Funktionsweise OTCCDs

  • Hallo,


    kann mir jemand erklären wie genau ein OTCCD-Sensor funktioniert?
    Anlass für meine Frage ist der Standardartikel zum neuen Pan-Starrs Teleskop. http://derStandard.at/?url=/?id=3021316


    Auf der Homepage hab ich nur folgende Aussage gefunden:


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">
    An Orthogonal Transfer Charge Coupled Device (OTCCD) is a device that allows for image motion compensation in the focal plane itself. During an exposure, selected bright stars have their positions rapidly monitored in order to calculate the immediate effects of atmospheric phase fluctuations. In a traditional "tip-tilt" adaptive optics system, these position errors are fed back to a small mirror whose angle is rapidly adjusted to compensate for the atmospheric disturbance. An OTCCD achieves the same goal by electronically shifting the image within the CCD itself rather than by moving a mirror
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Wie kann ich mir das am besten vorstellen? Werden da die einzelnen Bildpunkte verschoben? Wie macht man das während des Belichtens? Muss man dazu die CCD nicht zuerst auslesen?


    Kann man damit wirklich ähnliche Ergebnisse wie mit Hilfe einer Adaptiven Optik erzielen und funktioniert das dann auch im sichtbaren Spektrum?


    Wäre sehr dankbar, wenn ihr mir zumindest einen Teil meiner Fragen beantworten könntet.


    lg Thomas

  • Ich denke ja, die Ladungen werden während der Belichtung herumgeschoben. Das ging früher nur in eine Richtung, zeilenweise, jetzt wohl auch orthogonal. Für die Referenzsterne muß nicht der ganze Chip ausgelesen werden, sondern nur die Regions of Interest (ROI). Das geht mit üblichen CCDs natürlich nicht so.


    Grüße
    Thomas

  • Auf deren Webseite steht eigentlich alles erklärt, also im Prinzip ein Ersatz für einen adaptiven Spiegel!:


    http://pan-starrs.ifa.hawaii.e…ign-features/cameras.html


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">What is an Orthogonal Transfer CCD?


    An Orthogonal Transfer Charge Coupled Device (OTCCD) is a device that allows for image motion compensation in the focal plane itself. During an exposure, selected bright stars have their positions rapidly monitored in order to calculate the immediate effects of atmospheric phase fluctuations. In a traditional "tip-tilt" adaptive optics system, these position errors are fed back to a small mirror whose angle is rapidly adjusted to compensate for the atmospheric disturbance. An OTCCD achieves the same goal by electronically shifting the image within the CCD itself rather than by moving a mirror<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Grüsse, Christian

  • Hallo,


    danke für eure Antworten.


    (==&gt;) Thomas: Weißt du auch wie die Ladungen verschoben werden? Laufen diese zuerst durch eine Art Prozesser, der sie dann an den richtigen Kondensator weiterleitet, oder wie kann ich mir das vorstellen?


    (==&gt;) Christian: Nun danke, dass du nochmal den gleichen Text hierein kopiert hast, aber meine Frage war nicht "Was ist ein OTCCD", sondern "Wie funktioniert er genau" [;)]


    (==&gt;) Alle: Weiß noch jemand was genaueres? Vorallem wie gut man damit das Seeing kompensieren kann, würde mich interessieren.


    lg Thomas

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">==&gt;) Christian: Nun danke, dass du nochmal den gleichen Text hierein kopiert hast, aber meine Frage war nicht "Was ist ein OTCCD", sondern "Wie funktioniert er genau" <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    uups, zu schnell getippt, aber die Details kannst Du hier nachlesen:
    (PDF downloaden)


    http://adsabs.harvard.edu/abs/1997PASP..109.1154T


    Cheers, Christian

  • Hallo Christian,


    sehr interessanter Link, aber "etwas" harte Kost für jemanden der (noch) kaum Ahnung von Elektrotechnik hat.


    Wenn ich das richtig verstanden habe, liegt der größte Vorteil (abgesehen vom Preis) darin, dass es von der Lichtwellenlänge unabhängig ist, weil damit ja nur optische Systeme Probleme haben.


    Aber eine Reduktion des Seeings um nur 20% klingt auch nicht so berauschend. Zumindest für Amateure.


    Naja, vielleicht werden solche OTCCDs auch bald mal in gewöhnliche Astrokameras eingebaut. Sollen ja "extremly cheap" sein [;)]


    lg Thomas

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