Posts by bachmaier

    Hier gibt es oft einen entscheidenden Mangel an Information: Die Primärfokuslage (ohne Korrektor) und die endfokuslage (mit Korrektor). Manchmal findet man eine Angabe über Fokusversatz - beim MPCC glaub ich 10 mm nach aussen aber oft gibt es keine.

    Beim RCC gab es immer keine genaue Beschreibung dazu und das finde ich schon einen Mangel.

    Vor allem wird einem vorgegaukelt, daß die große Fokusdinstanz durch Fokusverlagerung entstanden sein könnte was nicht der Fall ist - offensichtlich macht er das Gegenteil.

    Zwei extreme Beispiele anders herum: Die Televue Korrektoren legen den Fokus um glatte 46 mm nach aussen (allerdings verlängern sie die Brennweite um 1,15x) und der Explore Scientific um 35mm nach aussen (mit 1,06x Brennweitenverlängerung.)

    Der GPU legt laut Anbieter um 5mm nach aussen. Warum soll der nicht funktionierne?

    Felix

    Da die Aufspaltung des Bildes und deren Wiedervereinigung einen Bildfehler erzeugt weil das Licht teilpolarisiert wird und die Phasen überkreuz vereinigt werden muss man die Dachflächen mit einer sog. Phasenkorrektur beschichten.

    Sie verhindern die Polarisation und damit die verdrehten Phasen.

    Das ist heute bei allen besseren Dachkantferngläsern Standart. Beim Zubehör gibt es so was bis dato nicht. Auch die genaueste Dachkante kann den Fehler nicht verhindern. Der Fehler verbreitert das Beugungsscheibchen deutlich - es sieht aus wie Asti bloß daß sich durch den Fokus hindurch die Orientierung des Striches nicht verdreht.

    Ausserdem wäre bei einem 1 1/4 Zoll Prisma schon wünschenswert, daß der Querschnitt auch ausgeleuchtet wird.


    Felix

    Vor einiger Zeit hab ich in einer Zeitschrift diese Werbung gesehen - ich weiss leider nicht mehr wo - aber man findet sie auch bei Händlern.


    https://www.teleskop-express.d…ssegrain-Teleskopset.html


    Es wäre das erste Mal, daß man ein Amiciprisma (90°) mit Phasenkorrektur als Zubehör kaufen kann.

    Es sieht aber so aus, daß es nur im Zusammenhang mit dem Mak zu bekommen ist.

    Es wäre als Einzelstück hochinteressant aber man müsste etwas mehr wissen - etwa freie Öffnung.


    Gruß

    Felix

    hallo Reinhold

    Ich finde Dein Projekt auch interessant aber es wundert mich ein wenig, warum Du die Möglichkeit eines Hauptspiegels mit glatter Rückseite verworfen hast.

    Du hast da befürchtet, daß die Rückseite ein Reflexbild produziert, das dann das Bild überlagert.

    Mit der Rückseite wirkt der Spiegel aber wie eine Negativlinse - die Strahlen werden nach aussen geworfen und verfehlen den Fangspiegel.

    Die Strahlen, die theoretisch den Fangspiegel erreichen könnten, werden auf dem Weg zum Haupspiegel bereits vom Fangspiegel abgehalten. Wenn Du dann ein Stück schwarzes Blech ein Stück hinter den Hauptspiegel stellst und das ganze belüftest (saugend) dann bräuchstest Du den Fangspiegel nicht mehr entspiegeln.

    Dafür musst Du dann irgend eine Art "Aluhut" auf den Fangspiegelhalter stellen, damit die Sonne da keine Metallteile erwärmt.

    Danach hast Du nur noch die Graufilter mit entsprechender Dichte um die Sonne sicher betrachten zu können.


    Viel Glück mit dem Experimentieren und immer auf die Augen aufpassen.

    Felix

    Die H Alpha Linie ist so schmal und das davon emitterte Licht ist viele tausend mal schwächer als das ganze Weisslicht.

    Deshalb macht man ja so einen Aufwand (Etalon halbwertsbreite 0,03 -0,08 nm - Bandbreite Kamera typisch 300 nm )
    Du wirst also keinen Unterschied sehen.

    Eine Farbkamera an der Sonne ist nur bei sehr guter Farbkorrektur oder Spiegel zu empfehlen. Bei zu tiefer Sonne wirsd Du das Atmosphärische Spektrum mit drauf haben - kann man teileweise beim Bearbeiten beseitigen.

    Monokamera und Schmalband bringen auch bei Weisslicht was - vor allem kannst Du dann auch billige Fraunhofer Objektive verwenden.

    Bei der Sonne wird man wegen Seeing sehr viele Aufnahmen brauchen was einen erheblichen Verschleiß der Kamera mit sich bringt .

    Hier ist abfilmen besser. Mit welchem Instrument willst Du die Sonne fotografieren?

    Felix

    Ob die Niederbayrisch auch verstehen? Oder Unterfrängisch? (Müsste meine Frau ran)


    Felix


    Bin drin

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    Übrigens sieht man an den Bildern zwischen dem ersten Bild und dem Zweiten einen versatz - erkennbar an den Masten hinter denen der Blitz runter ist.
    Felix

    hallo Micha
    wie lang hat es gedauert von blitz bis Knall? Wenn ein Blitz so nah einschlägt ist kein zeitlicher Abstand mehr feststellbar und es knallt sehr scharf wie ein Gewehrschuss. Ausserdem sind die letzten Meter Blitz eher gerade. Ich kann mir vorstellen daß der Blitz sehr viel weiter hinten war
    Felix

    Hallo Samir


    Ich selbst wohne nähe Landshut. Freising ist natürlich ungünstig da alles Helle im Süden steht (Flughafen, München).
    Wenn es schnell gehen muss würde ich eher Richtung Norden wenn der Südhimmel grad nicht so wichtig ist - ansonsten richtung Vilstal nach Osten.
    Wenn Du was Größeres vorhast dann einfach auf der Autobahn richtung Holzkirchen.
    Von dort wird es mit jedem km besser. (Man gewinnt dann auch Höhe was im Herbst/Winter wichtig ist wegen Nebel). Ich war mal in diversen Seitentälern hinter dem Spitzingsee und Tegernsee - da wird zwar der Blick etwas eingeengt aber südlich ist dann bis zum Inntal nix mehr
    Vielleicht auch mal Kontakt zu den Astrovereinen in München aufnehmen.
    Gruß Felix

    Hab grad festgestellt, daß das Pentax WP (das teurere) nur etwa 50 ° Bildwinkel hat entsprechend 5 ° real und 87m / 1000 m. Für dieses Geld gibts echt besseres.
    Das billigere SP hat wie das Nikon und einige andere Labelgläser 65 °- 114 m/1000m Feld.
    Auch find ich die Präsentation auf Ricoh Imaging nicht gerade glücklich. Ich glaub daß Pentax sein Fernglasangebot ziemlich zusammengestrichen hat.
    Das einzige was ich wirklich empfehlen könnte wären die Papillions das sind aber Spezialisten für Schmetterlingfans.
    Es gibt zB bei TS die Fuijnon-Clone die etwa bei 230 E liegen - ich hab aber noch keines in der Hand gehabt.
    Gruß aus dem kalten Niederbayern (5°)
    Felix

    Dabei war das Wetter im November und Dezember eher zweigeteilt - aber nicht regional sondern abhängig von der Höhe.
    Eine in den letzten Jahren eher selten gewordene Inversionslage bot unter 800 Höhenmeter nur Nebelsuppe und direkt drüber einen perfekten Nachthimmel.
    Leider kam ich auch nicht oft dazu das auszunutzen aber wer die Chance hat - es ist in mehrfacher Hinsicht der beste Himmel, den wir in Mitteleuropa haben: Beste Transparenz, ruhige Luft (Seeing), kein Tau oder Reif und die Lichter der Zivilisation sind vom Nebel verdeckt.
    Auch der Wind ist meistens sehr schwach.
    In den Siebzigern des letzten Jahrhunderts gab es Herbst - Winterphasen mit 3 Monaten Inversion. Leider endete diese Phase diesmal zu Weihnachten.
    Also Ohren spitzen beim Wetterbericht und Satellitenbilder anschauen.
    Felix

    Hallo
    Was hast Du bei diesem Test beobachtet? Sterne, Mond oder etwas in der Nähe. Hast Du draussen beobachtet oder durch ein Fenster?
    Welches Okular hast Du verwendet?
    Und eben wie schon geschrieben hast Du alle Verlängerunshülsen (abwechselnd) eingesetzt?
    nebelfreie Grüße
    Felix

    Hallo
    Die nächsten Tage nimmt ja der Mond zu und steigt ausserdem sehr hoch. Da würde ich das Teleskop mal ausreizen.
    Ihr hab ja Glück daß Ihr überhaupt was seht. Von Landshut (Niederbayern) musste ich heute 100 km fahren um aus dem Nebel rauszukommen. Im Bayerischen Wald ab 800 m wahr es klar. Die Leute dort hatten jetzt wochenlang schönes Wetter und wir Nebelsuppe.
    Felix

    Hallo Johann
    so hab ich das aber nicht gemeint. Ein Glaswegkorrektor, der bei F/4 funktioniert kann auch bei F/10 funktionieren und umgekehrt. Bei F /4 wird er stärker gefordert was die Qualität des Designs betrifft.
    Mich hat halt gewundert warum der Korrektor nur für Refraktoren gut sein soll.
    Gruß Felix

    Da hat sich Baader etwas mißverständlich ausgedrückt.
    Der durch den Glasweg entstehende Fehler (Farblängsfehler und sphärische Abberation) entstehen natürlich bei jedem Teleskop.
    Er ist aber stark öffnungsabhängig.
    Dh.bei ein lichtstarker F /4 Newton hat das Bino einen sehr viel stärkeren Fehler als bei einem langsamen F /10 gerät wie Maks oder SC oder Refraktor.
    Schon eine 2 fach Barlow verringert den Fehler deutlich - noch besser sind speziell gerechnete Glaswegkorrektoren, die auch die Fehler selbst kompensieren (sollen).
    Für Planeten würde ich auf alle Fälle eine stärkere Barlow oder den stärksten Glaswegkorrektor (2,6 bei Baader)nehmen um nichts von der Leistung des Newton zu velieren.


    schöne Wolkenschiebergrüße
    Felix

    Hallo
    Filter legen das Bild um etwa 1/3 ihrer Dicke nach hinten wegen Lichtbrechung.
    Um diesen Beitrag verlängert sich der ganze Aufbau.
    Das sollte man beim Abstand Korrektor/Sensorebene berücksichtigen wenns genau sein soll.


    Gruß
    Felix

    hallo Stefan
    Bei deiner Adaptierung scheint es eine ziemliche Engstelle zu geben. Der Korrektor hat am Ausgang meines Wissens 40 lichte Weite, Die Sensordiagonale etwa 28mm. viel kleiner als 37mm sollte der Querschnitt unterwegs zur Kamera nicht werden, da die Engstelle schon nah am Korrektor ist. Das könnte einen Teil der Vignettierung verursachen.
    gruß
    Felix

    Hallo Alex


    Ich glaub auch nicht daß die Prismen schuld sind.
    Wenn das der Fall wäre müsste beim Durchschauen aus etwa 30cm Entfernung von Okularseite ein Versatz in der Flucht der Blenden sichtbar sein.
    Auch von Objektivseite sollte das auffallen.
    Eine einseitige Unschärfe bei gleichzeitiger Kollimation (kein Schielen) kommt am wahrscheinlichsten vom Okular.
    Das Objektiv müsste schon verkantet eingebaut oder sogar verkantet verkittet sein (falls die Linsen überhaupt verkittet sind).
    Du kannst einen einzelnen reflex von einer punktförmigen Lichtquelle über die Linsen drüberwandern lassen (also Fernglas schwenken. normalerweise sollten die einzelnen Punkte auf einer Linie sein - zumindest bei einer bestimmten Stellung der Lampe.
    Ansonsten würde ich auch bei Bresser fragen ob es eine kulante Reparaturmöglichkeit gibt.
    Gruß
    Felix