Komplette Teleskophardware länger aufgebaut lassen

  • Hallo und liebe Grüße aus dem Norden,


    ich hätte mal wieder eine eher untypische und blöde Frage. Aber irgendwie bin ich mir auch unsicher und möchte es auch nicht falsch handhaben.


    Und zwar habe ich nun aktuell meine Teleskop-Hardware (Montierung/Teleskop/CMOS/Guiding...usw.) komplett seit einigen Tagen im Wohnzimmer

    aufgebaut gelassen. Natürlich in Home-Position und mit allen Linsenabdeckungen. Ich finde es als enormen Vorteil mal eben am Abend, wenn

    keine Wolken sind, schnell auf die Terrasse oder in den Garten mit der kompletten Hardware am Stück gehen zu können. Ich fühle mich so auch

    etwas schneller dazu verleitet dann mal weiter am System was zu probieren und zu lernen.


    Natürlich wird dies so keine Dauersituation sein, sondern weil ich als Anfänger und in der Sommerzeit gerade öfters probieren möchte.


    Meine Bedenken und Frage dazu: Kann das der Montierung oder sonstigen Teilen schaden? Sollte ja eigentlich nicht, aber ich bin auch kein

    Fachmann.


    Was sagen die Fachleute dazu?


    Und nur als kleine Story nebenbei: Ich habe mir nie Gedanken gemacht, ob ich in dem Diskettenlaufwerke von meinem Commodore C128D 

    die Schutzdiskette (Pappdiskette) mit geschlossenen Hebel belassen sollte. Auch hier dachte ich, sollte kein Problem sein die 1554, 1570 oder 1571

    einfach ohne Diskette stehen zu haben. Aber hier wurde ich auch aufgeklärt das dies den Mechanismus im Laufwerk schaden kann. Beim

    Atari 1050 ist dies wiederum kein Problem. Darum auch hier meine Unsicherheit  :/


    Grüße

    Montierung - EQ5 EXOS2 mit OnStep Riemenantrieb

    Teleskop - ES ED80 APO 80mm f/6 FCD-1 Alu 2" R&P Fokussierer

    Flattener/Reducer - 0,8x Fokalreduzierer ES-FR0.8x

    Focuser - ToupTek Focuser AAF

    MainCam - ToupTek ATR533C (IMX533) color | ES 8,3 MP 4K IMX485 CMOS Color

    GuideCam - ToupTek GPM662 (IMX662) mono | BRESSER Full HD SONY IMX290 Color

    Scope - Svbony SV106 50/190 mm f/4 | SVBONY SV165 30mm f/4

    Steuerung - ToupTek StellaVita / N.I.N.A.

  • Hallo Reinhard,


    ich lasse mein Teleskop permanent zusammengebaut im Haus und rolle es dann bei Bedarf einfach raus. Das hat mehrere Vorteile: Es kann nichts durch wiederholten Ab- und Aufbau kaputt gehen, dadurch z.B.,dass etwas herunterfällt. Ausserdem sparst Du Dir, wenn der Imagetrain fix zusammengebaut bleibt, das ständige Aufnehmen von Kalibrierungsframes.


    Edit: Die allermeisten Sternwartenbesitzer lassen ihr Setup ja auch zusammengebaut im Observatorium stehen.


    Also hat Deine Vorgehensweise in meinen Augen nur Vorteile.


    Gruss Jürgen

  • Hallo Reinhard,


    ewige Auf- und Abbauzeiten sind auf lange Sicht gesehen DER Motivationskiller schlechthin.

    Wenn du einen Platz hast, wo das Teleskop aufgebaut, abgedeckt (ein wenig Staubschutz) stehen kann und nicht stört, ist das dem Hobby sehr förderlich.


    Gruß

    Günther

  • Oh super, lieben Dank für Eure Erklärungen. Hätte ja sein können, wg. dem Schneckenantrieb an der Montierung und dem Dauergewicht.

    Somit belasse ich dann auch alles weiterhin aufgebaut/installiert.


    Besten Dank und einen schönen Feiertag.


    Gruss

    Heiko

    Montierung - EQ5 EXOS2 mit OnStep Riemenantrieb

    Teleskop - ES ED80 APO 80mm f/6 FCD-1 Alu 2" R&P Fokussierer

    Flattener/Reducer - 0,8x Fokalreduzierer ES-FR0.8x

    Focuser - ToupTek Focuser AAF

    MainCam - ToupTek ATR533C (IMX533) color | ES 8,3 MP 4K IMX485 CMOS Color

    GuideCam - ToupTek GPM662 (IMX662) mono | BRESSER Full HD SONY IMX290 Color

    Scope - Svbony SV106 50/190 mm f/4 | SVBONY SV165 30mm f/4

    Steuerung - ToupTek StellaVita / N.I.N.A.

  • Hallo Heiko,

    da ich direkt vor dem Haus einen recht freien Himmel habe ,lasse ich die Montierung gerne bei ausreichend beständigem Wetter manchmal auch mehrere Tage einfach stehen, nur geschützt durch eine A*di-Laubsammelsack der an den Stativbeinen mit seinen Henkeln befestigt ist. Größere Optik nehme ich nach Gebrauch ab und lasse sie entweder in der Garage abtrocknen oder nehme sie in's Haus. Mit dem Dobson mache ich es ähnlich und das Seestar braucht ja nur wenig Einrichtung und wandert nach Arbeitsschluß sowieso wieder in's Haus,

    So ein Laubsack hält auch eine recht kräftigen Regen von der Montierung ab.

    Auch die vielleicht ungleichmäßige Belastung der Montierung mit den Gegengewichten ohne Optik schadet der Montierung nicht. Wenn ich sie mit Stativ im Haus stehen habe, nimmt sie ja auch keinen Schaden. So mache ich das schon seit Jahrzehnten.

    Ich wohne übrigens auch im Dunstkreis von Syke und Bassum.

    Grüße

    Dietrich

  • Hallo Dietrich,

    puhh, da bist Du aber sehr entspannt was das angeht. Ich kann meinen ganzen kram ganz gut so noch tragen und wieder ins Haus stellen.

    Und meine Entspannung beginnt dann jetzt, alles so aufgebaut im Wohnzimmer stehen zu lassen.

    Danke für Deine Erklärung.


    Ich wohne in Nordwohlde, also zwischen Syke und Bassum.


    Gruß

    Heiko

    Montierung - EQ5 EXOS2 mit OnStep Riemenantrieb

    Teleskop - ES ED80 APO 80mm f/6 FCD-1 Alu 2" R&P Fokussierer

    Flattener/Reducer - 0,8x Fokalreduzierer ES-FR0.8x

    Focuser - ToupTek Focuser AAF

    MainCam - ToupTek ATR533C (IMX533) color | ES 8,3 MP 4K IMX485 CMOS Color

    GuideCam - ToupTek GPM662 (IMX662) mono | BRESSER Full HD SONY IMX290 Color

    Scope - Svbony SV106 50/190 mm f/4 | SVBONY SV165 30mm f/4

    Steuerung - ToupTek StellaVita / N.I.N.A.

  • Ganz pragmatisch:


    Erstes Setup:Die g11 steht seit 10 Jahren dauerhaft in der Rolldachhütte aufgebaut. Die zugehörige onstep Steuerung ist auch schon mehrere Jahre daran. Je nach Jahreszeit ein C11 oder ein 8 Zoll Newton. Asi 715;(C11) oder Asi 1600mm pro (Newton ) dauerhaft dran. Die asi 1600 zieht manchmal Schlieren und muss dann sauber gemacht werden. Wahrscheinlich wäre es besser für die, sie bei nicht Benutzung weg zu packen.


    Zweites Setup: Super Polaris dx, Esprit 80, svbony 405cc, onstep, Guides &co stehen aufgebaut in der Garage und nd werden komplett bei Bedarf raus getragen.


    Ich bin da echt schmerzbefreit. Meine Montierungen, beide 30-35 Jahre alt, werden eher besser als schlechter. Bei den Optiken achte ich drauf, dass die optischen Flächen ordentlich trocknen können. Die Kameras könnte ich besser behandeln.


    Viele Grüße

    Axel

  • Hi,


    wie Axel schrieb - mein Setup steht seit 4 Jahren in der Kuppel. Bei Bedarf wechsle ich den OTA oder die Cam, anonsten steht der Kram da rum.

    Was allerdings bei mir NICHT funktioniert hat: Ich hatte lange Zeit eine EQ8 , die ich auf einer Säule draußen stehen hatte. Ordentlich mit Mülltüten abgedeckt, aber irgendwann kriecht doch zu viel Feuchtigkeit in die Mechanik und auch Elektronik. Ok, die EQ8 war nun auch kein Meisterstück, aber solange Du alles in relativ trockenen Räumen stehen läßt ist alles gut....

  • Hallo,

    meine alte TAL Montierung steht seit 26 Jahren aufgebaut und mit inzwischen mit viel zu schweren Setup in meiner kleine Sternwarte, da passiert nix.

    Tuch drüber, damit etwas Staubschutz da ist und kein Wasser drauf abtropft wenn sich da mal Tau bildet in der Kuppel und gut ist

    Ja ein paar schlecht geschützte Teil haben vlt. etwas Flugrost, aber funktionieren tut alles....


    Gruß, Martin

  • Hallo Reinhard,


    naheliegend, wie Du das handhaben willst. Wenn Du Deine Schätzchen drinnen aufgebaut lassen willst, empfehle ich Dir dringend einen guten Staubschutz - nicht allein für die Optik. Du kannst drinnen noch so gut sauber halten, Staub ist evil and everywhere☝🏻. Der kriecht überall rein und legt sich auf alles wie ein dünner Film. Und das geht recht schnell. Der kriecht in Ritzen, wo er z.B. mit Fett eine innige Verbindung eingeht.

    Deswegen decke möglichst viele Teile eie Optik mit Tubus , Okularauszug, Montierung usw. gut ab. Es gibt große Müllsäcke oder auch professionelle Lösungen im Astrohandel.


    VG Wolfram

  • Es gibt große Müllsäcke oder auch professionelle Lösungen im Astrohandel.

    Ich stülpe einen 240l Müllsack drüber. Die vom Edeka sind aussen silbern beschichtet und reflektieren das Sonnenlicht; damit wird’s drunter nicht zu warm, wenn das Teleskop ein paar Tage hintereinander draussen steht.


    Gruss Jürgen

  • Die grünen Laubsäcke halten 3 Jahre, dann werden sie durch Sonnenlicht brüchig. Dieses Jahr gab es sie in hellgrau. Vielleicht halten die ein Jahr länger. Müllsäcke habe ich auch schon benutzt. Ich sehe sie als nützlich für kurze Regengüsse als Einmallösung. Dafür verwende ich sie auch.

  • Wenn Du Deine Schätzchen drinnen aufgebaut lassen willst, empfehle ich Dir dringend einen guten Staubschutz

    Deswegen decke möglichst viele Teile eie Optik mit Tubus , Okularauszug, Montierung usw. gut ab. Es gibt große Müllsäcke [...]

    Ja, der FOA60Q in meinem Wohnzimmer bleibt ganzjährig mit einem blauen Schwerlastmüllsack unten zugeschnürt abgedeckt. Es wäre doch zu schade, wenn man das schöne Teleskop nicht nur zum Durchsehen, sondern auch zum Ansehen offen in der Wohnung stehen hat, um sich daran zu erfreuen. Außerdem passt der Müllsack so gut zu meiner Einrichtung! :D

  • Hallo Freunde der Nacht,

    wenn das hier noch aktuell ist. Vieles ist ja auch schon gesagt worden,


    Ich habe 2 Linien mit EQ6-R Pro Montierungen draußen im Garten stehen. Eine in einer Garten-Rolldach-Sternwarte und eins aufgestellt und mit Plastikhaube geschützt.


    Ein Punkt halte ich dabei für wichtig und entscheident: Feuchtigkeit.


    In der Gartensternwarte (Blockhausstyle) herrscht tagsüber (Dach zu) immer genügend Luftzirkulation, dass die Feuchtigkeit von der Nacht praktisch bei jedem Wetter gut abtrocknet durch die großen Oberflächen. Nur im tiefen Winter heize ich manchmal mobil für einige Stunden nach einem Einsatz, lasse aber Telekop und Monokamera etc immer angebaut über Jahre stehen.


    Unter einer Plastikhaube ist aber kaum Zirkulation und hier leiden Teleskop und Kamera doch sehr. Deshalb baue ich das Telekop immer ab, es sein denn CS besteht in den nächsten Tage wieder (was eher selten ist). Eine Canon6D hat durch Feuchtigkeit mal den Dienst aufgegeben beim Stehen unter der Haube, hat sich aber durch 7 Tage Trocknen im Haus wieder berappelt. Die EQ6-R steht unter der Haube seit Jahren und macht keine Probleme bis auf leichten Rost an den Gewichten.


    Wie viele hier denke ich deshalb auch, das Hantieren und Rumtragen der Ausrüstung macht evtl. mehr Probleme als das Stehen unter intelligenten Bedingungen, von der Schlepperei (EQ6 > 20 kg) ganz abgesehen.


    CS Peter







    _________________________________________________________________________________________________________________

    EQ6-R Pro in Gartensternwarte;TsOptics Photon 10'' f4 (254/1016 mm), Skywatcher Quattro 8'' f4 (200/800mm), GSO 6'' Newton (150/600 mm), RC GSO 8'' Ritchey Chretien (203/1624 mm), William Megrez Triple Apo 80/480 mm; :Canon 6Da, Zwo ASI 1600 MM Pro, Touptek 2600kpm, ZWO EFW 7*2'' mit Baader 2'' CCD LRGB Ha,OIII;SII,  ZwoOAG mit ZwoASI 220mini; www.astro-besitz.de

  • Hallo


    Wenn du das kalte Teleskop ins warme Haus stellst wird es von der Luft klatschnass. Besser draußen lassen das die aufgehenden Sonne es wärmt und dann erst reinbringen. Also erst mal Sack drüber, bleibt der Tag schön kanns auch stehen bleiben.


    Gruß Frank

  • Dann hab ich auch noch Einen:

    Ich kann bestätigen, dass eine geschlossene Plastikumhüllung (ich nahm früher Mülltüten) Kontakten und Elektronik Schäden durch kondensierende Feuchtigkeit zufügen.

    In der Kuppel lasse ich die Montierung aufgebaut (so eine 10Micron schleppe ich in meinem Alter auch nicht mehr), Teleskop und Kamera auch.

    Wenn es draußren feucht ist / regnet, decke ich alles mit einem großen Bettlaken ab. Das kommt morgens zum Trocknen in die Sonne oder auf die Heizung und dann wieder auf die Instrumente.

    Ich war anfangs verblüfft, wie feucht das Laken morgens ist.


    Gruß

    Andreas

  • Teleskop und Mont erst abdecken wenn wieder aufgewärmt , die kalte Luft muss raus. Ich habe die Elektronic auch nie abgeschaltet, solange noch alles unter Strom und die Motoren Haltestrom ziehen ist ja gegen Tau geheizt.


    Das ist nicht einfach, man muss ja auch on unten aus dem Rasen aufsteigenden Tau bedenken?. Möglicherweise schon am Boden mit Plane Blockieren? Oder man hat so märkischen Sand der alles aufsaugt?

    Da kann man von Ferne wenig helfen.


    Von kalt in warme Stube wird aber auch alles sofort klatschnass


    Gruß Frank

  • Moin Zusammen!

    Beim Thema Teleskop "dauerhaft draussen lassen" habe ich schon viele Varianten durch - von Müllsack über einfache Abdeckhaube über Sternwartenzelt bis hin

    zu meiner aktuellen Lösung, der Eigenbau-Clamshell-Sternwarte.


    Was die Feuchtigkeit betrifft habe ich bisher einiges an Lehrgeld gezahlt. Ich hatte mal Feuchtigkeit an der Innenseite der Schmidtplatte meines C11 (das habe ich zerlegen müssen)

    und auch mein Esprit 120ED hatte schon mal Feuchtigkeit zwischen den Linsen, das habe ich dann zu Wolfgang Grzybowski zum Zerlegen und Reinigen einschicken müssen.


    Hintergrund war in allen Fällen das unbeständige Wetter im Norden: die Nacht über habe ich bei klarem Himmel fotografiert, Morgens war Regen angesagt.

    Also schnell die Kuppel zugeklappt und dann kam (obwohl anders angekündigt) direkt 2 Wochen Dauerregen (oder heftiger Schneefall).

    Das ist der Nachteil an der Calmshell-Lösung: in beiden Fällen ist es dann unmöglich, die Kuppel zu öffnen, ohne dass der Inhalt nass wird.

    Ich habe da zwar Luftentfeuchter (2x mit Trockenmittel, 1x elektrisch/Peltier) drin und kann die Seitenteile für eine gewisse Zirkulation öffnen.

    Das Problem ist allerdings: wenn es hier im Norden feucht ist, dann ist es richtig feucht. Und hohe Luftfeuchtigkeit haben wir hier in der Elbmarsch fast immer.


    Nach meinen beiden Fauxpas nehme ich die Teleskope immer mit rein, den Deckel lasse ich zum trocken geöffnet. Lediglich meine EQ6Pro bliebt eingenordet auf der Säule (das ist ja schonmal eine Zeitersparnis). Die Montierung wische ich dann nach Benutzung ab und stülpe eine Telegizmo-Haube (innen ein samtiger Stoff, Außen Alu) drüber.

    Das funktioniert sehr gut.


    Die Teleskope habe ich "plug-and-play" gestaltet - alle weitere "Steuertechnik" (ASIAir und neuerdings RaspberryPI mit PINS) habe ich direkt an den Telekop-Tuben montiert, die Technik lagert also auch drinnen. Ich setzte also nur noch den Tubus inkl. Technik auf die eingenordete Monti und fertig.


    Gruß, Jochen

  • Hallo Reinhard,

    liebe Sternfreunde,


    meinen Vorrednern schließe ich mich an, dass die Geräte vor Staub und Feuchtigkeit geschützt werden müssen. Ein Aspekt ist meiner Erfahrung nach noch wichtig, wenn doch mal längere Zeit nicht beobachtet werden soll:


    Der Tubus sollte nach Möglichkeit waagerecht auf dem Boden liegen oder die Montierung so eingestellt werden, dass das Gerät in der Waagerechten ist.


    Wie bereits erwähnt, gelangt Staub auch durch Abdeckungen durch die kleinsten Ritzen. Bei langer Zeit ruhenden Optiken kann sich der Staub dann als dünner Film auf optischen Flächen absetzen, wenn die Optik aus Platzgründen hochkant gelagert wird. Das habe ich selber mal erlebt.


    CS,

    Christian

  • Hallo zusammen,


    einen wirklich wirksamen, mehrschichtigen Hüllenaufbau habe ich hier im Forum schon mehrfach vorgestellt. Wer sich dafür interessiert, bitte mal die Suchfunktion nutzen: „TEC dauerhaft draußen“. Es funktioniert wirklich gut und ohne eine Spur von Korrosion oder Beschlagen der optischen Flächen.


    CS

    Jörg

  • einen wirklich wirksamen, mehrschichtigen Hüllenaufbau habe ich hier im Forum schon mehrfach vorgestellt. Wer sich dafür interessiert, bitte mal die Suchfunktion nutzen: „TEC dauerhaft draußen“. Es funktioniert wirklich gut und ohne eine Spur von Korrosion oder Beschlagen der optischen Flächen.

    Hallo Jörg,

    Einen mehrschichtigen Aufbau habe ich nicht. Nachts bei den Aufnahmen steht das Telekop im Garten ja eh meist nackt da. Ohne Tubusheizung dem Himmel gegenüber würde sich bei mir an der Elbe schon im Herbst langsam Tau auf den Hauptspiegel legen und die Aufnahmesession würde nur noch Müll produzieren. Die heizbare Tauschutzkappe verhindert das aber.


    Tagsüber schließe ich meine einschichtiges Rolldach (na gut Holz + Teepappe +Teerpappenschindeln =dreischichtig) und dann steht das Telekop meist waagerecht samt Kamera und allen Zubehör im Innenraum der Blockhütte, die aber oben bei dem Rollschlitten sehr luftig ist . Erfahrungsgemäß trocknet das Innen bis in den späten Herbst innerhalb 1-3 h vollstängig ab. Im Winter heize ich manchmal nach einer Session für einige Zeit, dann trocknet es auch sehr schnell, weoil es außen kalt ist.

    Ansonsten rostet drinnen auch nach Jahren noch nichts. Das Geheimnis scheint mir als eine funktionierende Luftzirkulation zu sein, die die Feutchtigkeit rasch nach außen transportiert.


    Unter einer engen Plastikhaube wäre das aber kritisch und da kann ich Jörg nur beipflichten und dazu raten, Teleskop und Kamera jedesmal abzubauen. Meine EQ6-R (2. Linie) bleibt aber unter einer Haube auch wie bei Jörg so stehen, wobei ich als Rentner mit Zeit vormittags schaue, wenn es trocken ist, dass sie einige Zeit offen steht, um sie dann abzudecken. Sie hat bis auf etwas Flugrost an den Gewichten keine Problem entwickelt und noch nie beschwert. Wenn ich die 25 kg jedesmal geschleppt hätte (inzwischen geschätzt einige hundert Mal), wäre mein Schaden im Lenenwirbelbereich heute noch größer als er jetzt schon ist.


    Nichst für ungut

    CS Peter







    _________________________________________________________________________________________________________________

    EQ6-R Pro in Gartensternwarte;TsOptics Photon 10'' f4 (254/1016 mm), Skywatcher Quattro 8'' f4 (200/800mm), GSO 6'' Newton (150/600 mm), RC GSO 8'' Ritchey Chretien (203/1624 mm), William Megrez Triple Apo 80/480 mm; :Canon 6Da, Zwo ASI 1600 MM Pro, Touptek 2600kpm, ZWO EFW 7*2'' mit Baader 2'' CCD LRGB Ha,OIII;SII,  ZwoOAG mit ZwoASI 220mini; www.astro-besitz.de

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