Posts by TakFan

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Gliese 581</i>
    <br />Wie oft kommen denn bei euch eure Gitterrohrdobson zum Einsatz? Meiner 16ner leider viel zu selten. Wenn es mal richtig schnell gehen soll, schnappe ich mir meinen 6"f5 Newton oder den 12 Zöller. Rockerbox hingestellt, das Teleskop eingehangen und los geht's. So in etwa läuft es. Den 16" baue ich nur auf, wenn es sich von der Himmelsqualität her wirklich lohnt, kein Mond am Himmel steht und ich vor habe, lange zu beobachten wenn ich zb den nächsten Tag nicht auf die Arbeit muss. Diese Kombination ist leider wirklich selten und von daher kommt er auch nur sehr selten zum Einsatz auch wenn es ein wirklich tolles Gerät ist.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    So ist es auch bei mir.

    Auch von mir Gratulation zum neuen Lichteimer. Bin auf Deine Berichte gespannt. Wenn man sich einmal entschieden hat, schläft es sich wieder viel entspannter und man kann mit der Vorfreude ins Bett gehen.


    Bei mir war der Sprung vom 4.5" auf 16" mit einem gewissen Aha-Effekt verbunden :)


    CS
    Dirk

    Hi,


    Da gerade ein Canon EF100 f/2.8 L Macro IS USM angeboten wird und sich ein solches auch in meinem Besitz befindet, wollte ich es auch mal auf die Sterne richten. Eigentlich ist es ja für die Makrofotografie angeschafft worden.


    Herausgekommen ist folgendes:



    Neben dem Großstadtlicht hat vor allem der Mond gestört. Habe das ganze durch DSS und PS geschaufelt um zu sehen, ob sich eine Bearbeitung mit PI bzgl. Gradienten etc. lohnt. Denke schon. Folgt, wenn ich mehr Zeit habe.


    07.08.2020 ab 23Uhr
    58 x 90sec bei ISO 200 f3,5
    zzgl. Flats & Darks
    Canon 550d modifiziert
    Kein Guiding, kein Dithering.


    CS
    Dirk

    Auf Astrobin schreibt jeder auch in der Sprache, in der er mag und da käme NIEMAND auf die Idee das zu monieren. Ist das ein respektloses Forum? Nein. Dennoch versteh ich, was Oliver meint.


    Ich komme aus einem Berufszweig, wo man (in Deutschland) hausintern i.d.R. auf Englisch schreibt. Denn es kann ja sein, dass die Mail nach hin und her in eines der Tochterbüros oder zu einem Lieferanten weitergeleitet werden muss. So what? Was ich im privaten Umfeld sehe ist anders. Viele haben mit der Sprache Schwierigkeiten - aus diversen, nachvollziehbaren Gründen.


    Aus diesem Grund fände ich Videos auf Deutsch eine Bereicherung. Auf Englisch gibt es ja ohnehin schon so viel im Angebot. Aber mache es so, wie Du meinst.


    CS
    Dirk

    Hallo Frank,


    Av ist eine Einstellung am Drehknopf der Canon Kamera. Das ist die sogenannte Zeitautomatik. Der Automatik gebe ich dann noch +2/3 Blendenstufe.


    Alternativ: Bei ISO 800 habe ich zuletzt 1/60s genommen. Ging auch.


    Eine Flatfieldfolie erzeugt eine gleichmäßig ausgeleuchtete Fläche und wird zur Aufnahme der Flats auf die Teleskopöffnung gelegt. Beispielsweise sowas:


    https://www.gerdneumann.net/de…ield-panels-overview.html


    Wenn Du gegen solch einen gleichmäßg hellen Hintergrund belichtest, werden Staubkörner auf dem Chip / in der Optik abgebildet (als Abschattungen auf der hellen Fläche). Auch die Vignettierung der Optik wird damit erfaßt. Das braucht man zum rausrechnen dieser Störeffekte.


    Hier mal ein Beispiel wir sowas ausshen kann:



    CS
    Dirk

    Hallo Frank,


    Die Basis zur Astrofotografie ist eine solide Montierung, was leider ins Budget geht. Ich kenne mich am Markt nicht aus und kenne nur meine eigene, 20Jahre alte. Aber eine Monierung anderer Fabrikate mit Polsucher sollte auch Belichtungen bis ca. 2 Minuten bei sagen wir mal 500mm Brennweite ermöglichen, ohne MGEN oder ähnlichem. Und selbst, wen es nur 1 Minute ist, kann man fotografisch viel machen. Der MGEN (ein Produkt, was ich sehr schätze) ist eine Verbesserung, aber am Anfang nicht zwingend erforderlich.


    So zumindest meine Erfahrung. Ich würde zudem mit kleinen Brennweiten anfangen (max. 500mm).


    CS
    Dirk

    Hallo Frank,


    Erst einmal Herzlichen Glückwunsch zum ablichten der DS Objekte! Das ist doch motivierend!


    Trotz der kurzen Belichtungszeiten hat Du Strichspuren. Hier fehlt die Einnordung und die Nachführung. Der Polsucher ist nachrüstbar, aber es fehlen ja Motore an der Montierung laut A.de Homepage. Das ist für die Astrofotografie ein Problem.


    Gruß
    Dirk

    Hallo Tobias,


    Das Bild wird aktuell bei mir nicht angezeigt, aber ich hatte es die Tage gesehen und fand es ausgesprochen gut. Hier sieht man nicht oft Bilder
    von einem Mewlon 250cr. Schön, dass Du hier etwas einstellst. Bin auf mehr gespannt, gerne auch durch den Mewlon.


    CS
    Dirk

    Hallo Philipp,


    Respekt für die Gesamtbelichtungsdauer und den Gezeitenschweif bei der Lichtverschmutzung. Ich finde das Ergebnis inspirierend, da ich auch Dortmund heraus fotografiere, wenn nicht genug Zeit für's Sauerland da ist.


    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=240057


    Zu den Farben hat Lars schon was geschrieben. Abgesehen davon, ich finde die Herausforderung bei der Bildbearbeitung höher, wenn man aus lichtverseuchter Gegend aufnimmt.


    Hier bahnen sich wieder 4 Gute Nächte in dieser Woche an. Mal sehen, was geht...
    Dir weiterhin so viel Erfolg!


    CS
    Dirk

    Hallo Stefan,


    500m vom HbF Düsseldorf ist noch lichtverschmutzter. Habe gerade mal auf astrobin bei Dir geschaut. Und auch aus Düsseldorf heraus kann man Galaxien auf den Chip bannen. M1 kommt aus der Stadt überraschend gut raus.


    Ich finde es gut, dass man es auch aus dem Ballungsraum versucht. Eine gute Übung ist es allemal.


    CS
    Dirk

    Hallo Frank,
    Ich nutze eine unmodifizierte Canon 550D und seit 3 Wochen auch eine modifizierte Canon 550D. Reicht mir erst einmal. Umstieg auf mehr mache ich erst, wenn ich das Gefühl habe, die Bildbearbeitung und die Optik im Griff zu haben. Ich war mit der Unmodifizierten übrigens bisher auch zufrieden.
    Bei Deinem Polsucherkonzept stehen kurze Belichtungszeiten an. Probiere aus, ab wann die Sterne eirig werden.
    Ich mache immer Darks, Bias & Flats. Flats sind m.E. essentiell.
    Die genannten DS Objekte sind prima.


    Mein Ansatz:


    DSLR Kameraeinstellung
    Dateiformat: RAW + L (L für schnelle Voransicht und für Sortierung nach Belichtungszeit im Windows Explorer, da dies bei RAW nicht angezeigt wird, L kann später nach Sortierung der RAW gelöscht werden). Gearbeitet wird später nur mit den RAW Dateien (außer der PC geht in die Knie, dann nimm jpg).


    ISO: Bei Canon 550D am ehesten ISO800 (Bestes Signal /Rauschverhältnis dieses Modells)


    Belichtungszeit:
    a) Hintergund limitiert: Bei hellen Standorten wird die Aufnahme schnell gesättigt (z.B. 90s in DO-Mitte bei ISO 1600). Der Hintergund „säuft ab“.
    b) Guiding limitert: lange Belichtungen brauchen ein funktionierendes Guiding. Bei meiner EM-200 gehen bei 600mm Brennweite max. 2-4Minuten ohne Guiding (je nach Güte der Ausrichtung). Mit Guiding länger.
    c) Risiko limitiert: Je länger die Belichtungszeit, des höher die Wahrscheinlichkeit von Satellitenspuren, etc.
    d) Gesetz der hohen Zahl: Je mehr Aufnahmen, desto besser gelingt es das Rauschen zu reduzieren
    e) Zeit limitiert: Lange Lights Aufnahmen verlangen viel Zeit für die Darks
    f) Seeing: Je kürzer die Belichtungszeit (2s z.B.), desto besser die Bildschärfe
    g) Je mehr Aufnahmen, desto mehr Rechenzeit bei der Bildbearbeitung


    Kameramodus: „Manuell“ & Belichtungszeit „Bulb“. Ansteuerung über MGEN (alternativ Funkauslöser mit entsprechender Kameraeinstellung)


    Weißabgleich: egal (Automatisch), da im RAW Format gespeichert wird (kein Weißabgleich vor Speicherung).


    Bildschirm: Für Aufnahme Helligkeit runter regeln oder Bildschirm während der Aufnahme aus (Strom sparen, Augenadaption).


    Aufnahmen
    Lights: Die eigentliche Aufnahme. Möglichst viele.


    Darks: Selbe ISO und selbe Belichtungszeit wie Lights. Anzahl: ~50% der Lights aber muss nicht mehr als 30 sein. Es geht m.E. nicht ohne Darks (auch nicht durch dithern). Bei gleicher Temperatur wie Lights (+/- 1°C). Teleskop und Kamerasucher abgedeckt.


    Bias: Selbe ISO und kürzest mögliche Belichtungszeit (1/4000). Anzahl: ~50% der Lights. Rund 100 Stück sind gut. Kann auch aus anderen Nächten wiederverwendet werden. Teleskop und Kamerasucher abgedeckt.


    Flats: Selbe ISO (eigentlich egal) und auf Av mit +2/3 gegen Flat Field Folie. Anzahl: ~50% der Lights. Kameraposition muss unverändert gegenüber Lights bleiben, sonst ist die gesamte Aufnahmeserie umsonst gewesen.



    Viel Erfolg!
    Dirk

    Hallo Peter,


    Das Surfen in der vollen Auflösung ist eine wahre Freude. Die Staubstrukturen, Sternenfarben, etc. sind fein herausgearbeitet. M82 wirkt SciFi mäßig surral durch die Dynamik der Wasserstoffwolken. Auch Holmberg IX finde ich beeindruckend im Detail.


    Danke für's Zeigen. Tolle Arbeit.
    Dirk

    Mit pete_xl gab es kurz hintereinander zwei bemerkenswerte Aufnahmen zu M81/82 im Forum. Verschiedene Optiken und andere Standorte. Toll was hier abgeliefert wird. Der MGEN3 sieht auch spannend aus.


    Danke für die fantastischen Bilder!
    Dirk

    Hallo Gerd,


    Danke für den Link. Dieses Video kannte ich noch nicht. Ich kenne auch noch Powerpoints etc. Es gibt gutes Material im Internet!


    Mein Ansatz ist ein anderer. Ich trainiere u.a. ingenieurtechnische Themen aus Deutschland heraus an unseren Standorten in Indien, Russland, Thailand, Mexiko etc. Wir machen auch standortübergreifend Workshops - auch vor Corona. Auch mit Kunden und weiteren, zuschalteten Unterlieferanten. Easy going. Fliegen war gestern.


    Sowas kann man auch mit anderen Themen machen. Warum nicht mit PI? Hier kann auch jemand ein Geschäftsmodell aufziehen (Corona mag den einen oder anderen auf die Suche nach neuen Einnahmequellen schicken) oder - noch besser - für lau, weil er einfach Spaß daran hat. Dahingehend meine Frage.


    Aus meiner Erfahrung ist sowas mit ca. 10 Teilnehmern sehr gut möglich (interaktiv) bzw. mit mehr (frontal). Spannend fände ich interaktiv.


    Beste Grüße
    Dirk

    Ja das kenne ich wohl, Chris. Die Videos sind prima und sehr hilfreich.
    Was sie nicht sind ist interaktiv, wenn man von den Austausch auf Kommentarebene absieht.


    Ich daxhte an etwas intetaktives. Jedoch mit limitierten Teilnehmerkreis.


    Beste Grüsse
    Dirk

    Hallo Mira,


    Ich finde die Aufnahme prima. Neben dem gut gewählten Bildausschnitt (die kleinen Dinger rechts sind ein schönes Gegengewicht zu NGC 5678), gefällt mir die Schärfe und die Bildbearbeitung. Die Staubbänder kommen auch gut raus.


    Danke für's zeigen!


    Dirk

    Bei mir kommen in Corona Zeiten 2 Dinge zusammen:


    a) eine schlechte Lernkurve bei PI und
    b) jegliche Büroarbeit findet in digitaler Form (i.d.R. MSTeam oder WebEx) statt. Fast alle Kollegen sind im HomeOffice. Beobachtung: Es macht kaum einen Unterschied ob man im Büro oder zuhause ist. MSTeams Sitzungen mit 10 Personen klappen sehr gut.


    Ich würde mir wünschen, das ein erfahrener PI Hobbykollege interaktiv unerfahrenere an die Hand nimmt und sein Wissen weitergibt.


    Hätte da jemand Lust zu / Zeit dafür?


    CS
    Dirk

    Hallo zusammen,


    Vom 22.-25.03.habe ich 4 Nächte aus Dortmund heraus aufnehmen können. Ich kann mich nicht erinnern mal 4 Tage bei mondlosen Himmel am Stück genutzt zu haben. Zudem kam zwei Wochen vorher eine gebrauchte, astromodifizierte Canon 550D mit der Post. Also, ideale Bedingungen für ein Großstadtexperiment. Mangels Auto-Guiding wurden 90 Sekunden bei ISO 800 belichtet. Viel mehr geht m.E. aber auch in der lichtverschmutzten Stadt ohnehin nicht. Selbst im 7x50 Sucher ist M51 nichtmals indirekt auszumachen.


    Um zu sehen was machbar ist, wurde in allen 4 Nächten nur M51 aufgenommen, bei einer Brennweite von 594mm & Öffnung von 76mm:


    440 Lights
    194 Darks
    241 Flats
    237 Bias


    Erst habe ich es mit Pixinsight versucht und bin nach 4 Abenden kläglich gescheitert, denn mit dem DSS + PS bekomme ich "mehr" aus den Aufnahmen. Das liegt natürlich an mir und nicht an Pixinsight. Irgendie geht die Lernkurve bei mir nicht weiter.


    Mit den CR2 Dateien hat der DSS nach 28h Rechenzeit (4 Prozessoren / 12Kernel) bei der Hälfte der Lights aufgegeben. Mit den jpg Dateien hat es der DSS dann in 20h Rechenzeit geschafft. Heraus kam eine 650MB tif Datei mit 32bit, was zu groß für das RAM in PS war. Nach der Reduktion auf 16bit wurden es handhabbare 420MB.


    Anbei das Ergebnis (DSS + rumspielen mit Tonwert & Graduationskurven in PS + Crop). Das ist keine richtige Bildbearbeitung, aber besser kann ich es noch nicht.



    Helle Galaxien aus der Großstadt - warum nicht!


    CS
    Dirk

    Erst mal vielen Dank für die Tips. Das beruhigt mich sehr. Ich will Noch so 5-6 Stunden Licht sammeln und dann mit einer richtigen Bildbearbeitung starten. Hatte das nur in DSS gestopft und aus Los gedrückt. Die Spuren hatte ich mir ncht erklären können.


    NOCHMALS Danke. Das Ergebnis zeige ich dann im Forum.
    Gruss Dirk

    Hallo ins Forum,


    Draussen schnurrt gerade einen Aufnahmeserie in der dritten Nacht. Mitten aus Dortmund heraus halte ich auf M51 (Bortle 8). Die letzten beiden Nächte habe ich mal unverfroren in einen Topf geworfen und durch den DSS gejagt. Ja das macht man so nicht aber ich wollte sehen, ob man was sehen kann :-).


    Ich arbeite mit Flats, Darks und Bias. Im zusammengeschusterten Bild sehe ich schwarze zick zack Linien. Wirkt fast wie Spähne. Die Kamera ist eine modifizierte Canon 550D, die ich gebraucht gekauft habe und nun zum ersten Mal teste. Auf dem Sensor kann ich so Nichts erkennen, was dort nicht hingehört. Es sind rund 240 Lights und je 120 Flats, Darks und Bias. Gesamtbelichtung 6h mit 76mm Öffnung. Ja ja, die Grossstadt....


    Wo kommen die Linien wohl her?



    Gruss Dirk

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Frucht</i>
    <br />Zumindest im Ruhrpott (und vermutlich in den meisten Metropolen) gilt, dass die Dunkelheit leider auch zwielichtige Individuen mit schlechten Absichten anlockt.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Was ist an der Bevölkerung im Ruhrgebiet denn anders als anderswo in der Rebublik? Hier ist historisch gesehen ein Schmelztiegel und deswegen sind die Menschen besonders offen und hilfsbereit. Wen meinst Du mit zwielichtigen Individuen?


    Beobachtungsplätze werden nicht gerne weitergesagt, da diese dann ggf. Überlaufen werden und dann zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Der Jäger oder Bauer vor Ort ist dann ggf. kein Freund dieser Entwicklung. Im Ruhrgebiet gibt es einige grosse Sternwarten. Dort wird auch der Austausch bzgl. geeigneter Beobachtungsplätze im Umland wie der Elfringhauser Schweiz oder dem Sauerland gepflegt.



    Gruss aus Dortmund von wo ich gerne in Richtung Lüdenscheid fahre. Richtung Ascheberg ist auch OK.
    Dirk