Hallo Jörg,
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<i>Original erstellt von: Vector-Cal.45</i>
<br />....Leider war ich zuletzt beruflich und familiär so stark in Beschlag genommen, dass ich noch nicht reagieren konnte.
Kein Problem, Beruf und Familie ist beides wichtig! Kenne ich, bin auch Familienvater..
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Grundsätzlich suche ich ja ohnehin gerne selber und ich mag auch das „Nachschubsen“.
Eventuell zusätzlich zum Sucher noch einen red dot zum Anpeilen, ich komme damit gut zurecht, bzw. ich stehe drauf.
Richtig, genauso mache ich das auch. Peiler+Sucher: Ein Peiler (red dot, oder wie bei mir Telrad), dann hast Du den "Start-Stern" im Sucher und springst von Stern zu Stern zum Objekt, oder Du kannst im 8x50 Sucher schon hellen Teile (Kugelsternhaufen, ect.) direkt im Fadenkreuz zentrieren.
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Der OAZ hat scheinbar keine 1:10 Untersetzung. Macht sich das negativ bemerkbar?
Wenn der OAZ super Qualität hätte, wäre er so feinfühlig, das man kein 1:10 braucht. Bei den günstigen OAZ der nicht Edel-Dobsons (also Deine Preisklasse) ist die 1:10 Untersetzung alledrings sehr nützlich zum feinen zitterfreien Scharfstellen und würde ich empfehlen.
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@ Mike
Auch Galaxy hab ich mir schon angesehen. Die Konstruktion mit den Spannfedern (egal welcher Hersteller) wirkt auf mich vom Bauchgefühl her weniger vertrauenswürdig bzgl. Bedienkomfort und Stabilität beim schubsen. Völlig egal ob da Galaxy, GSO, Omegon oder sonstiges draufsteht, ich würde immer die hochwertigere Verbindung zwischen Tubus und Basis bevorzugen (z. B. Deluxe bei GSO). Natürlich nur mein Gefühl, bin zwar Techniker, aber habe da noch null Erfahrung.
Schau was der Stefan in der Mail zuvor schreibt. Er hat recht!
Das kannst Du aber noch nicht wissen, das ist Erfahrung.
Grundsätzlich gilt, das ein Dobson auch nicht zu leicht gehen darf und das die verschiedenen Reibungskräfte in Balance sind wie vom Stefan beschrieben.
Man muß ja nicht gleich so Umbauen wie Stefan. Auch von der Stange tuen es die einfachen Gleitlager sehr gut, ggf. würde ich die zusätzlichen Azimut-Gleitlager noch mitbestellen.
Meinen D10 lege ich mittlerweile ohne Federn in die Rockerbox und pendel mit vorne Telrad+Sucher und hintem mit ein paar Gewichten (Flacheisen+Magnetstreifen) super stabil aus.
So kann ich den Tubus bei einer Standort-Verlagerung schnell mal aus der "Montierung" nehmen und zurück.
Beim Dobson gilt gerade für die Mobilität: Je einfacher, je besser.
Und ich bin selber Techniker und lege Wert auf gescheite Sachen und hasse Fummelkram (vor allem im Dunkelen).
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Habe mich sehr gefreut, dass du meine Begeisterung an der Sache herausgelesen hast.
... Stundenlang steh ich im Garten, wie soll das erst mit einem größeren Teleskop werden?!
Das kann ich Dir sagen:
Wenn Dir jetzt schon Mond und Jupiter mit 4 Zoll (?) so gut gefallen, warte mal ab welche Auflösung und Schärfe und Vergrößerung Du mit einem guten 10 Zoll Newton erreichst, und welche Bilder Du siehst.
Da fällt die echt ein E...aus der H....
Ein Beispiel, was ich gerne mit dem Dobson beobachte:
- Jupiter mit seine geflochtenen Bändern, mit unterschiedlichen Farben und Strukturen ...und dann zieht da der Mond IO vor der Scheibe vorbei und wirft eine rabenscharzen Schatten auf Jupiter und Du siehts wie der Große Rote Fleck sich in einer Stunde deutlich (!) über den Planeten bewegt...
Oder M13 voll aufgelöst, oder der Cirrus-Nebel, mit OIII und das an Deinem dunkelen Standort.....
Viel Spaß!