Teleskop oder Fernglas kaufen?

  • Hallo freunde,
    Ich bin neu in Astronomie Forum, hat mir sehr gefallen. Ich gratuliere.
    Meine frage ist, ich möchte Astronomie als Hobby betreiben. Dafür habe ich 250 Euro ins seite gelegt. Aber was soll ich kaufen? Ein Fernglas oder ein Teleskop. Mich interessiert Astrofotos sowieso nicht, ich möchte nur einfach Himmel beobachten. Manche sagen für dieses geld besser ein gutes Feldstecher kaufen, bevor man sein geld für schlechte Teleskope investiert. Bei Teleskop Service habe ich eine 20*80 Triplet Objektiv Fernglas gesehen, ob so eine für mich richtig ist? Oder ein 10*50 oder 12*50 Fernglas von Minolta Activa WP FP? Aber wenn 250 Euro für ein Teleskop ein gutes investition ist möchte ich auch wissen. Bitte helfen sie mir!
    Ein Fernglas mit 10*50 oder 12*50 von Minolta Activa WP FP oder andere gute Marken, oder ein 20*80 Triplet Objektiv von Teleskop Service, oder ein Teleskop?
    Was soll ich machen als blutige Anfänger?
    Schon jetzt bedanke ich mich für ihre Hilfe...
    Danke freunde für so viele hilfreiche Hinweise.

  • Hi Enterprise,


    ob Dir ein Fernglas ausreicht, liegt in erster Linie daran, was Du sehen willst. Ein schlechter Einstieg ist es aber nicht. Man kann damit sehr schön am Himmel "spazierensehen" - vor allem im Sommer die Milchstraße entlang.


    Hauptnachteil ist m.E. das Du nur eine feste Vergrößerung hast, d.h. weitere Details bleiben Dir i.d.R. verborgen (es sei denn, Du wählst ein Spektiv mit Zoom - die sind wohl aber etwas teurer). Und wenn es Dir Planeten angetan haben, dann zeigen Dir die meisten Ferngläser leider nicht wirklich viel...


    Bei Teleskopen gibt es dann natürlich eine riesige Vielfalt - lies dazu am besten mal einige Threads hier im Einsteigerforum, da findest Du sicher auch viele Anregungen für Dich. Gerade vor Weihnachten, so Anfang/Mitte Dezember gab es auch einen ganze Menge Fragen bzgl. geräte in ähnlichen Preislagen.


    Und wenn Du dann konkrete Fragen hast, frag nach.


    Ach ja- natürlich noch herzlich willkommen im Board :)
    René

  • Hi!


    Du müsstest schon wissen ob du nur in die Sterne schauen willst, oder richtig Planeten sehen willst mit Strukturen, oder Galaxien und Nebel...??


    Der Begriff Himmel ist relativ. Da kann man dir schlecht helfen.


    Also von diesen Großferngläsern hab ich nicht viel Erfahrung. Ich habe ein 7*50, womit man locker mal aus der Hand beobachten kann, und ein 16*50 wo es dann schon ganz schön wackelig zu geht. Also zum richtigen beobachten solltest du ab 10*50 ein Stativ haben. Ich könnte mir vorstellen wenn du erstmal ein Großfernglas hast möchtest du sofort auch ein Teleskop haben. Warum?


    Mit einem Teleskop kannst du höher vergrößern und somit Planeten dichter an dich ranholen. Aber wie gesagt, du musst wissen was du sehen willst.

  • Hallo!


    Ich halte ein Fernglas für astronomische Beobachtungen für weitestgehend ungeeignet. Als Zusatzgerät ist so ein FG natürlich klasse.
    Daher rate ich Dir, auf jeden Fall direkt ein Teleskop zu kaufen. Selbst mit einem kleinen Teleskop siehst Du am Mond schon unvergleichlich viel mehr als mit jedem Feldstecher.


    Bei ca. 250 Euro fallen mir momentan 2 Alternativen ein:
    1.) 6" f/8 GSO Dobson von Teleskop Service
    2.) 6" Newton parallaktisch für 300.-, wurde heute von Teleskop-Service als Einzelgerät bei astronomie.de im Biete-Forum inseriert


    Von einem Refraktor rate ich Dir bei einem Gesamtbudget von ca 250.- ab, das Preis-/Leistungsverhältnis ist dann einfach zu schlecht.



    Gruß Harald

  • zumal im fernglas alles verwackelt ist....
    aber ich habe auch ein 10x50 zuhause damit lassen ganz gut bestimmte sterne sehen oder suchen! besonders in der stadt wo man mit dem blosem auge 2x hinschauen muss um was zu finden!

  • Hi,


    das ist eine sehr gute und sehr schwierige Frage!!!


    Wenn Du wirklich sozusagen von der genießerischen und weniger von der technischen Seite an die Astronomie herangehst, würde ich für Dein Budget eher zum Fernglas raten. ABER: Du darfst keinesfalls über ein 12-fach Glas gehen, sonst verwackelt freihändig alles und Du bräuchtest ein spezielles Fernglasstativ, was unter 300 Euro schwierig zu bekommen ist. Das TS 20x80 fällt aus diesem Grunde schon mal aus, obwohl es sehr gut sein soll.


    Ein 10x60 Porroglas chinesischer Herkunft für 89 Euro tuts für den Anfang bestimmt sehr gut. Da könntest Du Dir zusätzlich noch einen kleinen Refaktor für die Planetenbeobachtng leisten.


    Viele Grüße
    Andreas

  • Quote
    <i>Original erstellt von: Harald_M</i>
    <br />Ich halte ein Fernglas für astronomische Beobachtungen für weitestgehend ungeeignet.

    Da muss ich widersprechen!


    Ein Fernglas ist in Verbindung mit einer Sternkarte das ideale Gerät, um die Sternbilder kennenzulernen und um viele Sternhaufem, helle Nebel und einige Galaxien aufzusuchen. Auch den täglichen Tanz der Jupitermonde kann man damit beobachten oder durch die Milchstraße schlendern, oder wenn mal wieder ein großer Komet auftaucht. Ich habe mit diesem 10x50 Fernglas in meinen jungen Jahren den Himmel abgerast und möchte diese Erfahrung nicht missen.


    Immer wieder liest man hier im Forum, dass die Einsteiger mit der ganzen Technik und dem Himmel nicht klar kommen und nix finden. Jemandem der mit Fernglas einsteigt wird das nicht passieren.


    Außerdem: Wenn dir die Sache wirklich Spasßß macht und du dabei bleibst, wirst du billiges Teleskop bald austauschen, ein Fernglas braucht man immer wieder.


    Ich würde mir ein 10x 50 holen. Hier eine sehr schöne Info von Frank Schäfer zu Ferngläsern


    Allerdings: Harald hat natürlich auch recht. Wenn du höhere Vergrößerungen realisieren willst um Details auf den Planeten zu sehen, brauchst du ein Teleskop.

  • Hallöchen!


    Kann mich eigentlich nur Stathis voll und ganz anschließen!
    Betreibe dieses (wunderschöne) Hobby auch erst knapp ein Jahr.Und hatte zu Anfangs auch nur ein halbwegs gutes 10X50er Fernglas.
    Ich war ertstaunt, was man damit so entdecken kann.Ich nehme auch heute noch meistens vorher den Feldstecher zur Hand, bevor ich den Refraktor aufbaue.(Pleyaden z.Bsp. im Fernglas,....WUNDERSCHÖN!) Jedoch wie schon erwähnt, wenn du auch an Planeten(bei Jupiter auch 3-4Monde) etwas mehr als nur einen hellen Punkt sehen möchtest, dann ist schon ein Teleskop die bessere Wahl. Ideal ist finde ich beides.


    Und die große Problematik an der ganzen Sache ist: wenn man einmal am spechteln Blut geleckt hat,.....dann wars das[:p]man pfeifft auf neue Klamotten,....ein Nagler SW Oku muss her[:D]Die Monti muss besser werden,...usw.....Ende wahrscheinlich NIE!!Bedenke! Das kann auch dir passieren!![:0]


    Liebe Grüße aus Wien......ich mag Wolken nicht[xx(]

  • Würde mich interessieren, was Stathis davon hält: An einem guten Feldstecher ein aufsteckbares Zusatzfernröhrchen (an einem Okular) mit ca. 3-5facher Vergrößerung verwenden. Für Einsteiger vieleicht ganz ok, weil sie die Ästhetik des Himmels erkennen, aber auch den Saturnring? (gab doch mal ein Buch von BRAND).
    Lutz

  • Hi Alle,


    ich verwende ein recht schlechtes 8-30x50 Fernglas (für 17,34 Euro vom Plus) auf einem 30.- Euro Stativ mit einem 15.- Euro Adapter. Objekte am Zenit sind allerdings ohne Sitzgelegenheit kaum zu geniessen, sonst eine schöne Sache! Da ich noch nicht so verdorben bin durch z.B. Nagler-Okulare, stört mich die mindere Qualität des Fernglases nicht. [;)]

  • Ach ja, ich vergass, so ein Fernglas ist auch sehr schön zur Naturbeobachtung und zur Sonnenbeobachtung (Vorsicht: Erblindungsgefahr bei Sonnenbeobachtung ohne spezielle Sonnenfilter)! Ich habe mir aus meiner Baader Sonnenfilter-Folie natürlich sofort einen passenden Filter gebastelt.


    Nach meinem Verständnis braucht man bei den geringen Kosten über einen Kauf fast nicht nachzudenken, es sei denn man hat schon gehobene Ansprüche an die Optik.

  • Hi Enterprise,


    eine Bemerkung noch von mir bzgl. preiswerter Ferngläser - ehrlich gesagt, ich habe damit keine guten Erfahrungen gemacht - auch hier solltest Du Dir ein Umtausch-/Rückgaberecht geben lassen.


    Ich wollte mir auch lieber ein billigers 7x50 von Bresser holen, hatte es einen Abend mit draußen und war über die Reflexe und Geisterbilder an hellen Objekten so entsetzt, daß ich es gleich am nächsten Morgen wieder ins Kaufhaus zurückgebracht habe.


    Aber das kann natürlich bei anderen Geräten/Marken/Exemplaren auch wieder anders aussehen. Du solltest jedenfalls auch beim Feldstecher auf eine ordentliche Vergütung und hohe Transmission achten.


    Gruß,
    René

  • Ich kann mir das draußen ohne Fernglas gar nicht mehr vorstellen. Zwar habe ich nur ein 10x40, und setze es ohne Stativ ein (was z. B. für Mond-Beobachtungen unerlässlich wäre) aber so schnell wie man mit dem FG eine Himmelsregion anpeilt, kriegt man kein Fernrohr geschwenkt. Deep-Sky-Objekte suche ich zunächst im Fernglas, zumindest verschaffe ich mir im FG schon mal einen Eindruck von der Region, bevor im Teleskop gesucht wird.


    Große Gesichtsfelder, beidäuige Beobachtung, leichter Einsatz ohne Aufbau: Imo ist ein FG praktisch unverzichtbar.


    Nun der Teufelskreis: Um auch auf Planeten was zu sehen, ist ein Teleskop ja unerlässlich. Erst mit dem Teleskop wird man Blut lecken, und ein größeres wollen :) Für 250 € sind afaik 70-mm-Refraktoren zu bekommen, die einen garantiert Blut lecken lassen.

  • Hallo Enterprise!


    Herzlich willkommen im Astrotreff - da werden Sie geholfen :)


    Mir geht es wie Dir, mir macht es Spaß etwas mehr über den Sternenhimmel zu erfahren. Ich konnte mich bisher aber noch nicht zu einem Teleskop durchringen, wer weiß ob ich das Hobby wirklich durchhalte.
    Ich habe mir daher erst einmal ein gebrauchtes Zeiss-Fernglas 15x50 gekauft (ca. 140 EUR), dazu den Sternenatlas von Karkoschka und eine drehbare Kosmos Sternenkarte. Aber 15-fache Vergrößerung ist schon kaum noch wackelfrei in der Hand zu halten. Trotzdem fand ich die Vergrößerung noch nicht ausreichend. Ich habe mir daraufhin ein relativ teueres 30x80 Danubia mit Stativadapter zugelegt (ca. 380 EUR). Ich brauche jetzt nur noch ein stabileres Stativ/Kopf, weil mein superleichtes Fotostativ zu wackelig ist. Aber mit dem Fernglas bin ich voll zufrieden.
    Später habe ich mir noch ein Oberwerk 11x70 (ca. EUR 90) gekauft. Das kann man klasse in der Hand halten und am Himmel spazierengehen. Außerdem kann ich den Stativadapter in wenigen Sekunden umschrauben und auch das 11x70 auf's Stativ setzen.


    Mein Tip an Dich ist folgender: Mit Fernglasastronomie anzufangen ist eine gute Idee, denn ein Fernglas kann man auch als Teleskopbesitzer brauchen bzw. tagsüber zur Naturbeobachtung verwenden(s. andere Antworten). Wenn Du kein Stativ verwenden willst, wird es ab 12-facher Vergrößerung kritisch, mit 10x bist Du auf der sicheren Seite. Wenn Du sagst: "Ich will mit Stativ beobachten.", dann nimm gleich 25- oder 30-fach und eine möglichst große Öffnung 70, 80 oder gleich 100 mm. Die beiden letzteren dürften aber Dein Budget sprengen.


    Ich möchte noch hinzufügen, daß ein FG mit 70mm Öffnung schon ein ziemlicher Brocken ist. Das steckt man auf Wanderungen nicht mehr mal eben in die Jackentasche. Stell mal zwei Weizengläser (0,5l) nebeneinander und Du hast eine ungefähre Vorstellung der Abmessungen. Ich denke ein 10x50 von einem renommierten Hersteller (evtl. auch gebraucht) ist eine gute Wahl und Du bleibst deutlich unter 250 EUR. Der Rest ist ein Grundstock, wenn Du Lust auf mehr Vergrößerung/Lichtstärke oder doch ein Teleskop bekommst.


    Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Spaß mit Deinem neuen Hobby!


    Bis demnächst auf diesem Bildschirm.


    CHOLTH

  • Hi CHOLT,


    sehr gutes Statement von Dir. Ich möchte noch ergänzen, dass ein kleineres Porroglas (z.B 8x42 WP Sport von Minolta) ein sinnvoller Einstieg ist. Das Glas kann man freihändig super nutzen und auch auf Wanderungen ist es leicht zu transportieren. Kostenpunkt: unter 100 Euro nagelneu!


    Dazu ein schönes,großes Glas (i.e. 20x90) inkl. Stativ, das wäre eine gute Ausrüstung für Astro im Weitfeldbereich.


    Natürlich fehlt dann noch das Planetengerät, ein echtes Fernrohr, aber dafür muss man inkl. guter Montierung schon nochmal 750 , besser 1.000 Euro auf den Tisch legen.


    Viele Grüße
    Andreas

  • Erstmal Willkommen!


    Ich selbst besitze ein 10x50er Fernglas (in der zwischenzeit 10 Jahre alt) und muss sagen ich bin damit wirklich zufrieden. Eine sache wurde hier noch nicht erwähnt und zwar das ein Fernglas einfach wesendlich handlicher ist als ein Teleskop. Beim Auto ins Handschuhfach und ab auf den nächsten Berg. Dann kannst du Landschaftsbeobachtungen und astronomische Beobachtungen duchführen. Ein Fernglas ist auch relativ unempfindlich. Da wird nix Dejustiert oder kaputt wenn man sich mal draufsetzt.


    Dafür hat so ein Fernglas auch einige Nachteile.
    Man kann logischerweise nicht so gross vergrössern. Planeten werden kleine Punkte bleiben und nie Details zeigen. Egal wie lange man draufguckt.
    Deepsky gibts gerademal 2 Objekte die man ohne weiteres erkennen kann. (Orion Nebel und Andromeda)
    Für die optische Leistung muss man einen relativ hohen Preis bezahlen.
    Ich sehe bei meinem grösstenteils alles Doppelt. (Keine ahnung wiso)


    Für einen ernsthaften Einstieg in die Astronomie würd ich dir dennoch ein Teleskop empfehlen. Man sieht einfach mehr. Wenn du allerdings zur fraktion der Landschaftsbeobachter gehörst und nur alle paar Monate 1 mal ein paar Sternenbilder angucken willst empfehle ich dir ein Fernglas.

  • Hallo zusammen!



    Wenn Ihr zwischen einem 150er Newton und einem 10x50 FG für eine astronomische Beobachtung wählen müsstet, was würdet Ihr denn wählen? Aber bitte ehrlich antworten, hehehe.[;)]


    Natürlich kann man ein Ferglas später noch brauchen, dann aber bestenfalls als Zweitgerät.
    Das ist jedenfalls meine Meinung, andere sehen das vielleicht anders.



    @Enterprise:
    Wenn Du Dir doch erstmal ein Fernglas kaufen möchtest, dann kann ich Dir das NIKON ACTION VI 10x50 empfehlen. Das gibts momentan bei diversen Versandhändlern für weniger als 90.- Euro. Natürlich nagelneu, 2 Jahre Garantie und mit Tragetasche und gutem Umhängeriemen. Vor einem halben Jahr hat das Glas noch ca. 180.- gekostet.
    Die Randschärfe von dem Teil ist zwar schlecht, dafür ist es ansonsten aber für das wenige Geld sehr gut.



    Gruß Harald

  • hallo hallo
    ich habe das aldi 10X50 Fernglas und bin zufriden
    es hatt zwar eine schlechte vergütung und es ist schwer
    aber es hatt ein großes Gesichtsfeld 70°-60° und es hatt
    nur 16€ gekostet und es lifert ein gutes bild und ist stabil
    erst wolte ich das lidl 8-24X50 zoom Fernglas kaufen doch bei 8x
    vergrößerung hätte ein strohalm mehr Gesichtsfeld

  • Hallo!


    Also für 250 Euro bekommst du schon einen sehr schönen GSO Dobson 150/1200mm. Der ist für Planeten sehr gut geeignet und zeigt im deep sky auch schon einiges. Momentan bietet Teleskop Service bei Ebay sogar ein Ausstellungsstück für 227 Euro an. Da du nicht fotografieren möchtest, ist dies wohl der beste Einstieg.


    viele Grüße


    Carsten

  • Hallöchen!


    Mein(!) Fazit: Fernglas. Der Rest ist Begründung:


    Ich hab 2 Jahre mit dem 7x42 (oder waren's 6x42?) meines Vaters den Himmel abgegrast. Ziemlich lichtstark und noch immer gut transportabel. Für die Astronomie aber ev. eine Spur zu vergrößerungsschwach, ist aber Geschmackssache. Für die Jupitermonde und ettlich Nebel/Galaxien reicht's noch immer. Und ("Fang nie einen Satz mit "und" an!" hat mal meine Deutschlehrerin gesagt!) rat mal, was das Erste ist, wenn ich am Abend rausgeh: Fernglas schnappen und degoustieren/suchen!
    Außerdem muss man, auch wenn man sich am Himmel schon recht gut auskennt, erst mal lernen, sich mit einem 5° Ausschnitt zu orientieren. Frag nicht, wie das erste Mal mit meinem Teleskop war (viel kleiner, noch dazu verdreht und ein Vielfaches an Sternen, die zwar toll aussehen, aber die Orientierung nicht grad erleichtern).


    Beste Güße,
    Günther :)

  • Hallo Freunde,
    Also diese Beitrag habe ich am Januar erfasst. Inzwischen habe ich mit verschiedenen Teleskopen geschaut. Ich werde bald ein Teleskop kaufen. Mein bevorzugtes beobachtungsobjekte sind Sonne, Mond und Planeten. Problem ist, es gibt nicht viele Refraktoren ab 80mm mit öffnungsverhältniss von f13 oder f15. Ich kenne Vixen 80L oder 90L (zu teuer für mich). Ich bin auf der suche nach einem guten Refraktor bis 600 Euro. Kann jemand mir ein paar Tipps geben?

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    Hallo zusammen!
    Auch wenn dieser Beitrag nun schon älter ist, möchte ich trotzdem noch meinen Senf dazugeben:
    Ich bin nach einigen Gehversuchen mit diversen Newtons und Refraktoren, inzwischen bei einem GSO1080 stehengeblieben. Dieser hat eine modifizierte Rockerbox, der Tubus ist teilbar, und ich beobachte mit einem Denkmaier Binoansatz. Das ist super!
    Aber ich hatte auch für lange Zeit ein TS10x60 FG in Gebrauch, aber die Vergrösserung war mir zu gering, um damit ernsthaft etwas beobachten zu können.
    Daher habe ich seit ein paar Tagen ein TX20x80 FG, und hatte am letzten Donnerstag das First Light damit.
    Ergebnis: Super! Damit macht fernglassehen Spass, natürlich nur mit Stativ. Das Beobachten der Schützenregion, von Ha+Chi, Andromeda und diversen anderen Objekten, war einfach klasse. Wenn auch das Fotostativ ein wenig wackelig ist. Daher habe ich mir noch ein stabiles Manfrotto-Stativ mit Kugelkopf geordert. Übrigens: Den 1080 hatte ich zum FirstLight zu Hause gelassen, und hatte es nicht bereut...
    Beim Nächsten Mal werde ich beides mitnehmen, das FG zum Übersichtspechteln, und für großflächige Objekte, und einfach zum Spazierenschaun, den Dobson zum Vergrössern.
    Daher meine Empfehlung: Am besten Beides, zum Einstieg würde ich einen kleinen Dobson, oder ein 10x80 FG mit gutem Stativ empfehlen...

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