Mein erstes Klassikerkomplettset: Tasco 80/1200 10K

  • Oha, so schnell gehts los … :) es handelt sich um Teleskop der Marke Astroprofessional. Wenn ich mich recht entsinne, war das eine Marke eines Teleskophändlers, unter der die gängigen Chinateleskope umgelabeled verkauft wurden (hatte schon mal recherchiert). Das ganze sitzt auf einer Eq-1 oder Eq-2 Montierung mit klapperigem Alustativ. Foto folgt, wenn ich heute Nachmittag nach Hause komme.

  • Moin zusammen!


    > Ich habe hier auch noch einen 70/900 Refraktor (nur ein billig Ding) rumliegen


    Ja, das dürfte eine Baugleichheit mit dem Bressser Lyra-Teleskop sein. Dieser Refraktor kam vorwiegend auf einer "EQ-3-2" (früher auf einer EQ-2) daher, besser bekannt als Lidl-Montierung bzw. Vixen Cosmostar. Dieses Refraktormodell gibt es von Bresser schon seit der Jahrtausendwende. Leider wurden die Versionen im Laufe der Zeit immer billiger verarbeitet. Selbst heute wird dieser Refraktor noch verkauft.


    Ich hatte meinen ersten Bresser-Lyra-Tubus bereits 2003 und ihn dann auf einer selbstgebauten Fensterbank-Montierung im Einsatz. Foto vom Feb. 2003.



    Da ich meine Teleskope gerne mal durchtausche, ;) wurde diese Optik bereits ein Jahr später gegen das Modell "Sirius" in Gabelmontierung ersetzt. Auch der "Sirius" wird heute noch bei Bresser angeboten. Mit meinem habe ich damals den ersten Venus-Transit 2004 beobachtet. Hier ein Foto vom Juli 2004.



    ...und ein Foto vom VT 08. Juni 2004 mit ganz primitiver Digi-Knipse durch das Okular dieses Teleskops.



    Auch dieses Gerät ging im Laufe der Jahre in neuen Besitz über - was aber nicht heißen soll, daß ich von dem Modell losgekommen bin.

    Aktuell habe ich wieder einen "Lyra"-Tubus sowie zusätzlich einen "Sirius" im Bestand. Ich habe bei deren Kauf als Gebrauchtgerät auch drauf geachtet, ja die alten Versionen zu erwischen und nicht diese neuen, billig-gesparten Varianten (mit dem Pseudo-Carbon-Look).


    Im Laufe der Jahre habe ich diese Rafraktoren einfach nur benutzt, ohne groß den Sterntest zu machen. Hat mich nie interessiert und die Refraktoren haben auch das gezeigt, was sie sollten. Damit war für mich die Sache auch erledigt. Man soll sich aber nicht täuschen lassen: auch in einem 70er Refraktor steckt eine Menge Potential und bei richtiger Anwendung zeigt der erstaunliche Dinge.

    Bye 4 now, Micha. (lebt ohne Smartphone)


    Skyoptikst 150/750 N, Bresser 120/1000 R, Bresser 114/900 N, Bresser 114/500 N, SVBONY 105/1400 Mak, NACATIN 102/900 R, SVBONY102/660 R, Bresser 90/500 R,
    Solomark 80/700 R, Bresser 70/900 R, Hetekan 70/700 R, INTEY 70/400 R, Vixen 60/700 R, Vixen 50/800 R, Vixen 40/800 R, TASCO 50/600 R.

    FG: TS 20x80, TASCO 12x80, Porst 9x63, Tento 10x50, Asahi-PENTAX 10x50, Sotem 7x50, Beroflex 10x40, TASCO 8x40 WA, TASCO 8x30 WA.

  • Hallo,


    Durch intensive Recherche und Kontaktierung von Astrofreunden „über den Teich“ konnte ich erfahren:


    Der durchsichtige Spacer Ring ist 0,3175 mm dick (0,0125“). Sollte ein solcher Ring also mal verloren gehen, für die 3D Drucker unter euch… wenn man so filigran 3D drucken kann, kenne mich damit nicht aus.


    Weiter ist noch ein solcher Spacer Ring vorhanden, und zwar ganz unten in der Linsenfassung, um das Glas nicht auf Metall aufliegen zu lassen. Es ist ein identischer Ring, der dort hin gehört.


    Wer genau hin sieht, sieht ihn bei meiner ausgebauten Fassung auf dem Foto. Mir war er gar nicht aufgefallen. Es sind also original zwei solcher Spacer Ringe für den Luftspalt und für die Auflage in der Fassung vorhanden.

  • Hallo,


    Durch intensive Recherche und Kontaktierung von Astrofreunden „über den Teich“ konnte ich erfahren:


    Der durchsichtige Spacer Ring ist 0,3175 mm dick (0,0125“). Sollte ein solcher Ring also mal verloren gehen, für die 3D Drucker unter euch… wenn man so filigran 3D drucken kann, kenne mich damit nicht aus.


    Moinsen,


    das (Plastikring) trifft sich ja fast genau mit dem von mir mal gemessenen Wert von 0.29mm



    Da würden ja auch drei im 120° Abstand versetzte 0.31mm dicke "Alufolienspacer" reichen, wenn so ein Ring dann mal verlorengehen sollte ...


    Grüßles Hannes

  • Hallo Forum,


    Es geht weiter. Der 0,965“ auf 1,25“ Adapter plus die zwei SkyWatcher Plössl Okulare sind bereits in Zustellung - super.

    Zwischenzeitlich hab ich eine klassische Vixen Schiene gefunden. Ja, nicht eine Schiene nach Vixen Standard, sondern eine „echte“:



    Wie der Zufall es so will, passt alles perfekt. In dem Hobby einfach niemals was weg werfen, man kann immer alles irgendwie noch mal gebrauchen. Wenn ich in meinem Fundus suche, würde ich sicherlich auch irgendwelche Kombinationen zustande bringen, die mir die Posaune erledigen - ich mag die Posaune aber und will sie behalten.



    Damit befindet sich der Refraktor nun auf meiner EQ5 in der Sternwarte und wartet nur noch auf die modernen Okulare.



    Wenn ihr euren Tasco 10K also umsatteln wollt, die klassischen Vixen Schienen passen out of the box perfekt mit der originalen Rohrschelle (und sogar die originalen Schrauben! Hatte nur zwei Muttern M8 gebraucht).


  • Moinsen Drehn,

    das ist schon mal ein klasse Tip mit der Schiene! Ich kenn die aber von Skywatcher und Co ;) Aber das ist ja häufig alles abgekupfertes Vixen-Zubehör *grins*


    Hietr mal die Baumarkt-Lösung für die Entposauni-ierung ;) http://www.amateurastronomie.c…en/tasco801200/seite8.htm der Sanitärbereich bietet da gute Lösungsmöglichkeiten für kleines Geld, wenn man denn nicht diese Sache mit den verlängerungshülsen machen möchte (zu teuer, wenn man die nicht hat ?!?)


    Grüßles Hannes



    PS: Du bist grade kräftig auf dem Weg, auch ein "Tasco-ianer (80/1200) zu werden ;) Das Dingen macht aber auch Spass!!

  • Das mit dem Rohr am Rohr ;) ist ja der Knaller, sieht gut aus.

    Geht mir hier auch um die Dokumentation für mich selbst, was ich alles gemacht habe usw. Ich hab noch nie in meinem Leben einen Refraktor auseinander gebaut, das war schon ein Erlebnis.


    Wenn die Okulare plus Adapter heute tatsächlich schon ankommen sollten, werde ich nachher noch mal Fotos versuchen vom selben Schornstein und die Bilder nebeneinander stellen als Vergleich. Der Sterntest folgt dann... Und einen evtl. Keilfehler, den ich nun eingebaut habe, treib ich dem Ding auch noch aus. Ging ja nur erstmal darum, das Objektiv überhaupt in der richtigen Orientierung zusammen zu bauen und den von Hand zugeschnittenen Filzring (der übrigens auch ein wenig Apertur genommen hat) zu entfernen - und im Nachgang das Objektiv überhaupt mal richtig festzuschrauben :)

  • Der selbe Schornstein, andere Okulare.



    Vergleich Original 0,965“ 20 mm (rechts) vs. SkyWatcher Silver Plössl 26 mm (links):



    Und hier der Vergleich zwischen Original 0,965“ 12,5 mm (rechts) vs. SkyWatcher Silver Plössl 12,5 mm (links):




    Lassen wir die schlechten Handyfotos außer Acht, finde ich kann man eine signifikante Verbesserung des Bildes feststellen. Man sieht jetzt bspw., dass der Schornstein glänzend ist und nicht matt ^^ ^^ Auch unter der EQ5 schlägt er sich wesentlich besser.


    Nun fehlen nur noch die Sterntests und evtl. weiteres Gedrehe 8) am Objektiv, um den Keilfehler den ich mit Sicherheit eingebaut habe, zu beheben.

  • Moin!


    Ja, die neuen Okus bringen was, das sieht man deutlich. Natürlich handelt man sich bei Verwendung so eines Adapters auf 1,25" einen ziemlichen "Turm" am ZPrismal ein. Und bitte dran denken: es bleibt wegen der 0,965"-Bauteile im Strahlengang immer noch bei einem Durchlaß von max. 23 mm. Im Bild vom 26er PL fällt die dadurch verursachte Randverdunklung schon auf.


    Schau bitte auch nach, welchen Durchlaß das Prisma so bietet. Mansch sind da echt sparsam, ich habe schon Modelle mit 19 mm Durchlaß in den Händen gehabt...


    Früher behalf man sich öfter mit einem sogenannten Hybrid-ZSpiegel (Meade bspw., siehe Foto unten!) - der hatte teleskopseitig die 24,5 mm, okularseitig die 1,25"-Aufnahme. Auch gab es seinerzeit beim TS-Ransburg 1,25"-Plössl-Okulare inkl. austauschbarer 0,965"-Hülse zu kaufen. Leide heute nicht mehr. Ich hatte damals wenigstens eines dieser Okulare mit 20 mm an meinem frühen Tchibo-Torpedo. Heute muß man sich einen fähigen Dreher besorgen, der einem sowas anfertigt.


    Bye 4 now, Micha. (lebt ohne Smartphone)


    Skyoptikst 150/750 N, Bresser 120/1000 R, Bresser 114/900 N, Bresser 114/500 N, SVBONY 105/1400 Mak, NACATIN 102/900 R, SVBONY102/660 R, Bresser 90/500 R,
    Solomark 80/700 R, Bresser 70/900 R, Hetekan 70/700 R, INTEY 70/400 R, Vixen 60/700 R, Vixen 50/800 R, Vixen 40/800 R, TASCO 50/600 R.

    FG: TS 20x80, TASCO 12x80, Porst 9x63, Tento 10x50, Asahi-PENTAX 10x50, Sotem 7x50, Beroflex 10x40, TASCO 8x40 WA, TASCO 8x30 WA.

  • Ha, diese Hybriddiagonale waren an Klassikerrefraktoren sehr praktisch. Vor Allem an posaunenlosen, die einen kurzen Verstellbereich hatten. So hat mein Tasco 9T 60/700 nur 35mm, sodass eine Hülse zu lang ist und da ist der Hybrid die erste Wahl, um diese Teleskope mal mit gescheiten Okularen zu betreiben.


    Leider gibt es diese Hybrids kaum noch, oder nur manchmal auf Ebay als billgste Plastikversion.


    Aber die herkömmlichen 1.25"-Diagonale haben das eingangsseitige Stück meist herausschraubbar, sodass man sich ein passendes Nasenstück mit 24.5mm drehen (lassen) kann. So lässt sich ein Hybriddiagonal relativ einfach erstellen. Und ja, natürlich bleibt der Flaschenhals, aber verglichen mit den Originalokularen (die bis auf ein AH-40mm, was schon damals optional war, nie maximale Feldlinsendurchmesser hatten) ist das Gesichtsfeld immer noch grösser, wenn moderne Okulare eingesetzt werden. Und das 10K war ja sowieso nicht als Weltfeldrefraktor gedacht, sondern eher als Mond- und Planetenrohr.


    Was mir bei meinem Exemplar (das eine unverbastelte Linse hatte) auffiel, war, wie gut diese Huygensdinger waren. Das hatte ich bei meinen schnelleren Systemen (60/700 f/11.6, 114/900 f/7.8) ganz anders in Erinnerung, und es zeigt auch, dass die Huygensokulare aus der Zeit der ganz langen Refraktoren stammte!

    Drehn: Ich verfolgte diesen Thread die letzten Tage als stiller Mitleser, aber Du hast den Refraktor wieder sehr gut hinbekommen! Ein Gebot der Vorsicht mit dem Sucher: Die Taukappe, die gleichzeitig die verkittete 30mm-Linse hält, nie zu fest anziehen! Dann tendiert das Sucherobjektiv zu springen, es gibt unschöne Muschelbrüche. Das sehe ich bei diesen Towa-6x30ern oft. Der Sucher selbst ist aufgrund des Achromaten und der Zweiringhalterung um Grössenklassen besser als die typischen Towa 5x24.

  • Hallo Forum,


    Möchte hier zum Abschluss drei Bilder zeigen. Wieder nur mit dem Handy durch das 12,5 mm SkyWatcher Plössl aufgenommen. Eure Tipps sind echt toll, ich hab eine Balkondeko gefunden, die sich für einen Sterntest am Tag bestens eignet - und auch für zukünftig alle weiteren Teleskope, hoffentlich lässt der Nachbar die schönen farbigen Glühbirnen hängen.



    Intrafokal:



    Extrafokal:



    Das Seeing ist bei fast 30 Grad natürlich nicht so prickelnd und mein Talent am Handy durch das Okular ist begrenzt. Ich habe die Linsen noch mehrfach ausgebaut und gegeneinander verdreht. Das ist das beste Ergebnis, was ich hinbekomme. Danach habe ich den Refraktor „am Stern“ also Glühbirne justiert.


    Die Position der Linsen ist markiert. Ich finde den Refraktor im Vergleich zum First Light unglaublich scharf. Man kann am Putz des Balkons jeden Pickel sehen. Er wirft einen gleichmäßigen, ganz kleinen violetten Saum um helle Objekte gegen den Himmel (wie bspw. den hier bereits gezeigten Schornstein). Die auf einer Seite des Bildes sehr großen Farbsäume und auf den ggü. Liegenden Seite gar kein vorhandener Saum ist weg. Das Bild ist gleichmäßig scharf.


    Ohne eure Hilfe hätte ich mich das A alles nicht getraut und B vermutlich auch nicht geschafft.


    Die neuen Okulare ziehe ich mal ab, den Adapter rechne ich mit zum Kaufpreis dazu, also habe ich nun einen sehr guten 80er Fraunhofer für 110€ inkl. Versand… was das Schnäppchenboard hier so alles zu bieten hat, ganz besonders seinen Paten im Klassiker-Angebote Bereich hasebergen


    Wenn DAS mal keine Einsteigergeräte sind!! :evil1: ;)


    JSchmoll ich lese deine Zeilen gerade da ich schon am schreiben war, danke für deine Worte. Der Sucher ist intakt, kein Bruch. Weder an der Halterung noch im Objektiv. Das Fadenkreuz ist nicht mehr 100% gerade. Den Riss an der Halterung hat er allerdings, da muss ich in Zukunft aufpassen, allerdings ist der Sucher eingestellt und fixiert und ich sehe keine Not diesen in nächster Zeit umzustellen :)


    Hier quasi mein „Abschluss“. Der Refraktor wartet nun auf der EQ5 auf den nächsten Halbmond.

    Danke an alle fürs Lesen / Mitmachen und vor allem mit freuen!!

  • Hallo Drehn,



    das sieht schon mal ganz gut aus. Die defokussierten Sterne sind keine Ellipsen, was auf Astigmatismus druch Dezentrierung hindeuten würde. Die Scheibchen wirken etwas "eckig", aber das kann auch durch die Luftunruhe während des Schnappschusses zustandegekommen sein. Die "Ecke" ist intrafokal unten, extrafokal oben. Es könnte sich auch um Luftschichtungen im Tubus handeln, da das Rohr sich am warmen Tag aufheizt.


    Da würde ich noch bis zum nächsten Test am echten Stern warten, und dann mit "wohltemperiertem" Rohr herangehen. Auskühlen dauert bei einem 80mm-Fraunhoferobjektiv nicht sonderlich lange.


    Ein "Einsteigerteleskop" war das Gerät seinerzeit nicht, eher ein "Aufsteigerteleskop", da es mit deutlich über 1000DM Anschaffungskosten für die meisten Amateure zu teuer war für den Einstieg. Im Tascokatalog um 1983 beispielsweise kosteten die einfachsten 60/700er um 300DM, das 14T 60/900mm um 600DM, das 10K 80/1200mm 1600DM, und das 20T 108/1600mm gleich 10000DM. Der Preis stieg mit der Öffnung rabiat an. Deshalb galt alles mit Linsen über 60mm gleich als "grosser Refraktor". In der Spiegelwelt waren die Flaggschiffe in Katalogen von Tasco, Bresser oder Danubia von 150mm Öffnung, und sie kosteten typischerweise zwischen 4000DM und 5000DM.


    Heute kaum denkbar, wo einem Einsteiger schon zum Achtzöller geraten wird.

  • Da würde ich noch bis zum nächsten Test am echten Stern warten, und dann mit "wohltemperiertem" Rohr herangehen.

    Logisch, das habe ich auch vor. Es ist wirklich nicht leicht, mit dem Handy durchs Okular Fotos zu machen ohne an allem zu wackeln, den Fokus der Kamera richtig zu treffen usw.


    Mit dem Auge sehen die „Sterne“ sehr gut aus, ehrlich.


    Aber du hast natürlich Recht, ich denke man könnte vielleicht auch noch die letzten 10% am echten Stern bei Eiseskälte rausholen, aber am warmen Tag im T-Shirt das Objektiv ständig aus- und einzubauen und die Linsen zu verdrehen war mir dann angenehmer :)


    Einsteigergeräte extra mit zwei Smileys versehen, weil es als kleine Spitze gemeint sein sollte, also bitte mit Humor sehen.

  • Quote

    Einsteigergeräte extra mit zwei Smileys versehen, weil es als kleine Spitze gemeint sein sollte, also bitte mit Humor sehen.

    Ah, jetzt ist mir das auch aufgefallen ... ich kannte übrigens "damals", das war 1984, einen Schüler, der gleich als erstes Instrument dieses unterm Weihnachtsbaum vorfand - Wachter sei Dank (Sonderverkauf 850DM). Bei der Astronomie war er aber nicht lange geblieben ... wenn die Welt gerecht wäre. Ich konnte mir nur die 60mm leisten, immerhin auf der 10K-Montierung. Umso froher war ich vor einem Jahr, endlich auch ein 10K zu bekommen!

  • Hallo Drehn,


    natürlich ist das keine perfekter Sterntest von der Vorgehensweise her, aber es ist als Solcher schon mal aussagekräftiger als der Schornstein.

    Das übrigens in sehr positivem Sinne für den Refraktor und dann auch für die besseren Okulare.......ich würde auch den Gedanken an einen guten Zenitspiegel nicht fallen lassen.

    So langsam kommst Du von der Meinung ....."sieht scharf aus"....... zu ....."ist scharf"! :S :saint:

    Sehr erfreuliche Entwicklung für Dich und das Teleskop. :thumbup:


    Gruß

    Günther

    Jeder macht sich die Probleme die er haben möchte,

    sei es um sie zu lösen oder um sie zu pflegen.

  • Hallo Astrotreff-Freunde,

    ich bin neu hier und hab interessiert den Bericht von Drehn gelesen. Frü meinen Einstieg habe ich ein Tasco 300 power , d=4 1/2 F=0,5 °F 900 mm , made in Japan, Modell nr. 11T, Reg. NO. 511300, günstig geschossen. Das kam auch mit dem Holzstativ und der Montierung wie sie Drehn hat.

    Ich benötigeHilfestellung von euch bei den Ocularen. Ich sehe, dass es sehr schwer ist die .965 Okulare zu bekommen. Habe leider nur ein 20 mm (Moon) Okular bekommen. Daher meine erste Frage: Macht es Sinn auf 1 1/4“ umzurüsten und wenn ja wie? Mit einem Adapter von .965 auf 1 1/4 oder gleich mit einem Okularauszug für 1 1/4“ Okulare.


    Hier ein paar Fotos:


  • Hallo,


    Sieht schön aus finde ich! Das Teleskop zeigt in die falsche Richtung zum Himmel, auf der Seite des Tubus wo die Okulare rein kommen, (Okularauszug) ist auch der Eingang für das Licht in Richtung Hauptspiegel, der unten in seiner schwarzen Zelle sitzt, welche bei dir gen Himmel gerichtet ist auf dem einen Bild.


    Da es sich um einen Newton handelt, hast du nicht so ganz große Flexibilität mit dem Fokusweg. Der Adapter den ich bestellt habe hat 30 mm optischen Weg. Das muss man ausprobieren, ob der bei dir funktioniert. Auf der anderen Seite kostet der Adapter 15€, es ist also kein großes Risiko den einfach mal zu bestellen und ein 1,25“ Okular rein zu stecken und zu schauen, ob es funktioniert! Dazu würde ich dich also ermutigen.

  • Das Thema "kleine Okularauszu,üge" hatten wir im Forum schon. Ein Kollege hat sich (es meine, es war für einen alten 3"-Tchibo-Newton) einen neuen einfach selbstgedruckt. Das ist ja heute möglich. Bei eBay gibt es vom netten Chinamann 1,25"-Auszüge für solche Umrüstungen zu kaufen. Evtl. muß man aber an dem kleinen Tubus-Loch für den alten Auszug etwas nacharbeiten, damit das größere Teil paßt.


    Zum Thma "Okulare im 24,5-mm-Steckmaß" hatte ich weiter oben schon etwas geschrieben. Auch da bekommt man mittlerweile aus China Ersatz, wenn auch die Auswahl nicht so groß ist. Gleiches gilt für die Mikroskop-Okus im 23,2mm-Steckmaß, die man mit einem Stückchen Karton auch in die kleinen Teleskop-Auszüge reinkriegt.

    Bye 4 now, Micha. (lebt ohne Smartphone)


    Skyoptikst 150/750 N, Bresser 120/1000 R, Bresser 114/900 N, Bresser 114/500 N, SVBONY 105/1400 Mak, NACATIN 102/900 R, SVBONY102/660 R, Bresser 90/500 R,
    Solomark 80/700 R, Bresser 70/900 R, Hetekan 70/700 R, INTEY 70/400 R, Vixen 60/700 R, Vixen 50/800 R, Vixen 40/800 R, TASCO 50/600 R.

    FG: TS 20x80, TASCO 12x80, Porst 9x63, Tento 10x50, Asahi-PENTAX 10x50, Sotem 7x50, Beroflex 10x40, TASCO 8x40 WA, TASCO 8x30 WA.

    Edited once, last by winnie: Typos ().

  • Hallo,

    vielen Dank an Drehn und Winnie.

    Ich werde es zu erst mit dem Adapter Versuchen.

    Die Ausrichtung ist noch nicht final. Im Tubus befinden sich noch Spinnweben und Staub. Habt ihr ein Tipp zur Reinigung. Wie soll ich den Spiegel entstauben?

    Grüße Georg

  • Okay,


    versuche es, ich schätze die Chancen eher gering ein, dass das mit 30 mm zuätzlichem Weg mit vielen Okularen gut funktioniert.

    Wenn es bei dem Teleskop nicht um Nostalgie, sondern um bessere Funktion geht, würde ich auf einen 1 1/4 Zoll Okularauszug und die passenden 1 1/4 Zoll Okulare setzen.


    Gruß

    Günther

    Jeder macht sich die Probleme die er haben möchte,

    sei es um sie zu lösen oder um sie zu pflegen.

  • Hallo,

    vielen Dank an Drehn und Winnie.

    Ich werde es zu erst mit dem Adapter Versuchen.

    Die Ausrichtung ist noch nicht final. Im Tubus befinden sich noch Spinnweben und Staub. Habt ihr ein Tipp zur Reinigung. Wie soll ich den Spiegel entstauben?

    Grüße Georg

    Moin Georg,


    ich hatte den auch schon und so einiges dran verbessert. Denn der 11T kann durchaus einiges :)


    Hier mal ein kleiner Bericht dazu


    Der Tasco 11T Newton 112/900mm Reflektor; Potential für Verbesserungen


    Grüßles Hannes

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!