Aufbau eines visuellen Setups

  • Zu der Frage mit dem Seestar:

    Ich befürchte du wirst enttäuscht werden…du kannst die visuelle Beobachtung niemals mit der Astrofotografie vergleichen…

    Das Esprit 150EDX soll später auch für Astrofotografie dienen. Die visuelle (farbige) Abbildung ist sicherlich nicht zu vergleichen, mit Astrofotos aus einem APO, da hast du sicher recht. Ich habe vorausschauend die später folgende Astrofotografie für meinen Refraktor in Betracht gezogen.


    6 Zoll Apo ist nun kein schlechtes Teleskop … aber…da du visuell unterwegs bist kommt noch eine Montierung dazu … uvm.. und 6 Zoll sind halt nur 6 Zoll … fürn Bruchteil des Preises hättest einen Dobson bekommen und zusätzlich gute Okulare und wärst visuell viel besser ausgestattet…

    Wer weiss, vielleicht kommt irgendwann doch ein grosser Dobson in Frage. Ich habe fotografisch keine Ahnung, wie das bei einem Dobson funktioniert. Aber rein visuell ist man mit einem grossen Dobson sicherlich auf einer anderen Schiene.


    Betreffend der Montierung: die Montierung kann ich später, wenn ich andere Teleskope anschaffen würde, sicherlich auch gut gebrauchen, aber wohl nicht für Dobsons, die haben eine Rockerbox.

    Willst den Apo stationär betreiben oder regelmäßig raus aufs Feld ?

    Beides, wenn möglich!


    Ich habe nicht geschrieben das ein Newton per se schlecht abbildet ( ein günstiger aber optimierter 10 Zoll Newton würde auch wenn er nur einen Bruchteil des Preises kostet, was Details betrifft am Planeten deinen 6 Zoll Apo mühelos in die Tasche stecken bei gutem Seeing) … bei Deep Sky erst recht … der größere Newton sammelt viel mehr Licht …höheres Auflösungsvermögen…

    Der Aufwand, das Ding öfters zu justieren, schreckt mich bei Spiegelteleskope eher ab. Das ständige Kollimieren des Geräts wäre für mich zuviel. Auch hier, fotografisch keine Ahnung betreffend der Konstuktion. Aber es ist sicher richtig, was Du bezüglich der Auflösung und mehr Licht schreibst.

    Auch wenn du vom Dobson nichts wissen willst, was gefällt dir an dem Konzept nicht ?

    Ehrlich gesagt, habe ich eine wohl persönliche Abneigung gegen Dobsons. Ich möchte Dobsons auch nicht schlecht reden, auf keinen Fall. Irgendwie gefällt mir eine sicher fotografisch erweiterbare Konstruktion besser, vielleicht irre ich mich bei einem Dobson, dass dieser nicht fototauglich wäre. Auch das Schubsen oder Nachführung für Fotografie schreckt mich von diesen Geräten etwas ab. Aber eben, visuell ist man mit mehr Öffnung sicher besser unterwegs und hat mehr Details im Blickfeld. Hier ist ein Dobson sicher im Plus. Wie vorher erwähnt, vielleicht zieht irgendwann mal ein Dobson bei mir ein!

    Da du dich aber fest entschieden hast für den Apo ( geiles Planetenteleskop!!!) sollten wir eher darüber nachdenken welche Montierung denn passen könnte . Da würde ich spontan an eine AZ-EQ 6 GT denken …

    AZ + EQ an einer Montierung ist sicherlich optimal. Hatte ich auch mal in Betracht gezogen. Aber EQ-6 schien mir wegen der Tragkraft des Gewichts grenzwertig.

    Für den Einstieg wäre der aber garnicht nötig…8 Zoll Dobson , ordentliche Okulare, Filter etc und du hättest ein Gerät für die nächsten Jahre und darüber hinaus…

    Wie gesagt, vielleicht muss ich bezüglich Dobsons umdenken, das visuelle Erlebnis ist mit grosser Öffnung sicher ganz anders.


    Soweit, liebe Grüsse


    CS, Peter

  • Fernlicht

    Wenn du schon Astrofotografie im Hinterkopf hast werden die Anforderungen an eine Montierung nochmals erheblich größer… mobil dürfte das es dann nicht sein…


    Zum Thema Dobson vs Apo :

    Richtig erkannt… langfristig wirst du mehrere Teleskope haben, der 6 Zoll Apo ist hingegen meiner Meinung nach eher was fürs stationäre … allein die Vorstellung die schwere Montierung schleppen zu müssen , den schweren Tubus usw… würde mich erheblich abschrecken.


    Ich habe vom 60mm Kenko Refraktor bis zum 300 Dobson alles hier stehen, am seltensten nehme ich den 12er mit raus, meist genutztes Teleskop der 8 Zöller .


    Den trage ich im Ganzen raus aus dem Fahrradanhänger …inklusive Justage keine 5 Min. bis ich am Okular bin .


    Meist muss ich nur minimal nachjustieren und später noch mal am Stern überprüfen.


    In Nächten wo nur Wolkenlücken da sind oder Vollmond nutze ich den 60mm Refraktor, Refraktoren wenn sie gut gemacht sind , sind richtig was feines …


    Zur Justage :

    Lass dich nicht davon abschrecken… wenn du einmal gesehen und gelernt hast wie es geht sind es maximal wenige Minuten.


    Zum Thema Dobson und Fotografie :


    Du kannst den Tubus ( Volltubus) jeder Zeit an einer EQ Montierung montieren …, aber da hättest dann wenn du z.B. einen 10 Zöller fotografisch nutzt möglicherweise eine ähnliche wuchtige schwere Montierung gebraucht …


    Soll es fotografisch und mobil sein denke ich könnte der 6 Zoll Apo schnell zu viel des Guten werden …


    Außer du bist außerordentlich sportlich unterwegs und hast mit dem Gewicht eher weniger Probleme.


    Fotografie ok … da könnte möglicherweise ein 150/750 Newton als Ergänzung noch eine Möglichkeit sein …


    Visuell jedenfalls wirst du von der Sternenabbildung des Apos begeistert sein und an Mond und Planeten klappt dir die Kinnlade runter wenn das Seeing mitspielt…

  • Fernlicht

    Auch wenn einige mir hier widersprechen werden aber ich spreche es offen aus :


    Du hast dir da ein logistisches Monster ins Haus geholt … wenn du damit fotografieren und das ab und an mobil … ich möchte jetzt nicht übertreiben aber du wirst dicke Arme und einen stabilen Rücken brauchen… oder es eben nur stationär betreiben können .


    Dein Apo ist ein Kontrastmonster aller erster Güte einfach 1+ am Planeten… für Fotografie wird allein die Montierung wohl inklusive Stativ usw. gut 30 Kg wiegen … und investiere da wenn dann weise und vorausschauend… willst du langfristig damit Astrofotografie betreiben dann wirst du wohl was in der Skywatcher EQ 8 brauchen… ansonsten hast du nur Erdbeben im Okular beim leisesten Windhauch .


    Das ist ein fantastisches Endstufengerät für Profis aber für Einsteiger der fast sichere Weg das Hobby innerhalb 6 Monaten wieder aufzugeben.


    Du hast 1050mm Brennweite , das muss astrofotografisch erstmal beherrscht werden …


    Wenn du Astrofotografie im Sinn hast wäre wohl der Einstieg mit einem kleinen 60 bis 80mm Abo mit kürzerer Brennweite einfacher.


    Visuell hast du nur 6 Zoll …


    Ich wage jetzt mal eine Prognose:

    Du wirst dir früher oder später mehr Öffnung wünschen.


    Mit 6 Zoll geht schon ordentlich was aber ab dem Punkt wo es richtig interessant wird fehlt dir das Licht …


    Nach allem was ich hier gelesen habe denke ich du wärst mit der Kombination z.B. 10 Zoll Dobson fürs visuelle, Plus 80mm Apo für die Astrofotografie besser verfahren…


    Ein Dobson ist so unkompliziert… ausladen , direkt hinstellen… kurz minimal nachjustieren wenn überhaupt und loslegen..


    Und fürs spontane mal eben raus den kleinen Apo …


    Sei mir für meine Offenheit nicht böse aber ich denke du wirst dich ärgern …


    Nichts gegen den Apo … er ist ein Teleskop für Puristen die wissen was sie wollen und was sie brauchen … für das wofür er gemacht ist , ist er fast unschlagbar… aber ein Anfängerteleskop ist er meiner bescheidenen Meinung nicht .


    Ich persönlich kenne den Anblick durch verschiedene Öffnungen, jedes Teleskop hat seinen Himmel … und jetzt noch eine unangenehme Wahrheit:


    Das Teleskopische sehen muss erst erlernt/trainiert werden …


    Wie groß allein da der Unterschied ist merkte ich als ich einen fremden letztens den Jupiter gezeigt habe… er guckte am 8 Zöller und sah nichts auf Jupiter außer die großen Hauptwolkenbänder während ich bei dem guten Seeing zahlreiche Strukturen sah die alle zu beschreiben hier den Rahmen sprengen würden .

    Er sah den GRF überhaupt nicht während er mir schon im 60mm Kenko Refraktor direkt ins Auge springt .

  • Das ist ein fantastisches Endstufengerät für Profis aber für Einsteiger der fast sichere Weg das Hobby innerhalb 6 Monaten wieder aufzugeben.

    Das habe ich nicht vor, wenn andere damit klarkommen, werde ich es wohl auch mal schaffen! Wird schon schiefstehn!

    Sei mir für meine Offenheit nicht böse aber ich denke du wirst dich ärgern …


    Nichts gegen den Apo … er ist ein Teleskop für Puristen die wissen was sie wollen und was sie brauchen … für das wofür er gemacht ist , ist er fast unschlagbar… aber ein Anfängerteleskop ist er meiner bescheidenen Meinung nicht .

    Manchmal ist die Lernkurve steil, vielleicht muss man als Anfänger auch mal Lehrgeld zahlen. Nun hab ich das Gerät und werde das Beste daraus machen. Deine Offenheit schätze ich!

    Du wirst dir früher oder später mehr Öffnung wünschen.


    Mit 6 Zoll geht schon ordentlich was aber ab dem Punkt wo es richtig interessant wird fehlt dir das Licht …

    Ich gehe das mal langsam an, zuerst arbeite ich mal mit dem was ich habe, entwickeln muss man sich erst mal langsam..

    Wie groß allein da der Unterschied ist merkte ich als ich einen fremden letztens den Jupiter gezeigt habe… er guckte am 8 Zöller und sah nichts auf Jupiter außer die großen Hauptwolkenbänder während ich bei dem guten Seeing zahlreiche Strukturen sah die alle zu beschreiben hier den Rahmen sprengen würden .

    Er sah den GRF überhaupt nicht während er mir schon im 60mm Kenko Refraktor direkt ins Auge springt .

    Wenn du mit einem 60mm Refraktor solche Ergebnisse erzielst, bin ich optimistisch mit meinem 150er EDX! Das teleskopische Sehen lerne ich sicher auch mit der Zeit...

    Du hast dir da ein logistisches Monster ins Haus geholt … wenn du damit fotografieren und das ab und an mobil … ich möchte jetzt nicht übertreiben aber du wirst dicke Arme und einen stabilen Rücken brauchen… oder es eben nur stationär betreiben können .


    Dein Apo ist ein Kontrastmonster aller erster Güte einfach 1+ am Planeten… für Fotografie wird allein die Montierung wohl inklusive Stativ usw. gut 30 Kg wiegen … und investiere da wenn dann weise und vorausschauend… willst du langfristig damit Astrofotografie betreiben dann wirst du wohl was in der Skywatcher EQ 8 brauchen… ansonsten hast du nur Erdbeben im Okular beim leisesten Windhauch .

    Ich werde für eine stabile Montierung sorgen, da bin ich optimistisch. Ja, es ist wirklich ein grosser Tubus, aber wenn man damit klarkommen kann, werde ich das sicher auch! Ausserdem werde ich nicht alleine aufs Feld gehen.


    Soweit, liebe Grüsse


    CS, Peter

  • Was bei mir die Teleskopnutzungszeit deutlich erhöht hat, ist die feste Säule auf dem Balkon. Das durchaus sperrige Stativ hat mich am noch mit am stärksten demotiviert.


    Wir haben im Verein einen 150/1200 auf einer festen Säule mit einer fest montierten CGEM-Montierung. Das geht ganz gut, weil

    • am Tubus Griffe sind
    • die Wege kurz sind
    • die Montierung nicht aufgebaut werden muss

    Ich bin da wesentlich demotivierter, die Montierung zu schleppen als den Tubus. Ein 10"-Schmidt-Newton (15kg) war da wesentlich unhandlicher.


    In einer ähnlichen Gewichts- und Längenklasse bin ich sporadisch unterwegs: Historischer 5"-Schiefspiegler auf Saturn-Montierung. Der wird selten genutzt, weil ich auch einen wesentlich transportfreundlicheren ED80 habe, aber zu öffentlichen Beobachtungen stelle ich ihn doch gerne auf. Die Montierung ist mittlerweile in einem Roll-Trolley, und die Gegengewichte separat, wenn Treppen anstehen. So ist das wieder halbwegs transportabel und kann genutzt werden, solange ich nahe am Auto aufbauen kann. Evtl. ist bei dir dann eine Sackkarre mit großen, luftgefüllten Rädern (Federung) interessant. Die kann man eh immer brauchen :)


    Mit 6" hat man auch schon an den größeren Kugelsternhaufen Spaß, und erreicht die ~300x, die man bei unserem Seeing an Planeten nutzen kann. 150/2250 war bis 1995 das Hauptgerät unserer Volkssternwarte!


    Was den Öffnungswahn angeht: Ich habe zugegeben den Vorteil, auf unserer Sternwarte (mittlerweile leider auch eine Stunde Fahrzeit entfernt) größere Geräte bis 50cm zu nutzen. Aber ich wollte kein größeres Gerät als meinen handlichen ED80, da ist die Kombination aus Aufbauzeit, Transport und Leistung für mich passend. Der Schiefspiegler kam zufällig dazu, war eine Gelegenheit und ist jetzt meine größte Öffnung vor Ort. Mit das wichtigste bei so einem Aufbau ist, dass er einem sowohl bei Aufbau als auch beim Benutzen Spaß macht – auch wenn andere Geräte mehr zeigen.


    Von daher: Wenn die Motivation da ist, das Teil aufzubauen – und das ist sie am Anfang noch viel mehr – und du alles in transportable Einheiten zerteilen kannst, sind die Chancen gut, dass du damit Spaß hast. Astrofotografie ist aufwändig, die wird wahrscheinlich im Garten zuhause stattfinden. Bis da alles läuft, dauert, und da wird ein kleines Gerät auch sehr reizvoll.


    Viel Spaß,

    Alex

  • Wenn Du mit dem Gerät einigermaßen klarkommst und Feuer gefangen hast, wird es eh nicht bei einem Teleskop bleiben.

    Und wenn Dich das Gerät maßlos enttäuschen sollte, wäre ein anderes Teleskop auch keine Offenbarung.

    Insofern erstmal mit Freude einsteigen.


    Und weder ein kleiner 3" Refraktor noch ein 8-10" Dobson würden dann finanziell den bisherigen (großzügigen) Rahmen sprengen.


    Gruß Horst


    P.S.: Mein Sweet Spot als meist genutztes Teleskop ist (ähnlich Kerste) ein 102/700 SD Refraktor auf einer noch handlichen Skytee II...

  • nsofern erstmal mit Freude einsteigen.


    Und weder ein kleiner 3" Refraktor noch ein 8-10" Dobson würden dann finanziell den bisherigen (großzügigen) Rahmen sprengen

    Die Freude ist da, zweifelsfrei. Ich denke, dass das so bleiben wird. Da Teleskope Rudeltiere sind, bin ich zuversichtlich. Aber zuerst mal die eine Baustelle fertigstellen!


    Liebe Grüsse,

    CS, Peter

  • :/ ...Einsteigerverwirrung leicht gemacht...?!

    Ein Dobson ist so unkompliziert… ausladen , direkt hinstellen… kurz minimal nachjustieren wenn überhaupt und loslegen..

    ....ich sehe das aus meiner Sicht anders aber darum geht es hier nicht, da es bzgl. des eigentlichen Thema's nicht hilfreich wäre.

    (weil das Wunschteleskop u. Okulare nu mal schon da sind!)


    ...diese ständigen (missionarischen) Erklärungen das ein Dobson doch...weil APO zu teuer (aus wessen Sichtweise?)...u. was der TO doch "gar nicht (können) kann" o. was zu schwierig ist u. was nicht geht..ist...ermüdend.

    ...is wohl Zeitgeist..? ;)

    ... er (Peter) sollte doch eigene Fehler machen können..!


    P..S: .... mit Ausnahme der paar Leute, die versuchen konstruktives beizutragen, bzw. versuchen mit dem zu arbeiten was schon da ist.....

    P.P.S. ( Fernlicht) Peter, sorry für OT ..

  • Jawa

    Kann mich da noch an einen Fall erinnern bei Facebook …


    Einsteiger wo Geld keine Rolle spielte … der holte sich ein C14… dann holte er sich eine viel zu kleine Montierung , Foto-Komplett-Ausrüstung…


    Tote Abneigung gegen Dobson … taugt alles nichts argumentierte er und ein Newton wäre ihm zu ,, billig ” ..


    Als dann der Spediteur bei ihm vor der Tür stand und er danach nach den ersten Beobachtungen feststellte wie schwer das ganze ist verkaufte er dann recht schnell wieder völlig enttäuscht.


    Der würde dann mit einem 16 oder wars sogar 18 Zoll Dobson glücklich, natürlich kein Fernost-Gerät sondern aus einer Edelschmiede .


    Zusätzlich für Astrofotografie einen kleinen Apo …


    Ich will ja garnicht einen Dobson über alles stellen sondern nenne nur nüchtern und sachlich meine Meinung und zeige auf das es andere Alternativen gibt die passen können. Preis nun völlig ausgeklammert.


    Du hast recht der Apo ist nunmal da ubd deswegen sollte man helfen daraus nun das allerbeste zu machen .


    Es gibt durchaus Montierungen womit man das Ganze leicht und transportabel halten kann wenn Geld keine Rolle spielt: Teleskop-Express: Pegasus Astro NYX-101 Harmonic Drive Montierung-NYX-101 … Diese mal als Beispiel.


    Gibt noch andere von anderen Herstellern… dann noch Zubehör dazu … Carbonstativ ?


    Wenn man jemanden berät und da kann sich wohl niemand bei ausnehmen schwingen auch immer persönliche Referenzen mit … als Besitzer eines 12 Zöllers wäre 6 Zoll ein gewaltiger Rückschritt egal wie gut die Optik ist , so ein Apo wäre für mich eher ein Traumteleskop für Planeten als Zweitgerät .


    Falls ich etwas übers Ziel hinaus geschossen bin entschuldige ich mich .


    Trotzdem finde ich man sollte ruhig Alternativen aufzählen dürfen gerade bei Einsteigern die möglicherweise noch nie durch ein Teleskop geschaut haben.


    Letztendlich wissen wir nicht wie gut sich der TO informiert hat , ob er wissentlich bewusst sich für den Apo entschieden hat oder einfach nur weil er ,, teuer= muss ja gut sein ” ist ..


    Aber nun mal positiv:

    Selbst wenn sich rausstellen sollte das der Apo doch nicht das richtige ist , den würde ich zumindest wenn Geld keine Rolle spielt behalten weil er was Ästhetik bei der Mond und Planetenbeobachtung nur schwer zu schlagen sein wird und die Nächte wo ein größerer Spiegel mehr zeigt sind ohnehin extrem selten …


    Wenn Deep Sky im Vordergrund steht wird er sich früher oder später was größeres kaufen, oder vielleicht auch nicht .. denn mit 6 Zoll geht schon richtig was ( dunklen Himmel setze ich mal voraus) .


    Da ich selbst einen kleinen richtig guten Refraktor habe weiß ich wie viel Spaß ein Refraktor macht, allein der Kontrast und die gesamte Ästhetik des Bildes . Und ich habe nur 60mm ..der 6 Zoll Apo wird an Mond und Planeten ein Traum sein .

    Ich weiß es weil ich öfters durch ein 140mm Tec schauen durfte…


    Das Bild im 8 Zoll Newton wirkt dagegen flauer aber höher aufgelöst ( aber auch nur bei gutem Seeing) .


    Gäbe es die Dobsonteleskope nicht hätte ich ohnehin jedem Einsteiger einen kleinen ( guten !!) Refraktor empfohlen… eben weil die so unkompliziert sind , ein 80mm Volksapo würde bei den meisten bleiben auch wenn das Öffnungsfieber zuschlägt.


    So ein kleiner Apo braucht kaum auskühlen, zeigt schon sehr viel , ist leicht , kompakt, ist zudem tauglich für die Astrofotografie und liefert generell ein gutes Bild im Okular…


    Warum ich trotzdem Dobson empfehle :


    Preis Leistungsverhältnis :


    Nehmen wir einen 12 Zoll GSO …ist der Spiegel ok und passt das Seeing sind damit hoch aufgelöste Kugelsternhaufen möglich, Galaxien zeigen teilweise ihre Form Planetarische Nebel wie M57 u.ä. sind richtig hell und man erkennt Struktur und Form .


    Mit Bino-Ansatz kommt bei vielen Objekten 3D Feeling auf .


    Einen bis ins Zentrum aufgelösten Kugelsternhaufen bietet eben nur ein Newton mit großer Öffnung ab 8 Zoll aufwärts.


    Was Preis-Leistungsverhältnis angeht sind Dobson-Teleskope unschlagbar.


    Darauf hinzuweisen ist meiner Meinung nach einfach auch nur fair .


    Ich will niemanden etwas aufzwingen… jeder entscheidet selbst .

  • ....

    Falls ich etwas übers Ziel hinaus geschossen bin entschuldige ich mich .

    ....du musst dich für deine Überzeugung nicht entschuldigen. ...ist es doch die Deine...;) :)



    Warum ich trotzdem Dobson empfehle :


    Preis Leistungsverhältnis :

    ...'s ist deine Überzeugung...soweit so gut..!

    ....trägt aber im hiesigen Thread zu den Überlegungen des TO so gar nix bei, außer das evtl. unbegründete noch gar nicht vorhandene Zweifel entstehen könnten... ;)



    Kann mich da noch an einen Fall erinnern bei Facebook …

    .....Facebook...!??.. wenn das dein Maßstab ist..? ..hoffentlich nicht...!

    ...Bespiele negativer wie positiver Art sollten doch eher mit einem Link überprüfbar sein, sonst bleibt es nur eine Behauptung...


    ...mein ja nur... :)

    ..und bin jetzt raus hier...

  • Thema Stativ/Montierung: Für unser Vereins-C14 (das einem größerem Teleskop Platz in der stationären Klappdachhütte machen musste und jetzt tatsächlich mobil eingesetzt wird) haben wir eine iOptron HAZ71 Goto-Montierung auf bereits vorhandenem Avalon TPod-Stativ angeschafft. Die ist zwar nur azimutal (also nicht für Fotografie abseits von Planeten tauglich, wenn man nicht mit so kurzen Belichtungszeiten wie am Smartscope arbeiten und mit Bildfelddrehung leben will), aber überraschend transportabel, braucht keine Gegengewichte und hat einen vernünftigen Handcontroller. Ich konnte die Kombination noch nicht testen (wurde erst Anfang des Jahres angeschafft), die ersten Tests waren aber erfolgreich, beim 20-kg-Teleskop mit knapp 4m Brennweite. Da ist der Tubus dann das schlimmste für den Transport, und das C14 ist zum Aufsetzen auf die Montierung unhandlicher.


    Visuell würde der Refraktor wohl noch eine Säulenverlängerung brauchen, aber dann ist das durchaus machbar. Und gerade visuell würde ich immer bevorzugt zur azimutalen Montierung greifen, das macht vieles einfacher.


    Bei parallaktischen Strainwave-Montierungen habe ich keinen Überblick. Aber bei denen kommt dann auf jeden Fall noch Leitfernrohr plus Autoguider und Steuer-PC dazu, wenn fotografiert wird. Ich weiß nur, dass nicht jede auch ohne PC nur mit Handcontroller gesteuert werden kann.


    Viel Spaß,

    Alex

  • Hallo Peter,

    in meinen Augen alles richtig gemacht. DU hast Dich für etwas entschieden, wofür Du brennst. Der erste richtige Schritt.

    Der 150ER ESPRIT ist super. Visuell und fotografisch. Ich hatte bis vor Kurzem sowohl den ESPRIT als auch einen 10" Newton auf einer AZ-EQ6GT. Beides hat ohne Probleme funktioniert.

    Bin visuell auf Bino umgestiegen (widefield) und fotografisch Mobil auf Newton mit HD-Drive AM5N wegen dem Gewicht der AZ. Der ESPRIT sitzt jetzt stationär und nur fotografisch. Wenn Du fit bist, ist die AZ-EQ6 super für beides. Vorteil der AZ: Du kannst beide Achsen lösen und mit dem 6" APO Starhopping bis zum Objekt machen.

    Einen Newton/Dobson kannst Du immer noch dazunehmen. Fang erst einmal an und mach Deine Erfahrungen.

    Viel Spaß dabei.

    CS

    Chris

    ESPRIT 150ED f/7, TS APO 115 f/7, TS RC10" f/8 Carbon, NoN 10" f/5, APM 120 90° SA, Vixen SD81SII, Nobilem 8x56BA,

    EQ8-R Pro, AM5N+TC40, Manfrotto MA161

    ASI294MC-Pro, veTEC 571C, ATR2600C, EOS6Da, ASI178MC, ASI178MM, ASI120mini

  • Jawa

    Kannst du gerne selbst suchen in der mittlerweile geschlossenen aber noch existenten größten Astrogruppe auf FB … der Thread hatte soweit ich mich erinnere weit über 200 Antworten…


    Zweifel sind hingegen nie verkehrt… habe mir mal andere Threads vom TO durchgelesen da stand was von Budget aufbauen und 1000 Euro Budget von einer Montierung … da schrillen bei mir sämtliche Alarmglocken … aber muss letztendlich jeder selbst entscheiden ob das was er tut für sich das richtige ist .


    Man meint es nur gut …


    Meistens kommt ja eher das Gegenteil vor , Einsteiger die ein billiges Teleskop auf Wackelmontierung kaufen und dann unglücklich sind … dann kommt hinzu Dobson wirken auf viele nicht wie ein richtiges Teleskop…


    Aber ich halte mich jetzt zurück weil alles gesagt ist , ich drücke Fernlicht die Daumen dass er viel und lange Freude mit dem Teleskop hat und er die richtige Montierung usw. findet und er seine Pläne umsetzen kann .

  • Zweifel sind hingegen nie verkehrt… habe mir mal andere Threads vom TO durchgelesen da stand was von Budget aufbauen und 1000 Euro Budget von einer Montierung … da schrillen bei mir sämtliche Alarmglocken … aber muss letztendlich jeder selbst entscheiden ob das was er tut für sich das richtige ist .

    Manches ändert sich mit der Zeit, anderes bleibt gleich!


    Liebe Grüsse,


    CS, Peter

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