Hallo, mein Name ist Willi, ich bin schon relativ lange astronomisch orientiert. Zur Zeit benutze ich einen kleinen FH-Refraktor auf EQ2 mit mot. Nachführung und einen 8" f/6 - DOB. Ja, und mein neues Gerät, ein 6" f/5 - Newton auf LXD75 den ich bei Amazon für ca. 630 Euronen vor kurzem erworben habe. Und hier beginnt das Problem [:(].
Da der Wettergott ein wenig Einsicht hatte, konnte ich das Teil recht schnell erproben. Grobe Ausrichtung auf Polaris (ca. 3-5° daneben) weil nur visuelle Nutzung zur Zeit geplant und Manual scheinbar grob erlaubt, 2-Sterne-Alignment auf Arktur/Procyon, dann GOTO auf Pollux (mit 26er-Plössl vom LXD FOV= 1.8° mit 6"-Newton)und voll daneben! TELRAD (statt unsäglichem 6x30 Sucherfernröhrchen)sagt ca. 3°-Abweichung! Die Prozedur wiederholt mit Fadenkreuzokular um genauer zentrieren zu können - Resultat wie vorher, Stern nicht im GF. Die Nachführqualität ist scheinbar gut, bei 125-facher Vergrößerung ist visuell bei der groben Ausrichtung für min. 10 min keine Korrektur nötig. Ach ja, ich vergaß - die notwendigen Initialisierungsroutinen (Zeit, Daum, Ort, erstes Motortraining) habe ich absolviert. Die prinzipielle Funktion ist da - schon hübsch, wenn die Montierung beim Weg von Arktur nach Procyon "umschlägt".
Was mache ich falsch? Ist die grobe Ausrichtung zu grob, geht also der 0-Punkt der indexierten RA/DEC-Achsen (Marken, die vor Beginn der Beobachtung zur Deckung gebrachtwerden müssen) bei zu grosser Abweichung von der Erdachse in die GOTO-Funktionalität ein? Selbstverständlich habe ich die Polausrichtung nicht mit RA+DEC, sondern den Verstelleinrichtungen der Montierung gemacht.
Ideen, Vorschläge um dieses schöne Teil zur korrekten Funktion zu bewegen?
Danke
Will