Einem orangen C8 ein neues zuhause geben

  • Hallo in die Runde,


    und auch schön, wieder von MIcha zu lesen ...


    Nochmal kurz zu dem 110V 60Hz-Problem. Es gibt z.B. auf Ebay billige Inverter für kleine Leistungen. Die Synchronmotore brauchen ja nur ein paar Watt.


    Hier ein Beispiel (leider spezifiziert der Verkäufer die Frequenz nicht!)

    So ein Teil habe ich mir für mein Criterion 4000 (102/1200mm) angeschafft. Und ein etwas hochwertigeres Teil für 220V 50Hz für Cindy (Criterion 8000, 200/2100mm). Da sie auf 12V laufen, lässt sich das Instrument auf dem Acker betreiben. Ein guter Bleigelakku reicht für eine Nacht.


    Das Thema hat sich ja oben bereits erledigt, aber für spätere Leser mit dem gleichen Problem füge ich diesen Vorschlag an.


    Ansonsten nochmal Glückwunsch zum Neuzugang! Ich hätte vor 10 Jahren mal fast so ein C8 geerbt, aber dazu ist es dann nicht gekommen. Jetzt hab ich ja das Meade LX10 und noch das Criterion 8000.


    Heute sah ich auf Facebook jemanden, der auf seinem Küchentisch sechs Questar 3 1/2 und ein Questar 7 stehen hatte. Wir sind also völlig normal hier ... :)

  • Hallo Michael Aaron,


    Auf so einen altaz Unitron 102/1500 wie in meinem Avatar hätte ich heute z.B. keine Lust mehr

    wenn du mal einen findest und nicht brauchst, laß es mich wissen ...


    Viele Grüße


    Michael

    Ein Ochs ging auf die Wiese,

    wo er nach Kräften fraß.

    Da waren Blumen, Kräuter,

    es kümmerte ihn nicht weiter.

    Für ihn war alles Gras.


    Franz Grillparzer

  • Ich hab nur einen Busch Refrakor 95/1430 im Auftrag anzubieten 8) 8) 8) 8) der wiegt aber 12 kg !! =O

  • Wolfram, alter Haudegen - das ist ne gute Idee mit dem ATM - ich bin mir sicher du hast auch noch sowas uraltes bei dir rumlungern... ;) Lass uns das nicht vergessen für den Herbst!

    Ja, hab ich😃 Und vergangenes Jahr sogar wieder auf neu gebügelt😉.

    Die DX dürfte nur unwesentlich jünger als das C8 sein.

    Könnte ich auf den Almberg mitnehmen…für uns alte Säcke in der Vintage-Äcke😂


    Dafür muß ich halt bei Dir ein paar Photonen schnorren🤭


  • Und ein Vixen 80L, auch ein herrliches Instrument, ich habe zwei davon, eins als 'Vorserie' mit dem verstellbaren Objektiv.

    Eine Vixen GP habe ich auch noch, mit Verkaufslogo von Lichtenknecker, Belgien ...

    Ein Ochs ging auf die Wiese,

    wo er nach Kräften fraß.

    Da waren Blumen, Kräuter,

    es kümmerte ihn nicht weiter.

    Für ihn war alles Gras.


    Franz Grillparzer

  • Ja, meine beiden 80L waren und sind auf New Polaris montiert. Die Great Polaris habe ich - Schande über mein Haupt - noch nie benutzt ... die wartet auf ein schwereres Gerät.

    Ein Ochs ging auf die Wiese,

    wo er nach Kräften fraß.

    Da waren Blumen, Kräuter,

    es kümmerte ihn nicht weiter.

    Für ihn war alles Gras.


    Franz Grillparzer

  • Die f/15 Fraunhofer waren schon eine Klasse für sich.

    Genau wie die alten Celestronen noch ziemlich massiv waren…wir hatten hier auf der Vstw auch ein altes oranges C8 auf Originalgabel…leider mit Muschelbruch. An dem guten Stück hat die Erde ganz schön dran gezogen😮‍💨

  • Die f/15 Fraunhofer waren schon eine Klasse für sich.

    Ja, allerdings, die beiden Vixen 80L sind erstklassig. Wobei mein 60mm 7TE-5 mit f/17 noch einen Tick besser ist, während mein 60mm f/20 bereits so dunkel ist, daß die theoretisch bessere Korrektur des sphärischen Fehlers in der dunklen Abbildung bereits wieder untergeht.


    Mit entsprechend geeigneten Okulare, gute Orthos, können diese Instrumente sehr viel Freunde machen. Mir persönlich ist die Korrektur der beiden 80L gut genug, aber ich nutze derzeit das 7TE-5 mehr.


    Hier eins meiner beiden 80L, jetzt ein permanentes Sonnenteleskop:



    Der Projektionsschirm ist original Vixen.


    Viele Grüße


    Michael

    Ein Ochs ging auf die Wiese,

    wo er nach Kräften fraß.

    Da waren Blumen, Kräuter,

    es kümmerte ihn nicht weiter.

    Für ihn war alles Gras.


    Franz Grillparzer

  • Hallo Winni,


    Du solltest deiner Gemahlin öfters mal Urlaub am Bodensee gönnen ! 8o


    Ganz ulkig : fast das gleiche Projekt habe ich wohl ab morgen auch vor mir : ich kann ein altes C8 abholen, wo ich aber wohl die Schmidtplatte reinigen muss ( hoffentlich nur frontseitig ! ) und leider fehlt mir dazu auch das original Netzkabel. Muss ich also was basteln, denn ich würde es visuell schon gerne "original" mit der "Stimmgabel" nutzen.


    LG Michael Aaron


    P.S. : gerade gesehen - mit der Seriennr. liegen wir auch gar nicht mal sooo weit auseinander ! Meine fängt mit 814..... damit dürften unsere Geräte so aus ca- 1981 stammen 😉


  • Hier ein weitgehend originaler Frequenzumformer von Celestron in Celestron-orange und grau Hammerschlaglackierung, der Guiding in beiden Achsen erlaubt hat, sofern man am Synchronmotorisierten C8 auch den Tangentialarm der Stimmgabel mit einem Zahnriemen-Gleichstrommotor motorisiert hatte.

    Freilich nicht mit ST4-Schnittstelle sondern brav manuell im beleuchteten Fadenkreuzokular. Im Hintergrund eine optionale dritte Konsole zur Fadenkreuz-Beleuchtungsregulierung die bei dieser Ausrüstung eigentlich überflüssig war.


    Die 4 quadrarischen Richtungstasten sind nicht mehr original, die Alten hatten Wackelkontakt.


    Wie man sieht gab es einen AC/DC-Umschalter, also entweder Netzbetrieb oder Autobatterie.

    Die Motorengeschwindigkeit RA wurde am Hauptgerät, die für DE am 4-Tasten Handset durch Potentiometer eingestellt.


    Ein Schiebeschalter auf der Rückseite (nicht im Bild) war vielleicht für Nordhimmel/Südhimmel zuständig, obwohl ja diese Art von Synchronmotore sich immer in die selbe Richtung drehen, egal was du da elektrisch mit machen willst (Schalter leider nicht beschriftet).



    Etwas pingelig muss die Einstellung der normalen Nachführgeschwindigkeit gewesen sein, da lediglich eine Strichmarke am Poti die richtige Frequenz markiert. In der Eingeweide gab es ein zusätzliches Trimmpoti zur Kalibrierung.

  • So Leute: Ich muss mich selber korrigieren, so pingelig wie ich gestern schrieb war die Einstellung der richtigen Ausgangsfrequenz (50Hz Europa / 60Hz USA) gar nicht, zumindest nicht bei Netzbetrieb (AC):


    Habe es gewagt das Ding anzustecken und siehe da, eines der 2 "Lämpchen" an der Vorderseite dient zur Frequenzanzeige: Wenn die Ausgangsfrequenz gleich ist wie die Eingangsfrequenz (50 oder 60), dann hört es auf zu flackern, alsonsten flackert es umso schneller, je höher die Abweichung ist (Schwebung).


    Also genial und einfach gelöst für die damalige Zeit. Celestron hatte es eben immer schon technisch drauf, so wie man ja auch heute am RASA sehen kann (besonders am RASA36).


    Es zeigt aber auch von der Qualität damaliger Elektronik: Nach 50 Jahren wieder angesteckt läuft das Ding ohne mucks und "Rauch auch".

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