Posts by Mike_JH

    Hallo Thomas,


    ist beobachte seit vielen Jahren u.a. mit einem C9,25 (bei mir auf einer Losmandy GM8). Kenne aber aus eigener Erfahrung auch den direkt Vergleich mit einem 120mm Refraktor und einem 10 Zoll Newton-Teleskop (Dobson Galaxy D10).


    Der Unterschied in der Praxis bzgl. Auflösung ist ganz einfach zu erklären.
    Beispiel: Kugelsternhaufen M13 im Herkules.
    - Das C9,25 und der D10 lösen M13 bis ins Zentrum auf.
    - Der 5 Zoll Refraktor nicht.
    (Für die Spezies: Vereinfacht dargestellt)[;)]


    Möchtest Du die Thermik des C9,25 in den Griff bekommen, solltes Du...
    1. lange vor der Beobachtung auskühlen.
    2. Den Tubus außen isolieren. Das veringert Temperatur-Unterschiede im Tubus und damit Luftturbulenzen im Inneren.


    Ich habe das praktisch so gelöst:
    1. 1 Tag vor der Beobachtung lagere ich das C9 in einer gut belüfteten Garage.
    2. Den Tubus habe ich mit einem Mossgumi-Mäntelschen versehen.


    Damit hat man sehr oft geringe Auskühl-Probleme und sehr schnell ein scharfes Bild und kann hoch vergrößern.
    Natürlich gibt es noch viel mehr Optimierungs-Möglichkeiten für SCs hier im Netz, aber mir haben diese hier schon genügt.


    Bzgl. Kontrast an Planeten und schnellem Einsatz kommt dann das D10 zum Einsatz.


    Ich hoffe ich konnte helfen.

    Hallo Maik, hallo Horst,


    da sind wir schon zu dritt!


    > "Objekt selber zu suchen und zu finden, und schließlich zu beobachten.....".
    In der Tat das ist für mich auch der Reiz an der Sache.


    Das Filtergewindedürfte ein M48x0,75 Innengewinde sein.

    Hallo Maik,


    ok, dann liegt der Grund-Fokus Deines Telekops so weit draußen (für Foto) das Du eine 2"-Verlängerng benötigst.
    So was z.B.:
    https://www.teleskop-express.d…ung--mit-50mm-Laenge.html


    Das Teil hat dann noch den zusätzlichen Vorteil, das Du einen 2 Zoll Filter (z.B. OIII, UHC, oder Grau für Mond) an der Telekopseite einscharuben kannst und "oben" die Okulare wechseln kannst, ohne ständig umzuschrauben.



    Schaue mal wie weit Du den Auszug rausdrehen muß + das Oku auszeihen mußt. Der Weg müßte dann bestimmt größer 50mmm sein. Mit der Verlängerung kannst Du Dir den Weg dann sparen (Rausziehen Oku + teilweise Auszug rausdrehen).

    Hallo Walter,


    das hast Du super erkärt, genaus so ist es.
    Auch wenn man selbstverständlich mit kleinerem Feld und nicht ganz so scharfen Rand leben kann.
    Für mich ist es immer wieder ein Super Bild große Objekte (M31, Cirrus, Plejaden, Schwert im Orion,....)
    GANZ im Okular und über das ganze Feld scharf zu sehen.


    Und wie Du schon sagtest. Ob 38 /70 oder 30 / 82, ist das gleiche Feld.


    Dann noch OIII bei Cirrus...Klasse.
    Ich würde noch was sparen und mir ein f5-korrigiertes Oku zulegen.


    Gut gemeint von mir.

    Hallo Maik,
    Hallo Konrad,


    ich setzte das ES 30mm 82° ebenfalls am Galaxy D10 (f5-Optik) ein. Aus eigener Erfahrung: Ein Super-Okular.
    Ich kenne aus eigener Erfahrung das Nagler 31mm als Vergleich. Meine Meinung: Für mich tuts das ES allemal.
    Das ist so nah dran, bzgl. Leistung.


    Es kostet zwar nur die Hälfte wie das TV aber immer noch rund 300 Taler. Trozdem: Allemal wert.


    Am D10 macht es eine AP von 6mm, am f6-Dobson 5mm.
    Meine Emphelung an Dich Maik: Die AP von 5mm reicht vollkommen aus.
    Es sei den Du hast einen Himmel besser 6m5 (?).
    (wie bei uns in der Nähe in der Eifel)


    Nur noch ein Tip (auch für Konrads D10): Das ES 30mm wiegt rund 1 kg (viel Glas) !
    Das heißt Du brauchst einn Ausgleichsgewicht, wo sonst der D10 ja echt stabil ist.
    Sonst wird der Dobson so Kopflastig, das er unter 50° Höhe abtaucht.


    Viel Spaß mit dem 30mm (das warten lohnt sich)

    Hallo Gerd,


    ich kann die Ausführungen von Armin vollstens bestätigen.
    Auch ich habe auf dem letzten ATT genau diesen Vergleich gemacht.
    Auch ich habe ein Lunt LS60Tha und bin damit vollstens zufrieden.


    Mit mir auf dem ATT war ein eher unerfahrener Sternfreund der auch eindeutig das LUNT mit besserem Bild gesehen hat.
    Das ist also hier kein LUNT-Werbung sondern schlicht ehrliche Efahrung.

    Hallo Noctutec-Team,


    ich war mit einem Sternfreund an euerem Stand, der sich zukünftig etwas größer und von Anfang an richtig ausrüsten möchte.
    Wir waren von Eurer Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sehr angetan.


    Herr Erndt hat uns den einfachen Zusammenbau des 16er Dobsons demonstriert. Da mein Freund sehr erfahrener Mechaniker ist, war er sehr beeindruckt.


    Herzlichen Dank!

    Hallo Sternfreunde,


    wie Ihr seht schreibe ich nicht viele Beiträge bin aber auch schon lange dabei. Beim Hobby (oder mehr der Leidenschaft) Astronomie, im Astrotreff ebenso wie bei ade.
    Über alle diese Jahre seit Anfang der Foren habe ich SEHR viel durch diese gelernt und habe deshalb beiden Teams, Betreibern und vor allem den Moderatoren zu danken, das sie dieses möglich gemacht haben.


    Die wahren Helden sind aber für mich die Teilnehmer, die mit Ihren Beiträgen und Erfahrungen meinen astronomischen Weg unheimlich bereichert haben, bis heute, wo ich Astronomie schon fast 30 Jahre mache. Vor allem auch diejenigen die mit eigenen privaten Seiten noch viel mehr Wissen vermitteln, absolut kostenlos! Vielen Vielen Dank!


    Gelernt habe ich aber auch, das man hier wie drüben nicht alles glauben darf, das nicht alles ehrlich ist und kommerziel eingefärbt sein kann. Das ist nur ein kleinere Teil, der aber über die Jahre zugenommen hat. Das trifft aber denke ich die ganze Fake gefährdete Gesellschaft.


    Also sollte man schauen was kommt.
    Die, die mittlerweile seit Jaaaahren das Hobby machen sind doch erfahren genug und zu merken...na ihr wißt schon...
    In der Presse-Landschaft nimmt man die Zeitung mit der großen Schrift doch auch nicht echt ernst. Die richtig, richtig guten Erfahrungen werden letztendlich im privaten Gespräch (Mail?) ausgetauscht, und dazu kann man hier , wie drüber imer noch die richtige Leute kennen lernen.


    Herzliche Grüße und CS

    Hallo Rolf, hallo Bernd,


    @Rolf: Da kann ich Dir voll zustimmen.
    Auch ich habe einige Oculum-Bücher und -Antlanten die meine Astro-Praxis sehr berreichern und ich bin sehr froh, das es so einen Verlag gibt der solche praxisnahen Werke auf den Markt bringt.
    Ich drücke dem Verlag die Daumen das dieses Projekt weiter ein Erfolg wird.


    @Bernd: Ich habe auch nur durch Zufall diesen Thread im Dezember 2017 entdeckt, der auf das "Crowdfunding" (kannte ich vorher auch nicht) hinwies.
    Mit dem isDSA (Premium) bin ich aber ausreichend für die Praxis ausgerüstet und brauche deshalb den isDSG nicht wirklich. (siehe meinem Beitrag weiter oben)
    Totzdem bin ich mal gespannt, wenn ich die normal-Ausgabe vielleicht auf einer Messe sehe. In meinem Sternfreundekreis kenne ich keinen der einen bestellt hat.


    Wenn dieser Atlas wirklich gut ist und ausreichend Absatz findet, dann wird es früher oder später einen Nachdruck in irgend einer Art geben, wenn man damit Geld verdienen kann :-).
    Siehe mal den Nachdruck des "Rükl", der wirklich klasse geworden ist!


    Die Praxis hat überigens gezeigt, das man mit der normal-Ausgabe des isDSA auch gut unter dem Himmel beobachten kann, so gut war das Papier.

    Hallo Jörg,


    Quote
    <i>Original erstellt von: Vector-Cal.45</i>
    <br />....Leider war ich zuletzt beruflich und familiär so stark in Beschlag genommen, dass ich noch nicht reagieren konnte.

    Kein Problem, Beruf und Familie ist beides wichtig! Kenne ich, bin auch Familienvater..
    Quote

    Grundsätzlich suche ich ja ohnehin gerne selber und ich mag auch das „Nachschubsen“.
    Eventuell zusätzlich zum Sucher noch einen red dot zum Anpeilen, ich komme damit gut zurecht, bzw. ich stehe drauf.

    Richtig, genauso mache ich das auch. Peiler+Sucher: Ein Peiler (red dot, oder wie bei mir Telrad), dann hast Du den "Start-Stern" im Sucher und springst von Stern zu Stern zum Objekt, oder Du kannst im 8x50 Sucher schon hellen Teile (Kugelsternhaufen, ect.) direkt im Fadenkreuz zentrieren.
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    Der OAZ hat scheinbar keine 1:10 Untersetzung. Macht sich das negativ bemerkbar?

    Wenn der OAZ super Qualität hätte, wäre er so feinfühlig, das man kein 1:10 braucht. Bei den günstigen OAZ der nicht Edel-Dobsons (also Deine Preisklasse) ist die 1:10 Untersetzung alledrings sehr nützlich zum feinen zitterfreien Scharfstellen und würde ich empfehlen.
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    @ Mike
    Auch Galaxy hab ich mir schon angesehen. Die Konstruktion mit den Spannfedern (egal welcher Hersteller) wirkt auf mich vom Bauchgefühl her weniger vertrauenswürdig bzgl. Bedienkomfort und Stabilität beim schubsen. Völlig egal ob da Galaxy, GSO, Omegon oder sonstiges draufsteht, ich würde immer die hochwertigere Verbindung zwischen Tubus und Basis bevorzugen (z. B. Deluxe bei GSO). Natürlich nur mein Gefühl, bin zwar Techniker, aber habe da noch null Erfahrung.

    Schau was der Stefan in der Mail zuvor schreibt. Er hat recht!
    Das kannst Du aber noch nicht wissen, das ist Erfahrung.
    Grundsätzlich gilt, das ein Dobson auch nicht zu leicht gehen darf und das die verschiedenen Reibungskräfte in Balance sind wie vom Stefan beschrieben.
    Man muß ja nicht gleich so Umbauen wie Stefan. Auch von der Stange tuen es die einfachen Gleitlager sehr gut, ggf. würde ich die zusätzlichen Azimut-Gleitlager noch mitbestellen.


    Meinen D10 lege ich mittlerweile ohne Federn in die Rockerbox und pendel mit vorne Telrad+Sucher und hintem mit ein paar Gewichten (Flacheisen+Magnetstreifen) super stabil aus.
    So kann ich den Tubus bei einer Standort-Verlagerung schnell mal aus der "Montierung" nehmen und zurück.


    Beim Dobson gilt gerade für die Mobilität: Je einfacher, je besser.
    Und ich bin selber Techniker und lege Wert auf gescheite Sachen und hasse Fummelkram (vor allem im Dunkelen).

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    Habe mich sehr gefreut, dass du meine Begeisterung an der Sache herausgelesen hast.
    ... Stundenlang steh ich im Garten, wie soll das erst mit einem größeren Teleskop werden?!

    Das kann ich Dir sagen:
    Wenn Dir jetzt schon Mond und Jupiter mit 4 Zoll (?) so gut gefallen, warte mal ab welche Auflösung und Schärfe und Vergrößerung Du mit einem guten 10 Zoll Newton erreichst, und welche Bilder Du siehst.
    Da fällt die echt ein E...aus der H....


    Ein Beispiel, was ich gerne mit dem Dobson beobachte:
    - Jupiter mit seine geflochtenen Bändern, mit unterschiedlichen Farben und Strukturen ...und dann zieht da der Mond IO vor der Scheibe vorbei und wirft eine rabenscharzen Schatten auf Jupiter und Du siehts wie der Große Rote Fleck sich in einer Stunde deutlich (!) über den Planeten bewegt...


    Oder M13 voll aufgelöst, oder der Cirrus-Nebel, mit OIII und das an Deinem dunkelen Standort.....


    Viel Spaß!

    Hallo Jörg,


    schön das Du so zu Hobby gefunden hast. Da hört man die Freude schon raus.


    Ich schließe mich aus eigener Erfahrung den Ausführungen von Walter (stardust3) voll an! Das triffts.
    Ich mache schon einige "Jährschen" Astronomie, neben was Parallaktischem (C9,25 auf Losmandy GM8) auch seit 2011 mit einem 10“ Dobson fürs Schnelle und das Feld.
    Gerade diese Größe ist auch Mobil als Volltubus noch gut zu händeln und bzgl. Seeing noch nicht soo anfällig.
    Mache damit neben DeepSky auch sehr schön Planeten.


    Bzgl. Gitterrohr haben Dich die Kollegen ja schon gut beraten.
    Wenn ich eine Empfehlung bzgl. 10 Zoll Volltubus abgeben soll, auch bezogen aufs Budget, auch für fortgeschrittene Anfänger, dann diese:


    https://www.intercon-spacetec.…iegel-und-microfokus.html


    Nicht nur wegen des Gerätes, auch wegen dem Super Service des Händlers.
    Wie Walter schon schrieb, überlege mal wie groß es werden soll, dann kann man noch mehr Tipps geben.

    Hallo Sternfreunde,


    noch ein Nachtrag von mir:


    Auch ich muß mit -1,75 Cyl. ab einer AP von 2mm nachkorrigieren.
    Dazu benutzte ich für den freien Himmel eine Fernbrille,
    die funktioniert auch am Sucher und Telrad und den Okus mit großem Augenabstand.


    Für die Sternkarte benutze ich dann eine große Lupe, die dann die zusätzliche Sphäre darstellt. So erspare ich mir meist die Lesebrille!


    An Okularen mit kleinerem Abstand nehme ich auch eine alte längliche Fernglas-Linse. Das klappt perfekt, da ich diese unmittelbar am Auge so gut wie vor jedes Okular bekomme.
    Das bringt wirklch die letzte Schärfe.


    Ich denke aber das auch hier jeder jeweils sehr individuelle Lösungen ausprobieren muß, abhängig von den persönlichn Augen.

    Hallo Uwe,


    herzlichen Dank für Deine ausführlichen Erklärungen.
    Da ich selber den Premium-isDSA, neben DeepSky Reiseführer und DeepSky Reiseatlas (für die kurzen schnellen Sessions) nutze, bin ich überzeugt, das ihr hier ein Produkt mit vollem Herzblut kreiert habt, und wünsche Euch viel Erfolg damit.


    Aber...
    aus meiner persönlichen (vielleicht auch eingeschränkten) Sicht wird das ein Teil für die wirklichen Freaks der Szene werden, die dieses Hobby kompromislos durchziehen und mit entsprechenden Aufwand unter einen Himmel gelangen, die das Ausnutzen diese Guides erst ermöglichen.


    Für sehr viele Amateure hier in Mitteleuropa stellt mittlerweile die DeepSky-Beobachtung im Alltag ohne weite "Reisen" schon ein deartiges Problem dar, das nicht Wenige dieses Hobby in dieser Art (DeepSky) aufgegeben haben. Über das Ausnutzen z.B. alleine der Möglichkeiten nur des isDSA braucht man garnicht zu reden.


    Das soll die Qualität und den Nutzen diese Guides nicht in Frage stellen! Nur kann ich gut verstehen, das Ihr nicht mehr produziert, als bei Starnext wirklich an Interesse bekundet wird.


    Gruß und CS
    Mike

    Hallo Sternfreunde,


    ich komme ja nicht aus dem Süddeutschen,
    aber dann würde ich wohl zu den Meinungen hier sagen.
    Na, das paßt schon...


    Sorry, aber das ist hier ja nicht die einzige Quelle für Erfahrungen,
    und die gibts ja auch noch außerhalb des Internets,
    und da liegen die Meinungen, auch die unterschiedlichen
    nicht viel anders.


    Wie gesagt, ihr habt meine Einschätzung vorher bestätigt.
    Herzlichen Dank dafür.


    Und was das Geld angeht...
    Ich selber leite ein Qualitäts-Fertigung.
    Ich weiß was Qualität kostet, auch Beratung.
    Es gilt nachwievor: You get, what you pay for.


    Und wo es ein paar Euros teurer ist, als bei der Konkurenz,
    wo es exact das gleiche Produkt gibt,
    Da macht Beratung und Service das schnell wieder weg.
    Da hat sich auch in den über 30 Berufsjahren bei mir nichts geändert.


    Aber nicht jeder Fachhandel (!) hat auch alles.
    Da muß man auch schon mal zum Discounter.

    Hallo Sternfreunde,


    eine Frage an die erfahrerenen Astro-Einkäufer.


    Wer ist ehr zu empfehlen?
    Astroshop oder Teleskop-Service, wenn man was einkaufen will?


    Wie sind Eure Erfahrungen?
    Preise sind ehr 2.rangig.
    Qualität und Service und Kompetenz wichtiger.


    Herzlichen Dank für Eure Meinungen.

    Hallo Sternfreunde,


    herzlichen Dank (von einem Mitleser) für diese sehr schönen Erfahrungsvergleiche .
    Diese bringen mir als PN-Fan ein gute Einschätzung der Produkte am Markt zusätzliche zu eigenen Erfahrungen.


    Ähnliche Aussagen hatte im Oktober 2014 im Nachbarboard noch für Ärger gesorgt und die Kritiker wurden sinngemäß als Mißmacher dargestellt.

    Hallo Sternfreunde,


    Mensch Leute....
    unsere Szene ist soooo klein, so freakisch, so unangepaßt, das macht uns doch gerade aus!
    Gerade das Hobby und Abtauchen in die Nacht ist doch auch für uns die positive gewollte Flucht vor dem virtuellen Alltags-Wahnsinn dieser Zeit.
    Und da reden wir über die Aussenwirkung?
    Das kann uns doch eigentlich vollkommen egal sein.


    Wie schon gesagt, auf Messen, Treffen ect. sieht man immer wieder die gleichen Gesichter. Die Szene ist auf die Bevölkerung gesehen so klein, das wir aus Sicht der Leute, die mit dem Astro-Virus nicht infiziert sind als vollkommen bekloppt angesehen werden, weil wir uns Tonnen von Geld an Ausrüstung in die Ecke stellen, das man bei mitteleuropäischem Wetter kaum nutzen kann (mal übertreiben ausgedrückt), echt, es ist allein aus den Punkt schwierig Leute für das Hobby zu begeistern.


    Die Frage ist was die (hervorragende!) Sternstunde in Zukunft sein will? Ein Magazin für die Szene, oder eine schwerpunktmäßiges Werbemedium für das Hobby Astronomie. Ich denke doch beides. Und dazu kann auch gehören "Die Szene" so zu zeigen wie sie ist!
    Wer Diese kennt weiß was ich meine.


    Die wirklich aktive Szene ist so kleln, so in einzelne Schwerpunkte zergliedert, und so unglaublich Selbstbewußt auf die einzelne persönliche Art der Hobby-Ausführung, das es mich eigentlich garnicht wundert, das Interstellarum Schwierigkeiten hat genügend Leute zu finden, die alle Ausgaben eines Jahres haben möchte.


    Wie schon gesagt: Der Astro-Markt ist dünn.
    Eigentlich brauchen wir keine Hochglanzprodukte.,
    und keine hochglanz-Menschen auf dessen Medien.
    Die Szene, die mit der Werbung zur Finanzierung erreicht werden möchte, erwartet ganz andere Sachen, nämlich Szene-Bezug.
    Siehe Diskussion zu Interstellarum....


    Wohlwollend gemeint.

    Hallo Kalle,
    hallo Huwi
    hallo Kurt,


    ist ja nett hier so bekannte Sternfreunde zu treffen!
    muß doch nochmal häufiger hier in das Forum schauen.


    Zu Kalles Sonnenfotos brauche ich wohl nichts zu sagen.
    Einfach Hammer!
    ...und stecken mich echt an...ich werde mit der Zeit
    auch noch so ein Sonnen Typ, ich sehs kommen.


    Ansonsten war das Jahr, wie Huwi schon sagte, echt mau.
    Hoffe mal als Visueller auf den 2. Teil der Sasion im nächsten Jahr.


    Herzliche Grüße!

    Hallo Ulrich, hallo Stefan,


    ich kann beide Standpunkte von Euch verstehen, jeweils aus der Sicht des Einzelnen, mit den jeweiligen Augen!
    Genau das macht ja die Sache mit den Okularen so schwierig!


    Ja, die heutigen modernen Okulare kommen bzgl. Transmission und Schärfe an die besten Orthos heran. Und ja, die Einordnung nach Plössl, WW, UWA, ect. ist bei den vielen Designs nicht mehr so einfach möglich.
    Pauschal geht da nichts mehr, und deshalb verwende ich auch gern das Wort "ehr" in meinen Beschreibungen.


    Viel wichtiger und auschlaggebender halte ich aber die menschliche Komponente. Es gibt viele, die mit GF größer rund 70° nicht gut klarkommen, andere sehen durch ein Ortho eine Schärfe, die wiederum andere nicht nachvollziehen können.
    Alles selbst bei Beobachtung in der Gruppe über all die Jahre erlebt.


    Fazit: Jeder muß für sich seine optimale Oku-Kombi herausfinden.
    Aus meiner Erfahrung geht da kein Weg dran vorbei.


    Für mich persönlich heißt das: LVWs, ein 14mm UWA Serie 4000 und eine Palette von sehr guten Orthos (Eudia, BGO).
    Und gerade die letzten knacken immer mal wieder auch die TeleVue-Kandidaten.

    Hallo Christian,


    ich kann mich auch an einen sehr guten Bericht hier oder im Nachbarforum erinnern der diesen Sachverhalt sehr schön fachlich erklärt.


    Dieser Bericht bestätigte meine eigenen praktischen Erfahrungen, das die für ehr langsame Systeme, z.B. f/10 gerechneten Okulare, Ortho/Plössl ect. an ehr schnelleren Teleskopen, z.B. f/5 auch in der Mitte nicht mehr sauber abbilden.
    Das konnte ich schön an dem Vergleich C9,25 zu Galaxy D10 sehen.
    Am Newton war z.B. ein Kugelsternhaufen gerade in der Mitte nicht mehr so knackig wie im C, 9,25, sobald man aber eine 2-fach Barlow, hier die von TV, dazwischen schaltet versorgt man das Okular wieder mit einem "f/10 Strahlenbündel" und das Bild war wieder schick.


    Ist vielleicht nicht ganz wissenschaftlich ausgedrückt, aber halt meine Erfahrung.

    Hallo Marcus,


    bzgl. 20mm Übersicht-Okular noch ein Tipp von mir: Vixen LVW 20mm.
    Klein, leicht, sehr guter Einblick, sehr gut bis F4.
    Ok, nicht preiswert, aber sehr wertig.
    Von vielen sehr geschätzt, denen 65 Grad GF ausreichen.