Posts by bachmaier

    Hallo

    Vom 130 / 1000 kann ich schon mal abraten.

    Es sind sog. Katadiopter mit einer Korrekturlinse im Okularauszug.

    Leider sind diese Teleskope meistens von unterdurchschnittlicher Qualität und schwierig zu justieren.

    Das 130 650 wäre vom Teleskop her besser hat aber eine ziemlich schwache Montierung.

    Astrofotografie ist sehr viel anspruchsvoller als Beobachten und nicht so "nebenbei" zu machen. Ausser mit dem Handy durchs Okular knipsen beim Mond.

    Visuell ist ein Dobson (Newton mit azimutaler Montierung) wesentlich effektiver da du das meiste Geld für die Optik ausgibst.

    Fotografisch gibt es sehr große Unterschiede zwischen Planeten und Galaxien.

    Planeten filmt man mit kleinen Kameras (Webcamähnlich aber ohne eigener Optik) . Die Filme werden von der Software am Rechner nach den besten Aufnahmen abgesucht und diese dann über einandergelegt. Danach kommt erst die Bildbearbeitung (Schärfung, Kontrastanhebung etc.).

    Bei Deep Sky (Galaxien) musst du länger belichten und die Nachführung muss sehr genau sein. Das schaffen deine Vorschläge höchstens mit deutlich kürzerer Brennweite (Fototeles).

    Übrigens kann man mit solchen Fotoobjektiven auch ohne Teleskop aber eben mit Nachführung schon eine Menge erreichen aber es braucht auch schon einiges an Equipment und Einarbeitung. (300 € sind da nicht annähernd ausreichend)


    Übrigens...hast Du ein Fernglas? Sie werden von den meisten Einsteigern unterschätzt, Zeigen aber gerade in der Milchstraße schon einiges, und bei Planeten zb am Jupiter die Monde und Krater auf dem Mond.

    Felix

    Hallo

    Auf der Komentarseite des Berichts über die Einschusslöcher am Mc Donalds Observatorium gab jemand den Hinweis auf die zerstörte Sternwarte in Sarajewo durch den Bosnienkrieg ...http://balkans.aljazeera.net/blog/pogled-na-bosansku-astronomiju-sa-planete-majmuna

    Am Handy hab ich eine deutsche Übersetzung gefunden aber am Rechner komm ich nicht drauf wie ich das finden soll (begriffstutzig)

    Felix

    Das mit der Fotofolie ist mir eigentlich auch klar. Tatsächlich hat man mit dem Herschelkeil alleine nur eine Dämpfung von 0,05. Da ich keinen habe weiß ich auch nicht, wie viel man da nachfiltern muß wenn man den Solar Kontinuum verwenden will.

    Ist halt immer so eine Abwägung zwischen zwei Übeln: Augen weg -----sieht man nix, Rübe weg ---regnet es in den Hals hinein.

    Ok - bei uns sehe ich mit oder ohne Herschelkeil oder Folie nix.

    Felix

    Hallo Nils

    Ohne Herschelkeil hast Du zwar noch die Rübe auf aber ein Auge weniger.

    Ob das gefällt weiss ich nicht...

    Der Solar Kontinuum hat etwa 8nm Bandbreite. Wenn man etwa 300 bis 1500 nm annehmen würde was einigermaßen ungestärt durch die Atmospäre geht, dann wäre die Dämpfung etwa 1/250 - im vergleich braucht man eine Gesamtdämpfung von etwa 1/100000.

    Warum nimmst Du nicht einfach eine Folie?

    Da hast Du garantier keinen Krieg.

    Beste Grüße

    Felix

    Wollte noch sagen daß ich die Daten ganz schnell aus dem Kosmos Himmelsjahr abgelesen habe. Dort gibt es eine Tabelle - die zweite des jeweiligen Monats so der Mondlauf beschrieben wird mit Sternen und Sternbildern wo er gerade steht. Aber auch mit Koordinaten (Rektaszension und Deklination) so daß Du in einem guten Sternatlas direkt nachschlagen kannst. Ich habe den sehr handlichen Kosmos Sternatlas kompakt von Roger Sinnot - er zeigt über 30000 Sterne bis Grenzgröße 7,6 - also weit mehr als mit bloßem Auge sichtbar sind sowie eine ganze Menge Nebel, Galaxien etc. und natürlich ein Koordinatennetz.

    Das dritte Trum was ich empfehle ist die drehbare Sternkarte - wie es sie auch von Kosmos gibt aber auch von anderen Verlagen. Es gibt sogar welche mit einem Meter Durchmesser aber ziemlich teuer. Sie eignen sich auch als Wandschmuck..

    Wenn man sich mal näher mit so einer drehbaren Sternkarte beschäftigt werden einem viele Bewegungsvorgänge am Himmel veständlich.

    Felix

    Ehrlich gesagt weiß ich immer noch nicht so recht wo das Problem sein soll.

    Sowohl das Beobachten des Mondes wie er an bestimmten Sternen vorbeilauft als auch das Wiederauffinden der selben Konstellation und das Zählen des Zeitabstandes ist eigentlich trivial - auch für damals.

    Wesentlich schwieriger war es zb Finsternisse vorherzusagen weil man da auch die Abweichung von der Ekliptik beachten und sehr genau vermessen musste. Selbst das Feststellen von Sonnenwenden musste schon wesentlich mehr Aufwand betrieben werden: Genaues Vermessen des Auf - und Untergangspunktes mit entsprechenden Visiereinrichtungen usw...

    Nach wie vor empfehle ich Dir dringend das ganze draussen nachzuvollziehen. Momentan nimmt der Mond ja wieder zu und wandert demnächst an einigen prominenten Sternen und Sternbildern vorbei.

    Falls Du heute bei Dir klaren Himmel hast kannst Du gleich mit Castor und Pollux anfangen.

    (Dann siehst Du auch wie lange der Mond braucht um da vorbeizulaufen.

    Am 10.Mai ist Regulus im Löwen dran, am 14.Spica in der Jungfrau, am 17. Antares was aber erst später in der Nacht gut sichtbar ist. Ein Fernglas kann helfen die jeweiligen Sterne gegen den hellen Mond besser zu sehen.

    Also nix wie raus.


    Felix

    Hallo

    Ich würde das ganze auch aufteilen.

    Die Ansprüche sind zu unterschiedlich - Ein Gerät für alles ist bei deiner Bandbreite kaum möglich.

    Fürs Wandern sind Spektive sehr gut - sie sind genau dafür gebaut. Nicht nur was Gewicht betrifft sondern auch Robustheit, Wasserdichtheit und

    Aufrecht - seitenrichtige Abbildung ist schon eingebaut.

    Das Problem ist nämlich : Aufrecht seitenrichtig geht bei herkömmlichen Teleskopen nur mit Amiciprisma und da wird es entweder sehr teuer oder nicht gut genug wegen der Bauart (Dachkante) .

    Ich durfte vor kurzem durch ein wiklich gutes Spektiv schauen - nämlich ein Kowa mit 88mm Öffnung und 25 - 60 fach. Da ist auch das Zoomokular einsame Spitze und mit den üblichen für Astrozubehör nicht zu vergleichen.

    KOWA 88mm Spektiv TSN-883 Fluorit Schräg SET mit Zoom-Okular 25-60x | Intercon Spacetec - Alles für die Astronomie

    Für Zuhause empfehle ich auch Dobsons: Maximale Leistung fürs Geld.

    Felix

    Einen Aspekt pro Edge HD hätte ich noch: Das Ding hat zwei Lüftungslöcher mit Sieb. Theoretisch kann man da einen Lüfter dranbasteln.

    Jeder, der einen Schmidt oder Maksutov- Cassegrain hat kennt das Problem mit dem Tubusseeing. Es liese sich mit derLüftung komplett beseitigen.

    Wie gesagt müsste man basteln, da (so viel ich weiß) Celestron hier keine fertigen Lösungen anbietet.

    Felix

    .

    ZB am 5. Mai um Mitternacht steht er ganz knapp unter Pollux und Castor - gleich danach gehen Sternbild und Mond unter.

    Lässt sich auf Stellarium schön darstellen. (Sternbildgrenzen wie man sie heute kennt gab es damals noch nicht)

    Felix

    Ja der Starizona hat 2 " und läßt sich versenken.

    Starizona SCT Corrector IV - 0.63X Reducer / Coma Corrector
    Performance The diagram above shows how the SCT Corrector improves the off-axis spot size on a Celestron 11" SCT. Performance is similar on other size…
    starizona.com

    (Ich hab aber keinen und kann keine eigenen Erfahrungen einbringen)

    Übrigens gibt es bei Starizona noch den Nightowl mit 0,4 Reduktion. Da muss man aber aufpassen - er hat nur 37,5 mm Backfokus was nur für spiegellose Kameras oder richtige Astrokameras mit kurzem Auflagemaß passt.

    Ausserdem leuchtet er nur 16 mm aus (ich vermute eher 12mm wenn ich das grob überschlage).

    (Momentan sind die Dinger wohl nicht verfügbar)

    Felix

    Hallo

    Wenn Dein Gerät kein Edge HD ist sondern ein klassisches SC dann betrifft der Idealabstand nur die Korrektur auf der Achse,

    Allerdings ist das nicht sooo kritisch daß es deshalb auf cm ankommt.

    Bei deinem Aufbau bist Du aber schon deutlich weiter draußen und da kommt erstens daß die Brennweite deutlich länger wird als am Sollabstand und zweitens daß die Vignettierung zunimmt - auch wenn man es visuell nicht bemerkt.

    Und die Sphärische Abberation geht richtung Überkorrektur.

    Das geht sogar so weit daß ab einem bestimmten Abstand selbst die optische Achse nicht mehr ausgeleuchtet wird - man also Öffnung verliert. Die Komakorrektur ist bei klassischen SC nicht vorhanden - dh Du hast bei allen Abständen ausseraxial Koma ( und Bildfeldkrümmung dh. Du kriegst nicht das ganze Feld gleichzeitig in den Fokus).

    Der Antares Reducer verkürzt die Brennweite - inwiefern er die Bildfehler reduziert gibt es unterschiedliche Angaben so daß ich auch hier nicht von einem "Idealabstand" reden würde.

    Reducer brauchen auch eine sehr weite Primärfokuslage für sich - dh. Wenn Du die angegebenen 85mm hinter dem Reducer den Fokus hast ist der Primärfokus 134mm ab Reducer .

    Es gibt bei Starizona einen Reducer der als sehr gut beworben wird - wie gut er wirklich ist liest man auch sehr wenig. Er kostet allerdings auch deutlich mehr.

    Also ich würde mit Backfokus nicht so großzügig umgehen und versuchen alle Komponenten möglichst dicht am Anschluß zu verbauen. (Es gibt sehr kurze Helikalfokussierer am Markt - leider weiss ich auch hier nicht was sie taugen...

    Gruß Felix

    Besitze selbst das C 8

    Der Nordstern wird vom Mond nie erreicht - er schafft etwa max 28 ° abweichung vom Himmelsequator. Aber er ist pro Nacht lange genug sichtbar, daß man das Vorbeiwandern an einem bestimmten Stern oder Sternbild beobachten kann. Wenns genau sein soll muß man halt messen. Extra schwierig ist das nicht. Wenns sehr genau sein soll muss man die Entfernung des Mondes kennen und das wussten die damals nicht.

    Felix

    Hallo "Zettex"

    Das Sternbild Zwillinge ist ja nicht gerade klein und so dauert es ein paar Stunden, bis der Mond da passiert. meistens ist er dann schon untergegangen bis er das nächste Sternbild erreicht.

    Eine fixe Uhrzeit gibt es nur für den Einzelfall also in welchem Zeitraum er zb im Mai in der Nähe der Zwillingssterne steht.

    Im Juni sind das ganz andere Uhrzeiten, da die Zeitverhältnisse eben krumm sind.

    Wie gesagt gibt es Jahrbücher wie das Himmelsjahr, oder eben Planetariumsprogramme wie Stellarium wo man das direkt ablesen kann.

    Wenn dich solche Fragen interessieren, wirst Du um eine intensivere Beschäftigung mit der Himmelskunde nicht herumkommen.

    Der Mond steht jede Nacht um etwa 13 ° weiter östlich - das kannst Du sogar direkt beobachten und mit Hilfe von Sternkarten vergleichen.

    Die drehbare Sternkarte ist da übrigens wirklich hilfreich.

    Der Mond ist auch immer in der Nähe des Tierkreises (max plus minus 5 ° Abweichung)

    Hier https://www.br.de/sternenhimme…ond-mondkalender-104.html habe ich was gefunden wo zumindest das Sternbild für ein bestimmtes Datum steht. Genau ist das natürlich nicht - genaueres muß man aus den Jahrbüchern nachlesen - übrigens auch der Beobachtungsort macht beim Mond schon was aus - er ist 3470km breit - wenn Du zB in Australien stehst, dann sind das schon mal etwa 10000 km - er rückt dann um seinen dreifachen Durchmesser seitwärts.
    Gruß

    Felix

    Der Mond kommt zB an Regulus (Löwe) vorbei, an Antares (Skorpion) und an Aldebaran (Stier)

    Übrigens lässt sich das ausser auf Stellarium auch im Himmelsjahr finden. Auch drehbare Sternkarten sind hilfreich wenn man die Position des Mondes kennt (zb Himmelsjahr)

    Felix

    Am 2. Juni steht eine sehr dünne Mondsichel ganz nah an Pollux und Castor - allerdings sehr niedrig am Abendhimmel - könnte ein schönes Motiv ergeben. Anfang Mai geht es besser allerdings ist dann der Mond heller. Aus Stellarium ....

    Felix

    hallo zusammen

    In jüngster Zeit fällt mir öfter auf, daß man eigentlich ein gutes Buch oder eine gute Einsteigerseite zum Thema Astronomie empfehlen möchte aber keine kennt.

    Ich selber habe schon lange mein Quellen -SuW, VdS -Journal etc... aber für laien ist das eher zu hoch (und zu teuer) .

    Vieleicht könnte man mal ein Sortiment guter Einsteigerliteratur aufbauen...

    Gruß

    Felix

    Hallo Günthe


    Grundsätzlich: Zoomferngläser gibt es nur im unteren Preisbereich. Bis auf ein paar mittelpreisige Ausnahmen.

    Zoomtechnik bei Ferngläsern ist die Quadratur des Kreises: man müsste das Okular sehr viel größer machen, damit es ordentliche Bildwinkel erreicht,

    man bräuchte sehr viel Platz vor dem Brennpunkt, da ein Teil der Baugruppen im Zoomokular vor dem Brennpunkt liegt und da liegen auch die Prismen.

    Die Mechanik zum parallelen Verstellen der Vergrößerung ist höchst aufwendig und bei Billigteilen entsprechend lausig. Man kann von Zoomferngläsern eigentlich nur abraten.

    Felix

    Hallo

    Nein verrückt ist anders - da verschieben sich ja grad die Maßstäbe dramatisch.......

    Bei Blende 32 und wahrscheinlich Pixelgröße unter 5 my dürften das schon Beugungsringe sein allerdings soundsovielter Ordnung. Wenn du mit der leichen Blende mal etwas fotografierst, wo ganz viele Punkte zu sehen snd - zB eine Stanionfolien aus größerer Entfernung - knapp belichtet da könnten lauter Beugungsscheibchen auftauchen mit erstem oder zweitem Beugungsring.

    Auch eine Wiese mit glitzernden Tautropfen geht.

    Felix