Posts by thomas.sp

    Hallo Timm,
    das ist ja wieder super saubere Arbeit.
    Ich verstehe nur die Verstellung der Hauptspiegelzelle nicht ganz.
    Liegt das Dreieck an den Verstellschrauben nicht auf den Federn auf und wir von Diesen gegen das Spiegelgewicht nach oben gedrückt?
    Federt das nicht zu viel nach?


    CS
    Thomas

    Hallo Alex,
    wenn der Tubus nicht im Schwerpunkt an der Montierung befestigt wird, haben die Motoren der Achsen natürlich viel mehr Belastung, das würde ich nicht empfehlen.
    Ausserdem kannst Du bei dieser Lösung (Gittertubus auf deutscher Montierung) den Tubus nicht längs seiner Achse drehen, daß ist aber ziemlich wichtig da sonst dein OAZ in sehr ungünstige Lage kommen kann.
    Guck mal hier:
    http://forum.astronomie.de/php…tertubus_Oberteil_drehbar


    CS
    Thomas

    Hallo Andreas,
    ich habe die selbe Konfiguration Du im Einsatz.
    BDSC von Astroleuchten und SkySafari auf dem Android-Handy.
    Ich habe aber leider ein Problem mit der Genauigkeit.
    Nach dem 2 Sterne-Alignment werden neue Objekte nur sehr ungenau angezeigt.


    Ich habe mit dem selben Teleskop und den selben Teilkreisen mal einen Versuch mit CartDuCiel (Skychart) gemacht. Das Programm hat einen eigenen Treiber für die Teilkreise (man braucht keinen zusätzlichen von Ascom). Anscheinend gibt es hier eine wesentlich bessere Fehlerkorrektur, die Genauigkeit ist viel besser.


    Hast Du denn eine speziellle App um die Displayhelligkeit zu reduzieren? Normalerweise ist die kleinste Stufe noch viel zu hell im Nachteinsatz.


    Viele Grüße
    Thomas

    Quote
    <i>Original erstellt von: Astro_Ehingen</i>
    <br />
    Die Küchenwecker die man im Handel bekommt, weißen eine geringe Bewegung des Zeigers auf. Hatte mir auch so einen zugelegt, aber die Umdrehung des Zeigers braucht sehr lange. Mit diesen Küchenweckern ist somit nicht zu gebrauchen. Könnte möglich sein, dass es wo anders ein anderes Modell gibt, die dann auch die richtige Geschwindigkeit aufweist, d.h. die Bewegung mit dem Zeiger des Küchenwecker und der Erdrotation muss stimmen.


    Das stimmt nicht so ganz. Der Wecker dreht sich 1 mal in der Stunde und die Erde 1 mal in 24 Stunden. Das heißt man muss eine 1/24 Untersetzung der Drehung zwischen Wecker und Klappe realisieren.
    Der Faden ist 152mm vom Drehpunkt angebracht. Diesen Punkt kann man sich als Drehradius der Klappe vorstellen. 152mm/24 ist gleich 6,33mm dies entspricht genau dem Radius der Achse am Wecker plus der Hälfte vom Faden. Wie schon gesagt wurde muss das ganze gut ausbalanciert sein damit der Wecker nicht zum stehen kommt.
    Ich bin durch diese Diskussion erst auf diese Konstruktion aufmerksam geworden und finde Sie genial einfach.


    CS
    Thomas

    Hallo Alex,


    um das beurteilen zu können müsstest Du deine Daten in die Excel-Liste eingeben.
    Du kannst Sie ja auch mal hier angeben:
    Tubusgewicht,
    Abstand vom Drehpunkt/Schwerpunkt zum OAZ
    und die Hälfte des Gewichtes deines schwersten Okulars.
    Verwendest Du denn Teflon-EbonyStar?


    CS
    Thomas

    Hallo Alex,
    ob die Aufhängmethode wirklich nötig ist kann ich nicht beurteilen.
    Hängt das Teleskop denn an den beiden oberen Stangen?


    Ich habe bei meinem 16er http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=136021, die Besenstielmethode angewendet.
    Wichtig ist den Hut mit allem auszurüsten was auch später dran soll (mittelschweres Okular, Sucher, Telrad, Blendschutz etc).
    Den ermittelten Schwerpunkt muss man noch etwas korrigieren da ja noch die Höhenräder dazukommen.
    Bei mir hat diese Methode sehr gut funktioniert.


    Die Größe der Höhenräder ist von der Lage des Schwerpunktes unabhängig.
    Es wurde hier ja auch schon bemerkt.
    Der Radius der Höhenräder ist wichtig um die Haftreibung einzustellen die man bei einem Okularwechsel benötigt, damit das Teleskop stehen bleibt.
    Auf der Interstellarum Selbstbau-CD gibt es dazu einen guten Artikel.
    Diesen könnte ich Dir mit einem Excel-Berechnungsblatt einmal zuschicken.


    Viele Grüße
    Thomas


    PS. Vielleicht könntest Du ja noch ein paar Fotos von Deinem Projekt veröffentlichen.

    Hallo Rolf,


    jedes Teil das Du wiegst hat ja einen eigenen Schwerpunkt.
    Du musst dann alle Abstände der Schwerpunkte zum Referenzpunkt eingeben.
    Bei den Stangen liegt der Schwerpunkt genau auf der Hälfte der Stangenlänge.
    Bei den Höhenrädern ist es etwas schwieriger.
    Die Lage des Schwerpunktes kann man fast nur schätzen.


    Wenn Du mir Deine Emailadresse per PN schickst kann ich Dir mal meine Exceldatei schicken.


    CS
    Thomas

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für eure Rückmeldungen und Tips.


    Ich hatte auch schon über eine Verstrebung der gegenüberliegenden Höhenräder nachgedacht.
    Aber ist es nicht so, das dies nur für die Bewegung im Azimut, bei fast waagerecht stehendem Dobson wichtig ist?
    In dieser Richtung habe ich im Moment weniger Schwingungen.
    Ich denke eine Verstrebung von dem freistehenden Höhenradende zum anderen Ende des selben Höhenrades wäre vielleicht sinnvoller. Bei Verstellung in Altitude habe ich mehr Schwingungen.


    Der Verweis auf Sumerianoptics ist schon richtig aber ich habe auch hier
    http://sites.google.com/site/thedobsonfactory2/home
    öfters vorbeigeschaut.


    Die federbelastete Schraube am Fangspiegelhalter zieht das inneren Rohr (mit FS) gegen die 4 Justageschrauben.
    Man kann einfach die gegenüberliegende Klemmschraube lösen, justieren und wieder festklemmen.


    Die Quadratrohre für die untere Stangenklemmung sind an einer Ecke längs aufgesägt.



    Dadurch kann man Sie einfach etwas aufweiten und die Rohre passen gut hinein.
    Es sind die 22mm Rohre von Dieter Martini.


    Hier noch ein Bild von der Drahtspinne. Die Drahtenden sind in ein Schraubenende verlötet.



    Auf der anderen Seite wird diese Schraube für die obere Stangenklemmung verwendet.



    Hier noch ein paar Bilder vom Rockerboxring.
    Auf dem letzten ist die aufgebohrte Schraube für den DSC-Encoder zu sehen.





    Ich hatte als Übungsobjekt schon einen 10-Zöller gebaut.
    Wenn ich mir das Projekt von z.Bsp. Alfredo Segovia anschaue kommt schon der Wunsch diesen 10er
    noch etwas gewichtsmäßig zu optimieren.


    CS
    Thomas

    Hallo ATMler,


    nachdem ich hier im Forum und auf verschiedenen Selbstbauseiten fast nur lesend unterwegs war,
    möchte ich euch heute mein fast fertiges Projekt vorstellen.
    Die meisten Ideen habe ich mir aus den Projekten von Reiner Vogel, Stathis, Uli Vedder, Tim Klose
    Dieter Martini usw. abgeschaut.
    Ein paar Sachen habe ich mir aber auch selber ausgedacht.


    Die Spiegel (Hauptspiegel 400mm von huygensoptics.com, Fangspiegel 82mm Orion UK) sind gekauft,
    an einen Selbstschliff habe ich mich noch nicht herangetraut.


    Der OAZ ist ein Moonlite incl. Filterschieber.


    Angefangen habe ich mit der Spiegelzelle. Die Berechnung der Auflagepunkte erfolgte mit PLOP.
    Das gesamte Design wurde mit MyNewton durchgeführt.



    Innen ein Dreieck aus Profilen an denen die Wippen für die 18-Punkt auflagen angebracht sind.
    Aussen der Rahmen auch aus Aluprofilen an denen das Innendreieck einstellbar angebracht ist.



    Durch die geklebten Knotenbleche wird das ganze sehr verwindungssteif.


    Hauptspiegelwippe:


    Die Laterallagerung (Lagerung des Spiegels wenn das Teleskop gekippt wird) habe ich mit 2 Kugellagern
    jeweils 45° von der Senkrechten durchgeführt.
    Der schwarze Holzwinkel ist der Hochschlagschutz und hält das Kugellager genau auf dem Schwerpunkt.




    So sieht das ganze mit den Holzseitenteilen aus.



    In den Ecken werden die 22mm Alustangen in passgenaue Aluprofile gesteckt und mit dem Keil
    zusammen geklemmt. Das ist recht einfach, hält aber sehr gut.



    Der Hut ist ein Einfachring aus einem Multiplex-Styrodur-Sandwich.




    Der Vorteil vom Moonlite ist der rechtwinklige Aufbau.
    Ich habe an eine Seitenfläche ein 5mm Alublech angebracht.




    Damit kann der OAZ einfach von unten an den Ring geschraubt werden.



    Durch kleine Abstandshalter ist der Filterschieber direkt mit dem OAZ verbunden.



    Der Fangspiegel ist über eine Drahtaufhängung angebracht. Ich hätte vorher nicht gedacht,
    daß dies so stabil ist.



    Durch die zwei ineinander gesteckten Rohre kann der Spiegel justiert werden.
    Zusätzlich zur Klemmschraube gibt es auf der Seite der Justageschrauben noch eine federbelastete
    Schraube. Dadurch kann der Spiegel sehr einfach verstellt werden.
    In das innere Rohr könnte noch eine Batterie für eine Fangspiegelheizung deponiert werden.



    Obere Stangenklemmung.




    Der Rockerboxring ist auch eine Sandwichkonstruktion. Allerdings werden die beiden Multiplexringe
    hier mit aufgeklebten Aluprofilen stabilisiert.



    Von unten ist der Ebonystar-Ring aufgeklebt.
    Das ganze dreht sich auf einer 4-Punkt-Auflage.
    Ein Stützpunkt kann bei unebenem Boden mit einem Keil ausgeglichen werden.




    So sieht das ganze zusammengebaut aus.




    Die Höhenräder haben einen Radius von 39cm und sind aus 23mm Multiplex gefräst.
    Hier kann ich evtl. noch ein paar Versteifungen anbringen.


    Der Tubus wiegt incl. Spiegel, OAZ und Filterschieber nicht ganz 22kg.
    Das ist zwar kein ausgesprochener Leichtbau aber ich kann auch noch schwergewichtige Okulare
    damit ausbalancieren.
    Der Einblick in Zenithöhe ist ca. 172cm und damit kann ich noch soeben ohne Leiter hineinsehen.


    Vielleicht habt Ihr ja noch Fragen oder Verbesserungsvorschläge.


    CS
    Thomas

    Vielen Dank für eure Tips.


    Es bei mir eine recht offene Konstruktion, also versuche ich mal den blasenden Lüfter.
    Liegt das Problem der Temperaturanpassung denn an der Luft die vom noch warmen Spiegel nach oben steigt?
    Oder ist es ein Problem von Spannungen und Verformungen des Spiegelglases.


    Cs
    Thomas

    Hallo zusammen,
    ich bin in der Endphase von meinem 16-Zoll Gitterrohrdobson
    (Baubericht folgt).
    Ich habe einen 400mm Spiegel von Huygensoptics verbaut, dieser ist ca. 40mm dick.
    Ich würde gerne einen Lüfter zur Temperaturanpassung einbauen.
    In manchen Foren liest man er sollte saugend d.h. vom Spiegel wegblasend eingebaut werden.
    Aber Tubusseeing habe ich doch bei einer offenen Gitterrohrkonstruktion nicht oder?
    Ich denke wenn der Lüfter den Spiegel direkt anbläst habe ich eine schnellere Temperaturanpassung.


    Cs
    Thomas

    Hallo zusammen,


    ich hatte den Conrad Knopfautomat auch für diese Untersetzung vorgesehen.
    Ich kann Ihn definitiv nicht empfehlen. Er läuft viel zu schwergängig wenn man den größeren Ring (ohne Untersetzung) drehen will.
    Hier liegt auch der Grund für den Preisunterschied zu anderen Geräten.


    CS
    Thomas