der ganzen Theorie mal ein reales Vergleichsbild interessieren bei dem man das Signal-Rausch-Verhalten gegenüberstellt.


    Trotz fehlendem Guiding bin ich mit meinen Ergebnissen im Moment schon fast zufrieden. Ich habe noch keinen getroffen dem das fehlende Guiding beim betrachten der Bilder aufgefallen ist.
    Unabhängig davon überlege ich dennoch auch auf Autoguiding umzurüsten, wenn ich mal genug Geld dafür übrig habe. Neben der Theorie, und der Vermutung dass da noch mehr gehen könnte, hauptsächlich wegen der anfallenden Datenmenge bei vielen Kurzbelichtungen. Das stört beim Stacken und sonstiger Verarbeitung nämlich schon etwas. Ist aber wohl eher ein Luxusproblem. =)



    Zur Zusatzfrage:
    Das kommt auf den periodischen Fehler deiner äquatorialen Montierung, deiner Teleskopbrennweite, der Pixelgröße der Kamera und der Entfernung des Objektes vom Himmelspol (in Grad) an.
    Zum Beispiel fotografiere ich mich 600mm Brennweite auf einer EQ-5-ähnlichen Montierung und einer EOS 500D. Ich kann den Polarstern annähernd unendlich lange belichten und beim Himmelsäquator (90° vom Polarstern, etwa Höhe vom Sternbild Orion) nur noch 30 Sekunden. Auf 45° (Großer Bär) gehen immerhin noch 60 Sekunden.
    Wenn ich mit der doppelten Brennweite fotografieren würde kann ich nur noch halb so lange belichten, da sich der Fehler dort auf doppelt so viele Pixel verteilt.
    Das hängt aber auch wieder vom persönlichen Empfinden ab was man noch als "runde Sterne" durchgehen lässt. Ich nehme prinzipiell so auf, dass ich keinen Ausschuss habe.


    Alles ist relativ. [;)]



    Viele Grüße,
    Patrick

    Hallo Heiko,


    schöne Bilder! [:)] Jetzt hast du mich schon fast überzeugt, dass auch die Bridge mit ihrem fest verbauten Superzoom gute Bilder schießen kann. Aber ich spare mir noch ein paar kritische Blicke auf solange bis ich richtige Sternbilder von dem System sehe. ;)


    Ich ergänze den Thread gern auch noch mit meinem kleinen "Zeitstrahl". Leider nur mit etwa 1/9 der Brennweite geschossen. Aufnahmen mit der EOS 500D und einem Asahi Pentax Super-Takumar 135mm f/3.5

    Höhere Auflösung hier: http://www.sternwolken.de/images/astro/pmf_201304_ablauf.jpg


    Viele Grüße,
    Patrick