Was die LG angeht, hat Stephan das nötige geschrieben. Was JADES-GS-z13-0. angeht, die Entfernung, d.h. die Geschwindigkeit setzt sich zusammen aus der LG UND der Expansion des Raumes. Wichtiger als die Entfernung ist die Zeit, als das Licht dieser Galaxie ausgesandt wurde, in dem Fall vor ca. 13,4 Mill. Jahren.
Und nebenbei: Diese Entfernung in der Zeit, also die Vergangenheit, ist im Moment nicht gut kompatibel mit der Theorie, das die Reionisierung vor 13,5 Mill. Jahren begonnen hat. Die 400 Mio. Jahre sind also richtig.
Außerdem wurde der Rekord von JADES-GS-z13-0 schon zweimal gebrochen. MoM-z14 hält den Rekord mir ca. 280 Mio. Jahren nach T=0, also noch während der Reionisierung?
Hallo Jürgen,
mal abgesehen vom Anthropischen Prinzip:
1. Die Raumzeit existiert doch nur für das, was sich in diesem Universum befindet und sich langsamer als mit LG bewegt.
2. Für alles, was sich mit LG bewegt, gilt A. der Raum ist in Bewegungsrichtung nur eindimensional, und B. LG kann offensichtlich für EM-Teilchen nicht unterschritten werden, sowenig wie alles andere die LG erreichen kann.
3. Zur Entstehung des Universums gehört das Higgsfeld. Ohne dem wäre wohl Materie nicht denkbar, und auch die Inflation und sonstige Ausdehnung wären in einem eindimensionalen Band wohl schwierig umzusetzen.
Wenn ich die Theorie von Richard Lieu richtig verstanden habe, gab es statt dem Urknall eine Folge von Ereignissen s.g. Transienten, die in der Gesamtheit zur Entstehung und Etablierung der Raumzeit, also des Universums geführt haben. Das Higgsfeld müsste dann eines der Ereignisse gewesen sein, vielleicht sogar als ziemlich als erstes. Das mit dem anthropischen Prinzip ist eine Idee von mir: Hat es da was gegeben, was die Ereignisse so initiiert hat, dass sie in einer zeitlichen Folge erschienen sind?
Wenn ich mich irre, lass ich mich gerne belehren. Leider konnte ich mich mit der Annahme von Lieu noch nicht tiefer beschäftigen, da ich sie ehrlich gesagt noch nicht gefunden habe, nur eine kurze Beschreibung.